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Gespannte Lage in Rumänien
nachdem
Millionen Mark für Me Kosten des Reichs-
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Hand-Arbeiten fein, bet dem sich ge beiden Völker nach Möglichkeit das
Prä-
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Da»
logen werden
beschältigt, tote sich da» R eichs-
am viel
schuldig cinlegen
zu wollen.
Srohseuer in einem taadschlaß.
schulgesehe» werden jetzt schon a» ph taftisch bezeichnet.
,eilig die )ldial er
Flugplatz Gonsenheim zu nol
Mainz al» 3\'fhmg nicht i'
rika Nischen Privatkapitalanlogen im Auslände un- gesühr 12 Milliarden betragen banmter über eine Milliarde In Deutschland. Die Gesamtheit aller Aue- landanlagen sei eine reine Bagatelle im vergleich mit 'smerila-? Gc'amtrelchtum. doch glaube er. daß e» ."'Vinderttausende amerikanischer Burger gebe, beren -,'ll'stcrhaltungstrieb und deren Ansichten über die Eigentumsrechte sie etwa veranlassen könnten, di« Pargünge in der übrigen Welt zu beachten Die Eigentumsrechte amerikanischer Bur- a e r seien nicht ost durch das Bargeben fremder Regierungen gefährdet worden nber angesichts der Reaktion, die aus einen derartigen Versuch in einem den Bereinigten Staaten im Süden -enachbanen (kinbf erkolat sei. könne man sich den acitniinft vorstellen roo nicht nur ein kleiner Bruch, teil bf> amerikanischen Volkes sich für die Vorgänge in anderen Ländern interessieren werbe, sondern auch
dürfe.
Oie Kosten des Schulgesehentwurfs.
Berlin. 26 Oft. (XU.) Die ein Morgenblatt meldet, ilt da» ReichSlnnenmimsterium mit
ißauempartri. in Fühlung zu treten, um eine »irrigunfl mit diesen Parteien herbetzusühren.
Sratianu bei prinzesfln ßtlene.
den mit her Begruivdung. daß der fr.mzösischr unb hab
Der Berliner Kriminalpolizei gelang e» DienStaq. nach längeren Bemühungen eine» gesuchten Dcheckschwindler». M 44 Iahre alten Diener Kaufmann» ttmft Franke, habhaft zu werden. Der Verhaftete war schon im Jahre 192t in seiner Heimatstadt verhaftet '.vorden. al» sich heran» stellte. bah er bei einem Aufenthalt in Brasilien eine Bank in Rio he Janeiro um 63 000 Dollar betrogen hatte. 1926
Die AuSlandanlogen des We!lbankfers.
Houston (Texas). 25. Oft. fDTD) Der
leichtern und wirtschaftlich politisch, rechtlich uni) kulturell die letztenReste jener trennenden tiln le beseitigen, die mit der klein - deutschen Lösung des alten deutschen lSinheltstraum» zwischen ihnen ausgerichlct toorben war. 0» ist besonder» erfreulich, in diesem Augenblick zu ersahren. dah der österreichische Ve'andte in Berlin. Dr. Feliff Frank, seine schwere Operation glücklich überstanden hat und zur Zeit he» deutschen Betuch» in Dien Wohl schon ganz wlederhergestellt sein wird.
Bukarest. 25 Ott. iXlL) Dach der «st gen Mmisterr-t-li ang bat Min.ste.porf hent Sratianu dir Prinzessin Helen e un
an Ort auf der
, U".g«N
darauf bestehen werde, dah die Regierung der Per- lchulgefetz finanziell auSwi rken einigten «waten ebenfalls non solchen Totgängen 1 werde Die vielfach genannte Summe von 600
tauchte er in Berlin auf, und seither beging er eine Reihe von Scheckschwindelelen, denen auch ausländische Banken zum Opfer f eien. Sr wurde am Dienstagmorgen von Kriminalbeamten aus dem Bette geholt, wobei er noch versuchte, sich mit Hille einer Schußwaffe dem Zugriff der Polizei zu entziehen. 3n letzter Zelt hatte er auch versucht, auf dem Wege he» Heiratsschwindel» au Deld zu kommen wa» erst jetzt durch die bei ihm Vorgefundene Korrespondenz bekannt wurde.
von einer stürzenden Litfaßsäule schwer verletzt.
