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unb arNilete. Osaka wuchs zur Drei-Williv- nf-.-SioM; in Europa e:ms,: man kaum etwas i o. di:. Tot'? nb Jokohama ttftai.Ni neu ,-i. janbelep. lüften unb btei.en Straßen.

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Halfer H rchiti la« Land bei Chrysanthemum k--,- mit Nr D?rtaf»en. Auch sein '»ruber. Prinz ;>c« h>ik> 'IM itni, ben man an w rmeu 6Dm« r t qtn oft t;i Hammersmith unb Richmond <»! Nr Td'-ns? ruNrn sehrn konnte, würbe ur- onlic) nach Hause berufen. Als Thronfolger i e \u hem Tage, wo bem jungen Kaiser ein Ccnn nrboren wirb, soll er sich nicht im Au»- lanbe befmben. Wir merken auch hier toieber ben Klan von To.'io. in bem auch bie Witwe be« verstorbnen Kaisers. Sabals, eine beroor- tagenN Rolle spielt. Alle bie weiter-?" Ber- wandten Ns Kaiserbaues haben dagegen nut eine sehr bescheidene Stellung, öinc große £<ju«- Politik wie im alten Habsburger Oes.erreich ist hier ganz unmöglich. Schon Nr zweite »ruber des Kaiser« wirb wenig Nachtet. Die Kaiser- Paläste sind im Drunde ziemlich klein, ihre <iahl ist nicht sehr groß. Die meisten gleichen einer vornehmen Billa mit einem schönen, sorgfältig abgefNrrtcm Park. ENnso wie die von Hau« aus landliebenN.i ©röhtoürbenträger unb Ali» nister zieht auch die kaiserliche Familie ben ab­gelegenen Aufenthalt auf einer kl »inen Insel dein Leden in Tokio vor. Die große Politik wird sicherlich meistens nicht in der ReichShauplstadt p.e,nacht. Die Shrsurch! vor ben toten Herrschern bat sich auch aus die regierenden übertragen. Man muß es gesehen haben, wie bie allen Admi­räle und Kapitäne in eigenartige« Sinnen ver­sinken. wenn der Sproß ihrer sagenhaften Dy­nastie an Bord kommt. Auch Nr Relson NS Femen Ostens. Großadmiral Togo, schritt nie­mals in einer Reihe mit Nm Kaiser! Dabei ist es doch ein auch für uns kritische Europäer et« hebendes Bild, toenn die muskulösen greisen Feldherven unb Staatsmänner des Landes nut dem jungen, so eigenartig ernsten Monarchen arbeiten. Denn von der Arbeitskraft der japa­nischen Monarchen, von ihrer Bescheidenheit und ihrem gefunNn Machtbewußtsein reden auch die Überzeugtesten Republikaner unter ben Japan- len ne rn mit großer Hochachtung .

Hassia-Bezirksiag in Gießen.

