Wirtschaft.
Einspruch der Eisen-Verkaufsverbände.
Die Verbände der Eisenindustrie haben dem Reichswirtschaftsminister C u r t i u s unter dem 1. Februar 1928 ein Schreiben zugehen lassen, in dem sie zum Ausdruck bringen, daß sie in seiner Verordnung vom 26. Januar einen unbegründeten Eingriff, eine schwere Schädigung ihres Ansehens in der Oeffentlich- keit, einen Südfall in die Zwangswirtschaft und eine Schädigung der gesamten deutschen Wirtschaft erblicken. 3m einzelnen wird hervorge- hobcn, daß seit nahezu drei Jahren die Verbände der Eisenindustrie eine Preiserhöhung trotz fortgesetzter Steigerung der Selbstkosten, trotz Lohnerhöhungen und der Arbeitszeitverkürzung nicht vorgenommcn haben und der Index der Eisenverkaufsprcise mit 125,2 in keinem Verhältnis zur allgemeinen Teuerung und dem Lohnindex steht. Das derzeitige deutsche Eisenindustriepreisniveau sei das niedrigste aller Eisenerz erzeugenden Länder mit Goldwährung. Das Vorgehen des Ministers sei umso unbegreiflicher, als der einzige wichtige Streitpunkt, Äe Preis- stcllung für Süddcutschland, bekanntlich einem besonderen Ausschuß im Einvernehmen mit der „Avi" zur Erledigung überwiesen worden sei. Die Verbände haben aus Grund dieser Sachlage und da eine Berufungsmöglichkeit auf Grund des Gesetzes nicht gegeben ist, beschlossen, gegen die Einstellung Einspruch zu erheben, die aus dem Verhalten des Ministers hervorgeht.
Beihilfen für den Erzbergbau an Sieg, Lahn und Dill.
Gelegentlich der Haushaltsberatunaen im Re ich s- roirtschastsministerium hat der Abg. Dr. Reichert (Dtntl.) di« Aufmerksamkeit auf diese lebenswichtige Frage des Erzbergbaues gelenkt und dabei etwa folgendes ausgesiihrt:
„Der Abg. Schlack habe in feinen Ausführungen in der letzten Sitzung auf die Notwendigkeit der Verbesserung der Handels- und Zahlungsbilanz hingewiesen und als eines der Mittel zur Förderung der Handelsbilanz eine stärkere inländische Rohstoffgewinnung empfohlen. Das sei völlig richtig. Man könne hinzu fügen, dasselbe gelte für die inländische Nahrungsmittelgewinnung. Wie sehr man es aber an der Unterstützung der inländischen Wirtschaft fehlen lass«, zeige ein Beispiel, nämlich das des Erzbergbaues an Sieg, Lahn und Dill. Dort hätten mäßige Regierungsbeihilfen des Reiches, Preußens und der Reichsbahn den in Not befind < liehen Bergbau wieder leistungs- und konkurrenzfähig , gemacht. Nun wolle man dem Bergbau wieder die Unterstützungen entziehen, obwohl mit den Beihilfen des Fiskus die Allgemeinheit ein noch besseres Geschäft gemacht haben dürfte, als der Bergbau selbst, und zwar durch Ersparnis an Erwerbslosengeld-rn einerseits, durch Steigerung des Verkehrs, erhöhte Steuereinnahmen ufw. anderseits. Deswegen halte er es für angebracht, in eine erneute Prüfung ein- zutreten, ob diesem notleidenden Bergbau weiter geholfen werden törme."
Reichsverband der deutschen Schuhindustrie.
