Aus dem Reiche der Frau
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gibt 6 Totlagen. Älcinigteii. bie* S.npacken! eßafi man. \5) mach schont sagte meine Stau. 3ber nach einer Stunde muh ich doch zu Hilfe kommen. Und nun hat Frischen die Sache auch
8ti her Untn °><n Tunbe» fr und fianbti Unlit^ri,. murbtn übt, ke
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Dic Mode der einulnen Bubenfopfiiünanwn ist mehr oder minder crichopil. eine neue Jdeee daher lanah fällig Selbstverständlich werden sich — von
sich,rzust,U,n. emp| zu dünne Wolldecke unterzulegen.
Dos Porzellan, gleichviel, ob #» modern oder antik, kostbar oder einlach ist, soll unausdringlich im Dekor, geldülfl in den formen sein, und bei den
(Nachdruck nerboien.) DU einseitige Nockenlocke
Die Mode im Winter — ouf der Strohe und im House Ton Time Beer r (-Nachdruck verbotenN
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Bänder Blumen. Schleifen lehren wieder, ohne das Gefühl des ..®evukten", bet Xlcber- la denen auflnmmen zu losten lieber diese Äleibet Uebi man den Selben- oder WvUstofsmantel. der mit überreichem Pelzbesatz am unteren Xand an den etnxelnen Bahnen, am Ttermel und übergrohem Schalkragen geeignet ist. den Pelzmantel zu verdrängen ___________
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doch getagt du sollst nicht allein. " Äa und so weiter xa|en- kopf 3nne Friertagsstimmung Weiner Frau wurde der Nasser kalt.
Sann kam das Sinpacken der Steine, -ie mußten doch wieder in Ihre Kästen hinein. Dazu Kleinigkeit, biet E-.npaden:
Der Baukosten.
•ine nachweihnachtliche Betrachtung
Bon H S von dobeltlt.
Mo 3u Weihnacht en bekam mein Junge einen Stelnvaulosten Bich« etwa von mir Son- dern von Onkel P-.nl Onlel Paul ist Jungge’eile und verdient reichlich, seit langem schon
Ser Baukasten kam einen Tag vor TBetb- nachten an als ich gerade den Shristbaum schmückte Der Wann aus dem Kaufhaus hatte schwer zu tragen, denn der Äi’ten ist dreiteisig Sa keucht man. wenn man ihn vier Treppen
mit. Der türm muhte doch noch k.tifl werden. Kleinigkeit. Ilm fünf war er fc tig Und meint $rau niest» — zweimal, dreimal. Sen Schnupfen ist sie heute noch nicht los
Wundervoll war die Äi.dv geworden Aber das Ausstehen wurde bi.ter schwer am 24. Und an dem Tage fällt der Nachmittagsschlaf auch immer noch auS. weil doch um 5 Uhr beschert wird. 2Ci Dir den Baum ansteckten, kam Onlel «XauL 3r wollte gle:A n Me Weibnacht-ltube -Nichts zu machen. 3d) wo c ihn mit der Kirche Überraschen. So stolz u.- ich
Und dann ging die Tür auf und ine Spieluhr spielte .Stille Bad)!, heilige Rächt W.r sangen — d. h. Ich brummte und Onkel Paul
ihr- rühmen können
‘.’lun. wir wollen der l,ebeoollen Ulan« bet llockenvrr’chenken» von Anno dazumal ihren Aauber nicht nehmen Gott fei Dank Haden findige f)aar« fünfiler Methoden ausgeklügelt. kue zwar mit einem gewissen Äoftenauloanh verbunden sind, flwr immerhin den Erfolg ,ei,taten, dos, auch die glatteste unk widertoenstigstk n.mriirähnt sich wellt und bat unscheinbarste haar duftig locker frisiert werden
