und -war in der vorgenannten Sängerhalle, in der geräumigen Turnhalle und in dem in de? Rähe des Festplahes gelegenen Steins Saalbau ausgetragen. Eingeleitet wird das Fest durch einen in großzügiger Weise vorbereiteten und der Bedeutung des Festes entsprechenden Kommersabend am Samstag, dem 9.3uni, in der Festhalle unter Mitwirkung des gesamten Musikkorps des I.Hess. Grenadier-Datl., 15. Ins.-Regt, aus Gießen. Leitung Obermusikmeister L ö b e r. Der Festsonntagdormittag wird ausgefüllt durch das Wettstreitsingen. 3n den Mittelpunkt des Festes rückt alsdann die Beranstaltung des Festzuges, für den fünf Musikkapellen bereitstehen und der durch Teilnahme von etwa einem Dutzend historischer Festwagen ein wechselvolles und beschauliches Bild bieten wird. Um die mitternächtliche Stunde ist die Beranstaltung eines größeren Brillantfeuerwerkes durch eine Abordnung der freiwilligen Feuerwehr Lich geplant. Für das Wettstreitsingen stehen einige tausend Mark für Geldpreise, Ehrendiplome und eine größere Anzahl wertvoller Kunstgegenstände zur Verfügung. Die letzteren sind zur Feit in dem Schaufenster des Friseurgeschäfts Georg Loh am Schloßplah ausgestellt. Das Protektorat des Festes ist Sr. Durchlaucht dem Fürsten Reinhardt zu Solms-Hohensolms- L i ch übertragen. Zum Festpräsidenten wurde der neugewählte Bürgermeister der Stadt Lich. Hans Geil, auserkoren.
Wirtschaft.
Oie wirtschaftliche Lage des deutschen \ Handwerks im Mai.
Bom Reichsverband des öcutfd)en Handwerks wird uns geschrieben: Die Wirtschaftslage des Handwerks im Monat Mai wird von den Berichterstattern sehr uneinheitlich beurteilt. Als Grundzug kann man eine Belebung in den Saisongewerben feststellen, so besonders im Ba uyauptgcwerbe. in einigen Bau- neben- und im Bekleidungsgewerbe. 3m allgemeinen ist ein großer Unterschied zu verzeichnen zwischen dem Handwerk in Groß- und Mittelstädten einerseits und dem Handwerk in der Kleinstadt und auf dem flachen Lande andererseits. 3n den größeren Städten regt sich allmählich das Baugewerbe in größerem Umfange. Es tritt hier jedoch hervor, daß mehr öffentliche und Geschäftsbauten als Wohnungs- bauten errichtet werden. Die Landwirtschaft hält überhaupt mit Bauaufträgen zurück. 3m allgemeinen scheint die Finanzierung von Wohnungsbauten noch auf größere Schwierigkeiten zu stoßen, und auch die Städte haben das Siedlungswesen nicht mit gleichem Aufwand ausgenommen, wie im vorigen Jahre. Wo diese Finanzierungsschwierigkeiten überwunden sind, wird von einer lebhafteren Beschäftigung im Baugewerbe berichtet. Ungünstig beeinflußt wurde diese wie auch im Bekleidungsgewerbe von der Ungun st derWitterung, welche den an und für sich vorhandenen Bedarf an Frühjahrs- und Sommerbekleidung nicht in dem sonstigen Ausmaße in Erscheinung treten ließ. 3n den von der Saison nicht beeinflußten Handwerkszweigen wird oie Lage allgemein als nicht besonders befriedigend bezeichnet. 3n dem westlichen 3ndustriegebiet machen sich schon die Auswirkungen bemerkbar, die von den Entlastungen im Kohlenbergbau tznd in der Eisenindustrie ausgehen. Auch in den übrigen 3ndustriezcntren haben die Aus- l sperrungen in der Metallindustrie usw. auf das Handwerk in ungünstigem Sinne eingewirkt
T Die Auftragsbesserung scheint bislang t noch eine rein mengenmäßige zu sein. Dis Preisgestaltung ist noch ungünstig. Der Wettbewerb ist sehr groß und die Unkosten haben auf fast allen Gebieten eine Steigerung erfahren. Die Lohnbeweggungen sind zum großen Teil zum Abschluß gekommen und haben meist eine zehnprozentige Lohnsteigecung mit sich gebracht. Auch eine ganze Reihe von Rohstoffen und Halbfabrikaten haben Preiserhöhungen erfahren. 3m Zusammenhang mit der verhältnismäßig niedrigen Kaufkraft der Bevölkerung führt dies dahin, daß der Handwerker sehr weit an die Grenze dec Selbstkosten bei seiner Preisgestaltung herangeht. Dieser Umstand erschwert die Bildung neuen Betriebskapitals, was um so ungünstiger wirkt, als noch immer der Zahlungseingang sehr schleppend ist. Sehr bedauerlich ist dieser Umstand, wenn auch ösfentliche Auftraggeber diesem allgemein schlechten Brauche folgen.
