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Dienstag, den J Oa n.

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n a t d r e rt <nr« Da btt Sotziakbemvknrlen unb gtbctctat barauf befanden, bah bte 'Beranrtrort- ndbtei: auch au» bie Haupt amUichen Senatoren auLgebehal werbe, würben die 2>crf) anbi-ngm abgebrochen. Morgen soll der Derfuch flf macht werden, eine Regierung au» Sozialderno- fralen. Zentrum unb allen liberalen CHitter- baöc.en zu bilden. Rach der b sher »gen Stet- lunanahme der bürgerl.chm Par.eien muh e« fraatid) erscheinen, ob diese Bemühungen zum

Oie Danziger Heflierungtftntfrunfl gescheitert.

Dresden. S.Ian. (WB.) Nachdem durch Ablehnung der Sd)teb»fprüd)c für ... sachliche fiülteninbuftrie durch Arbeitgeber unb Ar beltncbmrr zunächst ein vertrag loser Z u st a n d eingetrelen war, haben deute vormittag bc< den Mitteldeutschen Sloblmerfen A G in (Brub.vi die Arbeiter der ersten Schicht, ihrem gestrigen Be 'chluh entsprechend, nach acht Stunden den De-

trieb verlassen Nach nochmaligen, ergebnis losen Verhandlungen wurde daraufhin der Betrieb in Gröbitz geschlossen. Auch in Niesa soll in mehreren Betrieben den Arbeitern die 8 ü n b t fl u n g in Aussicht gestellt worden sein.

eWls-Wtiiraimifigei! erfordern Heute eine lorgfälilge TextgeHmtg unb Sc^ansfanung. (Bäte Sc-1.1 Hungen sind nur erreichbar. trrnn die flnsfigew Mtieitlg genug enfgegeöen werden. Der BnnaHmeschlutz für alle Anzeige» im Siebener Anzeiger entfällt auf den Nach, mittag vor der Ausnahme. Lmpfehtnnga« anzeigen müssen, je nach Umlang unb Satz.

ichwierigkelten. zwei bis drei Tage vorher bestellt fein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Zeitaufwand gesetzte Empfehlungen

Mein ttn mmIMs Grfalg»

giftung mit «rlenif. verwech lang an Stelle von »en verwendet wurde

Gespannte Lage in der sächsischen Hüttenindustrie.

September und Oktober am 96,9 MM fron fee iuge?ommt". während die franz.fische Lusfuhr nach Deutschland um 114,9 MUI Franken stieg. Leider Haden sich auch die HandriSdezrehungen IVurfdUanb» ju Nutzlanb nicht den zemochten Spffnungtn entsprechend entwickelt. Vie deutsch« (iamtaasfuhr nach ftutzlanb ist für 1927 leicht finkend. Vit Einfuhr au» ftutzland betrug in den erftea neun Monaten be» vergangenen Jahre» 304 3 5R n Mk, dagegen konnte Deutschland nur im Berte von 218,6 Mill Mk nach Nuhland au»- führen. Bedauerlicherweise ist auch für da» Jahr 1927 die Handelsbilanz Deutschland« gegenüber Amerika wieder stark passiv

Deutschlands Anteil am russischen Wiederaufbau.

Hamburg. 3 Jan. iWTB.» Sin Mitarbeiter be« Hamburg r .S-Uhr-Ab nbbl rt « h't!e eine Unterredung mit dem Botschafer Kr.ftin'ki, in der dieser u. a an-führte: Die fr-'unb^chafl- sichen politischen unb wirt'chasllichen Dezi--Hungen zwischen der Sowie union unb Deutschland be­finden sich in einem S ab.um erfolgreicher Ent­wicklung. Die deutsche Industrie spielt beim Wlederaufbru der rass.schm Industrie d.e wichtigste "Rolle, besonder« die Maschinen- bau- und d,e elektrotechnische Indu­strie. Die Sowjetunion nimmt zur Zeit den ersten Plast cU Abnehmer fr-uttch^ elek rotech- nischer Artikel ein. Aach dir k u 11 u r e 11 - n De- ziehungen zwilchen dm Dottern und der Sowjet­union haben sich in den legten Iähren ständig vertieft.

