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yerausgestellt Hot. je sorgfältiger und eingehen­der die angestellten Untersuchungen gewesen sind.

Oie Llltimobeanspruchung der Reichsbarik.

2er gestern berichtete Reichsbankausweis jum Duortalsuhimo zeigt eine Rekordbean­spruchung, die die höchste seit der Stabilisierung sein dürfte. Die Zunahme der Wechsel und Schecks beläuft sich allein auf 724,4 Mill. Mk., und an Reichsbanknoten und Rentcnbontscheinen sind 769,7 Mill. Mk. neu in den Zahlungsmittelocrkehr abge- stossen. Der Reichsbankausweis erklärt die in der letzten Woche herrschende Erleichterung des Geld­marktes, denn die Anspannung zeigt, dass sowohl Banken, als auch öffentliche Institute in sehr star­kem Moste in ihrer Geldversorgung auf die Reichs- bank zurückgegriffen Haden. Da die Giroguthaben nur eine geringfügige Erhöhung um 37 Mill. Mk. bei ihren an und für sich sehr niedrigen Stande auf­zuweisen haben, muß sestgestellt werden, dost zum ersten Ouartalsultimo des Jahres 1923 der Bar- geldbedarf wesentlich gröster war, als Ende 1927, wenn auch heute der Zahlungsmittel- umlauf noch immer um 160 Mill. Mk. und die Wech­selanlage um rund 500 Mill. Mk. unter dem bzw. unter der Ende 1927 liegen. Zu untersuchen ist bei einer solchen Rekordbeanspruchung vor allem die Frage, ob sie der Ausfluß natürlicher Wirt- «chaftserpansion ist. Zunächst haben üblicher­weise Landwirtschaft und öffentliche Hand zum Quartalsultimo erhöht« Ansprüche. Hinzu kommt als ein wesentlicher Faktor die im Vergleich zum Vor­jahr eingetretene Steigerung des Preisniveaus und entsprechend die Ausdehnung des Kreditvolumens der Wirtschaft. Irgendwclck)« Rückschlüsse aus der stärkeren Kreditinanspruchnahme der Reichsbank auch auf den Zahlungseingang hinsichtlich einer Ver­zögerung halten wir im gegebenen Augenblick noch für verfehlt. Infolgedessen läßt sich ein Urteil, wie weit konjunkturelle Einflüsse mastgebend gewesen sind, nicht fällen.

*

* Ford-Motor-Company. Zu der vor kurzem mitgeteilten einstweiligen Verfügung des Gerichts, durch die der Ford-Motor-Company untersagt wurde, in ihren Ankündigungen zu behaupten oder behaupten zu lassen, der neue Ford-Wagen bzw. die Fordwagen neuen Typs entsprechen dien gesetzlichen Vorschriften in Deutschland hinsichtlich der Vremsvorrichtung und infolge Gutachtens des Dampfkessel-^Ieber- wachungsvereins sei der neue Fordwagen ein­wandfrei zulässig, auch bereits in Berlin zugo- lassen worden, wird uns von der Ford-Motor- Company in Frankfurt a. M. mitgeteilt, daß diese einstweilige Verfügung von der 9. Kam­mer für Handelssachen des Landgerichtes I Ber­lin in ihrer Sitzung vom 10. März aufge­hoben worden ist. Ein neuer Antrag auf Erlast einer einstweiligen Verfügung tourte zurückge­wiesen. Mit den Kosten des Verfahrens wurden die Antragsteller belastet. Es besteht hiernach zur Zeit keine einstweilige Verfügung gegen die Ford-Motor-Companh Ä.-G., der Reichsverband der Automobilindustrie ist mit seinem Verlangen vielmehr kostenpflichtig abgewiesen worden.