______ i Rrifutwn. die durch I eine Partie von Nackenlöckchen ihren Abschluß fanden. die fjaare länger wachsen lassen.
Der Abendmantel ist ein Thema für sich: jene kostbaren Brokat-. Grtpe- und duftigen Ühiffonmantel gehören in ein Auto, diefes Genre dien« nicht als wärmende Hülle, sondern mehr als Ergänzung der duftigen Abendkleider aus llr^pe geornette Betoura-ttblffon. Tüll ober Brokat. WÜHrenst man zu den Brokatkleidern duftige Gebilde aus Georgette und öbiffon mit großen abstehenden Kragen trügt, die au» kleinen gezogenen Püffchen oder auch aus feinem Peizwerk bestehen - Hermelin, mit seinem zarten Schmelz, steht augenblicklich in höchster Gunst wird zu den Shiffon- und Trkpelleidern der Brokat- mantel mit dem Stoff des Kleides gefüttert — bevorzugt Weite Aermel mit braunem Pelzwerk verbrämt hochgestellte Kragen, flatternde Haftungen. bilhen das Lharakterlstifche der Phon- tafiemänlel oder «opes die aber nicht ganz den leichten Hermelin- oder Zobelmantel zu verdrün- gen verkNdgen, die von Jahr zu Jahr kostbarer werden. Originell sind auch die aus Spitzen unb Spitzenstössen gefertigten Abendmäntel meistens aus Bletallsptden. mit feinen Pelzstreifen kombiniert . alle Arten material sind also Derart*!,et. so daß es teder Same möglich 'st. sich ganz ihrer 3ndlvidualitÜt entsprechend kleiden zu können.
Der gastlich gedeckte Tisch.
Bon AnneMarle Mampel.
(Nachdruck verboten )
Gäste bewirten zu können, ist eine der schönsten Haussrouenfreuden Die basen Jahre der rationierten Lebenomittel, der auf alle» sich erstreckenden Ctnapphelt unb de» Mangel» an Cidil und Neuerung, hoben sie allerdings arg ins Hintertreffen geraten
brummelte. Senn Spieluhr« haben verdammt hohe Lagen Als alles still war. wollte sich mein Junge auf seinen Ti'ch stürzen
Aber Mutter (lei ihm In die Anne Langsam. langsam, fonst füllt die Äirdx ein!“ Sie halbe Freude war weg Und bald daraus mußte ich Onkel Paul mahnen: .Bitte, tritt nicht fo fest auf die Kirche wackelt.“ 'M wurde ein Heiligabend auf Zehenspitzen Und der arme Bengel hatte es auch nicht leicht. Mit den Bausteinen konnte er nicht spielen und die anderen Spiellachen durste er nicht allein vorn Tifch nehmen .Stoß ja nicht an. sonst stürzt die Kirche zusammen.“
Schließlich hatte Onkel Paul eine wundervolle Idee Man müsse den Bau von innen er- leuchen Sine dreiviertel he.untergrbrannte Baumkerze schob er zwilchen die Quadern es machte sich prachtvoll Wie Weihnachten. Wir freuten uns lange daran. Bis meine H.au schrie Meine Decke, meine Decke!“ Aber da war's schon zu ipat die Kerze war umgefallen und hatte das Weihnachlsloch In den Stoff gebrannt.
