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anderen Jahren. Halm und Aehre befriedigen durchwegs im Ertrag, auf schwereren Böden dürfte die vorjährige gute Ernte noch über­troffen werden. Auch die übrigen Getreidearten berechtigen zu den schönsten Hoffnungen. Die Hackfrüchte, wie auch die Kartoffeln, entwickeln sich bci der feuchten Witterung sehr günstig.

Dillkreis.

bl. Dillenburg, 25 .Juli. Nach dem neuesten Stande sind im Dillkreise z. Z. 147 Voll­erwerbslose, darunter 141 mänliche und sechs weibliche Personen. Die Zahl der Zuschlagsemp- i'änger beträgt 274 Personen, die der Notstands­arbeiter zirka do Mann. Ausgesteuert sind 66 Per- sonen. Am Montag ging von hier ein Trans­port von Erhol ungskinderr. aus dem Dill- treis nach dem Ostseebad Boltenhagen ab.

bl. Herborn, 25. Juli. Beim Kirchweihfest im nahen Burg wurde der Anstreicher Benner von bislang unbekannten Tätern durch beide Beine geschossen, so daß er dem hiesigen Krankenhaus eingeliesert werden mußte. Die Unter­suchung ist eingeleitet.

Kreis Marburg.

sch. Marburg, 25. Juli. An der Vier- Hundertjahrfeier der hiesigen Universität wird gls Vertreter der Reichsregierung Reichs- justizniinistee H e r g t teilnehmen. Die preußische Siaatsregicrung wird durch Kultusminister Becker, Finanzminister Höpker-Aschoff und einige Ministerialräte vertreten sein. Die Wiederausbauarbeiten am Land­grafenhaus find soweit gefördert worden, daß der Dachstuhl im Rohbau fertig ist und das Gebäude zum Jubiläum sein gewohntes Aus­sehen erhält. Um dem vielseitigen Wunsche nach einer Landgraf-Philipp-Straße gerecht zu werden, hat der Magistrat die jetzige Schloß­straße inLandgraf-Philipp-Straße" umbenannt. - - Die Kraftpostlinie Mar - b u r gG l o d e n b a ch wird ncch vor dem Ju­biläum in Betrieb genommen. Die Linie wird zweimal täglich befahren. Das elekt ris che Ortsnetz derStadt Marburg genügt den gestellten Anforderungen nicht mehr. Das Elektri­zitätswerk hat deshalb die Frage seiner Erwei­terung bearbeitet. Geplant ist demnach die Bei­behaltung der jetzigen Speisung des Rehes aus dem Elcktrizitäswerk und die Versorgung der Außenbezirke ebenfalls mit Gleichstrom aus je einem Unterwerk am Haupt- und Südbahnhof.

Maingau.

Lpd. Hanau, 25. Juli. In Langendiebach bei Hanau hat der 24 Jahre alte Arbeiter Fritz Sch mahl aus Langendiebach auf freiem Felde seinen 50 Jahre allen Vater durch mehrere Schüsse getötet, sich dann entfernt, nach Hause begeben und sich ins Bett gelegt. Von einem Landjäger wurde der Vater auf dem Felde gefunden und zu einem Arzt transportiert: doch ist er auf dem Transport seinen schweren Verletzungen erlegen. Unter dem Verdacht, seinen Vater erschossen zu haben, wurde der Sohn aus dem Bette verhaftet und gab, in die Enge ge­trieben, zu, seinen Vater in Rotwehr erschossen zu haben.

WSN. K ö n i g st e i n , 25. Juli. Am Samstag wurde die neue Autolinie König st ein Bad Soden, die nach beiden Richtungen täglich viermal verkehren soll, in Betrieb genommen.

Kreis Usingen.

Cleeberg, 25. Juli. Gestern fand auf dem hiesigen Gemeindehause eine gut be­suchte Versammlung der Deutschen Bau- und Siedlungsgemeinschaft statt. Re­ferent war H. Jssinger aus Butzbach. In einem eingehenden Vortrag schilderte er Zweck und Werdegang des gemeinnützigen Unternehmens.

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 22. Juli.