* Zunahme der landwirtschaftlichen Genossenschaften im März. Die seit Jahresbeginn zu beobachtende steigende Tendenz in der Gründungstätigkeit im landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen hat sich auch im Monat Matt in besonders starkem Maste bei 39 Reu- gründungan fortgesetzt. Die Molkereigenossen­schaften stehen wiederum an erster Stelle und .weisen für sich allein 25 Zugänge auf, denen nur 2 Auflösungen gegenüberstehen. Besonders l stark ist der Zuwachs in der Gruppe der fon- - stigen Genossenschaften, wo nach der Statistik 5 des Reichsverbandes der Deutschen landwirt- , schaftlichen Genossenschaften für den Monat März ' 56 Reugründungen, denen 35 Abgänge gegen- überstehcn, sestgestellt wurden. Bei den Spar- und Darl.hnskassen werden 18 Zugänge und 15 Abgänge, bei den Bezugs- und Äbsahgenossen- schaften 4 Zugänge und 8 Abgänge ausge­wiesen. 3m Reichsverband der Deutschen land­wirtschaftlichen Genossenschaften waren am 1. Steril d. 3. im ganzen 40 166 landwirtschaftliche Genossenschaften vorhanden.

* Der Eisenerzbergbau im Lahn-. Dillgebiet und Oberhessen im März. Die Lage auf dem Eifenerzmarkt weist etwa das gleiche Bild auf, wie im Februar. Die Preislage ist unverändert, dagegen hat die Nachfrage nach Rot. und Brauneisenstein nachgelnsien. Bedenklich er­scheint es, daß die Frage der Schaffung eines Er­satzes für die fortgefallenen Inlanderzabsatzprämien nicht vorwärts kommt.

Ans der Basaltindustrie des W e st« r w a l d e S. 3n den Westerwaldbrüchen, in denen während der Wintermonate der Betrieb nahezu stillstand, regt es sich wieder. Anscheinend

liegen schon Aufträge für Kommunen und Eisen- bahn vor. denn eine Reihe Basaltarbeiter ist be­reits wieder eingestellt und auch der Abtransport mit den Westerwaldbahnen nach der Sieg und dem Rhein zu hat sich merklich gehoben. Rach fachmännischem Urteil dürfte die Konjunktur in den Westerwälder Basaltvrüchen auch in diesem Jahre wieder gut werden.

Phönix A.-G Bergbau - und Hülten- betrieb, Düsseldorf. In der gestrigen Auf- sjchtsratssitznng wurde beschlossen, der am 2. Mai in Düsseldorf stattfindenden Generalversammlung eine Dividende von 6,5 v. H. aus das Aktienkapilal von 205 Millionen Mark vorzuschlagen.

* Aktienerwerb der Friedrich- Krupp-A. - G. Wie wir bereits meldeten, hat die Friedrich-Krupv-A.-G. vom Stahlverein in Düsseldorf 43 Prozent der Aktien der Rord- deutschen Hütte in Bremen gegen ein Grund­stück in Duisburg übernommen. Die Friedrich- Krupp-A.°G. hat nunmehr 50 Prozent der Aktien der Rorddeutschen Hütte in ihrem Besitz. Sie beabsichtigt weiter, die im Besitz der Firmen Hoesch und Klöckner befindlichen Aktien zu er­werben. so dast sie dann etwa 60 Prozent der Aktien der Rorddeutschen Hütte besitzt.

Anleihe der Stadt Heidelberg. Die Stadt Heidelberg hat mit einer Bankengruppe eine Anleihe von 5 Millionen Mark in 5-o.-H.-Schatz- anmeifungen abgeschlossen. Diese Schatzanweisungen sind innerhalb drei Jahren zu gestaffelten Kursen rückzahlbar und können dann in siebenprozentige langfristige Stadtanleihe urnaetauicht werden.

* Reckar - A.-G. Rachdem die Abnahme der Reckarwasscrtraftwerke Oberestlingen, Cannstadt- Horkheim, Rackarsulm-Kochendo^. Heidelberg- Weiblingrn u.ib Ladenvurg schon seit längerer Zeit gesichert ist. hat die Reckar-A.-G. mit Zu­stimmung der beteiligten Regierungen nunmehr auch sür die elektrische Energie der Staustufen zwischen Heidelberg und Reckarsulm-Äochenburg langfristige Verträge mit dem Rheiniscb-West- sälischen Glektrizitätsweri u.id der Hessischen Cisenbahn-A.-G. abgeschtossen, und zwar zu Ver­kaufs- und Stromabsatzbedingungen. die die Reckar-A.°G. von jedem finanziellen Risiko für den Bau. den Betrieb, die Unterhaltung der Krostwerksanlagen befreien und auch die Amor­tisation der Schisfahrtsanlagen auf der gesamten Strecke vor Ablauf der der Reckar°A.°G. zur Ausnutzung der Wasserkräfte erteilten Konzession ermöglichen.

