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Kameraden.

f Vernon von 5#<t$ Ttö«|d)|ln.

Copyright by Carl Duntfrr, Berlin W 62.

U SertfeBung. Vad>brud verboten.

Umlo bePtr," lefldtt Grund», il|o ein» nach dem andern -lob muffen wir zuerft mit einander reden öiebft tu. ich zweifle nicht on deiner Susnch ttgfrit. Ich frge roabrbaitig und taPöchbch nicht dos geringfte Mlsttrouen. was bett» Bereiten betnfft. nur ronb ich aus CWahrung, hab " immer etami qeiädklich tft. sich einem Hanne aitiupertraum. der mit einer irrau derart verbunden Ift. tah M> befürch­ten wäre, he könnte mehr erfahren, als |te erfahren milk

Ich ft«d« allein

^Du stehlt allein? Und deine .trau?

..Ich hatv feine 3reu mehr, dos weifet du io.

..Immerhin . tu ftehft alfo vollkommen allein?"

«utz Ich es beschwören?" tagte Georg weh­mütig.

..Da» überrascht mich Deine ganze Lrl schien dafür ru Ifremen. datz hu glücklich biff. wie man ,o logt Aum allerwenigsten glücklich gewesen bist- Du i.ihil wohrholnß nicht au» wie ein unglücklicher Liebhaber, al» du über dir -chwclle tratst. 3d) tag« e» ganz offen. Dein Änblick bat mir juent flenHHerm.iben einen Lchloq in» Gr sich» verseht. Vielleicht begreifst du mich. Unsereiner >st em wenig empfindlich, wenn ein anderer sein Gluck bei den 5rauen all tu offen zur Sd»u trägt *

iHeorg batte eine gereifte* 'LHübe. ihn zu ver­stehen. ..Ich dtn fein unglücklicher Liebhaber," sagte er dann langsam. ..aber auch kein glücklicher. Wenn du auf meine Frau anifrefft. bie mich gestern au» dem Irrenhaus gedoU hat und da» wirst bu wohl tun, denn ich konnte mir nicht vorstellen. datz du etwas anderes in Gedanken haben könntest. 'o kann ich dir ,a offen sagen. Mh wtr in stre-unfrcha>t auseinander gegangen find. Hehr zu sagen, nnrfi bu mir ersparen *

..In Freundschaft? Run. das ist ja ganz merk­würdig aber ihr werdet doch nicht iiiieeininber- gegangen fein ... nicht ohne, bu wirst verstehen, wo» ich meine."

Georg starrte ibn mit einem gequälten (Be- stcht»üu»dnick an. ,Lch versteh dich nutzt recht '

..Run, unter un» gesprochen, eine Frau wie sie, ein* so rassige Frau, man muh wett gehen, bl» man eine solch« Frau findet *

..Jo. man mub weit gehen bi» man eine solche Frau findet". »Ifberbolle Georg und versank in der Erinnerung

Und da sie dich nun doch liebt und mit einem Blinden verheiratet ist, ausgerechnet mit einem Blinden, nun so. Io habe ich selber ihr gesagt, dost man e» in einem solchen Falle wirklich nicht zu einem offenen Konflikt zu kommen lassen brauche. m tei wahrhaftig nicht notwendig, es gebe einfachere Löningen, ha» «ine tun und das ander« nicht lassen.

Georg stund auf. Jetzt verstand er ihn. Hit einem sotz« sprang er auf ihn ein und tob»« >hn an der «irael. ..Do» host du ihr gesagt, do» host du gewogt. schmutzig bist du ihr gekommen?"

Grundt sucht« sich frei zu machen, (fr stottert«: .Ast do» deine Kameradschaft?"

Georg lieb «hn Io».

.enwiibige," fuhr Grund» keuchend on. »ich übte nicht datz du do» so auffofWn würdest " Er inert»:« ein« Baute. F» ist also au» ymfdxn euch"

3,i n ist auf * Georg mochte einen Schritt ge^rn bw Tür.

