lohn
ist In der Tat wieder der nupetläMg«
Brief
Der Innenausbau der Volk-
ein der
Mittagessen im Speisewagen Mark. Wie wir bereits mitgeteilt haben.
«Preis gcbd. 14,50 Mk. Je Band.)
— Beilin aS Leben und
ID. Bissel. Griedel.
5b. Leichte Arbeit-schläge eiii-eln zu prämiieren: Goldene Plakette des Verbands r»er Warmblutzilchter und 1. Preis (40 Mk.)
— Kasimir <8 R «lsebuch. Bon I
Aus der provinzialhauplstadt.
Giehen, den 31. März 1927.
SleuerfälligKeiten im April.
2m Monat April werden nachstehende Steuern fMig:
1. Aprit: Rentenbankzinsen neuer Art. 1. Rate für Rj. 1927 auf Grund für Rj. 1925 -uaestellten Grundsl^ldbefcheide.
Herde befinden sich nur noch in den beiden ober yessischc' Ereilen Bübingen und Lauterbach.
o o m A r - eit vom 1. bis
2 0. Aorit: Steuerobzua b c i t » l o o n (Lohnsteuer) für die &
Büchertisch.
— Soeben erschien nun auch dar 2. Band der reubearde.eien „3Ilwfittertfn Geschichte der Weltliteratur" von Johanne» Schert Er enthält Germanische Länder. England. Bordamerika. DaS erste Jahrhundert australischer Literatur Deutschland. Biederlande. Gotische Literatur. Altnordische Literatur. BeuiSländilche Literatur. Dänemark. Norwegen. Schweben Die nichtgermanischen OlHecIönNet: Finnland, Estland. Lettland Litauen. Slawische Länder: Die Vitern- lur der Südslawen. Tschechoslowakei. Polen, Rust- land. Ungarn und Reugriechenland Buch der 2. Band ist wieder mit einer Menge Bilder ge-
dischc Führer durch die Weltliteratur geworden
Höh«, unter gleichzeitiger Abgabe der Lohnsteuer» bescheinigungen.
10. April: Umsatz st euervoraus za h- l u n g der Monats» bzw. Biertelsahreszahler | Pro; der Umsätze für den Monat März bzw. für das erste Viertel des Kalenderjahres 1927 unter Abgabe der entsprechenden Voranmeldungen.
Einkommensteuerrate U. Stuerbescheid für 1925.
wechsel mit Goethe Bus Grund de» von Bcindold Steig bearbeiteten handschriftlichen RachlallcS neu herauSgegeben von Fritz Berge- mann. Mit 17 Bildern, darunter einem farbigen Lichtdruck und -Wei Faksimiles. 3n Leinen 9,50 Mk 3m Jnlel-Derlag zu Leipzig Bettinas Leben mit Goethe ist noch mehr ein psychologisches al» ein literarische» Problem. Die Frage nach ihrer Bedeutung für den Dichter der Sonette, der Wahlverwandtschaften, den Berfaller von Dichtung und Wahrheit, tritt zurück hinter dem Rätsel, da» unS da» Mnw- nische Wesen dieser genialen, aber seltsamen Frau noch heute aufgibt Mit 17 3ahren finde' sie. eine zweite Mignon, ihren Herrn und Mei» fter, er wird der Abgott ihre» Herzen«, und mit der 3nbrunft einer katholischen Seele hält sie an diesem Idealbild fest, auch al» Braui und Gattin. alS Mutter und Witwe. Wie da« möglich war. allen Realitäten -um Trotz, die ihrem Mtgnonspiel manchmal auch eine ernste Wendung geben und sie in einen bedenklichen Dualismus der Gefühle hin eintreiben, wird in
Gerichtssaal.
