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al» Oppofitivnsßkxk uhr> sich fett Jahr unb lag gelterrb rnacht. nunmehr an den Q5unb der ausstehenden Mächte appelliert, um «ich gegen die Verfolgungen des liberalen Frank­reich, den Schützer des Selbstbestimmungsrechts und der Demokratie, zu verteidigen. Frankreich hätte ein gutes Mittel, diese Bewegung ein für alle Mal zu ersticken, ohne den Schein des Rechts- bruches auf sich zu laden: es könnte jene Volk»- abftimmung in der Tat veranstalten, von der Poincar» bei dem triumphierenden Ein- zug in Straßburg behauptet, sie habe frattccfun# den. indem er die damals gezeigten Fahnen Wimpel und Beleuchtungskörper als Symbole dafür bezeichmete.

Der Zoll Daudet vor der Kammer

Pari», 28. 3unL f$U) Am Schluß der heutigen Kammedltzung gelangten die Inter- ^'llationen der Abgeordneten Uhry und Lafont über die Befreiung Daudet» zur Sprache. Die Deputierten waren zahlreich erschienen. die Tri­bünen überfüllt. Wohl selten ist während einer Kammerfiyung so viel gelacht worden, als heute nach'r. 'oz. Der 5tf)ung wohnte aus der Tribüne der gleichzeitig mit Daudet befreite kommunistische Abgeordnete Semard bei. der neben dem Direktor der.Action Fran^ais«" Platz genommen hatte. Die kommunistischen Abgeord­neten bereiteten ihrem Kollegen lebhafte Ova­tionen. Zu Beginn der Aussprache erklärte Iustiz- mtnister Bart Hou, die Regierung beantrage die Verschiebung der Besprechung der Inter­pellationen bis zur Beendigung der Vorunter­suchung. Der Abgeordnete Ilhry wies daraus hin. daß seine Interpellation in keinem ZufaM- menhana mit der Propaganda der Royalisten und den Tölpeleien des GesängniSdirektorS stehe. Die Regierung hätte, sich nicht cm ihre Erklärung ge­halten, keinen Unterschied zwischen den Depu- fierten machen zu wollen. Aus der anderen Seite habe eine Verbrüderung zwischen den König»- f reu en und der Roten 2Irmee statt gesunden, um gemeinsam da» Gefängnis der0ant£M zu stür­men. Die Regierung habesich lächerlich ge Macht. Sine allgemeine Am ne stie sei da» einzige Mittel, um sie aus ihrer grotesken Lage zu retten. Auch Lafont erklärte, daß der Fall Daudet von der Regierung selbst nicht ernst ge­nommen werden könne, denn man habe gesehen, wie leicht man als Kommunist ohne Formali­täten inS DesängniS komme, während Daudet im Auto des Polizeipräsekten von Paris dorthin geführt wurde. Der Redner fraate die Regie­rung. ob sie aus diesem unterschiedlichen Vor­gehen die Konsequenzen ziehen wolle und ver­langte die sofortige Besprechung seiner Inter­pellation. Die Kammer sprach schließlich der Regierung mit 350 gegen 185 Stimmen das Ver­trauen au».

Haussuchungen in der Action fran<?aise.

Die rätselhaften relephonlcitungen.

von der WelNvirtschalrSkonferenz hervoraehobene Rotwendigkrit unterstrichen, daß die Handelspoli­tik sich grundsätzlich von Zollerhöhungen fernhalte und für einen freieren Wa­renverkehr eintrete. Der Handclskanrmerkon- arch richtet« einen Appell an die Regierungen, schleuniast und in größtmöglichem Umfange die Beschlüße der Delnp.nichaftskonseren- durch- zuführen.

Die Besoldungsreform in Preußen.

tzinc Erklärung des Linan;minister» Dr. Höpker-Afchoff.

