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drr AufwärtSbewegung mehrerer bevorzugter Werte ein, die vielen Dörsenbesuchrrn ai- zu stark und nicht ganz gerechtfertigt erschien. Die vorliegenden ungünstigen Momente wurden kaum beachtet. Lo veranlaßter die Verhandlungen zwecks KoylenpreiSerhShung zwar zu­nächst für Montanwerke eine gewisse Zuruck­haltung, svätrr aber. al- die Koh'e:rpreiSer- höhurg beschlossen wurde, wirkte dies eher an­regend, und über die damit verbundenen un­günstigen Erscheinungen sür daS Wirtscha tsleben machte sich die Börse wieder wenig Sorgen. Andererseits konnte jedoch auch der günstige Geschäftsbericht der I.-G.-Jarbenindustrie zunächst keine stärkere Wirkung aus die Börse ausüben. Wenig beachtet tourt».n auch dir ver­schiedenen HanoelSkammerberichte. nah denen zwar dis Desamtlage wenig verändert ist, aber doch fast überall ein Rückgang in der Kon- junkturentwicklung eintrat. Die vorlie- a'.nden WirtschaltSberichte verschiedener Droß- oanken, so der Commerzbank, der Dresdener Bank und der DiScontogesellschast. die a le auf einen optimistischeren Ton abgestimmt sind, wur­den von der Börse günstig ausgenommen. Man nahm an, das; die Banklundschaft, durch diese Berichte angeregt, verschiedentlich mit Kaus- vrdrrS an den Markt kommen werde. Die Be­teiligung beS privaten Publikum- dürfte jedoch im allgemeinen nicht erheblich gewesen fein. Al- günstige Momente führte man ferner die große Festigkeit der Auslandbörsen und die glatte Llcberwindung de- Ultimo- an Der Zahltag be­reitete keinerlei Schwierigkeiten. Am Geld­markt trat iedoch. wie die- immer kurz nach dem Ultimo der Fall $u sein pflegt, eine an­haltende Versteifung ein. Tagesgeld war zu 7J5O Prozent gesucht. Die starke Anspannung der Reichsbank nach dem Ultimoausweis entsprach den Erwartungen der Börse. 3m Vordergründe de- Interesses standen In dieser Woche I.-G.- Farben, die für englische und amerikanische Rech­nung in großen Posten aus dem Markte ge­nommen wurden und 16 Prozent gewonnen. 3m Zusammenhang damit waren Rheinstahl stark verlangt und 14 Prozent gesteigert. Ilse Berg­bau waren vorübergehend bis 320 Prozent ge­steigert. Lebhafte Umsätze verzeichneten ferner Elektrowerte unter Führung von Siemen-, die 18 Prozent anzogen. Sonst gab es an diesem Markte 4- bis i2prozentige KursoesserungLn. Auf angeblich günstigen Kaliabsatz lagen die Kalitoerte bis 20 Prozent fester. Scheide­anstalt konnten sich 11 Prozent erholen. 3m übrigen konnten sich zumeist Kurserhöhungen von 3 bis zu 10 Prozent durchsetzen. Deutsche An­leihen und ausländische Renten lagen still und eher schwächer. 3m Freiverkehr ließ das Geschäft in den amerikanischen Kunstseidewerten stärker noch. Enka mit 76' 2 und Gla izstoff com- mon shares mit 110 Dollar waren abgeschwächt. Rur Agfa Ansco lagen fest.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Am Frankfurter Produktenmarkt trat in der neuen Woche größere Unlust zu Tage, da vom Auslände schwächere Votierungen und ungünstig lautende Meldungen eintrafen. Auch die günstigen Wetterberichte übten einen gewissen Druck auf die allgemeine Tendenz auS. Aus diesen Gründen verhielten sich die Käufer reserviert, so daß daS Geschäft nur lang« sarn in Gang kommen konnte. Die Beteiligung des Auslandes an den deutschen Produkten» Märkten hat ebenfalls stark nachgelassen, doch traten noch vereinzelt der Export und die 3n- dustrie als Käufer auf, was dem Markte aber kedfl besonderes Gepräge gab, da die zweite Hand auf Gewinnmitnahmen genügend Ware an den Markt brachte, so daß der Nachfrage immer schnellsten- Rechnung getragen werden konnte. Von den Mühlen wurden verschiedentlich, aber nur in den dringendsten Fällen, Deckungen vvrgenommen. Weizen war zu billigeren Preisen stark angeboten Die Umsätze blieben begrenzt. Rur Weizen für Futterztoecke fand Unterkunft. Roggen, der in letzter Zett immer lebhaft begehrt war, lag am stärksten vernach­lässigt. Etwas größeres Geschäft konnte sich nur am Futtermittelmarkt auf Deckungen der Landwirtschaft entwickeln. Hauptsächlich Mais' für Futterzwecke war stark begehrt, die höheren Preise wurden glatt bewilligt. Auch Mais für Industriezwecke war im Zusammenhang damit lebhafter gesucht. Von Kleie hatte Roggen- kleie größere Umsätze zu verzeichnen. Auch Weizenmehl war bevorzugt. Sonst blieben die Umsätze klein. Vorübergehend trat eine Bes­serung der Marktlage ein. Die Tendenz wurde fest, doch trat plötzlich auf die wieder erneut schwächeren Rotierungen ein T-mdenzumschwung ein. Daraufhin wurde zum Wochenschluß das

