bei Zugrundelegung der tatsächsicken Derhält- niffe aus § 73 5). ®. 03. sich ergwenden gefetz- sichen Anforderungen. Die Fassung des Zeugnisses im einzelnen muh allerdings der Detlaq- ten überlassen bleiben. Es ist nicht ungängig, der Beklagten durch Urteil den genauen Wortlaut. entsprechend dem von der Klägerin gestellten Anträge, vorzuschretben.
Vermischtes.
Line seltsame Demonstration.
Die Stadt Warschau war Schauplatz einer außergewöhnlichen Demonstration. , Dor dem Unte-^uchungsgericht versammelten sich ungefähr 3C0 Verbrecher, und zwar vorwiegend Taschendiebe, Betrüger, angebliche Brillanchändler. die Leichtglät'.b'.gen wertloses Glas als Brillanten verkaufen, dann die sogenannten „Konsuls und Sekretäre", die in Ostietshäuserpahstellen falsche Visa erteilen und mit Vorliebe die Einreiseerlaubnis nach Aordamcr'ka erteilen u. a. m. Die Verbrecher b gönnen laut zu lärmen, weil 30 von den ihren schon seit einiger Zeit in der Untersuchungshaft fe st gehalten werden. Der Staatsanwalt empfing eine Delegation der De» monsiranten, die sich aus den gewiegtesten Verbrechern zusammensehte und die u. a. verlangte, dah das Untersuchungsgericht sofort feine Tätigkeit einstelle. Der Staatsanwalt entgegnete hieraus, dah diese Forderung schriftlich überreicht werden mühte. Die Posizei machte der Kundg.-bung schließlich ein Enoe. Unter dem Rufe: „Es lebe die Freiheit! Rieder mit dem Untersuchungsgcricht!" zerstreuten sich die Verbrecher, um wieder ihrer üblichen Beschäftigung nachgugehen.
Flucht eines Strafgefangenen.
Ern aufsehenerregender Vorfall spielte sich in Berlin-Plöhensee ab. Dort waren Strafgefangene der Strafanstalt mit bem Reinigen der Straße beschäftigt. Plötzlich ergriff einer von ihnen, der Strafgefangene Bernhard Strautz. die Flucht und lief nach der Iungsern- heide. Auf die Alarmschüsse des ausstchtsfüh» renden Beamten eilten sofort andere Strafanstaltsbeamten hinzu, die die Verfolgung des Flüchtlings sofort aufnahmen. Strautz war aber inzwischen durch den Wald gelaufen und in einer Laubenkolonie verschwunden.
Wirtschaft.
Der englische Mcr chinenkredit.
Durch den Aufschwung der deutschen Texsil- maschinen-2ndustrie ist erreicht worden, daß Deutschland, das in der Vorkriegszeit 70 bis 75 Prozent seiner Textilma a i en-Produktion exportiert hat, heute — trotz des internationalen Zollprotettionismus — wieder annähernd 50 Prozent seiner ganzen Textilmaschinen-Produktion exportiert. Damit ist diese Industrie wieder eine der bedeutendsten Ausfuhrindustrien Deutschlands und in der Weltmarktkonkurrenz wieder mitführend in Textilmaschinen geworden. Die deutschen Qualitäten in Textilmaschinen sind den englischen nicht nur qualitativ gleichwertig, sondern in den meisten Texlilmaschinen-Arten auch preislich. England ist nur durch seine größeren -Umsätze in der Lage, mit manchen Arten Textilmaschinen die deutschen Exportpreise zu unter» bieten.
