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gsrung ein, die sich vornehmlich auf Schweine und Kälber erstreckte. 3n beiden Klassen genügten die Zufuhren, die bei Schweinen gegen die Vor­woche noch eine bemerkenswerte Verminderung (von 80 000 auf rund II000) erfahren haben, der Nachfrage nicht, so daß die Preise, besonders bei Schweinen, auf der ganzen Linie ziemlich scharf anzogen. Ts ergaben sich für Schwein e, trotzdem Wurstfabriken und Export sich relativ wenig am Geschäft beteiligten, Preisaufschläge von durchschnittlich 4 bis 6 Pfennig, vereinzelt auch bis zu 8 Pfennig, wobei wieder leichte und mittlere Tiere den Vorzug hatten. Dei Käl­bern erzielten mittlere und beste Mast- und Saugkälber Preisbesferungen von durchweg zwei Pfeimig. Dei Rindern und Schafen waren die Zufuhren dem Bedarf angepatzt. Die Preise für Rinder blieben ungefähr die der Vorwoche, bei Schafen waren, zumal prima Lämmer sehr knapp blieben, leichte Aufschläge in der Mehr­zahl. Es wurden in Pfennig per Pfund Lebend­gewicht notiert:

Rinder

Kälber

Schafe Schweine

Berlin

23-63

60-90

33-63

67-75

Bremen

25-58

50-85

35-60

50-68

Breslau

18-62

50-76

43-62

55-68

Chemnitz

25-66

60-85

55-60

62-72

Dortmund

2563

60-90

55-70

Dresden

25-66

62-85

40-69

60-75

Düffeldorf

28-67

50-86

55-72

Elberfeld

25-64

55-88

58-70

Esten

32-66

55-115

40-57

55-70

FrankfurtM.

30-66

57-83

32-55

55-72

Hamburg

17-60

35-92

20-60

60-74

Hannover

25-63

45-90

50-65

58-70

Husum

2062

41-53

Karlsruhe

21-64

58-80

57-71

Kastel

30-64

55-75

60-68

Kiel

20-59

39-81

40-65

43-70

Köln

24-67

55120

52-57

60-72

Leipzig

26-68

55-85

30-65

59-75

Magdeburg

20-65

40-85

35-60

57-70

Mannheim

15-64

54-82

42-48

57-68

München

20-67

60-82

52-70

Stettin

20-63

32-78

20-58

55-67

Stuttgart

15-66

60-81

47-71

Zwickau

20-60

60-75

40-63

40-71

Leipziger Herbstmesse.

Am Tage vor der Eröffnung der Leip­ziger Herb st messe war bereits zu erkennen, datz die diesjährige Leipziger Herbstmesse an Umfang und Verkehr die vorjährige gang erheb­lich übertreffen wird. Die amtlichen Leipziger Messeadretzbücher verzeichnen bereits 8600 Aus­steller, eine Zahl, die sich durch Rachmeldungen auf rund 9000 erhöhen dürfte. Der starke Zu­wachs gegenüber der letzten Herbstmesse zeigt sich vor allem in der Textilbranche, bei Haus- und Küchengeräten, Kurz- und Galanteriewaren, in der graphischen Branche unb in der Edelmetall­warenbranche. Die Zahl der ausländischen Messe­einkäufer wird nach den bis jetzt vorliegenden. Unterlagen die vorjährigen Ergebnisse reichlich um ein Drittel übersteigen. Besonders stark ist der Zustrom aus Frankreich, infolge des neuen Hnadelsvertrages, aus Dänemark, Italien und Spanien, ferner aus den Riederlanden, aus Oesterreich, der Schweiz und Osteuropa. Aus Uebersee wird namentlich Amerika durch zahl­reiche Interefsenten vertreten fein, besonders auch durch solche, die ihren gegenwärtigen Aufent­halt in Europa gleichzeitig zu einem Besuch der Leipziger Herbstmesse benutzen. Am Sarns- tagt rasen bereits zahlreiche Sonderzüge in Leip­zig ein, auch aus dem Auslande, die sämtlich stark besetzt, teilweise überfüllt waren.

