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beuchten Versammlun.

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Sieföhmn die Bürste

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Drucksachen aller Art liefert in jeder tcewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Örühliche Univ.-Druckerei. R. Lauge

Reinertrag zu Gunsten der Hinöen- burg-Spende. Schüler freien Zutritt.

ratung durch den Gemeinderat zur Einsicht offen. Er schließt in Einnahme und Ausgabe mit einer Gesamtsumme von 151 400 OKI. (1923: 102 370 Mark). Die vorgesehene Umlage von 35 000 Ml. wurde durch den Gemeinderot auf 27 000 Mk. herunter gefetzt, dafür wurden die vorgesehenen Einnahmen aus dem Steinbruch auf 53 000 Mk. erhöht, denen eine Ausgabe von 41 060 Mk. gegen­übersteht. Einnohmeüberschüsse hat die Gemeinde noch aus Grundstücken und 'Waldungen. Für Straßenbau und Ausbesserung sind 9478 Mk. eingesetzt, für Landwirtschaft 7200 Mk., an Kapi­talzinseri werden 3660 Mk. benötigt. Größere Ausgabeposten bestehen noch für allgemeine Ver­waltung mit 9200 Mk. und Schule mit 7000 Mk. Außerdem müssen für Ruhegehalte, Witwen- und Waisengelter und älnterstühungen 14 857 Mk. eingestellt werden, denen eine Einnahme von 8021 Ml. gegenübersteht, und für Wohiningsfür- sorge 4440 Mk. mit einer Einnahme von 1582 Mk. Außer der oben angeführten nahm der Ge­meinderat nur unwesentliche Streichrmgen und

Ocher Kirchweih-Markt.

Montag, -en 3. Oktober 1927 Schweine u. Krämermarkt.

Zum Markt zugelasten find Tiere auS unverseuchten Gemeinden der Kreise Gießen.Friedberg, Büdingen und Schotten. Die seuchenpolizeilichen Vorschriften sind zu beachten. Llrsprungözeugnifie für Er­zeuger, Vachweise der Quarantäne für Händler. Auftriebszeit vorm. v. 9lOälhr.

Lich, den 23. September 1927.

Hessische Bürgermeisterei Lich.

frag überR entable R i n d v i e u ch t". Der Redner ging von der Raffenfrage aus und behandelte in großen Zügen Fütterungs- und Aufzuchtfraaen. Di4 sehr anregende Aussprache bewies, welch großes Interesse man diesem wich­tigen Zweig der Landwirtschaft entgegenbringt. Ferner wurden die verschiedenartigsten Gebiete in der Aussprache berührt und einige wichtige

den Brand löschen.

y. Bad Salzhausen, 27. Sept. Die B a d e s a i s o n geht hier ihrem Ende ent­gegen. In Kürze wird der Badebetrieb einge-

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uud schLderw sehr eingehend t*? opferfreudige Liebe und Hingabe für die Sache des Evange­liums, womit die oft schwer bedrängten und um ihres Glaichens willen leidenden evangelischen Glaubensgenossen in der europäischen Diaspora erfüllt sind. Er schilderte in beredten inrb er­greifenden Worten ihre groß« Röt, die zur Hilfe auffordert und mahnt, den heimatlos ge­wordenen Glaubensgenossen eine kirchliche Hei­mat zu geben. Dekan Bogel dankte im Schluß­wort der Gemeinde für die freundliche Aufnahme. Diele Festgäste aus den Bachbargemeinden hatten es sich trotz Begenwetter nicht nehmen lassen, an dem schönen Fest« teilzATrehmen.

OO Niederflorstadt, 27. Sept. Der Gemcindevoranschlag liegt nach der Be-

besorg!das Übrige.

Eine angefeuchtete Bürste, ein wenig VIM, und fort ist aller Schmutz wie weg­gezaubert

VIM scheuert Holz, Metall, Glas, Stein­gut, Email und Linoleum, ohne zu kratzen und anzugreifen.

Prächtig reinigt VIM schmutzige Hände.

Stadttheater-AbsnnrKent.

