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Berliner Börse.

SffelttN'Arahvcrkehr.

Berlin, 29. 3uni. (DIB. Öunllprud)) Der heutige Friihoerkehr zeigt ein fd)r ruhige- Bild. Die lenden- ist freundlich. Man fcfrättt die jlurfe auf Basis der gestrigen Nachbörse. Sarben 290291. Man glaubt, das) die Neportaelbbeschas» sung heute noch allgemein gelingen wird und daß die Berliner Anleihe in der heutigen Slftung der Beratungsstelle genehmigt werden wird. Am De» oilenmcrft hört man Part» mit 124,02, Mailand h6,25 bis 86,40, Madrid 28,65 Und dao Pfund mit 4,8565.

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rinden.

verantwortlich

für das Feuilleton: t. 8). Dr. ör. D. Lange.

Dohlgelungenen mandy^ allzu Flüchtige, im Tempo Mebcrfraftric mit unter, so das) der ®e- famteinhruef zuweilen etwa» beeinträchtigt wurde. Io erfüllte die frohe Dollendung In den Dar­bietungen de« meisterlichen Rezitator« Dr. Hein­rich Michaeli« mit rückhaltloser Dcwunde- mng. Hier ift da« wieder gegeben. Was seit dem Tode ®mtl Tillen« verloren fdxten. Verstand.

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Zagdverpachtung.

3)er Unterzeichnete wird die Jagd auf den rechts der Lahn bdegenen Grund- stücken des gcmeinschastlichen Jagdbezirks der Gemeinde Dorlar in Gröhe von rund 360 Hektar am Samstag, dem 16. Juli d. 3 nachmittags 3 Uhr. im Rathaus dierselbst auf einen Zeitraum von neun Fohren mit SMrtung vom l.ttpnl 1927 ab öffentlich meistbietend verpachten.

I* Pachtbedingungen liegen in meiner Wohnung öffentlich aus. 6O88D

Die Sagb besieht aus Feld- und Wald» gebieten und hat einen guten Bestand an Aalen und Rehwild.

Dorlar . den 27. Juli 9127.

______Der Iagdoorsteher.

Lehraaddien

fflLrhieeures Fahr lk-Kontor für sofort gesucht Schriftliche Anfreg. unter eOTtD an den Gießener Anzeiger

tung Serien.

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(Qrnnbftiltf: Vorderhaus: 2x6 31m. m Mansarden. 1X4 Hirn.. Seiten­bau: Werkstatt unb 2x4.ilnt.Hos. -Gleich- plau »u oert 5 3tm. iorberbau9 patt. il Werkstatt roerb. Irrt Enterest, erb. a fchr. An'r. u. 6DMD Irn«. Anzeiger Bescheid, ömlthiffiösus mod riiisnattuna. ruhige, schöne Vane. prelcturtt zu uevL 8»3 Wobn. bCAtebb. J. Bitr, C stattl- A4

tAoriioti^cn.

Tageslalenber für Mittwoch Deutscher Republikanischer Lehrerbund 8.30 Uhr. Sinplaal R<atzn)mnasium. Vortrag. Obst- imb (Barttnbauoerem 8.30 Uhr. Tas4 Leib, Hauptver­sammlung und Llchibrldervortrag. Gewerbeoer- ein: 8.15 Uhr. Gewerbehaus. Hauptversammlung. 18551906: R-30 Uhr,Stadt Mainz', Versamm­lung. Schus)engeseU,chast: Pokaischtehen. Licht­spielhaus. Lahnhofsirahe: ..Dte lachende Grille". Astoria-Lichtlpiele Richt so stürmisch. Reginald".

2lus der Provinzialhauptstadt.

Diesten, den 29. Juni 1921.