Grundt hielt ihn lurikf. .Do» darfst bu nicht so Ichwer nehmen." 21» der ander« sieben blieb, beugte er sich über den Tisch, kramte in Papieren und luhr bann »ort: .vir haben vorhin von Teahchland ge'prochen. nun will ich frr jagen, tvo» meiner IRnn-jra nach allein helfen kann, ö» ist mit einem hirun »ort gesagt."

Nochmal» prüfte er Georg mit einem langen Blick.

22.

Tfribt du. was bie Deutschen brauchen." tagte Grundt jetzt scharr und Han. Diktator brauchen siel" flkorg sah Schwer: und Peinitz« vor sich und wich zurück bann sucht« er sich zu lasten. Sa rum tot >hm dieses Dort weh? Cs braucht« ihm .'och r.'rtx weh zu tun. C» war jchltetzlich eine Deinung w,« ein« andere Er sagte Aameradfchost. der andere foate Sihotur. Zwei verschiedene poltstiche flir- iaiiunatn. di« ernt so gut ertaubt »i« bi« andere. Uber er kam über '«in Unbehagen nicht hinweg. Der Schmerz blieb bestehen. Sr hatte eine tfmjM

Siebener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für chderhessen)

Vr. 278 Drittes Blatt

Tumen, Spori und Spiel.

Iniernaiionales ^echtturnier in Offenbach.

Dritter S«t

-2ün Samstag, dem dritten Tage he» Inter- nationalen .v-;t.utnier». wurden bet Wetter stet- gevttt rateilrmhme be» Publikums zunächst di«

Damenzwi I chear u n des I* 3l»r«t.le*ter auaaorug.! Diel« hatten folgendes ®rg«bntl: I ilrtienrunbe 1 Frau Hartmann F. 8. Of'enboch. fdn 6<«, < 2 Sri Sa lel. L.» Sp B. gripglg. drei fl.eg 3 Frau Admiral Mayerink. Holland zwe> fl-egt. 4 Frau vonMyeim Tv «trüben «Iren S «g 5- st». Vchlmaver. S<anl- tuet, einen Sieg. 2 <J» 11 <b e n r u n b e 1. Sri. Helene «eher & «. Cf endach »deutsch« Mets»«, rin). sunt Sieg«. 2. Sri 3 0 be Boer. Holland, vier e f« 3 ^tau Dellers. Tv. Cf tnbad>. drei «ege 4 Sri. Plüsch F.8»tHbaben. einen Sieg 5 Opfermaun. einen Sieg; 9 Frau Fried- eenn. Oesterreich einen Sieg.

Aach kurzer Paal« wurde bann bk n b taube ausgetragen bi«, wie nicht anders zu et» wart«- war von her deutschen Meisterin Sri Helene Mayer. Offenbach ii ganz grotzer MU gewonnen wurde Ihr Sieg stand keinen MMndllck in Srage Hur Sri Q o n b b I m, MKrchen zeigte «in bedeutendes Ähonen 3n

bleiern Komps« mutzt« sich die Meisterin. Sri. Helen« Mayer, etuas n e^r entt «ire» Auch bl« beiden h"l ünbslchen Tkrtretevümen bi« Da- men de Vo « r und Frau Admiral M o y e r i n l riesen oftmals lausen Beifall hervor und konnten im Endergebnis den dritten und vierten Plan belegen Die Endrunde hat folgendes Gr aebnls: 1 Sri Helene Mayer, sieben Step«: 2. Srou Lonbheim Manchen, sechs Sieg«. 3. 5rau fr V«r Hollanb, vier Siege. 4. firmt Admiral Wayeriktt. Ho lanb. vier fliege. 5. Srou Hartmann, Osten' a Drei Sieg» s Stau O«!k«rs. Ohmbach, drei fl'eze: 7. »rau Ptuich. Wies- haben. «Iren Steg. 8 Sri. Gossel. Leipzig, keinen eiea

Die Ssbelkonkarrenz.