* Süddeutsche DlSkontvgesellschoft A. - G., M a n n h e i in. Die Generalversamm­lung genehmigte einstimmig die Bilanz und be- schlost aus dem Reingewinn von 2 126 264 Mk. auf die Stammaktien eine Dividend« von 8 Pro­zent zu verteilen und 576 274 Mk. auf neue Rech­nung vorzutragen. Auf Anfrage erklärte Direk­tor Fulk, dast die Umsätze sich weiter erhöhten, das Börsengeschäft immer noch gering, das Pla- cierunosgeschäft, vor allem 3nlandanleihen. nicht ungünstig seien.

* Inlandanleihe der Stadt Berlin. 'Die Verhandlungen über eine neue Inlandanleihe der Stadt Berlin sind im wesentlichen abgeschlossen. Anstatt der ursprünglich geplanten Höhe von fünf­zig Millionen wird die Emission sich auf den Be­trag von 25 Millionen beschränken. Di« Anleihe er­folgt m Form von Goldschatzanweisungen, die mit fünf Prozent zu verzinsen und nach fünf Jahren mit 110 Prozent rückzahlbar sind. Der Zeichnungs­preis wird voraussichtlich 95,25 Prozent betragen. Das emittierende Konsortium steht unter Führung der Preußischen «Staatsbank und der Deutschen Bank.

* Deutsche Bank A. - G.. Berlin. Die Generalversammlung der Deutschen Bank ge­nehmigte einstimmig die Jahresbilanz, sowie die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent. Gegenüber den Ausführungen des Vertreters des Deutschen Bankbeamtenvereins betonte Di­rektor Wassermann, daß eine Bank mit derartig großen Außenständen, wie die Deutsche Bank, stille Reserven ansammeln müßte, die nichts anderes als die Versicherungsprämie für schlechte Zeiten darstellten. Sie könne Gewinne weder an die Aktionäre, noch an die Angestellten und Beamten voll ausschütten. Der Vorwurf, den ein anderer Aktionär der Verwaltung gemacht hatte, daß sie für den Kurssturz der Stahl­vereinsaktien im Oktober vorigen 3ahres mit­verantwortlich gemacht werden müsse, sei zu- rückzuweisen, da die Deutsche Bank zu der frag­lichen Zeit im Aufsichtsrat des Stahlvereins nicht an führender Stelle gestanden habe.

* Polyphonwerke A.-G.. Leipzig. Der Mschlutz der Polyphonwerke A.-G.. Leipzig, zeigt nach Vornahme der üblichen Abschreibungen einen Reingewinn von 2 046 834 Mk. (i. V. 797 261 Mk.). Der G.°V. soll vorgeschlagen werden, 90 000 Mk. (i. B. 0) zur Abrundung dem offenen Reserve­fonds und 400 000 Mk. (i. B. 0) dem allgemeinen Abschreibungsfonds zuzuführen und eine Divi­

dende von 14 Proz. (9 Proz.) auf das A.-K zu verteilen. Die Umsätze sind auch im lausenden 3ahre wieder erheblich gestiegen.

Arantfurter Börse.