Die Zahl der Messebesucher war bereits am Sonntagvormittag um 50 Prozent höher als zur vorjährigen Herbstmesse. Der Besuch aus dem Ausland hat eine wesentliche Erhöhung er­fahren. Insgesamt dürfte auf Grund vorsichti­ger Schätzungen die Zahl der Einkäufer die des Vorjahres mindestens um 20 Prozent über­schreiten.

Auf der Textilmesse herrscht infolge der Be­festigung der meisten Rohstoffpreise lebhafte Rachfrage nach Baumwollwaren, Haus- und Tischwäsche, Trikotagen und nach guter Herren- und Damenkonfektion. Alle Modewaren sind leb­haft begehrt. In Glas- und Porzellanwaren zeigt sich kräftiger Weihnachtsbedarf. Auch Exportnachfrage besteht nach den verschiedensten Ländern. Die Edelmetall), Uhren- und Schmuck­warenmesse ist von der deutschen Juwelier- und Uhrmacherkundschast stark besucht. Die neue Reichs-Sützwaren-Messe erweist sich als ein vol­ler Erfolg. Die Reklamemesfe wies bereits am Sonntagvormittag äußerst starken Besuch auf, der auch den übrigen Ausstellungen im Ring- Messehaus zugute kam.

Aus der Baumesse interessiert vor allem die SonderveranstaltungSiedlungshaus und Ziegel­bau-Ausstellung".

Das allgemeine Urteil geht dahin, daß die dies ährige Leipziger Herbstmesse sämtliche He.bst- messen dec letzten Jahre an Verkehr und an Der- kaufsausZchten wesentlich übertreffen dürfte.

"Die amtliche Grohhandelsindex- ziffer. Die auf den Stichtag des 24. August berechnete Großhandelsindexziffer des Statisti­schen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 137,7 um 0,7 v. H. auf 138,6 gestiegen. Hierbei erhöhte sich die Indexziffer der Hauptgruppe der Agrarstoffe um 1,3 v. H. auf 137,7 (135,9), der Kolonialwaren um 0,2 v. H. auf 128,7 (128,4), die Gruppe industrieller Rohstoffe und Halb- Waren erfuhr eine Steigerung um 0,4 v. H. auf 133,8 (133,3), diejenige der industriellen Fertig­waren eine Erhöhung um 0,1 v. H. auf 148,6 (148,4).

' Zinserh öhung bei der Preußi­schen Staatsbank. Die Preußische Staats­bank (Seehandlung) gibt bis auf weiteres preuß. Reichsmark-Schahanweisungen mit Laufzeiten zwischen ein und drei Monaten und Fälligkeiten jeweils am 5. bzw. 20. des Monats in mäßigen Beträgen zu 6l/d (bisher 53/< Proz.) ab mit der Maßgabe, daß beim Verkauf an Private der Sah nicht mehr als 6 Proz. (bisher 51/» Proz.) betragen darf. In der Verzinsung von Bargut­haben sind folgende Aenderungen eingetreten: Der Sah für tägliche Gelder, die über das Monatsende hinaus bis zum 3. Werktag des nächstfolgenden Monats in Höhe von mindestens 300 000 Mk. bei ihr verbleiben, ist von 5% auf 6 Proz. erhöht und gilt rückwirkend für alle seit dem 4. August d. I. eingezahlten Beträge. Der Sah für Gelder auf einen Monat einschließlich fest oder bei einmonatiger Kündigung ist auf 61 /< (bisher 5%) Proz., darüber hinaus bis zwei Monate einschließlich fest oder bei zweimonatiger Kündigung auf 63/8 (bisher 57/s) Proz. und dar­über hinaus auf 61/» (bisher 6) Proz. erhöht worden. Die Zinsänderungen treten für Gelder ohne Kündigung oder bestimmte Festlegung (auch auf Sonderkonten) mit dem 29. August in Kraft.