Q] Der $)crbftbejirfstan b e s ,,f) a f f I q"- Bezirks Diehen sand am Sonntag im ..Post- keller" zu Dießen statt. Die Dezirksvereine hat­ten zahlreiche »eitreter entsandt Die Verhand­lungen nahmen unter Nr Leitung de« BezirkS- vorsrhenden. Prof. Dr. K r Ü m e r - Dietzen, einen glatten Verlaus Aach ben Vegrüßungsworten des VezirkSvorfiyenNn erstattete dieser, der al« stimmberechtigter Vertreter des Bezirks Dreßen an Nm Verbandstag bet Kriegerkameradschaft Hafsia" in Schlitz teilgenommen hatte, ein­gehenden Bericht übet diese Tagung Hieraus war zu entnehmen, baß dem Hafsia-Verband tm ab gelaufenen Iahte über 6000 Kameraden neu beigetreten find. An Rückvergütung sind dem Verbände im Iahte 1920 seitens der VertragS- gesellschasten nahezu 30 000 Mk. zugeflossen, die zuin Teil dem Verband, zum Teil anteilmäßig den Vereinen zugute kamen und für Unter­stützung bedürftiger unb in Rot geratener Kame­raden verwandt wurden. Bezüglich der Einfüh­rung einet Kollektiv-Versicherung ge­gen Haftpflicht wirb die VerbandSleitung mit einer leistungsfähigen Versicherungsgesellschaft verhandeln. An V e r b a n d s st i f t u n g e n be­ließt zur Zeit praktisch nur die Waisenstiftung (bk* übrigen Stiftungen sind den Verhältnissen Nr Inflationsjahre zum Opfer gefallen), woraus jährlich 3600 Mt. an schulentlassene Walsenlinder auSgezahlt werden. Durch ben Verband wurden im Jahre 1026 auf 540 Anträge der Vereine, nachdem biete selbst in allen Fällen Vor- Unterstützung gewährt hatten, ilnterßüßungen ge­zahlt. 3m ersten Halbjahr 1927 waren e« bereits 520 Anträge, was sich durch bie gesteigerte wirt­schaftliche Rot erklärt. Unter Fürsorge und Versorgung konnte Nr Berichterstatter auf die segensreiche Tätigkeit des Verbände« der

Kriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenen inr'tßal? NrHastia" Hinwegen. lieber 13 (XX) Kriegsopfer gehören bem Verbände bzw Men Vetreuuna an. D-e gesteigerte Arbeit machte die Einrichtung von Hrovinzialgefchäftsstellen erforNrich. 3m letzten Jahre sind Kr.eg.opfer in 836 Fällen vertreten worden UeNr 320 Fälle wurNn durch den Kyf'häu'erbund. Nm die ..Hafsta' cngeglie- Nrt ist. in Berlin beim Re chsoersorgun.'^gerccht vertreten Alle Bearbe.tung von Anträgen und deren Ikrtrcturi Ni den zuständ.gen Stellen und Derichten er-vlgt kostenlos für die Mitglieder. Redmr wies noch darauf hin. baß die Kriegs- Nchäb.aten Org nifatio« <m ReichS'r cg-r und Ktzschäll.r ter flärlfte KregsN schädigten rukam- menschluß im deutschen Reiche ist.

Anschließend berichtete Nr Bezirk«otmann der Kr .g-be'chädigten und Hinterbliebenen. Lehrer D o h n - Lollar, über den Stand tm Bez.rk und gab Aufklärung über Fragen Ns Bersor - gungSwefens. Er machte auf die am 6. Ro- cember in Darmstadt stattf.ndende Landestagung Ns Verbandes der Kriegsbefchäd gten und Kriegerb.nterbliebenen Nr ..Hafsta" aum?rffam unb forderte die Ortsgruppen auf, Vertreter dort­hin zu entfenNn.

Vertreter von Dertraasaesellfchaflin der ..Hafsia" h eiten im Anschluß daran aufflärenN Vorträge über Versicherungswesen.

Das nächste VezirkSkriegerfeft finNt 1928 in Droßen-Linden statt. Die Vor­bereitungen wurden dem dortigen Verein üNr- tragen.

Hessischem Schuhverband für entlassene Gefangene.

