Häuser 21m Kugelberg, in ..Plattenhaufen" und in der Karl-Bogt-Strahe; letztere befinden sich zur Zeit nach im Rohbau. Herr Fourier, Vorsitzender der Baugenossenschaft, gab Aufschluß über die Erstehung der Bauten bis in die heutige -Zeit. Allgemein war man befriedigt über die Art und Ausführung der Wohnungen und Einzelhäuser, ferner über die rege Bautätigkeit der Baugenossenschaft 1894.
Amtsgericht Gießen.
* Gießen, 22. Sept. Der mehrfach vorbestrafte, aus der Untersuchungshaft oorgesührte W. N. aus G. hatte im Juni, wie schon öfters, einen Zusam- nrenstoß mit der Polizei. Er kam nachts angetrunken nach Hause und lärmte von seiner Wohnung aus zur Straße hinunter. Ermahnungen von Polizeibeamten, ruhig zu sein, wurden mit Beleidigung und Bedrohung beantwortet. Mit Rücksicht auf die Vorstrafe uni)" die gerichtsbekannte Persönlichkeit des Angeklagten lautete die Strafe auf 2 Wochen Gefäbgnis.
.$). B. und sein erwachsener Sohn I. B. leben schon lange mit dem einen Straßenwart auf gespanntem Fuß. Im März stellte der Vater B. dcn Straßenwart auf der Landstraße zur Rede. Er packte ihn au und holte mit einer Schippe zum Schlag aus. Der Straßenwart kam ihm jedoch mit dem Schlag zuvor, so daß der Vater B. zurücktaumelte und h'm- fiel. Run verfolgte der Sohn B. den Straßenwart und warf ihm einige Steine in den Rücken. Der Vater B. schloß sich der Verfolgung an. Vater und Sohn waren angeklagt wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt,' da der Straßenwart, dem gewisse polizeiliche Befugnisse zustehen, im Dienst war. Dazu kam die Anklage wegen Körperverletzung und bei dem Vater B. auch wegen Beleidigung. Da beide Angeklagten noch nicht vorbestraft sind, erhielt der Vater B. eine Geldstrafe von 50 Mark, der Sohn eine solche von 3 0 Mark.
Ein Kraftfahrer, der regelmäßig durch Beuern in übermäßigem Tempo gefahren war, bekam auf Einspruch gegen einen Strafbefehl seine Strafe von 3 0 M k. a u f 4 0 M k. heraufgesetzt In einem weiteren Fall, in dem er auf offener Straße rücksichtslos an einem Fuhrwerk vorbeifuhr, dessen Pferde unruhjg wurden, verblieb es bei der Strafe des Strafbefehls in Höhe von 15 Mk.
' Gießen, 23. Sept. Der Angeklagte Steinmetz E. S. aus L. war bereits vor einiger -Zeit mit Geldstrafe bestraft worden, weil er nicht für sein uneheliches Kind sorgt obgleich er dazu in der Lage ist. Die Strafe hat nichts genützt, Deshalb wird er diesmal mit einer H a fist rafe von drei Wochen belegt. Der Angeklagte glaubte sich, wie dies in solchen Fällen üblich ist, dahinter verschanzen zu können, daß er bei feinem Vater gegen Kost und Logis und etwas Taschengeld arbeite und deshalb nicht in der Lage sei, für das Kind etwas zu zahlen. Der Richter erblickte in der Tätigkeit des Angeklagten keine restlose Ausnützung seiner Arbeitskraft, wie sie das Gesetz verlangt. Der Angeklagte, der seit Jahren noch nichts gezahlt hat, hätte wenigstens seinen guten Willen zeigen müssen.
