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Athener Anzeiger (SenerabXnjcigcr fS: Tderhessen)

Nr. 251 Dritter Blatt

Mittwoch 2b Mobtr 1921

Für den Büchertisch.

Neue Nomane und Novellen.

Wilhelm von Polen,: T alb UeOtOe. Olrtt «tnffl Tlochwort nm 3<nm« Tkzrttn ®ber 197 tawn 9*. 7t «taute Ur.-.wtfal>BiNto> tbcf 1t 5^ *> TUdom, INWrt t**1 P' 5areb 1-20 JW. IMbdnt von Paten», Nr allndntb SJetftottaw und teibrr freute nicht mehr genügen? Beachtete. gefrbr unÄWrMbaft zu Venen, bte nicht mir ihrer eigenen 3rtt enra« u fogrn bat.'m, 'tmdern immer einen '-3Lin tm dttgui deutscher Mbimg twbaltm mu'ten Jn der eealiftifchen Ttocnant**tunfl der neunxlger □afrw de« oongen 3afrt$imNTt« stehen fr- ILVrte mu an einer Stelle. Die tetzt in die Unt- verfal-Btblrvtfrek aufgenrmmenc Lovelle .Wald" 16 bdtmbert kenTizetchncmd für die AN des fh^tcr« er sah die Metal Vie es wirtlich tW. kchne rede Schönfärbern oder Stimmungsmache baralirt und Umwelt sind di« Saftecm die das Schicksal frinrr Gestalten bilden Raturmn- wendig und von dramU'icher Wb ift dirie Ge- schichte erres ©bedruckte metfterbaft die vchll- bmmg der früheren Waldemfarnkrit, in der 1 die Tragödie Gbfomlt. Dor der Urerfrtttlutfe.t des Schicksals, da« die Mensche« dieser Geschichte b#»tr> njt, erscheinen all« irdischen <>r fronten von Schuld unb sitillchmn Vergehen klein und nichtig. Ergriffen legt man das Biäch aus der Hand. 464

.Peter Beunnkant^. Roman von Hermann Sins Busse. Mit einem Vorwort von Äermaim Stehr Erschienen bei der Deutschen Buch^demeinschatt. Bersin VLSI 2SZ Seiten. S°. Hermann Stehr sagt u. a in seinem Paten von zu diesem Karie« und lebensvollen Boman .Der Peter Brumckant" von Hermann Jrii Bade ift der Avni an einer Siebe, deren einzige ^rurht die Siebe ist. Da Hingen so Mr fcebtitemd«beten aus. dir. von einem schweifenden lunaen Men­schen eingefangen. gerade tief genug hnb. um das Her» »u verwirren doch zu schwach, das T-'etn ku meistern. Dies« Sucht noch solchen gedanMche« Sicherheiten nötigt Nch aus dem Schicksal seines Boters unb dem Deien seiner Mutter einem Menschen auf. der alles re Ke und Sichere der Veben«1übrung scheut und in fernseliger 3nbrunft doch anstrebt Aus diese Delle wird sei« Üusteres Leden voll bunten Reichtums. Wie es llch innei> lich verspielt tum Dluhenben Klingenden. 3i* L.-ben-htnein-staden. Ser Heid ist der grüne Heinrich der Aachkriagstzen trotzdem nichts des Greuel vollen und Finsteren der vchlachtenjatzre binctnlhngt Obwohl da» wehmutsvoll-selige und tragische Lingen zweier Menschen umeinander und um sich in den Daslen. Kirchen und Plätzen der Breisgauer Münsterstadt. den Ldlern unb Bergen des Schwarz Waldes, am Rhein und an den Gestaden des traumgesegneten Bodensees sich abspielt, so greif bat deutlich, daft man bte Block« Ringen, den Wald rauschen hört, daft sich die Dege unb Jrrwegr vor un sichtbar dehnen und txTfcbimgcn, Porter unb CtJbte in der Sonne des beit eren Landes aut steigen Denn man mtt der Vdimg des Buches amnbt ist. so hat sich doch alles in Aval an ereignet, auf einer selig- unselig-verhangenen 3nlel Tm Weltall, wo zwei Menschen mit berauschtem, doch zitterndem Herzen um ein Glück ringen, das größer ift als sie seihst.' «1.