* Vereinigte Glanzftoff A.--G., E l - b e r f e l d. In der außerordentlichen General­versammlung wurden die Anträge des Aufsichts- rates und der Verwaltung, das Aktienkapital von 42.6 Millionen Mk. um 16 Millionen Mark Stammaktien (von denen 8.4 Millionen den In­habern der alten Stammaktien im Verhältnis von 5:1 zum Kurse von 120 Prozent zum Be­züge angeboten werden sollen) sowie des wei­teren um 300 000 Mk. Vorzugsaktien zu erhöhen, angenommen, bis auf den mit einer Stimme er­hobenen Einspruch des Iustizrates Frieling-Köln, der trotz mehrfacher Aufforderung seitens des Vorsitzenden und aus Kreisen der Aktionäre sich weigerte, eine Begründung seines Einspruches zu geben. In der Begründung führte der Vorsitzende aus, daß sich die Hoffnungen auf eine weitere Verbreiterung der Verwendungszwecke für die Kunstseide in der ganzen Welt in vollem Um­fange erfüllt haben, und daß es den Glanzstoff­fabriken bisher gelungen fei, ihre führende Stel­lung in der Kunstseideindustrie aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. Er verwies in diesem Zusammenhänge auf den fortschreitenden erheb­lichen Ausbau der eigenen deutschen Betriebe und auf die bekannten Erwerbungen des Kunstseide- Werkes von Gieches Erben, die Errichtung der Aceta-Seidenfabrik in Gemeinschaft mit der I. G., die Ausdehnung des nahestehenden Bemberger Unternehmens, auf die ausländischen Beteiligun­gen in der Snia und in der Enka, die vergrößerte Inbetriebnahme der Amerika Bemberg Corpera- tion und auf die Viskose-Gründung in den Ver­einigten Staaten. Diese Ausdehnungen und Be­teiligungen seien in der steigenden Rachfrage nach der Produktion der Gesellschaft begründet. Rach der Ueberzeugung der Gesellschaft sei die Entwicklung der Kunstseideindustrie noch lange nicht abgeschlossen. Der Gesellschaft sei es ge­lungen, die Verfahren ständig zu verbesfern, und man habe auch weitere neue Verfahren von be­sonderer Bedeutung erworben, die eine weitere erhebliche Verbesserung der Produktion verfprä- chem Zur Durchführung dieser Transaktionen seien Mittel notwendig. Den Aktionären werde ein außerordentlich günstiges Dezugsrecht, wenn auch nicht auf den ganzen Betrag, so doch nahezu auf die Hälfte des neuen A.-K. gewährt, für den anderen Teil sei eine Verwertungsmöglichkeit offen gelassen, die ein möglichst hohes Agio zum Zwecke der inneren Stärkung der Gesell­schaft gewährleistet. Da die Kapitalsbildung in Deutschland Wohl in erfreulicher Weise, aber doch langsam vorauf chreite, glaube man, daß es durch­aus im Interesse der Aktionäre liege, wenn die Kapitalbasis auch nach der internationalen Seite hin vergrößert und ein Teil der neuen Aktien zu einem hohen Kurse einem Konsortium mit aus­ländischer Beteiligung zur Verfügung gestellt werde. Wegen der Verwertung dieses Postens lägen Angebote vor, die Verwaltung werde von

Kurszettel derBerliner

der bestmöglichen Verwertung der 9.6 Millionen Mark selbstverständlich ausschließlich i.n Interesse der Aktionäre Gebrauch machen. Alm auch der internationalen ©täriung des Unternehmend Rechnung zu tragen, soll im Zusammenhang da­mit die Einführung der Aktien an maßgebenden ausländischen Börsenplätzen in Behandlung ge­nommen werden. Einer etwaigen Uc'erfrem» dungsgesahr soll durch Erhöhung des Vorzugs­aktienkapitals Rechnung getragen werden. Das erhöhte Kapital soll bereits für das Jahr 1927 zur Hälfte dividendenberechtigt fein. Die Er­gebnisse der ersten zwei Drittel des neuen Ge­schäftsjahres waren, wie der Vorsitzende weiter mitteilte, durchaus erfreulich und haben eine er­hebliche Steigerung des Umsatzes gebracht, so daß man unter der Voraussetzung der Fortdauer der günstigen Konjunktur eine Erhöhung der Dividende in Aussicht stellen könne.