In einem Rachbarort hatten zwei Gen- darmerietoachtmeister einen jungen an einer Schlägerei beteiligt gewesenen Burschen zwecks Feststellung seiner Personalien festgenommen und nach der Bürgermeisterei abgeführt. Der heutige Angeklagte suchte diesen mit Gewalt aus den Händen der Wachtmeister zu befreien, rief ihm auch zu, er solle sich wehren und fortlaufen. Die Folge des Zurufs war ein allerdings miß­lungener Fluchtversuch des Festgenommenen. Der Angeklagte beleidigte bei der nämlichen Gelegen­heit die Wachtmeister sowohl durch ein Schimpf­wort, 'als auch durch den Vorwurf der Partei­lichkeit. Er erhielt wegen versuchter Gefangenen­befreiung und Beamtenbeleidigung eine Geld­strafe von insgesamt 7 5 Mark, die zum Teil an Stelle einer an sich verwirkten Ge­fängnisstrafe treten.

In einer Rächt wurden drei junge hiesige Leute, die auf dem Heimweg begriffen waren, von den Gebrüdern R. ohne jede Veranlassung angegriffen und schwer mißhandelt. Ein Sehlag­ring oder ein diesem gleichzuachtender Gegenstand spielte dabei eine Hauptrolle. Einer der Miß­handelten war mehrere Stunden lang bewußtlos, ein anderer mußte noch die Rächt die Klinik aufsuchen. Die beiden Angeklagten waren vor­bestraft, der ältere schon recht häufig. Dieser er­hielt eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten, der jüngere eine solche von fünf Wochen.

Am Ostersamstag erschien dec Althändler Schn, auf dem hiesigen Wohlfahrtsamt und erbat als Erwerbsloser eine Unterstützung, die ihm aber mit Recht versagt wurde, da die Beamten u. a. amtlich erfahren hatten, daß der Angeklagte, dem von dem Bauamt Gelegenheit zur Arbeit gegeben worden war, diese durch eigne Schuld, insbesondere weger seiner Arbcitsunlust und we­gen Schwähereien wieder verloren hatte. Er wiederholte mehrfach sein Verlangen und erging sich schließlich in höchst gefährlichen Drohungen den diensttuenden Beamten gegenüber, die jeden Augenblick an ihre Verwirklichung glaubten. Er schwang dabei einen Stock über die Köpfe der Beamten unb hinderte diese, die Hilfe hcrbei- holen wollten, am Telephonieren. Vorher hatte er schon eine zeitlang seine kleinen Kinder auf- die Amtsstube abgesetzt mit der Begründung, er habe für sie nichts zu essen. Dies alles geschah, um die Beamten zu nötigen, ihm die verlangte Unterstützung zu verabfolgen. Erst vor kurzer Zeit ist der nämliche schon häufig vorbestrafte Angeklagte wegen eines ganz ähnlichen Vor­gangs den Beamten des Arbeitsnachweises gegen­über mit drei Wochen Gefängnis bestraft worden. Diesmal erhielt er zwei Monate Gefäng­nis. Seine tatsächliche, allerdings zum Teil selbst verschuldete Rotlage und seine dadurch und durch andere Umstände^hervorgerufei.e große Erregung bewahrten ihn vor einer härteren Strafe. Die heutige Verhandlung, ergab, daß ähnliche Vorkommnisse nicht zu den Seltenheiten, ja fast zu den täglichen Erscheinungen auf den einschlägigen Amtsstuben gehören. Pflicht des Gerichts ist es daher, gerade derartige Beamten­kategorien durch strenge Bestrafung der Uebel- tätcr, die abschreckend wirken soll, nach Möglich­keit zu schützen.

Wirtschaft.

Der DoKarkredrt der GoZdd'skonLLank.

Reichsbankpräsident Dr. Schacht ist am Montag von seiner Amerikareise wieder in Berlin eingetroffen und hat die Amtsgeschäfte wieder ausgenommen.