Amerikas Mirischafisaussichien. Präsident Coolidgr erwarte! rin neue« Jahr der Wohlfahrt.

Washington. 3. Ian. (WTD) Präsident Loolidge, der Heut2 trornittafl Prcss^o.mlreter empfing, gab der Ansicht Ausdruck, dnh die Der- einig en Staaten all.m Grund hätten, mit einem neuen Iahre der Wohlfahrt zu rech­nen. Diese Ansicht gründe sich auf die im Weihen Hause em gelaufenen Berichte. Eoolidge wie« dann auf die allgemeine Besserung de« A r b e i t« m a r k t e S, die G r. igth it der Eisen- bahngesellschasicn zu gröber n Eisenbahnmate- rial ufträgen, die gröbere L - ijr.it in der Auto­mobilindustrie und auf die grobe Geldslüss.gkeit hin und betonte besondere. d.:h die Zinsen t u r ft re bi t e v. rnüni tig - wei c niedrig ge­halten würden. Die« alle« habe Industrie und Handel die Möglichkeit a^g.'ben. sich in der ge­wünschten Weise auszud eyn m. Die im allgemeinen bezahlten Lohne enliprächen den höchsten je in FriedenSzeiten gezahlten Löhnen. Aach seiner Ansicht liege kein Grund vor. anzuneh­men. bah hierin in der nächsten Zeit eine wesent­liche Aenderung eintreten werde.

Die Revision des Datvesplans.

Lir Josiah Slamp

für eine baldige Ucbcrprüfung.

Barl». 8. Jan (WB.) Die Miltaaszeitung Pari» Midi' oerosscntlicht in ihrem Wirtfchaft»teil Erklärungen, die vir Zofiah Stomp, einer der englischen Unterzeichner des Dawesplan», einem Korrespondenten des Blattes abgegeben hat. Danach habe er auf die Frage, ob man den Dawesplan revidieren werde, geantwortet, man werde doch wohl zu einer allgemeinen Revision kom­men müssen. Er denke nicht nur an die Besonder­heiten de» Dawcvplan». Man werde soweit gehen müssen, die bis jetzt angewandten Methoden zu prüfen. Jedoch werde man diese Aenderunaen nur in einem rein wirtschaftlichen Geiste ohne jeden politischen Gedanken erörtern müssen Auf die /trage: Raffen Sie die» alle» für b t e nahe Z u - k u n f t in» Auge?, habe Sir Josiah Stomp geant­wortet, man dürfe nichtallzulangewarten.

3 Ian. iWDD > Dte Der ha., k- b«e Dckdung einer nreen Aegierrmg inb freute natfcnv. tag wider ®rcxirten gelchei- crt. Dran> hierfür ist bie Haltung der 3enttum|:raftion. Ne Die Deranrtoon-

bang gebracht werden mühte, nsch dem die 3Läuzramg der Ahe.nlande dann ftatrzulinLen habe aÜD vor Ablauf der vertrag-mähtgen Fristen, wenn Deutschland feinen Lerstungen nachgekommen sei. Ohne Frage kann kneser Standpunkt auch nach keiner verte hrn aufgege- bex werden.

Für die Aheinlandräumung.

rZcitgemSste ikrtitaerunq eine« amerikanischra Vlatleö.