<-n tiefe weltwirtschaftliche Situation der deut,cken Tex'ilmafchinen-Zndustrie platzt nun plötzlich die Meldung von dem Abschluß des englischen Maschinerkredits hinein, der nach den Darlegungen i es inzwischen zum Treuhänder dieser Transaktion ernannten Syndikus Dr. Degen nur deshalb von ihm herbeigeföhr' werden mußte, weil der erforderliche Maschinen- kcOit w.dcr in Amerika, noch in Deutschland gu wirtschaftlich tragbaren Zinssätzen plaziert werden konnte, äleberlegt man, daß der für dieses englische Exportgeschäft vereinbarte" Zinssatz von 6'. 7 bis 7 Proz. selbst für englische Verhältnisse ausfällig niedrig ist, dann liegt b5e Annahme nahe, daß es sich dabei um einen zinspolitischen Ak! staa sicher Exportförderung Englands handelt. Geht man davon aus, dann erhebt sich die Frage, aus welchem Grunde ein ähnlicher Akt staatlicher Förderung zum Schuhe einer durch ausländische Kapitalvormacht bedroh en bedeutenden deutschen Cxportindustrie nicht auch in Deutschland möglich sein sollte. Von Sachkennern wird der deutsche Inlandbedarf an Textilmaschinen (ohne Aähmaschinen, die in England nicht zu Textilmaschinen zählen) auf durchschnitt- 100 Mill. Mark geschäht. Der eirglische Exportkredit beträgt jedoch 20 Mill. Pfund Sterling, das sind 400 Mill. Mark, so daß — wenn England zunächst nur den vierten Teil dieses Export- konlingents umseht —. die Konsummöglichkeiten
des deutschen Znlandmarktes in Textilmaschinen ganz oder doch nahezu hmtdertprozentig ausgeschöpft wären. Man vergegenwärtige sich die volkswirtschaftlichen Folgen solchen Geschehens. Da 50 Proz. der deutschen Gesamtproduktion in Textilmaschinen derzeit exportiert w:rden, wurden die 100 Mill. Mark inländischen Konsumaussalls zu einem 50prozentigen Leerlauf — berechnet auf gegenwärtiger De'chasiigungsbasis — führen. Je größer der Leerlauf, desto höher steigt der Kostenanteil am Stück, Unb da in diesem Falle nicht — wie sonst derzeit verkehr-üblich — die Preisnachlässe, die für Er Port erforderlich werden, auf Inland Preise aufgeschlagen werden tonnen, weil der Inlandabsatz durch ausländische Belieferung aufgesaugt wird, würde diese Entwicklung zwangsläufig zu einer Verteuerung der Exportpreise führen, die dem deutschen Export in Textilmaschinen — der ohnehin durch die unter günstigeren Bedingungen arbeitende englische Konkurrenz hart bedrängt ist — die Existenzgrundlage bis zum vollständigen Ruin gefährden würde. Dabei handelt es sich um eine jener typisch deutschen Derfeinerungsindustrien, in welchen mehr Lohnarbeit als Materialkosten stecken unb auf deren Qualitäten die Weltgeltung der deutschen Industrie beruht Mit ioltbem Gelchehenlasien wurde sich das offizielle Zoilabbauprogramm eine Gegenwirkung schassen. Zollanträge, die unter solchen ülmständen geltend gemacht würden, würden offenbar die öfsenckiche Meinung für sich haben. Von ben 30—35 000 Mann, bic heute in der deutschen Textilmaschinen- industrie beschäftigt sind und die mit 'hren Angehörigen 120—140 COO Personen repräsenti:ren, würde "der größte Teil brotlos werden. Eine große Zahl qualifizierter Facharbeiter würde nach England auswandcrn, um dort die Beschäftigung zu finden, die ihnen die Heimat nicht mehr bieten kann. Der Rest würde den Arbeitslosenetat erhöhen zu Lasten der Allgem inheit. Ein aufstrebender Zweig der deutschen ExporIndustrie wäre gebrochen. 11 nb vor allem würbe die deutsche ."ah- lungsbilcmz mit jahresdurchschni'tiich 100 Mill. Mark tatsächlich vermeidbarer Impor.e belastet zur Erhöhung ihrer ohnehin schon bedrohlich hohen Passivität.