Frankfurt, 5. April. Tendenz freundlich. Wie man erwarten konnte, war die letzte Börse vor den Feiertagen allgemein stiller. Die Stimmung blieb jedoch im Grundton fest, da sich nach ver­schiedenen Spezialwerten weiter Nachfrage bemerk­bar machte. Sowohl das Ausland, als auch die private Kundschaft sollen wieder mit Kauf­orders am Markt gewesen fein, während die Speku­lation weiterhin Gewinnsicherungen vornahm. Zur Zurückhaltung mahnte dabei die Tatsache, daß am Geldmarkt kurzfristiges Geld immer noch gesucht war. Die gestern etwas vernachlässigten Farben- aktien traten heute wieder in den Vordergrund. Farben eröffneten 2,40 Pro;, höher, I.-G.-Farben- Bonds mit 146 bis 146,5 Pro;, fester. Lebhaft ge­fragt blieben die E l e k t r o w e r t e, für die sich vor allem stärkeres Auslandinteresse zeigte. Siemens gewonnen erneut 1 Pro;. Schlickert 2,25 Proz., Licht und ftraft 0,5 Pro;.. Gesfürel jedoch nach der Steigerung an der Abendbörse auf Reali­sationen 1 Pro;, gedrückt. Stärker gesucht waren an diesem Markt heute die Nebenwerte, von denen Lahmayeyr 5 Prozent, Rheag 1,5 Prozent und Bergmann 2 Prozent anziehen konnten. Deutsche Erdöl konnten ihre Steigerung mit 2,25 Proz. fortsetzen. Am M o n t a n m a r k t lagen Laurahütte 4 Proz. höher. Sonst gab es meist nur kleine Kursgewinne bis etwa 1 Pro,;. Merklich er­holen konnten sich Holzmann mit plus 5,5 Pro,;. Von den Zellstoffwerten lagen Waldhof 2,25 Pro;, gebessert. Schiffahrtswerte und B a n« t e n waren vernachlässigt und wenig verändert. Bei Danatbank und Dresdner Bant kam die Dividende zum Abzug. Miaa 4 Proz. erholt. Frankstirter Ma­schinen zogen 2,5 Proz. an. DeutscheAnleihen lagen still. Auch ausländische Renten ver­zeichneten nur geringe Umsätze bei wenig veränder­ten Kursen. Gleich nach den ersten Kursen konnte sich die Tendenz weiter etwas b e f e st i g e n. Späterhin schrumpfte das Geschäft jedoch start zu­sammen, und die Kurse bröckelten oerschiedentlich leicht ab. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 7,75 Proz. geringfügig leichter. Am Devisenmarkt waren die Kurse wenig verändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1815, gegen Pfund 20,418, London gegen Kabel 4,8827, Paris gegen London 124,02, Mailand 92,40, Madrid 29,00, Holland 12,1175.

Bc. Börse.

Berlin, 5. April. Trotz der bevorstehenden Un­terbrechung des Börsenverkehrs war der offizielle Beginn lmeder ziemlich lebhaft. Schon heute Vormittag konnte man für Spezialwerte Interesse bemerken, unb die für diefe Werte genannten höhe­ren Kurse konnten sich im allgemeinen behaupten. Nur Polyphon enttäuschten stark. Aus die guten Adjchluhzisfern war der Kurs im Freiverkehr bis 360 Prozent gestiegen, während sich die erste Notiz auf 352 Prozent stellte. Wieder waren Kaufverträge des Auslandes eingetroffen. Auch die Provinz be­kundete eher Kaufneigung, ivährend die sogenannte Wechselstubenkundschaft kaum vertreten sein dürfte. Die internationale Spekulation, die durch die starken Schwankungen an den ausländischen Börsen sbeson- ders in Neuyork) etwas unsicher geworden ist, scheint sich nach Ansicht der Bolle wieder ftärter für deutsche Aktien zu interessieren. Im allgemeinen 1 bis 2 v. H. höher, konnten Spezialwerte, rote Mansfelder, Marimilianshütte, Farben, Gesfürel, Mag, Wcttdhos, Spritwerte, Dessauer Gas, Deutsche Erdöl, Rudolf Karstadt, Berger, Holzmonn, Hom- merfen und Norwreutsche Wolle bis 6 v. H. gewin­nen. Schade-Aktien plus 8 Mark. Bei den Aktien der Adea, Danat und Dresdner Bank ist heute der Di­videndenabschlag zu berücksichtigen. Deutsche Anleihen freundlich. Ausländer ruhig. Bosnische Eisenbahn plus 1,25 o. H. Auch Ungarn auf angebliche Frankfurter Käufe und Lissaboner Stadtanleihe fester. Der Pfandbrief mark, still, aber freundlich. Farben-Bonds 146. Der Geldmarkt war unverändert. Taaesgeld 7,5 bis 9 v. H. Monatsgekd 7,5 bis 8,25 v. H. Hm Ver­laufe wurde die Tendenz sehr uneinheitlich. Einige Spezialwerte Hieben lebhaft uitb fest. Laura­hütte plus 3 o. H., Deutsche 'Ißaffen plus 2 v. f) Deutsch? Erdöl plus 3 v. H., Drenftein plus 3 v. H., Charloiienburg Wasser und Glanzstoff plus 6 v. H., Svsnska plus 2 Mark. Sonst zumeist auf Realisatio­nen der Spekulation vor den Feiertagen 1 bis 2 o. H. stbrvääfer. Große Umsätze roaren noch in Deutsche Atlantische festzustellen, ohne daß lich der Kurs wesentlich veränderte.