Am ersten FeieNag stand die K'.che noch Wir hüteten fit wie unlern Augapfel. Aich, einen Augenblick durfte der Junge allein in der Seit frühe fein. Aber am Aachmittag entwifchte tt uns doch $ür eine Minu e Und da war da» Unglück da. Klaoderadatfch! Und Kinder- gefchret Sr hatte feine Spleitle.e In den .Stall' bringen wollen, das hatte sich untere Kirche aber nicht gefallen lallen Sie war über H.itzchen» Syanb zufammengestürzt. Schaden L2,E> s^ nicht Sine
Di» Mod» Hai nun einen Lu»weg gesunden dem eine apart# Nuance nicht obflflprodxr werden kann Die bereu» länger gewachten««! floate werden in breiten Ichönen (Safferö Dellen am Hmterkopf von recht» nach sink» gelegt, an der einen eeite brldnpi unb munden schließlich in eine große elnfel* t i p e Lock», welche sich vom weißen Nacken plastisch abhebt Dies» »in» Locke aber laßt man sich unbebingi nxisierwellete. so baß si» nur mit ben Fingern wieder gedruckt unb gelegt werben muß. so fällt sie täglich unb stet» tadellos
Parallel dazu trapi man aus der chm seine Fransen oder gtsichsall» aroßeLocken. welche teiliveiie logar dl, Obren bedecken Da» Haupt- augenmerk ledoch gilt der Nackenlock. welch» be» Sharottcnstikum der n»uen Rrifur ist. und kein Mann könnt» di» li,b,glühendst» Frau dazu br- mtgrn ihm diele Locke au» Liebe ju schenken
(Bott sei Dank sind bie Manner von heut, nicht allzulebr mit Sentiment» belastet. Gil swuen sich wenn die am stop' angewachsen, Locke ihrer Frau oder |en,r in deren Begleitung sie sich tzesinden. gut kleid«, wenn die Frisur so wie bl, st lei düng tadello» | >s, Denn offen gestanden, gerade bie e i n ,. die Nockenlocke, konnte man dem Manne erst dann sch»n-
I ken, wenn . sie unmodern geworben Ist.
BlUrtmae konnte sich diese grifur nicht ganz bwrd)khfn da eben der «angel an naturgewelliem Haar daran btnberte. siet» mit einer ,atzet loten Nackenpartie zu erscheinen. Dies» vtei»n Löckchen aber täglich einz«,brennen war — da man sich da» selb', nicht besorgen kann — »rs»»n» zeitraubend unb zweiten» eine stündige Ausgabe
Sin Stein sehlt Das merkt man beim ®ln- packen. weil das Schema nicht ausgeht. Sin winziger Stein. Die alleifleinft» Horm. M.r suchen Sch hege auf der Srde Sen halben Abend vertue Ich mit Ableuchten aller Öden und Wlnlel. Aich:» zu finden. Der hebende Junge wird zu Bett gebra«6t. S- findet Weik^ nachten gar nicht to fchön 'Ikibbi hatte ihm doch versprochen, mit ihm zu fplncrL Und ha, nicht Wort gehalten. Atcht Dort halten können, er mußte doch suchen Kaum, daß ich zum Abend- gebe! in» Kinderzimmer kam.
Ich fand ben Stein — das Steinchen nicht. — Aber auf dem Teppich gelegen hatte er doch. Das weiß ich jetzt. Denn feit gestern ist unter etaub'auger kaputt Ser hat ihn mit eingefaugt beim Reinigen am nächsten Sage. 3m Getriebe fitzt er. — , .___
Hübsche Aeparaturkoften wird s geben — Ss lebt der Baukasten 1
Ordentliche und pedantische Binder.