Die Jahresversammlung des Hes­sischen SchutzverbanbeS für entlas­sene Gefangene tourN am Samstagnachmit­tag im Regierungsgebäude zu Gießen unter Lei­tung des 1. Vorsitzenden, Oberstaatsanwalts Dapper - Darmstadt, abgehalten. Rach kurzen Begrüßungsworten erstattete der 1. Vorsitzende den Tätigkeitsbericht über die Vereins­jahre 1926 27. Er wies auf die hohe CBeNu- hing N« Vereins hin. der es sich zur AufgaN gemacht haN. ernste Arbeit an Nr Besserung der Menschheit zu leisten. Durch die Gntlasfenen- Sürforge solle der Gefangene nach Möglichkeit gebessert werden, um ihn w.eder zu einem brauch­baren Gliebe Nr menschlichen Gesellschaft zu ma­chen. Der Verband müsse versuchen, seine Ideale inS Volk zu tragen. Mitglieder zu werben. Gelder zu sammeln für sein menschenfreundliches Werk. Der Zuschuß des hessifchen Staates betrage nur 5000 Mk. Der Schuhverband hat 1926 eine Auf­nahmestelle für entlassene Gefangene auf dem Gute Hohenau eingerichtet. Es liegt Racken­heim gegenüber, in der Rähe von Trebur am Altrhein. Das Gut war sehr heruntergewirt­schaftet. so daß beträchtliche Summen für In­standsetzung der Ställe. Schlafräume. Betten usw. aufgetoenbet werden mußten. Obwohl das Gut erst seit 15. Just 1926 in Betrieb ist. ist bet Erfolg ein recht ermutigender. AIS Arbeiter wer­den darin verwandt neben acht ständigen Ar­beitskräften entlassene Gefangene, bebingt ent­lassene Straffällige und Leute auS der Wohl­fahrtspflege. SS wurden 97 Leute eingestellt, davon find nut 5 mißraten, 18 kamen von ben Wohlfahrtsämtern. Die Zahl Nt Verlegung«- tage betrug 4000, ba sich jeder Vetpflcgungstag auf 3 Mk. stellt, so wurden 12 000 Mk. geleistet. Der Arbeitslcchn ist dabei nicht eingerechnet. Ge- neralftaatsanwalt Hof m a n n-Darmstadt und Bürgermeister Müller- Darmstadt sprachen da­für. baß man die Wohlfahrtsämter nur be­rücksichtigen solle, wenn eS an entlassenen Ge­fangenen als Ardetter fehle. Auch Landgerichts- Präsident Theobald-Darmstadt schloß sich dieser Ansicht an.

Es folgte bie Berichterstattung des Vor­sitzenden üNr die Tagung deS Reichs- verbandeS für Gerichtshilfe, Gefangenen- unb Entlassungs-Fürsorge in Augsburg. Es kam dort einhellig zum Ausdruck, daß Nr Strafvollzug mit einer guten Entlassenen-Fürsorge abschlienen müsse, sonst batte alle Erziehungsarbeit der ®e- sangenen-Anstaiten keinen Erfolg. Der Regie­rungsbezirk Rossau hat die Sinnchtung des hes­sischen Schuhververbandeö zu Hohenau bereit« nachgeahmt und ein Gut im Westerwald für die entlassenen Gefangenen als Aufnahmeftelle

LlmLrfolgundLiebe.

Roman von Robert Misch.

Copyright by Carl Dtmfer. Berlin SW 62.

25 Fortsetzung. Nachdruck verboten.

Schweigend blickten beibe in dies leuchtende Dunkel, auf Meer und Gärten.

Welch eine Nacht und welch ein Landl"

Eine Giftblüte, aus der sich mancher schon ben Tod gesogen bat! rief GnUenborg finster.3<b konnte Ihnen da Geschichten erzählen ... und darum sah ich Sie nicht gern hierher fahren."

Mit einer jähen Bewegung wendete sie sich ihm zu.

wie wußten, baß ich hierher daß ich über­bau ut an dieser Küste?"

Die strenge Frage ihrer Slugen zwang ihn zum ReNn. Mit leichter Berlegenheü, die sie wohl be­merkte und doch nie nn diesem Weltmann beob­achtet, erwidert« er, und ein warmer Ton zitterte durch seine Stimm«

,A1a ich wußte, boft Sie hier sind, weiß, wo und mit wem öle zuerst hier waren ich roeiß alles."

Also haben Sie mich beobachten laßen?"

Wenn man ein berühmter Künstler ist, und wenn man Io aussteht, wie eine gewiße Dome, so mirb man eben bemerkt, Madonna, entwertete er scherzend. Aber ein mariner Blick traf st«Und da ich 3br freund bin und bleibe auch wenn Sie «s nicht wünschen ..."

