fcbrm tag kommt trgcnbetn nruer Otrfrnt ht bie Reipeiv Artz «Dirb er
unb in die vorderste Reihe gestellt Oort erfüllt er auch leine« Dren ft mit 3ifer. Aber sobald die Ueberwachung nachläßt itz sein Dienst auch schon von zweifelhaftem Archen.
Der das Dort vom Steirfjtum sprach, dessen sich der erfreut, der nur wenig bedarf, hatte gewiß nicht unrecht Aber cs mag ein XroU sein, beb der Urmenlch genau so in Zorn geriet wenn er lein Steinbeil verle-1 batte, wie w r ncrvbS her- umsuchteln. wenn uns die eine Stecknadel, die wir brauchen, tn eine Dielenritze gerutscht ift und Wir kerne andre zur Hand haben. 8—r.
Vornotizen.
— Tageskalenber füt SamStag.Erste Reichskurzschrift-Gesel'schaft ,.®abeI6bcrger“: 8* , Ubr. Lradt Lich". ordentliche Deneraloersamm- Lung. — Dere n Rudersport: 8‘/. Uhr. Bootsbaus. Monattvcr'ammlung. — Marine-Verein: 8*/, Uhr. DereinSlokal. RlonatSver annnlung. — ®c*luflcl- und Doaelzuchwere.n Giesen und Um- fiegcnb: 9 Uhr. ..Pfalzer Hof", Wonatsverianun- ung. — Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer: T'/j Uhr. Turnhalle lOSwaldSgarten). Sti'tungs- fest. — B. s. B -Hocken-Adieilung: 8' Uhr. Eafe Ernst Ludwig. Dersamalung. — Artillerie-Der- ein: 8*/. Uhr. Hotel Köhler. Versammlung der Damen. — Reich, banner Scha arz-Rot-Golb 8 Uhr. East Leib. Dmter-Svnnenwenbfcier. — LichckpielhauS Bahnhofstraße: ..Kinder»
— Tageslalender für Sonntag. Stabtthea er: 5 Uhr. ,.Pcterch?ns Wondfahr.- (Cfnbe nach 733 Uhr',. - Dolkshvchschu'e 8 Uhr, Si cftaal Le3 Realgymna'iuinS, Dach-, eierst unb«.
V. f. 2.: 2.33 Uhr nach nttagr. Daldsvott- Platz des D s. B.. Fußball-Geellfchast-splel. — Obst- und ®artenbau-Qkrein: 3.30 Uhr. Kaufmännisches Dereinshaus. Bortraa. Krieaer- Derein Diehen 7.33 Uhr. Tun,Halle (Oswaldü- aarten) Wechnachtsfeier — Giessener Lheater- Dereinigung 1926 : 8 Uhr, Saallau Sauer, Theaterabend. Lich sp.elthea er wie SamStag
— Bach-Feierstunde der 'Volkshochschule. Am Sonntag, 8. Januar, 20 Uhr veranstaltet die Volkshochschule im Singfaal des Realgymnasiums einen Bach^Abend Organist Emanuel R o - w o t n y aus München joielt und erläutert Älaoler- werke des Meisters. (Räyeres siehe Anzeige.)
— Sie Gießener Theatervereini- g u n g , gegr. 1926, veranstaltet am Sonntag. 8. Januar, im Saalbau Sauer wiederum einen Theaterabend 66 gelangt das bei der letzten Rufführung mit großem Beifall ausgenommene Schauspiel .Die Liede höret nimmer auf" zur Aufführung. Näheres im Anzeigenteil.
