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polftetlrete: gtwettrrtaaMelti 1168t.

Siebener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

Dndf iw* Beriet: UBiHrih<rts-b*dh nb StdwänKkfd X. t«jt hi isietzen. S^rtftkttofl art <kfd?dft$Wdlr rch»N»stz« I.

Staat;*« »M loc.uct |tf In le^eenaewn Ml ZA» 5tnAetaeg »w^n.

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Dr Anedr TDV.fc. fang* veeaelmott sich ftir Valttik Dr Ur. Oilb. fas«, ftr Jewilrton l> RXtario*; lüt ben tbrigeii Tdl kr»fi BU.irL*nn: ftr tea Hi« jelgtntr.l Muri Atltrkvit, «WtlH») tu ®tv*ffL

Oie Vorgeschichte der Denkschrift Gilberts

n<<mtc. unb ber ^arnru^iflimfl ber

Schwere Schiffskatastrovhe

TeueruWS-Eikgabe der GewechchaAn

nrb mit bem

Äflmtntt n'tymen. ba<i die E

rtDoltung nut

ib-

gäbe cn beten ®t

Haff« 1 3 0 0 Fahrgäste an vocd. Vier Dampfer find nach der llnglückdsiclle avgcgan- gen, um die übrigen Schiffbrüchigen cuhu- nchmen. Bach einem Berich! de» französischen Dampfer»Jormofa hat dieser 7 2 0 Fahr­gäste des gesunkenen Dampfers gereftef.

[ierung aer 4>iet. Auch die ar­ten. in beten teitenben Streifen

An- arr

hingewiesen totrb. 5ffefe Gingahe, tHe gefbern cingegangen ist. enthält die Feststellung, bah die 2eben»baltung6fofhrn seil Beginn bet 3ahres

gegen Itc einlcntc unb ber BeuntuhiMma ber dsftntlichm. Meinung wntinbem fbimen Der

6M Menschen ertrunken?

Rlob«3an«iro. 26. DU. (WIB. Funk­ipruch.) Bach hier eingegangenen Funksprüchen ist der italienische Passaglerdamp- f« rP t i n c i p c f f i Mafalda" auf der höhe ooq Bahia gef unken. Der Dampfer

Hcrtmirf bleibt ai!:» auf ihr sitzen, bah durch ihre &l)uU> die Gerüchte um ben RcvaratioirS- agenten einen solchen Umfang annehmen formten

Die Reichsregierung verurteilt unb bedauert.

Berlin. 25 Ott. IWB.) Wie da» Wosts- buteau txm untcrrichteter parlamentarischer Veite erfährt, steht sowohl der Ttepatatlon«- a gen t. al» auch die Reichsregierung ben Indiskretionen, durch die da- Memo­randum be« ReparationSage^tten bekannt würbe, vollkommen fern. Das Memorandum tst

inan sich mit der gegentt>rrt:geT. Teuerung be- sch^tigl. wollen be Min ster .beim 'Bort neh­men. -K wirb bnbei darauf frnc^ efen. dah die Arbck.tnehmerschaf: kein Sntcrrite an einer nominellen Erhöhung der Serbienfte habe, <on* dem bah ihr die Erhaltung des Rauf- werte S bce wichrigste sei.

Sie Zorderongen der Siseabahnasbeller.

Berlin, 25. Oft. <WD.) Heute fanden zwi­schen ben Gewerkschaften und der Haupt- verwalcuna ber Deutschen Re i chs bahn- gesellfchaft erneui Verhandlungen über die

feine isolierte Aktion gewesen, dem ReichS- finanzminister vielmehr, tote eS mich tn dem Begleitbrief Parker ®ilbcrt< zum AuSdmck kommt, auf Grund gegenseitiger Derein- b a r u n g übermittelt worben. ES geht zurück auf den .-.wi'cheni-ericht deS Reparation Sagenten vom 10. 3uni d. 3., ber sich sehr eingehend mit dem öffentlichen Finanzwesen deS Reiches, ber Länder unb der Gemeinden und mit der Währung*-