Der Reichsverband der Deutschen Schuhindustrie hielt in Frankfurt eine stark besuchte Hauptausschuhsitzung ab. Die Versammlung befaßte sich zunächst mit Arbeiterfragen. Hierzu wurde mitgeteilt, daß der geltende R e i ch s t a r i f v e r t r a g für die Schuhindustrie (Hauptvertrag nebst Lohnabkommen) seitens der Gewerkschaften zum 31.März d.3. gekündigt worden sei. Mit der weiteren Behandlung dieser Angelegenheit wurde die zuständige Tarifverhandlungskommis- fion beauftragt. Das 3nteresse der Versammlung konzentrierte sich sodann auf den wichtigsten Derhandlungsgegenstand, die Preisbewegung am Häute-, Leder- und Schuhmarkt. Die aus der Verteuerung her Rohware fich ergebende erhebliche Steigerung der Lederpreise muhte auch eine Steigerung Der Preise für Schuhwaren zur Folge haben. Bisher ist die Anpassung der Echuhpreife an die stark gestiegenen Lederpreise im entsprechenden Verhältnis noch nicht erfolgt. Dieser -Zustand lasse sich jedoch, wie betont wurde, weiter-
\nicht mehr aufrechterhalten. Eine nicht unerhebliche Steigerung der Schuhpreise sei deshalb unumgänglich. Dem Gedanken einer „Deutschen Lederschau für das 3ahr 1 9 2 9" der gesamten deutschen Leder- und Schuhwirtschaft, einschließlich der deutschen Lederindustrie, sowie sämtlicher in Betracht kommenden Groß- und Kleinhandelsverbände stellte sich die Versammlung sympathisch gegenüber. In den von den beteiligten Fachverbänden gebildeten Arbeitsausschuß, der die Prüfung der notwendigen Unterlagen und des in Betracht kommenden Ortes vorzunehmen hat, wurden zwei Vertreter entsandt. Das Zustandekommen der „Deutschen Lederschau 1929" wurde von der Bedingung abhängig gemacht, daß die Sperre des Deichsverbandes der Deutschen Schuhindustrie über alle anderen Messeveran- staltungen aufrechterhalten bleibt.
Der Stahlwerksverband über die Marktlage im 3anuar. Rachdem sich im Dezember die Abnehmer im Hinblick auf die drohende Stillegung der Werke reichlich ein- gedeat hatten, verlie' das Jnlandgeschäft in der Derichlszeit ruhiger. Die Werre sind, im ganzen gesehen, mit Arbeit für mehrere Monate versorgt. Das Auslandgeschäft zog in der zweiten Hälfte des Monats etwas an, die Preise tonnten fich teilweise befestigen.
* Schramm Lack- und Farbenfabriken A. G. Offenbach. Rach dem Geschäftsbericht 1926/27 sind die Betriebe voll beschäftigt gewesen, so daß eine wesentliche Erhöhung des Umsatzes cingetretcn sei. Von 1,13 (i. V. 0,93) Mill. Wk. Ueberschuß beanspruchen die Unkosten 897 000 (793 000), Abschreibungen 69 000 (48 000), so daß 159 000 (92 000) Mt. Reingewinn verbleiben, woraus bekanntlich 10 Prozent (i. V. 7 Prozent) Dividende verteilt werden sollen. 3m neuen 3ahr ist der Absatz gut, so daß ein zufriedenstellender Abschluß erwartet wird (G. V. 9. Februar).
* Verein für Zellstoff-Industrie A.-G.. Berlin. Die Gesellschaft beruft eine außerordentliche Generalversammlung auf den 27. Februar ein. Auf der Tagesordnung steht die Erhöhung des Aktienkapitals von 3,8 Millionen bis auf höchstens 8,1 Millionen Mort. Wie der WTB.-Handelsdienst hört, beabsichtigt die Gesellschaft den Erwerb des Hauptteiles des Kapitals der dem Hartmann-Konzern gehörigen Kostheimer Cellulose- und Papierfabrik A.-G. Mainz-Kostheim, die wegen Besatzungsschwierigkeiten längere Zeit stillgelegen und seit der Wiederinbetriebnahme nur mit Verlusten arbeiten konnte. Die Fabrik soll durch einen umfassenden Ausbau und modernste Rationalisierung wieder auf die alte Höhe gebracht werden.
* Erhöhung des Rediskont satzes der Federal Reserve Bank os Rew Bork. Die Federal Reserve Bank os Re v Bork hat den Rediskontsah von 3‘2 auf 4 Prozent erhöht. Die Ermäßigung von 4 auf 3V? Prozent war am 31. August vorigen JahreS erfolgt.
Ein ungünstiger Tag der Börse.
