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ornnen. Hier «ißt uni bei Aunbganq die g leert.nfce mir frühgotrscher ®anhaxü-r-.. öd ; rafenhou«. die wunderlichen ©tttnftgizrtrt der 2D .r.iigafte. Park uni) Schloß 3m Schloß- hof laffe tir r uni von der Laudacher "Beru^rrrt' heit ersten, dem Ausschutzsest. dos im Iuni 3tn ganzen Ort auf dir Beine brngt 9~ncn iestzua g-.bt es da und rin Preisschiehen und man r^.r. ein seidenes Kle-d geer-rrner. oder itnen Hammel: wer aber den $>c-md QddjcVtn hot. tznrö im Tnumph heim geführt und mich f ch famt dem TBotitrer, gurr Fenster hinaus dem Botte von Laubach zeigen'

Durch Hochwald mit allerlei wildem Qteher h er ist lohnende Jagd reisen w r ins Her, des Vogelsberg«« So nennt sich das kleine Schotten, dessen spitzer Turm bald vor uns auftaucht. 34) weift nicht, ob es, frei nach Hauff, em Buch gibt mit dem Xdd ..Phantasien im Schotten er Aathau^": sonst muffte es einmal gefä>reben Verden Diesen 'Xatlfaa( mdchten Ml den feinsten «5 nbrüden der Fahrt ,.rechten. Schon die entzückende Wendeltreppe. die hinaus, führt rmlben in ihrer anheimelnden Alter- tümlichkert die strenae Amttichkeit. die doch did Haus beherrschen soll. Im niedrigen, bohrtet »fi­ten Sitzungssaal knetet uns Bürgermeister Men- q e [ au» fritxrnm Batsbechern den Willkomm en» frunf Baurat Bodnagel geigt uns go- schwind di- Lieds rauenki rche. romanischen Ur» fprurgs das wundervolle Tr.ptt)chvn des hoben FMgelälkars. -ine Muttergottes in Lindenholz geschnitzt, eine sehr merkwürdige Pietä .

Schon wieder etn(leigen! Hvhervbskops und Taufstein lassen wir hinter uns. am Aledesellchen Schl oh Eisen bach, dessen Formen in einem feit- tarnen Bhythmus sich mit der umgebenden Land- Ichast vertchwistern. geht'! vorüber, in Laui.-rbach fahren wir uni vor einer Straßensperre fest und find endlich mit dreistündiger Verspätung in 2 iIselb . stehen auf dem Marktplatz, dessen die Stadt mit Actzt sich rühmt In einer sol­chen. säst lückenlosen Geschlossenheit ist wohl nur selten in Deutschlaub ein Städtebild aus dem Mittelalter in unsere Zeil hinübergerettet wor­ben . . Tiefe Dämmerung hängt über der Stadt. Aiun Antchauen ist es zu spät geworden Dir werden ins Quartier geleitet, vom Bürger- melfter Dr Bölling herzlich empfangen. Bach Tisch erzählt iml der erste Altertumskenner der Stadt. 'Xeallebrcr Dotter, von Alsselds reicher Geschichte »mb edler Kunst. Bei Musik und Geplauder, mit Trinksprüchen und allerlei Schwänken verfliegt die Zeit. Es ist spät, als man müde ins Bett fällt.

Aber sehr srüh ist es. als wir am Sonn­tag wieder aus dem Markt stehen, blauer Him­mel steht hell über den grauen Giebeln der Pa- trizierhüuser um uns her. uberm Wemhaus. Hoch- zritshau« und den nadelspitzen 3roillingeiur;mn des Aathauses Dessen Gerichtsstube müssen wir sehen mit Wappentaseln und nachg«dunkel:en Wandbildern: den Pranger an der Ecke be­trachten wir im Borübergehen, die Bittergasse und den Fulderturm. Schnell einen Blick noch in die Walpurgtskirche. wo uns das hoch- berühmte Alsfelder Passionsspiel einsällt. Dann beginnt die neue Fahrt in den strahlenden Sonntagmorgen hinein.

