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I Sie Schuldenlast der deutschen Wirtschaft.

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Lus Bonn wird a leit tangerer Zeit an o sinn litt, hat sich am

verfehlen, lediglich de- Vergleichs wegen, aus die Tatsache hinzuweis«. haß sich nach dem Stande vom 1.3uni 1027 die Lohnhöhe für die gelernten Arbeiter gegenüber 1013 um 81 <

Weite Reife eine» 11 Inder Luftballon».

Ein In Lad Kreuznach ausgelassener KI

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_ «nächti noch feine TMidnMi 2k: ter» In Aussicht.

__ 1913 um 81 Pro­zent. für die gelernten um 47 Prozent ge­hoben hat.

Von Heg mmgflrat Prof Tr. Lari Dulsberg erstem Vorsitzenb« de- Rrich-v rbandes der Deutschen Industrie. Vorsitzenden des Ami:chtsrales der I.»G »Farb«mbustrte.

Roch veränderliches Detter mit e'.nzelnen Riebet- sch 2gen. Temperaturen schwanlend.

der-Lustballon flog über ganz Deutsch- hinweg bi» noch Schlesien, vre ange- Postkarie kam dieser Tage mit dem Bennert

Rumäniens innere Schwierigkeiten.

Paris, 23. Dctz. sWoM.) Der Führer der rumänischen Bauernpartei. Maniu, hat den Sonderkorrespondenten des .Petit Tartflcn empsanp«. Dieser berichtet heute über die Er­klärungen Danius, in Denen es unter anderem heißt: Dir erfermen die durch die Greignisse gc- sthaffene sachliche Lage an. Die Regentschast, die hn Hamen des Königs spricht, muß aber Über den Parteien stehen. Grundsätzlich glauben wir. dah die Hegentschast diele Holle

galt als eine für die W rischaft wichtige sich möglichst wenig kurzfristig zu txt- Wievtel mehr gilt diele- 5* .bot n uit»

B Handlung von selten des verstorbenen KöniaS duldeten, so darum, well «r der Schöpfer Sroh- rumaniens gewesen ist: aber es ist sicher, dah

strömt und nahezu besinnungslos zusammen» brach. Anscheinend wollten die Banditen Ho» waixzdn<kt dann in em Dalserloch werfen, wurden aber durch die Hilferufe einer Passantin verhindert, die Howanczynlki schliehlich in einen nabegeleaentn Laben brachte und den Rettung»- wagen alarmierte. Howanezynsb liegt tut Zeck m einer Klinik an feinen Berletzu .ge» « chwer

lerer Zeit! Mehr als je zuvor müCcn daher alle Krei'e ber Wirtschaft wissen, wie g e s 8 h r 1 i ch aerobe heute kurzfristige Verschuldungen sind, be­sonder» dann, wenn sie gegenüber dem Aus» land etngegangen werden. Ich gehe meine» Er­achtens nicht zu weit wenn ich behaupt, dah in Deutschland eine falsche Krebitwirt » schast getrieben worden ist. In dieser Hinsicht stimme Id) der Jttehlf-Re<lrif:ton4rolt,tf des Deut- schen Reichs bankpräfident« durchaus zu, der ia wiederholt vor ber Ge ahr kurzfristiger Kredite gewarnt hat. Dazu kommt, dah man selbst diese Kredite vielfach für konsumpt've Zwecke verwendet und sogar mit kurzfristigen Krediten Investitionen gemacht haben lo.L Mag auch un­sere gegenwärtige Konjunktur dadurch gefördert worden sein, eine Fundierung für den Die­beraufbau einer Mramten Wirtschaft kann aus diesem Dege nicht geschaffen werden. Das ist

zwingende Wahrheit.

S» kann keinem Zweifel unterliegen, dah die einzige AbhUse gegen die öriabr schuldung mit übermütig hohen Zins _ ist. bah wir eine Wirtschaftspolitik betreiben.