«enYork, 3. Ian. iWD.i Da« demokratifche Parteiorgan .World- schreibt, da« Empfinden der Mehrheit de« amerikanischen Dolke« sei. bah Hindenburg im Rechte fei. toenn er her­auf bringe, dah da« Aheinlanb in diesem Iahre von den sranzdslschei. Truppen fl*räumt werde. M sei schwer er lchllich. welche Grunde zugunsten der TkrMimrrung der Desetzung gel- tenb gemacht werden könnten. Dor ernigen Mo­naten hätten Fvch und einige andere französische MUltaristen anaebltche aeheime Ttu* ft u n a e n Deutschland« angeführt Diele« Arzu- ment zerplatzte jedoch al« die Aotwendigk^ be« Beweise« eintrat. Der Bewet« fet nicht au erbringen gewesen, wodurch offenbar geworden fei, dah der Inhalt solcher Behauptungen nur in der Phantasie derer eilftierc. die sie auf- fterilnv Die französischen Staat»männer würden gut daran tun. sich an die Fehler der ameri­kanischen Aordstaaten nach de.n Bürgerkriege zu erinnern. Der Süder, sei bereit gewesen, dte Bitterkeit de« Kriege« zu verg len dagegen nicht die Demütifluna durch dte lange Besetzung. Frankreich begehe vielleicht jetzt einen ähnlichen Fehler 3e eher die Räu­mung erfolge, desto 6e ff er lei Mc« für Europa.

Oenkmalsschändmig in Zweibrücken.

-rtucAutzfchrttlungenfranzöftschercffizicre

Zweibrücken. 8. Ian. (XU.) In der Aachl zum Freitag gegen 12 Uhr kamen etwa 15 jüngere Offiziere der Befayung au« dem am Bi«marckplah gelegenen von der Be- fatzung-behörbe beschlagnahmten JiüilfafinD her­auf. deren Stimmen in der stillen Aocht weit­hin hörbar waren. Aach Umfletterunq der Um­zäunung de« Bismarckdenkmale« wurden S e k t - flaschen gegen da« Denkmal geschleu­dert und der Sockel durch Derrichtung der Dot- durft an drei Stellen beschmutzt. Aus dem Guggenheim-Brunnen am Hallplatz durch­sprang eine Anzahl Offiziere die gärtnerischen Anlagen einer ber Beteiligten hielt In fran­zösischer S rache ei e Hebe die von bet übrigen mit Beifall ausgenommen wurde. '21 eben sonstigem Unfug wurde Auhestörung mit einer ftinderirompete verübt. An der Herzog­brücke wurde eine Warnungstafel ab­gerissen und in der Hauptstrabe ein La­benschild auSgebängt, wobei auch die Glocke an der Apotheke Tn Bewegung gesetzt wurde Alle diese Dorgänge wurden einwandfrei beobachtet. Weiter wurde sestgestellt. dah ein Augenzeuge der Dorgänge, ein ftesselschmied au« Münchweiler, von den Offizieren mit­genommen und über Dacht bi« zum nächsten Dachmittag um 4 Uhr in der ftaferne fest ge­halten wurde. In der Bevölkerung herrscht grobe Erregung, besonder« über die Be­sudelung be« DiSmarckdenkmal« und die Be­schädigung be« Weihnacht«baumeS der Stadt.

farbige Truppen im beschien (Gebiet.

MaInz, 3 Jan. Der letzte Uebersall farbiger Trup­pen auf deutsche Frauen lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf da» Vorhandensein von ftolonioltruppen im I'«-setzten Gebiet Mic von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, beläuft sich deren Zahl Immer noch ,-nb 1000 Mann In l; a n d a u befl sich ul» geschlossene Formation noch .300 Mann, in Kaiserslautern 50 Mann. Andere Abteilun­gen sind in Hohlen« und Trier stationiert Der Hielt wird al» Burschen, Ordonnanzen und Wacht- petfoihil verwendet

Demokratische Anträge zur Derfaffungsresorm.

