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146.5

145

151) 154.75 243,6 180,5

285

163 161,75 170,25

254 144 171

o20,5 220?5

135 100,25

183.75

193,5 195,*5

167,25

175 192,25

131

98,65 125.25

270

221 181,25 137,75

36,9

188 236,76 320,76

153,5

134,75 99,75

167

182,75

204

281.9

135.5

177

119

155,5

167

205,25

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt« M.

Kurs

26. 7.

27. 7.

Datum:

26. 7.

199.2a

7

?llla Deutsche Eisenbahn .4V<

.0

125,75

126,6>

Banknoten.

10

Dresdner Bank

Mitteldeutsche Treditbank . 9

.8

Metallbank RetchSbank

126,5

118,5

184

193

197,5

139

184

192

196,75

167,5

203

284,5

196,75

151,25

170

142,25

124

138,5

149,75

.6 .8

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. 6 10 10 12

125,5

268

221.25

180

137

87

177.5

188

126

128

142

123.9

119,6

138

149.5

Devisenmarkt DerlmFrankfurt a. TL Telegraphische Auszahlung.

A. E G. . Bergmann

119,75

155

168

167,13

204.75

176,5

270.5

166,4

180.5

191,25

131,75

100,5

99

124,9

264,5

817,25

181

136,5

87.13

176.5

187 25

235

317

152,5

134?5

98

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207.5

19

20

185

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122,5

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202.21

281

175

119

85

145

222,25 221.5

143,25

149.75

153 844.25 178.75

235

164

162.25

160.5

254

141

171

28?

136 5

168

Datum:

..... 7

127

118.1

* Mannesmann-Röhrenwerke 2l.-G Aach der Berliner Börsenkundmachung über neue 24 799 800 Mk. Stammaktien war das Ergebnis der ersten Monate dieses Jahres gut. Man rech­net auch für das erhöhte Aktienkapital mit einem befriedigenden Ergebnisse. Aus dem Er­lös der Kapitalerhöhung sind 16,46 Millionen Mark auf den 3,9 Millionen Mark Dollar-Kredit zuruckbezahlt worden, 4,28 Millionen Mark wur­den zur Vermehrung der Vorräte im ersten Halbiahr 1927 verwandt und 656 000 Mk für Kokerei-Äeubauten und 412 000 Mk. für den Bau des Hochofenwerkes Hückingen verwendet. Der Rest bleibt als Bankguthaben zur weiteren

Anfang Kurs,

Hamburg-Amerika Palet. vamb.-Südam. Dcunpssch, Pans« Dampfschiff . . . . Norddeutscher Lloyd . . . :'IUg. Deutsche Credttanst. Barmer Bankverein . .

Probedost u.ÜL Bro schüre übermoderne Säuglingspflege kostenlos uJjnvertmdM)

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GESELLSCHAFT

BERLIN W37

45 !

79

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25.51

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143.5

122 :

118,5'

141

136.5 |

118.25 !

143 149.75 162.5 247,75

179

-36 164.75 161.5 170.25

251 143.25

170

Berliner Börse.

Berlin, 27. Juli. Schon im heutigen Vor­mittagsverkehr war deutlich ein stärkeres Interesse für Spezialwerte bemerkbar. I. G. Farben wurden auf Gerüchte über neue internationale Ver­handlungen betr. Kohleoerflüssiaung mit 322,5 Proz. gehandelt. Kunstseideaktien waren auf die Steigerung der deutschen Kunstseidenausfuhr nach Amerika weiter gefragt. B e m b e r g blieben auf die Einführung dieser Aktien im Terminhandel der Kölner Börse von dort gesucht. Auch Sprit- werte zogen an. Da das Geschäft auf den übrigen

Wirtschaft.

Die Dauer der Konjunktur.

Die deutsche Wirtschaft steht zur Zeit im Zeichen ansteigender Konjunktur. Diese ist (neben anderen weniger wesentlichen Momenten) zum Teil hervorgerufen durch die Rvtwendigkeit der Auffüllung der geringen Lagerbestände in In­dustrie und Handel und zum anderen Teil durch den Zwang, den Produktionsüberschust so zu vergrößern, daß er bei gleichem Aufwand einen Ertrag liefert, der die Reparationszahlungen auf­zubringen und die gestiegene Zahl der Erwerbs­tätigen (im Jahre 1907 45,7 Proz. der Bevölke­rung, 1925 dagegen 51,3 Proz.) zu beschäftigen gestattet.