Als der vorbestrafte Arbeiter D. aus Tr. in Rödgen erfuhr, daß sein Schwager mit seiner Familie auf dem Felde arbeite,, drang er in dessen Haus ein, öffnete mit einem Rachschlüsscl eine Geldkassette, stahl 20 M. und einige Würste und Eier. Der Tat schloß er eine Autofahrt in einem Mietauto an, wobei er das Geld verpulverte und die Lebensmittel teilweise verkaufte. Den Rest ließ er sich selbst schmecken. An einem anderen Tage hatte derselbe Angeklagte seinem Mitbewohner in Tr. einige Bücher entwendet. Er behauptete, er habe sie nur lesen wollen. Es handelte sich um Klassiker. Drei Väirde davon ließ der Angeklagte, der durchaus nicht der Eindruck machte, als habe er Berständnis für Schiller und Goethe, einige Zeit in einem Paket verpackt in einer Wirtschaft in Gießen liegen. Der Richter nahm Diebstahl als erwiesen an. Gesamtstrafe: vier Monate eine Woche Gefängnis.
Auch dem vielfach vorbestraften, aus der Untersuchungshaft vorgeführten Kaufmann F. S. aus G. nützte das Leugnen nichts. Er hat Ende 1926 seine Ehefrau verlassen, nicht ohne ihr den gesamten Wäschebestand mitzunehmen. Damit nicht genug, entwendete er einer älteren W'.twe, ' bei der er zur Miete wohnte, eine weitere stattliche Anzahl Wäschestücke. Dabei öffnete er den Wäscheschrank der mißtrauisch gewordenen Vermieterin mit einem falschen Schlüssel oder Dietrich. Einige der gestohlenen Stücke wurden in einer späteren Wohnung des Angeklagten vorgesunden, das meiste ist jedoch endgültig verschwunden. Der Angeklagte behauptete, da er wegen der Wäsche dauernd zu Unrecht mit der Polizei Scherereien gehabt habe, habe er schließlich seinen
Wirtschaft.
Von den SchlachLoiehmärkten.
An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche war die Geschäftstätigkeit nicht ganz einheitlich. Während der plötzliche Witterungsumschwung für Großvieh ein Äachlassen des Umsatzes auslöste, war der Geschäftsgang bei den übrigen Gattungen normal und wich gegen die Vorwoche nur wenig ab.
Geschäftshemmend wirkte bei Rindern auch die-weitere Zunahme der Auftriebszi-sern (23 500 gegen 21 500 in der Vorwoche), sowie der Umstand. daß sich der Export starke Zurückhaltung auferlegte. Die Zufuhren für Kälber Schafe und Schweine liegen etwas niedriger (Käjle: 16 000 gegen 17 000; Schake 10 000 gegen 13 000 und Schweine 85 000"gegen 89 000).
Bei Rindern war die Preislage geschwächt, und zwar betrugen die Rachlässe im Mittel 1 bis 2 Pfennig. Kälber hatten im allgemeinen befriedigenden Geschäftsgang zu verzeichnen. Die Preise verschoben sich in den meisten Klassen leicht zugunsten der Verkäuser. Für S ch a s e war die Basis der letzten Rotierungen maßgebend. Beste Lämmer konnten um Kleinigkeiten profitieren. Am Schweinemarkt war die Preisgestaltung uneinheitlich. Schwere Ge Wichte waren besonders gesucht und bald zu etteaS festeren Rotierungen geräumt. Uelerhauvt waren Besserungen von 2 bis 4 Pfennig in der Mehr
gesamten Wäschebesih im Bergwerlswald verbrannt. Dies zogen einige Zeugen in Zweifel. Da der Angeklagte bereits wegen Di:bstahls im Rückfall vorbestraft ist und in rücksichtsloser Weise eine alte Rentnerin bestohlen hat und zwar unter erschwerenden Umständen (Rachschlüssel), wurden ihm mildernde Umstände versagt. Es wurde auf die gesetzliche Mindeststrafe von zwei Jahren Zuchthaus erkannt.
Schöffengericht Gießen.