Die bestellten Abonnements für die Dienstags-, Mittwochs- und Freitags-Vor­stellungen sind am Freilag, dem 30. Sep­tember, in der Zeit von 3 bis 6 Uhr nach­mittags, und Samstag, den 1. Oktober, in der Zeit von 10 bis 1 Uhr vormittags an der Kasse in der Vorhalle des Stadtthea-

2. Rang-Rückvlatz 4

Die Ausgabe erfolgt nur wie angegeben; die am Samstag, dem 1. Oktober, mittags 1 Uhr nicht abgehotten Abonnements find verfallen und werden andermett abge­geben. 8721B

Die den Abonnenten zugegangene Post­karte ist bei der Einlösung vorzulegen; die­jenigen Besteller, denen Postkarten über Platzzuwcisungen nidjf zugegangen sind, erhalten ab Montag, den 3. Oktober, an der Theaterkasse nähere Auskunft.

Gießen, den 27. September 1927.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Kl i n g s p o r.

KartoffeMeserung.

Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten soll die Lieferung von zirka 500 Zentner guter, haltbarer, ausgelesener Speisekartoffeln vergeben werden.

Angebote nebst Muster sind an die Ver­waltung der Klinik bis zum Montag, dem 3. Oktober 1927, vormittags 11 Uhr, ein- zureiltzen. 874OC

Zuschlagsfrist: drei Tage.

Gießen, den 27. September 1927.

Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten.

dingen, der dabei fenec nzWc Fahne weihen will Der Delegtertentag für dos nächste Frust i> fallt nach Hopfgarten. Aachdcm der hiesige . ein noch einige sehr schön vorgetragene -:i - zu Gehör brachte, schloß der 1. Vorsitzende >i harmonisch verlaufene Versammlung,

Gichelsdors, 27. Sept. Die Dioto.^n schwester Johanna Henkel wird nach neun- irriger Wirksamkeit die hiesige Kranlenpjlcr.e station. die die Orte Eichrlsdorf und Ober Schmitten mnsaßt, am 1. Oktober verlassen, um in Raunheim (Kr. Groß-Gerau) ein neues Ar beitsseld zu finden. Don allen, denen die Scher- dende in schweren Stunden Stütze, Drost und Hilfe sein tonnte, wird ihr ein dankbares An­denken bewahrt bleiben. Aachfolgerin ist S^we- fier Marga 'Betreib.

? Änter-Schmitte«, 27. Sept. Am Sonntag sand hier der Bezirkstag d es Hassiabezirks Aidda st-tti. Der hiesige Kriegerverein verband damit die Feier seines 25jährigen Fahnenjubiläums. Der Tag erhiel! durch die Anwesenheit des 1. Vorsitzenden ter Hassia, des Generals Freih. von Vreusch " n - Darmstadt eine besondere Bedeutung. Am B r- mittag legte eine Fahnenabordnung des Ktte ->cr- vereins an den Gräbern der 18 Mtveleranen je einen Kranz nieder. Der Bezirkstag, von ;'\n Bezirksvorsitzenden Geiger-Bidda geleitet, le schästigte sich in der Hauptsache mit dem Bericht über den Bertretertag in Schlitz und die zurü - liegende Rheinfahrt. Die ge sch-? sc lich en Angele^ heilen fanden ihre Erledigung. Die Feier Rachmittag wurde eingeleitel durch einen w' Ligen Gedächtnisakt am Ehrenmal der Ge'all" wobei Lehrer Wolf, hier, herzlich- Worte br>- baren Erinnerns den Toten des Welti.icgs mete. Im Saale des Chaussee hn'.ckes begii: der Vorsitzende des hiesigen Keiegerver.'i Braun, Gäste und Ehrengäste. Es faxten ' sprachen des Hassiavorsihenden und des Sch:, sührcrs des Hassiabezirks S e u m - Aidda. Franc und Jungfrauen überreichten eine Fahnenschlei der Kriegerverein Aidda einen Fahnen-.-" Liedervorträge des hiesigen Gesangvereins v Musikstücke umrahmten die schlichte Feier, in einem Tanz am Abend ihren Ausklang fc