Hans Lvselleb: Der Barbar. Die Geschichte eines Stieres. 46 Seiten 8*. Illu­strationen von Karl Drerup. Benno Aiiler. Augs­burg. 1927. Titan kennt Loselieb seit langem als eigenan gen, färbens rohen, bluttwlten Schil- bcrCT irxin'.fcher Wanderungen, spanischer Land­schaft. fpan.'chen Wesen«. Was er hier gibt, in diesem schmalen, gut ausgestatteten Bande, ist eine leiden'chastliche. eindringlich unb über- zeugend gestaltete Impvellion. cm Ausschnitt aus dem Kulturleben dieses merkwürdigen Volke« da unten im Südweften; die Vesch.chfc eines Stiers wird auf wenigen Seiten in knap­pen. gutsi«enden, da« Bildhafte und Wdentnche treffenden Strichen :or uns auigebrritet d.escr Sner ist der größte, schönste, stärkste, stattlichste und tlugfte seinesgleichen, und man kann hier feinen Weg veriolgen von der stillen, befriedeten Wlrie Inner 3ujrnb und seiner Freiheit durch die staubigen, l'untslimmemden Strasten des Landes, durch BUu'fen.Kügc und Menfchenwirrsal hin­durch y.« in die Kampsarena hinein. Und hier »riebt man nun dieses uns Äoichiändern fremde, seltsam erregenbe. färbengl.henidc, atanraubenb grau'a:nc Fechterfpiel eines St.erkampses... der mit dem Tode des prächtigen Barbaren endigt und endigen must, nach dem Dillen deS Volkes, k«« jubelnd, henend und geübten b das Weite, schwingende Lund des fonrenüberf luteten Zirkus erfüllt. Man lieft ha« Buch leicht und an- gribannt in einem Atem zu Snde: eingefangen von China* unb Sarbirfeit eines Sprachstils, der stet« Periönlich todwohi md>t immer glücklich), doch lebcnfa.L» stets so überzeugend Wirkt, daß man der leicht bmgeworienen, mit bejahter utbrt ftkyierten Beg c rzeichnungen de« Illustrators Drerup kaum bedarf, um ein vom Wirk'.tchen Geben erfülltes Bild aus Span en vor sich »u sehen. **

- Roman von Rudolph Strad Heßen- kessei. (Verlag Scherl. Berlin. Debeftri 3,50 Mark, Ganzleinen 5.50 Mk > Der .Heren- kessel' ist das Berlin der Inflationszeit. aU Abenteurer, Flüchtlinge und Dalutabtzänen aus der ganzen Del: in immer größeren Mengen sich in der deutschen Leichs Hauptstadt f estle-ten. um hn trüben zu fischen In btricm .Heren- kesse!" treffen zwei Men'chen aufernander, um schliehlich doch von seinen Dogen nach entgegen- gefefiten Richtungen gefr.tll äu werden: tfr. ein unverdorbener, junger deutscher Derkstudent. einer von denen, die zu jeder 'ich btctenNn Be­schäftigung greifen, um das Leben Irrten 10x0 da« Studium fort len en zu können. Sie, eine Deutsch-Lus'in, deutsch der Herkunft nach aber fremdartig im Charakter ein Luster.ich zartes und schönes, aber inner!-.4) von Leiden'cha'lmi gejagtes Desen, die nach Berlin gckomnten ist. um an einem der dort schmarotzenden Riffen ihren ermordeten Deriobten zu rächen. 'Bernd Vollbrecht per liebt 'ich mit dem Enthusiasmus feiner Iugend in ßuja Bünner. d:e ihn als Derkzeug nrer Rack* zu benußen ruax Al« er ihre wahren QB' i4en erkenn!, Überla .1 er die Russin ihrem Schicksal, das ihr den beab­sichtigten Mord gnädig eripart. sie aber aus Deutschland fort als Frau eines ungeliebten

Mannes nach Amerika hübet Der 3extfnti!rr und der Men 'chentchllder er -.n Strotz haben xb hier zu einer überragmden Oritu-g tw . - *38

- Otto 3tit« IuppVranb Lrma». 1. bis 8 392 Se- en d . Bucha, s a:.