• Gießen, 23. Sept. Ein Schreiner ist der Urkundenfälschung in einem und der Unterschlagung in drei Fällen angeklagt. Er war von einer Möbelhandlung zum Verkauf ihrer Fabrikate angestellt. Er verkaufte eine Küche statt mit 180 mit 220 Mk. und fälschte zum Zwecke der Täuschung seines Auftraggebers den Bestellschein. Außerdem unterschlug er in zwei Fällen empfangene kleinere Geldbeträge. Das Gericht bewilligte ihm Mit Rücksicht auf seine Rotlage und die gezeigte Reue trotz mehrerer Vorstrafen mildernde Umstände und erkannte auf eine G e - famtftrafe von 17 Tagen Gefängnis. In einem weiteren Fall wurde er dem Antrag des Staatsanwalts gemäß von der Anklage der Unterschlagung freigefprochen.
Ein mehrfach vorbestrafter Knecht soll seinem Dienstherrn ein Fahrrad gestohlen haben. Er befindet sich im Rückfall. Der Hauptzeuge war trotz ordnungsmäßiger Ladung auSgeblieben. Da der Angeklagte behauptet, das Rad sei ihm zum Gebrauch von dem Eigentümer überlassen worden, er also nur eine Unterschlagung zugibt, muß die Verhandlung auf Antrag des Staatsanwalts ausgesetzt werden. Der ausgebliebene Zeuge wird in eine Ordnungsstrafe von 50 Mk. genommen.
Ein Kaufmann ist mehrfach wegen Diebstahls vorbestraft und heute wegen Rückfalldiebstahls angeklagt. Er soll in einem Wartezimmer in der hie igen Klinik einem Mädchen, während sich die es beim Arzt zur Untersuchung befand, aus seiner Handtasche einen Zehnmarkschein gestohlen haben. Der Angeklagte leugnet die Tat hartnäckig. Er wird aber durch einen umfangreichen Indizienbeweis, den das Gericht als lückenlos und schlüssig ansieht, überführt. Es steht fest, daß nur er als Täter in Betracht kommen kann; er hat sich in der Rähe der Handtasche zu schaffen gemacht und hat auch, was er allerdings bestreitet, kurz nach dem Vorfall in einem hiesigen Cafe, den Zehnmarkschein in Zahlung geben wollen. Das Gericht versagt dem Angeklagten mit Rücksicht auf seine Vorstrafen, auf sein Leugnen und die bewiesene Dreistigkeit und Rafsiniertheit mildernde Umstände und verurteilt ihn zu e i n e m Jahr Zuchthaus. Außerdem wird gegen den Angeklagten Haftbefehl erlassen.
AbLehnung
des Protestes Dempxeys.
Chicago, 24. Sept. (WB.) Der Vorsitzende der Athletic-Commission von Illinois hat sich geweigert, den von Flynn im Ramrn Dempsehs eingelegten P r o t e jt anzuneh.nen. Zur Begründung seines Standpunktes führte der Vorsitzende an, Dempsehs habe die Regel gekannt, daß er in die neutrale Ecke zuräckkehven mußte, bevor das Auszählen begann.
zahl. Cs wurden in Pfennig je Psimd Lebendgewicht bezahlt:
Rinder Kälber Schafe Schweine Berlin 20-59 60-90 30-68 60-73
Bremen 25—56 45 — 80 35—60 50—74
Breslau 18 -60 55 - 84 30 - 63 60 - 76
Chemnitz 24-64 70-90 45-58 66-81
Dortmund 28—63 60—92 — 64 — 78
Dresden 25-65 65-90 39-67 65-79
Düsseldorf 25—64 55-88 - 63-79
Elberfeld 25-62 50-90 - 68-84
Essen 30-62 60-120 27-56 64-78
Frankfurt M. 30-65 60-84 34-54 63-77
Hamburg 16-58 35-90 25-62 56-72
Hannover 25 — 60 45 — 90 50 — 65 62 — 74
Husum 20—59 - 42-55 —
Karlsruhe 20—63 61—83 — 70 — 79
Kassel 25-63 62-74 - 63-77
Kiel 22-55 37-78 36-60 50-71
Köln 25-65 60—115 40-58 62-80
Leipzig 25-62 55-85 30-69 63-75
Magdeburg 23-63 45-82 30-60 57-65
Mannheim 15-63 60-84 42-49 60-77
München 22—63 70 — 87 — 55 — 74
Stettin 15-60 40-82 20-60 55-74
Stuttgart 15 — 65 64-87 — 54 — 75
Zwickau 20-62 60-82 40-64 64-77
* Die amtliche G r oß h an d elsiudex z i f f e r. Die auf den Stichtag des 21. September berechnete Großhandelsindexziffer des Sta- tistischen Reichsamt ist mit 139,6 gegenüber der Vorwoche (139,3) nahezu unverändert.
