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Publikum gegenüber

ischen Automobll-Tlud E. D., Gießen.

Umleitung

Petterweil

Folgende Straßensperrungen sind aufgehoben: Büches-Büdingen und Alsfeld -Gifa.

Der We^ zur Hygiene

Färberei Gebr. Rover

Laden: Marktplatz 8.

Telephon Nr. 1459.

Annahmestelle in Lollar: Heinrich Zeug.

Feiertags halber

Winter.

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so wird einsäen

Anlauf interessieren. Die noch nicht kanalisiert ist, die soll im Lauf des Winters mit

fenfnabe, war an einer Dreschmaschine be­schäftigt. Plötzlich wurde er von dem Schwung-

in einer verein

letzte Straße, die Erbsengasse, Kana lis ativn Strecke der alten

rad der Maschine erfaßt und ihm Kopf abgerissen. Der Tod trat auf Stelle ein.

der der

Straße, die nach der Spieß führt, wird ebenfalls im Lauf des Winters neu chauffiert. Bei der A e ck e r v e r p a ch t u n g ist ein ge­ringer Betrog an Pacht erzielt worden. Der Ge- mclnderat setzte eine Mindest pacht fest, wird

diese von den Landwirten nicht gezahlt, die Stadt die betreffenden Grundstücke oder ausforsten.

-s- Schotten, 24. Sept. Hier hat sich gutdcsuchten Versammlung ein Reiter

WSR. morsen Unfall.

Kreis Hersfeld.

HerSfeld, 25. Sept. 3n Volk- ereignete sich gestern ein schwerer Ein löjähriger Lehrling, ein Wai-

Rödgen - Steinfurth Münzenberg

Oer gesetzlich geschützte Strumpfretier kostet die Orlglnalflasche Mk. 1.00. - Fr ist in Gießen nur zu haben bei:

MhereS darüber lasen Sie in den letz­ten Tagen. Fin oder zwei Tropfen auf die gefährdete Stelle ge­tupft und

Haus der

HANDARBEIT

Seltersweg 81

Nieder-Erlenbach- Ober- Erlenbach Reibertenrod - Ruhl- Kirchen-Angenrod oder Renzendorf - Vadenrod - Romrod

ReranNrortung.)

Dienstag, 27. d. Mts.

geschlossen

Eingesandt.

(Für Form und Suhail aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel" übernimmt die Redattion dem

dieMsche läuft

M'chi mehr

Wo man sich auch be­findet, überall läßt sich die Masche gleich mühelos so sicher aut- halten, daß man den Strumpf ruhig noch weitertragen und ihn später ausztchc» kann, ohne daß die Masche weiterläuft, selbst in der Wäsche nicht! """'a

Modehaus SALOMON Schulstraße

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Fuhrwerkoon einem Personenzug an- gefahren. Das Fuhrwerk wurde durch den Zu­sammenprall beschädigt. Die beiden Kühe blieben unverletzt.

WSR. Mittelgründau, 24. Sept. Ein außerordentlich starkes Unwetter hat die Orte Ober-, Mittel- und Riedergründau betrof­fen. Zahlreiche Obstbäume wurden restlos ihrer Früchte beraubt. Hunderte von Obstbäumen wur­den durch den Sturm entwurzelt oder umge­brochen. Auch viele Dächer wurden beschädigt. Der Schaden ist außerordentlich groh.

Kreis Schotten.

: Schotten, 24. Sept. In der jüngsten Gemeinderatssitzung verständigte sich der Gcmeindcrat mit dem hiesigen Zweigverein vom DHC. dahin, daß mit vereinten Kräften der Bau einer Jugendherberge in Angriff genom­men werden soll. Ein einfacher Bau ist vor- vorgefehen, etwa 16 bis 20 Betten enthaltend. Der ausersehene Platz liegt in den Gärten hinter den städtischen Schulen, etwas abseits der Straße und der Stadt, aber doch wieder unter guter Aufsicht. Die Herstellung der Jugendherberge soll baldmöglichst erfolgen. Ein Doranschag über die Kosten ist eingefordert. Auch im Winter wird die Herberge voraussichtlich stark benutzt werden, da der Wintersport erheblichen Umfang ange­nommen hat. Der Gemeinderat beschloß, daß einige st ä d t i s ch e Häuser, die die Stadt in der Inflation gekauft hat, wieder verkauft werden, zumal sich viele Privatpersonen für den

und Sauberkeit führt eigentlich zwangsläufig zur chemischen Reinigung Ihrer Garderobe und aller Gegenstände, mit denen Sie täglich in Berührung kommen. Nicht nur Schmutz, Flecken und Krankheits­keime werden aus Ihrer Kleidung, Ihren Decken, Kissen, Teppichen, Vorhängen, Handschuhen usw. be- seitigt, die meisten Dinge werden auch wieder wie neu. Auch das Auffärben und Plissieren aller Arten Stoffe wird von uns in der bekannten erstklassigen Weise ausgeführt. 2473id