Berlin. 4. Ian. (WTB. Funkspruch.) Die bemokratische DeichStagSsrakiion hat drei An­träge zur Forberung be« Einheitsstaates einge­bracht. In bem ersten Antrag wird dos bald­möglichste Derlchwinden Der zahlreichen in Tcutdjlanb vorhandenen Ginschluhgebiete tEn'iavcn) gefordert. Der zweite Antrgg er- sucht um Einleitung von Berhandlungen der AeichSregicrung mit dem vreuhischen Llaats- minifkrium über da« QI u f g e b e n des preu­st i s ch e n Oberverwaltungsgericht« in ein DeichSverwaltungSgericht unb ferner um die Eröffnung von Derhanblungen mit den Regierungen der anderen deutschen Län-

Vom Mühlenrad gdölrt

Inftieder-Hosenbach (Nahe) begab sich der Landwirt Haub irr geichaftiichen Angelegenhe.ten tn die Mühle Hier glitt er auf bem vereisten au» und fiel in da» Mühlenwasser. Er wurde vom Müh­lenrad ersaht und durch da» Rad gezogen. Dabei erlitt er einen Gemckdruch, fo daß der Tob sofort eintrat.

Im Lüden erstreck: sich eine Hochdruckbrücke von dem französischen nach dem östlichen Hoch bin. cic wird Kbod) fernen wejenUichen Einlluß auf unkte Wetterlage gewinnen, vielmehr dürften die hn Bor­den vorüber ziehenden Tiefönufftörungen mit chver Südseite unsere' Witterung bcfr.mmen. Unter süd- n>e4ilutt)ufubr steigen zunächst die Temperaturen noch etwa» an. so daß sie auch nacht» meist über den Gefrierpunkt zu liegen kommen. Beben stärkerer Bewölkung muß auch mit einzelnen Niederschlagen gerechnet werden.

Wettervoraussage für Donne.r«- taß: Wolkig bi« bedeckt. Temperaturen meist über bem Gefrierpunkt, vereinzelt leichte Degen- fälle

W i 11 e r u n g « a u «s i cht e n für Frei­tag- Fortdauer des herrschenden Witterung«- charakter«.

Lusttemperaturen am 3. Januar: mittag» 1,2 «rab Celsius, abends 1,1 Grad Celsius, am 4.3a- nuar: morgen» 1,2 Grad Celsius Marimum 0/< ^rab Celsiu», Minimum 5,2 Grab C.-Isiu». Erd­kern peraturen in 10 cm Tiefe am 3. 3anuar: abends 1^ Grad Celsius: am 4 Januar: morgen» \#> ®rnb Celsius Sonner.'dieinbauer: 3V, Shinhen.

Aus aller Wett.

Auf einet Ei> cholle in« Meer abgetrieben.

DierJtafl nachmittag um 4 Uhr find vom Wilhelm«bavener Strand lech« ftinder mit einer Ei^'cholle bei Eintritt der Flut ab­getrieben worben. Die Marinewerft traf so­fort Mastnahmen zur Dettung der ftinber. Cahr- »euge suchten, foweit e« die Ei«verhälmtlle ge­statteten. da« Zahrwa ser in Lichtung bei Seit- dämme« unb be« Dangaster Fahrwatter- ad. Gegen 6 llhr konnten ausgestellte Megaphon- posten b a e Schreien der ftinber au« der Tlinnc de« Ceitoamme« noch Horen. Dem Schlep­per ..Ame" war e« gegen 9 Uhr abent« gelungen, drei ftinber zu retten, die sofort von einem an Bord be« Sch epper« befinblidjen Arzt In Pflege genommen wurden. Die Marine hat.e in- zwi chen noch den Flotlentender .Heia" und den Lotsendamper ..Düst rin gen" au«ge aabt, die mit ihren Scheinwerfern da« E.« absuchten. wäh­rend vom Strande au« ein großer fahrbarer Scheinwerfer sie unterstütz e. Die drei übrigen ft Uber trieben währenddes e.t auf bem Eise nach Barel zu und mach en sich durch laute« Schreien bemerkbar. Der Sch'.epper ..Arne" stiest weiter durch da« Ei« vor. konnte bie ftinber durch Leuchtraketen entdecken unb sie ebenfall« an Bord hoi en. Der Schlepper konnte jedoch vor- läufig nicht nach Wllhelm«haven zurückkehren, da er durch den inztvi'chen cinfctjenbcn Ebbstrom im Eise feftfam. Sr wirb erst M.trtooch früh Wieder In den Hasen einlaufen können.