119 155,75

167.75

-05,5

455

434

751

595

-27

201.25

153.5

219,13

125.75

95

118,75

281

124

135 65

69

168

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192 13

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......

.......

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86 145,75 224.75

223 144.65

149.4 154,5

244

179

235 163.75

162 170.13

255 142.25 I 171.5

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Eigentlich müßten alle Kleinen dieser Wohltat

EeilhafHa

werden:

168.5

206.5

277

167.5

192

130

102

125

65.5

220

180

137

176,5

185,5

Elcktr. Lieferungen. Licht und Kraft . . . Felten & Guilleaume Ges. f. Elektr. Untern. Hamb. Elcktr. Werke Rhein. Elektr. . . .

Groß-Rechtenbach übertragen worden, d. h. die Gemeinde hat das Haus auf Kosten des Staates schlüsselfertig herzustellen. Die Baukosten sind auf rd. 15 000 Mk. veranschlagt. Die Arbeiten sollen so beschleunigt werden, daß das Gebäude bereits bis zum 1. Oktober bezugsfähig fertig^stellt ist. Die Anlage einer Viehweide, über die bereits vor kurzem im »Gießener Anzeiger" berichtet wurde, soll gemäß einem von der hie­sigen Bauernschaft dieser Tage gefaßten Be­schlüsse nunmehr Wirklichkeit werden. Erne Anzahl Grundstücksbesitzer haben sich bereit erklärt, ihre Privatwaldungen, die sie in der hiesigen Ge­meinde besitzen, gelegentlich der zur Zeit im Gange befindlichen wirtschaftlichen Umlegung der Grundstücke für die Anlage einer Viehweide zur Verfügung zu stellen,' das außerdem noch weiter erforderliche Gelände soll die Gemeinde von ihrem Besitz zur Verfügung stellen. Cs kommt hier ins­besondere der an die Gemarkung Klein-Rechten­bach grenzendeSteinsberg", eine rd. 150 Morgen große Riederwaldfläche in Frage, deren wirt­schaftlicher Wert sowieso nicht von besonderer Bedeutung ist.

ö Aus dem Hüttenberg, 26. Juli. Das alljährlich um diese Zeit einseßende Knapp- wcrden der Futtervorräte der Schweinezüchter hat in den letzten Wochen eine weitere Sen­kung der Ferkelpreise herbeigeführt. Ferkel im Alter von 5 bis 6 Wochen sind jetzt schon für 16 bis 18 Mk. zu haben, 6 bis 8 Wochen alte Tiere kosten 18 bis 22 Mk., während für ältere Ferkel und Läuferschweine entsprechend höhere Preise gefordert werden.

Diltkreis.

bl. G untersdorf, 26. Juli. Hier ist man mit dem Bau eines neuen Schulhauses beschäf­tigt. Im Herbst soll das Haus vollendet fein.

bl. Niederscheld, 26. Juli. Am Montag­nachmittag hatte ein Lastwagen aus Frohnhausen bei der Unterführung einen Achsenbruch und rannte in voller Wucht, ein Lindenbäumchen um- reißend, in den Straßengraben. Personen wurden nicht verletzt.

bl. Hirzenhain, 26. Juli. Nach monate­langer Arbeit ist nunmehr auch unser Ort mit der Kanalisation versehen worden. Mit den Bau­arbeiten wurden eine große Anzahl von Arbeits­losen betraut, die dadurch auf längere Zeit lohnen­den Verdienst hatten. Unsere Kirche wurde innen und außen vollkommen renoviert.

Kreis Biedenkopf.

4s: Königsberg, 26. Juli. Ein recht gutes Geschäft durch Schneckensammeln bietet sich den Schulkindern. Ein Händler aus Weil- münster bezahlt für Waldschnecken pro Pfund 5 Pfennig. Die Kinder hatten recht viel ge­sammelt, so daß der Händler einen ganzen Wagen voll verladen konnte. Die Oris­st raße, die sich in einem sehr schlechten Zu­stande befand, wird augenblicklich neu gedeckt und gewalzt. Anschließend wird ein Teil der Straße nach Bieber neu hergerichtet, so daß die ganze Straße bald wieder gut zu befahren ist.

Maingarr.