Bmeliner Rveveftxm^nyz zufolge erklärten bie Oe» werkschost -vertvetör hab fw trotz der ab'tnen- den Haltung ber Reichsbahn uitbebtngt an ber Forderung, die Qtyrv im affgen-rinen zu er» övhen, fefrtjclten mühten. Da jedoch zur 3eil mti nicht zu erovlchen sei, twloiTgten sie Wn» ftibrnng der Dienstalterszulage nach bnn jHuflcr der ReichSpost unb -leichste 11 u n g des li>irtfd>aft6ffebiet< II mit beai Wirts<hafte- gebiet I. Die CDertreter der Hauptverwaltung i<r Reichsbahn lehnten diese Forderungen ent­schieden ab. Die GtSverftchaft-Vertreter haben der Hmrptverwattung ber Reichsbahn bann eine CWIftwri übermitteln lassen, tn her fte zur

terlagen, auf die hin sie ihre Einnahmen gckchähl hat. Denn der Reparattonsagent ist, baS barf nicht DCTXjr<fen werden, alles anbenc eher als deutschftindftch Er ist sogar persönlich von be Rotwendi^rit einer Revi f ion des Dawes- plan e S überzeugt, aber er kennt bte Ctumnung in un<eren Gläubigerstaaten qyt genug, um mi ttnffen bo6 mir durch sehr vorsich.ige unb grtaD- liche Behandlung bem Problem überhaupt bei» Aukommm ist.

Hätte bk Reichs regterung btefe Jufanunen- hänge am ersten Tage auf gebe It bann hätte sie sich einen grollen Xetl des Kesseltreibens, das

burch'chnittlich um 20 bis 25 Prozent gestiegen sind. 3m Hinblick auf die bevorstchende Erh' hung der Beamte na« häl t er wirb dann die Be'orgnis auSgesprr chen. bah damit die Teue­rung weiter um sich greifen dürfte. Die Ursachen der PrciSsteigeruns', toerden in'erster Linie in bem MonopvliSmuS unb ber Äartell-

Snmg Vorschub geleistet. S4« PvstSbewe, t jetzt auch dem Dewerklchaftsring 6 gegeben, an ben Reichskanzler Dr. M eine Eingabe zu richten, In Per auf die be­drohlichen Derhblinisse ber Teucrungsdewegung

und Kreditpolitik beschäftigte. Dieser Zwische7>- oericht ist Dege-nstand zahlreicher Aus­sprachen zwischen dem RmchSfmanzmtnrstemum und dem ReparatfvnSaaenttn gewesen Sie wur­den während bet Ferienzeit unterbrochen, aber gleich nach der Rückkehr Parker Gilberts von 'einer Amerikareise wieder aufflenommen. LS ist anzunehmen, bah sich diese Unterhaltungen auch im ReichSetat für 1928 au-wirlen werden, bet in ben nächsten Wochen bem Reichstag zu geht.

Bei all diesen Befprtdyunoen trotb« nMstMch auch die |d)tnebenben GesctzenrwOrk behandelt. Da­bei wurde auf Wunsch de» !Reid)»ttncnyntnifterf pcreinbart, da» berJlfparütioneagcnt seine Huf- fafsungen einmal schriftlich zusammenfttllen sollte und dah diese Luizcichnimgen bann al» Unterlage hir die axeikren Besprechungen unb Matzmchmen Dienen sollten, schon au« d eien Fufarnmenhängen ergibt sich, daß die Angriffe, bk m der Presse gegen den Repa rationvagen ten laut wur­den. nlcb: am Plaste sind. Rei chsregiernng unb Tteparati oneaaent bedauern die 3nbiskretionen gleichennasten. um so mehr, als die '.Nor.teichichte ber Denkschrift ja ein Beweis rnr das fadjtiriK Zusammenarbeiten des Reparationsagen- icn mit dem isteichsiinanzminislerium ist. Bedenken gegen eine Pol-chk steigender Ausgaben har der Re- ?»ara.ionsagcnr belannttich schon in seinem Juni- bericht ymi Ausdruck gebracht. Sie jeptenn dem Augenblick ein. wo der stachtragsetat für 1926 ein- gebracht mürbe, unb wurden bann verstärkt durch tne Regelung des Amanzau-gleiches. 3n parlamen­tarischen Kreisen wirb Darauf hinaermesen, daß in diesem Jahre wtsächiict, mehr ö el r V r 5 d o r lagen zu verzeichn en find, al» im Vorjahr, unb daß diese ßntroüre naturgemäß eine Auswirkung auf die Finanzgea.rurvi Haden. Diese Vermehrung der Vorlagen hat ihren ('>runb darin, daß die Rot- Wendigkeit für sie mit der Seit immer dringlicher mürbe und dab man m ft re i'en der Reicher.- ue- rurg ihre Erledigung für wünschenswert hielt, be­vor der iRcparutioneplan beim Eintritt seiner stärke­ren Auswirkung alle fträte in Anspruch nahm. Die Besprechungen, die der Reichsjinanzminister mit dem Reparationcnaenten hatte, Dürften oll dieie Stagen mubehandel: haben. Die letzte Be'preckun i fand am heutigen Dien-taa statt. Es ist an;unehmen. daß die nächste Unterhaltung noch im Laufe dieer Woche <tct:finbm wird unb daß namentlich bi» zur Sfrtigftcllung des Jahresberichtes des Reparations- agelen, der im .stooemder erscheint, eine Anzahl weitererolgen wird.