Berlin. 28. Juni. (XU.) Im Beamten- au-fchuh des Preußischen Landtages verwieS Finanzminifter Dr. Höpker-Afchoff auf den Beschluß des Reichskabinetts. die TJo.-'ur.gi» «form unter allen Umständen noch vor Weihnachten zu verabschieten und mit Wirkung vom 1. Oktober 1927 ab in Kraft zu setzen, sow.e auch vom 11. Oktober ab Vor­schußzahlungen xu leisten. Der Reichs- finanzmiistster habe erklärt, daß das Reich es ablehnen müsse, den Ländern Mittel für die Befolduna»«rhöhunaen zur Verfügung zu stellen. Auch die preußuche Regierung halte eine VefoldungSresorm mit einer Besoldungserhöhung für notwendig und werde sich dem Vor­gehen de» Reiches anschliehen. Diese Erhöhung vom 1. Oktober ab werde aber zu einem erheblichen Fehlbetrag für da» laufende Haushaltsjahr führen. Preußen müsse deshalb grundsätzlich Ersatzansprüche an da» Reich stellen. Der Standpunkt der an­deren Länder fei der gleiche. Die Verhandlun­gen mit dem Reich seien jedoch noch nicht ab­geschlossen und auch die Höhe der Voraus­zahlungen sei noch nicht festgesetzt. Der Reichs- finarurnimfter hab« sich dahm geäußert. daß die VesbldungSerhöhung nach seinem Dafürhalten mindesten» 10 Prozent, wahrscheinlich aber 12 Prozent, betragen würde. Für Preußen würde es sich für einen Mehraufwand um 125 Millionen handeln.

Die Hauptsteuereinnahmen. insbesondere di« Einkommen- und HauSzinSsteuer. brächten we­niger ein al» im Vorjahre. Da» Me drauf- forrrmen der Zölle werde ausgehoben durch Sen­kung der Zuckersteuer in Höhe von etwa 100 Millionen Mark. Unter keinen Umständen könne die StaatSregierung den Gemeinden di« au» der Aufbefseruna der Beamten bezsige ent ft eben- den Kosten abnehmen. Der Ausschuß nahm einen gemeinjemen Antrag aller Parteien an. der das Staatsministerium ermächüat. Vorauszah­lungen auf die bevorstehende Desoldungser- höhung von demselben Zeitpunkt an und im selben Umfange wie im Reich zrir Durch­führung zu bringen. Rach dem Antrag wird das Staatsministerium ferner ersucht, dafür zu sorgen, daß die Volk»- und Mittelschullehrer ihre Bezüge gleichzeitig mit den anderen Beamten erhalten.

Part», 28. Juni. (TU.) In den Räumen der .Action Fran^aise" hat heute nachmittag eine Haussuchung ftattqdunben, dir vor allem der Feststellung galt, ob die Telep hvn- a n r u f e. die zur Befreiung Daudet» geführt halten, von dort auSgegangen waren. Mehrere hundert Royalisten versammelten sich auf die Rachricht von der Haussuchung vor dem Gebäude, so daß Verstärkungen der DolizeikrLfte herbeigeholt werden mußten. Die Untersuchung hat ergeben, daß ein Klappenschrank in den Räumen der Royalistischen Liga 5 Telephvn- leitunaen aufwie». von denen lediglich zwei mit i>er Zentrale in Verbindung standen, während die drei anderen Deheimleitungen zu sein schienen. Cf» wird durch Techniker versucht wer­den. festzustellen, wohin diese drei mysteriösen Leitungen geben. Der Lhesredakteur der .Action fran^aise" Pujo. von dessen bevorstehender Vcrhastung verschiedene Blätter sprechen, will es nicht für ausgeschlossen halten, daß es sich um Leitungen handelt drren sich die (tarne- lolk5 du Rot bedienten, als sie das Gebäude der ..Action sran^aise" umlagerten, in dem sich Dau­det oerbardfaMcrt hatte, um seiner Verhaftung zu entgehen

Bulgarischer Königsbesuch in Berlin

Berlin. 2° Juni (TU.) König Dori» von Bulgarien wirb nach Parlamentsschluß seine AuSlandreise in 'Begleitung des Minister­präsidenten und des Außenministers antreten. Der König wird nicht nur Pari». Rom und London besuchen, fonbern wird auch dem Reichspräsidenten und der Reichsregie- lung in Berlin einen Besuch abstatten