Am Herzberg vorbei, an der Fulda ent­lang bis zum ersten Halt ln Schlitz, wo uni Bürgsrmeiiter Dr. Aicpoth die Hand bietet. Klein ist die Stabt, aber man kann lange suchen, bis man wieder ein StädtebUb von fo malerisch- barocken Formen findet. Wer die Silhouette dieses hessischen Kleinodes im blassen Abend- lidjt verfchweben sah. oder unfcer prall fun­kelnder Morgensonne scharf in Licht und Schat­ten zerlegt, wird das nicht so bald vergessen.

In Lauterbach hält Bürgermeister Walz aus dem Martiplatz eine kernige An­sprache Obwohl wir diesmal länger und frei- nstlliger verweilen als am Abend zuvor, ist dennoch die Zeit auch hier viel zu kurz Doch sei daran erinnert, daß Rühmenswerteres als jener unselig verlorene Strinnvs mit Lauterbachs Ha­inen verknüpst ist die gesunde Luft, die anmutige Umgebung und die Gastfreundlichkeit der Bürger­schaft ebensowohl wie das Adols-Spieh-Haus, dte Burg und der Ankerturm.

lieber 400 Meter hoch, auf einem Basaltkegel. erhebt sich Herbstein. BUt Bürgermeister Kübel wandern wir durch wnillige Gassen: nur einen kleinen Abstecher gibt es hier, aber er reicht aus. um an mancher schönen Fachwerk- nrchitektur stehen zu bleiben und sich zwischen- hinein von dem grausamen Feuer erzählen zu lassen, das vor zwanzig I<rhren 32 Wohnstätten. Psarrc. Schule und Stadthaus samt dem Archiv in Asche legte.

Um Mittag tut sich das liebliche Aidbertal auf. Ui Bad Selters sind wir bei her Kurverwaltung zu Gast und machen eine sonn- hlglldy Kurpromenade durch den offenen Park zum Badehau«. in die Trinkhalle und nehmen, eh wir scheiden, geschwind ein heilsames Pröbchen mit auf die Aelle Weiter, immer weiter, über 200 Kilometer liegen schon hinter uns. man denkt cs kaum. In A i d b u empfängt uns norm Aats- gedäube Bürgermeister Aingsbausen. am Marktplatz hoch oben vom Dachfirst der Storch, und unten auf Erben eine Heine Obrenju.igfrau. die gewist schon 5 Iahre alt ist, ein Kränzchen auf dem Blondkopf bat und unS verrät, hast fic Ilse steistt. Freundlich drellaches Willkommen Sinen feinen Xenaisfancebrunnen muh man hier wahrnechrnen. Schlvst, Burghof. Zehnllcheuer und altersgraue Stadtmauern.

Aoch ein» Kurpromenade ist uns gegönnt an diesem reichen Sonntag, der wahrhastig ein Son­nentag ist, wie wir ihn uni kaum zu erhoffen gewagt hatten in Bad Salzhausen. Dir verlleren uns in den ^park, tn ein Idhll zwilchen hohem Wald und weiten Diesen, voll beglücken- der Friedlichkeit, hier ist ein hessisches Paradtes- aärtlein für Gesunde und Kranke für Müde und Xbgcurbeitete aus der Stadt, für Wandervögel und Vuftdungrige und Sotuienlucher. In schlichter 2Vornebinb<it steht an breiter Strafte das liX1- iäbrigx- Kurhaus wo uns Kurdirektor Dr. K u 11* m a n n seinen Gruft entbietet.

Und dann gehts in die goldene Detterau Hessens Kornkammer und Schatzkästlein hinein, Friedberg entgegen, hisr lofl die Fahn enden. GH sie aber endet, führen uns berufene Kenner und Wegweller, die Professoren Dreher und Blecher zu den Schmuckstücken der vor­mals krien Reichsstadt. die von einer Ber- aangenv.it mit Schör-deuen und denkwürdcaen SeltlamfeTten verschwende mich begabt wurde Bei hnfenber Sonne stehen wir am prächtigsten Ma- lertvinfd der Stadt, am Advllsturm der Arichs- Burg. schauen vom grünen Wall hinüber nach Baubeim. sind andächllg vor den hohen licht-

durchwtrkten Ehorfensteruralere.en brr vebfraucn- ktrche und vor dem in-steinerner Zierlichkeit Hoch­fi r ebenden Sakrsmettt-Hrus. einer Perle her mittdrhei.-rllchen Kundblüte fteiaen endlich auch hinab tn die riefe, geheimnisvoll» Dämmerung des berühmten Iubenoades kühl weh: es herauf aus dem unterirdischen Dendnal uralten Kultes ..