• Ermäßigung des SaheS fur Re- p o r t g e l d. Die Berliner Banken haben in ihrer Sitzung vom Samstag einstimmig beschlossen, den offiziellen Sah für Reportgeld um 1/i Prozent auf 81/4 bis 83/< Prozent zu ermäßigen.
FranLnrrtor Börse.
Frankfurt a. M., 26. Sept. Tendenz: uneinheitlich. — Die Börse ging z i e m l i ch l u st l o s und bei kleinem Geschäft in die neue Woche. Die Tendenz war nicht einheitlich, nachdem noch vorbörslich das Interesse von Auslandselle für Elektrowerte die Stimmung etwas zuversichtlicher erscheinen ließ. Verstimmend wirkte dieandauerndePas- s j v i t ä t des Publikums. Im Zusammenhang mit den Ultimovorbereitungen kam Material an den Markt. Obwohl der Quartalsultimo gut vorbereitet wurde, hält man Ueberraschungen nicht für unmöglich. Einen guten Eindruck machte die Herabsetzung des Reportgeldsatzes in Berlin aus 8,25 Prozent. Kaum beachtet wurden einige günstige Wirtschaftsmeldungen, wie die weitere Zunahme der Ruhr- kohlensörderung, bei beträchtlichem Rückgang der Feierschichten, und die Besserung der Arbeitsmarktlage. Gegenüber den Samstagnotierungen ergaben sich durchschnittliche Kursveränderungen bis zu 2 Prozent nach beiden Seiten. J.-G.-Farben wurden angeboten und schwächten sich 1,25 Prozent ab. Scheideanstalt dagegen plus 1,25 Prozent. Banken überwiegend etwas anziehend. Elektrowerte waren aus Realisationen bis zu 2 Prozent abgeschwächt. Rur für Licht und Kraft bestand weiter Interesse bei einem Kursgewinn von 1,5 Prozent. Die Werte der Metallbankgruppe zogen 1 Prozent an. Von Montanwerken zogen Mannesmann 2 Prozent an, auch Otavi auf Berliner und Hamburger Käufe plus 2,75 Prozent. In Voigt & Haeffner verstärkte sich das Angebot, der Kurs gab 12 Prozent nach. Hei mische Renten still. Von Ausländern hatten Russen weiter einiges Geschäft. Im weiteren Verlaufe schlief f a ft jede Geschäftstätigkeit ein, und die Kurse bröckelten'leicht ab. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 5,5 Prozent. Am Devisenmarkt lagen Devisen weiter angc boten. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,1955, aegen London 20,419. Paris gegen London 124,02, Mailand 89,20 und Madrid 27,64.
Berliner Börse.