Ueberschwemmungen In England.

Infolge de« Sauwetter« unb be« Degen« stei­gen die Flüsse England« von Stunde zu Stunde. Diele sind schon über die Ufer getreten und haben ihre Umgebung verwüstet. Mehrere Dororte Londons stehen bereit« unter Wasser, in«besondere die östlichen Borvrte am Flübchen Lea. Die Themse selbst ist in den letzten 24 Stunden um fast ein Meter gestiegen und steigt noch durchschnittlich um drei Zenti­meter je Stunde. 24 mit Waren beladene Boote haben bei Kingston an der Themse ihre Seile zerrissen, mehrere gingen unter, andere fticjcn gegen Brückenpfeiler und richteten schweren Scha­den an. Die Ueberschwemmungen haben mehrere Eisenbahnen und DerbindungSstrahen zwischen Wichtigen DerkehrSzentren unterbrochen.

Beim Eislauf ertrunken.

In Schwerin liefen zw.i Schüler be« Deal- ghmnaüum« trotz eindringlicher War­nungen ihrer Eltern über bm Schweriner See nach ftanin<t>ento Tb?r. Beide brachen kurz vor dem Ziele ein. Einem Manne gelang e«. den einen Schüler mit Hilfe eine« ihm zuge- wvrsenen Mantel« au« dem Wasser zu ziehen, während der andere in den Fluten versank.

Btförberung be» General» von Kretz.

Die dieftaffeler Post" au« zuverlässiger Quelle meldet, hat der Deich«präsident v. Hindenburg den neuen Oberbefcbl«babcr der Gruppe II in ftassel. Generalleutnant ftrtb v. ft r ef s e n st e i n. mit Wirkung vom l.Ianuar 1928 ao zum General der Artillerie befördert.

veisehung der Mutter de» Reich»wehrminister».

In Lindenberg (Allgäu) tourje die am Deu- jahrstage im Alter von 82 Iahren gestorbene Mutter de« Deichswehrminister«. Frau fta - rolinc Gehler, zu Grabe getragen. Hinter bem Sarge schritt in Begleitung des DetchS - wehrmtnister« Detchsarbeitsm.nister Dr. Braun«. Geistlicher Dat und Stadtpfarrer 6-gger entwarf ein Bild de« Wullen« der Ent­schlafenen. die im Familiengrab an die Seite ihre« Gatten und ihrer beiden Enlelkinder zur letzten Arche gebettet wurde. Reichswehrminister Dr. Dehler fährt am Freitag toiAer von Lin­denberg üb.

Ein Dornier-Superwal für Italien.

Die Dornier Metallbauten haben am Diens­tag einen neuen Superwal an die italienische Lustfahrtgesellschast nach Genua obgeliefert. Da« Flugzeug ist mit vier Motoren versehen unb vermag 20 Personen auszunehmen sowie 3600 Liter Brennstoss. Es erreicht 220 Kilometer Höchstgeschwindigkeit in der Stunde. Der neue Superwal, von dem Ehespiloren Wagner ge- steuert, durchslog die Strecke Friedrichs­hafenGenua in zwei Stunden.

Zwei Räuber In Osioberschlesien erschossen.

Mehrere gut bewaffnete maskierte Banditen ver­suchten einen Uebersall auf bie Station»- ko sie be» Orte» Zomkowicze, her jedoch infolge der Wachsamkeit der Cisenbahnbeomten erfolglos blieb. 3n C chenou wurden bie Verbrecher von ber Wojwodschaftspolizei gestellt unb e» kam zu einem regelrechten Feuergefecht, wobei zwei Der brecher erschossen und ein dritter Bandit schwer verletzt wurde. Ein vierter konnte sestgenommen werden

Von maskierten Räubern überfallen.