Sie lächelte milde und streckte Ihm die ftanb entgegen, di« er wortlos drückt«.

Sich, mein freund, es ist alles aus alles! Und doch bereue ich nichts '

Man soll niemals bereuen Sie taten, was mußten Alles ist Kismet. Und er tat. was er mußte und weiter tun wird. iMls ein hellschimmern- des Licht strahlen, an Nm sich die armen Motten die Flügel verbrennen "

, J)d) hoffe, sie werben roleber wachsen "

(Fr hob bas Sektgias gegen st«

Daraus, madonna c«ri»atma. stoße ich non H«r- zen mit Ihnen an. Künstler wie Lenz lieben nur ihre Kunst. Künstler sind überhaupt, wenn fie es

ganz sind wie dieser Teufelskerl, die ungeeignetsten Objekte für die Liebe, bie für sie auch nur ein Spie 1 ist für müßige Stunden. Sie drehen das Dichterwort um: Heiler ist nur für sie das Leben, und nur die Kunst ift ihnen Ernst."

Schweigend bliche Isa vor sich hin-

Man hat bie Liebe eine Krankheit genannt Dann muß man sie eben überstehe". Ich glaube, ich habe sie beinahe überstanden "

Ach, Madonna bas glauben wir alle. Aber wir werben immer wieder krank wir, bie wir alle» andere als schal unb verächtlich erkannt, als Spielereien für große Kinder Wir, bie wir nicht mühsam Tag für Tag um bas bißchen Leben kämp­fen müssen, mir Sklaven de» Herzens die wir an dieser chronischen Krankheit leiden, sind vielleicht die wahrhaft Gesunden."

Mein lieber Freund, ich bin noch nicht so weit, über die Liebe zu philosophieren. Ich habe sie als eine furchtbare Macht Ns Lebens kennengelernt, die uns erst beglückt und bann zermürbt ober zermalmt. Trinken Sie aus, Doktor? Sehen Sie, dort drüben am Tischchen ist meine Vuenna eingeschlafen Gehen wir nach j)aufe! Es war Nr erste heitere unb schöne Abend, Nn ich fett langer Jett er­lebte.2,

Isa siedelte in Nizza, ba sie sich's nun besser gehen lassen konnte, in ein große» Hotel nahe der Stranbpromcnade über. Gyllenborg und Isa trafen sich täglich auf der Promenade, am Darmittag: auch speisten sie oft zusammen Aber sie bleit daraus, baß am Abend stets Anita dabei war, die mit Nr An- paßung und Grazie ihrer Rasse ihr« Tarnen- und Duenno Rolle mit Würde spielte Natürlich verstand sie fein Wort von ben deutschen Gesprächen Nr beiden Doch zog der Doktordamit die Signora ihr Italienisch nicht roieNr verlernte" Anita zu­weilen ins Gelpräch. und diese erzählte bann unge­niert allerlei drollige beschichten aus ihren Reellen, mit einer Leb Hastigkeit und Mimik bie beide amfl fierte Besonders trenn sich Anita über die Schwä­chen ihrer Landsleute lust'g machte

Das wundervolle Weiter zog ganze Völker- schoren an diese Küste, sehr viele Deutsche darunter, die hier Ocnelung suchten ober bloß Nr Melancholie Ns nordischen herbstes, diesem traurigen Sterben Nr Vatur entfliehen wollten Das tiefe, dunkle Blau Ns stimme!s unb des Heeres, bie bunte and

eingerichtet Dir soziale Ger^chtshilse soll weiter | ausgebaut werden.