(Strefemann fordert die Veröffentlichung? Eigene Drahtmeldung des .Aießener Anzeigers".

Berlin, 26. Oft. Das Schreiben deS Reparationsagenren steift auch heute r^d) im Mitteipunkt des politi'chen 3ntercPe4. 3n rol.N^che.'. ft reifen wr.st man irrsbetont^ere barai;f hin. bah der Re-.chsauhenminister Dr. 5 : re f e ma nn Mm jeher enter ron den Po­l'. N kern gewesen fei, ber die Taknk be» Ber- l, eimlichens füräusterst unzweckmäßig hält, und bah infvlgede^en non feiner 6eir? aus eine bald ge Veröffentlichung des viel- umstrittenen Dokuments gefordert wirb. Die» er Forderung dürfte sich denn aum Dr. ftöhlcr nicht mehr allzu lange Zeit verfchliesten können, unb es steht cher zu erwarten. ba*> durch die angekünd.gte Unterrichtung ber Oeftentlich keil ber Schleier endlich aufgezogen wird. 3n unrerrich- trten ftrecken 'pr.chr man übrigens davon, baß Dr. ft ö h l e r das Schreiben Parker G : l b e r t S ebenfalls au« fchriftl.chcm Dege beantworten will. Sollte btere§ Gerücht ben Tatsachen entsprechen.

Lmröoi des 8uum*ortntil*nun< nett bcui iXtpo- rdttömijflcnien bilden werde Dr ft ö h l e r tohf> dem Hauptausfchilß des Reichstag» keine tv<A terern ®tflärunoc3i zu dieser Rngelcgenchrll ab- ,7<ben. 3n parsanrentanschen ftreifen erwart« man. daß bet Ananzminckt« die Parteien über den weiteren Verlauf feiner Vntxrnblu igen mit dem Reparattonsagelten tn tSTtroultdAT. Be- iprecknmgen auf den, Laufenden halten Wirch.

Wicdcs eine Ktrbinettssitzung.

Berlin, 25 Oh. (DB.f Die bas V>-Isf- Lxureau aus parlnmeinarische., .ftreifen erfffert, hielt das Re.chskabtnett heute abend eine Sihun g ab. d'.e der Vordere 11 ung des 3 , pof 6« galt, tn dem der Reichst inanz- Minister in der morgigen Sitzung kes Haupt- ausfchuffes des Reichsta,ws über dre nrc^um. mit bem Memorandum d:S Reparatioasagenlnr zusammenhängenden Finanzfragen t?ettchten wird.

so totrb Dr ftdhier feinem vchrvib« die Aus- fühmmgen gugrunX' legen, bk* er am Mittwoch bem Haupt au ?tchust des Reichstags onterdre ten will.

Oie Besprechungen mit der Opposition.

Berlin. 25 Oh <BD3.) Die Bespre­chung des RetchsstnanzMinister» mrd des Reichskanzlers mit de-, Führern ber Sozialdemokraten. Demo traten und der Wirtschastspartei bauerte fast etn- ernhalb Sunibcn. Wie das Rachrtchrenkmreau des DD<j. hört, umerrichsete ber Finanzmtnister bk Parteistibrer über den Inhalt der Denkschrift des Reparattonsagenten. verpflichtete sie jedoch zu strengstem Stillschweigen, da diese Denkschrift noch bk (?nmMage von Verhand-