10 wurden noch auf polizeiliche Anordnung hin getötet; 1926 waren aber 1409 Rinder an der Maul- und Klauenseuche gefallen, dazu noch 250 Kälber, 1 Schaf, 148 Ziegen, 47 Schweine, 421 Ferkel, und außerdem wurden noch 118 Rinder auf polizeiliche Anordnung getötet. Die Zahl der verseuchten Gehöfte war von 758 im Jahre 1925 auf 7498 im Berichtsjahre angeschwollei^ Die Zunahme der Erkrankungen erstreckte sich auf alle Tiergattungen, am stärksten war sie beim Rindvieh und bei den Schweinen. Das Jahr 1926 hat der hessischen Viehzucht derartige Ver­luste beigebracht, daß sie erst nach Jahren wieder gut zu machen sind.

Unter den gefährlichen Seuchen ist es auch der Rotlauf der Schweine, der große Opfer gefordert hat. Die Statistik über diese Krankheiten, einschließlich des Resselsie - bers (Dacksteinblattern), besagt, daß 1926 1455 Schweine daran erkrankt waren, 315 daran star-° ben und 241 getötet werden mußten. Im Jahre 1925 erfranEten 1575 Tiere, 299 starben und 303 muhten getötet werden. Erfreulich ist wenigstens die Mitteilung, daß am Schlüsse des Berichts­jahres in allen Gemeinden und Gehöften die Seuche erloschen war. Schweineseuche und Schwein epe st haben ebenfalls zugenommen; 1925 waren 92 Erkrankungen zu verzeichnen, 1926 268; 1925 fielen 73 Tiere oder wurden getötet, 1926 aber 188.

Weitere beträchtliche Diehverluste, und zwar 135 Rinder (1925 61), sind der Lungen­seuche zuzuschreiben, 36 (im Vorjahr 25) der Gehirn- undRüdenmarlentzündung (Dornasche Krankheit) der Pferde und 8 der ansteckenden Blutarmut.

Dem Milzbrand erlagen 29 Tiere (13), dem Rauschbrand 11 (6). Stark abgenommen hat die Räude der Schafe, und zwar von 4148 auf 1319 Fälle. Dagegen wurden nur 12 Einhufer von der Räude befallen. Der an- steckende Scheidekatarrh der Rinder hat zugenommen; er stieg in dem angegebenen Zeit­raum von 698 erkrankten Tieren auf 720.

Von den Geflügelkrankheiten ist die gefährlichste die G e f g el ch o le r a; ihr er­lagen allein 1772 Hühner (gegen 1098 im Jahre 1925). Dagegen war die Hühnerpest stark gurüdgegangen, und zwar von 103 Fällen mit tödlichem Ausgang auf 9.

In dieser Statistik ist auch die Tollwut aufgeführt, an der 4 Hunde und 2 Katzen zu­grunde gingen.

sind unsere Geschäfte

morgen

Komplex von über 100 Wohnungen hat, hat sich entschlossen, demnächst ein neues Bauvor­haben von 100 Wohnungen zur Aus­führung zu bringen. Dieser Tage weilten Regie­rungsvertreter in Wetzlar, die mit der Genossen­schaft Verhandlungen pflogen und die bisherigen Bauten besichtigten. Man erwartet von diesem Besuch einen günstigen Verlauf der Finanzie- rungsverhandlimgen, die sich auf das Herein­holen von Staatsgeldern er,(reden werden.

Kreis Marburg.