104 Jahre Zuchthaus für den Linbrccherkönig Spieß.
WSR. F r a n k f u r t a. M., 30. März. In Stuttgart wurde im vorigen Sommer der jahrelang ge» i'uchte Grogeinbrechcr Artur Johann Spiest, ton Beruf ÄeUner. verhaftet, gerade in dem Augen» blick, als er sich nach auswärts begeben wollte, um eine andere Stadt zu ..beglücken*. Der Polizei war damit -ein guter Zana geglückt, denn Spieß hatte nicht weniger als 236 Einbrüche, wobei er es meistens auf Schreibmaschinen absah, auf dem Gewissen. In Stuttgart erhielt Spieß H Jahre Zuchthaus, in Leipzig, wo er mehrere .Gastspiele" gab. 9 Jahre, in Frankfurt a. M. wegen 49 Einbrüchen 10 Iabre, die unter Einbeziehung der anderen Stra-en zu 15 Jahren Zuchthaus umgewandelt wurden. Spieß machte bann eine „Gastspielreise" durch zahlreiche andere Gerichtssäle und erhielt über»
9jähr braune Stute Amon CMtcn XVI.. Lang- GönS. 2 Preis (30 Mk.) 4iähr. braune Stute. Anton BcltenXVl . Lang-G-n« 3. Prei» (20 Mk > öjähr. dunkelbraune Stute, Ludw Äcmt. Luh. Lang-GönS 4 Preis (15 Mk) 4jähr. braune Stute Wilh. Haub. Rleber-Wellel. Anerkennung (10 Mk.) und Shrendiplom de» Verbände- der Warmblutzüchter. 4sähr. braune Sture. Hch Dock Schadenbach. Anerkennungen und je 10 MI 4jähr braune Stute. Hch xonr. StraSheim, Griedel . 8jähr. braune Stute. G ch Bender. Dyrl- Gill. 4jähr braune Stute. Herrn. Schott. Griedel. 7jähr. Rappstute. Dan Dender. Griedel. Sjlbr. Rappftute. Hch. Fiicher. Beltersdausen. Zjähr braune Stute. Hch Wagner Birklar; 5jähr. braune Stute. Gg. W StraSbeim Griedel.
5c Schwere Arbeit-schläge, paarweise zu prämt eren 1. Preis 40 Mark, 3jährige Rot chimmelstuten H. Bruckmann-Reuhos. 2. Pr. 30 Mk.. 3- und 4,ähr FuchSstuten Rich Becket- TraiS-Horloft: 3 Preis 20 Mk.. 3- und 4jähr. Fu wSstuten Anl Bender - Dorn»Aftenhttrn: An» crkennungen mit je 10 Wk, 3jähr. FuchSstuten L. Häuser - Riebet-Weiscl 5- und 7jähr. FuchSstuten Bürgerme.ster Müller - Bellersheim, 4- u. kjähr FuchSstuten Hch Daul II - Griedel. 5jähr. Fuch-wak'ach und 4lähr. Fuchsstute Hch. Seipp- Trais • Münzenberg.
5d. Leichte A r b e 11 s I ch iä g c. paarweise zu prämiieren: 1. Preis. 9- und 4jähr. braune etuten. Ant Bel e i XVI - Langgöns. 2. Preis 30 Mk. 10- und 5jähr Rapp- und dunkelbraune Stuten. Ludw Äonr Luh - LanggönS: 3 PrelS 20 Mk.. 4- und lOiShr braune Stuten. Herrn Ä Strasheim-Griedel. Anerlennungen mit je 10 Marl. 7- und tzjähr. Rappftuten. Dan. Bender- Griedel: 12jähr Rappwallach und 7jähr. braune Siute Hch Fenchel Griedel. 4ühr braune Stuten. W. Haub-Riedct-We.fel 5- und 3jähr. dunkel- braune Stuten, Ludw Peppler-HörnSheim 8- und 3jähr. Rapp- und bunklbraun«* Stuten. Hch F scher-Bel.crShaulen: 4jähr. Rappwailach und 5jShr Stute. W Schepp - Oberhörgern
6a Dreijährige Fohlen, geboren 1924. Wagcnschlägc: 1. Pre S 30 Mark. Rappwa.lach. Ludw. >xonr. Luh-Langgöns: 2. Preis 20 Mk., I rauncr Hengst Ambrcs.us Peck-Mölln. 3. Preis *5 Marl Rappwallach Wich E.ser-Mu'chenheim, 1 Preis 10 Mark, dunkelbraune Stute. L. Peppler-Hörnsheim.