Rudolf Sck Bühnerv^iks?untoeri«g.

-'27. Man kennt m ienaen

Rhe nländrr. bereit« als ffoam.!er und vhr ker oder als Beriaffor kleinerer epischer Schriften Mit .Iupp Brand'' tritt er zum ersten Male als Rom and. Hier hervor. Das Buch ist «in Zeitwerk, in Roman tr nt Menschen der (beoer r. jrl. In ihm verkörpert sich der tei Kriegserlcdn s inner­lich Bewachsene von Berarnwor'.ungsw'.llen 8r- j.Ue. der bewußt Ne verwirrende und zerre,» flrtbe 31ut moderner Probleme :n sich einstr men läfjt. und. sie in ihrer Bedeu!ung für Gemein­schaft und Persönlichkeit erfa^er.* ge g durch­dringt. Mit Ösfenhei'. und Objefribität wettvn fast alle uns heute bewegenden Frag .1 argen aus gerollt, herunter auch manches 'chwierige. Den Inneren UllenAen au'tvühlende ethische Problem. Veröde btrr ist da» Derk von fernster Menfch- llchkeit durchstrab'.t von dem klaren Derani- Wortangsw'.llen !ämblenbn Iugend. erstarrtes vrin aufeudeckm und in neues, erwachtes Mei" schentum umzu'ctzrn. Sine 3ufanmenLxiUang blrer Fülle von 3rcgcHeilungen hat Briies mit künstlevschem Weitblick vermieden. kl*«nMg sind sie in Seicheden verflochten. Ne sich organisch aus einer Deutschlandfahrt des jungen Brand

herouslk'en. Die Ausstattung des Werkes ist A->et 472

Georg Munk Dte Gsste. Cttben Geschichten. Ul Crttm 9*. 3m Ir-sri-Berl-g zu Leipzig IC. De Dichter. Nr Ne«es Buch 'ch"i»> Ist kein Unbriair.:er mehr .Irregang" .Die unechten ÄtnNr Adams'. .Sanktertrau- den TRirne* Heiden die Gr«-H!ungen. Ne leinen Korne* berühmt gemacht Haden. Unb wenn mar fürder von der b-mltchen Krait der Feinheit und Otaerarl spricht, bte von feinen GestaltU77gen ausstrahll denn tv-.rd man auch Neles new. jüngste Buch nicht verae'fen dürfen - .Die Göße" heben Gesbtchten. Ne gar nicht wie 9rxut>lunaen un'erer *i: iu tri en Hnb.pnbem bi« vom Duft m tb edeln Glanz ni:r'.altrrl*d>rr Legenden erfüllt sind, und die wie in einer lehr allen und krausen und vergilbten HanNchnft an« grelle Licht der legenden'ernen und mvtden- fremben Gegenwart gezogen scheinen Da« Munk In der schönen und n- alten 3 inne) einfältigen Prrfa seiner Geschichte hier entfaltet, was er z B von Nr .Weidenmutter", vom .Venediger" oder von einer brabanti'chen Heiligen schildert, kann in Nr schmucklosen Form eines knappen Buch- derichtes nicht vermittelt oder nacher^ählt werden, man must, es f«kber Irien. mit Andacht und Muße in einer stillen StunN. und man wird feine

Öeit. d e man ans Lesen wendete nicht ver­schenkt hat. 334

Aus fremden Literaturen.