Der internationale Handels- kammerbongrehzurgollfraqe

Stockholm, 27 Juni (WB.) Aus dem internationalen Handelskammer-ongreß einigte man sich in der Kommission für Zolllrage auf eine Entschließung, r,l der Dollversamu.lung vorge- legt werden soll In der Entschliessung wird er­klärt. baß der Kongreß die Wünsche billigt, die von der Weltwirtschastskonserenz Mer die Handel»verträg« und über die damit in lerbtnbung stehenden Probleme geäußert worden mb Der Kongreß betont die Rotwendigkeit, auf verschiedenen Wegen demselben Ziele zuzustrebeir mV zwar durch selbständige Maßnahmen seilens der einzelnen Staaten und ferner durch Verträge aufgrund dcr Meistbegünstigungskiausei und chliehNch durch kollektive» Austreten einer mög­lichst großen Zahl von Staaten Ss wurde Me

Verlängerung der Mietengesetze

Deutscher Reichstag.

Berlin. 28. Juni. lB.D. Z.) Auf der TageSorknrung steht die erste Beratung der (Defetz- enttoürfe auf Verlängerung des Mieter­schutz gesehe» und des ReichSmieten- g e s« tz e S bis zum 31. Juli 1927 und zur Abän­derung dieser beiden Gesetze. DaS Gesetz zur Ver­längerung der beiden Gesetze wird von der Regie­rung damit begründet, daß eS zweifelhaft sei. ob die vorgefchlaaenen Aenderungen noch vor dem 1. Juli, dem Zeitpunkt de» Außerkrafttretens,der geltenden Gesetze, verabschiedet werden können. Der R e i ch S r a t hat nämlich der von der Re­gierung vorgeschlagenen Erleichterung deS Kün- digungSrechk» widersprochen.

Abg. Lipinski (Soz.) bezeichnet da» Vor­gehen der Regierung als eine unerhörte Pression auf dcn Reichstag, um ihn zur Anruthme der für die Mieter verhängnisvollen Verschlechterungen zu nötigen. Der Defihbürgerblock wolle dir Lage der Mieter verschlechtern, obwohl die Wohnungs­not unverändert fortbesteht. Der Redner fordert die Verlängerung des Mieterschuhgesetzes a u f zwei Jahre. Inzwischen könne ein möglichst soziale» Wohnrecht geschaffen werden. Jetzt schon werde bei Wohnung-vermietun^en der schlimmste Wucher getrieben, er würde bei der von der Re­gierung verlangten Erleichterung der Kündigun­gen noch schlimmer werden.

ReichSfustizminister Dr. Hergt wendet sich gegen Me Ausführungen des sozialdemokratischen .Hebner». Wenn die Regierung ihre Vorlage so spät eingebracht habe, so sei da» daraus zu er­hören, daß erst Me Wirkungen der letzten Ro- vellc ermittelt werden müßten. Die üänber haben erst in den letzten Monaten ihre Berichte dar­über einsenden können. ®ine Pression auf den Reichstag fei nicht beabsichtigt gewesen. Da» gehe schon daraus hervor, daß die Regierung gleich­zeitig die Verlängerung der bestehenden Gesetz« vorgeschlagen hat. In ihrer Vorlage habe die Regierung gar nicht an den Rechts­grundlagen der beftebenben Gesetze gerührt und sachliche Aenderungen kaum vorgenommen. Für Me Mieter leien in der Rovell« sehr wesentliche Verbesserungen enthalten. Die Reich»« regterung habe lediglich die Grundgedanlen der vorjährigen Rovelle fortijjefebt. Da»Grundprinzip der Mietsgesetzgebung fei der Uebergang zu n o cm alen Verhältnissen und zur Freizügigkeit im Wohnungswesen. Die In­teressen der Mieter und Vermieter seien dabei sorgsam gegeneinander abgewogen ivorden Dem Antrag der Regierungsparteien aus Verlän- lina b i 6 * u m 31. Dezember 1927 stimme die Regierung zu.

Abg. Bartfchot (Tem.) drückt fein Befrem­den darüber aus. bah die Regierung chre Novellen erlt kurz vor dem 3blauf der beiden (hticy ringe- bracht Hot. Das Reichsiustizminifterium hab« offen­bar mit seiner Entscheidung viel Mühe gehabt, wert zuviel Versprechungen zu erfüllen waren, die Mi« nifter ßergt früher als Mitglied einer Oppofhion»- partei gemacht dc.de. Sir werden auch im Ausschuß versuchen, die 3nterefieng<geniäge zwischen Mieter und Vermieter ausiuglrdxn. damit wir bis De­zember zu einem Ge'etz kommen, mit dem beide Teile zufrieden sein können.