vt, Reich,reaterung liegt s«d»n leit lagen wie­der unter dem Iremmdfeuer ber Opposition. Der deghm be, Reich^age, ift eigretfld) auch schon der Beginn de, neuen tzvahlkmnpfe, gewesen wem, un, euch nod, eine volle Jahresfrist vorn Wahltag '<Äfl trennt. Aber die Soziokbemokraten und Demo- traten haben begriffen, daß fle -ar nicht früh ge­nug ansangen können, zudem hat ihnen ein p-inslige, beschick einen Köcher in den Schoß geworfen, au. Dem ste Pfeile In unbegrenzter ^ahi glauben rer- ichießen au fflnnm. Die Geschichte mit dem angeb­lichen Eingreifen be e Reparation,- agenten In unsere Finanzaedarung füllt die Spalten der führenden Opvosttionspreste. sie Hot sich schon zu Äerüchten über eine RI nan , kr, se , über eine *R e g I e r u n g , f r i I e , über den bevorstehenden Rücktritt de» Reich»- finanzmlnister, unb über den Sturz b e ganzen ftoblnett, verdickstet Daß do» mög­lich war. daß die Dinge so weit gedeihen konnten, ist eUethhig, zum großen Teil Schuld der Reichs- reglenmg. Die eine mehr al, seltsame Taktik oer- folgt und durch ein geradezu unbegreifliche. Schwelgen da» Anschwellen solcher Gerüchte ge- färbert Hot. Im Lichte ber Totlachen gesehen, bleibt non der aanzen Censatio, eigentlich sehr wenig ubrlg Üluipcrg punft ift dabei der letzte Zwi­schenbericht bet R paration»agenten au* dem Juli, worin er einige sehr kritische Bemerkungen «ber die Finanzpolitik be» Reiche» und ber Länder macht unb unsere Bfährungspolitik fritifiert hat. Die Reldxrepicrung hat diesen Bericht natürlich nicht cmfi'A nd acl > gele i. sie hat ihn durchftubiett und sich un <,errn Parker (Hilbert gewandt, um sich mit ihm auszusprechen und Mißverständnisse zu be seitigen bie nach ihrer Auftastung bei ihm obroal leten. Ta» ist den ganzen Juli hindurch gegangen, unb al* Herr Parker Eiilbett auf Urlaub ging, wurde September wieder ausgenommen werden sollten: wa» auch geschahen ist. Auf Wunsch de, Fi­nanz m I n i ft t r , . der hier ja feberhihrenb tst, hat ber Reparationsaaent versprochen, die Bedenken, die er hatte, unb die Gesichtspunkte, bie nach feiner Meinung ausschlaggebend sein müßten, in tVorm eine* Memorandum* nkderziilegen da* er bem steich,lmanzmlnlsterlurn dann zuleiten wollte und zugeleitet hat.

Tur<> eine Undichtigkeit, tne'-jenbrpo tm Burenu des Reparation-igenten vr-rnanden fein must iri davon ctoox durchgestckerl. natürlich in mlffenx-r Hon:, ist nach Amerika gekabelt, ve" der: wieder jurfi-fßdämmen unb bei "N- ols Mnbare# Cb:c!t zu Angriffen gc trn den Reichs- iinanzn intfter au'geschliht,-! wordcn Was Sj-rr Park -r Gft'.>ert im einzelnen au. Milanen bat. hanilwr will die Regierung nicht sprechen, dos kann fie wohl auch nicht gut. da es sich schliefff nch um eine diplomotilche Rote b.Tnbelt. bie nur tm bei decke.tigen ^niverstänbnis vervssentlicht n^erden k.im, immerhin, tm wesentlichen wird man sich fa toeim in in den 3u'i-Bericht durch- itclt. ungefähr den'en können, was Herr Gilbert auf bem Herzen hat Sorge macht ihm unsere, wie er mehlt etwa« un!lare Finanzpolitik Sorge mcAt »fern da« starke An'chwellen der Ausgaben bee Re. i>es. Sorge macht ihm endlich auch, wie Me Au-ga' finanzier? werben sollen, wenn tm kommenden 3ahre bi? Kck.eg." entfchädigung in ihrer bellen Hobe von 2' , Mil- Harden gc»ahlt ©erben must D,e ReichLrcg,'- nmfl kam dem m ancherlei er.lgcgcnbaltm; sie fann vor allem d.'rauf Hinweisen, daß gerade, betmr der .Tjtpc-\bian endgültig etnfent bevor also bie Schonzeit die un» damals zug'billigt wurde, vorüber ist. das Reich reN''lichtei war Ordnung zu ich assen und eine Reihe von Problemen, dt? bisher immer < ruckgestellt waren endgültig zu bereinig. Dazu gehön * c ArbeitSlofenversicherung. beyu gehört ber Finanzausgleich wen.g- ftenS tn seinen Atsäng.m. dazu gehört die önt- lchädtgung der Auslanddeu tschen. <u bet w r - >iar n ich dem B.-ckailler 'Bcrtrag i'erpslichtet find, und dazu gehött endlich auch die Beamtenbefoldung. deren Rvlwendiq- fdt Herr Gilbert bet srüh?rer Gelegenheit schon anerkannt hat.