Berlin. 26.Sept. Im Gegensatz zum heutigen Vormittagsverkehr und auf die Meldungen aus Genf eher schwächeren Tendenz brachten die ersten Kurse eine gewisse Widerstandsfähig- feit, namentlich für Spezialwerte. Verschiedene günfiiee Momente (Besserung der Arbeitsmarktlage. Zunahme der Ruhrkohlenförderung, günstige Freigabenachrichten) konnten jedoch nicht voll zur Auswirkung kommen, da di? Passivität derPri- v a t t u n d s ch a f t die Börse ebenfalls zurückhält. Die Kursveränderungen hielten sich im allgemeinen in engen Grenzen. Vereinigte Glanzstoff konnten 5 Prozent anziehen, da man mit einer über Parität liegenden Bezugsrechtnotierung für heute rechnet. Ludwig Loewe plus 2 Prozent. Dagegen stellte der erste- Kurs von Gessürel eine Enttäuschung dar. Die amtliche Rotiz stellte sich aus 290 Prozent, nachdem vorbörslich ein Kurs von 295 Geld zu hören war. Heimische Anleihen etwas fester. Ausländer ruhig. Bosnier und Anatolier bis 0,5 Prozent niedriger. Oesterreichisch? Eisenbcchnen und Russen dagegen etwas fester, Pfandbriefe überwiegend
schwächer, aber ohne Geschäft. Der Geldmarkt trägt unverändertes Gepräge. Tagesgeld 4,5 bis 6 Prozent weiter leicht, Monatsgeld 8 bis 9 Proz. Warenwechsel 6,13 bis 6,38 Prozent nominell. Rs- portgeld 8,25 bis 8,75 Prozent. Im Verlaufe machte sich die herrschende Geschäftslosigkeit st ci r - ker fühlbar. Die Spekulation setzte ihre Glattstellungen fort, die zu 1- bis 2prozentigen Kursrückgängen führten, zumal sich nach den vorliegenden Meldungen die Lage in Genf eher zuzuspitzen scheint. Eine Ausnahme machten die anfangs schwächrren Gessürel, die 2 Prozent zurückgewinnen konnten.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurter. M., 26. Sept. Die jüdischen Feiertage machten sich heute bereits durch einen geringeren Besuch an der Börse bemerkbar. Das Geschäft war sehr ruhig. Weizen wurde, heute zum ersten Male in zwei Qualitäten notiert uni) zwar 1. „gut, gesund, trocken und auswuchsfrei und 2. gesund, trocken mit vereinzeltem Auswuchs". Die Rotierung für die zweite Qualität stellte sich 0,75 bis 1 Mark niedriger. Die Preis? waren bei geringem Geschäft etwas fester. Weizenmehl, das von den Mühlen um 0,25 Mark erhöht wurde, lag sehr ruhig. Roggrnmehl dagegen etwas gesucht. Kleie unverändert ruhig. Die erhöhten Preise des amecilanischcn Maritas machten keinen Eindruck, da man nicht an ein Anhalten der Preissteigerungen glaubt. Cl- wurden notiert: Weizen, gut, gesund, trod-.n. auswuchs frei 26,50; Weizen, gesund, trocken, mit vereinzeltem Auswuchs 25,50 bis 25,75; Rogge.', int. 24,75 bis 25; Sommergerste für Drouzweck.- 26 bis 28; Haser, inl. 22,50 bis 24; Hafer, ausl. 24,50 bis 25: Mais, gelb 19 bis 19,25; Weizenmehl, inl., Spezial 0 39,25 bis 39,50; Regnen- mehl 35 bis 35,50; Weizenkleie 13; Roggerckleie 13,75; Erbsen 40 bis 60; Linsen 50 bis 75; Heu. süddeutsches, gut, trocken 5,50- bis 6; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,50 bis 5; gebündelt 3 bis 3,75; Treber, getrocknet 16,50 bis 17 Mark.
3 ranksurter Schlachtviei markt.
