llr. 254 Erster Blatt
rn. Zahrgaaß
Samstag, 29. Gttoder (92Z
Vr|4» tat tÄfii<*e<T Sewwleqs xxd 3*wrtw;»
Bette pra:
^aerlhmMAttfi f?<u*at na Vlld
Tn» S*e8»
akeali-Bqiftfrtli 2 WridHneth aeb ® Wri4spfmeig fix Ixig<» lohn, u«< st»- 1h*t*r- f$»-r.ra flw)dxrrÄx*”im mfolg« ststst«»» ®<»aÄ. 3»ra|pi«4«al4li||c:
51. M exb 112.
Infertil fix Dtahina^- n*fra ley«i%<t Otest«.
floate
Steiften«*Kita itcsa.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für (Überliessen
Ünd iw* Derlei: VrLhi sche UeiDcrNlAU-Bid?. nö Steiwdniderd R. lange In Gieren. S^rtftietning and *tKMisWeBr SAttltrale T.
Imkac we
fix st*» iagrtnammtt M» jvai ach»Mag porter.
Peel» tir I *m HSH» fix Wa|»»a»a eea 27 mte Breil < örtlich 8. «aotPÄrt» 10 Wettbwßnnui; fix We» fctomrae eigen ooa 70 rm *reut 35 H» uhsy'ffnug, Platz oorschrtft »• *»*. (Jbetrrtüktr*.
Dr 3n»6r TDttb L'anga. T.»rdittwnli4 tarTrl UM Dr fr TOtlb Panse. ftr ^eialnea [h H I^eru>t; lil: ttn übrivjrn Irl straft Wl*m><*<ia, |tr Oen In- mqtnif.i Aart Atlaiene, jwithd) (W ljilf'.rr
Lme Venkfchnst und ihre Folgen.
See Peptid ,.3Ufifc* Hl Immer ein Sorgenktntz 5er beutid)<n ftolttil fl»u»flen. Man braucht nicht auf Me Lunden t r wilhelminischen Hera zurück Seifen auf Öle Pruger-Drpesche. btn ..schwarzen
Mn* für 3eU>mar1*cU Wobei u. auf ba» Dailtz- Xelegrupb-Jnieroieio ober Selb mann chollweg» Seim siupixr' — eine Weist», tw sich brtwbig »er- lindern lieh» — auch Im parLimentonfd) r.p.erwn Deutschland stat ee genug gelle gegeben, wo bie pvh- Hf<b» Weg»» restlos versagte Wicht Immer allein durch unsere Schuld. wie - V. in dem galle bet (Rilbert-Srielet. ber in bleien lagen fo viel 5laut» aufgeroirbeh stat und eine gründliche Ausspruch» über but deutsche ninayproblem in seiner ganzen Brette bertomd. cherr Varker Gilbert, ein lunger Mann Wille ber Dreissig, ist von den alliierten Wegterung.n ba.,u eingesetzt. Drutldilanb» Wcpara- tiana-ostlungen. mit ne Im Someaplan leftqcUpt wurden zu foni.otheren. In btefer tf igenjchait al» Weparntioneapent hat nun zwar Herr Parker Gilbert nicht da» Recht, bl» ^tnan-gedarun- b<» Deut- |<ien Weichen zu beaufsichtigen, aber .mmerstin i’t !fin öinfluh gross genug unb unser» Finanzlage schwierig prn.ig. baf\ wir <> une nicht leisten können. seine Weh . ng in Gelds t agen al» Bagatelle zu bestand. >n. Lv t<t tl brnn kein Wunder, bih eine venkfchris 1 diese» Manne», die sich mit ber beulfn e . Finanzgebarung befasst, in rUer Sielt In,- leben <. reu', zumal wenn ihre Veröffentlichung in eine Zeit lallt in der über neue schwere B.lasian- »en be» Weubobaueball» In b<u verantwortlichen orpetfchaften beraten wirb. Sin sich find diese Denk- schritten beo Wepnrnttonwflentcn nicht» Besondere«: fie er'ob<n regelmSs g zur Orientierung der Dawe»- gläubiger, also t r *l.ptraggcber Herrn Tarier Gilberto. Peinlich war bu»mal nur der Umstand, bah da» Memorandum G-lbert» für dellen «bfaffuiig dem Welchsfrnanzminifterium. nach allem wo» man bftrt. ble 3m'ialtot zukommt. ber deutschen Deffenl- h(t)?eit nur durch amerikanische Blätter bekannt geworben ist. unb zwar in einer Juf- mudMjni die vermuten laf^en muhte, bah Herr Pa ' Gilbert seine Befugnisse al» Reparation»- og<. : .nn nicht überschritten. Io doch di» an die Gierte o.» Möglichen auogedestni stade. Da» Me- moronbum lag ber Weichoregierung nur in drei aremplaren st.r den Weichskanzlee unb die Weid)*- Minister ber mnaiyrn unb be» Aeuhern zur streng otrtraulta^n Beb-mdtung vor. Ton deutscher Seite tf! dl, Tertiuulidifeil „.wahrt worden, e» bleibt allo nur die M. lichtet! bah au» ber Umgebung be* Wepuratlonoagentcn Auszüge au» dem Inhalt de» Memorandum», unb zwar iebr unvollstanbig nach Amerika gekommen smb und in bie dortige Prelle ländert wurden.