db. D r e i j ä h r i g e Zohlen, geboten 1924, Arbeit»schlüge: 1 Preis Rotschimmelftute -H Drückmann-Rcuhoi und derselbe, 3. Preis 15 Mk. Fuchsstute L. Häuser - R edet-Weisel. 4. Preis. ’0 Mark braune Stute Gg. B ll 1-Rieder- Weisel: 2lae fennungen mit je 10 Mark: Fuchs - f.ute Wenzel MaaS Wwe - Rieder. Weisel. Fuchsstute Kont. Dersch-Roth: braune Stute, 21»t Bender - Dorn As enheim: fuchsstute Rich. Zecker-Trais-Horlo' Rappwa la b Ferdinand
3. PreiS (20 Mk.) 4jähr. Fuchsstute. Rich Decker. TraiS-Horloff. 4. Prelle (je 15 Mk.) 5jähr. Rot- fchimmel. Hch. Krämer i.. Langsdorf. öjähr. «^uchs- stute. Bürgermeister Müller. Bliersheim. Anerkennungen mit je 10 Mk., 12jähr. ^uchdstute W. Langsdorf. Albach: 9jähr. Fuchsstute. W. Wagner II.. Kirch-GönS. 4jahr. braune Stute Anton Dender. Dorn-Aksenheim. 4jähr. braune Stute. Hch. Wallbott XII.. GatbeMeich: 4jähr. Fuchsstute. W. Koch Münzenberg: 12jähr. braune Stute. Hch. Müller l., Kirch-Göns: 7jähr. braune Stute. Gg. Rühl. Langsdorf 5jähr. braune Stufe.
geht die Mitropa am 1. April bei der Berechnung des Bedienungsgeldes in den Speiiewagen zu dem in deutschen Gaststätten allgemein üblichen System des zehuprozentigen Ausschlages über. Bisher waren die Bediennngsgclder in den Listenpreisen bereits einbegriffen. Mit der Neuregelung wird ein ent sprechender Abzug von den bisher gültigen Preisen erfolgen. Die Mitropa hat den Preis für das gemeinsame Mittagessen zu vier (Sängen ans 3,25 Mk. (ohne Zuschlag) ermäßigt, während er bisher 3,80 Mark (einschließlich Zuschlag) betrug.
prll: Steuerabzug vom Arbeit s» (Lohnsteuer) für die Zeil vom 21. bis 31. März 1927, einschl. der für die Zeit vom 1. bis 10. Marz 1927 bzw. 11. bis 20. Marz 1927 noch nicht abgeführten Beträge ohne Rücksicht auf deren
Monte Larlo bi« Afsisi.^ Mit 15 3et*nmyn von ®rna Pstmer. 330 S Halbleder gdbttnben. Deutsche Buck>-Demeinschast. Berlin 61. Teltower Str. 29. — Gdschmid führt un« überall In Europa herum. Sein Temperament ist aktiv, anspringend. mitreißend, voller Dynamik, er sprüht von Geist und Lebendigkeit. Mit alleräußerster Prägnanz prägt er feine Gedanken und preßt sie in eine Formel von hinreißender Gestaltung-- kraft. Diese Reiseberichte, dichterisch schön, sind voll von internationaler Weltläufigkeit. Man lese z. B. die Schilderung von Monte C-arko. von Brügge, von Stockholm, von Venedig. Die Weltreise EdschmidS aber mündet in einen lauten Lobgesang vom deutschen Rhein und Main, stark und bekeimlniShast uni) über da« Gegenwärtige in die Zukunft weisend. Das schone Buch wird nur an die Mitglieder der Deutschen Buchgemeiw- schäft abgegeben, deren Mitgliedschaft aber jederzeit erworben werden kann. 139
— Julius Berstl: Lichtenberg» Idyll. Mit Rachwort von Dr Luh Weltmann. Reclam. Leipzig. llniversal-Bibliothek Rr 6?31. — Julius Berstl ist durch seinen (Bürgerromon .Ueberall Molly und Liebe" weiteren Streifen bekannt geworden. Den Gießenern hat er sich auch als fluger und witziger Dramatiker vorgestellt In der vorliegenden Rooelle hat er Lichtenberg, den großen Satiriker und Aphoristiker, zum Helden gewählt. Lichtenberg hat ein Kind au» dem Bolke, ausgezeichnet durch Gaben deS Geistes und deS Körper», zu einer ebenfo klugen Vie