Der Arbeitsmarkt hat im allgemeinen noch eine Entlastung erfahren. 3m westlichen 3n-
dustriegebiet ist allerdings schon eine Reigung zur Verschlechterung festzustellen. Für den Arbeitsmarkt in handwerkeclichen Arbeitskräften und für die unsichere Geschäftslage im Handwerk ist besonders bezeichnend, daß ein häufiger Wechsel in den Arbeitskräften stattfindel. Die Beschäftigung ist nur sehr kurzfristig und die Zahl der m einem Betriebe beschäftigten Gesellen schwankt sehr stark auf und ab.
Oie starke Beteiligung des Auslandes an deutschen Anleihen.
Der Monat Mai hat einen starken ausländischen Kapitcllzufluß gebracht, indem nicht weniger als 19 Auslandanleihen im Betrage von 430,9 Mill. Mk. gegen 71,1 im Monat April abgeschlossen worden sind. Der Monat Mai hat zum ersten Mal wieder kommunale Auslandanleihen gebracht, auch für die kommenden Monate ist, da sich nach der monatelangen Unterbrechung der Tätigkeit der Beratungsstelle erhebliche Geldansprüche besonders seitens der Städte angesammelt haben, mit weiteren kommunalen Auslandanleihen zu rechnen. Eine restlose Befriedigung des kommunalen Anleihebedarfs auf dem einheimischen Kapitalmartt kann vorerst nicht erhofft werden. Andererseits hat sich der inländische Kapitalmarkt. wenn man auf die ersten vier Monate des 3ahres zurückilickt, als ziemlich leistungsfähig gezeigt, da es gelungen ist, einen großen Teil des Bedarfs ohne Erschütterung des Kapitalmarktes durch Inlandanleihen zu decken. Jedoch wäre dies nicht möglich gewesen, wenn sich das Ausland an diesen Inlandemis- sionen nicht in großem Maße beteiligt hätte. Die Unterbringung der Reichsbahnemissionen und einer großen Anzahl von Goldpfandbriefemissionen wurde durch die Rachfrage des Auslandes erleichtert. Von dem Gesamtbetrag der im 3n- und Auslande während des ersten Vierteljahrs 1928 aufgelegten Goldpfandbriefe ist schätzungsweise die Hälfte ins Ausland gegangen. Das Ausland hat in den ersten vier Monaten des 3ahres rund ' 2 Milliarde in deutschen Reichsmarkanleihen angelegt, während das Inland etwa 200 Millionen Mark aufgebracht hat. Daß damit eine Entlastung des inländischen Kapitalmarktes verbunden war, die von großer Bedeutung für die normal fortschreitende inländische Kapitalneubildung ist, liegt auf der Hand. Reben dem materiellen Ruhen, der aus den Zahlen der starken Auslandbeteiligung spricht, muh auch auf den Erfolg hinsichtlich der Besserung des ausländischen Vertrauens vor allem zur deutschen Währung hingewiesen werden, da das Ausland nicht mehr zögert, sein Geld in auf Reichsmark lautenden Werten anzulegen. Die währungspolitische Bedeutung der ausländischen Anlagekäufe kommt vor allem prakttsch darin zum Ausdruck, daß sich die deutsche Mark auf ihrem Höchststand trotz der immer noch großen Passivität des deutschen Außenhandels hält, und daß die Reichsbank infolge dey für ihre Währungspolitik günstigen Lage des Devisenmarktes, wie bekannt, erhebliche Gvldkäufe vornehmen konnte.