Noch sind die Tage der Rosen?

diiK laue 3unlna4>t I Öo heisti cd in Ro­manen. Rovellen unb Gedichten der guten, alten Zeit HerrgvU. warm war die eigentlich? Die Umwälzungen auf allen Gebieten unterer Grde haben sich auch auf die .lauen" 3uninäd)tc er» streckt, sie find Heuer alle« andere al« lau. fle lind einfach bitter kalt und unsympathisch. Selbst in die Zimmer bringt ihr eiliger Hauch, und hie Sehnsucht, die die Menschen program:..usiig in dieser Jahreszeit erfüllen soll, erstreckt sich nut auf einen wannen Ofen. Aber man geniert 'ich, Önbc Juni zu Heizen

Ich sitze am Schreibtisch mit poetischen Ge­danken im Herzen Aber sie kommen nicht zur Entfaltung, ich friere zu sehr, trotz de« dicken Vollen en Spvrtjumper«. den ich angezogen habe. Drei Dassen freisten Tee trank ich auch schon und lang mit meiner Tochter .Der Sommer ist gekommen' . .Die linden Lüfte sind enoachi". .Kein Feuer feine Kohle kann brennen so freist' aber mir. uns beiden wurde nicht warm, nicht einmal, al« wir da« Grammophon anstell­ten und es mehrmal« die verstaubte Platte e3a der Sonnenschein, der Sonnenschein ha!« fein"

spielen Vesten. Im vorigen Sornmer der Regen, tn diesem die Stolle! In den Schränken Höngen die Dotierteik-er ungetragen, unb die Äkorten flattern traurig luchenb um die leeren Motten- kiften kein Pelzmantel trüb hinein gelegt, denn man hüll: sich allabendlich fest tn diesen treuen Gefährten moderner Jun nächte

Ich habe nrir rorgetwamen. noracn. ganz unauffällig natürlich heize» zu lassen. Unb dann setze ich mich gemütlich an meinen Schreibtisch verschiebe meine poetischen Gedanken bl« zum sogenannten Dinier, der und vielleicht laue De- zembemüchle bringt, unb entwerfe einen neu­artigen TRobeberdX. etwa beginnend .Die Svm- mermobe von 1927. Da« duftige Sommerkleid, auf da« keine elegante Frau verzichten will, wird heutzutage auf Pelz gearbeitet Entzückend ist die Wirkung der '.nennt Pelzhaare, die sich durch bi? luftigen Schleierstvfle bindurchbohren. So fah ich ein wunderbare« Diodell (Mii*on rolle) apfel- grüner Tolle mit reichen Durchbrüchen über röt­lichem Fuchspel- An den Aermeln breite 2Han- scheuen von demselben Pelz, der auch für den noch Itehcnden. am Halse zugeknöpften Äragen verwendet war. welcher in einer groben rosa Tüll Weik mit Fuchs! chwanzenden seinen pal- 'enden Abschluß sand Sine Art Husarenmütze, mit Apfelblüten reich garniert, gib jener Äompofi- tion da« entzückende eichet, da« die Dame vor. Welt bevorzugt"

Ich glaube, ich lasse morgen doch nicht heizen, mir wird sonst zu heih bei meinen Schilderungen, unb die äitnbungffraft, die au« eigenem Gr­ieben strömen muh. versiegt.

Augenblicklich must ich aber auffrören. Ich will unsere Federbetten vom Boden freien, und dann brauen wir un« einen Schlummer Punsch ich habe von Sylvester noch eine Flasche Punsch- citralt kalt stehen ich meine im Buffer. Der gibt, mit freistem □Baffer gemischt, da« Getränk, da« unter dem Tarnen .Iunlbowle" die graste l Mode diese« Sommers, besonder« bei Garicn- I festen, fein wird Sva von Maslow.

Iahresfest

des Woekhe-Dundes (Dieben.

Der Goethe-Bund beschlost die Aeifre seiner Iubiläumsfestlichkeiten mit einer muf ikalisch- litera rischen Morgenfeier am Sonn- tagDornuitag. die auhervrdentllch starke künst­lerische Vinbrüdc hinterlieh. <3» ift den Leitern der Veranstaltung sehr zu danken, un« mit diesen drei hervorragenden Berliner Äünftlem bekannt gemacht zu haben.