Fran./urtcr Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M, 29. Aug. Tendenz: Schwächer. Der Wochenbeginn sah die Börse wieder in gedrückter und außerordentlich lustloser Stimmung. Die a.(gemeine Ver­fassung der Börse scheint sich nicht merklich ge­bessert zu haben, obwohl heute verschiedene an­regende Momente vorlagen. Verschied:ne Stim­men verlauten, daß die Konjunktur weiterhin als befriedigend zu bezeichnen sei. Einen sehr gün­stigen Eindruck machten die anläßlich der Kapitc.-l- erhöhung der Dereinigten Glanzstoff gegebenen Ausführungen über den glänzenden Geschäfts­gang, nachdem schon in der G. V. von Bemberg über eine sehr günstige Lage berichtet worden war. Doch vermochten diese günstigen Momente die Stiminung nicht zu beleben. D'.e Börse leidet stark unter dem Fehlen fast jeglicher Kunden- vrders, außerdem kam zu der heutigen Prämien- erllärung noch einiges Material heraus, das nur schwer Aufnahme finden konnte. Andererseits hatten die Baisseengagements der Vorwoche doch nicht den Umfang, daß noch wesentliche Deckungen vorzunehmen wären. Der G e l d m a r 11 hat sich etwas versteift. An den Effektenmärkten gaben die Kurse gegenüber den Freitagabend­notierungen durchschnittlich 2 bis 3,5 °/o nach. Besonders auf dem Farben-, Elektro- und Ban­kenmarkte überwogen die Abgaben. Stark abge­schwächt waren Harpener. Rheinbraun, Siemens und Dresdener Bank. Die Rentenmärkte blieben still bei überwiegend schwächeren Kursem Im weiteren Verlaufe ging das ohnehin schon kleine Geschäft noch mehr zurück. Es immer noch Prämienware heraus, und die Kurse sackten weiter beträchtlich ab. I. G. weiterhin angeboten und abermals 4 °/o schwächer. Infolge der Ulti­monachfrage hat sich am Geldmarkt der Satz für Tagesgeld auf 6 °/o erhöht. Am De v isen - markt notierte Paris gegen London 124,02, Mailand 89,50, Madrid 28,90, die Reichsmark 20,431, gegen Kabel 4,2010.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 29. Aug. Wider Erwarten zeigte der heutige amtliche Börsenbeginn ein dem Borbörsen- verkehr ganz entgegengesetztes Bild. Die Momente, die anfänglich eine freundliche Stimmung hervor­gerufen hatten, konnten bei Eröffnung keinen Ein­fluß mehr ausüben, vielmehr standen einer Höher- entmickelung andere Umstande gegenüber. Die Er­höhung der Zinssätze bei der See­handlung beleuchteten den Zustand am Geld- markte und man befürchtet, daß heute auch der Pri­vatdiskontsatz erhöht wird. Tagesgeld stellte sich auf 4,75 bis 6 Prozent, Monatsgeld auf 7,75 bis 8,75 Prozent. Die Kapitalerhöhungen bei Bemberg und Glanzftoff konnten sich infolge der allgemeinen U n l uft nicht voll auswirken. Zu den ersten Kursen kam immerhin noch einiges Material heraus. Das Publikum bleibt dem Geschäft weiter gänzlich fern, so daß die Spekulation vollkommen unter sich bleibt. Die st arte kurzfristige Ausland­verschuldung mahnt zur Vorsicht, da man im­mer mit der Möglichkeit einer schnellen Rückzahlung rechnen muß. Im allgemeinen betrugen die Kurs­rückgänge an den Effektenmärkten ein bis drei Pro­zent, bei einigen Spezialwerten (Deutsche Erdöl, Spritwerte, Klöckner usw.) bis zu sechs Prozent. Bemberg und Glanzftoff waren anfangs gut be­festigt, mußten aber später ihre Gewinne ebenfalls wieder hergeben. Im späteren Verlaufe konnte sich die Tendenz leicht beruhigen.

