Ausgabe 
28.5.1927
 
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Geheimrat Pros. Dr Mittermaier

2m mergtgen 29 Mai begeht Geheimer Justiz rat Prvtesior Dr Toll gang IH itter-

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Stefrst.

Au; der Provinzialhauptstadl.

di »st en. ben 28 Mal 1927

Nerven.

die ..Nerven" flnb heute vielfach eine be- queme Bus rede der Leute, bie auf der Flucht vor fich selbst -u feige flnb ihre Schwächen einzugeftehen Diese Nrrrenfchwäche (von der an- geborenen abgefeben). ist eint jener viele t Zeit- krankhelten. bie dem Wange! an \JJcrf onltcufcit entspringen. Der heutzutage durch das Streben nach Besitz um leben Preis und gleich welcher 2rt bedingt ist. Denn der Mensch, der eine abge- rundete Persönlichkeit ist. kennt Mr Grenzen feiner Leistungsfähigkeit und zirkelt fie gegen unfinnigen Zräfteverbrauch ab. dem der Aervenzufammen- bruch frü'er ober später naturnottr. nbin folgen muh Noch dem unumstößlich wahren Gesetz vom abnehmenden Ort rag.

..Der Mann ohne Nerven" ist zwar ein zug- heftiger Filmtitel. In Wirklichkeit aber bleibt au.) ein Mensch mit Nerven »te Stahltrolfen" »war Die Maschine mit dem feinsten Präzi- llonsmechanisrnuS trotzdem ein Gebilde aus 3'.ei|() und Blut. Selbst trenn er durch dre.und- brelülg Stunden über Baum und Zelt erhaben scheint, Ozeane überfliegt und ben BegriffWelt- meer" auf die HarmlZigkeit eines Teiches zu- ruckfchrau^'t. 3m Hintergrund jeder Übermensch- Uten Tat lauert fo ober fo. beute oder über­morgen. die grlnfenbe Fratze des ..Boch keinen sah ich svöhlich enden, auf den mit immer vollen Kunden tie Göt.er ihre Gaben streun."

Os läuft auch bei den fogenannten Verven auf das hinaus, was man dnergie nennt Onergie hoben, belät: das Busmaß des Rraftauswandes dem erkannten Wert der erstrebten Sache an- ?offen. Denn dazu ward ihm die Vernunft. Oln 2enfch. mit dem die Heroen bei jeder GZrgen- beit .durchgehen" dem sie im entlcheidenden Moment den entscheidenden .Strich durch die Bechnung machen", hat die Gewalt über den Hebei verloren, der den Manometer feines Äör» Pers vor eeplosiv geladenem älebcrbrud zurück- reißt Or ist der Sklave feines fchlechtcren 3chs Seworden. statt über der Materie zu stehen itn Don Quichote, der mit Panzerwagen gegen Drahtverhaue aus Bindläden anlampfi.

Die als Aerven ausgegebene Schwäche ist das Damollesfchwert das wir zum größten Teil

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»en von außerhalb zu bexic:?en. Unlcrc Gärtne­reien baben in diesem oa'jte ganz besonders grohe Vorräte in reicher Auswahl herangezogen. Die Preise sind gegen das Vorfahr bedeutend ermäßigt Sache des Publikums wird es sein, diele ^unöerttaulenbe von 3ungpflangen, die den, Sommer entgegn.wachsen, so an»ubr.nnen und zu Pflegen, nicht nur der einzelne seine veube an ihrem Blühen und Gedeihen sindet. sondern die Biütepracht auch bet Allgemeinheit zustatten kommt und die Besucher unserer regamen Stadt den besten Sind ruck gewinnen. V.

ner rSochenmarktpreise.

Os kosteten auf dem heutigen Dochenmarkt: Butter 140 b.s 160 Pfennig. Watte 35. Aäfe (10 Stück' 00 dis 140 Wirf ng 30 di« 35 gelbe Büßen 25 dis 40. Spinat 10 bis 23. Bömilchkohl 15. Spargel 70 dis 120. Orbfen 60. Tomaten ISO bis 150, Zwiebeln 23. Meerrettich 40 bis 60. Vhabarber 20. Kattofseln 6 bis 8. Qfcpfel 50 bli 90. Kirschen SO dis 100. Orhbccren 250 d s 350. -^-n:g 50. junge Mahnen 103 dis 130. Suppen- Hühner 100 diS 130 das P'und: Sier 10 d s 11. Diumenkohl 100 dis 123. Salat 8 dis 20. Salat- gurken 40 diS 103. Oberkohlrabi 40. Bettlch 10 dis 20. Sellette 20 b'.s 50 das Stück' Aadieschen 10 bis 20 Pfennig das Bund.