Die Wirkung war ungeheuer. 3n Frankreich und tfnglcnb mcht minder roi* in Hmerifa fehle in einer geroiffen Preis» eine w> sie H»he Qfgcn Deutschland »In da» man beschuldigt». mit oleiß feine Loh- lungt'.ibif fett zu vermindern, um auf diese Weis» eher eine W »Vision d<» Damer.plan»s zu erreichen. Also ungefähr der l'oruuid be» betr-.gerischen Banke- rott». 3n Deutschland war ber Cinbi irf nicht minder peinlich weil man in der deutschen DelfentlicMcit über den nvbrrn Inhalt der Gilbert Denkschrift nicht informiert war unb — ba die Regierung sich aueschwieg — nicht in be: Lage war, den Per- Mdjtigungen der aoländischen Presse wirksam zu begegnen, co enntanb eine Situation, die zwar von un» nicht herbeigehibrt wurde, bi» men aber in Berlin mit einem Schlage hatte klären können, wenn bie Weut>regkrvn<i entweder bie Denkschrift Gil-
■
laisachlich gekheber - t — auf den hUberiprud) be» Beifaller» fr.» .. bie l. oroelchickist b.r Denkschrift unb eine Rlchligfte'.lung her ♦iluhen aurtänbüchen Preß- fommer.torc der Oeilentlichkeit übergeben hätte. Ceiber hat sich ber Aeichvfinanzminlster hierzu erst nach langem, völlig noerstünblichem 3öa<rn ent- fchliehen tonnen, und auch bann blieb 'eine Be» nchtigung eine Teilaknon. da leir.e Darlegungen in einer vertraulichen “tfung de» L»au:stalt»au»fchi,lle» erfolgt r Immer st. n kann man sich nun bei viel
abieren. bah die Denkschrift be? Heporothm*. ogenten. wie schon oben antiebejt<t n>..: *e, auf Sier- antafung de» Reichoftnanzminist:ri.imt abg»fiht wurde, und zwar al* i^rgebni» einer Weist» ton Be- •pnethuu,.-" i zwisch»-' den rerren J»:b!rr u:ik Gilbert über d:e ntwck^'.ma der Weich Finanzen u-d thre Wüchmrhir.q f bi.- Durchführbarkeit be» Daw»»pl mes. (ie schem: nicht so. al» ob der We- parat on»aoent »n einzelnen Positionen b« C:al» stritik geübt Hütte wozu er uobl kaum berechtigt n«re Aber e» -nuh ihn natürlich intere,Tirren. ob die Tccfung für die ne Lasten, bi» di» in Slunc-- re form striea*lt^ben>-t-li üge'ep. st. ich rolk*schvl- gefef-3 dem Welch:da. -ball bringen, nicht m Ziikun't wenn einmal die c.tonwt abnetaufen ist unb die Dawe-lahlungen Ki ;brer einten Schwere auf uns b nufer .-'»re .^'Munc-'äbicfeit bennträchtigt. (*me solche Aussprache ist eine r*lbf,oerftänblich?f’t gegen die man nicht» einzuwenden, hoben wird. Denn e» fann *.Jncn cinn beben so zu tun. als ob wir allein aui d r ^elt waren unb wer liniere Finanzen verfüg,-, könnten, wie wir wollten. Dem tft ja leider richt 'o und e* ist mit. sich immer wieder bie unc-beurcn Slerrflid'hingen. bie uns in den nächsten debrrn 211 s dem von uns cfxeptierten Daw--- plan ern>ichi»n. vor Äugen jt: hasten. 3umat in einer 3tll bie dazu neigt auherrrbentfid' hohe Ausgaben zu stabilisieren, für deren Deck ng doch nich- nu- im laufenden ^ihrc g.-ferat werden muh. Unb besbetb ist es auch gut. sich an dielen Gissten Brief eine regelrechte (Ftatbebatte anlchloh. m der nacheinander Weidi-finaniminÜt r. Weichswirtichatts- Minister unb Weichsbanfpröfihent zu unterer gegen-
Oie Kinanzkniik der Parteien.