Ab<p v. Ramin iBöik.» erklärt, von einem wirklichen Mieterschutz könne m der ZeU der Wohnungsnot nicht gesprochen werden. Die öf'ent- lich« Hand oean'pruche vom Ertrage der AlUvch- nur gen 40. der Reuwvhnungen 50 Prozent Die Erirägnist« der Haus»inssteuer werden nicht zur Beseitigung der Wohnungsnot verwandt, forrdern dazu, den Bauherren einen mühelosen Gewinn zu verschaffen. Es besteh« eine unglaubliche Korrup- tionswinlchaft bei den Schützlingen des Herrn Hirtfieser Der Redner verlangt die QMeittgimg der Hauszins steuer

Abg rissen iW Bg.) bedauert daß die Regierung ihr« Abänderungsvorlaae erst genau 56 Stunden vor dem Ablauf der Gesetze etnge- bracht hab« Da» sei eine Rücksichtslosigkeit gegen den Reichstag. Der Wohnungsnot könne nur durch Belebung bet Baumarkte» wirklich ab­gehoben werden *

Das Mieterfchutzgesetz und die Vorlage zum ReichSmietengeseh werden mit den dazu gestellten Anträgen dem WohnungsauSschuß übertrieben. Der Antrag der Regierungsparteien auf Verlän­gerung der Mieter ^chutzgdeye bi» zum 31 Dezem- 6er 1927 wird angenommen.

Donnerstag: Aufwertungsnovelle. Sperrgefetz zur Fürstenabfind'.mg.

Aufwerlunyssragen im Rechl». ausschuh.

Berlin. 28. Juni. (V. D. Z.) Der Rechts- auSschuh des Reichstag» beendete heute die zwe.te Lesung des Desetzentwurf» über die Verzin­sung ausgewerteter Hypotheken und chre Umwandlung in Drundschulden. Angenommen wurde eine ÄRschließung. bet den Regierungen der Länder dayin zu wirken, daß in den Fällen, in denen der den Hypotheken- banfen zustehend« Verwaltung»kvst«n- beitrag außer Verhältnis zu den tatsächlich erwachsenen Verwaltung »kost en steht, im Interesse der Srjietung einer höheren Au^wer- tungSquvt« den Hypothekenbanken bie Lei­stung eines entsprechend hohen Beitrag» aus ihrem sonstigen Vermögen zu der Tt.lungs- masse aufcrlcgt wird. Angenommen wurde fer­ner eine sozialdemokratische Entschließung, bei den Ländern dahin zu wirken, daß 1. auch d e Sparkassen, die ohne Dewährung eine» Be ­trag» aus ihrem Vermögen ober seitens des Garanten den Mindestsatz von 12s/, vom Hundert erreichen, wenigsten» einen Teil ihrer in den Jahren 1924, 1925 und 1926 erzielten Rein­erträge zur Verstärkung der Teilungs­masse ixrtoenben, 2. in den Fällen, in denen Me völlig« oder teilweise Abhebung von Spar­guthaben in Papiarmark erhebliche Här­ten zur Folge hat, di« Sparkassen durch frei­willige Leistungen einen Ausgleich schaffen.

Die Kurzarbeiterunterstützung.

Berlin. 28. Juni. lD. D. Z.) Der sozial- politische AuSschuh des Reichstags setzte die zweite Lesung de» 2rb«tt»losen-V«r- sicherungsgesetzes fort. Reu eingefügt wurden vorn fozialpolttlschen Ausschuß In bas ArbeitSlosen-Drrficherung»gefetz Bestimmungen, wonach der Derwaltungsrat der Reichsanstalt mit Zustimmung des Rcichsarbeitsmlnisterium» eine Kurzarbeiterunterstützung «inr.chten soll, die zusammen mit dem Arbeitsentgelt fünf Sechstel des vollen Arbeitsentgelt«» nicht über­steigen Darf, und ferner eine Bestimmung, di« einen Wanderschein für Arbeitslos« einsührt, der jede» Jahr nur einmal auf höch­sten» zehn Wochen erteilt werden darf und in allen Orten der Wanderschaft zum Bezug« d«r ArbeitSlofenunterftützung berechtigt.