Hinsichtlich der Meldungen über St r e & i t - abkommen der Golddiskontbank wird mit geteilt: Die Golddiskontbank hatte sich schon in früheren Jahren durch gelegentliche Abmachungen Bereit st ellung skredite in Reuhork verschafft, da sie es nicht für richtig hält, lediglich auf die Reichsbank angewiesen zu sein. Anläßlich der Anwesenheit des Reichsbankpräsi­denten in Reuyork wurde die Wiederaufnahme der alten Abmachungen angeregt und von der Golddiskontbank akzeptiert. Darnach ist für die Golddiskontbank ein Kredit von 30 Mil- Honen Dollar zunächst für ein Jahr gültig in ähnlicher Form wie den früheren Abmachun­gen und mit einem aus den gleichen Firmen be- stehenden Konsortium abgeschlossen worden. Die Möglichkeit einer Verlängerung ist dabei vor­gesehen. Ob und in welchem Umfange der Kredit in Anspruch genommen wird, läßt sich in keiner Weise Vorhersagen. Der frühere Kredit ist nur ganz im Anfang vorübergehend und auch nur ^zu einem kleinen Teile ausgenutzt worden und hat in der Zwischenzeit geruht.

* Um d i e Amerikaanleihe der Giro­zentrale. Es wurde kürzlich davon gespro­chen, daß amerikanische Bankhäuser mit der Deutschen Girozentrale, der Bank des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, in Fühlung ge­treten sind, und daß bereits Vorbesprechungen über eine Anleihe, über deren Höhe und Be­dingungen selbstverständlich noch nichts bekannt- gegeben werden konnte, statffanden. Wie man jetzt erfährt, sind diese Vorbesprechungen bis zum Herbst verschoben worden und man nimmt an, daß bis d-hin die Lage des Anleihemarktes eine Aenderung erfahren wird, so daß im Herbst die Emission einer Anleihe zu besseren Bedingungen vorgenommen werden kann.

* Von derPreußischen Staatsbank. Die Preußische Staatsbank (Seehandlung) ver­öffentlicht eine neue Zusammenstellung ihrer zur Zeit geltenden Zinsbedingungen. Daraus ist u. a.

hervcrzuhcben, daß tägliche Gelder zur Ze.t nut 4 Prozent gegen 3,5 Prozent und Gelder über das Monatsende hinaus von mindestens 300 000 Mark mit 5'7.-, Prozent gegen 51/. Prozent verzinst werden.

* Vom süddeutschen T a b a k m a t k t. Die Tabakvflanzen entwickeln sich unter dem Einfluß des günstigen Wetters recht gut weiter. Der Lan­desverband bayerischer Tabakbauvereine hält in der Zeit vom 30. Juli bis 21. August in der Rhsin- pfalz seine diesjährige Tabakfelderschau ab. Auch in Württemberg werden in diesem Jahre die Früh­satzanlagen prämiiert werden. In Boden hat die Badische Landwirtschaftskamnier sieben Tabak- milsteranlagen angelegt, um die besten Pflanzen­resultate und Düngemittel zu erforschen. Am Ta­bakmarkt selbst ist ein großer Teil der schon vor längerer Zeit verkauften, aber noch nicht abgeliefer­ten Rohtabake des 1926er Jahrganges nunmehr abgeliefert worden. Was noch unverkauft vorhanden ist, erzielt durchweg recht gute Preise. So nannte man für 1926er Pfälzer Schneideguttabake pro Zentner einen Preis von 140 bis 155 Mk. für beste und bessere Qualitäten, jedoch auch geringere Sorten kosteten etwa 120 Mk., sofern sie ausgesprochenes Schneidegut sind. Arn Markt der älteren Rohtabake hält die gute Nachfrage unvermindert an, jedoch ist in der Preislage keine Aenderung eingetreten. Auch der Rippenmarkt liegt unverändert fest.

' Vom süddeutschen Ledermarkt. Die Tendenz am süddeutschen Ledermarkt zeigt weiterhin eine recht feste Haltung. Unter dem Einfluß der höheren Rohhäutepreise sind die Rotierungen besonders für schwere Kernstücke höher geworden. Jedoch auch nach leichten Sor­ten besteht rege Rachfrage. An feinem Ober­leder sind Ehevreau- und Lackleder weiter ver­langt. jedoch findet auch Rindboxleder steigende Beachtung. Boxcalfleder ist weiter regelmäßig umgeseht.

* Deutsche Gold- und Silber- scheideanstalt, Frankfurt a. M. Die Verwaltung bezeichnet die Dörsengerüchtc. auf Grund deren der Kurs an der Montagsbörss um zusammen 7 Prozent stieg, wonach sie ein amerikanisches Aluminium-Patent zurückgekauft habe und vom Reich 1 Mill. Mark zur Aus­beutung des Patentes erhalten habe, wogegen sie einen Teil ihres erwartenden beträchtlichen Amerika-Guthabens ihn verpfändet habe, als vollkommen haltlos und lediglich zu einem Börsenmanöver von irgendwelcher Seite frei er­funden.