Francois Mauriac- Die Ginöde der Liebe. Gin Roman. Uebertraqen von CT Gramer 177 Seiten 8°. Im Insel-Beriag S Lripz g 1W27 - Der Roman des Francois auriac W;rb in Frankreich auhergewöbnllch hoch bewertet er ift miz dem Groden Preis der Franzollschen AfoNmie 192d ausgezeichnet wor­ben. 3u einer abfchllohenden Beurteilung unb zum Berstendni« her Auszeichnung, die dem Werke <utcil geworden ist. mühte man doch ttwN das iure nicht zugängliche) fran^MücDc Original al# Lektüre mit heranziehen. Rach der BeVonnt- schaft mit der deutschen Ausgabr wir halten die Ledertragung tm Sinne einer wirvichen .Gindeurichung" für eine wenig geglückte Leistung fällt es schwer, ein äh-llch warmoi und von innen voraus zustimmender T^b-i.fni# zu dem Roman <nriAubrmgen, wie es stch tn Nr Ter- leihuna des br. -at. 4m Akademiepreifos kund­gibt Maunac bebanNlt in seinem Bache das Ntnfllerilch interessante unb pfochologilch ver­zweigte Thema der tauben Liebe, der Liede obre Scho und Widerhall . und er steigert dies Motiv durch eine Verdoppel ung. indem er die geliebte Frau zwischen twet Manner stellt, wie­derum ehre Iu'p.nung in bet seelischen Kon­stellation der 5tguten dirics Spiels liegt tn der Wendung, dah die beiden Männer Vater und Sohn find Richt nur komposiwriich. sondern auch für die innew Verflechtung der Begeben- betten ist die zeitliche Schichrung Nr ®rrignlffo von Reiz, die sich aus der Spanne zWilcken erster Begegnung und W.eNrbegegnung der Haupt­figuren des Romans ergibt 422

Sherwood An d erson: Der Gr- gablet erzählt sein Leben. (Infel-Deriag zu Leipzig. > Der schnell bekannt geworbene am- rikanische Schriftsteller gibt hier eine Geschichte seines Lebens, die weit über baA rem Biogra­phische wegen der ausgezeichneten SchilNrung amerikanischen Lebens unter Inforeste be­ansprucht. Ramentlich die wirifchaslliche Gntw.ck- lung der Union ist. wie schon in den früheren Romanen, schari und plastisch dargestellt. (Sin Buch, das neben dem rein literarischen Interesse, da- es verdient, uns zur Erkenntnis Amerikas Hilst. 301

Frank Harris: Die Bombe (>J Laubsche Verlagsbvchhandlunz S m. b. H Berlin Vl Z0 Der brruhmt: 9-glänNr. drit n Autobio­graphie erst vor kurzem berechbgte« Aufsehen erregt hat. bat hier einen Inner frühesten Ro­mane Nm deutschen Publikum zagäng'ich ge­macht Das Buch schllNri die eritm Kämpfe der Arbeiterschaft /unb namentlich der ausländischen, tprch deutschen Arbeiterschaft» gegen ein slrupei- Irses Üntemebmeru i in den amerikan schon Großstädten. In den achtziger Ial-rrn fanden die cr':m Bombenattentate d r AnarListen fcaU. D.r Roman schildert nicht nur die tatsächlichen Vor­gänge. sondern such: auch die pfychofozischen CbrünN des Anarchismus aufzuzrigm. *54 ist rin Buch das in dem Iahre Nr Hinrichtung Sacro unb Banzritis doppelte Dichtung ver­dient.

Rlmrod« Tochter. Roman von P. B. Wodehouse. Au« dem <5ngli chen uNnrcgen von Franz Fein (Romane Nr Welt, Th Knaur Rach- . Verjag Berlin W 5? In Tanzleinen gebunbe-. 221. 2.85 L Aus bieem Buch: klingt dos übermütige Gelächter eines lustig began ­nen unb beitet durch ^führten Lebens Ein ungewöhnlich shmpathi'cher jimger Mensch - e n richtiger .Iunge" flink, munter genncr*. stürzt (ich in Ke Gege wart unb schwimmt mu bezaubernder Leichtiglcu unb crir.,±cn>-m ?mj>o durch alle Zährlichkeiten des Dafe-rts. Als fpor:- licher Rekorbbrecher. als Ioumaiist und Aben­teurer. tn all den tauenb schwirr gen C.:l : - tienen. die Ihm oufall unb -. Ide des Obsekks bescheren, bewahrt er sich lein unb:k - mmerteS unb s.earüches Drauigängerium Bas gute unb erauickliche LnN der b.ngewirbelten ckrzählung ist «v 'elvstverständiich wie das verg-ate Lachen, nut Nm der Le er seinen Held.m entläßt <13