f Geschäft stiller, und die Umsätze beschränkten sich au» ein Minimum, da die Käufer allgemein mit einem weiteren Sinken der Preise, rechnen.

3m Vergleich zu den Rotierungen der vergangenen Wochr gab Weizen 0.25 Mark, Roggen 0.50 Mark nach. Hafer blieb gut bc- hauptet. Mais für Futterztoecke konnte 050 Mark und Mais für andere Zwecke 0L5 Mark anziehen. Weizenmehl getoann 0.25 Mark, Roggenmehl blieb behauptet und Roggenkleie konnte 050 Mark gewinnen Die Woche schloß zu folgr.iden Votierungen Weizen 1 27-27.25. Roggen 29. Hafer int. 27.7528.25. Mais für Futterztoecke 24.25 2450. Mais für andere Zwecke 25 bis 25,50. Weizenmehl 38.50 - 40, Roggenmehl 15.75, Roggenlleie 1750.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Das Gefchäft am Frankfurter Schlacht- v i e h m a r k t konnte sich in der verflossenen Woche nur zögernd entwickeln. Die Metzger schritten nur langsam zu Ab'chlü len. auch die auswärtige Kundschaft beteilizte sich kaum am Geschäft. Am Hauptmorit wurden Schweine leb­hafter gehandelt, was mit dem Mangel an Qua­litätsware in Zusammenhang zu bringen ist. Die Preise konnten daher am Montagsmarkt vor­übergehend beträchtlich anziehrn. Rinder ver­blieben in größerem Maße, da drr Bedarf der Metzger sehr gering war. obwohl gute und billi­gere Ware genügend vorhanden war. Der Ge­samtaustrieb bestand auS 1533 Rindrrn. dar­unter 306 Ochsen. 70 Bullen. 722 Kühen. 390 Färsen, ferner au- 1553 Kälbern, 175 Schafen und 6356 Schweinen.

Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen AI 58 bis 62, ll 54 bis 57, BI 50 bis 53. II 46 bis 49. C 42 bis 45, Bullen A 50 bis 55.

B 45 bis 49. Kühe A 43 bis 48. B 37 bis 42,

C 32 biS 36, D 24 bis 31. Färsen A 58 bis 62.

B 54 bis 57, C 48 bis 53. Kälber B 70 bis 74,

C 63 bis 69, D 52 big 62. Schafe A 55 biS 58,

C 35 bis 44, SchweineB 50 bis 52. C 51 bi- 53, D 51 bis 53, E 46 bis 50. Verglichen mit den Rotierungen drr vergangenen Woche, gaben Rin­der eine Mark, Schafe bi- zu zwei Mart und Schweine bis zu einer Mark nach.

Ueberzeichnung der Hessischen Staatsanleihe. Wie WTB. erfahrt, ist die 8proz. Hessische Staatsanleihe über 6 Mill. Mark bereits gestern überzeichnet worden. Die ZeichnungSfrist, Die bis einschl. 5. d. M. lief, ist demzufolge sofort geschlossen worden.

* Der Eisenerzbergbau im Lahn- Dillgebiet und Oberhessen im April. Der 1. April hat neue Belastungen sür den Eisensteinbergbau gebracht. Die Arveitszeit über Tage ist um 21/» Stunden verkürzt worben, trotz anerkannter Notlage. Man gewährt dem Eisen­steinbergbau nicht die für notwendig erachteten Erleichterungen und Hilfen, sondern erschwert weiter seine Daseinsmöglichkeiten. Die Nachfrage nach Eisenerzen hat nachgelassen.