Vornotizen.

Tagcskalender für Samstag. Iungdeutlche Schwesternschaft^ 8 Uhr. Saalbau Sauer. Festabend. Bttillette-Verein 8- , Uhr. Vereins lokal, Monatsversammlung. Gesang- verein .Liederkrans", Tertors Terrasse. Fa- milienabend. Palast-Lichllpiele (Rir4Knp!atn; 8 älbr, Zilm-Vvrtraa .Das Ichas ende Ämerika". Lichtspielhaus Bahnhosskvaf.e _Die Straße des ®rauen4. Bstotta-Lichtspieke: .Die 'Xäuber der Aönigsfchlucht".

Tageskalender für Sonntag. Katholischer Deutscher Frauenbund: 8 Uhr. Große 2fula der Un vcrfltät. öffentlicher Bor.rag. Schachklub Gießen: Aachm. von l1 , Uhr bis abends 7* , Uhr. Saf4 ßhb. Wettspiel Dann- fladt-L be h sse u Licht p ekh-, s. Bah,ho! st raße: .Las.er oer Menfchbtii . 21>totta-Lfchtlpiele: »Die Bäuber der 5königsschlucht".

** Bus dem Stadttheaterdureau wirb uns geschtteben: Die wegen Srkrankung des Herrn Goll verschobene Srstaulführung des Schwankes ..Der I u ß b a l l k ö n i g' findet nun- mehr am Dienstag 31 Mai. statt. Die Beuheit macht gegenwärtig ihren erfolgreichen Weg über die deutschen Sommerbühnen.

t£cttcr&orau0jaae.

Fortdauer de» zeitweise wechselnd wolkigen, für bie ZaHreszeit kühlen Setter» mit strichweisen Nie­derschlagen

(Beftrlge Tagestemperaturen Marimum 12,1 (flrab ffelfiu», Minimum 4^ ©rab Celstu». Heutige Morgentemperatur 8,2 ©rab Celsius.

Voraussage für Montag: Zeitweise wolkig, mäßig warm, noch vereinzelt Niederschläge.

- Dorn Botanischen Garten. Die neuerdings eingettchttten Blumimausstellungen werden auch in den nächsten Wochen zugänglich sttn (Sonntag 1112, Mittwoch 4-5 Ufa). Zur Seit sind neben der Äahcenlammlung ein um­fangreiches 'Begonicnfoctlment ausgestellt, ferner eine Beide von Spiphpten (Hirfchgewrihfafern. Tillan^:a-2rten, baumbewohnende Orchideen).

O b e r b e f f i f ch« r Kunstverein. Die derzeitige Ausstellung von Dr. Daniel Grei­ner ist nur noch in der kommenden Woche, zum letzten Male Frtttag. den 3. 3uni, während

her üblichen Besuchszeiten <Sonntags Montags» Mi:trwch». Fre.tag» non 11 bU 1 Ufa Mitt­wochs euch von 3 big 5 Ufr) geöffnet 3n bet Pftngstwoche bleibt der Baum geschlossen

" Lustballonflug C »glaad Ober* bellen. Am Salbe bei B e r r o b fand am Mitt» wvchnachm.nag der Pachter der kottgen vagd, t5err Smenb au» Gießen, bie ftüDe eine» kleine» Luftballon». Au» einem daran beteiligten Ze tei war ersichtlich daß der Ballon anläßlich eine» Ballon- wettflieaen» in Barni Green iLorchel»er|hire) in der Nähe von Birminebom aufgeftiegen war. Der gute Zustand ber Ballonhülle und der enge- hefteten Ratte läßt wnnuten. baß ber Ballon erst vor kurzem ffngtanb oettasten hat