Astri bc Alew. Da« Tagebuch berRanbi 6inarf on. 2. -Ingelhorns Rach e:uttgart. 134 Seilen 8 Okm8letr.cn 1.75 Mk. Pa* B-ch rner unglücklicher L' cbe e n le ' r- schafll'.ches. dabei zartes und keusches ^va. cnbuch Im 2t? unb 2L5 eines Iah res er. brit wir r der Heldin bas jähe Ausslam-en heihcr 2 eb­ben nagnben Schm?rz et-es Iah ras der Tre-.- ramg unb die ü bliche Tenr.. .mg -Nr den Bruch. $/te Parforflu-.g ist m : echt weid' cher G-- füblungügcbe und fe-nem C'.:.gcfüblgrr -'ter. B völliger Selbständigkei: gehört b.cs Srstl -r<-uch der hochbegabiett, jungen3eri::1erin in diet- Iriche Atmosphäre der ,'Bririe, die ihn n.cht

erreichten- oNr Nr glühend. > Schilderungen von Richard Bvh. Diese» Buch ist ni*t eines jener tnel»utnden {entimmtolrt Tag^R-cher. sondern das keusche Bekenntnis schmerzlich tiefen Grieb- mlses. <43

Der Despot. Roman von George L h a 11 i s. Aus Nm Amerikanischen übertragen von Paul Raudlsch. «Romane Nr Welt Th Knaur Rachf. Berlag Berlin NX 50. In Ganz­leinen geb 2J5 CKl ) Die «Deschlchte eines kanadi'chen DrostgrundN'itzers. tme# dämonisch- egoist'.ichen Menschen groben Aormats. der durch üNrschäumendc LeNnskraft da« VeNn bet Seinen zerstört. Unerbittlich in Nr «öharakterzeichnung. erfüllt von sich überstürzenden cheschehntsfen. grost ün gelftiger. Lusmast. tim Buch da« keine Raufen, keine leeren UeNrgünge kennt unb feine Spannung bis zur letzten Seite durchführt. 418

Heimatgcschichte.

In der Bücherreihe .DeutscheStadl Deutsches Land", welche von dem kürzlich »erworbenen Schriststcller Drich K öftrer gegrün­det und geführt wucke. ist (in Nr l>eutf$enBer- lags- 21it«.'ngei<Uschast. Berlin) soeben Nr XIV. Band .Alt-Bay ern SeineSntwick- lung und seine Zukunst^ erschienen. Das Sammelwerk enthält ein Geleitwort Ns Grasen Hugo Ler<chenfolb und Weift tn jedem der folgtnben IntercffanNn Aufsätze auf bte beson­deren J.qcnbcitcn des kulturell so Wertvollen Bauernlandes Alt-Bahem hin. lieber das .Kulturleben tn Akkbodem" schreibt Professor Dr. A Mayer-Pfanr.tzolz. über Ne .Altbayeri- schen HochsWulcn' Cbmrg1cnmg«rüt Proseffor Dr Karl 2!lei von Müller, über bte .Kunst­pflege Prof Dr. Lill. Die _JDufern und Samm­lungen 'Altbayerns" erfahren durch Deneral- bircltor Dr PH M Halm Me tebeniWertm Kirchen durch Domkapitular Dr. M Hariig unb die berühmten Schlöll« durch Friedrich H. Hof­mann eine Würdigung. Professor Lubw.g Bol- giano vertieft sich in die Seele der .Alivayeri- schen Landschaft- wflbrenb Dr pdil. Georg Schiergh?'er d:s Wrien tr« .Altbaveri'chen Volks­tums' beleuchtet Den Kulturzentren München, Augsburg Ingolstadt, Lattdshut. Rördttnaen, Bafiau und Regensburg Nnd aufschlustrriche Be- rrachtunUm 'Auch die wirischaftlichen