Der Kassenbericht zeigt cine Einnahme von rund 19 700 Mt 12 771 Mk. Mt.., er- Netrag und 45CO Mk. Eiaatszu^chuß. Jur Unter» stützunqen wurden ausgrgeNn 9398 Mk.. bie An« I statt Hohenau erforderte 9510 Mk. DaS Ver­mögen des erbanNs beläuft f.ch auf 6516 Mk. In 508 Jill en wurden Unterstützungen gewährt. | darunter für Leute aus Nm Kreide Darmstadt in 59 5allen. Offenbach 47. Ma n.) 61, Gießen 36, Friedberg 11. Büdingen 3. Lauter- | bad) 2. Alsfeld 1. Der Voranschlag für I 1927 29 wurde genehmigt. Dei Punkt Reu- I wählen wurde der seither ge zwölsiiliedrige Aus« 'chun. barmtzr dir drei Provinzial-D.re klaren, I wix'd'rgetr htt. Die Hauptver*<unn»lung 1928 er­hielt Offen ach a. M.

Bundeelsängeriag des Hessischen Sängerbundes.

WER Darmstadt. 24 Oh Der Hes- fische Sängerbund der heute saft 600 Vundesvereine mit fast 28 000 Mitgliedern um­faßt, hielt gestern in Darmstadt seinen diesjähri­gen Bundes-Sängertag ab Mit präch­tigen Gefangsvonrägen des Geiangvere.ns Lie- Nrkranz Darmstadt wurde die Tagung einge­leitet. Der verdienstvolle Förderer Nt Gesang- vereine und derzeitige BunNsvvr'itzende Mini­sterialrat Dr. E i e g e r t hielt sodann die Be- grüßunge-ansprache. Besonders begrüßte er die zum erstenmal bei einer BunNsveranstaltung in Hessen erschienenen bayerischen Sangesbrüder. 70 Vereine mit 5030 Sängern im Spessart hätten sich durch Anschluß an den Maintal-Sängerbund Nn Weg in den Hessischen Sängerbund geebnet. Rach weiteren Begrüßungsansprachen Ns Ober­bürgermeisters Dr. G l ä f s i n g. des Schulrats H a s s i n g e r. des Professors Arnold Men­delssohn und des Rektors Bauer, der im Ramen der Hpessartsänger für die herzliche Be­grüßung dankte, erfolgte eine Ehrung ver­dienstvoller Sänger. Durch Meberrei« chung von Ehrenbriesen und Auszeichnungen wurden geehrt 29 Dirigenten lEhrenchor­meister > und 3 7 Vorstandsmitglieder, die mehr als 25 Jahre als Dirigenten bzw. Vor- standsmitglirder in Gesangvereinen tätig waren, ferner eine ganze Anzahl von Sängern die 40 und 50 Jahre als aktive Sänger tätig find. Man trat nun in die eigentliche Tagesordnung ein und beschloß, daß das nächste Bunde-- sängerfest 1 929 in Darmstadt statt- finNn soll. Der nächste Bundessänger- tag wurde nach Gießen verlegt. Der Bundes- vorsitzende erstattete alsdann Nn Bericht über die Bundestätlgkeit. und Nr Schatzmeister den Kassenbericht, lieber die Satzungen entspann sich eine rege Aussprache, Die mit der e i n st i m m i - gen Annahme der neuen Satzungen mit geringfügigen Aenderungen" endete Die Wahl Ns geschäftssührenden Vorstandes nach Nn neuen Satzungen hatte folgendes Ergebnis: 1. Bundes­vorsitzender Ministerialrat Dr. Siegert, 2. Bundesvorsitzender RechtSanwalt Dr. Reeh. Mainz, 1. Schriftführer Finanzpraktikant Schön­berger, 2. Schrittf.'hrer August H a uf,Bundes­schatzmeister Wilh. Bitter. Darmstadt, Pro- vlnzialvorsitzenN Wilhelm M i tz e, Darmstadt, Karl Mattern. Mainz. Fritz Gengnagel. Grünberg, Geschäftsführer Roth. Darmstadt. Schulrat Dr. Ha f finget wurde unter leb­haftem Beifall einstimmig zur Ehrenvor- standSmitglied ernannt.

Oberheffen.