Berliner Prs-rr§tenHörsc.

Berlin. 4. April. Heute waren im Zusammen hang mit der gestern bekannt gewordenen Insolvenz weitere Dcckungskäufe am Lieferungsmarkte ,gi be­obachten. Da auch die Auslandmeldungen etwas

Letzte Nachrichten.

Zum Leichenfund in der Lahn.

Heute vormittag fand aitf dem Reuen Fried­hof die gerichtsärzlliche Sektion der am Diens­tag aus der Lahn gelandeten Frauenleiche statt. Es hat sich dabei ergeben, daß als Todesursache die Möglichkeit eines LlnglückslalleS ober freiwilligen Ausscheidens aus dem Leben nicht ausgeschlossen ist. Lieber die Per­sonalien der Toten fehlen auch heute noch jeg­liche Anhaltspunkte.

fester lauteten, und die ffifOfferten für Weizen und Woggen eine Erhöhung aufwiesen, machte sich eine testete Grundstimmung geltend, ohne daß aber da» Effektiogeschäst eine Belebung aufweisen sonnte. Das inländische Angebot von Weizen und Wog gen hält sich weiter in mäßigen Grenzen, bet Weizen ist prompte Verladung schwer verkäuflich, für spätere Abnahme besteht dagegen einige Nachfrage. Roggen ift zum Export nach Polen gefragt, dje Forderungen und Gebote gehen aber sehr wett (wsefltbnter. Die Lieferungspretse stellten sich für Weizen und Roggen für alle Sichten um 1 bis 1,50 Mark höher. Am Mehlmarkte ist die Nachfrage etwas reger geworden, die abgegebenen Gebote taffen den Mühlen aber feL ten Rechnung. Hafer liegt sehr fest. Bei sehr knap­pem Angebot ist rege Nachfrage zu beobachten, da» Konsumgeschäft ist ziemlich lebhait. Gerste unver­ändert still. Es notierten (1000 kg): Weizen, märti- idjer (74,5kg/hl.@emid)t), 249 bis 252, Mai 274,75 bis 275,25, Juli 285,50 bis 286,25, September 265 b>» 266 (fest): Roggen, märkischer (69-kg/bl4Be= wicht), 260 dis 262, Mai 283,50, Juli 266,50 (fester), September 245,50 bis 244,50; Sommergerste 234 bis 280 (behauptet); Hafer, märkischer, 240 bis 247, Mat 265 bis 266, Juli 270 (fest): Mais, zollbsoün stigter Furtermais 238 bis 240 (stetig): (WOkg): Weizenmehl 31,25 bis 35 (stetig), Roggemnehl 34,50 dis 37 (fest): Weizenileie 17 (fest): Roggenkleie 17 (fest): Viktoriaerbsen 46 bis 57; kleine Erbsen 35 bis 37; gurte re rbfen 25 bis 27; Peluschken 24 bis 25,50; Ackerbohnen 23 bis 24; Wicken 24 bis 26; Lupinen, blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15 bis 15,80; Serradelle, neu, 25 bis 28; Rapskuchen 19,60 bis 19,70; Leinkuchen 24 bis 24,20; Irockenfchnistel 14,40 bis 14,80; Soyaschrot 22,10 bi» 22,50; Kor- toffelflocken 25,90 bis 26,60 Mark.

Eingesandt.

s Für Form und Znhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Wagneropern io Gießen.