WSR. Frankfurt a. M., 26. Juli. Auf dem hiesigen Schlacht- u,nd Viehhof ist man eifrig mit den Reu - und Erweite­rungsbauten beschäftigt und man hofft, daß die Arbeiten bis Ende September fertig­gestellt sein werden. Das neue Freibankgebäude ist bereits vollendet und schon bezogen worden; es enthält besondere Kühlräume. Das alte Fvei- bankgebäude wird als moderne Fleischverkaufs­halle umgebaut und die alte Großviehschlacht- halle, die bisher zum Teil als Fleischverkaufs­halle diente, wird vergrößert und modernisiert, ihrem früheren Zwecke wieder zugeführt. Reu errichtet muß in absehbarer Zeit eine neue Schweineschlachthalle werden, da der Austrieb zum Frankfurter Schweinemarkt so stark gewor­den ist, daß sowohl die vor nicht allzulanger Zeit erweiterte Schweinemarkthalle, wie die Schweineschlachthalle nicht mehr ausreichen.

Berliner HandelSaesellsch.

Gommers« und Privat-Bk. 11

Darmst. u. Nanonalbank. 12

Deutsche Bank 10

D iSkonto-Gesellschast Slnt. 10

Schlup- i'Uhr- Kurs

Pvilivp Holzmann Heidelberger Gemen dement Karlstadt. Wahß & Freitag . . Schultheis Patzend, Ostwerke......

Ber. Glanzstoff . . Bembcrg......

Zellston Waldhof. Zellstoff Aschaffenbi Charlottenburger 2 Dessauer GaS . . . Daimler Motoren. Demag Adlerwerke Kleyer.

Ludw. äoeire . , . Nat. Automobil. . Orenstein L Koppel Linke Hofmann . . Leonhard Tietz. . . Bamaa-Meguin. . Franks. Maschinen Griüner Hepltaenstaedt . . . JunghanS .... Lechwerke ..... Mainkraftwerke . . Miag . Nekarsulmer .... PeterS Union . . . öebr. Roeder . . , Bolat & Haeffner .

Sndd. Zucker . . .

Schlich. -Uhr« Kur»

Bereinigte Stahlw. f.'/, I- 3 Otavi Minen sh Kali Aschersleben ... . . io KaliWesteregeln. ... . . 10

Kaliwerk Salzdetfurth. . 12

I. ®. Farben-Jndustrie. 10

Dynamit Nobel 0

Scheidecmstall ...... .8

Goldschmidt . . .5

RülgerSwerke ....... o

Metallaelelltchakt .... 10

Berlin. 26 Juli. ~ ^ranzostsche Noten ...... Holländische Noten......

(italienische Noten Norwegische Noten Deutsch-Oesterr.,Lll>0 Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten.......

Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......

Schles. Elektr. . . . Schlickert Siemens k Halöke Transradio.....

Lahmeper L Co. . .

Buderus Deutsche Erdöl . . Essener Skeiukohle Gelsenkirchener . . Harpener......

Hoesch^ Eisen . . . . Ilse Bergbau . . .

Klöcknerwerke . . . Köln-Neuefscn . . Mannesmann. . -I

Brick 4.206 58.74 112,68 26,442

Schluß Kurs

26. 7.

185,5

192.5

187

195.75

139,25

242

163,65

167

20J

282

135.5

Geld 4,186 58,50 112,22 20.363

Aus den Entstehungsursachen der Konjunktur ergeben sich gewisse Rückschlüsse auf ihre Dauer. Was zunächst den Umfang der Lagerhaltung angeht, so läßt sich hier (besonders stark aus­geprägt z. B. in der Textilindustrie) dir Beobach­tung machen, daß die Bestände seit Wochen viel­fach in Erwartung höherer Preise bzw. in Hoff­nung auf längere Dauer der Aufwärtsbewegung schon über das wirtschaftlich zu verantwortende Maß gesteigert worden sind. Diese äleberversor- gung steht im Widerspruch zu den aus der deutschen Kapital- und Wirtschaftslage sich er­gebenden Forderungen auf systematische Klein­haltung der Lagerbrstände und auf Anpassung der Bestände an die Aufnahmefähigkeit des Mark­tes. Bei Außerachtlassung dieser Momente ent­stehen Gefahrenmöglichkeiten, die wohl beachtet werden sollten. Hinsichtlich des Zwanges zur Erzielung eines möglichst großen Produktions­überschusses ist zu bemerken, daß dieser zunächst zur Steigerung der Einfuhr an Rohstoffen führt. Die Cinfuhrsteigerung hatte eine Erhöhung der Passivität der Handelsbilanz zur Folge, die allein für die Zeit vom 1. September 1926 bis zum 31. Mai 1927 auf mehr als 2 Milliarden Mark zu beziffern ist. Dieser Passivsaldo bedeutet (von allem anderen abgesehen), daß die Reparations­zahlungen der letzten Zeit (über 900 Mill. Mark) nicht im Warenaustausch mit dem Auslände ver­dient worden sind, sondern daß sie in voller Höhe aus der Substanz des deutschen Dolksvermögens genommen bzw. aus dem Auslande entliehen wurden, eine Tatsache, die zum mindesten vor­läufig eine Schwächung der deutschen Volkswirt­schaft bedeutet.