Die Beträge, die dafür in Rechnung gestellt werden nriHkm, i.nd leider recht hoch Die Be­lastung dr» Reichsetats mit der Beamtendefol- ?,mg und der dazu gehörigen Befferstelltrng der .ftck.easbckchäd-.Tien hcläu?: lich auf weit über ,kX) Tiini-nen. das Lfguidattomö'chaden<-?fctz w für die nächsten 3ahre '.cher mit IX' bi» 150 Millionen eingckettt werden muffen, das 2t ei er fchulgefrh ist tu feine, finantieUct Jöirhnwc:. gar nicht zu 'chLtzen. dazu tritt tie tSrhäbung der ftriegsentschädiguag. so dost tatsächlich der R e i chs e t a t in den nächsten 3ahren m i t mindestens einer Milliarde mehr celaftct wird: selbst wenn man davon adsieht. dah rnelleicht doch das Reich in tegatbeinev Form den Cüni^m noch unter bie Arn.e greifen must, wobei die Dela'tuna der BolkStoirtsch»ckt tm ganzen noch sehr o.el höher ist. w:il bet der Beamtendefottung zu den ftosten des Reick?s die der Länder, der Gemeinden, der Post rmd ter Sifenbahn tritt Begreiflich last dar Repa- rationsager.t darüber Auskurrst zu erhaUen wünscht, wie der Smanynini'ter sich ,-ie ^mav.- AteniTtd dieser Mehrausgaben denkt. Unb c5 ist srermdschaftlich von ihm. uxnn er sich bevor er feinen Berich: cbfar t. darül»er mit der deuckchrn Regierung unterhält, weil sie wahrscheinlich im- üanbe fern t?;r>, einen grasten Teil seiner Be­denken auSyaräucn durch die Borlage der lln»

Verordnung des 3ah res 1923 erblickt, unb daher die Fordern ig arstellt. unvrrzüalich an den Abbau ber Zölle zu gehen. TEMr glau­ben xu wissen, daß diese DeTckfchrist d<s (Jv- werckchastSringeS Anlast zu einer eingehendem Llrcket' uchuirg und (trbrterur i der Preisbewegrmg tm Mirckch Itsministerium fein Wick' Zu bie<em Zweck? bünten daher in nächster Zeit mehrere Be'prechungen zwische: dem Reichskanzler, dem WiltschaftSminister unb b:n Führern der Spisten- verbäTche der Dirtsch.' ' und der Gewerkschaften staltsinden, in denen über die Maßnahmen be­raten werden soll, die einem weiteren Anstetaen der Preise begegnen f6nnen. Man darf erwarten, daß die Regierung sich jetzt mit aller Snckchtosten- heil gegen ein weitere» Anzeigen der Prefte einfetzen wird, imb kann nur wün'chen. daß die bevorstehende neue Aktion mche ebenso im Lande verläuft, wie die bisherigen.

fiWfr ' t»e'm IPort aenomme :i »erben.

(Eigener Drahtbericht de, .Gießener Lnzetgers^

Berlin. 26. Oft. Heber die Gründe, die zu ter Eingabe de» Borstarche» de» Deutschen GetoerkfchastsrinaeS geführt haben, er­klärt der demoftntifche Landtagsabgevrk'net« Hartmann Reich»f!nc-n.zminister Dr. ftöh- l e r hat bei der letzten Tagung der Deamten^chLN in Magdeburg erklärt, daß bie Regierung alle» tun werde, um Prei SerhShun- gen entgegenzutreten Wir wollten nun den Re-.^f.nanzrn n üer im Hinblick aus fdiie Magdeburger Beuster', ngen ge'r lsermahe-.' beim Wort nehmen und haben deshalb die Ein-

Elgene Drahtmeldung de,Gießen« vnzeiger»'.