Bon Sophie Landau
Zhe modern» Srz»ehung»m»thode, besonder» d«« der Montessori, hat ein, ganz ungehkure Um- wülzung gebracht in da» Leden der Äleinhnbtr. jener Alteroftus», der man bie dahin padagogi'.h nicht dt Bedeutung dtimaß. di, >hr in der Tat zu- kommt. Denn do, Kind mit 'echs Jahren in bie schule gebrach, wurde, dann foUte e» anfongen zu lernen, dann sollt, ihm ploglich auch alle, zu fliegen. wo, bi» dahin in seiner iirzthung ccUia otr. nachläffigt worden war. weil man e» noch nir zu nein hielt Sm beionber» heikler Punkt war immer die Erhebung zur Ordnung. Bon dem Rindt, da» man bi» öabtn völlig gegängelt hottt, wuroe plötzlich Ordnungssinn dcdangt Da» war Ordnung 'für da, fo erzogene stind? Ein 'remder Begriff, den man noch nicht ausgenommen hatte. Da» Rind ha e eine oage BorsteUung davon, wo» Unordnung sei. denn über bie hatte feine Umgebung oft ge- feuijt. wenn es beim Spielen alle, durcheinander- geworfen hott, Dann mußt, es wohl unter vielem stöhnen und »lagen mit rechter Unhfr alle, wieder roepräumen. unb bas gefchah gar oft mit dem Ge Sanken es lohne eigentlich kaum zu spielen, wenn men dann hinterher fo viel Mühe habe
Ganz anders dos zur Tätigkeit erzogene KM non heute, bas in feiner kleinen Gemeinschaft im Kindergarten bw Freude an der Arbeit früh ferner lernt, dem e, gar nicht darau' ankommt, viele Sachen herbe, len. bie e» nach Beendigung der Be chöstigung ohne Mahnung wieder an Ort unb । € teil« trog: da cs genau weiß, daß keine Heinzel Männchen ihm nachröumen. bah e» in bi,(er Hm- .'jchk au» sich alle n geftelU ist. doh alles wieder ’o auytben muh. nxt vorher. Das Üiteb. ba» selbst arbeitet, erkennt, erfühlt ben Sinn ber Ordnung, ihre Noiwendl.qkeit unb liebt sie. Wie wichtig die Erziehung zur Drbnungs rbe ist, haben die Baba- gojtr alter 3euen betont, denn man wußte, bah mit
der äußeren Ordnung eine gewisse Disziplin Hand in Hand geht. Nur verstand e, wohl leine Zeit wie die lursrige au» dem Zwange sozusagen »Ine Erla'.itznl» zu machen: ba» Rind von früher muhte aufräumen ba» Rind von heut dar! aufroirmen und Ift stolz aus diese» Neckst, ♦, „fühlt lich, weit man von Ihm do »selbe verlangt wie von den älteren Geschwistern ober gar oon Erwachsenen Den «Indern, die einen Kindergarten noch ber M. thobe brr Montessori besuchen können, wird da» «rlemen brr Drbnung besonder» leicht gemocht. Sie wissen, daß Ihr Nein,» fxiu»n>flen von ihnen frlbf. In Stand pebaffen werden muß. und so tun «na brn aste Ptadchen da» ihre zur riufrechtrrhoilung unb. wenn r» nötig ist, jur »tedecherlt-Uung her Ordnung. Sie lernen sehen, die erste Borbebtngung zur Erweckung de» Ordnungssinn».
Die neue lebendig, (t r j ,tmnfl,(onn bewahrt auch bl, Kinder vor einem Fehler, ber, mit dem Won „Kintz' in Verbindung gebracht, geradezu porabor anmutel vor ber Pedanierie. Pebanlen, setzt ein« Unbeweglichkeit, ja Leere voraus, die man bei flm btrn nicht vermuten möchte. Ein «inb mit edyt*r Kindlichkeit kann auch nicht prbanhfd) fdn. denn <9 gehört zu ihrem faS^tn. baß durch irgendeinen drolligen, plötzlichen Einfall alte» durcheinander- purzelt. Der ober kennt nicht jenen altklugen Typ dessen „Orbnungdiebt* von seinen Eltern gerühmt wird, ber In bi, größte Aufregung gerät, wenn jrmonb etwa, in feiner Schublade suchen will, aut 3jrrht, irgend ein Gegenstand könne auch nur um etner Zentimeter verschoben werben, der. um fein, -pielfachen zu ..schonen^, sie lieber Im Schrank loht. Die allergeringst, Storung bringt solch »in «Unb aus feinem seelijchen Gteichpcivicht. unb wenn die Umgebung diese ..Ortnungalieb, bemunben. wächst sie »um Fanonsmu, an, der unerträglich rturb Eichendorfs lagt: ..Mich bebünft: pe banttfd, fei bos -chsimmste doch von allem'. Tot iad>» ift daß wohl nickst oiete Efpenschoften dos Vtben fo ungemütlich machen aste die Pedanterie^ die überall unzufrieden nörgelt, ollen Flug hemmt we,t sie immer am Kleinlichen, Unbedeutenden hon gen bteibt.