Spät ging di» angeregte Tafelrunde der Dr S e y d. Friedberg« humorvoller Bürger­meister. tnäfibirrte, auseinander. . Grell stechen ins Dunkel ber nächtlichen Landstr ah« die Lichter des schweren Wagen« her uns heimfähn nach Gießen. Aoch «tnmii reiht 'ich dem rüdfdxxuenbni inneren Auge Bild an Bild Kirchturm an Kirch­turm. Stadt bei Stad: Aoch einmal wächst aus Wald und Strafte, aus Fluft und Aderbreite aus Altarbild und Giebel, aus Marktplatz und Aats- laal die arohe Sinh. : von Landschaft und Bvlk. von Kunst und Gesch.chte. von Berganaenrm und Gegenwärtigem - ein farbiger T .herbogen vom hessischen Vogelsberg. Wir lind dem Verkehrs - bunh Oberhessen herzlich dankbar .haft er uns ihn gezeigt und erschlossen hat. y

Oberhessen.

LL«v'77:tz 05if6?n

£ Dieseck. 3! Wal. Der hiesige Kegel­klub .Gut Holz" beteiltet# sich am Sonntag an hem bt Krofdorf vom Kegelbund des Lahn- und Buseckertals veranstalteten Wandrr» prelskegeln. Dem freUgen Klub gelang es von den 10 teilncfrmenben Vereinen den wert­vollen Wanderpreis mit 272 Holz an sich zu bringen.

T Grünberg 30 Wat Aus der tüngften Gemeiuberatssltzung ist zu berichten: Aicher den im Lauf» dickes Iahces auf der Käs- toiefr zu ctri fjentie q löt, bas

nanzarnl, Finanzkasse und Beamtenwohnun- Sm in sich ausnehmen soll, plant die Aetchs- nanzverwaltung daneben vier weitere Beamten- vohnungen berettzustctten, und Zwar sollen diese unter Zuhilsenahmc von Darlehen des Aeiches und des Staates von der G.meind» errichtet werden. Es wurde beschlossen, in diesem Iahr« zunächst zwei Blerzimmerwvhnungen zu erbauen und Vie beiden Dreizimmerwohnungen bis zum nächsten Iahre zurüctzustellen. - Weiter erging jetzt der 'eit langem von der Bürgerschaft er- warteie Beschluß mit acht argen sechs Stim- Äi f»nträerc z: geworfen werden soll, sobald genügend versügbares Auf» füllmalerial frei wird. Das von Kaufmann Krumm- Atzenhain gekaufte Baugelände am Bahnübergang der Lonborser Strafte ist jetzt von der Stabt burch Tausch erworben worben, da es die Stabt zur Abrundung ihres eigenen Geländebesihes benötigt

t Grünberg. 30. Mai. Die Planie» runglarbeiten an der T Heo-K och­st ra ne sind nun soweit vollendet, hob hie Verbindung ber Londorf er und ber Gießener trabe all Fahrweg b<rgeftelü ist. Die neue ©trabe ist schon zum größten Teil bebaut. Sitte Anzahl H.iuser sind gcgenlpärtig im Bau. es sind nur noch wenige Bauplätze frei. Aus diesem Baugelände wird alljährllch der Gallus- markt abgehalten. Durch die Anlage der neuen Strahe ist ein grober Teil des Platzes In An­spruch genommen worden. Dafür ist her Platz nach Westen hin. der Gießener Straße entlang, durch städtisches Gelände wieder ausgeglichen worden, so hab der weithin bekannte Gall markt keine Sinschränkung zu erfahren braucht.