Kreis Alsfeld. 4

-er Homberg a. d. Ohm. 27. Sept. In un­serer Stadthalle fanö am Sonntaanacpmittag eine Obst » und Blumenausstellung statt. Die Obstaussteilung ist als eine Vorschau zu der nächsten Samstag und Sonntag in der Festhalle zu Alsfeld stattsintenden Obstausstellung zu be­trachten. Die 'Anregung zu beiden Ausstellungen gab der Obst- und Gartenbauverein des Kreises Alsfeld. Die Beteiligung an der Ausstellung in Homberg mit Beschickung von selbstgezogener Früchten hätte reger sein dürfen, ebenso lieft der Besuch dieser Ausstellung seitens des Publi­kums sehr zu wünschen übrig. Besonders sei er­wähnt. daß die drei größeren Btu ncnarrange- ments allenthalben gut gefielen. ? ren Aus steller waren Gärtnerei Lang'. . o s f. Alt bürgermeister SPamer und Geschwister D e c < - Der vergangene Montag stand hier im Zeichc der Obstversteigerung. Die Stadt v. steigerte diesmal ihr sämtliches Obst an en Sage; sie hat eine gute Einnahme erzielt. L Andrang zu der Obstversteigerung an der Kr«. strafte war nicht so stark. Diese wurde in Zück Jahre erstmalig von der Provinz gargenmnm", «Sie begann am Montagmorgen bei Benisfeld erstreckte sich über Büßfeld, Homberg bis Ober­urb Nieter-Ofleiden. Hier war Gelegenheit, da«? Obst im allgemeinen billiger zu erstehen. Am nächsten Donnerstag geht die Versteigere; weiter. *

v BurgGemünden, 27. Sept. Bei den heutigen Ob st Versteigerungen an den Provinzialstraften konnte die Provinz eine recht ansehnliche Einnahme bezeichnen. Cßäpsel wur­den an der Straße von Ehringshausen bis Burg- Gemünden mit ungefähr 1,20 Mark bezahlt. Kel­teräpfel etwa 50 Pfennig pro Korb voll am Baum. An der Strafte Aieder-GemündenHom­berg stellte sich der Korb voll auf etwa 2 Mark. Es handelt sich hier um den winterfesten Peilen- apsel. ________________________

SftrechsiUrtden der Nikednktisn.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen

Für unverlangt eingefanbte Manuftriptk ohne beigefügte- Rürfporto wird keine (tewähr übernommen

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stellt. ®rc letzten Kurgäste im Kaufmanns-Gr- holungsheim sind abgtreift Aur in ten Pen­sionen und Gasthäusern wohnen noch Kurgäste. Gestern fand im Kursaal ein gut besuchter E a i - svn-Schlußball statt. Mit dem Ergebnis der diesjährigen Badesaison können die Gast­wirte und Zimmervermieter im ganzen zufrieden sein, obgleich das Wetter häufig für Badegäste viel zu wünschen übrig lieh. Zum ersten Male hatte in diesem Jahre ein Niddaer Geschäfts^ mann hier eine kleine Kvlonade errichtet, die sich eines guten Zuspruchs erfreute. Bei der heute abgehaltenen Ob st Versteigerung der Badeverwaltung, etwa 110 Zentner Aepfel, 8 Zentner Birnen und 4 Zentner Zwetschen, waven die Preise niedrig. Der Rentner Aepfel kam im Durchschnitt auf etwa 2 Mark, bessere Sorten etwas höher. In dem nahen Geiß--Aidda wur­den am Samstag bessere Preise erzielt, haupt­sächlich für Goldparmäne unb Schöner von Bos­kop. Dortige Obstzüchter luden heute gebrlxhenes Wirtschaftsobst den Zentner für 6 Mark am Bahnhof ein. In den nächsten Tagen wird Förster Troß hier unseren Badeort verlassen, um seine neue Stelle rn LI deich crusen beim Forst- amt Grebenau anzutreten. Die hiesige Förster­stelle wird vorerst nicht wieder fest beseht. Den Dienst wird ein Forftwartaspirant versehen.

Kreis Schotten.

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Eta mit dem Einbringen der Kartof- n begonnen, teilweise schon vor 14 Tagen. Arbeiten gehen jedoch bei der schlechten Wit­terung langsam voran. Immerhin ist nunmehr bet eigene Hausbedarf zumeist gedeckt, so daß in dieser Woche der Verkauf beginnt. Dre hiesige Genossenschaft zahlt für Futterkartoffeln 250 Mk., für Speiselartosfeln 2,75 Mk., für In- büstrie speziell 3 Mi. Gerade bei dieser Sorte wird sehr über Fäulnis geklagt, jedoch ist ter Ertrag sehr zufriedenstellend. Sine Haus- fammlung für die Geiste skr a n len in Hessen ergab den Betrag von 16 Mk. ilnfere Schule unternahm kürzlich einen Tagesaus­flug n'a ch Laubach, wobei Stadt und Schloß besichtigt und ter Ramsberg mit seiner Pracht­vollen Fernsicht besucht wurde. Mit diesem Städtchen und besonders dem gräflichen Haufe ist unser Dorf durch viele Fäden verknüpft, gab es doch früher ein Laubacher Amt iltphe mit einem regierenden Grafen. Heute besteht hier noch ein gräfliches Hofgut.