liebreizenden Iungfrau her angeb tl bet, fürchtet, fie zu verlieren, scheut sich jedoch, al« körperlich TcrunftaLcter das entscheidende Wort zu sprechen. Sein Famulus soll da« Mädchen ergründen. Marie-Dorothea gerät In einen schweren Konflikt zwischen beiden: und in dem Bestreben. zwei Menschen gleicherweise wehe zu tun, um keinen zu verwunden, flieht fie und stirbt an dem Hebet» maß ihrer Liebe. Eine echte Rokokogeschichle, pastell-duftig und empfindsam, die jedermann mit Anteilnahme und Spannung liest. 136
— Han« Richt er:. Die unbekümmerte Kläre." Roman. Verlag Dr. P. Langenscheidt. Berlin D 57. Preis RM. 5,-. — Wie ein junges, selbständiges Mädchen von heute die Enge ihrer kleinen Heimatstadt und die ®ng- herzigkeit ihrer Familie flieht, um sich unbekümmert ihren eigenen Weg durch« Leben au suchen, davon berichtet dieser neueste Roman de« durch «eine Industrieromane bekannten Bersasser«. Mit seiner Psychologie schildert er die vielfachen Schicksale seiner Heldin als Gesellschafterin einer italienischen Familie in Taormina. Palermo und Benedig als Schülerin einer modernen Tanzschule. als Tanzlehrerin in Berlin und Rorwegen. mit scharfen Strichen zeichnet er die Menschen verschiedenster Art. die ihr auf ihrem Lebensweg begegnen. AIS die reiche vielbeneidete Frau S:Ausland wird fie vom Schicksal niedergeworfen, aber nicht gebrochen, ilnbefümmert nimm! fie nach ihrer Gesundung ihren Weg wieder auf in ein neues Leben. 65
Schmidt-Birklar
7a. Zweijäh q e F o h > . geb 1925
Wagenschlüge. 2. Preis 20 Ml. und Ghrendiplom des Berbandes der Warmblutzüchter braune Stute Hch. Fenchel-Griedel: 3. Preis 15 Ml braune Siute Wilh. Bingel-Grüninaen Anerkennungen mit je 10 Mk.: Rappftutte W Gorr VIII.- Münzenberg, braune Stute Adolf Sauerbier- Butzbach Rappstute Herrn Wissel-Griedel. ;
7b. (Zweijährige Fohlen, geb. 1925. ] Arb---Isschlige. 1. Preis 30 Mk.: FuchSstute Kour MiiAr-Griedel: 3. Preis 15 Mk.: Rotschimmel- ftuie Dan. Bender-Griedel. Anerkennungen mit je 10 M!. Fuchs mit Blässe W Konrad
Iung-Lang-GönS, FuchSwackach W. Wagner II.- Kirch-Güns. FuchSstute Hch. Wallbott XII.-
Garbenteich.
8a. Zuchtstuten mit Saugsvhlen ober mehreren Rachkommen, Wagenschläge. 1. Preis 50 Ml. und GhrendipISm des Berban- des dc^ Warmblutzüchtcr: lOjcihr. Rappstute mit drei Rochkom., L. Konr. Luy-Lang-Gön«: 2. Pr. 40 Mk.: lOjähr. braune Siute Herrn K Stras- hetm-Oriebcl. 3. Preis 30 Mk.: Sjähr., Rapp- ftuie mit zwei Rachkorn. 4- und 2jöhr., Herrn. Wissel-Griedel: Anerkennungen: I8jähr. Rapp- stu e mit zwei Rachkorn. W. Stser-Iuschenhenn, 12jähr. Rappstute mit zwei Rachkorn. W. Bingel- (Srüningen. Ljähr. braune Stute mit zwei Rachk. G. Sy Bender-Dorf-Gill.
8b. 3 u t ft u t e n mitSaugsohlen ober mehreren Rachlommen, Arbeitsschläge. 1. Preis 50 Ml : 11 jähr, braune Stute ®. Bill I.- Rieder-Weisel: 2. Pr 40 Mk.: lljShr. Schimmelst ui e mit zwei Rachkorn. Ferd. Schmidt-Birllar: 4. Pr. 20 Ml.: 12jähr. Rolfchimmelstute mit zwei Rachkorn. Hch Wallbott^S-arbenteich: Anerken- nungen mit je 10 Mk.: 5jähr. Fuchsstute K. Schüh-Oberlleen. Sjähr. Fuchsstute Adam Hof- mann-Langsdorf. 9;ähr. Fuchsstute mit zwei Rach- kommen W. Wagner II.-Kirch-Göns, 14iahrige Fuchsstute Bürgerm. Müller-Bellersheim.