Weiter ist hier wesentlich die Tatsache, daß der Zwang zur Erzielung eines Produktions­überschusses zu Kapitalanlagen verleitet, die über die eigene sinanzielle Kraft hinausgehen, und daß daraus Stockungen im Kapitalverkehr sich ent­wickeln, wie wir sie in den Monaten Mai und Juni beobachteten. Da der Umfang der deutschen Produktion über den Umfang der deutschen Kapi­talgrundlage weit hinausgegangen ist, war eine Zunahme der Auslandverschuldung unvermeid­lich: zur Zeit ist eine Gesamtverschuldung an das Ausland von 6 bis 7 Milliarden Mark vorhan­den, für die jährlich sicherlich 6700 Mill. Mark an Zinsen und Tilgung zu zahlen sein werden: dieser Betrag ist den Reparationszahlungen hinzuzurechuen, die bekanntlich vom nächsten Jahre ab auf 2,5 Milliarden Mark sich belaufen, ganz abgesehen von der Mehrbelastung an Steuern, überhöhten Eisenbahntarifen, sozialen Lasten usw., die insgesamt auch mindestens ein Mehr vom Dreifachen des Friedensbetrages darstellen.

Leiber kann durch gesteigerte Ausfuhr ein Gegenwert nicht geschaffen werden. Einesteils arbeiten gewisse Industrien des Auslandes in- olge ihrer günstigen Ratur- und Standorts­bedingungen zu viel billigeren Selbstkosten als die deutschen: andernteils sperrt sich das Ausland in zunehmendem Maße gegen den Bezug deutscher Waren ab. Alle diese Dinge führen in ihrem Zusammenwirken zu einem so starken Kapital­mangel, daß allein im ersten Halbjahr d. 3. die Kapitalneuanlage in Deuffchlaud die eigene Kapitalerzeugung um mehr als 1,5 Milliarden Mark überstiegen hat. Der Mangel eigener Re- erven an Kapital macht aber die Finanzierung längerer Konjunkturperioden unmöglich, und sie macht vor allem Deutschland von der jeweiligen Geldmarktsituation der Welt in einem Ausmaß abhängig, das zu den schwersten Bedenken Anlaß geben muß.

In Deutschland ist das Kunjuukturproblem der eigenen Wirtschaft verflochten mit der Kon­junkturgefahr des dem Weltmarkt finanziell ver­pflichteten und von seiner Gestaltung maßgebend beeinflußten Schuldnerllmdes. Deutschland kann daher nur mit Konjunkturperioden von viel kürzerer Dauer als den im Frieden üblichen rechnen, solange die Abhängigkeit Deutschlands vom Weltmarkt und Weltkapital besteht. Da die zum Ausgleich notwendige rationellste Art der Verwendung des Kapitals vielfach nicht in dem

nötigen Maße beobachtet wird, kann unter Um» ständen von dieser Seite her das die Konjunktur am stärksten bedrohende Gefahrenmoment kommen.

Finanzierung der Bauten in Hückingen zur Ver­fügung. Reben der erfreulichen Spezifikation über die Beteiligungen von 28,78 Mlllionen Mark wird die augenblickliche Belegschaft mit rund 25 000 Personen angegeben.