Kreis Friedberg

Q Gambach, 27. Sept. Am vergangenen Samstag und Sonntag veranstaltete der hiesige Obst - und Gartenbauverein eine A u s- st e l l u n g in der Tirmhalle. Hier zeigte es sich, welche Abengen und vielen Sorten von feinem und feinstem Tafelobst in unserer Gemeinde gezogen werden. Daß aber auch der Anbau von gutem Wirtschaftsobst nicht vernachläffigt wird, konnte man ebenfalls erkennen. Die Prämiierung der ausgestellten Obstsorten geschah durch Obstbau- infpektor Rent sch und Obstbau kechniker Bil­la sch, beite von Friedberg, und hatte fölgen- tes Ergebnis: In Gruppe I, in ter mindestens drei Sorten Tafeläpfel und zwei Sorten Tafel- bimen gezeigt werden mußten, erhielt die Ge­meinte mit der vollen Punktzahl (25) den ersten Ehrenpreis. Den zweiten Ehrenpreis erhielt Wil­helm Ludw. Metzger mit 23 Punkten, wäh­lend ter dritte Ehrenpreis an Gg. Jak. Klein fiel. In dieser Gruppe erhielten Hch Grieb. Karl Bingel, Bürgermeister Bock und Otto Grieb je einen 1. Preis: L. Aoichardt, Hch. Langsdorf, O. Mohr. Ad. Klein, Lehrer Sitter, Konr. Grieb II., Wilhelm Schmidt, Wilh. Wächter und Hch. Lenz je einen 2. Preis; Karl Klein und Konrad Müller je einen 3. Preis. In ter Gruppe der Liebhabersorten erhielten Wilh. Hasser und Heinr. Dem je einen 1. Preis, Wilh. Mohr, Karl Bernhardt, Konr. Reuhl, Konr. Müller XL, Heinr. Boller. Konrad Mohr IX., je einen 2. Preis. Hch. Langs­dorf , Jak. Wächter und W. L. Metzger je einen 3. Preis. In ter Gruppe Steinobst er­hielt Lehrer Ost Heimer einen ersten Preis. Die Ausstellung, die dank der vortrefflichen Ar­beit der Herren Näck und Hch. Grieb einen außerordentlich guten Eindruck machte, zeigte, welche Sorten sich zum Massenanbau vortrefflich eignen. Biele Besucher haben von der Aus­stellung Anregung und Ansporn erhalten und werden sich wohl in Zukunft noch intensiver mit einer rationellen Obstzucht befassen. Wenn das erreicht wird, dann hat die Ausstellung ihren Zweck erreicht. Zu dem gemeldeten Leich en - f uni) erfahren wir noch ofgente Einzelheiten: Der Tote ist ein aus Gr.n. - ich gebürtiger, in den letzten Jahren aber in Elberfeld wohnhafter Mann, namens Balthasar Sommer. Am Donnerstagabend war er noch in Gambach ge­sehen worden und hat auch mit verschiedenen Einwohnern gesprochen. Er kann also die Tat nur in ter Nacht von Donnerstag auf Freitag ausgesührt haben. Die am Tatort erschienene Gerichtskommission stellte einwandfrei Selbst­mord fest. Was den Mann in den Tod ge­trieben hat, konnte bis W noch nicht aufge­klärt werden.

3 Steinfurth, 27. Sept. Das Gustav- Adolf-Fest des Zweigvereins Wel­terau wurde am Sonntag hier gefeiert. Die Festpredigt hielt Pfarrer B e r n b e ck acks Hof­heim-Bürstadt. In einer Aachverfannnlung im Saalbau Hengst gab Dekan Vogel den Rochen- fchastsbericht des Hess. Haupttereins bzw. Wet­terauer Zweigvereins. Gr wies auf die segens­reiche Arbeit des Vereins hin, die sich besonders auch in den neuerstandenen Kirchenbauten zu Gau-AlgeSheim, zu Bürstadt imh dem nahen Ober-Mörlen zeigt. Festredner Bernbeck er­zählte von feiner Diasporagemeinte Bürstadt

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- Groß-Eichen, 27. Sept. Landwittschafts- assessor Dr. B ö ch e r vom Landwirtschaftsaint Grünberg hielt dieser Tage in einer sehr gut

' ' ~ ' ig einen lehrreichen Vor-

ble Rindvieh^ucht"

Fragen von Dr. Bocher beantwortet.