* Schuhfabrik Herz 21.-©., Frank­furt a. M. Die Gesellschaft wird für 1923/27 wieder dividendenlos bleiben. Ob mit einem Verlust und in welcher Höhe zu rechnen ist. kann noch nicht gesagt werden. Eine A.-R.- Sihung findet in den nächsten Wochen statt. Im neuen Jahre sind die Reueingänge befriedigend, die Preise jedoch immer noch gedrückt.

- Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 26. Juli. Trotz des sehr geringen Orderseinganges sah es im heutigen Vormittags­verkehr recht freundlich aus. Besonders die leichte Verfassung des Geldmarktes hatte an­regend gewirkt, doch hatte sich das Interesse der Spekulation auf Spezialwerte beschränkt. Diese lagen auch zu Beginn des offiziellen Verkehrs ziemlich fest bei zumindest behaupteten Kursen, während die übrige Börse mit Abschwächun­gen von 1 bis 2 P roz. einsetzte. Die Börse selbst soll noch Schwierigkeiten mit dem Ultimo haben. An den einzelnen Märkten ist die Tendenz sehr un­einheitlich. Auffällig schwach lagen Vereinigte Stahlwerke. Heimische Anleihen behauptet, Ausländer eher schwächer. Der Geldmarkt zeigte eine weitere Erleichterung. Tagesgeld stellte sich auf 5 bis 7 Proz. und darunter, Monatsgeld 8 bis 9 Proz., Reportgeld, offiziell unverändert, 81 bis 9 Proz. Im Verlaufe trat zunächst weiteres An­gebot in Ultimoware hervor. Die anfangs stärker gedrückten Werte wie Hansa, Hamburg- Süd, Klöckner usw. konnten sich etwas erholen. Auch Vereinigte Glanz st off plus 2 Proz. Spater aber ziemlich einheitlich weiter abbröckelnd. Für Medio-Ware hörte man eher Geldkurse.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 26. Juli. Tendenz un- e i heitlich. Nachdem vorbörslich die Stimmung noch recht zuversichtlich war und feste Kurse ge­nannt wurden, wurde die Tendenz bei Beginn des offiziellen Verkehrs etwas unsicher. Zur heutigen Ultimo - Liquidation kam noch verschiede­nes Material heraus, für das sich der Markt nicht ohne weiteres aufnahmefähig erwies, zumal auch der weitere Auftragsmangel eine kursdrückende Wir­kung ausübte. Ferner hat der Geldmarkt zum Ultimo eine Versteifung erfahren, obgleich er wohl allen Ansprüchen gerecht werden wird. Gegen­über den Kursen der gestrigen Abendbörse ergaben