dann

bie deuttchrn Srdxer zeigte flute 3rbe4t Die Enael 'fr der sechs Bommben »In** 1 Tor- runde I C*. Gfykaies. Unttien. T Sieg«: 2. Ho- khorn I» Jbrmnig. 5 Sieg« 3 Helm. Tv Offenbach 5 fliege. 4 D 8 Gkkart. Hovand, 4 fließt. 5. Moos S-G Hennannia. firc.nffurt, 4 Ci.-je. 6. Schenk. Sranffurter I». UM, 2 Ci fl« 2 Bor runde I 3 Toth. Ungarn, « Skae;

2. Halberstadt. fi-X. Osienbach äfl'ege: i W binger, München, 5 fliege; 4 A. Suber. Holland. 3 3. Vorrunde L Ultharif. Ungarn.

v fliege. 2 Hufr r Atttnchen, 5 Siege. 3. Bergan. Tv Nürnberg. 4 Sieg«; 4. Löffler. Sranf-urttr In. 1860, 3 fliege; 5. Toormann. Holland. 2 fliege. 6. flulor. Turngemeinde Düracl, Offen­bad) 1 flieg. 4 71 n t r u n b« : 1. 3 van der '»Id. Holland. 5 fliege; 2 de Deechi. ItaUeit.

4 fliege; 3 Talmann |t S *». Hamburg. 4 Clege; 4. A. Okfl Ungarn. 1 ©leg: 8. Sroncnbetg. TV. Dannen, 1 flkg; 6. Jacob. Frankfurter Tv. IWO. I flieg. 5. Vorrunde 1. G. Wer. Ungarn, tz fliege. 2 Tchonrion. F -G. Osienfrich 8 Clege; 3. Oalaflo. Staren^ * Siegt; 4 D Dany, Ungarn, 5 fliege; 5 A.inii'i.j. Deutscher 3 -G. Hannover.

2 flieg«; S. Knvch. M ?aveima BerlitzI ©leg 6. Horrunbe; 1 G 3. Sanheet Hoifand, 3 fliegt; 2. M Danlri» HoNand. 4 ©lege. 3 ® flzetenyi Ungarn. 4 Lieg«. 4 darrolbi. Italien.

4 ©lege; 4 Postel. Tv sflwmntn. 1 flieg

Hiteous mnen bl« Qual ttsi«rten zu den ersten ,iwilch«nrunben an. Ss wurde in vier Gruppen gekämpft, wobei die Ueberkgen- beit her Ungarn In der Südelkvnknrrenz n^> mehr in den Vordergrund trat. Di« V«'b«nic>lg.- btr niet Grupp n tft folgend«: MlUlb«: 1. fblate*-Ungarn 4 Steg 2 M. Vankls Hol- ianb 4 fliege. 3. Saiafia-Itallen 3 fliege. 4. Fa-

i-i der Südefkonkurrenz wurden zunächst diel echs Vorrunden erledigt. »Itn Äümpsen zeigten besonders bk ungart-

0 fliege. 6 Talmaan fr. 0 fliege. II Aund« 1. P. Toth-Ungarn 4 fliege. 1 fllrau-Otahen ; 3 fliege. 3 Hur-rr 3 flieg« 4. van den *»iel- Hvilar.d 1 flieg 5 Hotdom^lhemni» ! © eg und 6. Halberfta.t.01 en.^ch 1 fl.eg III Aund«: 1 JUet-Ungam 4 flieg«. 2. ht Decchi 0tal^n 3 fl.eg« 3. Aelvtnget-München 3 flieg«. 4. Löff­let- Frankfurt o fl'ca«. 5. fl <knch-Ungam Sflieg«

nstoat-HoUand 0 fl.<g« IX.Vunb«. 1. Ultchari.-Unaam 4 fliege. 2. fl. Tauq-Ungarn 3 flieg« 3 Ihom'r-.-CI en^ach 3 flieg«. 4 fl. » Sktt r.-HollMAd 2 fliege und 5. Ja«vo-Frank- furt 1 flieg

Die aus dieser 3wtlch«nrund« hervor- Reganamrn Sieger traten nunmehr q mein- im mit den Teilnehmern an brr <3 nbtunbe im Florettfechten zu der zweiten Zwi­schenrunde In drei ver'chie>enen Gruppen an. Die Resultat«- der drei >?r-.!ppen bet zweiten Zwischenrunde sind 1. Aunb« I Aokh 'Un- rm) 4 fliegt; 2. flrimir (Sranflurlt 3 flieg«.