* Tlmschlagstarisermähigung für Rheinhäfen. Rach langwierigen Verhand­lungen haben die Bestrebungen der Rheinschisf- fahrtskrcise nach einer Verbilligung ber Eisen­bahnfracht für den Kohlenumschlag nunmehr zu dem Erfolge geführt, daß für den Verkehr der Hafen Mannheim und Ludwigshafen die Fracht­sätze des bestehenden Ausnahmetarifes ermäßigt werden. Durch diese Ermäßigung wird das Span­nungsverhältnis zwischen der Eisenbahnfracht des unmittelbaren Dahnweges und derjenigen des kom­binierten Bahn- und Wasserweges, wie cs vor dem Kriege bestanden hat, nunmehr auch für den Verkehr nach den genannten Hafen und nach dem südlichen Teil von Baden und Württemberg wiederhergestellt.

* Deutsche Gold- und Silber- s ch e i d e a n st a l t. Zu der Derkaufsgemeinschaft im Silbergeschäft der Scheideanstalt und der Mansfeld A.-G. wird mitaeteilt, daß die Be­deutung dieser Transaktion für die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt darin liegt, baß sich die Mansfeld A.-G. als einer der größten Silber­produzenten Deutschlands ganz vom Silberhandel zurückgezogen hat und daß ihre Produktion über die Scheideanstalt verkauft wird. Berücksichtigt man noch, daß die Frankfurter Gesellschaft auch die Silberproduktion der Rorddeutschen Afsinerie- A.-G., Hamburg, deren Silberproduktion die von Mansfeld noch übersteigen dürfte, gleichfalls ver­treibt (wie die Metallgesellschaft in Frankfurt am Main, die neben der Scheideanstalt die Aktien der Affinerie besitzt, deren Kupferproduktion vertreibt), so ist die monopolartige Bormacht- stcllung der Scheideanstalt im deutschen Silber­handel gewährleistet, da sie die ganzen Silber­produzenten bei sich vereinigt.

