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wesentlich nichtiger. Diesem Umstand war es wohl in der Hauptsache zu verdanken, das; die Geschäftslage sich weiterhin im allgemeinen nicht ungünstig gestaltete. Besonders in Kalbfleisch ist der Konsum weiter gestiegen.

Aufgetrieben wurden Rinder 14 603 Stück gegen 18 600 in der Vorwoche. Kälber 14 620 gegen 33 400. Schafe 8800 (8400), Schweine 76 000 (105 700). Der Geschäftsgang am Rindermarkt war im großen und ganzen als mittelmäßig zu bezeichnen. Die Preise stellten sich eher etwas niedriger. Kälber gingen flott, beste Mast- und Saugkälber zogen bedeutend, mittlere und geringe Kälber etwas weniger im Preise an. Schafe behaupteten bei ruhigem Handel etwa die vorwöchigen Quotierungen. Am Schweinemarkt setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Aufschläge bis 10 Pf. waren nicht selten. Fettschweine gingen weniger lebhaft. Man no­tierte in Pfennig per Pfund Lebendgewicht:

Briefkasten der Redaktion.

Stammtisch Cämmdje. In dieser Sache können wir Ihnen hier keine Auskunft geben Bringen Sie die Angelegenheit bei dem Obermeister der Innung vor.

entgegen und wurde nur einmal von den weich spielenden spanischen Stürmern bezwungen.

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Entsprechend dem nach den Festtagen ringerten Bedarf waren die Auftriebszahlen an den Schlachtviehmärkten in der Berichtswoche

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herauskommende Material auf. Maggonweizen in guten Qualitäten ist weiter spärlich angeboten und rege begehrt, in geringer Daee dagegen reichlich vorhanden und nur vereinzelt zu Futter- Ätoeden verkäuslich. Das inländische Roggenange- bot hat gleichfalls nachgelassen, für Äapnlahun»

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zialtag der Provinz Oberhessen gewählt, ferner gehörte er dem Prooinzialausschuß der Provinz Oberhessen an. Mitglied des Hessischen Landtags ist er seit 13. Februar 1919. Mit ttreisdircktor Rech thien tritt die erste politische Persönlichkeit auf Grund der bei der Bildung des Kabinetts Adelung zwischen den Regierungsparteien oereinbarten Richtlinien in die höhere Staatsverwaltung ein.

Tschangtsolin gestorben?

Tokio. 5. 3uni. (IU.) Japanische Zeitungen geben eine Nachricht aus TNukden wieder, wonach her Marschall Tschangtsolin feinen Ver­letzungen erlegen ist. Die Agentur Toho will eine Bestätigung dieser Nachricht erhalten haben und führt aus, daß die amtliche Bekannt­machung noch nicht erfolgt sei. weil man politi­schen Verwicklungen Vorbeugen will. Der Sohn Tschangtsolin». der sich in Tientsin be­findet, hat sich im Flugzeug nach M u k d e n begeben, von chinesischer Seite ist eine Bestätigung dieser Nachricht noch nicht erfolgt.

Letzte Rachrichten.

Kreisdirektor Gebhardt provinzialbirektor von Starkenburg. Abg. Rechlßien Srciebireltor in Krikdberg.

Darmstadt. 5. Juni. (DIB Eigner Draht» bericht.) Wie wir hören, ist der seitherige flret»« direktor von Friedberg, Gebhardt, zum Pro. vinzialdirektor von Starkenburg er» nennt worden. An seine Stelle in Friedberg tritt der der Sozialdemokratischen Partei angehorende Bürgermeister R e ch t h i e i." von Vilbel.