Är.ite von Al.'bayem werben tn dem mit zahl- relchen Illuftrctkfonen geschmackvoll ausgestaNeten Werk enriprechettd b-r^ckfichtlri. insbesondere bte .WalN und Forstwirtschaft In Altbahem" von Seheimrat Dr Rebel, die .Bayerischen Wasser­kräfte" von Siaa'Srat Dr. Fran, Schwerer, die .Landwirrichaft in Alldayern" vcn dem Reichs- tagsabgeorbr.eten Dr. Horlacher unb die Glätter des für Bayern *d w.chngen AremNnverkehv« r-m Direktor Dr. SchSink, wfibrtnb Reichsbahn- direktio«s-Präsik< 'r von Völcker über . Bayern un Weltverkehr" schreibt Dre Beztehungen zwi­schen Bayern unb tem Reich finden durch ®e- hetmrat Profrifor Dr M. T:-eberl Würdigung, die baycr^che Pr lle dehanNlt Oberregierungs- rct Dr. ttifde. Rebezu 150 'Bilder, teils q-nz- <<itio und zwei Äur.fcKlagen verrieten den <5 druck der ausgezeichnet grichri'betten unb gehali- vollen Aufsätze unb geben mit ihnen gemeinsam .nne anschauliche Torftellung von Wrien und -Sigenart Altbayerv^ Sie fittben ibee Ergänzung in dner Reihe von Beiträgen, in benri unter brr »ufomme 'aflenden lit.I .OlnHeldilder aus brr W.rtscheitsleben- f-brrnN inbuftr die unk H5nbelsumemehmungen in Wort unb B».lb eine Darstellutzg ihrer Arwrit unb ihrer Bestrebungen geben. 44i

Gtunbzüge bet Sette rauer Irr* rltorlalgeschichie. *£' Seiten S* mit 8 starten- skizzen. von Dr. Irievrich Uhlhorn. Marburg a. b. L*3bn. SonNrdruck au« fx*t VUI, Kr. 10 u. II Nr itriebberaer Sefchichtsbiäner. vertag Carl $ n-rcmageL Fnedbera n H.. lt#27. Der duHap, ist die Drucklegung eines 1V27 tn Friedberg gehoi-

.en Vonrages. aus Hrbriwn -ur Keich«ch«e der Iür'ten und (tzrasen von £o!r yeroorgegangen, < n klar «esastirr. durch üverstchviche Äonenfhyei erläuterter Beitrag jur engeren .Nimatgrichichte heftens. 4W

(Bfode -ls Setterzauder beim firiebberaer Jude ntzatz von 1160. Äeun =etter. V r* t 8 Kbbtlbungen Von 17?'e0cr UmH htrfri hribrlberg. eorNrbn:^ aus Hrit VIll, Kr. 11 de ^riebbercer (tzeichrchtsblättrr. Veriao Gart cinbcm-agel. öriebbrrg uh, 1ST27. Ein. fultur« instori'ch. griSnchüich unb fon'kpe''chichiltch gleicher, -ayn '.nterenanter !6rittag yir Genesis Ni derichtn. :en jriebberger brirrers fchätzeviioert

:t Vl FüLe'der in bte Unteriuchunfl verarbeiteten 1: ter arischen unb guellenkri Aschen Himoeife. 500

Kunst und Philosophie.