Die Sängerin Slisabeth Ohlhosf er­wies in einer Reihe Beethovenscher. Schubert- unb Hugo Wvlfscher Lieder auf Gedichte von Goethe starke musikalische Intelligenz, differen­zierte Gestaltungskraft unb eine. beontxA« in der Mittellage schöne, llangvolle unb topblgebilbete Stimme. Ihr Begleiter. Äomualb Dikarfki. assistierte ihr mit viel Geschmack und zeigte außer- dem mit einem Schuberilchen Impromptu schöne pianistilche Qualitäten.

Lies in den Gesangsvorträgen neben vielem

Bekanntmachung.

Die Lieferung von etwa 1800 Zent­ner sichern Diesenheu, beste Qualltät. ist zu vergeben.

Die Lieferung kann geteilt werden.

Die Bedingungen können bei Der unterzeichneten Verwaltung eingesehen werden.

Angebote sind verschlosfen und ver­sehen mit der Aufschrift .Angebote für Heulicserung" bi« zum 11.3uli 1927. vormittag« 10 Ufrr. einzureich?n

In Den Angeboten sind die Dedin- gungen anzuerkennen. 6030D

Gießen, den 24 3uni 1927

Verwaltung der Deterirärklincken und

-Institute.

wird sich, wie wir erfahren. Dabei um die Er­richtung einer rechtsfähigen Anstalt mit Dem S-y Berkin handeln, die von den ver- tragschliest enden Ländern gemeinsam be­trieben wirb. Die Leitung ersolgt durch eine Generaldirektion unter einem Liaats- lotterie-Aud'chub allo eine Art Aussicht«- rat, tu der jede« Land durch ein stän­dige« Mitglied vertreten ist. Diele M.tal.eder habe« verschiedene« Stimmrecht- Preuhen 4. Bayern 2. IDürttemberg unb Baden je eine Stimme. Erlast unb 2U>jnberunaen Der Dienst- mtorifungtn für die Generaldirektion bedarf der Mehrheit von fünf Summen. Vorsitzender ist da« preußische Mitglied, da« auf Munich eine« M-t- <4icM Den Aus schuh zu berufen fraL Der- j>altimg durch die ®enerallo:terxeinteilten ae- chleht für da « gesamte O eblet Der vier JänDer; die bisherigen Mitglieder der preust - 'chen Direktion treten automatisch auf ihren ?Lunlch m die neue ®enetalbtreftion übfe. wätz- end im übrigen die Mitglieder auf VrTrschlag be« Ausschullc« von der preufr.Regierung ange» 'teil! oder kommissarisch berufen werden. Preusten icfrält da« Vorschlagsrecht für den Präsidenten unb einen Direktor, tnc Drei übrigen Staaten zusammen ein solches für den Vizepräfidenter naA Verständigung unter ihnen, unb zwar mit binbenbet TDirfung für den Ausschuß.

Für dl» Verteilung des ssteingewin»» gilt die Beoölkerungszahl der Länder als Tchlustel. Liefe verpflichten sich, keine anderen Lotte­rien für die Dauer dieses Vertrages, der vom l.öftobrr 1927 bis zum 31. Mär, 1935 lauf» und mit einjähriger Kündigungsfrist zu diesem Termin und bann seweilv von zehn zu zehn fahren kündbar ist, in ihren Gebieten zu errichten oder sich an solchen zu beteiligen, andere Geld-, Sach- oder gemischte Lotterien nur insoweit zuzulassen, als dadurch der Gesamtpreis der ^uaflafHun Lose mit 0.60 Mr. auf den stopf der Heoölkerung nicht öberf^ntkn wird. 3m übrigen wird eine gemeinsame Politik mit Bezug aus solche Lotterien vereinbart