Am DienStaga'oend wurde in Berlin an der Ecke der Friedrich- und bet Behrenstraße ein (Seschaftsauto von einem Omnibus von hinten ungefähren und auf den Bürgersteig gegen eine V i t f a f) f ä u I e geschleudert. Der Anprall war so heftig, bah die Säule umstürzte Sie fiel auf einen Passanten den Obcrftleut- r.ant a D. Grafen Han» von Pfeil au» Lieg- nltz, der fo schwer verletzt wurde, dah er Aufnahme in der Klinik finden muhte.
vreitensträlers Lhc geschieden.
Dir Ehe des früheren Mcifterbozer» Han» B r eite n ft r ä t e r wurde laut „B 3 “ am Dienstag nach kurzer Verhandlung unter Ausschluß der Deffentlid)« feit geschieden Beide (Zbegottcn wurden für erttärt bi« erklärten, keinerlei Berufung
vernichtet.
Starker Schneefall im Riefengebirge.
Sn der Rocht zum Dienstag hat es im Riefen gtbirge. wie aus ch 1 rfchberg gemeldet wirb, stark ge i chn ei t. Der Schnee ist bis zu einer Höbe van *<V) Meter herab liegen geblieben. Auf dem Kamm
__tm kreis Deutsch. Krone gelegene, den, Rittergutsbesitzer Schroder gehörige Schl oh Rosenthal, ist, einer Berliner Meldung zufolge in Abwesenheit de» Besitzer» zum qroßten Teile niebergebrannt. Da» Dachgeschoß und do» erste Stockwerk mh 26 Zimmern wurden oollstandeg
Deutsch-österreichische Zusammenarbeit.
Eigene Drahtmelbung bes ..©iefcener Anzeigers'
Berlin, 26. Ott. Mit Beginn dieser Woche sind in Berlin die beiden Sonde rau »fchüfje de» deutschen und des ö st e r r r i ch i f che n Parlaments luiammengetreten, die zunächst auf dem (Bettet des otraf rechts eine Lereinheit- lichung der beiderseitigen Gesetz- aebung und eine Gerne ins chastsarb eit oorbe reiten solle. Zweiiello« werden dieser Arbeit, wenn sie den gewünschten Erfolg ergibt, gleichgerichtete Bemühungen m bezug aus die übrigen Rechtsgebiete
sident der American Banker» Association. Melvin I o 0 l o r , Hot auf der Jahre. Versammlung der Vcrelniguna vor 3000 Bankiers eine Rede gehalten, In der er Di« Beziehungen besprach, die zwischen den deutschen Finanzen und der übrigen Welt bestehen. Er erflärie, der Tag könnte kommen. roo die Zinsen zahl ungen für die deutschen Auslandanleihen zusammen mit den
eme Audienz. Sr wurde trotz der späten Av .'d- stundc sofort empfangen. Sr legte der Prinzessin die durch die Berhaftung de» Hn:er<iadt»fcfr.- tär» ManoileScu geschaffene Lage au-einander.
Sm Sommuniquj ai;S Stdin.
Berlin. 25. Oft. (TU.) Die rumänische Gesandtschaft in Berlin teilt mit: Das Mi- nisterlonz.lium von Bukarest hat gestern abend fol- genbej uommuniqu» ausgegebent „Die von der ausländischen Prelle roicberqeqebencn Rachrichten über die c a r o l i st i s ch e n Unruhen in Ru- mänien sind falsch. Es htindrit sich um eint Auf rorbenmg, roridje her E^kronprinz Carol oeridtic denen Parteiführern, und auch dein Ttiniherprafi' benten zu senden beabsichtigte, um das r u m ä • nische Volk zu seiner Wtedereinsetzung auf den Thron zu veranlassen. Da eine derartige f)anbl; g einen Bor ft ob gegen die Äonfti- t u t i o n und die Sicherheit des Staates daritelll, wurde der Ucbemütller der Briefe. Birgiüu» M a - noilescu. verhallet und dem Gericht übergeben. Die Regierung ist streng entschlollen. die gesetzliche Ordnung aufrecht zu erhalten und die nötigen May- nahmen zu ergreifen, um derartige Absichten zu verhindern.