Auslandanleihe der Stadt Darm- stad t. Gin Bankenkonsortium, dem u. a. die Danat-Bank, die Deutsche Bank, die Disconto- Gesellschaft, die Hessische Staatsbank und ver­schiedene ander« Banken angehören, hat mit der Stadt Darmstadt eine achtprozentige Anleihe im Betrage von 4 MiN. Mk. abgeschlossen. Die Anleihe wird bis 1934 unkündbar sein und alS- dann innerhalb von 20 3ähren durch Auslosung getilgt. Die Auflegung der Zeichnungslisten wird bereits Anfang nächster Woche erfolgen. Der Emifsionskurs beträgt voraussichtlich 93,50 Proz.

Frankfurter Bank. Die Generalver­sammlung genehmigte den bekannten Abschluß mit 7 Prozent Dividende auf die Stammaktien.

* Voigt & Hciesfner A. - G., Frank­furt a. M. Rach dem Bericht hatte der starke Bestellungseingang namentlich in der zweiten Jahreshälfte 1927 wesentlich höhere Umsätze zur Folge, sowie auch die Herübernahme eines be­trächtlichen Auftragsbestandes in daS neue Jahr. Es wurde ein Rohgetoinn von (alleS in Mill. Mark).4.21 (3.56) erzielt. Unkosten und Steuern beanspruchten 2.98 (2.70), Abschreibungen 0.55 (0.38). Es verbleibt ein Reingewinn von 0.731 (0.521), woraus bekanntlich 8 (6) Prozent Divi­dende auf die Stamm- und wieder 7 Prozent auf die Vorzugsaktien verteilt werden sollen. Dem Wohlfahrtsfonds sollen 0.050 (0.040) überwiesen und die restlichen 0.067 (0.050) -vorgetragen werden. Für bas neue Jahr wird wieder ein befriedigender Abschluß erhofft. (G. D. 18. Mai.)

* ©mag Elektrizitäts A -G., Frank­furt a. M. Die Generalversammlung erledigte die Regularien. Danach gelangen 7 Prozent Dividende für dcS Geschäftsjahr 1927 zur Ver­teilung. Von Verwaltungsseite wurde ausgeführt, die vorliegenden Aufträge, die nach einem gewis­

sen Stillsten- in den ersten IahreSmonaten jetzt wieder ttrr.n^t einsetzen, ließen eine toeit>?rc günstige Entwicklung öti Unternehmens im laufenden Jahre erwarten. 3m neuen 3 .hr K der Zugang an Aufträgen um 405 P rezent und der Versand km 313 Prozent gest eg

* Wahtz & Frey tag A.-G.. Front- f u r t a. M. Wie WTB. erfährt, werden der auf End« Mai einzuberufenden Gencralveria-nm- lung wieder 10 Prozent Dividende au- das von 8 auf 12 Millionen Mark erhöhte Aktienlaoi-ai vorgeschlagen werden. Der gegenwärtige Auf­tragseingang sei erheblich höher gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres.

LH. Goldschmidt A. - G. Essen. Dem Bericht ist folgendes -u entnehmen: Der süd­deutsch« Werlsbesitz ist im Jahr« 1927 an die der A.-G. nah flehende Chemisch« Fabrik Buckau in Ammendocs zu einem günstigen Kaufpreis über­tragen worden. Di« Zweigniederlassung Mann­heim Rheinau ist aufgehoben worden. Der ame­rikanische Kredit ist um 800 000 Wk. getilgt worden und beträgt roch 2*/t Millionen. Die Anleiheschuld beträgt jetzt noch 300 000 Mk. Di« Hypothekenschulden sind auf 109 000 Mk. her­abgesetzt worden. Auf dein Gebiete der Weiß- blech-Lntzinnung konnte der Mengenumsatz etwa- erhöht werden. Die olumino.hermlsu c Abtei­lung ist gut beschäftigt. Die Cinsuhruns trr hochdifpecsen Mennige hat die Geiellschafl l.r erfolgreich brlchäftigt. Die Tariflöhne, die (51..' em und die sozialen Lasten sind erheblich ge­stiegen. Die stetig« Erhöhung dieier Kosten ohne Rücksicht auf dis Leistungsfähigkeit der Werl« erfüllt die Firma mit Sorge, da sie die Kon­kurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt gefährdet. Trotz gesteigerter Rachfrage konnten die Preise nicht aufgebessert werden. Der Bruttogewinn beläuft sich auf 21/, Mill. Mk., der Rein- gewinn auf 1,15 Mill. Mk. Auf die Vorzugs­aktien sollen 6 Prozent, auf die Stammaktien 5 Prozent Dividende verteilt werden, während 50 000 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen werden.