Frankfurt a. M., 26. Sept. Auftrieb 1366 Rinder (darunter 375 Ochsen, 79 Bulle.: 526 Kühe, 386 Färsen), 448 Kälber, 151 Schaf 5728 Schweine. — Rinder (Ochsen): Bot! fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwer-s (jüngere) 61 bis 64 Mk., (ältere) 57 bis CO. sonstige vollfleischige (jüngere) 54 bis 56, (ältere) 48 bis 53; (Bullen): jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts 57 bis 61; sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 51 bis 56; (Kühe jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 59 bis 54; sonstige vollsleischige oder ausgemästet? 44 bis 49; fleischige 37 bis 43; gering genährte 28 bis 36; (Färsen — Kalbinnen, Jung riicher —): vollfleischige, ausgemästete. 'höchsten Schlachtwerts 60 bis 64; vollfleischige 55 bis 59 fleischige 47 bis 54. — Kälber: Beste Mai - und Saugkälber 80 bis 85; mittlere Mast- uni, Saugkälber 70 vis 79; geringe Kalber 60 bis 69. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Ma- hämmel (Weidemast) 50 bis 54; mittlere Ma.i lämmer, ältere Masthämmel und gut genähn Schafe 43 bis 49. — Schweine: Fettschwei: über 300 Pfund Lebendgewicht 74 bis 76; voll, fleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfun Lebendgewicht 72 bis 76; von etwa 200 bis 21' Pfund Lebendgewicht 72 bis 75; von etwa 16 bis 200 Pfund Lebendgewicht 71 bis 74; fleisch: Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebern gewicht 66 bis 70; Sauen 63 bis 70 M! - Marktverkauf: Rinder ruhig und nahe, ausverkauft. Kälber und Schafe ruhig und a räumt. Schweine schleppend, Lieberstand. 5 et schwein? wurden über Rotiz bezahlt. Lll: Schweine sehr vernachlässigt
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Tesal. ohi e Auslos-Rechten 7% Franks. Hiw.'B'. Go dpf nnlündbar bi-5 )932 . . .
4*///o Rheinische Ldv >Banl C'.qn -Goidps . .
81 E G n(?g Borlricgs-Lb- hgationcii, rückzahlbar 1932
4°/„ Schwei;. BundeSb Anl. 4°/o Oesiereichische Goldric 4,-20°/n Ccftcrr id). <£ilbcrrte. .
<-7o Oesterreich, einheül. Rte 4% Ungarische Goldrke
4u/n Ungarische StaaiSr. b.1910 4*/,% desgl. von 1913 . . .
4’*/o Ungarische 5kronenrte . . 47 Türk. Zollanlcihe v 1911 4% Türk. Bagdadbahn. Anl-
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47» deSgl. Serie 11.....
4°o Rumänen converk. Rte. 41,,0/0 Rumänen Goldanl. •
von 1913 . .
ölig Dcutiche Eisenbahn .4'/, Hamburg-Amerika Pale;. 6 Hamb.-Südam Damvisch. 8 Hansa Dauivfschifs ■ .6
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Oberscyles Kokswer.'e . . .0 Phönir Beratau. f I 3 Rheinische Braunkohlen 10 Rhcinstahl . . .0
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Bereinigte Stahlw- f. ’/» 9 3 Otavi Minen . ... 1 sh
Mali Aschersleben . . - .10 .tkaliWellcreaeln.....10
Kaliwerk Salzdetfurth - . 12
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191
162
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192 —
Amft.-Rott. Buen.-Lirc: Prff.-Antw Christiania flovenhaa:n Stockholm Hellingfors. Htalicn . . London. . . Oleunort . . Paris.... Schweiz . . Spanien . (Vavan - . Rio de Ian Wien tu D- Oest. abqcft Prag . • Belgrad - - Viid-'-'ü. - Bin arten Lissabon Danzig. . - .^onsl NltN- Yitben. . - Canada l’ru natj . . Cf atro - -
24. Sentbr-
Amtliche Dioti-rung Geld Brie'
168,06 168,40
1,791 1,795
08,39 58,51
110.76 110.98
112,29 112,< >
112,7b 112,98
10,57 lü.äM
2’2,87', 22.015
20.39'' 20,439
I.U-O.i 4,1985
16,445 16,48,
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<3,4 - 73.62
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>9,09. ' 59,215
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7,38; 7.401
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81.33 8149
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Berlin. 24 Sevtdr
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Brie,
Amerikanische Noten.....
Belgische Noten......
Dänische Noten ......
4.18 58.18
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4.20
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1 47
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