9a. Zuchtstutcn, nachweislich In 1926 gedeckt oder erkennbar tragend. Wagenschläge. 2 Preise mit je 35 Mk.: lOjähr. braune Stute Herrn. K. Strasheim-Griedel. 8jähr. braune Stute ©. H. Bend er-Dorf-Gill: 3. Preis 20 Mk : 12jachr braune Stute Wilh Klotz-Holzheim: Anerkennungen. 18jähr. Rappstute W. Gifer-Muschen- heim. Rappstute Herrn. Wissel-Griedel, S,ahr. Rappstute Dan. Bender-Griedel.
9b. 3uchtstuten. nachweislich in 1926 gedeckt oder erkennbar tragend. Arbeit-schläge. 1 Pr. 50 Mk.: 5jähr Slichelsuchs R. SH^Dom- Assenheim: 2. Pr. 40 Mk. 5jähr. braune Stute ®g. Kistler II.-Rieder-Deisel: 4. Pr. 20 Mk.. I2jähr. Fuchsstute W. Langsdorf-Albach. Anerkennungen mit je 10 Mk.: 5jähr. Rotfchimmei Hch. Krämer I.-Langsdorf. 5jähr. braune Stute Hch. Bock-Schadenbach. öjähr. braune Stute W. Wiflel-Griedel. 4jähr. braune Siute Ant. Benber- Dorn-AOenheini 4jäbr. Fuchsstute W. Koch- Münzenberg. 4jähr. braune Stute W. Haub- Rieber-Weisel. 7jähr. braune Stute Gg. Rühl- Langsborf
schauern niemals fehlte, wenn er z. B mittag«, währeird de« stärksten Berkehr«. von ber Lahn- brücke au» mit stet« überraschenbem Griolg feine Angel auSwarf ober wenn er an ber Bleiche, an ber Wismarer Brücke ober an ber Baden düng, wo er fein Walfer hatte, fischte Auf der preu- stifchen Seit« ber Lahn war ihm foaar da» An- geln auch mä^renb ber Kirchzeit Sonntags erlaubt worben. Es erregte bet vielen feiner 3u- ichauer btn Glauben an Hexerei, wenn ber Fischer, wie bet gemeine Mann ben Angler o. Dünng bezcnchnete. Schlag auf Schlag bie zappelnden Fllch« mit feiner Angel au» dem Wasser hob. Im AngelNub dem einzigen Devein. für den der von Jugend an geübte Fischer Interesse hat. wurde ihm wiederholt die Würde des Anglerkönigs zuerkannt. Das goldene Iubeipaar erfreut sich noch grober Rüstigkeit Mögen ihm noch viele Iahre bc« Beisammenseins beschieben sein.
•• Beethovenseiern aus Ansatz bes 100. Tobestage« be« Meister» fonben nach den uns vorliegenden Meldungen in den letzten Tagen in zahlreichen Orten der Provinz statt: auS räumlichen Gründen ist es unmöglich, allen diesen Veranstaltungen durch einen Sonderbericht un einzelnen gerecht »u werben. Wir können zu- sammenfossenb seststellen, datz sämtliche Feiern sorgsam vorbereitet und gut besucht waren und allen Teilnehmern bk Bedeutung des Tages eindringlich nahebracht»"
DSist. Weiterer Rückgang de, Maul» und Klauenseuche. Rach einer amtlichen Der» offentlichung ist im letzten Jahre im Lande Heften die Maul- und Klauenseua^e beträchtlich zurück- gegangen. Insgesamt find jetzt nur noch 20 Gemeinden mit 71 Gehöften verseucht. Gröstere Seuchen.
all noch Zuchthnuestrafen. M» er im Herbst ne* München Lun. hatten jein, (Finielftrafen bk Hih« non 97 Iah:,n 11 Monaten Zuchthaus erreicht In Leipzig wurde nun der Rekvrdeinbrecher oor einigen Tagen wiederum wegen 17 Einbrüchen zu sechs Jahren Zlichihou» verurteilt, so dost er also den Re- tord van falt 104 Jahren E inzelLucht d a u s ft r a f e n aufzrnveisen H<N va das Sünden- regifter non Spiest aber Immer noch nicht erschöpft ist and d:e Gerichte In Staffel. Hannover. Sr<*leu und Lettin auch noch mit »dm abrechnen wollen, fcürhe sich die Zahl non 104 Jahren n»ch wesentlich erhöixn. Herrn Spiest dürften aber diese Stroftahre ztemlich wurft sein, wenn er seine 15 Jahre hinter sich bat, wird er sicher wieder feinen alten „Beruf auf nehmen.