RütgerSwerke A.-G., Berlin. Die G.-V. setzte die Dividende auf 6 Prozent fest. DaS laufende Geschäftsjahr hat sich nach Mit­teilung deS Vorstandes bisher im Rahnen deS VorajhreS befriedigend entwickelt. Der Umsatz der Betriebe im ersten Quartal wac etwas größer als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Das Gesamtergebnis der ersten drei Monate entspricht dem in der gleichen Zeit des Vor­jahres, wobei die aus den letzten Transaktionen sich ergebenden Duchgewinne nicht berücksichtigt sind. Die weiteren Aussichten des Unternehmens können als nicht ungünstig bezeichnet werden, zumal sich die durchge.ührten Ratio alisirrungs- mahnahmen noch stärler auStoinen dürften.

©in vstelbisches Braunkohlen­syndikat. Die TergwerkSbesitzer deS ostelbi­schen Draunkohlenreviers haben sich nach lang­wierigen schwierigen Verhandlungen freiwillig zu einem Syndikat für die Dauer von fünf 3ahren zufammengeschlossen. Die Einigung er­folgte mit der starken Mehrheit von rund 98 Prozent.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 5. Mai. Tendenz behauptet. Nach der J e ft e r e n und lebhafteren gestrigen Abendbörse eröffnete die heutige Samstagsborse in stiller und zurückhaltender Tendenz. Der immer noch angespannte Geldmarkt löste grqfte Vor­sicht aus. Das an den Markt kommende Material fand verschiedentlich nur schwer Aufnahme. Don einer Beteiligung des privaten Publikums war kaum etwas zu merken. Auch blieb das Ausland dem Geschäft fast vollkommen fern. Die Speku­la t i o n jchritt ebenfalls verschiedentlich zu Rea­lisationen, so daß die Kursgestaltung nicht einheii- lich war. Der Grundton der Tendenz blieb jedoch freundlich. Bevorzugt waren wieder einige Spezialwerle. So konnten von Z e l l ft o s s w e r - ten Waldhof 2 ProH. gewinnen. Am Elektro­markt war nur in Licht und Kraft (plus 1 Proz.) einiges Geschäft. Am Themiemarkt lagen I.-G.-Farben und Schsldeanstalt vernachlässigt und nur knapv behauptet. Goldschmidt zogen 0,75 Proz. an, auf die gesteigerte Umsatztätigke.t. Im Ange­bot lagen am Montanmarkt Rhcinstahl mit minus 2,25 Proz., Rheinische Braunkohlen und Mannesmann waren leicht abgeschwächt: dagegen konnten Phönix etwas anziehen. Kaliwerke lagen angeboten und etwas stiller. In Bank­werten war das Geschäft lebhafter. Bevorzugt waren Danatbank mit plus 1 Proz., Metallbonk mit 1,25 Proz. stärker begehrt. Von B a u Unter­nehmungen konnten Wayß & Freytag und Zement Hechelberg 1 Proz. anziehen. RSU. hatten einen Kursgewinn von 1,5 Pro;, zu verzeichnen. Am Rentenmarkt war das Geschäft still. Deutsche Anleihen lagen weiter etwas höher. Ausländer ruhig. Im Freioerkehr

waren von amerikanischen Kunftseidewerken Enka mit cn. 78 Dollar und Glonzftoff Lommon Shares ftür'er verlangt. Im Verlaute konnte sich eine Ge ichäsrsbelebung auf Deckung», n der Spekulation durchsetzen Bevorzugt sind Spezialwerte: die Kurs- grwin.ie betragen neuerdings zirka 1 bi» 3 Proz. Be sonders bc; erjugt sind wieder die Elektro- wert«. Tägliches Geld unverändert 7 Proz. Äm Devisenmarkt ist die Mark weiter fest. Man ncnm Reichsmark gtq.n Dollar 4,1790, gegen Tfa.ib 2^,402, London gti\n Kal^' 1.8510, Paris 124,0*2, Mailand 92,65, Madrid 29,33 Holland 12,0975.

drrlittc^örie.