Aus aller Welt.

Liädicvercinigung im Solinger Zndustriebezirk.

Solingen, 28. Juni. (WTD.) Da» vom preußischen Iimenminister eingeforbert« Gut­achten des Direktor» Dr. Schmidt vom Ruhr-Industrieverbanb in Offen über die Städte» oeretnlguna Im Solinger Industriegebiet, da» den Beteiligten jetzt zugeftellt wurde. spricM sich aus topographischen, siedlungspolitischen und stadtwinfchafllichen Gründen f üt die »er- waltungstechnisch« Zusammenfas­sung der fünf Gemeinden Solingen, Ohlig». Wald. Höhfcheib und Gräs- rat h zu einer Stadt mit rund 143 000 Einwoh­nern aus DaS Gutachten empfiehlt ein« bal­dige Vereinigung der genannten Gemeinden ohne Beichrerlung einer Zwischenlösung, weil Me stadtwirtschaftliche Entwicklung dieser «iTcheitüchen Wirtschaftsgebiete bereit» soweit s o r t g «s ch r i t- t«n ist, daß Me Zerfpitterung In verschtedene Verwaltungen unrationell ist und sich bei den gleichlaufenden Belangen dieser fünf Ge­meinden alle gemeinsamen Aufgaben der Sladt- wirtfchaft nur unter einheitlicher Lei­tung und unter Zusammenfassung der Finanz- kräfte lösen lassen.

Ter Bonö'Winneckc Komc.'

Di« CErgebnifw der Beobachtung btt Pon». Ätnneckr Kometen der Sonntag abenb feine nächste Erdnähe erreicht hatte, sind infolge der schlechten Witterungoverhättniffe nur sehr chwach aut-

gefallen. Da der Komet nur alle sechs Jahre emnri zu »ehen ist. io muffen sich di« fifnonomen nun wohl w.^der gsdutdeR müßen, um d e Berechnungen ai> zustellen, die se |egt bereits oorbattai. Wir erfuhren von der ctemi» h sie da» ®<

bereit* vor einigen Tagen beobachtet har. Luch da-

war et für da* bloße Auge sichtbar. Die Gr» aedmße haben aber netjroe ik. der großen Ent­fernung wegen, nur einen ganz geringen Erfolg g habt Gerade da», was rum von diesem Dellen» baxnmter wissen wollte, bat man nicht erfahre^ nämlich seine genaue Planetenbahn. Von*- Winnccke ist nun also EUesmol Himer dicken Wolken­wänden enrdgüpft und wir wiflen nicht welchea Weg er einicht .«n wird. Vielleicht bebrr. wir bann in sechs Ichre.n etwas nnbr Glück und kötmen ihn für immer .dtnagefn. (Eint Sewißhen aber, trotz aller Enttäuschung, hat er uns Fracht, da» eit die. daß er kein Feind der Erb« ist. ste ruhig ihre ßinunelsbahn Hot zeehen tasten, ohne fk anjugteien und ihren tinlergjng p bewirken Daß er sich nicht einmal bat sehen lasten, ist bet beste vsweis dafür, wie gleichgültig wir ihm im (Brunbe eigentlich find. Run haben die ÄngQlxrien wieder einmal 'echs Jahre lang Ruhe.

. Tagung deutscher Lahaürzte in Wien.

In der Zeit vom 29. August bis wm 2 Sep­tember findet in Wien «tr.c Tagung des 'Bcr- bcr.be» deutscher BahnLrzte statt, ar. der mehr al» 2500 Aerzte teil nehmen werden. Sie werde» Wüt öenbenügen nach Wien gebracht Für die 'chwierige Frage ihrer Unterkunft mitten in der Zeit des größten Fremdenverkehrs ist bereit» Vorlvrge g«treffen. Die ®rdfhxung»Üiiung findet am 30. August statt.

Verschärfung des vletallarbeiterkawpses m IM».