Daroesplanzahl ungen eint Krise Deutschland» Finanzen herbeifudren könnten. Fall» aber dieser Zeitpunkt em trete, so (ehe der Daroesplan selbst eine Methode des Vorgehens vor.
Oie Nachfolge Malhans.
Berlin. 25. Oft. (Privattelagramm.) Wie m unterrichteten parlamentarischen Kreisen verlautet, steht, nachdem es sicher Ist, dah Staats- sekrriär p. Schubert auf seinem Posten verbleiben wird, unter den Kandidaten für die Reubesehung de» Botschasterposten» In TDashinglon her Ttame de» derzeitigen Botschafter» In Madrid, des Grasen Welczek, Im Dordergrund.
Kenntnis nimmt. Taylor betonte jedoch, et lei nicht gegen bl» Auslandanlagen. Em solcher Gedanke liege ihm durchaus fern, denn, da Amerika tatsächlich b?r Weltbankier fei. muffe es zur Erhaltung seiner wirtschaftlichen Position und aus Gerechtigkeit und Billigkeit der übrigen Welt gegenüber Auslandanleihen gewähren.
Sie MndalSlonimission in London?
Genf, 25.DH. (TU.) Die Mandatskommission hat am Montag eine geheime Sitzung abgel-allen. An der Sitzung durften die Beamten des Völkerbundsekretariats nicht teilnehmen. Auch ihr Ergebnis wird streng geheim gehalten. Es soll sich darum handeln, bap die KormMion einen Teil ihrer gegenwärtigen Session in London abhalten soll, wozu die Erkrankung der 5 rau des englischen Mitgliedes Lugaard Anlaß geben würde. Luagard sei, so heißt es, Referent für zwei wichtige Fragen und ferne Anwesenheit sei daher unentbehrlich.. Da er aber nicht nach Gens kommen könne, müsse die Kommission nach London fahren. Diese Geheiinhaltung bat Anlaß zu verschiedenen Kombinationen gegeben, vesonders angesichts des Um<i>rbes, dah der König des 2 r a k sich zur Zeit in London befindet und dah die Ausnahme bee Irak» in den Völkerbund Gegenstand geheimer Dechand- hmgen sein soll. Wie verlautet, ividersetze sich England der Ausnahme des Irak mit der Begründung, dah sie unmöglich wäre, so lange nicht Aegypten In den Völkerbund aufgenommen werde. Auch der Wunsch Syrien, nach Aufnahme in den Völker- bunb gestatte Me Dechandbmgen schwierig.
Die Mandatskommission hat bekanntlich Un Sommer 1926 in Rom getagt. In der Folge Hot die Bundesversammlung des öfteren Einspruch gegen Reifen von Teilen de» Völkerbundes zum Zwecke der Abhaltungen von Sitzungen erhoben. Es mühten somit zwmgende Grunde sein, die die Mandatskommission veranlassen würden, ihre Me«- jährige Session in London abzuschlietzen.
Bolschewismus und AaszismuS.