Berlin. 28 Oft (0>$>3) Der Hau-dalkS- .-u«lch»ch t*0 Xeichölrge« letzt» am 5r\-.tag th< Debatte über die Finanz- und ^inlchaktO- läge fort
Sbg. Dr. Quoatz (Da.) fuhrt aiul Di» Bosoidungs -rdnung sei nur eine ^IgrtXMrfinMJ der Lohn- unb Pre.-st^gerung D.c 2bbiw seien k t Dezember 1924 um 25 bU 30 Prvzemt gr1"1.legen. Di» Pr bfteigerunfl werd» niche 1 ger nger sein. Bet ber Deckung büdc mü' n.che allein an d.e Bel otbunflOorbnunQ tenki . c* stünden auch noch ander» wesentliche Mehrausgaben auS D » L ad- da:^iiS'chäd»ri muhten endlich sereg,.: wer len. 21 ud) d.e Älemrentner mühten vor dem >31 end geschühl werden D.e L-chulden der ÜandwiNlchaii fclc.i au konlolid.eren. Meliorationen feien notwendig. Di» Deckung auf Zöllen fei im A»ich»l)auSdalt unbedenklich. M ndereinnohmen auS den 36Lcn würden zu begruben fein all ,kichon der Frstorkung tk-.- Dirtlchcft. Dr Quaatz l-v_.eichr.ete das B e r I) ä 11 n i 1 zwilchen Reich unb Ländern all lrennend» Zrag». 2ncht der Foderal^muS Ict eS. unter dem wir Ilten, sondern der Bualilmul zw Ichen 'C r e u & e r. unb dem Reich lieben den 'llonr.-niigfeiten d l 2? ederaulba .eS tri'» juvi- filloS auch L u 1 .S in d.e Srsch» am«, namentlich bet den Seme.nden. Dageicn le, die L-ige der m.liieren und kleinen Länder überaul ichvierig und »n» ^ilflaltion könne nicht abaelesint werden Ao iverdig f». eine u d Ländern und die Stnorbn ng Preuu^iS in den Organ linul boi XeicheS w.e in der BJ- marcklche: Verfassung. Auf Die Dauer feien auch Ausartungen M ^urlamenlartlmul finanziell nicht tragbar, nomenilich in Pveuhei- linier» au „apolitischen Derpflichiungm wer.-ei! unr unter eigener Beranttooriung lohal erfüllen und ffingnffe in unser» .^nanzwirtlchaft geschloffen abtDefrrcn.