Und warum dies alles? Weil man es dem Auslande überlassen hat, ein Kreditgeschäft mit staatlicher Zinsverbilligung zugunsten f einer und zu Lasten unserer deutschen Exportindustrie vorbereitend abzuschließen. Dieser Fall ist für Deutschlands Zahlungsbilanz, für Deutschlands Ausfuhr, für seinen Arbeitsmarkt unb für t. e feiner erfolgreichsten Exportindustrien von so weittragender Bedeutung, daß es zur Abwendung dieser volkswirtschaftlichen Schädigungen erforderlich erscheint, eine entsprechende Anleihe zu beschaffen unb ihr eventuelles Zinsoerbilligungserfordernis aus öffentl.chen Mitteln zu bestreiten, weil es sich uin ein Interesse handelt, das die ganze Volksgemeinschaft angcht.
• Vorzeitiger Rückkauf der Saargruben durch Deutschland. Wie der DPD er'ährt, toer’-en Anfang Oki obe- zwi'chen der deutschen Reichsregierung un'i Vertretern, des Saargebietes Verhandlungen stattfinden, denen große Bedeutung zugemessen wird. 3n erster Linie handelt es sich um die Frage eines vorzeisigen Rückkaufes der Saargruben.
• Die Besprechungen über b i e 3 tc e i» monatsbilanzen. In der unter dem Vorfitz des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht abgehaltenen ersten Besprechung über die Ausgestaltung der Zweimonatsbilanzen sand ene allgemeine Aussprache über die wichtigeren Punkte statt, die in dem gewählten Heineren Arbeitsausschuß rin einzelnen durchgesprochen werden sollen. Als solche Punkte werden u. a. bezeichnet die Frage des Kreises der an der V röfsent- lichung bctcii.gten Institute und Firmen, die Beschleunigung der Veröffentlichung fow'e die schärfere Formulierung, Ergänzung und 'Verrsir- hcttlichung des Bilanzschemas. Zn der Arbeits- kommission. die unter dem Vorsitz der Reichsbank steht, wird das private Bankwesen durch drei Institute, das öffentliche Bankwesen durch zwei Institute vertreten sein.
• Halbjahrsbilanz der Disconto- Gesellschaft. 3n der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Disconto-Gesellschast wurde die Semesttasibilanz für das erste Halbjahr 1927 borgelegt. Diese weist ein recht befriedigendes Ergebnis auf, an dem das lebhafte Effekten- und Konfortialgeschäft im ersten Semester einen wesentlichen Anteil hat.
* Reue Kurseinführung an der Frankfurter Börse. Von Donnerstag, 29. September, ab werden die Attien der ©mag. Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft nach vollzogener Abstempelung in Reichsmarlprozenten gehandelt unb notiert.
• Auslandanleihe derStadt Frankfurt a. M. Für die von den Frankfurter ftäbti- schen Körperschaften beschlossene 6proz. Auslandanleihe hat die Finanzdeputation in Frankfurt Gebote von mehreren amerikanischen und europäischen Bantengruppen erbeten. Die günstigste Offerte hat bi? Firma E. H. Rollins & Sons, Boston-Reuyork, mit einem ÜebernahrnekurS von 93,54 Prozent vorgelegt. Die Stadt Frankfurt hat bie'es Angebot vorbehaltlich der Genehmigung durch die Beratungsstelle angenommen.
• D ie Amerikaanleihe Preußens. Die an der 30-Rsillionen°Dollar-Anleihe des Freistaates Preußen beteiligten amerikanischen Bankhäuser erklärten dem Vertreter des WTB., es wäre ein bestimmtes Datum für bic Auflegung dieser Anleihe bisher niemals festgesetzt worden, noch fei jetzt ein definitiver Cmiffionstcrmin in Aussicht genommen. Wie der Vertreter des WTB. weiter hört, erklärte bas Staatsdepartement einem hiesigen Bankier, man sehe von amtlicher Seite leinen Grund, irgend etwas gegen die Preuhenanleihe einzuwenden.