Landkreis Wietzen

* Klein-Linden, 24. Oft. Der hiesige, Nr Deutschen Tumerschaft ungegliedertr Turn­verein beging gestern s?in diesjährgeS Ab- turnen. Morgens begann unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Sattlermeister Weiß und des 1. Turnwartes örnft Pfaff das Wetturnen, das sich infolge Nr vorgerückten imgünftigen Jahreszeit in Nr Hauptsache auf Gerätekämpfe beschränkte. Von den volkstümlichen llebxmgen tourN mir Nr 100- bzw 75-Mrterlauk für die männlichen Teilnehmer vorgenommen. Rach­mittags fand xmter Leitung des 1. Tumwarts ein öffentliche« Schc turnen im Turnerheim statt, da« allgemein Beifall sand. Auch die Tur- nerinnenabteilung unter ihrem Führer Fritz

grüne Farbenpracht der Palmcngärten, Nr ewige heftrau,d) dieser mondänen Weltkarawanserei schu­len hier unter Nr grellen prallen Sonne die 211«- |ion eines wundervollen Frühling«, die nur ganz jetten non scharfen Winden und jagenden Wolken zerstört wurde.

Anita kam mit dem Tee und der Post und blickte sie mit einem seltsamen Blicke ar

Einig« Anzeigen Nizzaer Modehäuser, ein Brief aus Berlin, den sie setzt nicht lesen wollte, und ihre chand zitterte, als sie danach griff: da» wohl­bekannte große, graue Kuvert Lenzens mit feiner Handschrift.

Sie ließ sich von Anita die Taste reichen, und schickte fie dann unter einem Aorwand hinaus. Eilig durchflog sie seine zierliche Handschrift mit den eckigen Schnörkeln. Der Bries war schon aus Hol­land. Kritiken lagen bei ein Bericht über Erfolg und Publikum, über das er sich luftig machte über thre Sprache, ihr« Art zu leben, über ihre Frauen über alles Und schließlichWarum kommst du nicht weniasten» auf einige Wochen* ?'.i k ir.tei: in prachf.'oUer '.'teerlufi

leben unb ich dich dann jeNn Taq leben. Kein Mensch sollte dahinterkommen. Ich weih dort ein kleines Häuschen für dich nnb es leben Aus- IdnNr genug da, fo daß du nicht cmsfallen würdest Was um (tzotteen'il'en machst du noch in Nr Billa ober wo bist du sonst*" (Ter Brief war nachgeiandt)

(Sine tolle Sehnsucht überfiel sie plötzlich, all,» brileit« werfen, nach Holland fahren, wieder In einen Armen liegen Aber ba schob sich zwt'chen hn und sie da» Bild des blonNn ßorfenfopfd)<ne ener Amerikanerin, das er mit verliebten Augen anlchaute. und das Nr Momentphotograph eben tm richtiaen Augenblick aufgefangen hatte

Tiefer geniale Mann mit Nr fteuerfeele eines ewig luAenNn Jüngling» liebte und luchte Im Grunde nur sich selbst in Nr anderen. Ob her Spiegel. In Nm er sein Bild land, einen blonden, schwarzen oder roten Kalmen trug girithmel, wenn er nur Ipleph Lenz widerspiegelte Lange­weile N» hohen Herrn Herzenskerien. da die Tiankeedame wahriche'nlich in Baris oder sonstwo weilte, Hetzen ihn jetzt he flrwe nach ihr aus- strecken, bie sich vielleicht bald um eine blonde Myje- frouw schlingen würNn.