Provinzialdirektor Gebhardt ist cm Sohn des bekannten früheren Amtsgerichtsdllektors, Geh. Iuftizrats Gebhardt in Gießen. Er Turbo am 6 März 1873 >,u Alsfeld geboren, besuchte von Ostern 1879 bis 1891 die Vorschule und das Gymnasium in Gießen, studierte Jura von 1891 bis zum Win» ter 1894 auf den Universitäten Gießen, Münster und Leipzig, legte im Wintersemester 1894 da» juristische Fakultatsexomen in Gießen ab und de- stand im Frühjahr 1899 in Darmstadt da» juri­stische Staatserameu. Als Regierungsassessor war er bis Ende Mai 1900 freiwillig bei dem Kreis« amt Gießen tätig. Hierauf wirkte er bis 31. Okto« der 1905 als Regierunasasteffor und Polizeiamt mann in Darmstadt, anschließend bis 31. Juli 1907 als Kreisamtmann in Lauterbach, sodann bis 15. Mai 1910 als Kreisamtmann in Mainz. Hier« auf kam er wieder nach Gießen, wo er dis zum 31. Mai 1919 Vorstand des Polizeiamtes war. Er ging dann als Polizeidirektor und zweiter Beamter beim Kreisamt nach Offenbach, wo er bis zum 31. Mai 1921 verblieb. Vom 1 Juni 1921 bis 30. November 1924 stand er als Kreisdirektor dem Kreisamt Dieburg vor. Seit 1. Oktober 1924 war er als Kreisdirektor in Friedberg tätig, von wo er nunmehr als Provinzialbirektor der Provinz Star« tenburg nach Darmstadt übersiedelt.

Der neue Kreisbirektor Rechthien kann auf eine ungewöhnliche Laufbahn zurückblicken. Er würbe am 30. Dezember 1876 zu Rieste, Kreis Bersenbrück in der Provinz Hannover, geboren. Er besuchte bie Volksschule, erlernte bann bas Weder- hcmbwerk und arbeitete hieraus in oerschiebenen Städten Deutschlands. Vom 1. April 1909 bi» 31. August 1919 war er Angestellter der Freien Gewerkschaften, und zwar wirkte er vom 1. April bis 30. September 1909 als Hilfssekretär im Ar« beitersekretariat in Osnabrück, vom 1. Oktober 1909 bis 30. März 1914 war er in Bielefeld Geschäfts« fütjrer des Deutschen Textilarbeiter-Verbandes, bann vom 1. April 1914 a6 Arbeiterfekretär in Worms. Seit 1. September 1919 steht er als Bür­germeister an her Spitze her Verwaltung des ober« hessischen Städtchens Bildet wo er erst vor einigen Wochen nach Ablauf seiner ersten Wahl« periode, wiedergewählt worden war. Als Dertre«

*UeberzcichnungdeutscherAnleihen in Amerika. Die gestern in Ncuyork von Rollins & Sons und der (Equitable Trust Co. aufgelegten 5 Millionen Dollar 6,5 o. H. Hypothekenbonds der Märkischen Elektrizitätswerk P.-G. wurden sofort stark überzeichnet, so daß die Zeichnungslisten bald geschlossen werden konnten. Wie der Vertreter des WTB. erfährt, gingen Zeichnungen aus allen Lan­desteilen ein. Auch die zur Auslegung gelangte An­leihe her Königsberger Zellstofsfabriken und Chem. Werke Koholyt A.-G. in Berlin wurde überzeichnet.

3Mil lionen schweizerische Frank- Anleihe der Stadt Konstanz. Die von der Schweizer Bolksbank übernommene 6 Pro­zent-Anleihe der Stadt Konstanz im Betrage ton 3 Millionen schweizerischen Franken, die dieser Tage aufgelegt worden ist, ist dreifach überzeichnet worden. Die Anleihe, beten Zeich­nungskurs 95 Prozent ist, dient ausschließlich für werbende Zwecke. 3n erster Linie sollen die Leitungen zur Versorgung benachbarter schweizerischer Gemeinden mit Gas durch das Gaswerk Konstanz ausgebaut werden. Auch zur Verbesserung der Verkehrslinien innerhalb Der Stadt soll ein Teil der Anleihe Verwendung finden.