Pari», 25. Oft. (WTB.) Der .5einp»" beschäftigt sich heute tn einem Leitartikel mit dem f af zi stischen Regime und stellt Der- gleiche zwischen dem Bolschewismus und dem FafzlSmuS an. Er schreibt:
Der Bolschewismus und brr HafziS- mu» haben die gleichen Grundsätze. Tie arbeiten mit den gleichen Mitteln, um ihre Herrschaft auszu-wlngen. Der eine wie der andere bildet eine improvisierte Macht durch Gewaltmethoden zuaunslen einer Partei, die sich zur privilegierten Klasse aufw.rft. De de g>deir durch Zwang und systematische Unterdrückung aller moralischen oder politischen Kröste vor. die ihnen nicht direkt dienen. Der BvllchewiSmuS ist für die proletarische Diktatur da», was der FasziSmus für die nationalistische und imperialistische ist. 3a e» gibt sogar feit- 'ame Aehnlichkciten zwischm dem Sowjetstaat, beherrscht durch den Zentralaus chuh bnr Partei, und dem durch den Faszi-mu- beherricht n Ä'4- lektivstaat, wie man an Italien erkennt. Die fasztstifcde Welle wird durch die kom- Munistische Welle hi nveggeschwe mm t werden, weil im Stadium der Evolution, zu dem die Menschheit gelangt ist, e» krine mob.rne Gesellschaft geben kann, die sich austerhalb der Freiheit bilden, leben und entwickeln kann.
HeuerMe» Zluaverl'ot im besetzten Lebtet
Mainz, 25. Oft. (Wolfs.i Rachdern die an» Anlast der Taaung der Wissenschaftlichen Ge'ell- schaft für Luftfahrt geplanten Schauflüge, i ic der Propaganda für den zu errich^ndci' Flugplatz Main» Wiesbai'-en in ©rbenbeiiu dienen sollten, von der Rheinla.rd'ommisslon mit der Begrimdung verboten worden waren, bah durch sie die ei^gliichen Manöver gestön werden könnten, hatte sich bw Firma Junkers neuer- ding» nut einem Gesuch um Genehmigung dieser Schauflüge an das französische Oberlr- ;imcn\> gewandt Da» Ge'uch. da» vc>n der Stadtverwaltung Marnz aut» wärmste befürwortet worden war. ist wiederum abgelehnt wer-
Aus aller Wett.
Eisenbahnunglück bei Fürth.
Nürnberg. 26. Oft. iWTB. Fmrkfpruch.) Heute früh 5.05 Uhr fuhr der v - Z ug Ber- lin — ötuttgart bei der Station Bach in der Bähe von Fürth einem Vüterzug in die Flanke. Der Schluhbremser de» Güterzuges wurde getötet, von den Reisenden jedoch niemand verletzt. Der Güterzug hatte die Station Bach verlassen, war jedoch austerhalb bet Station infolge Platzens eines Bremsschlauchcs zum Stehen gdomir.cn. Bon Bach aus hatte man den Zug nicht mehr bemerkt und dem heranbrausenden D-3ug die Durchfahrt freigegeben.
Ein Posffack mit 60 000 Mark Wertsendungen verschwunden.
Aus Köln wird gemeldet: Ein Postfack. in dem sich für ungefähr 60 000 MarkWertsenbun- gen befanden, wurde hier auf der Straßenbahn, mit der er vom Postamt im städtischen Schlachthof zum Hauptpostamt befördert werden sollte, mit einem anderen Sack vertauscht, der alte Zeitungen und Steine enthielt. Der leere Postfack wurde später Im Stadtgarttn roiebergefunben.
Lin zweiter Fall Marek.
In Düffelborf wurden ein Kaufmann und seine Ehefrau verhaftet, die eine Versicherungsgesellschaft um über 75 000 Mark geschädigt haben sollen. Der Kaufmann soll seiner Ehefrau und einem seiner Brüder, nachdem er sie gegen Unfall hoch hatte versichern lasten, den Daumen abgeschlagen und sodann von der Versicherungsgesellschaft Beträge von 20 000 und 55 000 Mark einkassiert haben.
(Ein altertümliches llmcnfelb bei Potsdam entdeckt.
Au» Berlin wirb gemeldet: Auf der Plötziner Gutsfeldmark, etwa sechs Kilometer von Drost-Kreutz entfernt, fliesten Arbeiter beim Ai- trolcn auf ein grobes Urnenfeld, da» nach sachverständigem Urteil etwa 2000 Jahre a l t ist. Die Urnen enthielten Beigaben aus Bron.ze und Eisen, die zum Teil sehr gut erhalten sind.