Äbg. Dr. Brünmg (5«ntr.) begrüßt. D^n bie Be^vibungSvorlage endlich da s,n Vielleichi wär» e» belfer gewefeu, wenn Die Veßal Serl)ebung etappenweise borgemm- mea unb Irupei mit chr begonnen worben wäre. Lchon jevt fei angefünDig!. dah ein Teck ber Gern ein Den bie Mehrkosten Imrch iLrhöhung der Tarife für Gal Waffer. iSleftrtittät unb der 'Jtealfhruern auszubringen beabsichtig». Damit besiehe bie Gefahr einer Preissteigerung cu‘ verfchedenen Gebieten. 3n derselben Aichtu-ng wirke dal Stillschweigen der AeichSbahn. Man müsse unbedingt wissen, ob die MeichSoahn in ber Lage sei. für ihr» Beamten und Arbeiter dieselbe Srh-hung zu stefchaslen. wie eS für bie Hoheiiöbeamten vorgesehen fei. ohne eine Tariferhöhung notwendig zu machm. Man mülle tri» Bevölkerung davor schüfen. Xifi fie kmrch Preissteigerung um einen Teil ihre! Aeal- enrtoimnenl gebracht werd». Bedauerlich sei. daß einzelne öänber bereits über die 'Beioldungs- vorlage del AeichskabinettS 6 i n a u i gegangen seien. Man müsse die gesamte .iinanAr-olitik von Aeich Ländern und il"emeinden stärker unter den zentralen Gesichtspunkt bet Reparationen stecken Das gelte auch von der Kontrolle ber Ausländsanleihen T-cn der Sinnahmeschähung d»S NnanzminilterS ist der Redner im großen und ganzen betrübt tt. Gr verlange nur Nvch Olultun t über die Dürrst- I ührung der B u ch- unb Betriebsprüfung, die unbedingt notwendig ki. Der LaruS beweis», daß tallächlich bi» L.nkvrnmen- und Berr.ögenS- ßeixreriaHimg bei einer bestimmten Schicht noch nicht genüge. Der ebner verlangte ferner nrJ. 3altur.lt über die Borein'chäHungen bei der öinfrmmen- und störperlchaftlsteuer und bei b?n Zöllen.
KcidisHoanjmiuiner Dr. stähl r.
Las speziell Me Beamtfrbefoltuno >-nb» qt, fo s chen nur oor ber Frage, ob jetzt »ine Teillösung Dorroeggenommm und t r ft später eine e n b g ’ 111 i g e Lösung enofnen soll. S ir Haden uns insbesondere aus Drei Gründen für bie
C n b I 0 f u n g »ntscheden. und zwar galt ,» einmal die von Derfditebenen Wegirrungen gegebenen tierfpted)ungen einzulcsen. sodann befinden wir un» letzt 1 m letzten II e b e r g a n g • i 0 b r vor der endgültigen flat-roirfung de» Dame»plane», dritten» bot die günstige Üniwicklung ber Wirtschift eine mo- seriell«- Unterlage, um da» nachzuholen, wa» bisher unterbleiben mußte.
Die vorhergeaangene Diskussion gab dem ®i- ntster Anlaß, lodann auf den außerordentlichen Etat eln^ugeben (?r betonte dabei, daß angesichts der derzeitigen finanzwirtschaftlichen Lage von der Aufnahme neuer Weidjc-anletbrn keine Wetze fein könne tfr werde beitfhilb auch für da» Wcch nung-iahr 1928 den außerordentlichen lltat in stärkst em Maße e 1 n f d) r ä n r» n. Wir hoben versucht, Sicherungen dadurch eorzufehen, daß wir außerordentlich vorsichtig aefchäs,! haben. Der P ich- unb Betrtedsprufungsdienst roirb weiter ausgebaut wuden. Die Arbeiten anderverwaltungs- r e f 0 r m werden fortgesetzt Die hierfür eingesetzte llommiffion n rb zusommen mit dem eparfommnü-r auf Grund her monatelangen Vorverhandlungen vorteilhafte Arbeit leisten. Di» gegebenen Zusagen für ?.’» vermögen» st euer und hie vobn- fteuerfenfung wird bi» WeiA-regierung selbst- verslci dlich halten. Die 1925 beg'-nnene Ste xrsen- fung wird fortgef ihrt Auch an einen Al bau der Zölle wird c^bad 1. Dir Wetd)»regierung w rd feder u n g e 1 u g e M e n Steigerung ber Ausgaben ro i r f | n m entoegentreten. Allrrdmas darf inan nicht cteuerfenfung verllms.« 11 | wenn man gleichzeitig neue Forderungen an da* Weich stellt. Die fterbonblunoen m.t brr Wei bahn hoben immer unter dem 0k dank en »lestanden daß »ine Erhöhung der Besoldung nicht zu einer