Der Kampf in der Kölner MetaUmdustrke hat dadurch ein« weitere Verschärfung erfahre», daß Dienst agnachm ttag um 2 Uhr in allen Betrieben der Metalklndustri« Me Arbeiter ihre Arbeitsstätten verließen. Sie fot* mierten l.ch zu großen Demonstration»- zügen. die in das Stadtirmere moderierten Vor dem Regierungsgebäude, wo der Schlich- tungs<tusfchuß tagte, kam cs zu Zu'amm.-nstLße» mit der Pol^ei. wöbet «in Arbeiter durch eine» Säbelhieb über den Kopf gefährlich verletzt wurde. Mehrere Pedonen wurden festgenommen An dem Konflikt finb etwa 30 005 Arbeiter be» tdfgt

Schwerer Kampf mit einem Einbrecher.

In einer Billa in Köpenick wurde der Kauf­mann Großer durch ein oerdächtiaes Geräusch ge­weckt. Er gewahrt« im Dunkeln Die Gestalt eines fremden Mannes, der eine Pi st ole aus ihn a n s ch l u a. Großer packte ihn. erhielt oder Im ver­lause de» Kampfe» mtbrer« Schlage mit dem Pifto- lenkolben aus den Kops. Der Einbrecher riß sich lo», verletzte Großer lebensgefährlich durch «inen Zchuß in den Leib und fluchtete, öofort oorgenom- mene Streifen der Kriminalpolizei blieben ohne Erfolg.

Die Jolarn einer Schießerei.

Im ßos einer Gastivinfchift bei ßolzkir chen, in dem mehrer« Wohtnoagen von Händlern auf» aeftellt waren, bebrobt« Sonntag nacht der tedlge ^ftmirttfohp Hauzenberger die In den Wagen schla­fenden Familien mit Erschießen, weit ihm Gilb abhanden gekommen sei. Er aab einen Schuß gegen den Wagen de, einen ßändler» ob der bk i 3 j ä h r 1 g # Tochter In den Unterleib traf. Das Mädchen ftoit bald darauf, ver Tater wurde verhaftet

Jünf Opfer einer Explosion

In einer bet Tour» gelegenen Villa ertlg« nete sich tn der vergangenen Rächt ehw Grplr- fion, die einen Brand zur Folge hott«. Die füiW Bewohner, ein Hauptmarm, fein« Frau, ihr« beiden Kinder und da» Dienstmädchen, find hek Metern Brand um» Leben gekommen.

Ein ttufomobllin al» Einbrecher niedergeschosien.

In Mans s Frankreich) erlitt ein Automobilist auf offener Straß« in der Rach: ein« Panne AI» er bei dem nS chftgelegenen Bauernhaus j m Hilfe anklopft«, feuert« der Bauer, der sich einem Dieb gegenüber wähnte, einen Gewehrschuß auf den Automobilisten ob und verletzte Ihn schwer

Der lob auf dem Fußballplatz.

Bei «'nem Fußdallfpicl in Vulejutf 'Frank­reich) erhielt ein Spieler einen Ma gen stoß und vedchird kurz darauf.

Zusammenbruch einer Iheatcrtridän«.

In einem Kölner Volkstheater, das in B a r- men in einem Zelt Vorstellungen gibt brach« gestern die ca. 180 Personen fassende erhöht.'Sitz­reihen träbrenb der Vorstellung zusammen 20 Pedonen trugen Verletzunaen davon. De 11t» lache des Zusammenbruches ist noch nicht auf­geklärt.

^ettervorautzsaste.

Wolkig, noch mäß'.g Dorrn, zeitweise Rieder» schläa«.

Gestrtg« Tagestemperaturen Mae mmn 16.».

Min.mum 9,6 Grad Selflus.

Sonnenscheindauer 4 . Stunden.

Riededchläg«^ 9,5 Millimeter.

Heutige Morgentemperatur 12.2 Grad Gels.

W itterungsa usflchten für Frei­tage Weiterhin undellänMg und vereinzelte Regenfälle.

Die Erweiterung der Slaatslotterien.

Eigener Drahtbericht de» ..Gießener 8nylgrr»e.

Berlin. 29. Juni Dem preußischen Staat»- i rat liegt zur Zeit ein Entwurf des Vertrages vor. durch den Me Prrußllch-Süddeutsch« Staats» 1 'otten« neu gercaelt und erweitert wrrden fofl. I Der Vertrag soll abaesthlossen werben zwilchen Preußen. Bayern Wurf ember' und Baden. Es

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