Lin lange gesuchter Schwindler verhaftet.
E» fei wohl anzunehmen. da st der inzwischen ein- tretende hellende (Einfluß bee ^rieben» und der 'Beruhigung ohne Schwierigkeiten allen Interessierten eine gerechte Regelung In einer "(tmofpbäre der Gerechtigkeit und Billigkeit ermöglichen werde. Taylor wie» darauf hin, datz die ame-
tun, um die natürliche Entwicklung her Dinge zu forcieren und dadurch politische Schwierigkeiten zu provozieren. 3n diesem Sinne ist auch der bevorstehende Besuch, den AeichSkanzler Dr. Mar» und Aeichsauhenminister Dr. S t r e ] e - mann In den Tagen vom 14. bl» 16. November hvr österreichischen Bundesregierung in Wien abstatten werden, nicht etwa als eine deutsche Initiative zur Aufrollung der Ansckluhfrage aufzufassen. Formell handelt e» sich habet um hie Erwiderung he» Besuch», den vor zwei Iahren der damalige Bundeskanzler Hamel in Begleitung mehrerer höherer Beamter der Wiener Qlegierung in Berlin abstattete. Aber es ist selbstverständlich, hast auch bei dieser Gelegenheit hie Schicksalsverbundenheit her beihen deutschen Bölk« r, die durch die Gewalt her FriedenSdiktat« von 1919 voneinander geschieden sind, tn ber Art unb Weise zum Ausdruck kommt, wie sich hie führenden Staatsmänner ber beiden Länder persönlich und sachlich zufammensinden. Die Signav^r he» <stvlschenzustanhS. her vielleicht noch für eine Reihe vön Iahren ble Verwirklichung tx» natürlichen ZuetnanberstrebenS überbrüat, muh ein vertrauensvolle» und freundschaftliche» Hand-in-
Bukarest. 26. OI: iTU.) Die rumä- che Zensur nimmt von Tag zu Tag Immer d) d r f e r e Formen an. Gestern nachmittag ist der Telephon verkehr mit Belgrad eingestellt worden Tie Derhattuna de» (Lrollreun'wichen etaa1» efretätl ManoileScu f>at die Vage noch bedeutend verschärft Eine Bewegung ist im Gange, alle Oppositionsparteien zu einer Einheitsfront gegen die Regierung zu vereinigen. Da ManoileScu rin Anhänger be» früheren Ministerpräfidenten AvereScu ist, hat dieler mit verjchrebenen Iuriften der DolkSpartei die Bertrldigung be» Berhasteten vor Gericht übernommen.
Dk Regierung will ein Stempel statuieren.
Der Prozeß soll bereit» Ende dieser W che seinen Anfang nehmen. Mano.leScu soll, wie m Re- ateranß»?rcifcn verlautet, wegen Gefübraung ber Staatssicherheit zu einer Strafe von fünf Iahren Gefängnis verurteilt werden. In Bukarest wird morgen der Führer ber nationalen Bauernpartei. Manin. erwartet. Dieser wird am Donnerstag her Kammer die Regierung wegen der verschärften Zensur Interpellieren. Die Lage Rumäniens ist nicht nur gespannt, fonbem oelorgni»- erreaenb. Die Berhaftung ManvileseuS hat die Bewegung für Carol nur verstärkt. _ ni , „
Rach einer Meldung be» „Tlh-etKnu soll Ministerpräsident Bratianu angesichts der ge- Ibannten politischen Lage unb oer bevorstehenben wichtigen Ereignisse, womit die Earvl-Frage gemeint sein hürite. beabsichtigen, mit den Oppositionsparteien, namentlich der nationalen
folgen.