Plgnot .i (3:11lfm 3 flieg« 4 Xagne (3uiUen> 2 fliege> Ttuhelli (Oialtcni I flieg und 6. Dany (Ungarn 0 fliege - Xunb«: 1 Uiryartl (Ungarri 4 Siege; 2. Piller (Ungarn) 4 Stege 3 tala'ia (.allen) 3 Ctfqe 4 fr* 3ong 3fliege. 5. de Vecchi (□lallen> I Sieg und v Rrlbmqvr «München, 0 fliege «1 Runde 1 Oaubini , □talkhy> 4 flieg«; 2. Huber t Münch.-n) 4 flieg«. 3. Rlarzi (□talkm 3 flieg.; 4. Danle.s t5joll«i:ibi 3 fliegt. 5. Giykaies (Ungarn) 1 Sieg und 6 Thomson (Offenbach) 1 flicn

3e tie vier ersten aus den Drei Gruppen der zweiten 3wischenrun'e tre;en nunm hr morgen zur Gntschelbungsrunde an, infge'amt also wieder 12 Mann, und zwar fünf Italiener, drei Ungarn, zwet Holländer und zwei Deutsch«.

Die Sntscheldung l.n fläLelfeflen

Offenbach 27. Aov. (MV.) 3m Lau'« b«r Gnt'ch, i ungol«impfe im Säbelfechten ergab 'wb bald. bafi Gasmir - Deutschland undMar , i - Italien di« schärfsten Äonhirrvnten waren Lasmithat feine zchlreichen Qlnhanget und die ganze .irankfiirt-Osfenbacher Sport- gemeinde stark ül.rrascht denn et konnte über alle Konkurrenten, mit Ausnahme Matzis, siegreich bleiben und namentlich auch alle Un­garn schlagen. Schliesslich hatte 8 a 6 m i r nur noch gegen Ma r zi - Ikalten und dieser gegen Piller-Ungarn anzutreten Piller konnte Mar«,» ein« Hirberlag« non 5:4 beibnngen, dieser 14)lug aber Gasmir mit 5:3. fo datz die beiden Haupllonkurr, niv-n wieder punttjileich waren. Es mutzte allo, wie im Florettfechten, wieder ein © 11 4, t a m f I eingelegt werden, den Marzi unter dem nicht enoentoollenoen Jubel der 3ta- l lener mit 5:4 für sich enkickried. 8 a »mir auf den zweiten Platz verweisend Der Kamps wurde non d« 3ong- Holland einwandfrei geleitet. 8asmir ging zunächst 1 ."0 in Führung, der □ta» lirnct holt« ober bald aus und ging sogar mit 3:1 in Führung Jetzt griff Gasmtr wieder enet- gi'ckxr an und ritz abermals di« Führung mH 4:3 an sich. Schttetzsich siegle aber doch der 3ta- linxer mit 5:4. der sichtlich weniger angestrengt worden war al» fein Gegner

Die Sndrunde hatte folgendes Grgebnis: 1. Mar » i - Italien 10 fliege und 1 Nieder­lage 2. 8 aSmir - Deuilchland 9 fliege zwei Niederlagen 3 UlrvarJ-Ungam 7 fliege drei Äiederlagen, 4 Gaudini-Italien 7 Olfgc drei Viederlagen 5 Ptller-Ungam 6 flifge 4 Ttebet- lagen. 6. de Jong-Holland 5 flieg« 5 Nieder­lagen. 7. Toth-Ungarn 5 flieg« 5 Nieder­lagen. 8. flalasia-Itasien 3 fliege 7 Nieder­lagen. S Daniels-Holland 2 fliege 8 Niedev-

lagen, 10. Nagno Italien 2 fliege 8 Nieder­

lagen und 11. Huber-Oesterreich 1 flieg und 9 Niederlagen

HoubenS JWorfr im ZVV'Meter Laus anerkannt.