Ein schwerer Bankraub wurde in ber Zweigstelle Waltrop ber Äreiebanl Becklingshausen verübt Zwei maskierte Verbrecher fuhren im Auto vor, drangen in ba» Gebäude ein unb zwangen ben an­wesenden Beamten mit vorgehaltenem Revolver zur Herausgabe ber Barschaft von 6000 Mk Dann verliehen sie ba» Gebäude, schlossen von autzen ob unb fuhren baoon. Die Polizei nahm sofort bie (Er­mittelungen auf unb bat bereit» einen ber Tater verhaftet

E»n« verhängni»volle Verwechslung.

Am Reujahrstage erkrankten in Bernsdorf (Schlesien) der Schaffner Opitz, feine Dirtfchafterin und lerne zu Besuch bei ihm weilenden verwandten unter heftigen Schmerzen unb Brechreiz Opitz unb eine Schwiegertochter verstorben halb D-- übrigen mürben In ba» ftranf« nbou» übergefühn. wo am anderen Morgen noch bie Wirk'chafterin be» Opitz starb Der Zustand ber übrigen Er ranrten ist ernst Nach den öryllchen Feftstellun- 7rii handelt e» sich wahrscheinlich um eine ver -

Deutschlands Außenhandel.

Tie Snlivicklttng brr Hanbrlhbrzirhitnsten zu dr» rtnzrlnrn tänbrrn.

Eigener Drahtbericht de» ..Lietzener Anzeiger»'.

Berlin. 4. Ian. Sehr interessant ist eine Liebersicht die gestern abend über die wirtschaft­lichen Beziehungen Deutschland« zu den anderen Dölkern in ber Berliner Presse erfdr.en Drrau­erkennt man. bah Deutschland bereit» jetzt schon mit f a st der ganzen Welt wieder in engen Handelsbeziehungen sicht. Dclatw a m besten haben sich die Einfuhr- und Ausfuhv- verdältnitte mit einigen kleineren Staaten entwickelt. So übertraf -. B. die deutsche Aus­fuhr nach Iugvslawien von 3anuar bi« September v. I im Wert von 80 700 000 Mark bet Weitem bie Einfuhr von IugoNawien nach Deutschland, die mir 58 500 Mark im gleichen Zeitraum auSmachte. Ebenfall« recht gut haben nch die Wirtfcha HbeAlebungrn mit England entwickelt. Hier zeigt dte Einfuhr au« England ; Ui der lebten Zett eine leicht füllende Tendenz. I während die deutsche Au«fuhr «ich auf der auf- steigenden Linie befindet Im Zeitraum vom 1 Januar bi« September 1927 führte Deutschland Daren Im Werte von 864.4 Mtll.onen nach England au« und bezog dafür eine S nfuhr im ®ehnmwerte von VS8 4 Mill. Mark Wetter sind noch die DirtschaftSbeziehungen mit e.nigen fld- neven Ländern zu nennen, wie z. B Olonvegen, Schweden. Schwei, und Portugal. Sürlei. die In ber letzten Zeit im allgemeinen e.ne aktive Handel«difan.i zugunsten Deut'chland« au w e'en

L'etber hat sich nicht mit allen Landern ber In ber Rachkneaezeit günstige Slanb für Deutsch- lanb hallen lassen So ist B unsere Handel .. dilan.» mt Chile, die noch 192A aktiv wer. in- zwischen mit 2M Millionen im Jahre 19*7 palfw geworben Ebenso hat sich b<r Handelrterfehr mit Belgien in den Monaten 3anuar bi» Septem­ber 1937 zuungunsten Deutschland* nerichlechtert wa» besondere auf Konto einer erhthten dir fuhr belgischer gert asadrikate zu fetzen ist Auch mit Dänemark ist im »ant.^rerfehi ö.-r beut lleberschutz. der tm 3ahre 1925 26.7 M:i Mk und \ Im Jahre 1926 RI Mill Mk au-mechte. etwa» gesunken gar nicht zu übersehen i(- bie flu? 1 Wirkung be» Im September oerguj<ne- Jahre» , ! stralt getretenen Ad kommen» m t Frankreich 1 .Kart) einer französischen Feststellung ' d- beutsche 2lu»fuhr nach Frankre ch -n d M atet l

Familienglück.