Gs franbdi sich also um eine vollständige Vereinheitlichung des Lotterie- wesen« innerhalb der wichtigsten k-eutschen Länder: Ne ist ald ein Baufteinchen zur deut­schen Einheit zu begrüben, wenn man auch grund­sätzlich verschiedener Meinung darüber fein kann, ob e« sich mit der Stellungnahme zum Glücks­spiel in lebet Form ganz verträgt, wenn der Staat Lotterien überhaupt nicht nur zulästt, son­dern betreibt und durch eine, bei der Preustisch- süddeutlchen Staat «lotterte allerdings in der Regel tn würdigen Formen gehaltene Prvpa» qanba an die Dolksmassen freranträgl. Aber das ist eine prinzipielle Frage, die frier nicht }ur Gnlscheidung stand unb es bebrütet jebcnlall« einen Fortschritt, wenn durch Vereinheitlichung de« ßottcrlctt'efen« der Zustand Mampf: wird, unter hem sich einzelne Länder bzw. ihre Qotlerie- vertrieb-stcllen gegenseitig Konkurrenz machen unb da« Publikum in die Gefahr bringen, toeacn Spielen« verbotener Lotterien innerhalb de? Aeichsgrenzen bestraft zu werden, die im übrigen unter einheitlichem Aechl stehen.

Empfindung und höchste« Stilgefühl, verbunden mit einer sprachlichen Kultur, die bie Freude an der strömenden Schönheit de« gesprochenen Wor­te« wieder auf leben läht, verschmilzt frier zu einer köstlichen Einheit und beschenkt mit einem unvergcstlich bleibenden Gin7>ruck.

Vicht weniger gefiel am Abend vorher dem trotz der verschiedenen Veranstaltungen dieser Tage zahlreich erschienenen Publikum dte T a n z - barbie t ungen von Wera Donalie« vom Opernhaus Frankfurt a. M. Die junge Künst­lerin Halle da« Bestreben, durch ein vielseitige« unb in feinen Gegensätzen wirkendes Programm Abwechslung zu bieten, und fle batte sich damit eine recht schwierige Ausgabe gestellt Ihre Lei­stungen waren sehr beachtlich, wenn auch hier unb da ihre Kunst noch nicht ganz ausreichl. diese Aufgabe restlos zu erfüllen, ufrur zweifellos starken tänzerischen Begabung gelingt der Aus­druck de« Grotesken bl« setzt am besten: die« zeigte sich in der amüsanten Ballett-Parodie von Drigo. ebenso im Lale-Walk von Drbusffr. Hier ist höchste Originalität in ihren Einfällen.

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nittagddNkn tin lutorobifit eint ^anr.t 311 JaucrnJaui um c Dauer, ter Jij ntn ®tuwf)r*taB nb beriette ft»

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lina austerorbenttich weit aus dem rtbtrilftnfter unb bsewrtu t^bci nicht, beb cm Gütttzug tn voller Fehn aus der entgegengesetzten Kichtuna freran- kam Bon diesem Ge^rnzuge wurde der oünghnm so start am stopfe gctroficn. datz er schwer verletzt in bas Ldtr.l jurutf nt. stach der Änfunft im dm» jif.cn ^abr.tiof wurde die 7ireiwiUioe Gamtüt*» kolonne porn Molen Kreuz frcrbelprru|en. die den bfbauernscxtien Jungen schleunigst in bte Chirur­gische stlimt verbrachte. W.e wir dort auf Anfrage b.'ricn. bat her Iunge wahrscheinlich einen schweren Lchädcldruch erlitten, sein vesinden ,st ebenfalls lehr schlecht.

" stein Ort ist den Dieben meh, freilia Das konnte gestern vormittag ein btt« derer Vanbmann oud dem Khimbatal e f ähren, der im Bertra-.ien auf die unbedingte Sicherfrchtz eine« 3uftkMKbäubed fein Fahrrad, ohne cd an« zuschliehcr. im bieligcn Am . gerichtsgebäude ab­gestellt baf.e X« ber Ben rauer JMige zurück« tefrrte an den Ort. wo vorher fein S.ahlrost tu Pracht unb .-herrlichlert geglänzt hatte, mufrle er bic betrübliche Wahtncdmung machen, dast ein Spitzbube e« mtiHenreile an sich genommen unb damit auf- unb davonge^iangen war 3on dem drnften Diebf ebll bi« setzt sede Spur 11 n» bie Mora! von der G<schichte ist datz man auch in einem Iustizgcbäude vor Dieben rttcht s cher ist unb ein Fahrrad auch dort lieber am» schliesten soll

Sein en 7 5. Geburtstag kann morgen in geistiger Frische ber Schuhmacherme,ster Johann stoch haikroOee 89 wohnhaft, begehen.