~ Lardenbach. 27. Sept. Am vergange­nen Samstagabend hielt Landwirtschaftsasfessor Dr. B ö ch e r vom Landwirtschaftsamt Grünberg einen belehrenden Vortrag über das Thema' W o s ist bei der kommenden Herbst- bestellung besonders zu beachten?" Die fast zweistündigen Ausführungen des Red­ners befaßten sich mit ter Bodenbearbeitung und den zu benutzenden Gcrätschaften. mit Saatgut-, Sorten- und Düngungsfragen. In der Aus- spräche, die sehr rege war, beantwortete Dr. Bocher die an ihn gestellten Fragen.

)( Ruppertsburg, 27. Sept. Dieser Tage fand hier die Gemeindeobstver­steigerung statt. Es kosteten am Baum im Durchschnitt ein Zentner Tofeläpsel 3 bis 4 Mk., Wirtschastsäpfel 2 Mk., Kclteräpfel 1 Mk., Zwet- fchen 2,50 bis 3Mk., Taselb.rnen 3Mk. Der Ge­samterlös einschließlich des Erlöses aus Frühobst beläuft sich annähernd auf 1500 Mk.. wenig im Verhältnis zu ter großen O6ft venge. Als Aachfolgerin der vor einiger Zeit verstorbenen langjährigen Hebamme Kath. Becker haben sich sechs Frauen und Jungfrauen gemeldet. Es fand darum am vorigen Sonntag unter ter Lei­tung von Pfarrer D. Fritsch und Bürger­meister Hogh im Gemeindesaal eine Wahl statt, zu der sich über 60 Frauen und Mädchen eingefunden hatten. Das Hessische Kreisgesund­heitsamt Schotten wird nun unter den Bewerbe­rinnen mit der höchsten Stimmen^ahl die ge- eianeffte aus wählen.

(!) Köddingen, 27. Sept. Dieser Tage fand hier die H e rb st - D e l e g i e r t e n v e r- sammlung der Schwalm-Antrift- Felda-Sängervereinigung statt. Der Vereinigung gehören 17 Vereine an. Der hiesige Männer-Gesangverein fang zu Beginn der Ver­handlungen den Sonnetschen ChorWaldes- grüße", welcher einen tiefen Eindruck auf alle Anwesenden machte. D'er 1. Vorsitzende Lehrer Walter- Hopfgarten, eröffnete mit herzlichen Begrüßungsworten den Deleaiertentag und ging dann zu den einzelnen Punkten der Tagesord­nung über. Aus den verschiedenen Aussprachen und Kritiken ter Delegierten über den 1. Punkt ter TagesordnungWertungssingen" ist zusam- menfafsend zu sagen, daß ter Maßstab der Wer­tung und Kritik der beiden Wertungsrichter mitunter etwas schroff war. Das nächste Wer­tungssingen soll erst wieder in zwei Jahren stattfinden und nur ein Wertungsrichter hierzu herangezogen werden. Das Bundesfest für das nächste Jahr bekommt der Gesangrerein Köd-

ter Liga zum Schutze der deut Kultur hat ihre planmäßige Ißt niet arbeit be­reits wieder begoiinen und für den kommenden Winter mehrere Vortrage und Veranstaltungen vorgesehen, die in den wichtigsten Ftagen ter Politik, Volkswirtschaft und Kultur aufklärend wirken sollen. Dieser Tage fand ter erste Vor­trag über die FrageKriegsgefahr?" hier statt. Als Redner war Chefredakteur Wendel aus Würzburg gewonnen worden, der in fesselnder unb allgemeinverständlicher Weise das Thema gründlich erörterte. Leider war ter Vortrag wegen anderer gleichzeittg stattfindenter Der- anstaltüngen nur schwach besucht. Gestern abend gegen 8 älhr wurden dieBewohner Riddas durch Fe u e r l ü r m erschreckt. In der Krugfchen Gasse war im Hause des Schreinermeisters August Brock ein Schornsteinbrand ausgebrocheir, ter wahrscheinlich auf starkes Festem beim Lat­wergekochen zurückzuführeir ist. Der Eigentümer der Hofreite liegt gegenwärtig krank in ter Klinik in Gießen. Die Feuerwehr konnte rafch

tcrs abzuholen:

Die zu zahlende erste Rate beträgt für: Pröszeniumsloge, Rangloge und Rm.