* Die Deutsche Landerbank A.-G, B e r - l i n, die zu in I.-G.-Farbenindustriekonzern gehört, schlägt die Verteilung einer Dividende von 8 v. H. (7 v. H.) vor.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 5. Juni. Tendenz schwächer. Au der heutigen Börse kam die starke inter­nationale Verpflichtung der Speku­lation wieder deutlich zum Ausdruck. Auf bie im Verlaufe stark abgeschwächte Neuyorker Börse war die Stimmung zu Beginn unsicher, und bie Speku­lation schritt zu Elaltstellungen. die aus den m elften Marktgebieten Kursrück a ä n g c zur Folge hatten, da auch heute wieder Kaufaufträge des Auslandes nur in geringem Um fange Vorlagen. Im Verlaufe konnte sich bie Stim­mung leicht erholen. Man verwies auf die Erfolge der verschiedenen deutschen Anleihen in Neuyork. Bei der ersten Notierung waren jedoch noch über

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wiegend Kursrückgänge von 1 bis 3 Proz. gegen die gestrige Adendbörfe zu verzeichnen. Das Geichäft war im allgemeinen unbedeutend. Am Che- miemarkt eröffnete I G -Farben 2,5 Prozent niedriger. Scheideanstalt, Holzverkohlung waren je 1 Proz. erhöht. Don Elektrowerten waren Siemens mit minus 4,5 stärker angeboten, ebenso Chadeaktien, bie 5 Mk. verloren. Meist gaben die Werte dieses Marktes 1 bis 2 Proz. nach. Am Markt der A u t o a k l i e n büßten Daimler und 91811. je 3 Proz. ein. Am Montanmarkt gaben Rheinische Braunkohlen und Rheinstahl je 2 Proz. nach Schiffahrtswerte verloren 1,5 bis 2 Prozent. Don den Zellstoffwerten blieben Waldhof gut behauptet, während Aschaffenburg 2 Proz. verloren. Für Deutsche Erdöl bestand einiges Interesse mit plus 2,5 Proz. Kali-Salz« betfurtt) konnten sich 4 Prozent erholen. Deutsche Anleihen lagen still. Von ausländi­schen Renken waren Türken meist etwas fester, auf den Vorschlag der türkischen Regierung zur Schul­denregelung. Im Verlaufe erfuhr die Tendenz eine weitere Besserung, und für die führenden Werte traten 1« bis 2proz. Erholungen ein. Besonders rege gefragt waren Rheinische Braunkohle, bie 6,5 Proz. gegen Anfang gewinnen konnten. Am Geld­markt machte die Erleichterung Fortschritte. Täg­liches Geld 6,5 Proz. Man nannte Reichsmark gegen Dollar 4,1820, gegen Pfund 20,420, London gegen Kabel 4,8825, Paris 124,20, Mailand 92,6750, Ma­drid 29,23, Holland 12,0940.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Juni. Schon im heutigen Vormit­tagsverkehr hatte sich eine sehr unsichere Stimmung bemerkbar gemacht, die durch bie geftrige geschwächte Neuyorker Börse hervorgerufen war. In ber Tat ist es so, daß man in den Zeitungen zuerst nach den Berichten der Auslandbörsen sieht und danach sich die Tendenz für den laufenden Tag bildet. Die trotz ber Geldanspannung drüben scstzustellende lieber- Zeichnung der deutschen Anleihen in Amerika scheint man günstig zu werten, sie gehe aber auf Kosten der alten, schon eingeführten Werte, die dadurch unter Druck stehen. Die Aufnahmefähig teil der hiesigen Märkte wird sofort stark vermin­dert, wenn keine neuen Auslandorders eintreffen. Die ersten Kurse lagen etwa 1 bis 4 Proz. unter gestern, waren aber nicht ganz so schwach, wie vor­mittags notiert. Schon zu Beginn waren dagegen Deutsche Erdöl fest. Sehr widerstandsfähig waren Schlesische Gas, Kaliaktien, Leonhard Tietz usw. Deutsche Anleihen waren abbröckelnd. Aus­länder lagen uneinheitlich, aber fast alle Werte waren plus plus, auf neu einfehenbe Verhanblungen in Paris bis 1 Proz. höher. Der Pfandbrief« markt war still und eher zur Schwache neigend. Der Geldmarkt war weiter etwas leichter. Tagesgeld 6,5 bis 8 Proz. Im Verlaufe war es zu­nächst noch weiter eher schwächer. Späterhin trat aber eine allgemeine Erholung ein. Stark gesucht waren Deutsche Erdöl in Erwartung günstiger Ab­schlußziffern. In Schlesische Gas, die 5 Proz. höher lagen, machten sich starke Interessenkäufe bemerkbar. Glanzstoff und Bemderg, letztere auf die wahr­scheinlich baldige Einführung in den Terminverkehr, waren bis zu 17 Proz. höher über Anfang Rhei­nische Braunkohlen plus 6,5 Proz., und auch sonst waren die Kurse zumeist 1 bis 2 Proz. über An­fang. Lebhafter lagen auch bie Banken« unb Schiff­fahrtswerte.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 5. Juni. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in ruhiger Haltung. Da sich dem Markt keine Anregung bot, übten die Händ­ler wieder größere Zurückhastung, und Umsätze kamen in nur geringem Umfange zustande. Die Preise blie­ben gut behauptet. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 v. H. Auswuchs, 26,50 bis 26,75; Roggen 28; Hafer, itckqndischer, 28 bis 28,50; Mais, gelb, für Fulterzwecke, 25; Mais, gelb, für andere Zwecke, 25; Weizenmehl, süddeut­sches, Spezial 0, 37,75 bis 39; Roggenmehl 39,50 bis 40; Weizenkleie 14,75; Roggenkleie 17,25; Erb­sen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 50 bis 95; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8,50 bis 9; Weizen- und Roggenstroh, brahtgepreßt, 5 bis 5,50; Weizen- unb Roggenstroh, gebündelt, 4 25 bis 4,50; Treber, getrocknet, 18,50 bis 19 Mk. Tendenz: ruhig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 4. 3unL 3m Anschluß an hie festeren Samstagmärkte hat das Ausland die Forderungen für Weizen und Roggen erhöbt, die zweite Hand ist gleichfalls mit höheren Offerten im Markte, bekundet aber weiter Abgabennei- aung. Umsätze in Auslandgetreide wurden bis­her nicht betannt. Das inländische Angebot von guten Weizenqualitaten ist ziemlich gering, die Mühlen und auch die Exporteure nehmen das