Gin, ber schwersten Folgen un' res Zufomm n- beuch» und der ihm nachfolgenden Inflationszeit war der Verlust der Kapitalbasis un­serer D rtlcha't. Erst nach der Einführung der Reichenmark und dem Uebctganq zu der wieder auf Dold beruhenden Heich-markwl>hrung Var e» möglich, neue Anleihen für die auSgevumvte deut'che Volkswirtschaft auszunehmen. Da der in­ländische Markt zu schwach war muhten wir uns auch Im Auslande nach einer wet gehenden X re» dithilse um'chau«

Es gelang dann auch bald namentlich von den Bereinigten Staaten von HorbameriZa. grobe Summen auf dem Anleihewege zu erhalten, die zunächst kurzfristig ausgenommen werben muhten und erst allmählich In langfristige Ärtb.te umge» wandelt werden konnten. Aber fchon bald wur­den Stimmen laut, die auf die Folgen einer allzu

beiden Kindern im Alker von >/ Jahren und 21/. Mona:en im Rhein ertrankt Die Leiche des jüngeren Kindes wurde bereit» ge­landet.

Start zu einen» neuen XranMflaitlfflig

Wie au» Kooseveltsleld gemeldet wird, ist eine Frau Graulen am ssreltagnachmittaa ernt dem Dass,rfliigi<ugDomn* nach fyarbor Graxe (Heufunblano) gestartet, von wo au» sie ihren Flug nach Europa an zutreten gedenkt.

,teiweite tarier bewo.lt mu Rtederichlags» netjung. Te-peratur« nachts stellenweise tu Gefrierpunktnähe.

Cutt lern per aluree am 21 Dezember morgen» 9 Grad Ceiftu», abend» 7,8 Grad Celstu»: am 24 De- wmoer morgen» 6L Grab Celsius Maximum 0 Grad Celstus, IRtrunum 84 Grob Ceistus Erdtemperaturen in 10 Zentimeter liefe am 23 De- sember abend» minus 0) Grad Lelstu»: am 24 De- zemoer: morgen« minus 04 Grab Celstus Kle- Derschlag 4.3 Millimeter.

nach Kreuznach zurück, dah ber Vallan im fieber- goftnerforft bei Breslau gefunden morde» sei

Wahnsinnstat einet B, ultet.

«ettcrvoraussage.

Rochhem die Druckstörung, die an den teftt« lagen unsere Witterung bieinftuhte, ostwärts weuergezog« ist. brachte deren Rüdfieitenwir- fung bereits Wieder I n .^-ranrrrüdgäng mit sich Da wertere Störungen von West« herouziehen.

polnisch« Prcffefrribcit.

Warschau. 24. Dez. »WL'B. Funstpruch ' Der Schriftsteller Adolf Howanczdnlki. der in der nationaldemokratischen Prelle oki ge­lesene satirische Artikel gegen das herr­schende Regierungssvstem zu verdllent- llchen pflegte, wurde gestern abend beim Ber- lassen seiner Wohnung von drei Männe« unter Vorhaltung eine» gefälschten Haft­befehls fest gehalten und im Aut> n die Vorstadt hinter den Friedhöfen verschleppt Dort fielen die Manner mit Gummiki :: ppe 1 n über Rowanczvnll: her. bi» er b l u I fl b e r -

vokum f ür die Regierung vertu Die die Agentur Orientradio erklärt, entbehrt die aus Wien datierte Blattermelbung über

einen Konflikt Innerhalb des Kabinetts jeder «Trunblagc.

tkrartriltr L(«deute«

Bukarest. 21 Dez <WTB. FunNptuch.l Vas Kriegsgericht füllte beute Ni« Urteil 'm Prozeh gegen die an den letzten Unruhen beteiligten Studenten. Die AngeNaaien er­hielten Gefängnisstrafen von zehn La­gen bis zu fünf Monaten.

provisorischer lettisch.polnischer Handelsvertrag.

Higa. 21 Dez (WTB) Der Mtnrster des Auswärtigen. Gielens, und der polnische Ge- ianfrte Sukafiewic» Haden einen prvvt- sorischen Handelsvertrag pvckch« Lettland und Polen unterzeichnet Be-be Staaten gewähren fich gegenteilig die Meist- begü nft i gu ng bi Zolls achen bebalten sich aber da» Recht vor In besonderen Füllen ge­wissen C:aalen Z'-gest3nb-.;'te mach, zu können die über die Merstb.g^-stigung h nausgeh« Le.:!and kann insbesondere Gstland Litauen u b Finnland, sowie Sowjetruhland in Mrfer De^e begünstig«.