Der Lelchtaktzletlkau»schutz ber Deutschen «Sport- brborbe für Lkidiiatbktif hat die von Hauben am 1 6ept«mt>«r in Dr«»b«n erzielte Leistung 300 Meter in 84,2 Sekunden al» deutsch« Höchstleistung an*

HußbaH van ©tflem

Ikltrt Hellen.Havvvder Norbgrupp« flpieiveretn Raffel Rurh» s«n Rattel 4 1 Helf«,, 06 Rasiei BMiingm 08 10 ©sbgrupp».

V s V. Giesten Germania Marburg 1:2 Gruppe Mai»

IMhena Aschaf endurg F 6. V Swffurt 2 2

Gintracht SranltuH F Vgg 03 Sechen- heim 10: 1

No»-Meist Srenlturl Germania M Frank* furt 4:0.

Sport 60 Hanau Union Niederrod 2:2. Vttiorio 64 Hanau - F 8 93 Hanau 2:3 Hlck.rs 04 enbach V I N Ottenbach 1:0

Gruppe Hesseu.

S D. 06 Darmstadt ©p.Vgg Arheilgen 2:2.

D s L. Neu-Ilmdurg Germania Wies­baden 7 0.

Halsia Dingen Wonnatia Worms 1:7. fl. T« Wiesbaden F. S. V 05 Wa.uz 0 0. Alemannia Worms - Sporigem. Höchst 1:0.

Gruppe Übeln

Phöni, i/udwigshafen 111. Maimheim 1:0.

Waldhol Pfalz vudwiashalcn 2:3 flantbrfen - 03 Vubtotgehakn 8 I. i. ir Mannheim V s L. Neckarau 1»B. Mannheim 08 F V Speyer S 0.

Gruppe Nvrdbayrm.

Spielverelmgung Astrth l.F. 8. Nllm- berg 1:0.

1. 3.8. Vahreuth V s N Fllrlh 3:1. Da Hern Hos - N. fl. N. Nürnberg 2:8.

Gruppe ©vdbatzeru.

Bayern München - Wacker München 0.0. Schwaden Augsburg D. S. D. Münckten 2:2.

Schwaben Ulm München 1663 0 6.

Schwimmländerkampf Aaden'Württemberg.

Der in Rarisruh« gestern zum Qluitrag ge­kommen« SchloimmlÜnaerkainps liaden--Durt- trmberg endete mit dem flieg» Württem­bergs mit 13: 5 Punkten.

Tleuer belgischer Schwimmref-rb.

Der belgisch« Weister v a n P a r y » (flenl) stellte in Brüssel «inen neuen Rekord im ftr«l(til> schwimmen über 300 Hard» in 3 36*4 auf Die alte Rekordzeit, die von Gerard Blitz ausgestellt mar, betrug 3:41 H.

Raiffeisen «Verbandeüag in $ranffuri.

»091. granffurt o. ®L 26. Rov Dm Raisieisen* Verband e. v. Frankfurt am Main, dem im Regkrtmaoheplrk W»«»bähen, nn Rretfe Wetzlar, sowie m Obe r b« H en '.üenossetst(hasten angesihlafsen find, hi«i» ht(.' seine bit-lährifl« Berdandelagung ab.

bi« Hauotagung wurde heute vormittag von dem !verfrnch»vorsitz«nden Dr. R olden er- c-ssnet (tzeneralsekretsr «rlfar erstattet« Bericht Über bi«

latigfril de» verband«» und sewe« Geuostenschoften in 1927.