M) j < . Notierungen für

die Mehrzahl der B a n k a k t i e n, M o n - tanwerte, Goldschmidt und Rut­ger s w e r k e Kursabschwächungen bis zu 2,5 Proz. Dagege konnten I. G. Farben, Daimler, S ch u ck e r t und Z e l l st o f f - W a l 0 h o f bis zwei Prozent anziehen. Für Mansfelder und Scheideanstalt bestand weiter Interesie in­folge des Zusammenschlusses in der Edelmetallver­wertung der beiden Gesellschaften. Heimische und ausländische Renten still. Türken etwas fester auf die erzielte Einigung der Anleihegläubiger. Im wei­teren Börser.oerlaufe wurde die Stimmung lustlos, und fast jede Umsatztätigkeit hörte auf. Die Kurse bröckelten ab, vor allem Stahlverein weiter schwächer. Am Geldmarkt stellte sich Tages­geld auf 6 Proz. Im D e v i s e n v e r k e h r lag die Reichsmark etwas schwächer, der Kurs stellte sich gegen Lodon auf 20,418, gegen Kabel auf 4,2063. Paris gegen London 124,09, Mailand 89,30, Ma­drid 28,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 26. Juli. Das Geschäft ist weiter ruhig, besonders Mehl liegt still bei nachgebenden Preisen. Deutscher Weizen, soweit luxf) kleine Partien vorhanden sind, dient ledig' ch zu Futterzwecken und wird zum amtlich-nominell notierten Preise auch gehandelt. Kleie weiter be­festigt und gesucht. Auch die übrigen Futtermittel, besonders aber Rachmehle, sind sehr knapp und stark gefragt. Cs wurden notiert: Weizen, Wct- tcrauer 31 nom., Roggen, inländ. 26,50 nom., Hafer, inländ. 25,50 bis 26, Hafer, ausländ. 23,50 bis 25,50, Mais, gelb 19, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 39,50 bis 39,75, Roggenmehl 36,50 bis 36,75, Weizenkleie 13, Roggenkleie 13,75 bis 14.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 25. Juli. Die allgemeine Tendenz, des Produktenmarktes hat sich über das Wochen­ende nicht verändert. Die Grundstimmung ist nach wie vor als fest anzusprechen. Herbstbrot­getreide bleibt wenig offeriert, und ist in den Forderungen hoch gehalten. Die AuSlandforöe- rungen blieben ziemlich unverändert. Für sofort greifbaren Westernroggen und Baruso-Weizen besteht Rachfrage feiten^ der Mühlen zurDeckung des dringendsten Bedarfes. Am Zeitmarkte machte sich für Juliweizen und -Roggen stärkere Deckungsfrage geltend und auch die späteren Sichten vermochten sich zu befestigen. Roggen­mehl hatte weiter Konsumnachfrage, während Weizenmehl ziemlich unbeachtet blieb. Hafer ist ziemlich wenig gefragt und auch nur sehr wenig offeriert. Auch neue Wintergerste ist in markt­gängiger, trockener Ware kaum erhältlich. Es / notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt, Juli 294,50 bis 295,50, September 273 bis 273,50, Oktober 271,50 bis 272 (fest): Roggen, märt 251 bis 253, Juli 251,50 bis 252,25 bis 251,50, September 233,50, Oktober 233,50 bis 234 (fester): Wintergerste und Futtergerste 193 bis 205 (fest): Hafer, märt. 261 bis 268 (fest), Juli 222, Ok­tober 204 (fest): Mais, La Plata 187 bis 188 (fest): Raps 300 bis 305 (matt): für je 100 Kilo: Weizenmehl 35,50 bis 37,50 (fest); Roggenmehl 33,50 bis 35,75 (fest): Weizenlleie 13,75; Roggen- kleie 15,25; Viktoriaerbfen 44 bis 53; kleine Erb­sen 28 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Peluschken 21,50 bis 23,50; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau 14,75 bis 15,75; Lu­pinen. gelb 15,75 bis 17,75; Rapskuchen 14,80 bis 15; Leinkuchen 20,80 bis 21,20; Trockcn- schnihel 11,50 bis 13; Soyaschrot 19,40 bis 20,20; Kartoffelflocken 34,75 bis 35 Mk.

Vermischtes

Lin IBettberoerb der Berliner Straßenhändler.

Auch die Berliner Straßenhändler, j:n.- Ge­werbetreibende? die an allen Straßenecken mit Büchern Schnürsenkeln, Gemüse, Zigaretten usw. handeln, haben Humor und insbesondere Sinn für Reklame. Einen großen Reklamecoup führten sie am Sonntag durch, indem sie einen Wett­bewerb mit Prämi ierung des, ori­ginellsten und redegewandtest en Verkäufers veranstalteter'.. Wer Gelegen­heit gehabt hat. diesen Wettbewerb mitzumachen oder ihn anzuhoren, hat ein Vergnügen gehabt, von dem er noch manchen Lag wird zehren kön­nen. Per ausschreiende Strahenhändler mit der größten Klappe" erhielt schließlich, nachdem die Jury gesprochen hatte, den ersten Preis.

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st etle zu richten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Frankfurt« M.

Berlin

Schluß, .fiurs

1-Uhr- Kur»

Schluß. Kur»

Anfang Kurs

Datum:

25. 7.

26. 7.

26. 7.

26. 7.

5®/0 Dt. Reichsanleihe v. 1927 Dt. Anl. Vlb(o). Schuld mit

86,5

-

Anvios -Rechten .... DcSal. obuc Ausles.-Rechten T'Vo st-rankf. Hvp.-Bl. Go.dpi

299

299.5

299.75

299,75

17,1

17.16

17

17

luifunbbnr bi5 1932 ....