ri. 'X l eb e r 6 e f It n gen. 30. Mai. Dor unserer abseits von der Straße liegenden und von bem affen stir-std-'f uTnldTfaiimen Kirche steht bas h r e n - benf mal für unsere gefallenen Krie­ger. eine Stiftung eines 'Jtieberbeijmgcrs, der in Amerika wohnt. Auf Anregung von r)interbüebenen ge ja (lener Krieger wurde «eßt durch Pflan.vZno oon .Hofen und anderen Blumen auf bem Kirchhas cme VI n I a g e geschoßen, die zwar noch in den Anfängen [trift, aber einst einen würdigen Schmuck des (eiflbfr ode und iDuft Iteflenik-n Hofe» bilden wird. Beson­ders bemerkenswert ist es. daß di» Anlage durch fteieHl Igt 8 rbeft gef.ßaifen rourbe. Zu­grunde gelegt wurde ein oon 'Legierungsdaumeist er Schneider oon Gießen entworfener, vom Ärrti- amt genehmigter Plan. Die Mrchengemeindevertre- tung bat jetit an den (kmeinberat. bem die Unter- hatte p'lidit der stirche und ihrer Urngebung obikgt. die Ditte gerichtet, die Anlagen in den Schutz der (tzemeinde zu nehmen und alle erforderlichen Anord­nungen zu treffen, damit diele Anlagen in würdigem Zustand erhallen bleiben. Ferner hat dl« stirchm- gemeinde Vertretung da» Pfarramt gebeten, niw Auf­zeichnung der in Tlicbcrbrifmgen gültigen kirch­lichen Ordnungen vorzunehmen, tfirw fnldi, Auszeiättumg soll nämlich nach einer von der Äir- chenbehörde bereite vor 31 Jahren getroffenen An­ordnung in jeder Gemeinde oorhanben sein, fehlte aber hier seither. Da sich gerade in '.'ki ederbei singen noch alte gut« Brauche gehalten haben, so wird dies« -her ihren lokalen üharafter hinaus einen Tert für dfe Dolkekund« Dberbeffene besitzen

Hungen. 30 Mat. Die Generalversamm­lung der Molkereigenossenschaft Hun­gen. die dieser Tage ftattfanh, war sehr stark besucht. Aus bem Geschäftsberichtet folgendes entnommen Im vergangenen Geschäftsjahr wur­den 4 207 4V2 Liter Milch, ober täglich durch­schnittlich 11700 Liter von den Genossen zur Mölleret geliefert, nahezu 700 000 Liker mehr als im Iahre vorher Dafür wurden 726 264J2O Mk bezahlt, ein Mehr von rund 40 OK Mk. aegen das Porbergebenbc Ge'chättsfahr Aicht alle einge- lleferte Milch wurde verarbeitet, ber gröbere Teil täglich als Frischmilch nach Frankfurt. Offenbach und Hanau verfandf Infolge ratio­neller Biehwirktchafk steigert sich hie Milcherzeu­gung dauernd, schon jetzt werden täglich etwa 16000 Liter ber Molkerei zu geführt Leider gehl die Milchprodukt ton (chlcchlen Zeiten ent aegen. ha das starke Angebot im Vormonat den städti­schen Milchzentralen Veranlallmig gab. denMllch- prefs um 2 Pfemng pro Liter zu senken, w daß der Stallprets jetzt nur noch 15 Pfennig betruat während der Verbraucher das Doppelte bezahlen tzmch C 6 wirb bxx'! > b - " ----bnr. T-*1

geraten, sich nicht mehr einseitig auf hie Milch- prvdukttvn zu verlegen, sondern wie früher mehr bie Zucht tn den Vordergrund zu stellen. IHe Iahresbill.iii ergibt folgendes Bild Die Aktiva betragen II! 349.61 Mk. der Aeingewinn Durfte teils dem Aefervefonhs tmh her Betriebsrück- lage. teils auf bte Gllchästsgulhaben verteilt tn .Form einer Aachziblung auf das Milchgeld Die xiahl her Genoßen nn Ge<chättsiahr I92e um 2t auf 1069 Mf Getchä'tiantetle auf M 460 Mk. Die tanunAsa-mäft ausgeschiedenen AusllchtsNUS- mikgkleder Ko f Lind-Griftntdda Ludwig Dietz-