Rach dem B«richt sind dem Verband anaeschkos* fen 5bl Rred«tgenoss«nschalten mit 40550 Mitglie­dern, <«5 In- und Zerkuus»g«noisenschas»«n mit 13 675 Mitgliedern. 14 Dreslhgenossenschasien nut 608 Mitgliedern. 13 Winzeraenossensctzastcn mit ÄK5 Mttgiiedern. b MoN«reigenosiensitzasten mit 767 Mu gtiebem, 7 sonstige ükr.oikn!d)alt<n mit 631 Mit­gliedern, zusammen 6M> (tzrnossi-nschaften mit 56 V16 Mitglied«rn. Di« Hatzi der epurer ist von 15807 auf 22(W1 oder um 41 Prozent gestiegen. Tir epar- rmiagen haben sich von 3O32OOO Mk. auf 5 306 000 Mark ober um 75 Prozent erhöh». DU Einlagen in

Montag, 28. November 1927

lausender Rechnut^ stiegen i-on MODO »ar» au» 1 iw (hui »art »der am 36 ©reynt »retztten wur* den von brr. fi<rbanb»»enc»|lrnid>j-ifn vetmUig» 4 Mill».men Mari al» fest befnflrir ^arichrn 15 »tannen Mk tu tauender Rechnung und 4 4»,ll. Mari a<> rtzarenkmfrt«, mfammen v »ill. »f Bon der De««kschen Kn-kl kn-Bank. J-aiak Arunk* furt «. » . tonne bet *Uiif<rden-f>dupi»«n;'lkn wurden ui|a nmrn c«. 6^ Mtll Mk trrfrie be- twDigt 5a» eigene ?ktinMt«n bei llr«k"tg«i'.utte schalten beträgt I IM 000 »L oder <a. 6L Prozent der ttrmden Gelder

flierjui nahm Krichornintster o D^ Dr. Her* m e da»Wor» zu Irtnrni Referat

,vie ttufgaben der lanbwntschalktichrn dknefkn- scha »en beim Wteberaulbau Ikuti^ianb» unter besonderer Berb4|i*hgung ihrer Jufammen- arbeii mil den Verbraucher vrganlfaNonen * Der Redner betonte «tnlntmb datz d»e vertzangnt, voll« Abhängigkeit Deuijchtaud» uo u >u»iand« nd Me ng«heult Belastung unsere» Volk«» mt» sein« Hatzlungoverpsiichtungen den Üuegjngvpanlt au* für all« innerwirtschostllchen Betracht.^i^ bild... rnützen Vr Herme» ging dann un dnjrlnen auf bu» jlffern nohtg« fluwiwh unserer -asten ei*: und betont«, bah iinsem Luq« um so sch»:«'>6«» |«i. olr schon bw t' tbriigin Leistungen nur nut l)H|« gra tzer «u»4and»kredit« beiuerkstellißt -i-rben könnt«' Besonder» lartzangnieooll s«> fr« Adtzdugigkei», m di« nur mil der Kuhrun»:-» .lieiuersorgiutg vom «u» land geraten seien, otfifltning der 2iuri-*br und Verminderung der Ctnsutzr aller beri«ntfl<n Istare^ tu« rote au» ber heimlichen scholl« selbst heiau«b»i« können, muss« du» di«l ein. U» fl.lle, «uwn Au» gleich zwischen den □nwrJ'en der einzelnen Serui. stand« zu linben. Oine gesund« und kaufkräftig Landwirfchalt liege tm Interest« aller Koch nie (r der genoss«n,ch.uilufr Okdanke »ithtigrr g«rw' al» heute Der Äebtwr fum sodann a.i| die Adam menarbeit der landw'r»schuf»l,chen Genostenschosit mit den stonsum»«>>oil«n'rt>.isien zu sorechen. G«r.i> bk «achknegezeit hab« fr iv«ndigk«il brr 3u|amnu narbril vertieft. 8r ga*. dann konkrete ridlem über den Umlang der h»ui>^ 3u|omnfikirt>eit zwischen !anbw'ri!ch.isiiich«i, 6* nosfenschalten und «ans imgenostensclwstmt «' Deutschland an. 8in höchst t*Hagen»»erIrr Aujla» st bruk fr jfrjfkn >