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Schwedische Noten ...... Schwerer Noten.......

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Mtorrad-AennenRund um Schotten".

-5- Schotten, 4 3unL DaS gestrige Mo­torradrennen .Rund um Schotten' er­hielt dadurch eine besondere Hole, dah erst­malig nur Berufsfahrer zum Start zu­gelassen waren. Die Zahl der Teilnehmer war gegen das Vorjahr fast auf das Doppelte ge­stiegen unb wies Hamen auf. die auf sport­lichem Gebiete als führend anzusehen sind. Aus dem Vogelsberg beteiligte sich der bekannte Rennfahrer Kratz (Ober-Ohmen), der erst kürzlich auf der Opelbahn in seiner Klasse den zweiten Platz belegen konnte und mit die beste Zeit fuhr. (Sine nach Tausende zählende Zu- schauermenge, die auf Autos, Kraft- und Fahr­rädern oder zu Fuß aus einem weiten Umkreis herbeigeströmt war, bekundete das Interesse, das man dieser Veranstaltung entgegenbringt. Am Start unb Ziel herrschte beängstigendes Ge­bränge. Musik und Restaurationsbetrieb sorgten hier für bie nötige Abwechslung. Die Renn­strecke Schotte nR u d i n g s h a i nP op - pen st ruth GötzenSchotten war durch bie Provinzialstraßenverwaltung instandgeseht worben, bie Löcher mit Dasaltgrus und Teer ausgefüllt, so daß große Geschwindigkeiten er­reicht werden konnten. Die etwa 18 Kilometer lange Strecke war 8, bzw. drei- und viermal äu durchfahren. Sie hat viele scharfe Kurven, Die zu Prüfsteinen für die Gewandtheit und Geschicklichkeit der Fahrer wurden. Außerdem sind beträchtliche Steigungen zu überwinden.