I.chei^eu. och.» «.»per La^S-

Müller V.- BeklersHetur und L Widders- heim- ObbsrTihc'en wurden «bittemng »tebrr- aecäblt Im U-'XiuS an den gc'chältlichen Teil h-.cik Prvl Dr K nel l von Gießen einen Bon rag über .Kr-nkhe len des AtndD'ehs" nrtb .AaLiv- netir Milchwrrtichast'. der durch gut c-edergege­ben» Ltchtbilber ergänzt wurde - Die Molkerei- ge^ettichcllt erhieit auf der DanderAusstellung her Teut'chen Landwirt' chaf: sge^ell1 ha tt in Dvrrmun.b für b^uererhitzte Milch wie ste täglich ben5?3bten in gröberen Mengen «ogesührt wird den I Preis

Ärci# ^rietztzerg

pb Butzbach 30. Mai. Der Mwikverem . Geu-.'.schtertot . verstärkt burch Miiglteter der G-cfangv-crr'.ne S.nttacht und .Orpheus", hielt gestern abend im Saal» des .Hell,scheu Hofes" unter Leitung seines Dirigerten. Albert Katzen ausleben ein Konzert ab Zur Aufführung kau- bas Oralor um ^$he Iahr s- teitm" von Haydn Als Solisten Dtrftrn mit Frl Heia Maternus- G esten -Soprans 'otose bte Herren August Iorban ITenor» unb Her­mann Di ers h «Baft aus Frankfurt a M Di» Leistungen der sugendlichen Sängerin waren durch- weg recht be'rteb'ginb Die Tenor- und Bah- partten wurden tn »»der Hinsicht ui durchgriühtt Die Shor-Lei'iungen zeugten von ernster Ar­beit unb liebevollem Eingehen fettens des Diri- amten sowohl als auch des Shors. obgleich es leider dem Sovran an einer strahlenden, glanz­vollen Fülle fehlte Sehr viel zum guten G< lingen des Ganzen trug tn» etaCt unb »tnh»it- lich burchgetützrie Begleitung des Giestener Or- chesterve -ins bei.

ftrm vüdiugcn.

r Glaubzahl. 30. Mai Dieser Tag» sand hier bw letzt» Holzversteigerung des Hart Waldes statt. Das angesallenc Hc>lz war teils aus CpdifäKung. teils all Windsall cufgearbettet worden. Da verhältnismäßig we­nige Kausliebhaber zur Stelle waren, hiriten sch bie Preise In niedrigen Grenzen. C* kosteten 2 Baummeter Buchenscheikboiz 1. Kl. 18 bis 21 Mark, dasselbe 2. Klasfe 16 Mk.. Buchrnreiser 80 Pf. bis 1 Mk das Jtaummrter. Buche -Ast- Knüppel 7 Mk.. Buchen stocke 4.50 bis v Mk. Fichtenschcttholz wurde mit 5 Mk. bezahlt und Fichtrnknüppel 1. Klasse mit 3,50 Mk.

Artist Schotten.

[J ß a u b a <b. 30 Mai Arn dritten Tag des Laubacher A a t l o n a l s e st e Z des .Ausschusses". Dienstag 14. Iuni. w rh wie wir bereit« berichteten, ein große r Prämien­markt mit Zuchtviehversteigerung ab­gehalten. Die Borbereitungen sind in vollem Gange. Aindvieh ber Simmentaler unb Bogels- berger Aaste, da« im Herdbuch eingetragen ist. wirb prämiiert, aber auch solches das nicht ein- ytragen ist. Auch weifte Ziegen der Saaner Aaste werden prämiiert Bei genügenber An­meldung wird her i ber Land Werst h