Dos ift dos Große tx, neuen Ergehungrorln^pt. bah e, die Kinder nicht zu geborfamen, korrekten Suppen machen will, «ondern, doh men ffe von vornherein zu brauchbaren Merstchen bildet, die nicht •,m System erstarren, sondern, die mit Arbeit,- unb Ordnungseifer fehen. wo, zunächst nottut. Disse- sichere Uederfchouen der Srtuatum, unb bo, leib ständige 3ugrc’nt wird ben Kindern in ihrem fpb teren Leben von gor nickst zu überschätzendem Den fein. Str »rziehen-che Wille unserer ZeU gehl b- hin, hie Heinen Äinber ichvn zum schassen zu bringen, flögen sie a?tio fein im Spiel, im j)er vorholen unb Durcheinander werten von ®eg?n ständen, die ihre Bbanto<ie gerade brauch«, aber holten wir ’ve auch an zur Aktivität im Ortntn, bat bann eine liebe Gewohnheit »ür sie wird, unb iir tme Goethe, ber grosi^ Meister ber Ordnung jagi „oiei Zeit gewinnen lehrt.'
will, al» e» ist
Born blendend weihen Gedeck an^esanaen, muß olle, -orgsalt und Gepslegthest verraten. Besitzt die junge Hausfrau mit knaop bemessenem Däich,schoß kein für tjn, lange Tolel au»relchendet Tilchtuch. lege sie die notige Anzahl kleinerer aneinander, kann sie e» ermöglichen, wähl, sie »Ine mit handgearbeiteten Spitzen oder Stickereien verzierte Decke tjer breite, ondernsall» kleinere derartige- Deckchen über bat glatte lud), wobei natürlich mit Ausnahme de» Kosse- und Teetische» Weih in Weiß al» Gefetz gilt ' ite Handhnbungen beim Servieren 'siehst e» sich, ö"z oder eine nicht
Wenn man fnutzer dem ober der Gesiebten kid< befonber« Gewogenheit oerbrstrnetsiden wollte, bann schenkte man ein» Lock» feine» „wie Goltz gesponnenen' oder ..ebenholzlchwarzen' haare». S» Ist ganz erstaunlich, asie viele Menschen in ber guten alten Leit mit der poetisch verderrlichwn Lock» auf« warten konnten und noch dazu in Naturwellen D»r Neid tönnt» einen treffen! Denn ein Gang durch b»n heutigen Frisursalon belehn un». daß nasiirgewellte Locken eigentlich etwot v,rhälini»maßig weltrne» sind und eigentlich nur wenig» Frau»n sich ihr».
lassen, brüte ober Ifl bte gut, aUe G»vslogenh»u, ein paar liebe Rrrunbe ober einen größeren Krel« zu sich zu bitten, wieder zu vollem Kechk gelangt und wirb allenthalben eifrig geübt Die Frage „Die decke ich den gastlichen IW ist damit in den Mlttelpiinkt hausfraulichen Interesses geruckt
Nwei Grundbedingungen seien al» richtunagedend lurrft genannt der sestllch gedeckt, Tisch soll sich harmonisch in den gegebenen Nourn und ba» Niveau de» Helm» süaen und muß, für sich allein aewerlet, Stil haben E» wirb demnach In einer einfach möblierten Dreizimmerwohnung «ine auffallend kostbar arrangierte Tafel alelcherweise au» dem Nahmen fallen, wie ein mit sparsamen und sehr bescheidenen Mitteln zurecht gemachter Tlkch in einem prunkvollen cpeiftloal; und es würden Orchibeenaedlnde zu «ipakkabestecken ebensowenig poften wie ein Bn melschalchen zu schwerem Silber unb blitzendem Sri« (toll Verpönt sei serner alle», was mehr scheinen
begriffen.