Ein ungewöhnlich glänzenbe» Ergedni» in ber Diehzüchtung hatte der Hofbesitzer Älingenbtrg in Reirnerswalbe bei Marienburg aufzuweisen. Eine Zuchtsau überraschte dort mit bem kolossalen Wurf von 20 gefunden Ferkeln. Die Tiere finb autzerft kräftig unb befinben sich wohl.

Schnerdallsysiem.

Nach einer Meldung be» Woiffbureaus haben seil einigen Monaten elf Berliner schokolabe­st r rne n unb eine 31 g a re t te n f I r m a ein neue» Schnceballsyskem eingesührt. durch ba» allein in Berlin mehralsachthundert Personen geschädigt fein sollen. Die Finnen schickten ben Leuten Agenten in bie Wohnungen und gaben ihnen Bestellscheine, für die sie e i n e M a r k a n z a h I e n mußten. Hierauf befanden sie unter Nachnahme noch einmal drei weitere Scheine zu je eine Mark, so dah sie auf diese Art bereit» um vier Mark erleichtert waren. Die letziorcn drei Scheine mutzten bie Leute nun ihren Bekannten zu - führen und sich von ihnen eir; Mark für Jeten Schein eurikfiahten lassen. Die Bekannim mutzten nun wiooer ihrerseits bei der Firma eine Nach- nahmefenbuna über drei Mark einlösen unb die Scheine in ihrem Kreise ab geben. Erst wenn bie Scheine restlos eingeloft waren, erfriert der Kunde ein Paket, da» entweder Zigaretten ober Schokoladen im Werte von zehn Mark enthielt. 3n ben wenigsten Fällen ist e» aber gelungen, bie Scheine glatt abzusetzen, so datz bie Versanbfirrna das Gelb ohne Gegenleistung erhalten hat. Die Kriminalpolizei frat sich nun mit dieser Sache beschäftigt unb auf dem Berwaltungstvege ist den Firmen fetzt untersagt worben, dies" ScfrneebaUfnftem weiter pt betreiben. Die Steuer- bchönbe, bie bei einer Firma ba» Postscheckkonto prüfte urtb dort 30 000 Mark sand, hat davon sofort mehrere tausend Mark für Steuern ringe zogen

3n die Falle gegangen.

3n bie Falle gegangen ist In einem Nachbardors von Kreuznach ein jung-r Monn, ber ba» Hau» seiner Geliebten umstri../. tfr geriet in eine Marderfalle unb konnte sich nicht selbst be­freien. Auf seine Hilferufe eilten bie Nachbarn bet bei. Für ben Spott brauchte ber ßtebeebebürftige nicht zu sorgen.

der mit bem Ziele deren 3uftimmunq zum liebet- flanfl der Geschäfte der höchsten Derwaltung«- gerichtc ber Länder auf da« ^elchSvertoaltung«» gcricht herbeizusübren. Der dritte Antrag ver­langt. dah dem Reichstag al«balb die Dorlage einer Reich« st ädtevrdnung und Reich«landgemelndeordnung breitet wirb.

; 'äm l'.cher Sentvren. nicht nur ber rif4)n Ioniern auch der Hauptamt- foren c aHrt>rte. Rach b.-r

R'fl-lua waren die Varl am ~n arifchm bem D-/»rage gtg "über ©c.antwort- -alle ei ct Xwftritt« brr Regierung