* D i e amtliche S t r e i f ft a t i ft i f für 19 2 6. Die Streikstatistik zeigt gegenüber dem Vor­jahr in 1926 einen starken Rückgang. Insgesamt werden 316 (1516) Streiks in 1903 (16 329) Be­trieben verzeichnet. Die Höchstzahl der Streikenden betrug 51818 (491 367). Die Zahl der verlorenen Arbeitstage einschließlich der Verluste durch gezwun­gene Feiernde wird mit 885 900 gegen 11,3 Mill im Vorjahre angegeben.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 27. Juli. Tendenz: fester. Die Börse eröffnete heute fester, namentlich für einige S p e z i a l w e rt e. Der Geldmarkt hat eine wesentliche Erleichterung erfahren. Kurzfristiges Geld ist reichlich angeboten, und auch Termingeld ist nicht mehr so knapp wie seither. Eine günstige Beurteilung fand auch der Reichsbankaus- weis, der eine normale Entspannung zeigt (Rück­gang der Wechsel- und Lombardbestände um 39 Mil­lionen Mark und Besserung der Gold- und Devisen- Deckung). Auch rechnet man noch in dieser Woche mit einer Entscheidung in den deutsch- französischen Wirtschaftsverhand­lungen. Lebhaftes Geschäft hatten Zellstoff W a l d h o f und Zellstoff - Aschaffenburg, die um 8 bzw. 5,5 Prozent anziehen konnten. Bes­serungen bis zu 1,5 Prozent erzielten. I. ° G. »Farben, Siemens, Rhein stahl, Mansfelder und Commerzbank. Schiff­fahrtsaktien lagen auf Hoffnungen auf be­schleunigte Erledigung der Freigabeangelegenheit um 2 Prozent fester. Im übrigen gab es nur Heine Kurserhöhungen bis zu 1 Prozent. Mannes - m a n n blieben nur gut behauptet trotz des günstigen Geschäftsganges und der Bestätigung von Verhand­lungen des Röhrenoerbandes mit den englischen Rvhrenwerken. Die Rentenmärkte lagen still und fast geschästslos. Türken eher schwächer. Im Börsen- verlause ging die Geschäftstätigkeit stark zurück. Nur für Zell st off Waldhof und I. - G. - F a r b e n zeigte sich einiges Interesse. Die ersten Kurse konn­ten sich jedoch nicht behaupten. Auch sonst neigten die Kurse infolge des Mangels an Orders etwas zur Schwäche. Tagesgeld stellte sich auf 5,5 Prozent. Im De oisenverkehr schwächte sich Paris gegen Lonbon weiter auf 124,10 ab. Mailand gegen Lon­don 89,25; Madrid 28,43. Die Reichsntzirk stellte sich gegen den Dollar auf 4,2061; gegen London auf 20,415.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dw^hmter den^Pgpieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Märkten bet Eröffnung minimal! blieb, verhält sich die Spekulation abwartend. Auch bei den Favoriten blieben die ersten Kurse hinter den vorbörslichen Erwartungen zurück. Montanwerte waren so­gar eher angeboten. Lebhaft gefragt blieben Tex­til werte, da die Preiserhöhung der Fertiger­zeugnisse um 10 bis 15 Prozent bestätigt wird. Als allgemein anregendes Moment diente der Reichs­bankausweis, der eine weitere Entspannung zeigt, sowie der Rückgang der Erwerbslosenziffern um 16 Prozent. Heimische Anleihen und fremde Renten lagen ruhig. Der Geldmarkt ist unver­ändert, doch ist die Lage des Termingeldmarktes sehr unklar und wird allgemein ungünstig beurteilt. Nach Festsetzung der ersten Kurse wurde die Ten­denz allgemein schwächer und Abschläge von 2 bis 3 Prozent waren keine Seltenheit. B e m- b e r g verloren 4, V e r e i n i g t e G l a n z st o f f so­gar 10 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 27.Juli. Zum ersten Male wurde heute neuer Roggen an der Börse gehandelt. Das Geschäft ist zunächst noch auf einige kleine Partien beschränkt. Die Ware ist trocken und gesund. Der Preis bewegte sich um 25 Mk., wurde aber allgemein als zu hoch befunden, wodurch sich die Zurückhaltung der Käufer rechtfertigt. Kleie für prompte Liefe­rung ist nach wie vor knapp, ebenso Futtermehle. Der Mehlabsatz ist sehr schleppend. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 31 Ml. nom.; Aoggen (ml.) 25 nom.; Hafer (inl.) 25,50 bis 26; Hafer (ausl.) 23,50 bis 25,50; Mais (gelb) 19; Weizenmehl (inl., Spezial 0) 39,50 bis 40; Roggenmehl 36,50 bis 36,75; Weizenlleie 13; Roggenklcie 13,75 bis 14 Mk. Tendenz: Stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 26. Juli. Endlich ist wieder war­mes sommerliches Wetter eingetreten und dies verfehlte seine Rückwirkung auf den Marft nicht. Vom Auslande liegen kaum nennenswerte An­regungen vor. Das Inlandangebot für Herbst­brotgetreide blieb außerordentlich knapp, aber die Besserung der Wetterlage veranlaßte stär­kere Zurückhaltung der Käufer. Vor allem ist zu bemerken, daß auch die Konsumnachfrage nach Westernroggen erheblich nachgelassen hat. Am Lieferungsmartt waren die Iulisichten nur mäßig, die Herbsffichten dagegen stärker rückgängig. Die Rachfrage für Roggenmehl hat sich gleichfalls verringert. Weizenmehl btteb nach wie vor ver­nachlässigt. Für Hafer und Gerste in gutenl Qualitäten bestand weiter lebhafte Rachfrage, so daß die Preise bei dem ui^ulänglichen An­gebot erneut anziehen konnten. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märk., Juli 295 bis 296, September 272,25 bis 272, Oktober 270,50 (mat­ter), Roggen, märk. 251 bis 253, Juli 251 bis 250, September 231,50 bis 231, Oktober 231,75 bis 231,25 (matter); Wintergerste und Futter- gerfte 200 bis 208 (fest); Hafer, märk. 264 bis 271 (fest), Juli 222, Oktober 203 (fest): Mais, La Plata 187 bis 188 (stetig): Raps 290 bis 300 (matt); für je 100 Kilo: Weizenmehl 35,50 bis 37,50 (ruhig); Roggenmehl 33,50 bis 35,75 (ruhig): Weizenkleie 13,75 (beh.); Roggenkleie 15,25 (beh.): Viktoriaerbsen 44 bis 58; kleine Erbsen 28 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Pe­luschken 21,50 bis 23,50; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau 14,75 bis 15,75; Lupinen, gelb 15,75 bis 17,75; Raps­kuchen 14,80 bis 15; Leinkuchen 21 bis 21 50; Trockenschnihel 12,50 bis 13; Sohaschrot 19,50 bis 20,40; Kartoffelflocken 34,75 bis 35 Mk.