Frankfurter Schlachtviehs arkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 29. Aug. Auftrieb: 1461 Rinder (darunter 318 Ochsen, 104 Bullen, 633 Kühe, 406 Färsen), 534 Kälber, 88 Schafe, 5524 Schweine. Rinder (Ochse n): Voll- fleischige, ausgemästete. höchsten Schlachtwerts (jüngere) 64 bis 67; (ältere) 59 bis 63; sonstige und Frankfurter Börse.

vollfleifchige (jüngere) 54 bis 58; (ältere) 49 bis 53; fleischige 45 dis 48. (Bullen): Jün­gere, vollfleifchige, höchsten Schlachtwerts 57 bis 62; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 53 bis 56. (Kühe): Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 57; sonstige vollfleifchige oder ausgemästete 46 bis 51; fleischige 39 bis 45; gering genährte 30 bis 38. (Färsen Kal­binnen, Iungrinder): Vollfleischige, ausgemä­stete, höchsten Schlachtwerts 61 bis 66; voll­fleischige 56 bis 60; fleischige 48 bis 55. Kälber: Beste Mast- unb Saugkälber 78 bis 83; mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 77; ge­ringe Kälber 68 bis 69. Schafe: Mast- lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 55. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76; vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 73 bis 76; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 69 bis 72; Sauen 62 bis 68 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig und geringer Ueberstand, Kälber und Schafe ruhig und geräumt. Schweine eben­falls ruhig und geräumt.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^ Frankfurt a. M., 29. Aug. Die außer-, ordentliche Festigkeit am Ende der Vorwoche konnte sich heute nicht halten, wenn auch die Rotierungen gegenüber denen am Freitag höher lauten. Infolge des plötzlich eingetretenen guten Wetters kommt wieder mehr Angebot in Land­ware an den Markt. Weizen ist schon 0,25 Mk. billiger geworden. Gerste wird etwas höher bezahlt als in der Vorwoche. Kleie ist unver­ändert äußerst knapp. Cs wurden notiert: Wei­zen, Wetterauer 28,50 bis 28,75, Roggen, inländ. 24,25 bis 24,50, Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 27,75, Hafer, inländ. 23,75 bis 24,50, Hafer, ausländ. 23,75 bis 25, Mais, gelb 19,25 bis 19,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 39,75 bis 40,25, Roggenmehl 35,50 bis 36,50, Weizen­kleie 13,75, Roggenkleie 13,75, Erbsen 30 bis 60, Linsen 40 bis 60, Heu, süddeutsches, gut, trocken 5,60 bis 6,00, Weizen- und Roggenstvoh, draht- gepreßt 4,50 bis 5,00, gebündelt 3,00 bis 3L5, Treber, getrocknet 16,25 bis 16,75 Mark.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 27. August. Es wurden notiert (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 277 bis 281, Sept. 285 bis 286, DEL 282 bis 283, Dez. 281,50 bis 283,25 (schwächer); Roggen, märt., 237 bis 241; Sept. 247 bis 248, Oft. 246 bis 246,25; Dez. 243 (stet.); Sommergerste 266 bis 274; Winter- u.Futtergerste203 bis 209 (fest); Hafer, märkischer, 201 bis 213, Sept. 218 bis 219,50, Ott. 216, Dez. 217 bis 217,50 (stet.); Mais, La Plata 198 bis 200; Raps 295 bis 300; (100 Kilogramm): Weizenmehl 36,25 bis 38; Rog- gennrchl 32,50 bis 34; Weizenkleie 16 bis 16,25; Roggenkleie 15,25 bis 15,50; Viktoriaerbfen 43 bis 48; kleine Erbsen 24 bis 27; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Rapskuchen 15,60; Leinkuchen 22,50 bis 23; Trockenschnitzel 13,50 bis 13,70; Soyaschrot 20,20 bis 20,70; Kartoffelstocken 23 bis 23,50 Mark.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter SenderS.

(Aus der .Radio-Umschau".)

Dienstag. 30. August.