Mvrveweg zngte gut? Leistung n. Di: Cicger- vorkändigüng ze t g e folgTnNs Srg bnts Fdg- linge-Ovcr stufe, ^hulamps am Barren. Reck Pi erd. 5tct Übungen un) l^-MetTr-Lauf: 1. Heinrich Marten mit 173 Puntten. 2. Aug. Müller Io) P.. 3. Sr ch Fink 117 P Zöglinge- Unterstufe. 3t la.n.-f I Rudrlt Ufer mit 139 P. 2 Rudolf Jung 137 P. 3. Wtlhelm Mrllcr 134 P. T v r nerinnen-Ober- ft u f e c.ioe.il impf 1. *Sl ricN Deller unb CI - Fink mu j: 124 P. 2 Frieda Volk 121 P.. 3. i3a.my Maluwcvskl 123" P. 4. Hertha Hock 116 P urnetinnen -11 nterhufe. Ce-

1. Mart>i Funke mit 174 SP. 2. Tuly Fre) 95 P 3. ?!tar*e Funke 96 P.. 4 ülife B.e- txT. 95 P. Schuler-Oberstufe. Acht- fampf: Stzr.npre.S dmft Jung mit 157 P., 1. Fritz Jtülln 141 P 2. Wilhelm Froh 121 P. 3. Dilhel n Jung und Otto Volk je 113 P. 4. Waltor 35rb mit 139 P Schüler- Unterstufe. Achlkampl 1. Wilhelm 36 r b und Walter Weder mit 1« 124 P. 2. Karl Marten mit 116 P, 3. Ludwig xtung 113 P. 4. WttheUn Muller 107 P. 5. 9mil Lud 103P v. Karl Ludwig Rau 96 P. 7. Fr»eNk Jung 86 P Den Wanderpreis de« turn- verein« errang Heinrich Marten mit Nr Bestleistung von 162 Puntten in einem Wett­kampf am Barren. Reck. Pferd und Freiübung. Tan, im Turncrhelm Nfdbloß die Feier.

# A 1 bach, 24. Okt. Üin Autounfal 1 er- eignete sich am gestrigen Sonntag auf Nr Licher Straße. Gegen 2 Uhr kam aus der Richtung von Lich her das Auto des Meugers und Wirts Heinrich Schmidt von Lich, das otc erste Mannschaft des Vereins für Rasen spiele von Lich zu einem Fußball- Wettspiel nach Großen-Buseck bringen sollte Der große Wogen kam nahe der Brücke am hiesigen Friedhof ins Rutschen und konnte nicht mehr un Gleichgewicht gehalten werden, jo daß er umftürjie und sämtliche Insassen unter sich begrub. Die Sch«> ben des Wagens wurden völlig zertrümmert, trotz­dem kamen bie Mitfahrer, vhne ernstlichen SchaNn zu nehmen, mit bem Schrecken davon und konnten zu Fuß ihren Weg nach Großen-Buseck fottfetzen.

L i n d e n st r u t h . 24. Okt. Da« Grum­met ist bei uns nicht alle« geerntet wor­den unb kommt auch nicht mehr ein. Schuld daran sind die lange Rege,izeit und Nt traurige 3m- stand Nr Wiesen. Der Wiesengrund ober- uni) unterhalb bei Dorfe» gerät allmählich in einen Fuftand. der einem Sumpf gleicht Ueber- all wuchern die Binfengewächse hervor, und der Rasen verschwindet. Gs war ganz unmöglich, mit der Sense oder der Mähmaschine in Metern Sumpf zu arbeiten. Die Dieken oberhalb Ni Dorles wurden zum großen Teil gar nicht ge­mäht. auf vielen Wiesen liegt noch das Grum­met auseinandergebreitet und ist bereit* mwn Gras überwuchert An Nm Einbringen haben die Eigentümer fein Interesse mehr, da irg'icher Rährgehatt berlorengegangen ist Man tzosfl. daß nach Fertigstellung der ÄulturatNiten Nr ganze Grund wieder zu ertragreichen Wiesen­flächen umgewandelt werven kann. Gegenwärtig finNn die Vermessungsarbeiten für die Bereini­gung statt. Die Orbarbeiten zur Verl egu n g der W i e s e ck wurden im vergangenen Winter eingestellt und ruhen noch. Der Hauptgraben ist zwar in seiner ganzen Länge durchgezogen, aber die Verböschunasarbeiten und die Anlegung von Setten« und StichgräNn müssen noch ge­schehen. Sodann hat die Verkchleifung imb Ver- ebnung der gewaltigen Grdmassen zu erfolgen. 6in großer Teil Nr Wiesenllächen werd daher eine vollständig neue GrasnarN erhalten müllen. Cs wird noch lange 3«t vergeben, bli sich da« Tal wieder in einem Zustand oefindet. daß die GemeinN mit einem vollen ömteettrag rechnen kann.