Oie Reichsbahn Ende Mai.
Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 31. Mai hat sich die gesamte Kapitalanlage der Ban! in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 449,7 Millionen auf 2 606,4 Millionen Mark erhöht. 3m einzelnen haben zugenommen die Bestände an Wechseln und Schecks um 434,2 Millionen Mark auf 2 469,4 Millionen Mark, die Lonibardbestände um 15,6 Millionen Mark auf 43,0 Millionen Mark. Die Anlage in Effekten ist mit 94,0 Millionen Mark weiterhin nahezu unverändert geblieben.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 701,5 Millionen Mark neu in den Verkehr abgeflosfen. und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 665,3 Millionen Mark auf 4 486,9 Millionen Mk., derjenige an Rentenbankschcinen um 36,2 Mill. Mark auf 586,2 Mill. Mk. erhöht. Die De- stände der Reichsbank an Rentenbankscheinen haben sich dementsprechend auf 23,8 Mill. Mk. vermindert. Die fremden Gelber zeigen mit 581,5 Mill. Mk. einen Rückgang um 93,6 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungs- fähigen Devisen zusammen sind mit 2314,8 Millionen Mark, im einzelnen die Goldbestände mit 2 040,8 Mill. Mk., die Bestände an deckungsfähigen Devisen mit 274,0 Mill. Mt. auSge- wiesen. Die Deckung der Roten durch Gold allein betrug 45,5 Prozent gegen 53,4 Prozent in der Vorwoche, die durch Gold und
deckungsfähige Devisen 51,6 Prozent gegen 59,4 Prozent
* Seine Ausfuhrscheine für die Ausfuhr von Kohle mehr. Auf Veranlassung des Reichswirtschaftsministeriums hat der Reichskommissar für Ein- und Ausfuhrbewilligungen (Abwick- lungsstelle) die Zollstellen angewiesen, vom 1. Juli d. I. ab bei der Ausfuhr von Kohle (Eteinkohle, Braunkohle, Koks und Briketts) die Vorlage von Ausfuhrscheinen nicht mehr zu vettangen.
• Die amtliche Großhandelsindex- Ziffer. Die auf den Stichtag des 30. Mai berechnete Grobhandelsindexziffer des Statistischen Reichs amte5 hat gegenüber der Vorwoche um 0,1 v. f). auf 141,7 (141,6) angezogen. Von den Hauptgruppen erhöhten sich die Indexziffern für Agrarstoffe um 0,4 Proz. auf 137,6 (137,1), für .Kolonialwaren um 0,1 v. H. auf 138,3 (138,1) und für industrielle Fertigwaren um 0,1 v. H. auf 158,7 (158,6), während die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren einen Rückgang um 0,2 o.H. auf 135,0 (135,3) erfuhr.
• Derpreuhische S tein- und Braunkohlenbergbau im ersten Vierteljahr 1928. 3m ersten Vierteljahr 1928 wurden in Preußen von 266 betriebenen Werken insgesamt 39 367 111 Tonnen Steinkohlen gefördert, gegen 38 980 650 Tonnen bei 274 Werken im ersten Vierteljahr 1927. Der Absatz (einschließlich Selbstverbrauch, Selbstverarbeitung und 'Depu- tate) stellte sich im ersten Vierteliahr 1928 auf 38 951 373 Tonnen (38 724 050 Tonnen): beschäf- tigt waren im gleichen Zeitraum 484 560 Beamte und Vollarbeiter (488 892). Die Braunkohlenförderung betrug im ersten Vierteljahr 1928 bei 253 (269) betriebenen Werken 35 479 029 (31 168 519) Tonnen, davon aus Tagebauen 32 832 156 (28 341 779) Tonnen: abgesetzt wurden 35 490 326 (31 169 151) Tonnen
• Aus dem Konzern der I.-G.-Far- benindustrie A.°G. Die Gesellschafter-bzw. Gewerkenversammlungen der zum Konzern der 3.°G.-Farbenindustrie-AktieNqesellschaft in Frankfurt a. M. gehörigen Gesellschaften mit beschränkter Haltung. Braunkohlen werk Hermine und Braunkohlengrube ^Elsa". sowie der Gewerkschaften Elise II und Tannenberg erledigten die Regularien. 