1. Reitpferde, unter dem Reiter gezeigt: 1. Preis öjähr. Fuchs, gestichelt, Ernst Riemann, Giestcn. 2. Preis (20 Mk.1 4jShr. braune Stute. Herrn. Fr. Schott, Griedel. Anerkennungen mit je 10 Mk.. öjähr. Fuchs Wallach. Ludw. Schörnbs, Gissten: 4jahr. braune Stute. Fritz Esau. Grosten- Duscck: 7jähr. Fuchsstute, K. Erb. Stangenrod.
diesem Buch au» Bettinas Veranlagung und Entwicklung zu deuten versucht. Auch da» Verhalten GoetheS erscheint durch dies« S'di'-derung in neuer Beleuchtung. In allen Einzekheiten tritt un» daS Verhallen des Dichters zu ferner Verehrerin deutlich vor Augen, gleicherrnasten verständlich in feinem väterlichen Wohlwollen und in der Bewunderung ihre- genialen Wsfen», Wie In feinem allmählichen liebet brüh und selbst in aufbrausendem Zorn. Für den Forscher wie für den geniesten den Leser hat in bleiern Buch«
ebenso wichtige» wie interessant«- Kapitel Gv«th«-Llteratur seinen Abschluß gefunben.
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i d .Da- g roste m bi» Hoestka, von
15. April 1927. sofern ber Gesamtbetrag mehr als 100 Mark beträgt.
2 5. April: 1 Rate vorläufig« Can- des ft euer 1 927: Ansordeningszettel werden demnächst zugestelli
Bei verspäteter Zahlung find vorn Tage der Fälligkeit ab 10 Prozent Jahreszinsen zu entrichten. (v>icicurv . nriicmnarEtnrcifc.
E« kosteten auf dem heutigen W^chenmarlt Butter 160 bl« 170, Matte 30 bis 35, Wlrfing 20 bis 30. Weistlraut 10 bi« 20. Rotkraut 15 bi« 25. gelbe Rüben 12 bis 15. rote Rüben 10. Spinat 25 bi« 30. Unter-Kohlrabi 8 bi« 10. Grünkohl 20 bi» 25. Rofenkohl 30 bis 40. Fclbfalal 100 bis 150, Tomaten 70 bi« 80. Zwiebeln 10 bis 20. Meerrettich 30 bis 80. Schwarzwurzeln 30 bis 50. Kartoffeln 7, Aepfel 20 b<« 50. Dirnen 15 bis 25. Rüffe 70 bis 80. Honig 50. junge Hahnen 100 biS 130. Suppenhühner 100 bis 130 Pfennig ba« Plund: Käse 10 Stück 60 bi« 140 Ps : Eier 11, Blumenkohl 30 biS 100. Salat 20 dis 30, Snbivien 80 bis 100. Lauch 5 bi« 15. Sellerie 20 bi« 50 Pf. bas Stück: Radie-chen 20 bis 25 Pf. ba« Bund
Äf^u„°9n 6M.. N Sch°.m.
bunb 8 Uhr. Kathol. Vereinshaus, Vortrag. — _ *
Lichtspielhaus Bahrchofstraste. .Fräulein Mama-'. ©iCHCiier XttlI)iayr5v,er0eM(rNl.