lieben Äenossenschaiten einiühren. anstatt datz zwi 'chen ihnen und deutschen Senofsenschasken «in reg«i Geschüst»verkehr bestand«. Dr. formt» wrbreit - sich dann eingehend über bk Notwendigkeit, all. »röst« der landroittschasliirtxit Genossenilfristen ". bw Steigerung der Qualittzt ber lantnviniifriiUi.fr- t «inzusetzen. Da» D*' ,

sei in dieser Hinsicht sehr lehrreich. Wa» nütz« schst- i sich alle inengenmatzig« (fdrbemng der Produktion iveem nicht «leirhiettm bi« Höchstgi.aliSl erzlr.t roerfr und bk klbsatzfrug« befrirtigenb grreflcil n>«rfr Oknossenscfrtsfarhri» sei Jheiiwiteit, fei Dr »inisattonearcheit. inb daher mützlen aeradr bk Gr nostenicfrrslen sich all freier Ausgaben mil brn 9l«n Tluchdruck onnehmen. Orei von übergrohen

teUung«r treu dem alter probten Genotzen »gelfl, etfiiUl von itefstom. sittttchem Berank- worumgeae'ühl ttestenuber dem ganzen Volke, so mühten di« Genost«ns(hasten mit Mu» und Ziwer sicht an die Ueltnoinbung der Schrvterigkeiien frr 0). wiuoari und die tiöfung der neuen groben Bus- pab.n Herangehen.

Mik berAlufrn Danfeoroortm an den Reserrnten un bMi töuntrtie, datz fein« ®orlr binau«bringen In bw weitesten genostenschokttlitzro Rreste, > der Borsttzende di« Tagung

Strafkammer Gießen.

fliehen. 25 7100. Gin lta«tt>w risfohn war von dem 7kmi»oerich» fl tünberg zu 1 Woch» Haf t verurteil» worben. Bk-ii er fein unehelichack Rind nicht dllmenherte. Io bah die ^irioraebe* Mrb« « unterstützen muhte Er verfoigle 'Beru­fung und behaupte»e, er habe sstr den Unterhalt be* Rindes nicht sorgen können. Da er bei feinem Vater lediglich gegen Unterhalt. Jtlcbung und gelegentliches kleine» Taschengeld bedienstet ge- wesen sei Die Strafkammer verwarf das Aechts- mitlri Nach bet gellenden Nechtfpre./ung komme es nicht auf den tatsächlichen Tkfoilinerttenlt an. sondern auf die möglich« Ausnutzung ber

finbung. al» kt er iroenhwi« verwundet worden War e» da» Deutsche in ihm, war « der Glaub« an Dtenichenwurd, und zr«iheu, brr sich *ur Wehr setzte / (fr suchte «inen Menschen und traf Umnensifr siche». Und e» lag noch irgend ein Unterton in diesem Bert, den er nicht Drrflonb tmö nicht zu deuten vnttzte. Bieüeicht war es gerade dieser Unterton, in dem wieder die llrüppelhaltigkeit und Ikrftümme* lung deutlich muichwung, frr ihn io «mpsindsich trat. Der Blind« hatte da» za deuten gewutzt. er, der sehend«, war bün6.

Der ander« wtefrrchokte ruhig: ..Diktatur, Iifreckt dich da» irgrndwte? 6» gibt fein« ander« Uöfr.ig. 5k sind logor froh, wenn man ihnen den stutz luf den '.lacken setzt =le sehnen sich frnnurt). da» Volk ber Denker braucht dann nichk mehr selber zu benfen

Ich glaub« «» nicht."

. Beweise her."