tf rhvhuna der Tarife ft'ihren darf. Wenn spät«: keine kotaftrophale Verschlechterung der Wirtschaftslage eintritt, so schloß der IRtniftrr bann fännen die Lasten der Brfolduugsordnung na«h meiner Heber,euqung getragen werben
Abg. Dr. Schal, (P V s
betont, daß feibfloerflänblicfc mit der Besoldung»- echokung auch die Frage ber verfasiung,- unb Ber- waltungsresorm parallel geh» Dar. 'Verhältnis >» Weiche» zu den Ländern und Gemeinden müsse in erster W<ib# unter finanziellen G»- tnspunf- ♦en angesehen werden Di» Lander unb Ge • inbm dezohirn in manchen Zöllen weck über die e*'(»r be» Weich» hinau» ihre Bramtr-i. ftier mußte bie 11 e r • fassungstesorm etnseizen Wenn auch er- Imin: nxrben u:ß. daß eine versastung u'.’rm nicht möglich ist. so hinf.r da» Wepar.ittons- Problem nicht endgültig abge„rcnzt iit so liegt doch keine Veranlassuna vor. mit Vi Dermal- ner gab deshalb die Anregung t*b v Wend mimiie- rtinn de* Innern nicht ein besondere» Weier al für Verva.ü'ngReform > n^rtchte! we-den soll». Del- der Jlep-ir.tionM.xil g gen di ^'»l- bung-xrhubung tfinfpnid) erheben werde, fei '-Hk unw.ihr cheinlich.
flbg. Tor gier (Rom ) poleini>rte ge tat sozialde.nokra:ifchen Webner Dr ftilferbli.f " > n^tzl» gur nid»:», uxnu bie 0- h -st »rhohun^ ' .lm- scheu durch lirxiiftrigering m soinch gern n ifL Die Rontmu- ft»n torbern >Xi < • a bei "L . n. ßriwrn inb lirhtd.ing der B.-Ift.i'ruern iur ^<1 1
e
gefchüäigten Arbeiter, Angestellten und Mittel- ständiern.
Für und wider den Duwesplan.
Eine internationale Diskussion der Wevisionsfrage.
Eigener Drohchencht des .Gubener Anzeigers"
Berlin, 29. Ott. B>a6t<iu von allen toeU- blickenden dLuckchen Dirischastlpolltlkern der Standpunkt vertreten wird, daß nichts tdrichter wäre oll bie künstlich» GntleHelunfl «ner Propaganda gegen den DoweSplan. fdmn Mb.;'b. weil man I*abei mit unbvtoei^barcn ^rvphezenm- gen arbeiten muß. und ineii überdies dal Londoner 5^anx'--abkr'mmen fein Wegulotiv in sich selbst trägt, fann »s nur erwünjch: lein, wenn -ich maßgebend» WirtlchafiSwisfrn- Ichaltler de S Auslandes vrn sich au» mit dieser theoretischen Jra^ aubetnemberfenen. TaS geschieht in den jüngftrn Lagen in einem engl 114^1. WirtschaftSdlarte. den .Financial News" durch den berühmien schwedischen Aatio- naldkonrmen Gustaf Saffel und Me engli'che Autorität Vir Josiah Stamp.
Die Anvvguna au dieser öftenckichen 5X1* Mlirm haben 2luSlüvruiv^n in der e.iglltoen Prv'stc und eine Berb'lo intchung d«S befanrrten, auch in Deutschland.vteifach engagierten Iton- doner Bankhauses Lchrvei er ge^e^t. Mäp- rend nun bastel auf dem Standpunkt steht, baß ( u» Dolutanf jxm Gründen bie Bezahlung der iler. DaweS-Duoten für Deutschland unmöfl- !-. o) fein werde und daß vemflemäß. vielleicht 1 tu vtn erlica Jahre her Bo(l-i3eiftwurn. aber i xt» in abfehbarer 3eiL eine veränderte lung Plan grr’en riäffe, hält Stamp die Dir- frng bei Planet nicht nur für die Tierra!lvnl- aläufrifler, sondern ach für Deutichlaick) lebst fjt günstig unb bei Plai^ selbst für au*- reichend, um allen Soentualitäte-'. Aechmma zu tragen. Jmmerft.T. ftoht auch er bw ^Uogiich.'tir oll gc-yben an. baß das 3u1 ammentreffen wxx Berp'l jungen auS hn ausländischen Anleihen Deutschland mit benfeniaen belDaweS- plane* 2 t 0 cknn gen Hervorrufen könnt», weck dadurch ein 3 n te ref f en * Ä 0 nf l if t ber bei
den verschitbenariigen Gläubige- -Ädte-jorien ßr— prrgc rufen werde.