][ Marburg, 25. Sept. Auf dem Wege zu seiner Arbeitsstätte stürzte am Samstagmorgen der im Alter von 60 Jahren stehende Derwal- tungsoberinfpektor Voedel, der seit nahezu 3 0 Jahren an der hiesigen Universitäts- Verwaltung tätig ist, in der Rähe der Süd­post plötzlich von einem Herzschlag getroffen zusammen und verstarb nach wenigen Minuten. Gestern und heute beging die F r e i e D ä d e r° Innung Marburg und Umgebung die Feier ihres 500jährigen Zunft - und 6 0 jäh - rigen Jnnungsjubiläums. Bei dem Festkommers, der gestern abend im großen Stadt­saal stattfand, überbrachten die Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, der Ver­treter des BäderhauptverbandesGermania" aus Berlin, sowie zahlreiche Vertreter der Bäder­innungen hessen-nassauischer Provinzstädte, der hiesigen Innungen, Vereine usw. ihre Glück- wünsche. Eine ganze Reihe von Jnnungsmit- gliedern wurde für langjährige treue Mitglied­schaft geehrt. Heute nachmittag fand auf dem althistorischen Platz vor dem Judizierhäuschen im Schloßpark die Weihe einer neuen, von den Frauen der Jnnungsmitglieder gestifteten Zahne statt, bei der Pfarrer Dr. Ritter die Weiherede hielt. In geschlossenem Zuge be­gaben sich die Teilnehmer dann in den Stadtfaal, wo durch ein Festmahl mit anschließendem Ball die Feier ihr Ende erreichte. Reges Inter­esse erregte auch eine Ausstellung von alten Zunftdokumenten, Werizeugen usw., die gleichzeitig in den Stadtsälen veran­staltet wurde und die einen Einblick in die reiche Geschichte der Bäderzunst gewährte.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 24. Sept. Der Vorstand der Allgemeinen Ortskran­kenkasse hatte gegen Lie Stimmen der Arbeit­geber beschlossen, dem großen Ausschuß den An­trag vorzulegen, dem Reubau des Ver­waltungsgebäudes auf dem Platz zwi­schen Garienstraße und Theodor-Stern-Kai zuzu­stimmen. In einer gestern stattgehabten Sitzung hat nun der Große Ausschuß mit den Stimmen der Versicherten beschlossen, dem Projekt zuzu­stimmen. Die Arbeitgeber, die das restliche Drittel stellen, stimmten gegen den Reubau und legten ihren Standpunkt in einer besonderen Ent­schließung nieder. Die Baukosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Mark. Aus einer hie­sigen Pelzgrvß Handlung sind seit An­fang d. I. fortgesetzt wertvolle Pelze im Gesamtwerte von rund 10 000 Mark gestohlen worden. Die Kriminalpolizei konnte nunmehr den Täter in der Person des Kraftwagenführers Gustav Krieger feststellen und in Hast brin­gen. Den größten Teils des Diebesguts hat Krieger an einen hiesigen Reisenden namens Mohr veräußert, der seinerseits die Pelze wie­der weiterverkaufte.

Ise Cierfeuchen in Hessen.

Auf der Landwirtschaftlichen Landesausstel­lung in Darmstadt hatte das Veterinär- hygienische und Tierseucheninstitut der Landesuniversität Gießen zahl­reiche Abbildungen und Präparate von Tier­seuchen ausgestellt. Man konnte hier einen Ein­blick gewinnen in das nicht allein wissenschaft­lich, sondern auch volkswirtschaftlich so wichtige Gebiet der Seucherckekämpfung. Eine gewisse Er­gänzung zu dieser höchst lehrreichen Schau bildet jetzt die Veröffentlichung der Hessischen Zentral­stelle für die Landesstatistik über die Tier­seuchen in Hessen während des Jah­res 192 6. Hiernach steht unter den Erkrankun­gen, die unsere Haustiere befallen, die Maul- und Klauenseuche, wie in den Vorjahren, an der Spitze; ja es war sogar noch eine be­trächtliche Zunahme an Erkrankungen zu ver­zeichnen. Das war auch der Grund, weshalb im vergangenen Jahre die Landwirtschaftliche Lan­desausstellung. wie ursprünglich vorgesehen war, nicht abgehalten werden fonnte. Rur einige Ziffern mögen bartun, wie groß der Schaden ist, den gerade diese Seuche anrichtete. Während des Jahres 1925 waren ihr 57 Rinder erlegen,

Gbftversteigerung.

Donnerstag, den 29., und Freitag, den 30. September d. 3., soll das Gemeindeobst etwa 1000 bis 1200 Zentner Aepfel, 40 bis 50 Zentner Birnen und 30 bis 40 Zentner Zwetschen an Ort und Stelle abteilungsweise meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft am ersten Tage vormittags 9 Uhr auf der Straße Hoch­weiselButzbach, am alten Kalk; am zwei­ten Tage vormittags 9 Uhr auf der Straße Nieder-WeiselButzbach am Ortsausgang.

Am ersten Tage kommt sämtliches Obst auf der Straße HochweiselButzbach, alten Kalk und Waldstücker, am zweiten Tage der Rest um den Ort zur Versteigerung.

Nieder-Weisel, den 22. September 1927. Hessische Bürgermeisterei Nieder-Weisel.

Rundfunk-Programm.

Dienstag, 27. September.