>pr.r<rSc Dr. Hrinr ch Adolph: Die Vdllosvphl« bt«raten Keyser- lina ctuttcitt Strecker unb Schröder) 1Ä7. 180 Z ? ?K: . rwg üNt Me 5 nnph lofophte

des tSrafw Äe|<<Tl'ng brnten wie na« tetu. 'Icher ist er nick: r^r Br-.-.- e.n N.Nuimbtö %rfter \m gracr ? Nut*»c: LN eslebe«. Wer w.'*<-3 tptü. w; * e : N;reg? dari darum an Nm Werk btt Sch 7 n« brrdrm> städter Sch. .<* b.t IPe « t r trüber geben. Einer ersten ck triuhrun,'. in die ('WirtenWeh Kev'er.mg« dien: da« '.crlU^'nN Buch des t-Nr.rr ibfol.'j.'n unb Phile'eptzen. das auf knappem Raum nicht nur eine JSjritc.lang Nr arttgrt Entwicklung und Nr «Philosoph tetofer- Nn^s bringt, sondern auch n.- Ward ging der 6h ..jna Key«eri Catcher debantwrirtt zu den übrigen B v. und ein« tantelhmg

der Sinnpdtlvfovd e durch den Berfafter Das Büchlein .ft in pfasttlchcr ReNwrite arichrteden und wird iieraN durch Mete Art der Dar'tellana der tSb-.lotovd'e des 3raten gerecht. D e tfeftüw der Schritten selbst wUl es und kann es natur- aemä' nicht erietzen. Setne HauptausgaN must

Me- tentgnt. die iBetchmack an der Slnnphckofophie finden, zum Studium der Werke ieldst anzu- rcffcn. Ieder. der zu der letzteren Gruppe üthdrt. Wird sich N; der Auswahl gerne Nirch die gedrängte InhaltsangtzN der nreelren Werke auf Seite 21 anletten laten D e .Wsederaehuri" von 1927. die Kevsrrl.ng felbft als fein drittes Haupkwerl bezeichne:, konnte letber nicht mehr beru.k'ich: g: werden, -ng-

Dürers Kupfersttchpasslon L.ch- zeftn Blätter. Mit einem tPriritwort von Rlho- lau» Schwarzkopf Preis 3 Mark. - Tit Blatter der berühmten Kupferftichpallion Ns Rürnberger Meister« vom Iahre 1512. sechzehn Miniaturen nab den Originalen Nr ^r.'.rbUchen Sammlung in Mlinch r.. smd hier. Kupfer­tiefdruck. unter Beibehaltung des ursprünglichen ncinen Avrmates. ganz auogeieichnet reprrdu- zlert. Sin Meifterioert alldeutscher «^i iphlt. min­der belannt Im großen Dürer werk als die zahl­reichen Immer wieder r,produzieren Haupt stücke, aber von köstlicher .Reinheit Nr v.iuen'ubtung und andachng.liebevoller Vertief»mg in die be- lubmie latrale Motivrrihe Schwar^kvpt, der bete llfche Dichter, unfern Wem als feinfinniger »r- »ühlcr wohlvertraut, bat eine knappe, aber alle« Wesentliche erschöpfende Einleitung zu Nr sorg­fältig au«gefta:feten. auf gutes >papi<r gedruckten 'Publdatron geschrieben, bte wohlfeil zu Haden ist und angelegentlich empfohlen Werften darf al« eine Zierde jeher Büchern, und die inbNfonNve Freunden alter Svaphlk eine willkommene (Babe sein wird. 526

Der Kunstverlag Tr 0 roitzsch & Sohn. Frankfurt 0. b. 0., Hot in der Sieche seiner <tunft- Matter neuerdings «ne forbtee Reproduktion de» SeeHbrs .Vor lenetlffa' von dem detannten Marinemaler Prof. H. VohrSt erscheinen lassen. Die Dtederaade stehl uuf de^i etlicher notze ber tech« Nischen 2ei0urm. kille Feinheiten Nr Vohrdtschen Schopfong kommen eindrms.lick» wm tluebrurf; hier ist mit Sauberkeit und nctbemphnbenNr Lied, gr- 3*eite< worden di sich <<bwcr übertreffen lstzt Der Preis betragt für b Fonret (MM 22 Mk., für die «röste 48:65 12 Mk. Ü16

stunst und Leben 1 V2s (vertag Urtp HegNr, Vertin,-sechtcn-onl. Der 8J. Jahrgang de» brttebien «atcnNes gibt btemxri em cpwgelbi» ber Oegmmirt in Nr $hmft unserer Zeit Bekannte Äünftler unb namhaste Dichter staden Bilder und Dilstvinoe-, befgeftruen um ein Kalenderwerk zu cho'ten. da» seinem Besitzer RreuN an jedem Tage N» Iostre» bereitet. 574