Dies» Auseinandersetzung hat in der eng« fischen Press» rege veachiuig aefunben. unb man ftnbei .'al*: ba unb dort bU Auslassung, bat gerah' bt< »rwäpnie ^nterefte.ikvcktsion höchstwodrsch» nllch dc-n Sch'.üs'ei tieten w>. mit de-"en chUs» »'»ntucll unb zu gegebener vk-it »in» Neuregelung durchfichrt'ar oemocht werd» Denn da Dcutschlluck»! Aieiherläul c im Ausland» t>>n eurer Unfähigkeit Beut'uw land! zur Aufvringung der marunalen ration^vcrrelichtuiigni mit betroffen tnür- ben. Io werde 'ich automatisch ergeben, da, ‘ic |< .nerzsit an rarer Revision de» g» am 1 ? t P.an«v m ltoirfei mit o'*-r geien ihlen ’ A.1
r*»|»nip»n »nglischtn Sthnintr., d» diesen W»- ixm.\nganv oiedergeden. .ziehen da rau» pol- tische Lchlüsl». Sie meinen, haß durch den Auto- melivmuv. mi: dem all» amenkonischen Interessen in die sternfrag, eind»zogen wurden. IH»:» bamtt in eine gew.ffe abßänplgf<it non der politischen tfinroirtunfl der Äiiarationsgludbiper, also von Pari» und London geraten muß- kn. ui.ü I»» Kisten durchblicken, daß da-, vielleicht im Interesse ihrer « igenen Schuldenrogeiung genen- über Amerika liegen könnte. 60 interessant diese Gcbuikngange lind, schein! es un» bedenklich, ihnen von Deut-chlani' aus Geloigjchaft unb Unkrsiutzung zu aibcr Denn eben wenn bie Annahme zaleistl, baß sich einmal ein Zusammenhang zn> en den kommerziellen Verpflichtungen Deutschland» ,.nb fernen Weporationsschuktzen aas dem Ikinxtplan er- geben konnte — düs nach dem Wortlaut b?r de- steheickxn Lertröae an fiA k-aum an-uneh neu ist — so wird uns tzre Chr.it> hicJeit des korrekten Rauf- manrs unb das polii^che Jnirrtfk gl - .cherwoßen pebw’en, alle* zu vcnneibcr, was etwa une Benach- iihgung nferer br>..-a ficke - Gläubiger, aftn der amerikanischen Da riechensorber nach sich ziehen körmle.
wärtigen [rincn'lagt unb bie U illchkeften ihrer Entwicklung Lrellung nahmen.
Alle drei .«a>ner zeigten be- ihren AuLi^hi ngen im -ßauptausschuh, letzer von letnem oLinbpunft aus, einen, wenn auch gradw. je abgeftuften Optimismus. der nach den vorangegangenen Debatten immerhin etwa» überraschen tonnte. Der Weich»- iinanimmifter Dr. Röhler ließ sich über die Lus- gesdaliung des Etats aus. wod > er gegenüber seinen flusfifbrur.flen im Weichs.ag beim tfinbringen der Besoldang^relorm kaum .^eues mitteilte. (Fr stellte noch einmal die unbrstrittrne Tai.-ache feit, daß die b r in Weich aus der Besoldung»reform erwach- i. ihen Dehrat -gaben für bas saufende fiausbolis- johr aus den erhöhten Eteuerertrögnifsen. oomebm- |-tj aber aas dem Aufkommen cut den .'ollen ar \<fi wurde. Daß es sich stdoch nid mehr um die Deekunasmöglichkeit ber Länder und Gemeinden bandelt, ignorierte er wiederum m:t der Bemerkung, daß ja auch die lleberweifungen aus Einkommen- und Rörperfchaitssteuer de den fr- h.-b:cn =teucr<-incängen erheblich höher werden mürben, unb baß eine Aenderunc des .Finanzausgleich». wie sie eine Weihe rcr. Län- bern zur 2i;rd>fübrung der Bfiolbungsreicnn für notwendio hält, nach Ansicht der Wk-^-reen.rung nicht in ^rage komme. Eine Hcnbtrung des ai- nan.zausgleichs uigunften ber Länder hat schon einmal Platz gegriffen mit der Maßgabe beß Länder
und Gemeinden nun .hrerseit- die die ^irt'chast am schwersten bedruckenden Weal steuern ien k e n lollirn. Davon ist bislang kein» Webe ge- tr«(<n, und s»yt liebäugelt mon bamit, di» für die Wflolbur.^srctjim fehlenden Gelder, wenn mar. sie nicht rom W« ich erbalt. durch eine Erhöhung der Weaisteucrn b<rnn,,ubnngen. Das tft ein wunder Punk! in ber Wechr mg de» Herrn Dr. Röhler.