15.30 bis 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45 Uhr: Konzert des Haus- orchesters: Reue Tanzmusik. 17.45 bis 18.45 Uhr: Übertragung von Kassel: Walter Hasen­clever lieft aus eigenen Werken. 18.45 bis 19.15 Uhr: Funkhochschule:Don Liebe und Ehe", Vortrag von Stadtmedizinalrat Dr. Hagen. 19.15 bis 19.45 Uhr: Funkhochschule:Altdeutsche Tafelmalerei II, Vortrag von Dr. Oswald Götz. 20.15 Uhr: Zweites Gastspiel Erik Wirl: Die 19.45 bis 20.15 Uhr: Die Schachstunde. Strohwitwe, Operette in drei Akten von August Reidhardt. Musik von Leo Blech. Anschlie­ßend: Reue Schallplatten.

K8A7NN wie insbesondere bei Erkrankungen neurnlg. und vroiuvt^und zuverlässig Gennosankagseln.

Die auffallend rasche und zuverlässige Wirkung be­ruht auf der spezifischen Zusammensetzung (Amidophenaz. 0,15 + Phenaz. aal. 0,45 + Chin. 0,01

4- Coff. 0,1). 174848g

In allen Apotheken erhältlich. Schachtel 1 Mark, Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdislont 6 Prozent,

Frankfurt a.M.

Berlin

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Datum:

26.8.

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57.75

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_

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A E. G aby BorkriegS-Ob-

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-

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32,75

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_

_

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13,75

13,6

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14

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15

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146

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Bann r Bankverein 10

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147

148

146

Berliner HandelSgesellsch. 12

Commerz- und Pnvat-Bk. 11

245

175,75

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173.75

245

175

244

173

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Deutsche Bank......>o

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DiSkonto-Gescllschaft Ant. 10

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156,65

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Dresdner Bank.....lo

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Mitteldeutsche Lreditbank 9

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Hamv. Elekir. Werke . .

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164.75

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Rhein. Elektr. . . . .

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Schief. Elektr. . . .

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175

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205

203

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Siemens & Halsk» . . .

16

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Tran radio..... . .

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133

131,13

Labmever L Co.....

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177

177,25

Buderus . . . . .

0

112.5

111

112

112

Deutsche Erdöl . . . . .

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157

154

158

154.13

Tliener Steinkohle . . .

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77

164

Gelsenkirchener . f. */,

-1

157

155

157.25

156.25

Harpener . . . . . .

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198

202.25

199.5

Hocfch Eisen.......

.5

177.5

Ilse Bergbau......

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159

155

159

154.25

Köln-Neuessen .....

174,4

173.5

Mannesmann .f-/»

4

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177.5

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130.5

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130

129

Oberschles. Eisenb. Bedarf 0

98

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99 5

97

Oberschles. Kokswerke .

. 0

101.25

100,9

Phönix Bergbau f/»

3

117,5

15.5

117.9

116,5

Rheinische Braunkohlen

10

255

249 5

252

250

Nheinstahl ... . . .

.0

201.5

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199

Riebeck Montan.....

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169

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Vereinigte Stahlw. f. I 3

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130.5

131

131

Otavi Minen .

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33.5

34.25

33,25

Kali Aschersleben

10

177

175

175 5

173

KaliWesterege'n . .

10

185.75

185,5

185

185.6

Kaliwerk ©aUbetfurtb

12

-40

244

245

I. G Farben-Judustrte Dhnamit Nobel . . . .

10

. 0

299

296,5

298

296,5

Scheideanstalt .....

.8

ttä 5

215

Goldschmidt..... .

.5

135

132.25

115

132,5

Rutgerswerke

. 0

101.5

97.65

98

97

Metall gelelllchaft . . . .

10

187

185,5

Frankfurt« M

Berlin

Schlich

1 lUhr-

Schlich-

Anfang

Rurs

1 Kur»

Kur»

| Kurs

Dalum:

26. 8.

| 29. 8.

26- 8-

| 29. 8-

PbUwp Hofmann . . . .

»1'6

195,5

195.75

195,75

Heidelberger gement . . ffemcnr Karlstadt... .