Da» Rennen begann um 12 Ufa. Der Start verlies im allgemeinen glatt Auch während der Fahrt waren keine größeren Unfälle zu ver­zeichnen. wenn auch einige geringfügige, wie stets bei solchen Veranstaltungen, unvermeidbar waren. Rachstehend das Rennergebnis:

Maschinen bis 175 ccm, 3 Runden, 52,8 Kilo­meter: 1. Sieg Frank-Meiningen (DKW.) 43,56 Min.; 2. P i st o r i u s - F r a n k f u r t (MWH.) 45,41 Min. Bis 250 ccm, 5 Runden, 88 Kilo­meter: 1 Frentzen-Köln (UI.) 53,22 Min.; 2. Engler-Schotten (DKW.) 53,55 Min. Bis 3 5 0 ccm, 6 Runden, 105,6 Kilometer: 1. M ü l- ler-Wiesbaden (Grindlay Peerles) 76,28 Min. (schnellste Zeit des Tages); 2. Franke- Frankfurt (AIS.) 79,55 Min. Bis 5 0 0 ccm, 6 Runden, 105,6 Kilometer: 1. Hopp-Frank- furt (UI.) 91,37 Min.; 2. Krämer-Fried­berg (Hyrex) 99,45 Min. lieber 500 ccm, 6 Runden, 105,6 Kilometer: 1. Klein-Frank­furt (DKW.) 77,07 Min.; 2. E b e r l e - F r a n k - furt (Imperia) 84,44 Min. Motorräder mit 'Beiroagen bis 600 ccm: 1. Kahrmann- Fulda <TAS.) 58,38 Min.; 2- Bücker-Vber- urses) Bieker in 63,22 Min ). lieber 600 ccm, 5 Runden, 88 Kilometer: 1. Wohlfahrt- Frankfurt (Imperia) 69,36 Min.

Ter neue Wanderpreis der Stadt Schotten fiel an Müller, Wiesbaden, ber den besten Rundendurchschnitt erzielte. Der Verteidiger des Wanderpreises des Vogelsberger Automobil- und Motorradklubs Kratz, Ober- Ohmen (Ardie) mußte infolge Motordefekts aus dem Rennen ausscheiden.

Olympisches Fußballturnier.

Aegypten schlägt Portugal 2:1 (1:0).

Das zweite Spiel des Montags Portugal gegen Aegypten wurde von der schnelleren und schuß- kräftigeren ägyptischen Mannschaft gewonnen. Aachdem die Portugiesen anfänglich im Angriff waren, blieb das Spiel während der ersten -Halbzeit ziemlich offen. Erst in der 30. Minute konnte der ägyptische Mittelstürmer den ersten Erfolg durch einen Fehler des portugiesischen Torwächters für fein Land buchen. Von nun an zeigten sich die Aegypter angriffslustiger und waren sichtlich im Vorteil. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang es Aegyptens Halblinkem zum zweiten Tor einzusenhen. Rach weiterem spannenden Kampf konnte Portugal in der 32. Minute sein Ehrentor erzielen. Trotz weiterer Bemühungen auf beiden Seiten blieb es bei diesem Ergebnis.

Italien Spanien 7:1 (4:0).

Am Montagnachmittag fiel die Entscheiduna zwischen Italien und Spanien, die oin Freitag nach zweistündigem Spiel sich beim unentschiedenen Stande von 1:1 getrennt hatten. Iie Italiener ent­wickelten in diesem zweiten Spiel ein ganz außer« gewöhnliches Tempo. Die hohe Torausbeute war ein Verdienst ber italienischen Stürmer, bie sich als aufjerorbentlid) durchschlagskräftig erwiesen und aus allen Lagen dos spanische Tor bombardierten. Dennoch verloren die Spanier unverdient hoch, da sie den technisch besseren und kultivierteren Fußball verführten. Der italienische Tormann stellte sich ihnen jedoch als ein unüberwindliches Hindernis

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Leipzig

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30-68

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Magdeburg

20-60

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35-55

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Mannheim

18-63

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München

20-58

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Stettin

Stuttgart

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