tfin enbentr liegt darin, daß der Wochsstnanz- Minister bie Deckung der Pirhrausgaden au» den ru-uer. Gesetzen nur für bifles unb das kornrnende ßausbolisi^r giautt voraussagen ju können und jmit unter Der Bedingung, daß die gegenwärtig herrschend» günstige Wirtichasts- tonjunktar yu muitwft anßält, we^n nicht
roch günfi.ger gestaltet. Denn nur unter bm Sitrn «ner günstiger Konjunktur werden die = :ej»ttTlrä(r.inf we teri^n p erwarten fein, die htrr Dr. dotier brauche, um fernen Etat mit bet neuen Seidrang auf der fiusgabrr T.k rusbalan- eieren w können. In der Benntn>ort-r'q ^erabe die- i#r enncheidenden Frage die sich hier amtul, geben tue Uteirungen doch «.cheb.ich au sei na nbtr ohne Hatz t- bruk möaiid) märt, bei der Beurteilung der R3tjur.hurertaadl'anc ber einen ober anderen An- i^ch: beizupstichten. Das isderckalls scheint doch ftst- zustehcn. daß es immerhin ein gewagt,-s Dtng ist. enen 5toi auf Ronfunhurpropb»^ -ingen aui,j- bouen. Aerr Röhler barte sich <Hwn Roll egen vorn
Weichswertschoftsep-nijikrtum und den Weichsoar.k- ptahbrnten zur Affiftenz verschrieben. Beide Haden sich -n letzt, r Zeit in der Beurteilung der sie ^K- me nsarn inkmiierenben fragen nicht immer einer Tlerung gezeigt. Einig hnö sie sich aber offenbar n der gü n st i g e n flunaHung unserer au.x iblitf- sichen Wirtjchaii»tage, wie uniertiutzcn boiaii den OpnmiMmis des Herrn Röhler, ohr. aUcrbtn^» die >rn .st»ichsi>-an.xninckier doch mohl nah« ii r .be arap, zu beertroorten, woher Dettum nehmen, wenn em Ron-ankturttmschwung tre Sl »rerträg- nisie und ,-jo!ü:uftommen mindert
3n eng*1 cm ,}ufcmneenßang mit diesen Problemen 'teh-. baü Thema ber Aullanhver- f d>uIbun g und her Anleihepolikik. bal am Stxitag in HauShaliSau»sckniß erörtert tourbr. Der Leicht-wirtichastSm-nisten klärte b.e Beziehungen zwischen unf-r.T passiven 5)a n- beltbilan» unk» beri Kapitalbedarf un’ercr Dtrt'cchaft. den wir aal «tgmvm Mitteln vvrtäufig noch n- chl zu befried vrn- u^en. ildod>' unb W'.rkun.^ werben hier oft sälschlich vertausche unb infolgedessen die Gefahr, dir zwei» feckoS tn ber Pasftv.tä: unserer Hanbe'.öbälantz liegt doch gewaltig überschätzt. Bdonbert bie günstige 6nnr>i^Iunfl unsere! StvvrtS läßt seiner Glicht nach btc Hoffnung au. baß Mt gegen- tDärtige Aorjunftar von Bestand i(L GeqenubeC einem Sigenvermögen der deutschen Ändustrw