wir sie mrs nicht von einer anbern Regentschaft gefallen (affen werb«. Im Lause einet kürzlich abaebatten« Sitzung haben wir die RufmcrffamMt auf btef« Zu­stand bingelenkt und auf die schweren Folgen ausnretvam gernacht, die ein solcher Zustand in sich schlieh^r könnte. Wir sind sntschloss«, Me Regierung Bratianu ohne Vor­behalte zu bekämpsen. Wenn die l e- galen Mittel nicht genügen, dann toerben wir äu all« anderen Hilt t ein a reifen. 3» bängt nur von der Regentschaft ab, ob bei diesem Kampfe die liberale Parte: da- einzige Opfer sein wird. Der Korrespond«t sagte daraus: 5ki» bedeutet augenscheinlich, dah. tornn die Regent- «chaft Ihre Warnung« nicht berücksichtigt. Sie Ihrerseits die Möglichkeit seh«, auf di« Regent­schaft keine Rücksicht zu nehm«. Ged«!«: Sie in dies«: Fall Prinz 5arol zurückzuru- f»n? Rian tu erwiderte twrouf: Ich kann Ihn« schon jetzt sag«, dah wir uns In einem solch« Falle vollkommen frei bewegen, wenn wir es in Metern Falle für richtig er­acht«. an den Prinz« Saro»' zu appellier« oder die Republik auszurus«

Sine Attacke ManinS.

Bukarest 23. Dez. iWollf.) (Prlvatmel- dung des WtB.) Anlählich einer Auseinander- setzung mit dem Iustizminlfter Kopesco be­gann Manlu einen scharfen ?f i: g r 11, gegen d I e Regierung. <3r erklärte Im Hamen der Rationalen Bauernpartei, die Re­gierung besitze nicht das Vertrauen der Wühlerfchast. Die Oppositionsblätter be­haupten, diele» Vorgeb« fei der Anfang eines Feldzuge» zum Sturz der Re­gierung^ Die halbamtliche Prelle betont, bah Nch Ihre Regierung völlig sicher fühle

Das Parlament hat das Haushaltsgesetz ver­abschiedet und sich nach einem Vertrauens-

nähernd 2 Milliarden gegen 2,2 Milliarden Im Jahre 191213. wobei Die Industrieobligation« des Dawesdlanes an dieser Stelle außer Bei rächt bleib« sollen, da sie unter die Dawesoerpflich­tung« fallen viele zwei Milliarden Jini«, dir Deutschland jetzt schon aufzubring« hat, machen bereits mehr al» neun Iedntel der Last aus. die da» Vorknegsdeutschland jährllch zu tragen hatte, obwohl damals die Gesamtverfchuldung. wie oben erwähnt, mehr als bas Doppelte der heutigen Ge'amkoerfchuldung betrug. Oinen ernsten Sha- r öfter gewinnen diese diff em. w«n man da,zu die Reparationszahlungen mit 25 Mil- Harb« nom Rormasjahre ab in Rechnung stellt, fite jährlich« Zinsverpslichtungen werb« also bereits vom nüchst« Jahre an nicht weniger al» 43 Milliarden betragen gegenüber rund 21 Mil-

Jiarben vor b«: Kriege

In Dm vorgenannt« Zahlen ist die kurz­fristige Derschuldung. besonders also auch tne kurzfrilnge Verschuldung an da» Au»land. nicht entoaUm Die letztere spielt aber vor allem. Da sie ebenfalls bedeutend Ist. eine unangenehme Rolle. Schon in normal« Zeit«, vor dem

Sin KeichSkommiffar im oberschlefischen Gchulkonflitt.

Berlin, 24. fie». (TU ) D«e ein DtorgendlaU erfährt, hat Keglerung,Präsident Dr Büdding (Dtartenmerber) bw Speztalaustrag von der Regie rung erhallen, als Kelchs- und 31 e a I» I o m miffar Im Haag den o d e r f ch l e s I f ch e n Tchulkonslfkt zum Huetrog zu bring«.

Aus aller Wett.

Die Nutetteetzootskataftrophe ie flwrrfte.