Reinhar dShain . 24. Oft. Auch unser Dorf ist mm der Errichtung eine« Ge­fallenendenkmal« näbergetreten. Sine ein­malige OrtSfaminlung hat den für unser 300 Oin- wohn er zahlen des Dors beachtenswert en Betrag von 500 Mark ergeben. Außerdem beteiligt sich der Kriegerverein an Nr Ausbringung der Kosten DaS Denkmal wird nach dem Gntwurf N« Kunst- b>!dHauers Arnold ,Aliendorf a. d. Lda ) in Londorf er Oungftein auSgelührt ein hoher Säu­lenschaft, Nt als Symbol da« große Giserne Kreuz trägt Ss kommt auf den Platz vor der Kirche zu stehen. Nr mit Steinpfeilern einge­faßt werNn soll. Tie Steinausführung Ist Nm Steinrnehmeister Müller iGeikShausen) über­tragen worden.

Mit schnellem Entschluß steckte sie das Illustrierte Blatt mit dem Momentbilb nus Karlsbad und die DaNplauNrei Nr Wiener Geltung, die sie eifersüch­tig aufbewahrt, in einen großen Umschlag. Darin nur wenige Worte, in fliegender Hast nlederge- schrieben.

Bant für deine Zeilen aber du brauchst mich nicht mehr Du täuschest dich selbst. Ich sehe flarer als du. mein Freund Ich wünsche dir weiter alles Gute ich zürne dir auch nicht trotz Ns schnellen, schroffen Äbschied». IeNr trägt seine Bestimmung !', sich unb folgt unerbittlich den' ßnetSU

Wege Du bist ihm gefolgt, aber nun laß es auch aus fein! Cs muß aus sein! Ich bereue nichts nur schwache Menschen tun bas ober Zerriße­nes soll man nicht wieder anknüpfen CT wurde nicht halten, «ielleicht frhen wir uns spater ein­mal lachenden MunNs wieder Mir geh, es gut rornn auch die Stimm« noch nicht da Ift Leb wohl und schreibe mir nicht wieNr?

Madonna "

e

Dee kleine, freundliche TlallänNr Arzt schob nach Nr Untersuchung seine Bnllr zurecht

Wir können sehr zufrNn sein. Signora Die Schwellung ist 'urückgeganaen, wenn auch noch nicht ganz verlchwunNn. Ich freue mich. Ihnen Mitteilen \u können, baß Sie unter Assistenz Ne Herrn Professor Lacaze in Riz^ Ihre Hebungen wieNr aulnehmen können "

«uf 'bren sragenNn Blick fügte er hinzu

Monsieur Lacaze, ehemals Mediziner, dann Opernsänger, ist Spezialist und Künstler tn Nt Be­handlung kranker unb ruinierter Stimmen, ver­trauen *le sich ihm ruhig an, wenn Sie die rolle Gewalt über Ihre Kehle wicdererhotten wollen. Ich bitt« Eie, nach etwa zwei Monaten wieNrzu- fommen *

strotzen Herzens reiste Isa nach Nizza zurück. Luch (stnllentzorg freute sich mit ihr Zwei läge später verabschiedete er sist ganz plötzlich.

Ich ditze ganz wichtige ?l.'chrichten erhalten unb muß ich«,un ait auf ein bis zwei Monate nach -h dann wieNr- I mme, Madonna, so baffe ich. Sie in GefundNit und mit ertzalter Stimme wiederzufehen Vergessen Sie mich nicht ganz!"

sstortsetzung felgt)