1. Rang-Borderplatz

1. Sperrsitz, 1. Rang-Mitte und Logen-Rückplatz

2. Sperrsitz und 1. Ratzg-Rückplatz

3. Sperrsitz und 2. Rang-V örter platz

2. Rang-Mitte

Aenterungen vor, so daß der Voranschlag in ferner jetzigen Form bestehen bleiben wird.

Kreis Büdingen.

!! Büdingen, 27. Sept. Aus der jüngsten Gemeinderatssitzung ist zu berichten: Für die Vertilgung des Messing­käfers im alten Kreisamtsgebäute waren etwa 2000 Mk. Kosten entstanden, welche von der Stadt übernommen werden sollten: der Antrag wurde abgelehnt mit der Begründung, daß der Käser erst in den letzten Jahren in das Gebäude ein» geschleppt fei, und der Mieter das Gebäude so zu übergeben habe, wie er es übernommen habe. Für das hiesige Wolfgang-Ernst- Ghmnasium werden weitere fünf Freistellen genehmigt. Beschlossen wird die Erhebung einer Wertzuwachs st euer und die Ver­anlagung hierzu dem Finanzamt übertragen. Entsprechend dem Wunsch des Reichs­präsidenten findet am Sonntag. 2. Oktober, eine einfache Feier feines 80. Geburtstages statt, die darin besteht, daß nach dem Vormittags- gottesdienst auf dem Marktplatz Promenaden­konzert veranstaltet wird, und hierbei ter Bürger­meister eine der Bedeutung des Tages ent­sprechende Ansprache hält. Eine Sammlung durch junge Mädchen wird der Hindenburg- Spende zugeführt, eine Spende hierzu wird beim Gemeinderat beantragt. Bei ungünstiger Witterung wird die Veranstaltung in den unteren Rathaussaal verlegt.

Aidda, 27. Sept. Die hiesige Ortsgruppe

Bek-rnntmackrnng.

Schmückung der Kriegergräber an Allerseelen. Totensonntag und Weihnachten.

Der Bolksbund Deutsche Kriegsgräber­fürsorge übernimmt es auch in diesem Jahre, Kriegergräber im Ausland im Auftrage der Angehörigen zu schmücken. Welche Friedhöfe in Frage kommen, ist aus der Aufstellung in Heft 9 der Zeit­schriftKriegsgräberfürsorge" zu ersehen, die für halbjährlich 1 Rm. durch den Volks­bund bezogen werden kann und auch sonst durch Wort und Bild über den Stand der Kriegsgräberfürsorge fortlaufend un­terrichtet. Wünsche auf Gräberschmückung wolle man bei dem Rechner der Orts­gruppe, Herrn Bock, Gießen, Stephan- straße 38, anmelden. Dort ist auch Nähe­res über die Preise der Kränze zu er­fahren. Deutliche Angabe von Vor- und Zunamen, Dienstgrad, Truppenteil, To­destag, Friedhof (Land, Provinz) und möglichst Grabnummer des Gefallenen ist erforderlich.

Für Allerseelen müssen die Bestellungen umgehend, für Totensonntag bis zum 15. Oktober 1927, für Weihnachten bis zum 19. November 1927 in die Hände der Orts gruppe gelangen.

Der Volksbund wird selbst die Sammel­gräber schmücken, in denen große Scharen meist unbekannter Toter ihre Ruhestätte gefunden haben. Er bittet hierzu um Hilfe der Oesfentlichkeit. Spenden zu diesem Zwecke werden auf das Konto des Volks­bundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Ortsgruppe Gießen, bei der Mitteldeut­schen Creditbank, Filiale Gießen, erbeten.

Ferner wird zu diesem Zwecke eine Haussammliing stattfinden, um deren freundliche ÜnterstützuNg gebeten wird.

Gießen, den 27. September 1927.

Volksbund Deutsche üriegsgräberfürsorge, Ortsgruppe Gießen.

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Hindenburgspiele!

des

Münner - Turnvereins, Gießen

(Sporiplost am Schiffenberger Weg).

Am Sonntag, dem 2. Oktober 1927, nachmittags um 3 Uhr beginnend:

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gegen

Turnverein Alsfeld, l.Mannfch.