£ ir ist praktische Amchtuharbeit, Me in keiner Weise mit den Hemmungen ber gririxnenerträge kollidiert unb die doch geeignet ist. Me brüderliche Gemeinschaft der beiden Völker weiter zu vertiefen und ihren Zusammenftbluh oorjuberti- ten, diesen Zusammerrschluh. besten Unabweisbarteil wider Willen auch immer von neuem da» anfchluh- feindliche Auslant» beftätigen muh. So hat vor kurzem der „Figaro" einen feiner sichernden Journalisten. den durch fein Dorkrisgsbuch über Deutsch- land bestens bekannten Georae Bourdon, nach Oesterreich entsandt, um die Wahrheit über die An- fchlutz'raae fest.zustetten. Der Beiitzer be» „Figaro", ber ParTÜmfabrikant und Abgeordned» C o t y , erwartete dabei offenbar Material gegen den An- fchlutz, denn er schrieb einen außerordentlich ent- rüsteten und ebenso auherordentlich kenntnis-
losen Arttkel gegen den Anschluß, er zuvor ein Duhenb sorgfältiger, unb Stelle geschriebener und Grundlage eingehender Unterholtunaen mit allen Bevölkerungsschichten verfaßter Berichte Bourdons au» Oesterreich verösfenlllcht hatte. Richt ein einziger von diesen Berichten und nicht ein einziger der Gewährsleute, Me der frantzösische Journalist auf- gesucht hatte, vermochte Ihm irgerrdwelche» Material gegen den Anschluß zu liefern — alle, selbst die grundsätzlich ablehnenden, vereinzelten Anhänaer ber habsburgischen Dynastie lieferten bewußt ober unbewußt Beweismaterial für Me zwingende Jia tu r dieser Forderung des S e l b ft b eft im • mung»red)tce der österreichischen Bevölkerung.
Trotzdem wird man auf deutscher Seite nicht»
Mn sch 'vrlch: i Sooft, . Äftnig»! Teuiktri Watin sicher Li krieg itr Stampf b /i/chen .<1 Parrt'üla berg' öim er b
halb der kersprichi ?eu'.'ch.j i rag- nu
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Ulen ftd "xn schcit Der eine I .«sonn iw 'aat tatstchl'ch Xkr nich chen. Un hat i hmben.
beträgt Me Schneehöhe etwa 7 Zentimeter Heute morgen waren im Gebirge 3 Grad Kälte. Der Schneefall hat aufgehört.
Prinz Schwarzenberg au» dcr haft entlasten.
Prinz Edmund Schwarzenberg, her. wie gestern berichtet, unter bem Berdacht 0«» Kredi tbetrugeS vsn * er Prager Polizei verhaftet tt*crt*ti war. wurde gestern tau: .Bolf. Ztg." auf freien Fuß geletzt S» wirb verilcherl. haß Prinz Schwarzenberg ha» Opfer vvn Derb rech am geworden fei. hie nicht nur an feiner Verhaftung, fonbem auch an fernere mater.eilen Sinbußen hie Schuld trugen. Der Tkrteihiger be» Prinzen ist her Ansicht, bah Schvx.r,eicherg keine strafrechtliche, fern hem mir eine zivilrechtliche Der-nrwommg zu traten hat. Tic Poli^l hat sich bicler Xnft-ri! ange'chlol'en. Die Llnterfuchung wird weitergeführt.
Schwere Typhuserkrankungen.
In T c p p l bei TRaricnbch ist, wie au» Prag gemeldet wird, eine Typhusepidemie autoe- brachen! fit hat einen iolchen llnriang angenommen, daß die Erkrankten in die 9folierabteilunger der Krankenhäirfer in Plan, Tachau und Rartsbab transportiert werden muhten.
Absturz eine» Militärflugzeuge».
Bet Le Bourget flür-te. wie aus Paris gemeldet w.rd. am D cnstag ein Mitttärtlugzeug ab. Der Apparat wurde vollkommen zertrümmert unb ber Insasse, ein Hnterofriji r. schwer verletzt In» Krankenhaus g-'lcbafft
C.n Jlug Courtnei)».