- Das U niverltäts-Belt! nfl tut am Brandplatz hat mit der gcfirljcn 3nbetrleb- nähme der neugelchaffenen Bttt>ahn eine wert­volle Berttcherung ettafaen. Jn mvnatelanger Arbeit ist an Stelle der früheren, fr nahe gmn> loten Aläche eine neue Bahn erstanden. DU tn ihrer ganzen 2nlage den nru'rit..chen dnicrOe» rangen g recht wird Zahlreiche Opfer* reu? gt Sttftungen aus den verfcheedensten Äre n ber 2nterellentenschast forgien für bie B.-rciistettung der Mittel, ohne die das neue Wett unrnöi! ch getPeUn wäre Zu der Sröflnungs'eter am gef:.t- gen Spätnachmittag hatte sich neben zahfrc chrn geladenen Pettönlichkeiten e.ne große Menschen­menge dngefunfrn. die allesamt m t lebhafte« Gntcrcfe bie rd'Jpor.lidben «Erbietungen der flufrnttiaxn Bcit'chüler und der Angehör gen des Gießener Bell- und jnßrfluM verfolgten. Oe. Maanifizenz der Vettor d.-r Landesun i*erfl- tät Prr . Dr. Zwick würtitte In ttner kurzen Bnfprache die Bedeutung des neuettchasfenen Wettes für den Bett'pott in G eben, wie d e gefundhtttsördernde Behütung dieses Sportes ufrrbai4>t dr dankte allen epcnfrri und För­derern des Wettes in herzlichen Worten und nab dem Wunsche Busdruck, daß auch die Stu­dierenden unserer Unltxrfität In Zukunft dem lchänen Bttispott mehr als bisher Huld gen möchten Anschließend zeigten unter der §üfarg des Ilnivettitäts-Aetlehrers Schömds einige Ctufrnten und hierauf zahlreiche M.tglieder des Beit- und Fahrlluds Dießen ihre rtttspoetl.chen Ferttgkciten in den oettch-edensten ©andr en frr Pferde und ben manni f chlen Gruppen: 1! ungen. Die Darbietungen, die dem Lehrer w.e den Lei­tern zur ishre gereichten, fanden allenthalfrn warme Anrttennung.

** Hobe Auszeichnung der Mol­kerei Grieb. Anläßlich der 33. Wanderaus­stellung der Deutfchen Landwinschosts-Gelell- schäft vom 24. bis 29. Mai in Dortmund wurde die von der bleflgen Dampfmollerei ®ebni>ro ©rieb ausgestellte bauerpafieuriflerte und tief­gekühlte Vollmilch mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

** öl" Auto-Zusammenstoß ereig­nete sich gestern mittag (jegen i ,2 Ufr an frr ddc Sranfiurter Straße.Liebigftrafa. Dort fuhr ein aus frr Liebiastraße kommendes Pttvalauto einem anderen hiesigen Pttvatkrastwagen. der die Srantrurter Straße frrauskam. in die Slan.t dabei geriet der aus der Llebigstrafr komm nda Wagen auf den Bürgersteig, zum Glück olme Passanten zu verletzen Personenschaden ist bei ber Äarambolaa« nicht entftanfrn. dagegen er­litten beide Kraftwagen einigen Sachschaden Das eine Auto konnte mit eigener straft seine Fahrt sottsetzen. während das andere abgeschleppt wer­den mußte

Tödlicher Unglücksfall. Der 29 Jahre alte Arbeiter Schmidt aus Aödgen war gestern In einem Stollen des Braunslemfrrg- werkes an der Leihge'terner Straße tefdäftigt, al« plötzlich sich ein Balken los löste und dem bedauernswerten Mann den stopf AerUmctkrte. ®r starb unter den Händen feiner terfaieile.ifrn Arbeitskollegen. Der Verunglückte hinterläßt tir.e Frau und drei unmündige Ätnber.

* Der Zweigverein Gießen deS stath deutschen Frauenbundes ver- anftaltd hier seinen ersten Frauentag vom 28. bis 30. Mai, und macht besonder« aus ben öfsent- lichen Dottrag am Sonntag. 29 Mai. abend« 8 Ufr, in der Drosten Aula der UnlDcrlUät auf­merksam. wo Prof. Dr. Phil. Steinbüchel von hier und die bekannte Füfrettn Fräulein Helene Weber, Ministerialrat und AttchstagS- abgeorbnde Bettln, sprechen werden. Für aus- wätttge Besucher ist durch Bereitstellung dn:fl 2utoS an der Univettität noch Cfrlegcnt<!t. die gegen ,11 Ufr abends abfafrenben Jugc zu erreichen.