Frankfurt, 3. Febr. Tendenz: Schwach. Am heutigen Dörsenmarkte trat eine wesentliche Verflauung ein, da eine Reihe ungünstiger Momente einen starken Druck auf die Stimmung ausübte. Ueberraschend kam vor allem die Diskonterhöhung der Reuyorker Federal-Reserve-Dank. Hinzu kamen, die etwas ungünstiger lautenden Freigabemeldungen, wonach ein endgültiger Beschluß im Senatsausschuh noch nicht gefaßt worden sei. Ferner verwies man auf das langsame Fortzchreiten der deutsch-polnischen Handelsvertragsverhandlungen und den Streikbeschluß der Berliner Metallarbeiter. Ein toeiterer ungünstiger Einfluß ging außerdem von den schon an der gestrigen Abendbörse gerüchtweise bekanntgewordenen Aeuherungen des Geheimrats Duis - berg in Solingen über die wirtschastliche Lage aus, wenn auch darin kaum etwas neues gesagt wurde. Das herauskommende Material fand bei dem fehlenden Privatpublikum nur unter merklichen Kursabschwächungen Aufnahme. Gegenüber der zum Schluß schon abgeschwächten Abendbörse, büßten die Mehrzahl der Papiere bei der ersten Dotie
rung 2 bis 4 Prozent ein. Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurden die Elek tro- werte, von denen Siemens 5, Licht & Kraft 4, Schuckert 3, AEG. und Gesfürel je 2 Prozent verloren. 3.-G.-F a r b e n lagen 4 Prozent gedrückt. Scheideanstalt konnte sich jedoch knapp behaupten. Lebhafter angeboten waren amM o n- t a n m a r k t Harpener — 4 Prozent und Rheinstahl — 4,50 Prozent Deutsche Anleihen lagen still und etwas schwächer. Türkische Renten verzeichneten trotz der Einigung in der Kuponfraae der Ottomanischen Staatsschuld nur geringe Umsätze. 3m weiteren Verlaus entstand auf dem ermäßigten Kursniveau etwas Deckungsneigung. Gesfürel erhielt sich mit 1,25 Prozent. Die Stimmung blieb jedoch unsicher. Auch heute zeigte der Geldmarkt keine An- zeichen einer Anspannung. Am Devisenmarkt lag die Mark wieder im Angebot und schwächer. Auch das Pfund lag international schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1939, gegen Pfund 20,4235, London Kabel 4,8695, Paris 144.02, Mailand 92,05, Madrid 28.45.
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Berlin, 3. Febr. Eine Fülle vorliegender u n - günftiger Nachrichten veränderte das Bild der heutigen Börse von Grund auf. Heute morgen überraschte die Diskonterhöhung der Neu- yorker Federal Reserve - Bank von 3,5 auf 4 v. H. Auch der Stand der F r e i g a b e b i l l war gestern im ersten Eifer wohl etwas zu optimistisch beurteill worden. Hinzu kam ein schlechter Reichsbankau v n> e i s , der eine Wechselanspannung von ca. 360 Millionen brachte und eine Vermehrung des Notenumlaufs um ca. 560 Millionen. Auch die Deckung hat sich mit 7 bis 8 o. H. wesentlich verschlechtert. Das Angebot zu den ersten Kursen war nicht sehr groß, trotzdem gingen die Notierungen durchschnittlich 3 bis 5 v. H. lind bei Spezialpapieren bis 10 v. H. zurück. Freigabe- werte relativ gut erhalten. Anleihen schwächer. Ausländer geschäftslos. Anatolier und Mazedonier 0,13 bis 0,25 v.H. niedriger Am Pfandbriefmarkt' nachlafsendes Interesse und eher schwächer. Der Geldmarkt ist unverändert angespannt. Nach den ersten Kursen wieder schwächer bei Abschlag von 1 bis 2 v. H. Deutsch« Waffen 2 v.H., Gesfürel 2,5 v.H. Später trat allgemein sine klein« Beruhigung ein, und die Kurse erholten sich um ca. 0,5 v. H., doch lagen sie immer noch unter Anfangsniveau.