3n den Generalversammlungen der Draunkohlen-Aktiengesellschaften. nämlich der Grube August Aktiengesellschaft auf Grube Auguste bei Bitterfeld (6 Proz. Dividende), der Zuckerfabrik Körbisdors Akttengesellschaft in Kör- bisdorf (Verlust von ca. 80 000 Mark), der Dörstewitz-Rattmannsdorser Braunkohlen-Indu- strie°Gesellschaft zu Rattmannsdorf (12 Proz. Dividende) und der Deutschen Grube Akttengesellschaft auf Deutsche Grube bei Bitterfeld (12 Proz. Dividende) wurden gleichfalls die Abschlüsse genehmigt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 4. Juni. Tendenz freundlich. Zu Beginn der neuen Woche bewegte sich das Geschäft zunächst in ziemlich ruhigen Bahnen, die Stimmung blieb jedoch weiter freundlich und zuversichtlich. Die starke Inanspruch, nähme der Reichsbank zum Ultimo Mai nach dem heute bekanntgewordenen Ausweis konnte keinen starken Einfluß ausüben, da sie ungefähr den Er- Wartungen entsprach. Von feiten des Auslandes lagen heute Kaufaufträge in geringem Maße vor. Bei stillem Geschäft waren die Kursoeränderungen meistens nur gering, doch ergaben sich durchweg kleine Besserungen von 1 bis 2 Proz. gegenüber den Samstagschlußkursen. Reges Interesse bestand wieder für die Kaliwerte auf guten Kaliabsatz. Aschersleben eröfneten 4,5, Salz- detsurth 9,5 und Westeregeln 3 Proz. höher. Am Chemiemarkt zogen J.-G.-Farben 1,5 Pro), an Scheideanstalt blieben behauptet. Am Elek- tromartt lagen Schuckert 2,25, Siemens 2, Gessürel 1 Proz. fester. AEG. gaben dagegen leicht nach. Chadeaktien 6 Mk. erhöht. Montanwerte lagen wieder still. Mansfelder 1,5 Proz. schwächer. Von Banken waren Reichsbank mit minus 2,75 Proz. merklich schwächer. Commerzbank jedoch 1,75 Proz. erhöht. Schiffahrtswerte behauptet. Für die Werte des Metallbankkonzerns machte sich wieder Interesse bemerkbar, angeblich auf die erhöhten Kupferpreise. Metallgesellschaft ge- wannen 3, Metallbank 1 Proz. Am Anleihemarkt waren Ablösung ohne Auslosung rege gefragt. Ausländische Renten lagen weiterhin vernachlässigt. Im Verlaufe blieb das Geschäft still, verschiedentlich bröckelten die Kurse leicht ab. Für die Kaliaktien erhielt sich das Interesse. Aschersleben, Salzdetfurth und Westeregeln zogen erneut etwas an. Der GeIdmarkt war weiter etwas leichter. Tägliches Geld 7 Proz. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1774, gegen Pfund 20,401, London gegen Paris 124,20, Mailand 92,70, Madrid 29,20, Holland 12,0925, London gegen Kabel 4,883750.
Berliner Börse.
Berlin, 4. Juni. Die neue Woche brachte kein« größeren Ueberraschungen. Die verringerte Industriebelastung und die ab morgen erleichterten Bedingungen der Berliner Liquidationskasie waren bereits am Samstag bekannt und wirkten heute nach. Der Etalsübcrschuß und die gegen Schluß festere Haltung der Reuyorker Börse konnten jedoch, verbunden mit anhaltendemAus- l a n b_5 i n t e r e ff e für Spezialwerte, die teste Stimmung erhalten, obwohl im Vormittagsverkehr und auch noch vorbörslich die Tendenz ab- wartend und etwas unsicher war. Man verwies hierbei auf den llltimoausweis für Mai der Reichsbank, der mit einer Wechsel» und Lombard» Zunahme von etwa 450 Millionen und einer Roten» Zunahme von 665 Millionen einen immerhin recht angespannten Eindruck mache. Zu den ersten Ro- tierungen war die Umsatztätigkeit nicht sehr groß und nur bei Spezialwerten lebhafter Da kaum noch größere Käufe zur Ausführung kamen und anderseits auch besonders seitens der Spekulation Material herauskam, war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich. Werte wie Berger^ Rorddenttche Wolle, Karstadt Steg, Polyphon, Spritwerte und Kaliwerte konnten jedoch bis 10 v. H. anziehen. Soenska waren 7,50 Mark höher. Dagegen Montanwerte überwiegend schwächer: Reichsbank minus 4,5 v. H. Deutsche Anleihen waren ruhig, im Verlaufe jedoch etwas fester. Ausländer waren still. Mexikaner befestigt. Der Pfandbriefmarkt war ohne Umsatz. Der Geldmarkt war weiter eher leichter. Tages- geld 7,25 bis 9 o. H., sonst unverändert. Rach den ersten Kursen wurde es allgemein 1 bis 2 v. H. schwächer. Angeblich geht die Spekulation auf Grund des Reichsbankausweises vor, das Geschäft lag aber ziemlich lebhaft. Auf der erneuten Basis finden wieder lebhafte Ääufc statt. Erwähnenswert ist die weiter feste Haltung von Salzdetfurth, die nach einem Anfangsgewinn von 10 o. H. wieder 6 v. H. höher umgingen.