Aaoa» meldet au» La 6uruna, bafi der englische Flieger T o u r t n e y mit feinem Daster- flugwvg DienStag vormittag 9.30 Utzr nach Plymouth grilogen fei.
Die Pest In der Södmandfchurei.
Die Agentur Indo-Pacific berichtet aus Thar bin, nach Rachrichten aus ber Süd- manblchurei scheine die Pest in bet Gegend von Paivintala zurückzugehen und jede Gefahr ber Ausbreitung beseitigt zu fein, ba feit dem 7. Oktober nur ein Fall tn Sipinghai festgestellt sei.
Sturmflutgefahr im Stillen Ozean.
Nach einer Meldung au» Honolulu hat hie Tlarinefunfftation eine Warnung an alle Schiffe im mittleren Stillen Ozean ausgeyen lassen, daß infolge von vulkanischen Storungen auf dem Grunde de» Ozean» eine Sturmflut von riesigen Ausmaß zu erwarten Ist.
Die größte Eidechse der Dell.
Auf ber Ins«! Komedo, die zum Sunda- Archipel gehört, wurde von Zvoiozen vom B>- tanischen G.trten auf Iava eine braungesärble Sidech'e mit mächtigem Schwanz und riesigen Grabsüßen entdeckt, die nach einem Bericht tn ber Zeitschrift .Der Aalurforicher" 6 bi» 7 Me er lang wird. Die größte bis.-er bekannte Si^echse. ein indischer Waran, erreicht dagegen nur b et Meter Länge. DaS neuentbedtc Xie’ent.er vermag mit seinem Schwänze Äiebe auszuteilen, die einem Pf erbe ohne weitere» die Bein« brechen. Auch ba» Gebiß ist lehr kräftig, ko baß die'« Landeibech'e einen gefährlichen Gegner für den Meirichen barstellt. Bon dem Leb«m dieser Gibechsen weiß man bisher nur. baß He In Rubeln in dem zerklüfteten Lavagestein des alten Komedo-Bulkans leben unb 'ich von kiel -en Säugetieren ernähren. Bei Gin tri N der Dunkelheit ziehen Me mächtigen Tiere Hch tn selbst- gegrabene Höhlen zurück öine brionNre Merkwürdigkeit besteht darin, baß sie völlig taub find'. Amerckanifche Grpedittonen haben auch lebende (Sternklare erb-utet, unb jetzt ist diele Art auch lebend In ba» Berliner Aqua mm gelangt. Da» zur Schau gestellte Tier hat eine Länge von 2,10 Meter
Oie Wetterlage.
Dienstagden 2.' Jfjiibendi
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Witterunasausficht' roef^fl mit stnchweifei Cuhh-mpfraturtn _.
TSettervoraudjage.
D, » iwrdwestliche Tief bewegt sich ostwärts über Skändinav.en we ter MUleleuropa wird von feiner Südseite beeinflußt, wo die Südwest- Luftzufuhr allgemeinen Temperaturanstieg ver- uriacht. Zu stärkeren R.eberfchlägen ist es nut tm iiörhllchen Tfl. befonbev» an der Küste gekommen. Da b;c Sudwestluft noch anhält, bleibt zunächst da» herrschende Wetter fort bestehen
Wettervoraussage: Wechfeln^e Bewölkung mit Aufheiterung, Ternperaturen wenig veräerdert, mir vere nzel! etwas Regen, lebhafte Südwektz- Winde.
.nchweifer Riederichlagsnemung.
aluren am 25. Oktober mittag» 10,7 Grad Teksiu», abend» 12.8 Grad Telftus: am 2» Ott.: morgen» 14 Grad Celsius. — Erdtemperaturen In 10 Zentimeter Tiefe am 25 Oktober abends 9,4 Grad Celsius am 26 Oktober: morgen» 10,3 Grad Celsius — Maximum 14,1 Grad Celsius. Minimum 6.6 Grad Celsius. — RiederschKge 0,4 Mstlmeter.