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Frankfurt a. M., 3. Febr. Die Weizen- Preise sind noch etwas zurückgegangen. Besonders Lapaweizen ist reichlich zu ermäßigten Preisen angeboten. Ankommende Mengen finden kaum Unterkunft. Das Geschäft stockt vollständig. Der Mehlabruf ist sehr Elein. Futtermittel ' liegen ruhig. Kleie ist nach wie vor gesucht. Es wurden notiert: We zen 1. gut, cesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs, 24,75; Weizen 2, gut, gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs, 23,25 bis 23,50; Weizen 3, geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuchtigkeit, 22,75 bis 23,50; Roggen 24,50; Sommergerste für Brauzwecke 27,50 bis 29,50; Hafer, inländ., 23,50 bis 24; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,75 bis 22; Mais (gelb) für andere Zwecke 22,50 bis 22,75; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 36,50 bis 37; Roggenmehl 33,50 bis 35,25; Weizenkleie 14,15 bis 14,25; Roggenkleie 15 bis 15,25 Mark. Tendenz: Die allgemeine Marktlage ist ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 2. Febr. Die etwas festeren Auslandmeldungen brachten heute nach der langen Baisseperiode eine kräftige Reaktion, allerdings vorerst in der Hauptsache am Lieferungsmarkte. Der Mehlabsatz hat sich noch keineswegs gebessert, die Forderungen der Mühlen lauten für Roggen- und Weizenmehl unverändert, ohne daß sich Geschäft entwickeln konnte Das inländische Brotgetreideangebot übersteigt nach wie vor den vorhandenen Bedarf, die Eigner zeigen aber keine Neigung zu weiteren Preiskonzessionen. Am Lieferungsmarkte war Weizen auf Deckungen stärker erholt, Roggen konnte ebenfalls einen Teil der letzttägigen Preisverluste zurückgewinnen. Am Hafermarkte hielt sich die Umsatztätigkeit in sehr engen Grenzen, der Konsum sträubt sich weiter da gegen, die geforderten hohen Preise zu bewilligen. Gerste in guten Qualitäten weiter gefragt, mittlere und geringere kaum beachtet. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5-kg/dl-Gewicht), 226 bis 229
Mark, März 258,50 bis 258, Mai 267 bis 266,25, Juli 272 bis 271,50 (nach festerem Anfang abgeschwächt); Roggen, märkischer (69-kg/bl-Gewicht), 229 bis 232, März 257,50 bis 257, Mai 264,50 bis 263,50, Juli 255 bis 254,50 (stetig); Sommergerste 220 bis 270 (stetig); Hafer, märkischer, 200 bis 211, März 226 (behauptet); Mais, La Plata, 213 bis 215 (zollb. Futterm., fester), Raps 345 bis 350 (stetig); (100 kg): Weizenmehl 29 bis 33,25 (ruhig); Roggenmehl 30 bis 33,25 (ruhig); Weizenkleie 15,25 bis 15,30 (behauptet); Roggenkleie 15,25 (behauptet)
Buntes Allerlei.
was der Pariser Modekönig Poiret prophezeit.
Es ist unglaublich, Poiret prophezeit der Damenwelt die Hose als weibliches Kleidungsstück. Dicht die üppige Türkenhose, sondern dos strenge Herrenbeinkleid. Sie sagen „unmöglich" — meine Damen? Ich sage: Wir werden die Herrenhose für die Weiblichkeit genau so haben, wie wir schon den kurzen Haarschnitt haben. Allerdings wird es bis zu dieser Entwicklung noch einige Zeit brauchen, bis dahin werden inzwischen die Röcke länger und weiter getragen werden und die Taille auch wieder zur normalen Höhe zurückkehren. Das Ende der schlanken Linie ist nahe, etwas mehr Fülle wird wieder Mode fein. — Wenn sich Poirets Voraussagen auch mir teilweise ersüllen, bann darf man der ferneren Entwicklung der Domenmsde allerdings mit gekannter Erwartung entgegensehen.
Schutzleute, lächelt!
An der Ecke der Grand Street und Lafayeth- Street in Deuyork regelt ein weihbehand- schuhter Schutzmann den Verkehr. Aber er regelt ihn lächelnd. Sv konsequent lächelnd, daß die Automobilisten manchmal einen Amweg machen, um ihr Herz an dem strahlenden Gesicht des Verkehrsgewaltigen aufzuheilem. Dieser Verbreiter von Optimismus, namens Oskar Hettler. ist belohnt worden. Ein großes Unternehmen hat auf Long-Jsland ein Haus für 25 000 Dollar bauen und einrichten lassen und es „Haus des Glücks" getauft. Sodann hat es sich durch die Zeitungen an das Publikum gewandt mit der Frage, an wen das Haus fallen solle. Der lächelnde Polizist wurde als Kandidat aufgestellt und blieb mit 2 300 000 Stimmen siegreich, ilnb nachdem das Resultat bekanntgegeben worden war, stoppten so viele Automobile und auch Fußgänger an der Ecke der Grand Street, um dem braven Schuhmann Glück zu wünschen, daß der Verkehr vollkommen stillgelegt wurde. Das kommt davon, wenn man lächelt.