^Berlin, 5. Mai Zu Bemnn der heutigen oamM.igborte tnaf das Geich in noch s-ör ruhig Die Drv-'r:- logen gröh»rn Teils n.ch, rechtzeitig vor, um schon zu den ersten Kursen gur Ausführung Zu kommen rcitene d.s Auslandes Hali In teresse anscheinc- k on, nährend das Publitum, durch die unruhiu^n Ic^en Börsenbeeinflußt^ eher mit Berkaufsordc »cur-ur- ist. Besondere Anregungen logen n'ch nor Der Geldniarki ist Immer noch reichlich anoeivann- 'lirf-'Ug- meinen waren di« veränderu. q. n a -g-r geftem Mittag nicht groß. Die Tendenz ist at-j hehaupisi zu bezeichnen. Spezialpapier.- erreichlc.- 'war nicht Immer die höchsten Notierungen der . "-'n-n Adenddörse, lagen aber doch noch bk

"> Proz. höher, von den einzelnen Marita?

b.*ti. ? :näre zu faaen: Banken und Schiss« (int be.>..iptet, Montane eher angeboten. Maxlmikianshütke und Rheinisch« Braunkohlen bis 3 Proz. schwächer. Daaenen bcstand großes Interesse für Zinkwerte (Schle- sischs Zink, Schlesische Bcuthen, Stollwerker Zink), oei denen die Verhandlungen über ein internatio­nales Zinkkartell anregten und die auch Im Per. hältnis zu der vorgcschlagenen Dividende als billig angesehen werden Elektrowerte recht fest und bis zu 5 Proz. höher. S p r i t a 11 i e n bei grö< beten Umsätzen um 5 bis 7 Prozent gesteigert. Warenhauswechsel hatten wieder etwas lebhafte­res Geschäft als in den letzten Tagen (plus zirka 5 Pro,;.). Dagegen Polyphon vollständig oernach. lässtgt. Soitft fielen mit starken Veränderungen noch auf Mannesmann 47 Pro-., Lorenz plus 8,2o Proz.. Schlesische Texiil plus .3 Pro; Da­gegen RAG. minus 4,25 Proz. und Eisenbahn­verkehr minus 5 Proz. Deutsche Anleihen fester. Ausländer uneinheitlich. Merikaner schwach. Mazedonier und Anatolier plus 0,25 bis 0,50 Proz. Pfandbriefmarkt noch unent­wickelt. Der Geldmarkt war unverändert Im Verlaufe erzielten Spezialwerte neue 1- bis -pro- zentige Steigerungen, ohne daß es -u bedeuten- den Umsätzen gekommen wäre. Besonders fest Deutsche Atlanten plus 4 Proz. Karstadt plus 3,5 und Miag plus 6,5 Proz. Ein Grund für die Stei­gerung der letzteren war nicht zu erfahren. Auf­fallend schwach Polyphon mit minus 5 Proz.

Kunst und Wissenschaft.

AusstellungDas Deutsch« Porzellan- Wiesbaden 1928.

Der große Saal im Paullnenschlößchen wird für die Ausstellung »Das Deutsche Porzellan- Wiesbaben 1928 vollkommen umgestaltet, ins­besondere ist eine wesentliche Erweiterung bet Galerie zur Gewinnung eine- neuen Au-stel- lungssaals vorgenommen worden, der naturge­mäß dem ganzen Saal auch ein völlig neue« Gepräge gibt. 3m Saal selbst werden ringt unter den Galerien Glasvitrinen eingebaut. In denen vorwiegend bl« Staatlichen Manufakturen Berlin, Meißen, Rymphenburg, sowie die Hi­storische Abteilung untergrbracht. Eine besonder« Seßenswürdigkeit wird auf der Ausstellung Ber­lin das sogenannte ,Hindenburg-PorzellMv' bar- stellen, dessen Service für 36 Personen die Staat­liche Manufaktur Berlin im Auftrag der Reichsregierung als Geschenk für den Reichs­präsidenten zu dessen 80. GeburiStag angefertigt hat.

Vermischtes.

Dootsunglück auf dem Starnberger See

Auf dem Starnberger See kenterte ein Segel­boot infolge einer plötzlich auftretenden Döe. Don den drei ynfaffen sind der 21 Jahre alte Groß« Händlersohn Simon Schmitt und der 22 Jahre alte Kausmannssohn Hans Gleichner, beide aus München, ertrunken. Ein löjähriges Mädchen wurde nach zwei Stunden in bewußtlosem Zustande von einem Dampfer gerettet.

3m Sleinbruch verschüttet.

Infolge Rachrutschen von Gestein-masfen in einem Steinbruch bei Cagoubran in bet Rähe von Toulon sind mehrere Arbeiter ums Leben gekommen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

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