fammer eine Iuchwiehoersteigerung von männ­lichen unb weiblichen Tieren abhalten Bieb das nur zweckst Verkaufs hierher gebrach« wird, brauch« nicht cm gemeldet zu werden. Für hie Preior. rtvÜHng verfügt man über 10O) ®o(b- Dunf; daneben sind noch hohe Ehrenpeeste ge­stiftet. Von nachmittag« 1 Ubr ab ftnbrt auf her Hälle bie Verlosung unter Kontrolle her Behdede statt Die gutgrichiilte Laubacher Stadt- knprile wirb hierbei konzertieren Sehr zu emp- sehleii ist auch der Besuch des .Ausschuftteftes . dessen Sntstehung auf volle vier IahrHunderte -urückgeht. Brionbers sei der Morgen des 14. Iuni empfohlen, wo ber historische S e N - ug sich durch bie S kratzen bewegt Freunde echten Bollslebens werben burch einen Besuch dieses ganz eigenartigen Festes ihre volle Be- frtft<vTung finden. Duft em angeschos le­ner Aehbock nicht ungefährlich ist. bet sich hier wieder vor einigen Tagen gezeigt. In später Abendstunde war ein Aehbock angefchoffen worben, und nn Forstreferenvar übernahm die Vach'uch«. In einem dunkeln Fichtendicklcht. nachts gegen 12 Uhr saftte ber Hund den Bock an ber .Trostri' (Kehle» Der Aeferenbar faßte den Vorderlauf unb schleppte den Bock einige Schritte weit Da bäumte stch das Dild und nerftOte den jungen Mann mit bem Gehbm in der Kniekehle Die Verwundung hak stch jedoch als nicht bedeutend herausgestellt

«reis Alsfeld.

>4 Alsfeld. 30. Mcri Der erst vor ttuzem gegründete, unter ber LeUung oon Forst rat Schäfer stehende Alsfelder Berkehrs- u n b Berschönerungsvereln entwickelt eine lehr rührige T4tiafnt. So würbe, bem Beispiel anderer Städte Tnlgenb, beschlossen eine Werbeschrift sür Alsfeld herauszugeben welche bie Hauptsedenswürbigteiten ber Stabt mit einem erläuternden Tert unb einer Anzahl Bilder enthält. Die Schrill loll alsdann tn ge­eigneter Deife verbreitet werkten. Ferner wurde hie Anbringung einer Verkehrsinsel am Bahnhos beschlossen. Als Kennwon lür dte Derbereklome wurde unter den zahlreichn etn- gegangenen Dorichlägen »wählt . Achtet aus Alt-Alsfeld, die Heimstatt allhelsischer Bau- und HaiidwerkskunstDieser Spruch soll namentlich als B r i e f v » r s ch l u ft Berwendung fhiben. Die Marken werden an die hiesigen Geschälte und von diesen an das Publikum zum Selbstkosten­preise abgegeben.

-er. Homberg a. b. Ohm. 30. Hal. Seit "Beginn des neuen Schuljahres besuchen sechs Hornberger Schüler di» Oberreallchul» tn Grünberg unb nur drei die Oderreattchul» in Alsleld Die ersten sechs sind Abiturienten unterer höheren Bürgerschule

Starkenburg.

WSL. Darmstadt. 30 Mai Der Stuben: Eberhard, Sohn eines hiesigen Profellors. bat sich In der vergangenen Lacht ein» schwere Gasvergiftung zugezogen Während Irin» Eltern verreist waren, machte er fl4> nachts Kaffee bemerkte dabei aber nicht baß der Gas- dahn nicht regel rechc geschloffen war Am andern Morgen wurde er bewußtlos im Bette gtfunbeu und unter schweren Bergt * t u n^rrf Meinungen ns Krankenhaus r.ngeflrierf CM fleh! noch nicht f«ü. ob er mit bem Leben davonk^-tmt

Preuhen.

Ärei* EEetzlac.

Wetzlar. 30. Mai. Tx Herdbuch- a«sell'chaft f ft r bas Bogelsberger Aind im Krelle Wetzlar erzielte auf der 33. Dand»raus4tellu. g ber Drutschen Landwitt- fcha f i s-Gri rill Hall tn Poetnrunb mebrtir f chdn»

4.:. 5 »v-.u: X. .unvax erbt dl bte HerdbuchgIellschall urvt Edren- und erste Preise, einen Metten Preis und zwei dritte Preise.

- Dorlar, 30. Mai. Der hiriige Ge­sangverein .Lahntal" friert am IS und 20. Iuni fetn SOiährizes Beleber. Aeben zahlreichen Vereinen aus ber Ueargenb rreoret der Verein auch Gäste aus dem detetzten Gebiet. - mltch aus Oberbcedach bei Bocharuch am > bem.