* DieIndustrieanleihe derLandes- banken-Zentrale vor dem Abschluß. Die Verhandlungen über eine Industrie-Anleihe von 10 Millionen Dollar der Landesbanken-Zen- trale, die schon im 3uni 1927 ausgenommen wurde, bürste nunmehr zum Ergebnis geführt haben. Die Anleihe wird von dem Bankhaus Lee Higginson & Co. bei einem Zinsfuß von 6 Prozent zu 92 Prozent begeben. Der Erlös der Anleihe wird über die einzelnen Landesbanken an die Industrie-Interessenten weitergegeben.
* Frankfurter Verkehrs- und Hole l b e t r i e b s A.-G., Frankfurt. Die zur Gruppe Martin Sternberg gehörende Gesellschaft nimmt aus einem Reingewinn von 286 774 (8640) M. die Dividendenzahlung auf 2,9 Millionen Mark St.A. mit 7 Prozent wieder auf. Eine Kapitalserhöhung auf voraussichtlich 4,5 Millionen M. ist angekündigt. Der Bericht meldet bessere Erträgnisse der angeschlossenen Betriebe.
* Voigt & Haessner A. - G. Der Aufsichtsrat der Voigt & Haesfner A.-G. ist den vorläufigen Abmachungen, die mit der Gumpel- aruppe getroffen wurden, in ihren wesentlichen Punkten beigetreten.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 28. Sept. Senbeiu: Freundlich. Die Börse baLe bei geringem Besuche beute wieder nur fehrlleinesGefchäft. Die Tendenz war aber allgemein fester. Infolge des weiteren Fehlens des Publikums dürfen zwar auch heute kaum Kaufaufträge vorgelegen haben, andererseits kam aber auch kein Material an den Markt, fo daß einige Deckungen der Spekulation genügten, um das Kursniveau zu heben. Anregend wirkte, dah die deutsche Quote beim internationalen Rohstahlkonzern unverändert geblieben ist, ferner der weitere Rückgang der Arbeitslosenziffern. Dagegen wurden die Lohnkämpfe in der Metall- und Draunkohlenindustrie weniger beachtet. Eine Beruhigung ging auch davon aus, daß man jetzt überzeugt ist, daß die Verschiebung der Auslegung der Preußen- a n l e i h e nur auf formale Gründe zurückzuführen ist, wenn auch immer noch Stimmen laut werden, die von einem Zusammengehen des Reichsbankpräsidenten mit dem Reparationsagenten zum Zwecke der Sperrung der Ausland- nnleihen wissen wollen. Einen günstigen Eindruck hinterließ auch der Bericht der Disconto- g e s e l l f ch a s t über das letzte Halbjahr. Etwas lebhaftere llm'ätze verzeichneten I. G -Farben und Gesfürel, die 4 Proz. gewinnen konnten. Im übrigen kam es zu durchschnittlichen Kursbesserungen bis zu 2 Proz. Stärker hervor traten noch Rheinstahl plus 4 Prcz., Siemens plus 3,5 Proz. und Daimler plus 2,5 Proz. Voigt & Haefsner vernachlässigt (172 Proz.). Renten hatten kein Geschäft. Im weiteren Verlaufe blieb die Haltung sehr still. Die Kurse lagen bei geringen Veränderungen gut behauchet. Später zeigte sich für I. G.-Farben stärkeres Interesse, und der Kurs konnte erneut 2 Proz. anziehen, was die Stimmung allgemein etwas anreg e. Tagesgeld stellte sich auf 6 Proz. und war etwas mehr gefragt. Am Devi senm arkt notierten die Reichsmark gegen Kabel 4,1997, gegen London 20,432, Paris gegen London 124,02, Mailand 89,15, Madrid 27,80.
Berliner Börse.