.Ich bube feine v«weite. Ich kann auch fein« Haden * Oteorg kachelte miib« Ich bin fa erst »w«i läge in frr Lei. Du ax tzk uUe», ich wettz mchi» Ich frbe bie» und Kne» pest den. ober ich hob« « vielleicht noch nicht rechi Ich hab« cm

durnpse» Gefuht im topf. 8» ift einem früher so gewesen, wenn inan von einer grotzen Best« kam Mu>. brau du ein paar Tage, fr- man sich in alles hineingefunden hat. »an fühlt sich ein wenia un* nchee. 8» dunk: einen diswesien, als ob der Boden ntdn ganz sest sei. Man hort die Stimmen deutlich, doch unueriehen» tuerder. sie schwach. Da» Hal «tevo» ztftinyugenbes. Man sieht, datz fr« Leute reden und hon |h nicht."

iunb( mufterk ihn prüfend

.8» ift »a auch begreiflich." fuhr Georg fort. Mm ist axoder gesund, dach ein paar kleine Schwankungen nwtz man wähl in lau* nehmen. Srnn ich dt« Saarn« ansehk dann weisi ich, frrh < sochim und datz ich w-cht«. Hilf» will wachten. Ich hob« von freiem Wachsen geträumt fr« sieben Jahre kng." (fr lächelte Heller. . Stehst bu, tm Schirnengriben. wo wir die Erde töteten, nicht nur den Meirichen, wo wir alle» ausronelen, frr dacht« ich immer an das Wachsen. Und ich träumte ...

..Wir ?Innen heutzutage keine Iräunw mehr brauchen "

meine ja nicht Träum« sondern das was einen au» der Serie kommt. Man hat e» nid,» ge*

wutzt, und auf einmal weist man e» Dt« Weit schien teer, und uuf einmal tft eta»» 9t f» in der Wrik."

. Da» sind 8inbMbunflen, dst man nicht ernst nefrnrn burf. Dl« nordisch« Set!« Hot ihre inneren Möglichkeiten «rschopsk.*

Dl« nordische Sette?" Georg dachte nach.Dkfo unser« Seele?* ftummelte erUntere Sette H0'te thre inneren Möglichkeiten rrschdpft? sag» man do» j«bt in Deuttchtand" Da» glaub» ihr, und ihr könnt de.nncich leben?"

Lridsioerständttch, ouLHepichnet sogar."

Ich hab' schon t».el exfrimme» gehört. Uber da» ift da» Lchlim.nfte. axi» ich gehört Hobe." dlnbeft d « tus so schkinnn? Man mutz den Tat« sach'-n ui» Auge >lfr.u«i Man kann sich gegen t.e 34*u nilht uir Wehr setzen. M^n r-.ist den Mt>» haben, bk ring« zi sehtn, wie sk sind."

O)ecrt, lacheiteWttzt Ihr nsirk'.iwie fre Ding« sind?" 8< schaute sich un mb idyülwll« d n 8»P1-

,^Ja. man we «i darum ist unter Steg genau oorg«zeichnet. T Kickt ng untere» Wollen» und IRjfrn» ist g den. Str g.-hrn dem Otteisenosi,r frr 1? öl ter e. : ,igen. Das t .fr not bie Diktatur. I < Wissenschaft bot e» klar bewtesen ' Ur yiyt .3 - ernt Reihe . cn Bütbem -inr> ^«hrisien, gebund. broschiert. i ollen Jorben, in drei Lprochen tri er epra' n.

ck ! ;n tnete Lehäste.

Gev. üoeckle frr Hand au». Doch er zog fo Srurf a« «r bie Bucher, die still fnb uMlchnldiß - .* inöe . oerührt hatte.

..Wa» gehen mich freie Bücher an?" sagte er, bie säume jagen etwa» andere». Jeder Mott i agt rtwar anfrres. Der 5in, der ouf der Sir unter meinem stutz in» sollen komm», sag! rtn> ; anderes. Der Hunmri auch, und ich selber ... au Y ich sage etwa- andere»." Er dcche nach ... .r Sfo das Gefühl, das mödjtig in ihm oafftieg. Es

e nein. Es liefe sich nichk besiegen, e» n> r ker.

Buch hu sapkt etwas anderes," machte Grund: ein wenig geringschökig.Du wirft zugeden, oafe bei aller Ächtung cor deiner Berföntichkei», bei aller Freundschosi, bie un» oerbinbet, deine Meinung nicht perobe maypebenb sein kann. Du, mit deine n siebeniährigen Ählofs"

(Forrfetzung folgt)