Am den Tiiagaca-JaU.
Aus Ottava wird berichtet: Der Staat Kanada und die Vereinigten Staaten haben sich zusammengefunden, um der fortschreitenden Ein buhe des Riagara-Falls Einhalt zu tun. Es scheint, daß sich die Wasser immer tiefer in die Felsen einwühlen, daß sie sich ein tieferes Flußbett ausgraben und daß sich dadurch die Gewalt der Fälle und die Höhe ihres Absturzes allmählich vermindert. Man fürchtet, daß auf diese Weise die Kraft und Schönheit des Falls in einigen Jahrzehnten erheblich gelitten haben wird. Eine Kommission von amerikanischen und kanadischen Ingenieuren ist 'ich jetzt über die Maßnahmen klargeworden, die hiergegen zu treffen wären. Man müßte, ist beschlossen wor den, die Fluten aus ihrem alten Bett zu den noch nicht ausgehöhlten Felsen der kanadischen Seite ableiten. Diese Arbeiten werden viele Millionen kosten.
Betrügerische Wohnungsoermittler.
In der letzten Zeit haben sich in ganz ungeheurem Maße beim Zentralwohnun.-isamt der Stadt Berlin die Klagen über gewisse private Wohnunosvermittlungsinstitute gehäuft, deren Auftraggeber sich übervorteilt fühlten. Diese Klagen haben zu einer gemein1 einen Aktion des Zentralwohnungsamtes und des Polizeipräsidiums geführt, als deren Ergebnis die polizeiliche Schließung von ungefähr einem Dutzend dieser Betriebe zu verzeichnen ist. Die Inhaber dieser Betriebe sind, wie sich hinterher herausstellte, 'fast durchweg schwer mit Gefängnis und Zuchthaus vorbestraft.
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
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22.295
fiorwcgische fioten.....
111,13
111,57
Deuisch-Oesterr-, ä 100 Kronen
58.97
59.21
fiurnänische fioien......
2,585
2,605
Schwedische fioten.....
112,16
112,69
80.59
80,91
Epanische fioten.......
71.41
71,69
Tschechoslowakische fioten .
12.385
12.445
Ungarische fioten - •
73 05
73,35 .
Devisenmarkt Berlin
—Frankfurt <L W.
2- Febr
3. F-ebr.
Amtliche Held
fioti.runa Brie-
Amtliche Notierung
t^eld
Ämft.' fioii
168.85
169,19
168,67
169,01
Luen.-Aireö
1,790
1,794
1,789
58.34
1,793
Brff.-Antw
58,31
58,43
>8.46
febriftiania
111.36
111.58
111.93
111,55
Ropenbaocn
112,14
112.36
112,12
112.31
Stockdolm
112,40
112,62
112,49
112.71
Helsingforfi.
10,545
10,565
10,55.2
10,572
Italien -
22,19
22,23
22,195
22,235
London. .
2O,JO4
20,141
20,399
20,439
fieubort . .
«,188.>
4,I96j
4,1900
4,1980
Paris....
Schivclz . .
16,45
80,j6
16,49
0,72
16,46
80,560
16.50
80,726
Spanien -
71 58
71.72
71,51
71.65
Japan . .
1.960
1.970
1,965
1,969
-nio de Ian
0,6025
0,5045
0.502
0^305
Äien in D - Deft. abgeil
59,00
69.12
->9,05
69,17
Be??räd
12,411
12,4.31
12,417
12,437
7,363
7,377
7,37t
7,385
®n6apfO .
73,21
73,38
73,25
3,030
73.29
Bulgarien
3,027
3,033
3,036
Lissabon
19,78
19.82
20,88
20.92
Damig.
81,59
81,75
81,54
81.70
Konst.nktn
2,125
2,1’9
2,125
2.129
Ätlren.
5,571
5,580
5,544
5,556
Lanada
4,180
1,188
4,181
4,189
Urn uav
4,276
4,284
4,28')
4,291
Sstro
W og?
'9.972
20.925
20 965
CREME MOUSON