Berlin, 28. Scpt. Bereits im heutigen Früh- oerkehr schien sich eine freundlichere Stimmung anbahnen zu wollen. Die Spekulation schritt zu Beginn des offiziellen Verkehrs zu Deckungen, die zwar kein großes Ausmaß annahmen, aber bei dem geringen Geschäftsumfang genügten, ca. zwei- bis dreiprozen- tige Kurssteigerungen auszulösen. Kundenorders
kamen auch heute so gut wie gar nicht zur Ausfiih rung. Anregend wirkte, daß die deutsche Quote bei der internationalen Nohstahlgc- meinschaft unverändert geblieben ist, ferner der Halbjahresbericht der Discontogesellschaft. Demgegenüber mahnte die immer noch unklare Angelegenheit der Preußenanleihe etwas zur Zurückbaltung. Besonders fest lagen Gesfürel mit plus 6,65 Prozent. Verstärkte Nachfrage bestand ferner nach Schuckert plus 4 Prozent. Nach Festsetzung der ersten Kurse hielt die freundliche Stimmung zunächst an, später machte sich dann eine leichte Neigung zur Schwäche geltend. Am Geldmarkt hat sich die Nachftage etwas verstärkt, der Satz für Tagesgeld stellte sich auf 5 bis 7 Prozent. Geld über den Ultimo 7 bis 9 Prozent. Monatsgeld 8 bis 9 Prozent.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 28. Sept. (Drahtbericht.) Infolge der jüdischen Feiertage hatte der Markt heute k a u m G e s ch ä s t, so daß auch diesmal wieder von einer offiziellen Preisfestsetzung Abstand genommen wurde.
Berliner Pror::ktenbörse.
Berlin, 27. Sept. Die Produktenbörse war infolge des hohen israelitischen Feiertages heute nur außerordentlich schwach besucht und die 11m- satztätigkeit hielt sich infolgedessen in allerengstrn Grenzen. Dorn Auslande lagen durchweg fdjtoä- chere Meldungen vor, und die Cifpreise waren im allgemeinen wieder auf das Samstagniveau ermäßigt, ohne daß es in Auslandgetreide zu irgend welchen Umsätzen kam. Das Jnlandange- bot von Brotgetreide blieb ziemlich unverändert, Kauflust war kaum irgendwo festzustellen, doch läßt dieser Umsatz keinen Rückblick auf die Tendenz zu, sondern es ist lediglich ein völliger Mangel an Unternehmungslust festzustellen. Am Lieferungsmarkt ergaben sich nur sehr geringfügige Preisverschiebungen. Am Mehlmarsie hat sich die Situation gegen gestern keineswegs verändert, ebensowenig am Hafer- und Gecsten- markt. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 254 bis 258, Sept. 271, Oft. 271,50 bis 271, Dez. 273,50 bis 273 (still): Roggen, märt 241 bis 244, Sept. 263, Oft. 250, Dez. 245,50 (still): Sommergerste 220 bis 265; Wintergerste und Futtergerste 217 bis 224 (ruhig); Hafer, mark. 197 bis 209 (ruhig); Sept. 216 (ruhig); Mais, La Plata 193 bis 195 (ruhig): Raps 300 bis 310 (still); für je 100 Kilo: W.'izenmehl 32,75 bis 36,25 (still): Roggenmehl 32,50 bis 34,50 (still); Weizenkleie 14,75 (ruhig): Roggeickleie 14,50 bis 14,75 (ruhig): Viktoriaerbsen 47 bis 55; kleine Erbsen 27 bis 30; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau 15 bis 16; Rapskuchen 16 bis 16,40.
Rundfunk-Programm.
Donnerstag, 29. September.
13,30 bis 14,30: ilebertragung von Kassel. Mittagskonzert. — 16,30 bis 17,45: Alebcrtragung aus der Ausstellung „Blumen und Fruchte"; Rachmittagskonzert. — 17,45 bis 18,05: Die Lesestunde. — 18,15 bis 18,30: Vereinsnachrichten und andere Mitteilungen. — 18,30 bis 18,45' Übertragung von Kassel: „Stunde Haus und Garten", Vortragender: Garteningenieur Karl Hin,ze. — 18,45 bis 19,15: Hebertragung von Kassel: „Theater in China, Annan und Korea II", Vortrag von Dr. Max Funk (Leipzig). — 19,15 bis 19,45: „Kommende Baukunst. Eine Auseinandersetzung", Vortrag von Stadtbaudirektor G. A. Platz. — 20,15 bis 21,15: Klavier-Konzert. — 21,15 bis 22,30: Hebertragimg von Kassel: Eine chinesische Stunde. — Anschließend bis 0,30: Spätkonzert.