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Frankfurt a.M., 4.Juni. Tendenz: ruhig. Auch in der neuen Woche b’ieb das Geschäft im Frankfutter Produktenmarkt klein, doch machte sich eine allgemeine Anspannung bemerkbar. Am Futtermittelmarkt waren Weizen- und Roggenkleie bei kleinen Preisen angeboten. Sonst blieben die Preise unverändert. Es wurden notiert: Weizen 1. gut, gesund, trocken, bis zu 1 v. H. Auswuchs, 26,50 bis 26,75: Roggen 28; Hafer, inländischer, 28 bis 28,50; Mais, gelb, für Futterzwecke, 25; Mais, gelb, für andere Zwecke, 25; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 37,75 bis 39; Roggenmehl 39,50 bis 40; Weizenkleie 14,75; Roggenkleie 17,25; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 50 bis 95; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8.50 bis 9; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 5 bis 5,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 4,25 bis 4,50; Treber, getrocknet, 18,50 bis 19 Mk.
Franlsurlcr Schlachtviehmarn.
Frankfurt a.M., 4. 3uni. Auftrieb. 1486 Rinder (darunter 377 Ochsen, 72 Bullen. 643 Kühe, 394 Färsen), 824 Kälber, 115 Schafe. 5722 Schweine. Es wurden notiert. Rinder < Ochsen): Vollfleischige, ausgemästete. höchsten SchlachtwettS (jüngere) 59 bis 62 Mk.; (ältere) 54 bis 58; sonstige vollfleischige (jüngere) 50 bi« 53; (ältere) 44 biS 46. (Bullen): Jüngere, vollfleischige, höchsten SchlachtwettS 53 bis 56; sonstige vollsleischige oder ausgemästete 48 bis 52. (Kühe): Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 48 bis 52; sonstige vollsleischige oder au«- gemästete 42 bis 47; fleischige 37 bis 41; gering genährte 25 bis 36. (Färsen Kalbinnen, Iung- rinder —): Dvllfleischige, ausgemästete. höchsten SchlachtwettS 60 bis 63; vollfleischige 55 bi« 59; fleischige 50 bis 54. — Kälber: Doppellender bester Mast 77 bis 82; beste Mast- und Caug- tälber 72 bis 76; mittlere Mast- und Saugkälber 60 bis 71. — Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 66 bis 69; voll- ileischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 67 bis 70; von etwa 160 bis 240 Pfund 70 bis 72: fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 63 bi« 68; Sauen 57 bis 65 Mk. - Markt- Verlauf: Rinder ruhig, Ueberstand. Schaf« und Kälber ausverkauft. Schweine rege, dann abflauend, Lieberstand. Schwere, fette Schwein« vernachlässigt.
Letzte Nachrichten.
Bombenanschlag auf Tschangisolin.
Tokio, 4. Juni. (D3IB. Zuukspruch.) Wie offiziell berichtet wird, wurde auf Tschanglfottv ein Bombenaltentat verübt, während er sich auf der Fahrt von Peking nach Al u t öe n befand. Tschangisolin erlitt eine leichte Verletzung.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die dinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reich sbankdiSkont 7 Prozent, Lombardzins fuß 8 Prozent.
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