- -- Hochelheim. 30. Mai, S.neu Ge- faugswettlrett. verbundeu mit bem 45 I u- bilä u m des hiessen Gesa » g vere t nS . Frobliuu". ianb gestern hier statt. Am cr-.Hagab«r.O ging rin Fetzkvmmers voraus Das Wea'tngen. an hem sich 17 Verein» ect rund Z(X? Säraern brtrJ'ai.x. wurde am 6o*n- tagoomitiag tu der Gastwirilchatt Frau« und in der Zrgarreulabr.k abgebaltrr. Gegen 3 Uhr nachmittags bewegte sich et* tar .dxr Ze^zug von 40 «tnwn und drei OSu* !!.mellen «rm bi« festlich e.<4r- An Straften »ach dem Fest- platz Hier b'< t ber erste Vorsitzende Fritz Mack b,e Festrede TUtmrxi her Festiungsraueu wurde vor. Fräuleiu Schmidt ecer prächng» Fahnen schleif c überreich' Auf bem Festpiatz herrschte bei berriichstem Matoetter rwftgrr Ve trieb Die Potzautoliut» Geher Kleebachtal hatte den ganzen Tag Svnderiahner ausziriühreu Das DettsiNgeu hatte ivigerdes chrgev-tis LStadtklasse O^renpreis und 1 Poris Männerge'angvemn Struthütten mit HC bg» 7V>, Punkten. 1 Pre « ßlefrrrfmui Pohl-Göns ent 157 bzw 74* Punkten 1 Clabttltllr Ehrenpreis und I Prri« tz tu rach» Hsr-stze n ut I4fl bzw 119:1 Preis Lieberkvauz Ateder- Kleeu L3t* bzw 70' - P 2. Laudklaise. 1. Preis unb 2 usreNprril Harmonie Faien- bofen 77 hzw 145 P I Shrenpreis und 2 Prr-s .fv.lana Holzhauken mit 79 dz» 143* T P . 3 Pee«O Frvhllnn Atzbach mtf 138 P: 4 Pr.-rs Eirttr..cht Steinberg mit 134 P - st. Landkia Ile. 1 Ehrenpreis und 2 Preis E.nhrit Allendori 'Lahn mit 74*, bzw 142 P. 2. Ehrrnperis und 1 Pre« Lirderkronz Oder-Quernbach mit 74 b,w 144 P : 3. Ehrenpreis unb 3. Preis Heiter­keit Dor'jih mit ZI duw 140 P 4 EdeunpreiS und v Preis Llederkranz Groft-Aechte«choch eti bzw 120 P 4 Preis üintgtf : 3tfrrieih mti 132j j P 5 Preis Eintracht Wolf nril 121 P Aichtpreisgekrönt« Vereine Ehren­preis jtnb 1 Preis Lieberkranz Kttch^Gsus ewt 6* bzw 140 P 2. Ghretipreis unb 2. Preis Ein­tracht Wvhnbach mit 6b bzw 138 P. 3 Preis Germania Bolpertshaufen ml» 124 P -Han pl- E hr e n p r »»s f ln g e n. Stabtllalfeu 1 Haupt-Ehrenpreis Männerg»sangvereln Otnu- butten mit 237* , P 2 Haupt-Eheenperis Ein­tracht Hörnsheim

1 Haupt-Ehrenprers Hilari« Holzhaus en mit 222'.- P . 2 H^ upt Pbrenvr is Vifbertroni Ober» Quembach mit 218 P Atchtprelsae» tränte Be reine Haupt-Ehrer prril Lieder­kranz Kirch-Göns mit 207'.. P Dirigen­ten preis» erhielten 2. Stadt kl al le Leh­rer Müller. Dutenho^n. mit Lieberkranz Pohl- Göns 3. Sta btllasl» Lehrer Viah. Grohen-Lviden. mit Eintrabt HömShetm 3. Landkl affe Thoemeister Köhler. Grosten- Ltnden. mit Einheit Allendorf 'Gähn' 2 van hfl alle Ehormeister Steinhorst Ste­gen. mit Hilaria Holzhauken Aichtpr « ts - S»krönt» Verein.- Ehormrister Schüler mit irbrrfmnji Kirch-Göns