Letzte Nachrichten.
Die Vorauszahlungen für die hessischen Beamten.
Darmstadt. 28. Sept. (Drahtbericht unserer Darmstädter Redaktion.) Der hessische £ n a b- t a g nahm in seiner heutigen Sitzung die Regierungsvorlage über die Gewährung von Vorauszahlungen auf die geplanten Erhöhungen der Beamtenbesoldung an. Ls wird hiernach für Hessen d i e Reichsregelung übernommen. Gegen die Vorlage stimmten die Kommunisten und die Bauernbündler. Die Sozialdemokraten enthielten sich der Abstimmung.
der lästige Schleim ÖÄ'u
Sodener und Du wirft den quälenden Hustenreiz los fein.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinssuh 7 Prozent.
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112,5
113 4
PetcrS Union - ......
8
112.5
114
toebt. Roedc^ ......
10
140
—
—
2>eigt & He.esiner.....
6
174
—•
175
—
Südd. Zuüer .......
0
—
136, 5
173,25
Banknoten.
Berlin, 27 Levtbr. |
1 >elv |
Brie'
Ämerikanische VZoten..... f
4,182 |
4.2U2
belgische Noreu......
58.31
58,55
Tanoche Noten......
112,10
112.64
Englische Noten....... |
20,395 I
20,475
Devisenmarkt Bersin—Frankfurt a. M.
Berlin. 27 Sevtbr.
Meld
Brief
Franzosiicke Noiea......
.volländischc Noten......
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Teutsch-Oes:err.,5ioo Kronen Nnmänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweiler Neten.......
Spanische Noten.......
Tichechoslowakrsche Noten . .
Ungarische Noten
16.4^5 "167.81
22.91 110,43
M.94 2 60 112.57 »0,64 73 03 12.395
73.16
16.5i.-> 168,49 23.00
110,87
59,18
2,62
113,0t Ml 96
73.33
12.4 >5
73.45
Telegraphische Auszahlung.
27- Seplbr.
48. Septbr.
Amtliche rung
Amtliche Notierung
ftzeld
Brief
(Äelv
Brier
Amil.-Noit
168,23
168,56
168,41
168,51
Bueu. AirrS
1,791
1,795
1,792
1,796
Brss.-Ankw-
58,405
;8,52.
38,42
.8,54
Ebristiania
110,73
110,95
110,62
110,84
Kopendagen
112,35
112, i7
112,55
112,57
Slockbolm -
112,81
113,06
112,81
113,06
HelsingforS-
.0,57
10.59
10,572
10,-92
Italien. . .
.2,885
22,9'5
<2,90
22,94
London. ..
-0,413
20,433
-0,415
20,455
Iteuyork . .
1.1945
4,2045
1,1955
4,2o35
Paris....
16,455
16,495
16,46
16,49
Schweiz . .
"0,90
>1.06
>0,915
-1,015
Svanirn. .
73,12
73,26
73,37
73,01
Javan - . - 'N io de Jan- Wien in D--
1,953
1,9 7
1,955
1.959
.4995
>.5015
J.ÖÜÜ
0,502
Ceft abgeft
>9,17
j9,29
-9,17
59,29
Prag ....
12,433
12,453
12,435
12,455
Belzrad - -
7,393
7.407
-,39.1
7,407
Budav:ss - -
<3,37
.3,51
.3,3.5
<3,52
Bul arten
-.027
,033
..027
-U33
Lissabon - -
-0,58
29,62
.U<;
.0,63
Tanüg. . . «onft.aitin.
'1,38
51,54
61,45
-1,61
.,161
.,165
-, 1 t»u
:,I64
Alben. . .
,594
j,594
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Lanada
i,l98
1.206
1.1'38
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Lira uay -
4.246
1.254
4.24b
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Tairg .. -
20.93
20.97
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