15.30 bis 16.00: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Hausorchesters: Schlager. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30: ilebertragung aus dem Frankfurter Opernhaus: Die Zauberflöte. Oper in zwei Akten von W. A. Mozart.

Obstverfteigernug.

Donnerstag, den 29., und Jreitag, den 30. d. 2TI., und Samstag, den 1. Oktober an allen Tagen vormittags um 9 Uhr be­ginnend, versteigert die Gemeinde Mün­zenberg etwa 150 Zentner Pastorenbirne», 2000 Zentner Tafel- und Dirtschastsäpfel, darunter ein großes Quantum Goldpar mänen, Thamoagner-Reinetten, Bau manns Reinetten, Kanada-Reinetten, Gold-Reinetten von Blenheim und andere haltbare Sorten.

Anfang am 29. September am Gasthaus Zur Burg", am 30. September an der Bahnhofstraße, am 1. Oktober an der Rockenberger Straße. 8587D

Münzenberg, den 21. September 1927.

Bürgermeisterei: Wetz.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abteilung A wurde am 22. September 1927 bei der Vfirma Friedrich und Rudolf Gödicke in Gießen eingetragen: Die Firma ist er loschen. 8674C

Gießen, den 23. September 1927.

Hessisches Amtsgericht.

und Spielplatz, unmittelbar cm der verkehrsreichen Frankfurter Straß«, geschaffen. Zugleich liegt das Sportgelönde in unmittelbarer Näh« des Friedhofes. Es ist unbedingt erforderlich, daß diesen Mißständen Abhilfe geschaffen wird; denn erstens wird der Ver­kehr auf der Frankfurter Straße durch die abseits gehenden Bälle äußerst gefährdet; zweitens werden die Friedhofsbesucher allabendlich und sonntäglich in ihrer Andacht gestört; drittens werden die sich in der Nähe befindlichen Obstbäume empfindlich ge­schädigt; und viertens geht es nicht an, daß die sporttreibende Jugend, die sich in frischer Luft aus« tummeln soll, in den Wolken des Straßenstaubes sich bewegt. Könnte hier nicht im Interesse unserer gesamten Jugend des Dorfes durch die maßgebenden Körperschaften Abhilfe geschaffen werden? Wie und

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abteilung B wurde am 21. September 1927 bei der Firma Gießener Del- und Fettfabrik, Ak­tiengesellschaft in Gießen, eingetragen: Die Firma ist erloschen. 8673C

Gießen, den 23. September 1927.

Hessisches Amtsgericht.

gebildet, der die Lust und Liebe zum Pferd und dem schonen Reitsport wecken und pflegen will. Auch die Umgegend wird sich zahlreich an dem neuen Verein beteiligen. Für einen der nächsten Sonntage ist eine Gründungsversammiung, in der über Vorstand, Sat­zung usw. verhandelt wird, vorgesehen.

Schotten, 24. Sept. Die Kreis- abdederei, deren Errichtung nun schon Jahre den Kreistag beschäftigte, soll nun durch einen Unternehmer aus Berlin in der Ge­markung R a i n r o d erbaut werden. Damit hat man wieder auf das ursprüngliche Projekt zu- rüdgegriffen, dcis diese Baustelle vorgesehen hatte. Dem Unternehmer steuert der Kreis ein Bau- Darlehen von 20 000 Mk. bei. Zeichnungen und Pläne liegen bereits vor.

ß a u b a (f), 24. Sept. Gestern fand eine O b ft- Versteigerung der Gemeinde statt, die sich jedoch vorerst nur auf Dirnen und Zwetschen bezog. Die Birnen, die es reichlich gegeben hat, Tarnen im Durchschnitt auf 2 bis 2,50 Mk. der Zentner, während die Zwetschen, die nut eine geringe Mittelernte lieferten, auf 3 bis 3,50 Mk. der Zentner tarnen. Die Apfelernte ist auch nur ganz mittelmäßig ausgefallen. Es gibt nur Wirt­schaftsobst; die feineren Tafelsorten, wovon die Gemeinde zahlreiche Bäume hat, liefern fast keinen Ertrag. Das Haus des verstorbenen KammersekretärS Goldmann, das seine drei Söhne verkauft haben, ist in den Besitz des pen­sionierten Pfarrers Georg Ritter, eines ge­borenen Grünbergers, zuletzt in Friedberg tätig, übergegangen. Dieser besuchte von 1880 bis 1886 das hiesige Gymnasium. Das Haus, das zwei Stockwerke hat und für zwei Familien einge­richtet war, hat 12 000 Mk. gekostet; bei diesem Kaufpreis sind noch zwei schone Grundstüde, ein großer Garten und eine Wiese. Die Ge - tre i beernte konnte des regnerischen Wetters wegen immer noch nicht ganz geborgen werden, so wenig wie die Grummeternte; das Grummet muß fortgesetzt gewendet werden. Roch schlimmer sieht es mit den Kartoffeln aus, denen völlige Fäulnis droht. Fast alle Knollen sind verschimmelt. Am Fuße des R a ms- bergs wird neben dem in diesem Sommer errichteten Wohnhaus zur Zeit noch ein anderes gebaut. Der neben diesem Hause am Ostrand desOberfee" gelegene Bauplatz ist in Diesen Tagen verkauft worden und wird voraus­sichtlich noch in diesem Herbst bebaut werden.