Berlin. 26.Ott Di, Ruft nach etrwm Gingreften der Bebbrbeu gegen die Teue­rungswelle unb bie langsame und stetige Steigerung der Lebm^hallungSkvsftn L>erfxn Immer tautet und dringlicher. Bvu allen Veit« totrb etn ««argifches Eingreifen gefor­dert, und feit Ian . n, uUtutteren fa cnrch schon die Führer ber L.. : enverbände bet Wirtschaft und ber Gewerkschaften über die etnzuschlagenden Wege, um der Teuerung entgegenflutreten, ohne dah es jedoch bisher zu pojmrxm Entschlüssen gewannen wäre. Statt die Preisfrage tn ben Sörbetgtunb des 3nte*f1el mu rüden, wird das Harlptaugenmerk auf die Lohnsragen geteuft und formt indirekt Immer wieder der Prckssfti-

Lerrit ist. übet die O r t S l ohn zu l a gc i, zu vechandelrn Sie sprechen i>arüber Ujr tiefes 'Be­dauern aus. da die Ortslohr^ulagenregeiung nur eine unzuiän-i'iche Mastnachme zur Behebung be» fti, erklären sich aber bereit,

daran mitUUarbeiten.

preußische Beamtenbefoldung und Spihenorganisatiioaen.

Berlin. 25 Oft lBDZ.) Der Haupt- auSschußdes Preußischen Landtage- härte beute vormittag di« Ansicht der vpitzen- organtfötlonen der Beamten! chaf t. ,^tnüchst (?gtv der Geschäftsführer be3 Preußi­schen Beaintenbundes, Franke, dar. bah bie jetzige Vorlage grgenul<r der von 1020 et neu großen Rücksi r u bedeut«, insbesondere durch die Lrch aung der <jahl ber ft!assen. 6taMoat ishrmann von der .ftomha sordettv. bafj gleich hohe Besoidu-ui auch für die ftomrnuiuil- bea mten gawährlei stet werde. Schrader vom Schutzpolizei-Beamterunnch sprach sich gc^e., bie ichechte Einstufung und ftür.^anti der toohlerwor- beneit Rechte ber Schupobec nten au3 Der Ver­treter deS Allgenrn ten Deutschen Boom -rnbun- des, Bente, forderte statt des IDohnurigsgelLes einen Xeurrj - ifyifchsag. der auch Xeue* rvncpeverftÄtnisß. m ben «y.cben S'.äd"?^ be­rücksichtigt. Die Doriat?e bedeute «ine Brrnnt-

-

lich sei die k.'af'rnmästige Scheidung ber Boaritten.

Das P -Zsrdium des Landbundes beim T^eichskanzle'.

) Das Prä- libium be Retchslanibundei» nahm heute nock

Jan ! er ,n Gogcnwar ber zustLick gen Rck-

1 ' r 1 .:

fchulbung^'2ge b« r var toirtschaft darr.'s gen. Daher wurden d e in der letzten Efttchi efiuna deS ReichSlandbunde- vorgeschlage- -m ".. -nab-.er,, ins^ sondere r'?.t erbäte tung des Pcr'^nalkrebitvolu.ner.S durch Stundung vor alle-m bet illiquiden Rcnr.' anftoed/et, fton- 'olidierung ber Perfonalfchui i rn und ZinsverLnte ligung etttg'hrrb verh'nd l.-. Des Reich? irwrler *C2*e -u d . 5r:cen!'*.''4>'?i in all?rv Hst er Seit zur, Gegenftcr.5 ner e.ngebenben Beratung bi Gckamtkabmett zu machen.

Beso'.dungSordnung und Schulgesetz.

Berlin, 25 Okt «Dolft.) Ire ^-enBlättern Tuitgetrilt wird. beaL-'ichtiat die ReichsrezieruTig nicht, tote in er-. Dratte behauptet wurde, die Befoldungsvorlage zu ändern tn der Richtung einer geringeren Deiatzung de- Reichs unb Der Länder. Damit ist natürlich nicht gesagt, dah die Vorlage nicht geändert werden tonnte, aber soviel steht fest, dah sie nicht nach oben geändert werden kann. Eine Zurück­stellung deS Schulgesetzes ist von keiner Seite beabsichtigt.