Der Frauen verein vom Boten streuA für Deutsche über See, dessen wohlgelungcnes Heimatfest vom vorigen Jahre noch in bester Erinnerung ist, veranstaltet wie wir hören, am 3.3ull bn Stadttheaker einen grob angelegten stolonial-Abcnd. dessen Pro- gtantm Im einxelnen noch im Anzeigenteil fr» umntgegeben wird

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Verrhrang ur.fr danlbarleit gedacht wer. en.

Als Träger eines Aamns ber in frr Aechtswttlen'chrst schon in hohem Ansehen flanfr. widmete sich auch IHitiermaler dttter Wtlsen- schalt und verbrachte seine S.ufrtenzeit tn Hnfrl- berg und Vrrltn Gr prom.*Mrtle bann an ter erst ren Urutxrfuät. wo et sich auch im Jahre 1». habilitierte. Nachdem er do 15» außerordentlicher Prrfeifor geworden war, folgte er im Jahre 1003 einer Beru'ung als ordent­licher Prozessor für Strafrecht und Ltraipro^si an die Universität Vern, wo er bis zum 1. Apn. IÄ33 verblieb Seit dieser Zell ist fr.e h efige Uni­versität die Stätte seiner Wirksamkeit.

Die Zahl der wtllenschaitlichen Arbeiten, hie feiner Reber entstammen, ist eine sehr beträch'- liche. Bon bitten seien hier nur genannt: Die Parteistttlung der Staatsanwaltschaft. Kntische Beiträge zur Lehre von der Strasr<ch:»lchuld. Rttttsche Beiträge zur Lehre von bet Fahrläslig- Idt; auch über die Mllllärstrasgertch.sorfrnung. die Deportation und den bedingten Stra'erlaß u-a. bat er geschrieben. Bttonderes 3nterdle hat Mtttermaier stets der Aechtsverglelchung ent- Eigebracht. Dabei wurde er angeregt und ge­rn durch lange Studienreisen, bie er nach rila. dnglanb. Frankreich unfr Außlanfr unternahm, wodurch er näheren Üinblid in die dortigen Rechtsverhältnisse, insoelonbe.e auch in das Gefängnlswesen erhielt. In feinen ausge- »ttchneten, rechtsveralcichenben Arbeiten hat er sowohl die Kenntnis deS ausländischen Strafrechts der deutschen Wissenschaft, wie auch umg.*Lbrt dem Ausland bie Äenntmä deS deutschen Rechts vermillttt. So darf Mittermaier heute wohl als der beste Renner des ausländischen Strafrechts bezeichnet werden. Ss Hai ibn deshalb auch bat Attchsiustizminiflettum beauftragt, eine Darstel­lung eines großen Teil» des ausländischen Straf­rechts zu t>erfa||en, die als außerordentlich wich, tlges Matettal für die Beurteilung des neuen Strafgesehentwutts etschttnt und dem Reichstag bei den Beratungen dieses Gesetzes norliegcn wird.

Erfüllt von lebhaftem sozialen Interesse hat Miktermaier sich der Bestrelmnoen der Der- brechensprvphylare und der Cd'ubfür'orgc immer mit Wärme angenommen. Ganz besonders widmet er sich aber den Fragen ber Fürsorge und frr Rechtspflege bei jugendlichen Die dkrdnlgung für gettcheliche Psychologie uiid Psychtatiie in Helfen zählt ihn feit langem zu ihren tätigsten und verdienstvollsten Mitarbeitern. Btt seiner afrnben Arbeit an der Ausbildung frs schen Rachwuchses Ist er vor allem auch bt, den Studenten durch zahlreiche Besich­tigungen von Anstalten und großen industriellen Betttefrn den Ihnen für ihren künftigen Berus so wichtigen dinblick In das praktische Leben zu vermitteln, und in einem weitverbreiteten Studien- führet hat er eine treffliche Anleitung zur Ge­staltung frs iuttstischen Studiums für dessen 3ünger geschaffen.

Richt unerwähnt bleiben dürfen schließlich die großen Verdienste UlUtermalert um die Volkshochschule, der er stets ein warmer Freund und Förderer gewesen ist.