Verantwortlich für Lokales, Provinz und Wirtschaft i. V. Dr. Hans Thyriot.

ManSseldcr

Oberschles. Elsenb. Bedarf 0

Oberschles. Kokswerke . . :

Phönix Bergbau. f. V, I. 3 Rheinische Braunkohlen . io Roetnftahl o Ricbeck Montan. .....r>

456

436

764.6

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128.5

87.5

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Berlin

Schluß Anfang

Kurs I Kurs

26.7. | 27. 7.

Kurs

27. 7.

Amerika im che Noten . Belgische Noten . . . Dänische Noten . . . Englische Noten . . .

Frankfurt a.M.

Schlud-i i«Uhr.

Kurs 1 Kurs

Berlin

Schluß «Anfang Kur-

______ Datum:

26. 7.

27. 7.

26.7.

27. 7.

5°/o Dt. Relchöanlcihe v. 1927 Dt. Slnl. Ablos. Schuld mit

86,25

-

86,5

-

AuSlos.-Rechten . .....

DesLl. ohne AuSlos.-Rechten

299.5

299.35

16.95

17

16.9

16,8

?7o Franks. Hyp.«Bk. Goldvt unkundbar bw 1932 ....

4'/?/o Rheinische Hyp -Bank

Liqu -Goldps........

A. E. G. dbg. Borkrlegtz-Lb-

-

-

-

ligatwnen. rückzahlbar 1932

-

1% Schweiz. BundcSb.-Anl.

_

4°/o Oefterelchlsche Goldrie. .

_

27,"9

>,20v/o Oesterreich. Silberrte. . v'lo Oesterreich, einheiil. Rie.

6,6

4°/o Ungarische Goldrie. . . .

25

4% Ungarische StaotSr. v. 1910

22,76

_

VI,!« deSgl. V0N 1913 ....

4% Ungarische Kroncnrte . .

23,9

_

4°/e Turk. Zollonlelhe v. 1911

14,76

14,5

14,4

4"/, Türk. Dagdadbahn-Anl.

Serie 1............

1°/o dcsgl. Serie II......

18

16

18 16,1

4% Rumänen convert. Rte.

4'/,'/, Rumänen Goldanl. .

von 1913 ....... . .

17,26

-

Geld

«rief

16.46

16,52

168,01

168,69

22,86

23.96

108,28

108,72

69.18

59,43

2,532

2,652

112,22

113,68

80,97

81,29

71,64

71.87

12,45

12,61

73,00

73,30

26. Juli.

27. Juli.

Amtliche Notierung

Amtliche Notieruna

Geld

Briet

Geld

1 Brief _

Amlt.-Roii

168,36

168,70

168,35

168,69

Buen.-Aires

1,784 >8,40

1,788

1,783

1,787

Brss.-Ankw

58,52

68,405

68,525

Christian ia.

108,49

108.71

108,41

108,63

Kopenhagen

112,42

112,64

112,40

112,62

Skockholm .

112,55

112,77

112,63

112,76

Helnngfors.

Ftalten. . .

10,58

-'2,865

10,60

22,905

10.577

22,86

10,597

22,9'1

London. . .

0.399

20,439

-0,926

-0,965

9?cutjort . .

1.2025

4,2105

4,202

4,210

Paris. . . .

Schwei; . .

3,44

16,48

16,435

16,475

0,90

81,66

"50,91

>1,07

Spanien. .

1,73

71,87

71,68

71,82

Japan . . . Rio de Jan. Wien in D.«

1,975

1,97)

1.976

1,980

.496

11,498

0,496

0,498

Oeft. abgeft

59,16

69,28

69,15

59,27

Prag ....

Belgrad . .

12,454

12,474

12,449

12,469

7,395

7,409

7,893

7,407

Budapest. . Bulgarien.

73,23

1,042

73,37

3,048

73,17

3,037

73,31

3,043

Lissabon . .

0,73

20,77

20,78

20,82

Danzig. . .

81,35

81,51

81,33

81,49

Konstanttn.

',138

2,142

2,180

',134

Athen. . .

5,634

5,646

5,544

5,656

Canada . .

4,198

4,206

4,197

4.205

Uruguay. .

1.186

4.144

4,166

20.398

4,164

Cairo . . .

20.025

20,065

20,438