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Der Alice! rauenveretn vorn Aoten streuz macht c* sich zur Ausgabe einen Film frier vvrzuführen. der In schönen, gut gelte 11 ten Szenen den Werbegang zwei« Schwestern vom Ao^n stveuz zeigt. Die^nn Bad ruf der ganz auf wachsten lebe unb Selbstauf­opferung aufgebaut ist. feilt es gerade in her augenblicklichen Feil sozialer H,> «.»ediirfti ikeit an g eignerem Aach wuchs So soll nun biet Film wirkliche emftfraftv Anhängerinnen für diese edelste aller Xatakiten werben frclftn. welgt die BiellältigMt M Schweltarnberufs, der sich nicht nur auf die Hilfe tm Äranten«lmmer, Ion dem auf sämtliche Ari'eiten in Haus imb , Garten, sow.e sttnderpsleae erstneckt. Daneben wird aber auf die Grhaltung der Gesundheit der Schwester selbst groster Wert gelegt. Via freien Stunden Werden durch körperliche Hebun­gen im Freien. Spaziergänge und fröhliche ®e» 'elligkeit im Heim angenehm unb nutzbringend verbrach! Für den Fall des Äranffreild» und Invaliditätseintritt» ist eine schöne Veriorgung der Schwestern vorgesehen. Der Micesrauenver« ein vom Aoten streuz legt Müttern und Töch­tern den Drsuch dieses Kim« warm and Her», unb macht schon freute auf den demnächst be­ginn en im ©amantcriurlu« aufmerHam.

D e r Berliner Sck-Sugenbchv« kommtnachGiesten. Dieser nach dem Lieder­forscher Prof. Ludwig Srk genannte Cfror etwa 110 Knaben und Tllätchen - wird im Iuli« August b. 3. eine F e r ie nkon z ert rei f e un­ternehmen und auf dieser Heile auch (Heften besuchen Diese Beite fvll in erster Linie der schö­nen Gesanaskunst dienen, aber auch den hingen Choristen Gelegenheit geben, da» deutsche Vater­land zu schauen und seine Bewohner unb beren Litten kennen zu lernen Der Ohvr bietet in einem gediegenen Programm (Dauer !/< Stun­den) vierstimmige Kunst- unb Dolkschöre. deren Ausführung nicht nur In der Fach- unb in der Tagespresfe Berlin«, ftmbern auch von der Ärltlt allei Konzertstädte al« künstlerisch aneilannt wurde. Da« hiesige Äoiwert wird ©am« tag, 9. Iuli, stattfinben. Oläfrcre« hierüber wird spä­ter noch bekannt gegeben »erben.

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Wo« noch nicht in höchster Vollkommenheit vor­handen ist. ist bi« Gribsthrit bed Xörpert. b* Körper geworden« Grazie unb bk Auhe in bet SctDcgung voeniger wäre mefrr!>. Dies feien einige Dcfrlgetmintc Hinwecke an bte aufstre­bende junge Künstlerin. Sehr apart waren die «ostüwe. die di« schöne Gestalt der Xäiynn noch hervorfrobeer Durch mehoere Zugaben dankte die .stünstlenn für den starten Beifall, den ihre Tanzvorführungen Landen. Paul Zoll wir ein afrlolui zuverläs'iger. rhtzthmilcher Begleiter am Flügel, der auch durch feine mit gutem rnullfralischem Grichmack ausgrtväfrlte Svlveinlagen allgemein gefiel

Arn Sonntagabend fand eine gut brluyc Mitglieder, usammenkunft statt, deren Bvrtvagsfolge beifällig ausgenommen wurde und bw dem Iahreskst einen schönen Au« klang verlieh

Zusammen« asl^pd sei gesagt, daft die Aus­gestaltung br« diesjährigen Iahresfeste« des Gsetfre-Bunde« auf einem sehr hoben Aiveau stand unb unbedingt die höchste Anerkennung und den Dank aller Festteilnehmer verdient.