Mögen ihm feine Freude an der Tlatur. feine häufigen Wanderungen in Gießet Umgebung, namentlich auf feinen geliebten D uns berg, noch lange feine jugendliche Frische und vchasfenskraft erhalten.

Blumenschmuck-Wettbewerb.

Der Verkehrsverein Gießen beab­sichtigt auch In diesem Jahre wieder Die 5ssen11 iche 'Blumenpflege an Fenstern. Ballonen und In den Vorgärten durch Zuerken­nung von Preisen für hervoriagende Leistungen zu fördern. ®egcn da- Vorjahr ist eine kleine Aenderung insofern eingetreten, bafl diejenigen, die glauben. Anspruch auf einen Preis erheben zu können, dies dem Vorstände deö Verkehrs-Bercins mittels Postkarte mitieilcn müs­sen. oder ihren Aamen in eine im DettehrSbureau am Selterswea aufliegenden Liste eintragen lassen. Durch diese ÄamenSangafr soll Verwechselungen vorgebeugt werden.

lachrot und Vota, bei Petunien ein reines Aolen- rot, Wein unfr Blau xu bevorzugen. Häu'ig sind die fleinbtinr.igeren Sorten geeigneter als die grpf'b.ur-iQen. weil die ersteren rttchlicher zu blühen p'lrvcn. Man Pergee die Aach'üngung gegen Antang Juli nicht unfr ebenso n.cht die Otcfenpflege in den Dorgärien. Aalen, frr nur »eiten gelchnitten wird, büßt seine Ftt'che unfr

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der schon von feinen fetzten Tauertänien frr fr- tannie Fernando, der es sich zur Lefrnsaus- gafr gemacht hat. der Welt zu zeigen, fraß man auch aut diesem Gebiete Leistungen ptstande- bringen kann, die Überall Aufsehen erregen. 144 Stunden to L E) .r Se nanbo fro4Tanibet.i fchw-.n- gen. Vor ehum Zähre hat er es auch schon einmal versucht, allerdings einige Stunden weniger unfr nun glaubt er In diesem Fahre unbedingt seinen eigenen Attorfr übertrumpfen zu mülfew. ÜJt drei Stunden am lagt, unfr zwar von sechs bis neun Uhr vormittags, pausiert er. aber ab 9 Uhr hat er Ununterbrochen zu tanzen wofür sich ihm fünf tanzlustige Damen zur Vettug^ng gestellt haben, bie sich gttchwistettich in bw end­lose Zttt teilen. Seine Olahrung nimmt er tan­zend ein unfr im übrigen vertreibt er sich mit 3tgaretten die Müfriglen Auf alle Fülle Berlin hat feine Sensation.

Da» Balo bet Osnabrädn Strafraräuber ge anfrn.

3n 9 9 ft r u p . r.a e Nienburg ist der Kraft­wagen, m.t dem bie Osnabrück, r Aäu^ee flohen, aulgt'unfrn »orten. Die Aäuher haben ben Wagen stehen taffen. Wohin fle sich gewandt haben, ist vorläufig noh ungeQärt

Vettchükttt.

3n Frttwaldau ixr. ciagsn) »urten in einem neuen, etwa 4 Me er tiefen Lonschacht einer Dachstttn- unfr Falzziegel-Fabrik be.rn Aushcfrn eines Grabens ein Schachtmeister undein Arbeiter durch 8u*ammenltür.>enfr Qrfr und Brettermalfen verschüttet unfr getötet. Beibe waren verheiratet. Bin dritter Arbeiter konnte gerettet werden. Der Einsturz ist anschei­nend durch die statten Aegengssfe der letzten Lage veruttacht worden.

sttrnßenunruhen in Saloniki.

3n Saloniti kam es naa>bem berttts an Donners ag zwi'chen aus ae sperrten Ta­bakarbeitern. be eine Fabrik stürmen woll­ten, Zusammenstötze mit Polizei ftattgefunfrn batten, zu erneuten Tumultszenen Als Arbeiter die Wiederaufnahme ber Arbeit mit Gewalt erzwingen wrlüen. schlugen die Truppen mit dewehttokben auf bie Menge ttn. 'Biele Arbeiter würben verwundet. Ein Kommunist, der an bie Menge aufreizende Aeden bleit, wurde verhaftet. Die Xabafarfrlter versuchten ihn zu beftden, wurden aber von Kavallerie ausein- anbergetdeben.

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