»
ee Starker Sturm über Gießen. Der gestrige Tag brachte uns außerordentlich unfreund lich s Winterwetter. Bei lebhaftem Wind regnete es
fast ununterbrochen den ganzen Tag. jHtoetf» raffelte der Stegen sogar ziemlich deftig Hemieder Der im Laufe de Tage» immer deftiger gewordene Wind steigerte sich In den Abendstunden, vor allem aber in der Nacht zum starken Sturm, der wütend an den Häusern und Dächern rüttelte, in den An lagen die Saume zauste, so daß diese einen Xeü ihrer Aeste, zumeist jedoch trockenes Holz, verloren, verschiedentlich auch Dachziegel auf di« Straße warf und stellenweise dürfe des Verputzes von den Hau fern riß Größere Sturmschaden sind zum Gluck aber nicht entstanden Auch die Feuerwache, bekanntlich da» Mädchen für alles, wurde nicht zur Hilfe gerufen. Infolge der reichlichen Regenfälle ist die Wieseck stellenweise etwas über ihre Ufer getreten, auch die Lahn fuhrt etwas mehr Waster, hält sich bis jetzt aber noch in ihrem Bette
** Sie Gießener Kunstsammlung bn Reuen Schloß. Eingang Senckenbergstraße, ist morgen Sonntag, von 11 bis 13 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet
*• DaS Fest der Gastwirte. Alljährlich nur einmal versammelt der Verein der Gastwirte von Gießen und Umg gend feine Rli'glieber und feinen großen Freundeskreis zu
Fr Lr o.n so vielen
Feiern anderer immer nur als schassender be» keiligt ist. hat keine Feit (und auch nicht den Willen), seinerzeit- die große Zahl der Feste noch tnn einige zu steigern, und deshalb begnügt er sich mit dem einen fmbg?flimmicn Taa. an dem dar Fest der Gastwirte feine Anziehungskraft auSübt 3n diesem Jahre sand die Veranstaltung am Donnersta^end im großen Sänke des Gase Qcib statt Man Han? sie »Win- tersest" genannt, sie sollt: aber nach b.T Orflä- rung in der Begrüßungsansprache des D reins- vvrsitzenden H Köhler, der dab i auch auf den ernsten Daseinskampf dn: Gastwirte hinwies, eigentlich als ein etwas später gcLgcnee B>?ih- nachtSfest gelten. Die DtlcUigung an di?fem Feste war. wie früher, auch jetzt wieder außerordentlich groß nid)! nur die Dereinsm tglieder mi? ihren Angehörigen, sondern auch zahlreiche Gäste hatten sich cingiunben. Das Musillvrps unseres Grenadier-Bataillons unter Gütung des Obermusikmcisters Löher sorgte durch feine au«» QCÄcidmeten und. wie ftsts. unermüdlichen musikalischen Darbietungen dafür, daß überall die rechte Feststimmung harschte; ein gut gewähltes Programm, das Abwechslung tn Hülle und Fülle brachte und das noch erweitert wurde durch zahlreiche Einlagen, machte untere Militärmusiker im‘er der schneidigen Stabführung ihres Obcr- mufikmeisters natürlich zum Haupttrumpf des Abends. Daneben brachten noch ein Singspiel und eine köstliche Pantomime, sowie eine hübsche Tanzdarbietung in die Dortragsfolge eine mr- genehme Färbiing. Daß alle Darbi'tungen mit lebhaftem Beifall ausgezeichnet wurdm, versteht
ftch Dem selbst Bon den Ansprachen des Abends ift außer der obenerwähnten 2te^ d^ Ikrcü* vorfttzenden noch ein Appall des Bervo: t-over- trclcrt unb -Ti:: j11edeB
IaskowSkt - Lösenbach, früher tn Gießen. zu erwähnen, der ferne S^and«»g.noss«n eindringlich ermahnte, üumer treu und fest zusammLNZ ^ft^hen im Kampfe für die Interessen des Standes, und drc bisher noch Abseits st ehenben der Crganb •ahoit zu-uführm. damit deren Führer beim Ringen um eine bessere Eristenz der Gastwirte auch wtrllich die Gesamtheit des Standes h.nter Nch wüßten Gin werterer Redner fdette noch die Gastwir:Sfr -.uen als treue und nie rastende Gehilfen das Mann. S 3m V rlause deS Abends nahm der Vereins dotI i D enbe Köhler eine Reihe von Ehrungen vor. In Ansprachen ge- feiert und mit einem Diplom ausg z ichn.k wurden: Karl Kobel anläßlich seines 2^jähr.gen Geschäflsjubtläums und gleichzeitig Lätähr.ger VereinSmrtgliedschast. Adolf Sauer ’ur fein* sechsjährige Schrift führertäiigkeit. Gustav Schneider für dreißigiLhr-g.- M tglteb'chas» zugleich auch Ehrenmitglied. Selma Spuck und Heinrich Henkel anläßlich ihres 35- b»w Ljährigen Berufsjubiläums; ferner von ben An- geUeUten. Mar.e Schnccko. 40 Jahre bii Boller. Josef Ohlenschläger. 6 Jahre bei Boller Otto Schäfer, 7 Jahre bei Elg .