2K$1. wo keine Kirche mehr Kehr, ficht er. dah man mit ben Steine: bauen kann. Und er türmt sie aufeinander. He rllch Ss gibt zwar keine Kirche, auch kein Hous, es geht zwarmcht nach der Borlage und auch nicht -ach der Schönheit aber es boul sich doch etwas in die Hohe Gori. SriiKhm ift eben no4) lein Poelzig
Denn er nur nich. immer gerade di, Steine nehmen wollte, die wir $urr. S.npackm brau- ch^n - immer gerade die ».eine. Dir ve.iuchen. anders herum zu packen, um chm teine kleine SrcuX nicht zu stören. Aber es ge"'t nicht, büs Sinpackschcma ist unerbittlich Fritzchen muß teine Steine heraus rücken. Sein Bau wird von Shembänben zerstv.t S.npackfanai'smus Da- gegen ist nichts zu machen. Und SnMten heute: 'Pappi — ift das denn nich: mein BauIaftenF
'Ian kommt auch d«r Delzmantel zu seinem Aecht Dte kostbaren Sdelpelz« werden de» Abends unb auch am llahmittaa getragen, für •en Bormittag liebt er sowohl die elegante grau, als auch die beruf »tätige Dame all wär- wende Hülle einen preiswerten 'Pelzmantel zu wählen deren Auswahl fast unerfchöpfthch <r- tzHeim Durch di.- aroße Ulanteimobe hat sich «in« ebenso groß Kleldennod« entwickelt, deren |«!i'otltfi)«nte Sigenschast Einfachheit ist. Trilol- r . ,
eraxb« haben den An'pruch. daß fi« warm hallen zu Diele Vorteil, Langst ob,r Ix nnft doch «ehr deaanl wirten. IrUot-»barm,ulc 6omm,r b,U,bt,n obrenlr,i,n nnb 3eil,D. ab«, auch unvermindert Kashastosf. I "* —-
Int zu entzückenden, einfachen Kleidchen modelliert. bte besonder» schmiegsam sind, und sich wärmend der 3ahres»ei: onpalsen. doch gerade tunt biete gesuchte Einfachheit eine besonders mite Verarbeitung und vorzügliche Stosse ver- Hang«-ii
Der Aufputz wird au» Metall - viel Gold «ewählt. Paspelungen. Strickereien, auch mit Mc- jallsädeu buntw,btr Stosse, sind bte a,geb«ncn Benütze diefer Kleidchen. Meistens mit Gürtel «uäaeaibeitel. liebt man bte au»fpr.,igend<-n 5al- •en her Köck» ,rst in halber Höbe beginnen. Der Halsausschnitt paßt sich ebenfalls der neuen Moderichtung an. und wird vielfach viereckig gearbeitet. wenn nicht der spitze Ausschnitt oder hvchgefchlol'en« Sonn vorgezogen wird Bei dielen einfach gehaltenen Kleidern ..unter dem Mantel' Ist bte Wastl des Stoff,», beionber» ba meifiend naturfarbene Xön# getragen werden, von größter Bedeutung, ganz ueue •flehe werden durch die 3ulammenftellung •on zwei vollständig voneinander abweichenden Stoffen erzielt, eine Mode, die auch für das Tlachmittagslleid .unter dem Mantel“ alzeptiert ist AI» Material für dlete Reb« »rep« fatin en erster Steile, ber durch seine Wcichd^i und durch den Kontrast der Ichars glänzenden unb btt stumpfen Seite sich vor-chgsich zu den Psis'«.- jnl» Glockenteiten Aassungen unb jener Ausarbeitung eignet, die das ., ,r«nilnine“ in der Klei-