Äreift Marburg

st Marburg^ 2V Mtf Iu ena<r 7i- bmbung mH der 4ö0-3abri«l»r bet Ariormation in Marburg steht auch bi« Feier des 400 ih ngen Beftrhen« des Gdm naflums Philip» ptnum Dtes« Anstalt, ein« der ältesten V-bt» infUtute Deuilchlands. würbe am 30 Mat ' w zu gleicher Zeit mit bet Unioeriltftt von dem Landgrafen Philipp dem Groftmütiaen ins L- -eu gemlrn 6t« fuhrt, damals den Tlaratn Päda­gogium. den li« bi« zum Iahre 1833 trug FiühM räumlich mit her Unwrhtät in her alten Aula vereinigt, bezog das Gvmnosiuui >m Iahr« «86ft den Aeubau m der Untergafle. kter etwa 20 Iahr» lpater nach Abbruch der nebenan befind» lichen alten Knabenbürgerfchu e um ' <..ch»ens-

Vergrötzerung*-

Di« Anstalt, die letzt unter der Leitung des Pro­fessors Dr. Hölk h<bt tt^rb zur Zeit von rund 300 Schulern dZucht

J{ Marburg. 30. TKai Iter oed>ntlib» Proleflor her junbilchn. Fakultät. Dr Paul Meder, ist im Alter von 56 Iahren g e 8 er­be n. Der Verblichene gehörte teil 1107 ktete Lehrkörper brr hiesigen Fakultät an.

Hessischer Landvolktag in Aisfeld

M< Stadt Eisfeld sah am nergungrnm Saou- tag «tn» Menschenmenge, ein buMb tvegtea WB In den Straften, an, man « leit brr 7»<Oaftr-Attre brr Stadt im Fahr. 1-22 noch oidw aHröer .;r*<b<e hatte Ai Ptrirn Taufruben afirtn <«» ber- Jrft- platz gegen 3li>» lktesuchr r een aumärte jr- rorfrn Irin. strämu du» Üanöorik w bte 'rittich gef<bmudt« Stadt um La ndvol klaa. den tre H sss llchr Lauö^uad ber st« ssisch« Landsugr ntzdu nd (xranflallrt hauen.

flm öomsiagabenb sanft im . Trat'* )>**' ein Brgrüftuugsadend flau, der den grsstm Saat im ..Deutschen Doule* bo aus den letzfen Ptetz flriUflt hattr. ''»atz rmiettrnfm Begnifiung« mM be» T^rfteenbm >_ J. fUu♦»<?>.;(te. flral c » H rr b o m In Hllrnbur ubrrmiltriir Burgenrnftri Dr. vslfina dte Grüfte der Stete .zu bem 3dir. ($ mürben :t.rn<:« ß: hrt' gehalten, von 6m<i insöesonbere b<< Kebe dr» Sb-,nertetftrn Dl t>Ml "«lmoll-Frirddera unb bei voriitzendrn M Vatzrischen Funglandhandes f. Hoop |r. eue Bote reuch starken Bestall lenben. Bon öt:-jr-TF*t» ** L'-nb^.a-r.o.vj:-;*.. wurde dir Ku'l^zrn« aus ?chst ler» ..feil' tehr schön aufgriOftn b<« stürnrt'chtn Bettel! ernt ff«

nm Donntegpwrgm Ianb bet hef ttichltem ISritel rtn Ihmmur.y leoUet ,ielbg»:trsdl«uft <®* bem ,'irirDha# Hott dri tzem Dekan Dr. U n err- zagt pr<.-infnus'rnb xn btr BrSeuumg eittes ^andoolk^a«» von «11 bie »12 Uhr «r sta» |« ri auf dem fldtytoft stur, nach 12 llhr mttteSß ordneten fid) bu -*r-; ;wr tut Ä . ' br» 8^* >*g«.-b»r .rgen 12 Uhr in Bewege: <*y. unter der Ot><rtnömg tes Hrtüheftm K o h^k Per R r h | u p mit leinen 24 oerftzt^en»« Gruppte d Gete bm fteftepunft brr Terc-*-üt-ng In tetz» bemegfm Bildern tn prtzcht ge- S'llstrrmn bi« örtwedlung ber t^ridwtkt'chrstlitzen Betrites- werf« von chrfi btr heut«, bas he-- nutz« Tnjftlte' öden unb Bäder ber mit der Sands'.rstchtzst E enger Bepchmm '«tzenden <v<*r*erfe- rntb W