8

. 8

146

185.5

144.75

Wahß L Areilag.....

10

167

166,5

-

Schultheis Paizenhofer. .

15

_

433

429

Citrocrtc........

12

*

-

410.5

104

Ber. Glanzftoff......

702

704

Bemberg..........

Zellston Daldbof.....

8

564.75

12

326.75

24

325

Zellstoff Aschaffenburg .

10

206

204,25

206 5

-

Charlottenburger Master.

-

147.25

145.25

Dessauer GaS . . . . . .

Daimler Motoren.....

8

203 65

202

0

123

120,5

122.75

129

Demag..........

88

Adlerwerke Kicher.....

0

115,75

115,5

114

114.5

Ludw. Loewe......

1l

-

275

276

Rat- Automobil......

1,

119.5

120

Crenftein L Koppel ....

:

136

136,6j

Linke Hofmann . . .. .

0

Leonhard Tiey. . . . . .

f

150 75

149

Bamaa-Megvin......

Franks. Muschi nm . . . .

o

46

46.5

0

, 76

76

Gritzner ........

115

113

Hevligenstaedt ......

o

21.9

Nunnbans . . ......

6

8

114

114

Lechwerke. .......

122

Mainkraftwcrke ......

8

122

-

Miag ...........

10

138

137.5

Nekarsulmcr . .......

8

111

114.75

Beters Union ......

113,75-

114.5

Kebr. Roeder . ......

io

Borgt & Haeffner ....

r,

155,75

164

155.25

164 25

Südd. Zucker.......

0

141.25

141 75

141

141,75

Banknoten.

Berlin. 26 August.

| C6eU>

Brrei

Amerikanische Roren. . . .

1 4.183

4.203

Belgische Nölen.....

58,31

58,60

Dänische Roten......

112,22

112,68

Englische Roten ......

| 20,39

20,47

Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Telegraphische Auszahlung.

Berlin. 26 August-

<swri>

Brief

Franzoiische Roten......

Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch Oeslerr-, 5100 Kronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweiler Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten . . .

Devifennrartt Berlin

16,47

167,94

22,89

108,83

59,08

2.58

112,45

80,94

70.40 >2.41

73,25

Frankfurt

16.5.

168,62 22,99

109,27 59,32

2.60

112,91 81,20

70,68 12,47

73,55

a. M.

26. August-

29. August.

Amtliche

Noti rung

Amtliche Notierung

c^eld

Brief

Well)

Brier

Amft-Rott

168,28

168,6 2

168,14

168,48

Buen. Aires

1,791

1.795

1,789

1,793

Brii- Antw

58.415

08.565

58,41

58,55

Ehristiania

109,09

109,31

108,99

109,21

Kopenhagen

112,49

112,71

UZ,39

112,61

Stockholm .

112,75

112,97

112,67

112,89

HelnngforS.

10,675

10,595

10,571

10,591

Italien. . .

22,875

22,915

2'2,72

22.76

London. . .

-0,418

20,458

20,403

20,143

Nennork . .

4,1995

4,2075

1.197

4,205

Paris....

16.46

16,50

16,45

16,49

Schweiz ..

80,975

81,135

80,94

61,10

Spanien . .

70.67

7O,8l

70,56

70,70

Japan . . .

1,989

1,993

1,985

1,989

Rio de Jan-

1.458

0,500

.497

0.499

Wien in D-»

Ceft. abgest

39,185

59,305

59,125

59,245

Prag ....

12,446

12,466

12,439

12,459

Belgrad . .

7,293

7,407

7,390

7,404

Budapest. .

<3,46

73,60

73,44

73,58

Bulsiarien

-.0.54

5,0.0

J,ü.>6

-,041

Lissabon . .

20,70

20,74

20,58

J),62

Danzig. . .

bl,44

81,60

81,43

81,59

Konst mtin.

2,108

2,112

2,123

2,127

Athen. . .

5,194

6.506

5,514

6,526

Canada .

4.200

4.208

4,198

4,206

Hru uay. .

4.196

4.04

4.17«

4.184

ttatro . . .

20.935

20.975

20.93

20.97