Deingläsem oergesi, men nicht vast ein reich g» schsisiener, wenvvller Kelch keinen mittelmäßigen Ira. ten bergen hart, dah allo M. wo man »,»wun gen ist. billigere «etnsorten yi verwenden au» - um einem lächerlichen vsideripeuch zu entgehen - rtn einfachere» Gia» gebraucht werden muh
Wer über genügend echte« Silber verfugt, wird H felbstverständlich benutzen, einerlei. * e» sich do de. um Besteck,. Schalen. eebuMn, HuHon, und ähnliche» banbelt. ohne deshalb in den Fehler ^u verfallen. Dinge, bi, nicht denvsigt werden. Ifbiahd) <ur Schaustellung aufzubau,n Der aber zu Silbe, erfaß greif« n must, wird gut tun, sich habet auf da, unbedingt Erforhertich, zu bddtrönfen unb sttljchen «fan, zu vermeiden . . . u
Wesentlich für den Eindruck b,r Tafel ist ibi vlum,n|chmuck. unb man muß. um hier ba» Nichtig« zu treffen, lorafam wagen und mähten Vie früher beliebten hachftr eben den Nrrangemeni», bi# einen, bi, Aussicht auf da» S,genüd,r raubten unb m,hi al» fünheml» denn al» 81,r ,mpfunb»n wurd,n haben sich vSlliq überlebt Man ordnet heute We Blumen In stachen Schalen, dringt sie farblich in schön, Itebfreinftimmuno mit dem Oh .ratter de«- rtfche» und laßt von Ihnen »arte flrtinf Banken ober buntgleißenb, cclbfnLinbfr auefaufen. die sich anmutig zwischen bi, »inzeknen G,d,ck, legen
Dem ,ln gut entwickelter Farbensinn eigen tfi, kann bie reizendsten Kombinationen erfinden, fühli man sich aber In dieser Nichtung nicht unbedingt sicher, holte man sich an eine biskret, FaN), und Blum, etwa an fl.-lblut, Nelke« Ml, Asixtragu» ranken eher an zartlchatti,rte Nofen mH edenfolchen schmalen Atla»b«indern. an Alpenveilchen ober Ehn, anthcmen Ord) been, der lururföseste Tafeffchmuck. »leiden anfpruch»voll,n Gefelllgkelien Vorbehalten, ebenso all, ,ln rocnlfl ,xtravagant,n Zusammenst«! lungen, von b,n,n. um ein Mfptel zu fl#b,n, Lilien mit blauen Hortensien al» ebenso elegant wie eigen artig genannt seien.
Unb zuleßi Nvein Dort über die e 1 ei■ rtitung oif soll weich unb warm sein, Stimmung liMI.n unb teln,»fall» ein Meer harten unb grellen L ch verbreiten, ba» von oben kommend, lebe» Kräh,! sußchen um schöne Fraucnaugen umbarmh.rzi unterfircicht unb bo»ßast di, flnm,|cnb,n auf fahl spiegelnde Herrenhaupter iensi
Mit Uederlegung und Liebe gedeckt, gefchmn und erhellt, wird der Tisch nicht nur Minorn/- sondern auch ästhetisch, Nelst entsalten unb b nreubc der smussrati an seiner vvllendeien Gelt lang in ben Gasten wiberkilngen lassen.
Kezepie für den Zanuar.
Bon A von Brandenburg
langst fällia Selbstverständlich werden sich — oon brr Lanbwlerigtel, be» Verfahren» ganz abgeiehen — bie Frauen nicht plötzlich wieder lang» Hoare ‘ it der Biibentopf denn doch ober Hai man sich zu den Im
Oie moderne Frisur
Bon Hilde Hanna S i I,« H u 11 r r
hoch tragen muß.