—Aftoria-Lichtspiele: .Das Testament bes Gold- u O <» *
fu&ertf' Aus dem gestrigen Fruhiahrs - Pferde-
- Sin Kolonial.Lichtbilbervor- und Fohlenmarkt herrschte großer Beiried trag. Man schreibt un«: Wir möchten nicht Der- wie ihn wohl kaum ein nnberer Vferbemarn gni:--. fehlen, auf ben am Sonntag ftatlfinbcnbcn Vor- ciuswiiien konnte. Trotz bes kühlen, trüben W-tkrs trag von Gräfin Slif abeth von Schlitz war em Massenbesiich ber Landbewohner aus Ober gen. von Görtz hinzuweifen. Die Vortragende tzeften und dem Lahntal zu verzeichnen der nach hat vor zwei Jahren Sumatra und Iava bereift, sausenden zahlte Auf den ausgedehnten Marktan bie in letzter Zeit so oft genannte Märcheninfel lagen am Schlachtho, herrschte riesiges Menl^nge- Ball besucht, unb wirb bie mannigfaltigen Ein- woge, den Weg bis dahin konnte man als „Iakods brüdc Mefer schöneii Länder, bie religiö'en Feste aUec' bezeichnen, denn unglaublich v.ele Ausrufer in den wunderbaren Tempeln, die Sitten unb fudjten ihre Waren hier an den Mann zu drinain. Gebräuche ber Bewohner ber Inseln mit Unter- Die Zahl ber aufgetnebenen Zucht- und Händler 11 Übung von Lichtbildern schildern. Der Vortrag pfrrbe betrug runb 500. Die unvermeidlichen ^i finde, zum Besten M Vereins ber Freunbinnen fleuner waren natürlich in «raster Zahl ersw,«nen iHnnrr 'TTtnbdwm statt um einen lebhaften Handel zu entfalten. Der Handel
Junger Mädchen statt. | |M[ im allgemeinen schleppend, gute Pferde standen
hoch im Preis«, es wurden jedoch mehr Geschäft« in geringer unb mittlerer Ware abgeschlossen.
Der Austrieb zur Prämiierung war diesmal außerordentlich stark, unb die Preisrichter hatten keine leichte Ausgabe, aus bem vorzüglichen Pferde material bas beste herauszusuchen. Erst um 2 Uhr nachmittags war bie Arbeit geleistet, und die Preis» Verteilung konnte nun beginnen, lieber 2000 Mk. gelangten als Preise zur Verteilung. Der Verband der Warmblutzüchter für Hessen verteilte durch Alexander Gras zu E r b a ch eine Plakette an Anton Belten XIV. zu Lang Göns unb je eine Ehrentafel an Hch. Fenchel zu Griedel und L. K- L u h zu Lang-Göns. Im übrigen halte die Prei s beroertung folgendes Ergebnis:
balle hat in ben letzten Wochen gute Fort- schrille gemacht. Der Verputz ber Wände, soweit es biS zeht tertiggefteHt ist, gibt ber Halle bereit« ein recht freunbllches Aussehen: es kann erwartet werben, bah diese« belfere Bild nach Abschluß der gesamten Verpuharbeiten noch gün- stlger gestaltet wirb. Die (Tinfügung der sog. SpalierungSdecke ist gletdÄeitig beendet, ferner hat man auf bem First bes Daches zwei kleine Türmchen geschaffen, in beten Innern bie Den- tilationseinrichtungen sich beftnben. In dea nächsten Wochen sollen nun Winbsangtüren eingebaut werben, ferner will man ben Raum auf ber Empore mit Holzfußboden versehen: bie Bretter zu ber letztgenannten Arbeit flnb bereits angc- sahren. Weiter soll von ber sog. Weinstube aus- oehenb aus ber Dachfläche des westlichen Unterbaue» eine Terrasse geschaffen werden, um der Bürgerschaft Gelegenheit »i geben, von hier aus in Ruhe den herrlichen Bl»ck über bie Stabt und ihr« prächtige Umgebung geniesten zu können. Die Bühne hat gleichfalls mancherlei verbessernde 2 Wagenfch lä g e. paarweise zu pra- Aenderungen erfahren, durch bie in Zukunft miieren: 1. Preis (60 Mk.) 5- unö 6jabr. brauner bi» Beobachtung ber Bühnenvvrgänge angeneh- Wallach bzw. Stute. Iul. Kaufmann, Theocr» mer unb besser lein wirb. Sämtliche Arbeiten Weisel. 2. Preis (40 Mk.) 4° und 5,ähr. Rapp- follen biS Anfang Mai beendet sein, ba ber am Wallache. Salomon Michel. G-ehen. 3. PreiS (30
7 Mai hier beginnenbe große westdeutsche Ka- Mark) 5- unb 6,Lhr. Fuchse. 2Iug. .Frensdorf, valleristentag in ber BokkShalle seinen Schau- Diesten. 3. Preis. 5]5hr braune Stuten. (Jul. bläh haben soll Kaufmann. Rieber-Wei'«l.