_

<'/3°/o Rheinische Stiv -Bant L'gu -Goldps.....

nbo BorkriegS-Ob-

-

-

-

-

ligaitoncn, rückzahlbar 1932

_

_

4% Schwei;. BundeSb.°Anl.

_

_

<°/o Oestereichische Wolbrte. .

27,6

-

27,8

_

1.21°/, Oesterreich. Silberne. . 4'7, Oesterreich, einbeitl. Rte

6,65

6,5

_

_

_

<°/,> Ungarische (lofbrle. . . 4% Ungarische Staaten ü.1910

24.75

___

25

22,75

<7,°/> oeügl. von 1913 ....

23,9

4% Ungarische fiionenrtc . .

_

_

2

i°l, Tnrk. ^ollanleihe v. 1911 4°/, Türk. Bagdadbahn-Anl.

14.9

14,9

16

Serie I............

l°/o deügl. Serie II.....

18

15,76

18.9

15 5

i° o Rumänen convcN. Rtc.

4Rumänen Goldanl. .

von 1913 ..........

Alla Deutsche Eisenbahn 4/,

-

85.65

84,75

Hamburg-Amerika Paket. . 6

145.25

146.6

147.13

145.25

vamd -<Lndam Damrnsch. s

225.75

222,5

Hansa Dampfschiff.....e

-*

226

221.5

Norddeunwer l'lonb ,. . 6

46

145

146

145.4

eilig. Deutsche 0 redikanft.. io

119,5

149.75

ISO

150

Barm, r Bankverein - io

1-3.5

153.9

153.75

152.4

Berliner HandrlSgcsellsch. 12

245

246

(sommer;- und Privat-Bk. H

180

179

179.5

178.5

Dkrmik. u. Nationalvank. 12

-34

<34

237

236, a

Dentiche Bank.......10

165

165,25

165.6

164.5

DiSkonto-Gesellschaft AM. 10

Dresdner Bank......10

Mnn-tdeutiche Lredikbank 9

162

162,25

163

162

171

170,75

172.25

170.5

243

266

255

Metallbau!..........8

l45

143

144

-

Reichsdank....... i

IT?

171

170 75

171.2-

Frankfurt«. M

Berlin

Schluh Kurs

1 «Uhr.

1 Kurs

Schluh.

Kurs

Anfang Kurs

Datum:

25. 7.

| 26. 7.

25. 7.

26. 7.

L. E G..........7

Bergmann .........8

185

199,5

138.5

18'>,75

194,5

186,75

198

139,9

186

196.5

185.25

199.9

139

185,25

19.1.75

186,75

197

139.75

Elcktr. Lieferungen . . . . lo

Licht und Kraft......io

Festen & Guilleaume .... 6

Ges. f. Elcktr. Untern. . . 10

244

243

Hamb. Elcktr. Werke ... 10

164

163,9

167

Rhein. Elekir........8

168

184.5

Schief. Elektr. ....... 10

Schultert ...... 7

200,6 e84,6

202

-84

203.5

287

136.75

175,5

203.25

285.5

185.5

Siemens & Halske . . . . 16

Labmetier L Co.........

175

Buderus..........o

Deutsche Erdöl.......c>

120.6

119,5

120.0

119,5

155

156.5

158

155.5

Essener Steinkohle.....8

173.5

169

Gelsenkirchener . f. >/, I. 4

169

167.5

168,13

167

Harpcner ... .......6

Hoesch Eisen.........5

Ilse Bergbau........8

-08

206

-08,75

208,25

184.75

181,25

275

275

275

filöcknerwerke.........

169,5

166,5

169.5

165.75

fiöln-Neuefsen ......51/-

_

184,25

180

B.anncSmann . . ,f. >/ $>. 4

193 5

191

193,75

194.5

Mansieldcr..........7

130

131.75

131

131.4

Oberschles. Eisenb. Bedarf 0

103.5

101

Oberschlcs. fiokSwerke . . .0

99.25

99

Phönir Bergbau. f. I 3

Rheinische Braunkohlen . 10

126

125,13

126.5

125

268,5

265

270,75

264.5

Ryeinstahl..........