Eine halb« Stunde später kam auch On!d Paul mitten in meine Schmückarbeit hine.n. Ich freute mich 'v über die Störung, iznd e» fragte gleich nach dem Biulaften. So etwas fei Whr befehrmb für einen BIerjÜbrigen, es erzöge zur Orbnung es mache ge'chickt unte< richtiger Anleitung ich bekam eine i Seitenblick könne ber Junge auch icvt fchon baicn. ein Baukasten fei adfolut das Nichtige für bas vierte tieben»- fahr Dir ganze Litanei der gewandten Ber- MuftTln belam Ich noch einmal vsrge ett. Unb ich feile dem Jungen gleich e.was auf feinen Weihnachisti ch aufkiuen einen Musterbau. Onkel Paul irank bann noch drei von meinen Weidnach s chnüpfrn unb ging.
Hm elf Hbr war ich mit bem Daum fertig. Dann begann ich mit dem Dau. Die Grundlag.-n der Äunft 'chwevien mir au« meiner Ouge-b noch vor. Was ich damals kannte, mußte ich doch jetzt schneller unb bester tonnen Eine Stund« tooUlt ich noch opferr. in einer Stunde würde ich wohl di# große Kirche seng beiomnun. So begann ich Der Unterbau mit großen Steinen ging ichnell. Aber bann bann wurde es schwierig es mußte abgezählt unb fttred)xx<\ werben. Spaß machte er Ityabrba’tlg.
klopfte meine cfrau an die WeiHnachtsstubentür. .Kommst du denn gar nicht?“ .Gleich, gleicht Ich leyke gerade bas Dachge'choß au*. Um vier klopfte sie wieder, ich mußte öffnen, sie kam herein. nur ein leichtes Pumpeichen über dem Äachtgewand. Erst fchinu'lt, fie. Dann baute sie mit. Der Ium mußte doch nach fe.tig werden.
Dildfchweinsrücken. Wührenb b Keule M Wildschweins meist vor dem Drain gebeizt wird, nettombtf man bei Zubereitung de» Rückens viels ach eine Kruste w'kche den fltdld)- saft bannt, ben Ge'chmack beeinflubt und außerdem Mr Tunk# färbt Man entfernt die 7tü<fr- fdjtparte, fallt gut und setzt den 'braten mit sichendem Wasser, Wacholder. Lorbeer. Pfeffer in den Dratr^en. Kur» vor dem Gonverden hr- ftreicht man bas Meifch mit Gi und bestreut c# Md mit geriebenem Schwarzbrot, welches mit Ttelkenpfefter Zimt und fc nach G'kchmack mit Inder ober Sah vermlfchl wurde Dirf, Kruste wird mit Aett beträufelt und gut onarbrüdt. Brot unb Fett werben mehrmals Im Ausstrich wiederholt. dis bte Kruste fingerdick Ist Sie wird flut gebräunt und die Keule mit Eumderkond- oder Teufelsfvße gereicht.
Karpfen auf Spreewälder Art ofr-r mit faur,r Sahne 6 Personen 1' , Slun-
Endlich konnte in den tollen lagen der ^MiUennonie! leinen "wb c^Gau,.
Trenchcoat und Gummimantel entbehrlich machen, ch be% bte entzückenden Modelte der SoNI - Euter und JtonfMitenigeldbälte zur richtigen Gei- gelangten Vie Schsich'be" der StoThnäntel Crb durch auf- und antergetetzie
ich Vielen, bi, hinten im Buden kreuzwe» e sich kaeanen und le iwärts Heruntergehen anae.iehm unterbrochen •Utel.lg, ®°niituten durch aid- S. fchräg, Patten ober tieiften. und der Lock«
Schlich der Mäntel, forgen für reich# Ad- sind ing. Für Damen, bte 1:4) gern fporllich Best! Seiden, Ist her glatt# IBanid aus bitten eng- Cldxn Wvllftosten bestimmt, der als letzte Aeu- &i! zweireihig geknöpft und durch grobe Aermel- cullchläg, und breiten Kragen aus Pelz gar-