Kurze Einführung in die Farbe- Ion - Forschung. Von Steorg A n >' ch v tz. 31 Seiten. 8*. 9Xtt einem bunten Streifen im Tert .mb einer Tatet Lkademttche Lter1ca«get«U'chait m.d. H., Leipzig lv27. Tie Broschüre wird eie ?ur«gefchte. von einen Fachmann verständlich ge- «chrieoene Cinsührung m em m ,längster Zeil otei- besprochene» Thema willkommen sein. 501

Politik und Geschichte.

Frankenberg. Kicharh: Tie Richierneuerung de» deutsch.rtzlfi- tchen Kückverjicherung»vertrages 1 tp Fahre 18''. Ber Im Deutsche vertagegrsetl. -cha't 'ür Polittk unb Ge'chichte m. b. H. 1927. Prei» steif lart. Mk. 7^0. 3um ersten Male wird hier ein geschlossene» Bild btr deutsch-r. 'lichen Verhond- iungen 18ei auf Otrunb der ornttidKn flftenpubli« für. oi unb zayt regster Memoiren werke cnriDorfen. Tie dämm de (Uririlt de» Barons Fritz von Hol- trin. de» geheimen Lteiter» ber Nunchen ckustrn- Politik tn der nachviomarcktfchen Zeit fleht tm Jlltieipunh Nr Untersuchung. *?oU von dramatischer ^par.n -ng ist Nr verzweitel.e stamp bei Btemerck

m die Erneuerung Ns flertraae» führt, unb die oetzeime Subtarteit unb die a>.tfjna»r?fl» fjetze, t alten 1

r ichte erdxutt. tnlbet den erfdtüttemNn Lioh.punkt tkr Darstellung. Die ver^'senUichung Drrmittrtt bte bittere, be.- zum Verftändni« jnierer unglücklichen Gegcnwansll rot®mbt(r «Zrfenntnf*. dost die Nutidte volittk, bte ühr 15 2chre lang In Nn nandcn eine» Herrn von Holstein lag. zwangrtsufig ju einer Katastrophe fuhren mustie. 42V

Ideen zur Staat« - und Kultur« d 8 i o (0 g t e. Br r. Brof. Dr Allred Weber.

Problemc Nr Staats- unb Kullurioriologie.) Brv'ch. 6JO Dk. Karlsruhe. 'Sericg © Braun. Die hier zufominengtfo"Nen Arbeitrn des HeiNl- berger Soz ologen »eigen e.nc Art des wissen- chaftlichen Sorgetter.» d e von rnem fetzr leben­digen unb für bte Probleme der Gegenwart oberen ©.ist grtrajm -ü Das zrigt sich zu-^chst :n den melhodolog Hen Unter uchungen, in taten ein neuer und fruchtbarer Weg gewfrien _ .rf>, um r.r S nb'..ck n das De' rnlliLe des ©t- 'amtzrich'-chtsverlau«s | gdr twa. Trmil Wird der Sozioivqie der und schicksalhafter Gehalt aegebe - <te wirt) zur D ffer.fchafk die von dem Impuls Der itrorti ;f. :.::r Strilungnahme zu ?egentr-irfragen getrieben, au« Nm unioet» 'alen Ueberblia über den Strom des Geschehens unf ere Stellung in ihm auf zeigt. Die Fruchte batfrit riie# folchen Sotgeben« erweist sich tn | den verschiedenen llrireren AufkLtzen, in deren