Ludwig Werner, 5 Jahre bet Hopfcld. Konrad Liebermann, 5 Jahre bei L. K -tl. Ad.lin Brombach, 11 Jahre bei Harnickel. Herman' Hauswald. 15 Jahre im Hotel Cbün. Wilhelm FallieS. 13 Jahre im H-
Wilhelm Wasmuth. Alfred Streubiger Hermann S iS. je 5 Jahre im Hotel Schütz Der Abend nahm m allen Teilen einen sttminmig- vollen, genußreichen V rlauf.
••„Die bunte 61 a b t*. Die Veranstaltung unter diesem Motto wird heute abend um 6 llht in der Dolkshalle eröffnet Um 9 Uhr soll die „Be grabung” des Fakirs tfl Rahli) vor sich gehen. Für den weiteren Verlauf des heutigen Abends, wie auch für morgen und die folgenden Tage ist ein sehr ab ivechslungoreiches Unterhaltungsprogramm vor,'' sehen Man beachte die heutige Anzeige.
Bernner Äörse.
Berlin, 7. Jan. lWTB. Funkspruch.) Im Heuti gen Dormittagsverkehr hat sich eine ansgesoroche >» Tendenz noch nicht entwickeln können. Pie Spekula tion legt eine ziemlich große Zurückhaltung an den Tag. Das Geschäft ift infolgedessen sehr still Ma- spricht Frankfurter Abendkurse. Anlosungsschuld 17, Siemens 296,50 bis 297,50, I G Farbe» 283,50 bis 284,50, Haroener 204,50 bis 205, ivkannesmanii 164,50 bis 165, Gesfürel 283. Am Devisenmarkt hört man Paris gegen London mit 124,02, London gegen Kabel 4,8765. Mailand gegen London 92,15, Brüssel 34,925, Madrid 28,29, Reichsmark gegen Kabel 4,1918
dchlüs'el. Migränin. und
i, «ch eppt noch genug an notwendigem Kleinst ani mit
Unb sehen wir une gar erft im Haushalt ober
i rängen sich vor, stellen sich aufeinanber unb türmen .) aus zu einem ungeheueren Bauwerk, ba» sich
btr uns zu stürzen drohl. Wie ein Heerwurm ift
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Os gebt nicht anders: wir brauchen diele ictnigLiicn sind von ihnen abhängig. Wohl bin man sich in dem Glauben wiegen, daß wir fteie Menschen seien, aber diele Freiheit ist rfauft mit all den Heinen Teufeleien, die wir ter uns ergehen lassen müssen. Unb fast an
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Gießen, den 7. 3amtar 1928
Der $eerwurm.
•hi Wann, dem man nachsagte, daß er weise wtxtea fei, hat behauptet nur der fei reich, kt tocrHj brauch« Darum müssen wir Kultur- »enschen sehr arm lern.
Schon was wir in den Taschen herumschleppen. U nn Rarllä enlabineti: W.sfer Uhr Bleistift, iällsederHalter, Ztgarrenad chneil er. Streich- 1 4»r. Lafchen ampe Brie lasche Rotitzbuch. Zi- « ^remo ch .igaretteniafche Spiegel. Geldbörse.
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