.20

220

220

420.25

Riebclt Montan.......g

182

182,25

183,5

182,5

Bereinigte Ckahlw. f. I 3

Otavi Minen......1 sh

189

136.25

138.5

136.18

36.9

180

185

235,5

Kali Aschersleben ... . . 10 fialiWesteregeln......10

Kaliwerk Salzdetfurth. . 12

179.5

188

177,5

185,75

179,5

189

240,25

A W. Warben-Industrie. 10

17,5

<19,25

320

820,25

Dhnamit Nobel.....0

Scheideanstalt.........

219,5

158,75

153,25

Goldschmidt..........

Rütyerswerke....... 0

138.5 10L5

134

136.25

133,75

Metällaciell'chast.....10

188

188.5

Frankfurt a.M

1 Berlin

501MB ft wrs

1 l.Uhe. flut»

Schluß, flnr»

IXxfftMfl ! Kurs

Datum:

"Lbllipp Holzmann . ... 12

Heidelberger Gement . . s

Gement Karlstadt......s

<Layß A Freitag......ic

Schultheis Patzenhofer. . 15

Ostwerke............

Ber. Glanzstoff......15

Bemberg........ . e

Zellstoff Daldbof.... 12

Zellstoff Aschaffenburg . . 10

Charlottenburger Wasser. 7

Dessauer GaS......g

Daimler Motoren......

Demag..........

Adlerwerke Sieber.....0

Ludw. Loeire......1<

Rat. Automobil...... e

Orenstetn L .stoppel . . . . 4

Linke Hofmann . .... 0

Leonhard Tied. ...... g Bamag.Mxguin.......

Franks. Maschine» .... 0

Griuner ...... 7

Hetiliaenstaedt ...... c

QunqbanS . ...... 6

Lechwcrke..... 8

Mainkraftwerke ...... g

Miag......... . , 10

Rckarsulmer ....... «

PeterS Union ....... s

Gebr. Roeder ....... 10

Doigt i Haeffner ..... e

Südd. Zucker.......0

Boni

25. 7.

198

188

170,25

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118.1

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121

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123.1

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137.25

149.5

noten.

| 26. 7.

197

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136 5

168

137,5

149

Berlin. 25 Juli

I Geld

Brie-

Amerikanische Roten.....

Belgische Noten .......

Dänische Noten.......

Englische Noten.......

4.183

58,48

112,09

20,35

4.204

68,72

112,55

20.43

Berlin. 22 Juli-

Geld

Brief

Fran;oniche Noten......

Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch Lesterr.. 5100 Kronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoflowakische Noten . .

Ungarische Noten . . .

Devisemnartt Berlin

Telegraphische

nn?

167,86

22.83

108,18

59.13

2,532

112,12

80,96

71.41

12,45

72.95

Frankfur Auszab

16.53 168,54

22.93

108,62 59,37 2,552

112,58

81.28 71,69 12,51

73,25

a. M.

u n g.

25. Juli.

26. Juli.

Amtliche Notierung

Geld Brie-

Amtliche Notierung Geld Brie'

Amst-- Rott Buen.-Aires Brss.-Antw Ehristiania. Kopenhagen Stockholm . HelstngforS. Italien. . . London. . . Neupork . . Pari-.... Schweiz . . Spanien . . Japan . . . Rio de Jan. Wien in D-° 0est. abgest Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. , . Canada . . Uruguay. . Cairo . .

168,20 1,783

58,375 108,41 112,48 112,64 10,573

22,84 0,385

1,200

16,43 . ->0,89

<1,60 1.974 1.490

49,13 12,449

7,<00 73.17 ^,037 20,78 81,29 2,1 <8 5,544

4.191

4,156 20.91

168,60 1.787

o8,495 108,63 112,70 112,86 10,593

22,88 20,425

1,208 16,47

91,05 71,74

1.978 0,498

59,25 12,469

7.414 <3,31 3,043 -0,82 81,45 2,152

5,556 4.199

4,164

20,95

168,36 1,784 58,40

108,49 112,42 112,53

10,58 22,865 -0,199 1.2025

16,44 "0,90 71,73 1,975

.496

39,16 12,454

7,395 73,23 3,042 20,73 81,35 2,138 5,634 1,198 4.136

20.925

168,70

1.788 18.52

108,7t 112,64 112,77

10,60 22,905 20.439 1,2105

16,48 11,06 71,87

1,97.1

1.498

»9,28 12,474

7.409 <3,37 ...048 20,77

81,51 .',142

5,646

4,206 4, Ul

20,965

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