Gießen macht Fortschritte und kommt zu man­chem, was sich viele in früheren Zähren herzlich gewünscht haten Wir hören Lymphoniekonzerte. die in wirklich schöner Weise diese erhabene Kunst vermitteln, und wir haben Opern, die nun immerhin einem größeren Kreise zugäng­lich sind. Wenige von uns 3üngeren tnerben viel Gelegenheit gehabt haben, Wagneropern zu hören, das tägliche Leben kostet so viel, da bleibt keine Möglichkeit des ReisenS in größere Städte. Aeltere Leute hatten darin mehr Glück, und daran mußte ich gestern deuten, als in her .Walküre" eine schon recht alte Dame vor mir sah, die in den Pausen lebhaft erzählte, bah sie die Oper gewiß zum zehnten Male höre, von Bayreuth, München und Wiesbaden vorschwärmte und ent der hiesigen Aufführung nur immer zu rügen und zu tadeln fand. Da fragte ich mich, und nur der Respekt vor ihrem Alter verbot mir, es auszrrfprechen' wärest du. alte Dame, nicht besser zu Hause geblieben und hättest den seltenen Genuß einer Wagneroper In Gießen einem anderen, 3üngcren gelassen, dem er dos hätte sein können, was er mir gewesen ist. die Verklärung langer arbeitsreicher Winterwochen, die Offenbarung einer neuen schöneren Welt und eine göttliche Weihe für die kommenden Tage?

HS.

Amtsgericht Wetzlar.

ü Wegen Betrugs hatte sich ein Einwohner Dauborn zu verantworten. Der Angeklagte saß eines Abends mit andern in einer Gast­wirtschaft in Rauborn. AlS einer der Gäste aufstand. trat er auf eine Geldtasche, hob sie auf und gab sic dem Angeklagten mit der Frage, ob sie sein sei. Dieser steckte sie ein und ver­schwand bald darauf. Erst als ber richtige (Jigeiv Hinter den Verlust der Geldbörse merkte und erfuhr, wer sie habe, suchte er sofort den An­geklagten aus unb verlangte feine Geldtasche zu­rück. Der Angeklagte wollte aber nur fern»

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

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159,6 147.5

97.13

15.9

178

188

271

ÄS.5 124

113.5 102.36

Herlin, 4 April

' -

Ifraniönirtic Amen.....

07

Holländische Noten . .

168.01

16.3,69

Italienrsche Noten .....

23.60

22.70

Norwegisch- Noten......

111,38

111,77

T eutfdpCeftm-, ä 160 Kronen

>8.63

Vt.SG

Nlimänische Noten......

2.63

?,65

Schwedische Noten......

111.95

112.39

schwerer Noten.......

80,10

80.73

Spanische Noten.......

tschechoslowakische Noten -

70.26

12.35

70,54 12.41

Ungarische Noten

71 80

73,10

4. Avril

5. AvrÜ

AmtlicheÄottruna

Amtliche:

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168,32

168,66

168,31 1.786

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1. <86

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48,33

J3.44

58,315

58.465

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111.58

111,80

Ul,61 112.10

Ul.83

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112.04

112.36

U2.32

CwLrolm

112.19

112.41

118,14

10,518

112.36

helfmgfor*.

(8,519

«0.539

10.53S

Italien. .

.'2.08

£1,12

22.10

20.397

20.437

20.397

26.437

Nemrark . .

1.1776

4,1855

1,1755

4.186.5

-BariS....

16,45

16,49

16.46

16.49

30.505

78,27

W.665

70,41

80.49

70,36

90.65

70.44

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1.998

t. 50.15

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8.5055

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68,88

>8,78

58.90

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12.38

(2,40

12,378

12,398

Belgrad . .

7.35.5

7.369

7.461

7,3*1

Ludavest. . arten

73.96 3.019

73,10

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75,10

5,0'25

3.025

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17,83

17,87

17.73

17.77

xonuajnxn.

81,53 .J08

81.68

8,143

81,54 2.1»

81,70

3,134

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6.504

5,606

5.544

5.556

! 1 m .

4.130

4,138 4.334

4,180 4.321

4,1® 4.339

4.336

Mn -

20.925

20.965

20.92

20.96