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D t» Lonnenfinsternis tonnte bei dem nachgerade selten geworbenen klaren commertoetter, besten wir uns freute früh zu erfreuen hatten, auch von hier aus vortrefflich beobachtet werben. Nach dem prächtigen Sonnenaufgang ftrofrite Frau Sonne etwa bis 5.15 Uhr mit vollem Gchchi aus the Lede hernieder, bann begann ber seltene Vorgang ber Mondschc^enwandening über die Sonne. U n 5.20 Uhr bemerkte man durch ein geschwärzte» Glas an der rechten oberen Seite der conne die ersten An­zeichen ber Verfinsterung, die nun immer rascher zu nahm unb etwa um 6.10 Uhr die von hier aus zu , beobachtende größte Ausdehnung erreichte. Das Sonnenlicht war dabei in $une!ymerbem Maß, I immer jahler geworden unb erreichte schließlich eine ; Trübung, die ^iWesichts ber KSprozenligen Verfinste­rung bes grasten Gestirns auftcroröentlid) start war. Etwa von 6.3" Uhr ab wurde bas Bild der lachen- , btn Himmelskönigin bann allmählich wieder klarer , jedoch verwirklichten sich die Aussichten aus einen , freundlichen Sommertag auch freute noch nicht, denn etwa von 8JO Uhr ab zog wieder starkes Gewölk heraus, bas- uns wiederum ber wohltätigen Tr- auickung durch den Sonnenschein beraubte.

" Das letzte Wahrzeichen ber f rüfrer en Union-Brauerei am unteren Hardthof, der Schornstein, wird zur Zeit nleber- gclcgt. Gebäude und Einrichtungen ber ehe­maligen Brauerei sind bereits fett einigen Iahren frefeitigt. so bafi ber Schornstein für keinerlei Zwecke dort Verwendung finden konnte. Wie bc- fatmt. befindet sich seit Herbst 1924 in 'bem unteren Hardthof da« ^niveriitäts-VerfuchSgut. welche« die Hvsrcite und die Ländereien im Laufe einiger Iahre bereit« zu einem mustergültigen unb an­sehnlichen Gut frergeriefrtet hat. Zu begrüben wäre e«. wenn nun auch der letzte Rest, die fMhere Radreim an läge nebst der fast baufälligen Tribüne, beseitigt würde, so haft der Hardthof mit seiner Umgebung einen ausgesprochen land­wirtschaftlichen Tharakter trüge

* 'B i e fr m a r 11 inGieft » n. Auf Dem geslri» gen Rinbermarkt waren 674 Stück Groftoieh unb 266 Kälber aufgetriebtn. Am Dormarkt war der -bandel ziemlich flott, später wurde er etwas schlep» penb. Trotzdem zogen die Preise an. Es wurden be­zahlt für Mii-bluhe 1. Dualität 6.V» bis 750 Mark. Milcht,che 2. Dualität 400 bis 550 Mark. Schlacht lüfte 250 bis 350 Mark, junge Rinder ISO bis 25 Mark. Zuchtkälber 60 bis 80 Mark bas Stück Belfere Tiere wurden über Nottz bezahlt.

" Ein tragischer Ungkücksfall ereig­nete sich freute früft auf der Main»Wcser-»afrn zwi­schen Lollar unb Giieftrn. Mit dem von Londorf kommenden, um 7.26 Uhr frier ointressenden Fuge fuhr der 14 Jahre alte Heinrich Erb aus Trei» an ber Lumda, ter einzige Sofrn einer Witwe, wie alle Morgen noch frier, um sich zu seiner Arbeitsstätte zu begeben. Während ber Fahrt beugte sich ber Jung»

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