" Die Planierung beS Sport- 3a. Arbcitsschläge (schwere) paar- platze« an bet Grünberger Ehiussee weise zu prämiieren: 1-Prers (60 jUL) 5- und bat, soweit man bi«her feststellen kann, den Platz 4jähr. Schimmelftuten, Iul. Kaufmann Meder- hinsichtlich der Zweckdienlichkeit und M Aus- Weisel. 2. Preis (40 ML) Sal. MtcheL Dlesten. sehens schon wesentlich verbessert: namentlich ist 3. Preis, 5- und kjahr. ,^uch«stute bezw. Fuchs- ber btSherigc unschöne Abschluß an ber Grün- Wallach, Iul. Kaufmann Meber-Weifel.
berget Ebaussee zum Teck beseitigt, zum anderen 4a. Schwere A rb« tt « s ch la ge. einzeln Xe5 im Verschwinden begriffen. Bekanntlich soll äu prämiieren: 1-Prets (" MU ^hr Schimmek auf diesem Platz noch Humuserde aufgebracht und stute.IuL Kaufmann Rte^r-Weilel. 2. Preis dies« mit Gras,amen eingesät werden, wodurch (30 Mk) 5iäh^ Fuchsstute. Michel.
man der Fläche eine gute sportliche Beschaffen- (20 e’ 4jähr
beit verleihen will. Frensdorf . Diestew 4. Vre^ (15 Alk) 4japr.
•• Abbau auf ber Kraftpoftlinie Fuchsstute. Dcbr. Isenberg. Diestern
cften —Kleebachtal. Das Postamt 4h. Leichte Arbeit sich la gc einzeln ei , sten teilt uns mit vom 1. Avril ab zu prämiieren: 1 Prei« (40 MU 4>ahr. braune
n- d aus Der Kiaftpostlinie Gießen—Niederkleen der Stute. Aug. d-ensdors Gießern 2. Preis (30 CHIC)
' trieb auf ber Teilstrecke H o ch e l h e i in - N i e» 4jähr. ^chSstuie. Lug^ FrenSdorf Dießen.
' r r f 11 c n wegen schwachen Verkehrs eing«» 3. Preise 'ie 20 ML) 4iahr. RapPstut^Iul.
k,e!tt werden. ?ie für die Strecken Gießen—Hochcl» Kaufmann ^'rbet-Weifel: 4iabt TuchSstute. . n und Hochelheim-Großen-Linden jetzt gültigen Gebt. Ifenbetg. Gießen. 4. Preis (15 Wk.) Siaht.
irplamdtcn bleiben bis zum Inkrafttreten des Fuchsstute, Simon Kaufmann, .^nkfuri a.W. ^ümmeriahi Plans (15. Mai) bestehen. m. «chw cteOlt bei "'chlagc. ^eln
Die aol bene Hochzeit begehen mor- zu prämiieren 1. Preis (40 ML i oiafrc vttcyet r-i 1 April^ Fticbrich v Düring und dellen fuchs. Rud. Eß. Dorn-Affenheun. 2-PreiS (30 C\lttin geb. Meyetditks. Das Jubelpaar stammt Mark) 6jSht. Fuchsstute. Hch- ,^ut U ,. Sn^el. au« Bremen: die Shcsrau gehört einer geachteten. > ' ^„Wtute R,cd. Decket,
i ort lang ansässigen Seemannsfamilte an. bie hem Staate besonders auch hervorragenbe Lotsen gestellt hat. Friebrich v. Düring kam im Jahre 18S8 als sachlicher Leitet in bie Zigartenfabrik von Georg Philipp Gail nach Giesten. cr hat in ben vier Jahrzehnten seiner (Siebener W.rk- famkeit nicht nut baS volle Vertrauen feiner Eh«fs besessen, sondern er hat eS besonders verstanden. sich die Liebe und die Achtung ber ihm unterstellten Meister unb Arbeiter zu erwetbem bie er stets als gleichberechrigte Mckarbetter betrachtete unb freundlich behandelte. Weite Kreise unserer Bürgerschaft kennen kxn (Jubelbräutigam aus seiner nie erlahmenden Tätigkeit al« erfolgreicher Sportangler, dem es an Zu-
schmückt. die viel ad) ganz unbekannt gewordene Originale triebet beleben. Der Derlaa Dl eck & To Stuttgart, hat lieb mit bkfet fvrgfäliig und liebevoll bearbeiteten 2Iu«gibe ein Verdienst erworben Schert- .Illustrierte Geschichte ber TMtfUeratur“
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