Kreis Lauterbach.

* Lauterbach, 25. Sept. Die Freiher rf. Riedeselsche Bierbrauerei und Mäl­zerei kann Anfang Oktober auf ihr 4 0 0 jähri - ges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß soll eine Feier stattfinden, zu der die Vorsitzenden aller hiesigen Vereine eingeladen sind.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

WSR. Wetzlar, 25. Sept. Der Spar­und Bauverein, der im Letzten Jahre einen

Mehr Licht in der südlichen Frankfurter Straße.

Anschließend an den Artikel in Nr. 221 des Gieß. Anz." vom 21. Sept, möchte ich die zu­ständige Stelle auf die mangelhafte Beleuchtung des füblid/en Teiles der Frankfurter Straße aufmerksam machen. Nicht allein, daß das Passieren der Bürger­steige beinahe als lebensgefährlich zu bezeichnen Ist, i[t auch noch der untere Teil der Straße bis nach Klein-Linden^ in vollkommenes Dunkel gehüllt, in­mitten der Stadt hat man das neue Beleuchtungs­programm bereits gut durchgeführt und. wo nötig, auf 30 bis 40 Meter eine Lampe mehr eingesetzt, rvas von der Bürgerschaft allgemein sehr begrüßt worden ist. Ich nehme daher an, daß es der Stadt Gießen auch möglich sein wird, endlich einmal in der unteren südlichen Frankfurter Straße einige neue Brennstellen zu schaffen.

Ein Anwohner der unteren, süd­lichen Frankfurter Straße.

DerSport**betrieb in Klein-Linden.

K l e i n - L i nd e n, 24. Sept. Wie überall, lebte nach dem Kriege auch in unserem Dorfe der Turn-, Sport- und Spielbetrieb auf. Für die Rasenspiele stand ein auf der Pfingstweide gelegener Turn» und Sportplatz zur Verfügung, der leider unbrauch­bar geworden ist durch Abgabe von Gelände zu Bauzwecken. Nun hat die Gemeinde einen (Sport-

Kirchliche Nachrichten.

3fr- Religlonsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Dienstag, den 27. u. Mitt, woch, den 28. Sept. 1927: Reujahrsfest. Dieusta. Vorabend 6: Predigt. Morgens 7.30: Predig«. Mittwoch.Vorabend6,morg 7.30,abends6.15u. 6.55. NB. Während derPredigt ist derGinttitt nicht gestattet.

Gottesdienst der isr. Religivnsgesellschaft. Dienstag, den 27. Sept. u. Mittwoch,den 28.Sept. 1927: Reujahrsfest. 1. Tag: Vorabend 6.00 Predigt. Morg. 6.00 Predigt. Rachm. 4.00. 2 Tag: Vorabend 7.00, morgens 6.C0, nachmittags 4.00. Festauügang 6.55. Wochengottesdienst: morgens 5.15 abends 5.30

Briefkasten der NedQktion.

w. S. in h. Ihre Frage ist zu verneinen.

Strafen Sperrungen

mitgeteilt vom Oberhefss* " " ' ""--

Welche Strecke wird gesperrt?

In welchem Sttaßenzug liegt die Strecke?

Für welche Fahrz. erfolgt die Sperrung?

Voraussicht­liche Dauer der Sperre

Niederwöllstadt - Rod­heim v. d. H.

Friedberg Frankfurt bezw. Bad Homburg

Magen u. Auto­verkehr

22.9. bis 1.11.

Bad Nauheim Nieder- mörlen bis Abzweig nach Steinfurth

Bad Nauheim Gießen bezw. Usingen

26. 9. bis auf weiteres

Vilbel - Kloppenheim

Frankfuri-M. - Friedberg

ff

26. 9. bis auf weiteres

Alsfeld - Leusel

Alsfeld - Marburg

tt

28. 9. bis auf weiteres