Reuyork. 23. Dez. WT2.) Da jede Hoffnung, an Bord des untergegangceen S. 4 könnten sich noch lleberlebebe bei «den. auf» gegeben wurde, arbeit« jetzt RettungSbootu an den Vorbereitungen zur Hebung des ge­sunkenen Bootes. Alan nimmt jedoch all- gemein an, tast es vor dem Früh'.Ina unmöglich fein nirb. die Hebung zu bewerkstel!:gen. Die öffentilche Meinung fängt an. das Hcrt -.:en des Marinedepartements * . 3?-

regung im ganzen Lande hat eine» Der­artigen Brad erreicht, daß sie sich nur Dann leg« wirb, tomn der gesamte Fragenkomp'.er der Sicherheit der llr.ierieebeoie nächstens 'm Kongrest gründlich erörtert wird

wieder regdmäfy.gcc tz.sendahewerietze.

Die Orfiarung für die zu geringe Rentabili­tät ist vor allem in folgenden Faktor« zu suchen. Die deutsche Steuerlast ist von 4.9 Mtll^rden im 3abrt 1913/14 auf annähernd 13 Milliard« Im Jahre 1927 23 aestiegen. Auch die sozialen Lasten sind Überftetcert worden. Während vor dem Kriege Der Sozialetat 14 Milliard« betrug, ist er gegenwärtig aus 4.7 Milliard« angewachsen. Ferner Ist Die Höhe her Verkehrstarife, die sich ungünstig für unsere Wirtschaft auswirit. Hüll man sich die vorgenannt« ^ahl« vor Rügen, fo ist es nur zu begreiflid), dah sich die R«tadllität unserer wirtschaftlichen Unterneh­mungen im Durchschallt um 30 Prozent ver­schlechtert Hai.

Sine au-reichende Rentabilität ist jedoch die Vorausletzuna für eine neue Kapitalbil- Dung und Damit für eine endgültige Gesundung unserer Wirtschaft. D e Möglichkeit« einer Besse­rung liegen nun durchaus auf politischem Gebiet, aber nicht nur in der Poltl.k des Reiches, Der Länder und Gemeinden, sondern auch in Den wirtschaftspolitischen Maßnahmen her Wirtschaft selbst. Der R.'ichsverband hat hie Richtlinien dieser Wirtschaftspolitik in seinen Verösf«tlichung« ber letzten Jahre klar herausaearbeitet. Wir rnüffen in stärkerem Blaße als bisher dem inneren Markt unsere Aus- merifamleit zuwend«. Je gefestigter der Vinn«- markt, desto größer sind Die Aussuhrmöalich- ttilen. auf die wir angesichts unserer w:rtlchaft- lich« Desamtlage unbedingt angewiesen sind. Für Den Gkport aber ist in erster Linie der Grundsatz der Qualitätsarbeit von größter Wichtigkeit. Die diesjährige M-tgliederorrfamm- lung des ReichSverbandes in . anksun a. M. hatte daher diese Frage In den Mittelpunkt ihrer Skvrterung« gestellt. Im Grunde Ist biefa» Prinzip Der Ke« aller Probleme von Konzen­tration und Rationalisierung. Unsere Wirtschaft, die nach dem Kriege neben Land und Leut« auch ihre Kavllalbafts verlor« hatte, ist auch beute noch auf die Aufnahme ausländischer Rn- leih« angewiesen. Diele Verschuldung Dari aber nur fo weit führ« als die Finf« und Rück­zahlung« gewahr.»t-tet find. Die Dren,en ber Verlbuldung werd« desto weiter fein, je mehr es gelingt, durch Ausfuhr möglichst hoch­wertiger. dabei aber preiswerter Wat« hte not­wendig« Gegenwerte zu fchaffen und durch Steigerung der Gigenproduktion zur öenfuna der Sinfuhr Devisen zu f Daren. Von seit« Der Regierung aber wird eint gründ­liche Finanz- und Verwaltung»» r e s o r m die Bestrebung« der Win'chaft unter» stütz« müssen.

welche der Wirischast die Möglichkell gewährt, auü* eigener Krast Kapital anzureichern. Daß unter Den aegenwürtigen Verhältniss« da­von keine Rede fein kann, das ist gerade in btt Tagung des Reichsverbandes der Deutschen In­dustrie von Den verschiedenen Reserent« nach­haltig zum Au-druck gebracht worden. Dieser Umstand off«bart sich vor allem auch In Der ungenügenden Rentabilität Der indu­striell« Unternehmung«.

Von 850 Aktiengesellschaft« hab« im Jahre 1926,27 300 überhaupt keine Dividende ausge­schüttet: also mehr als ein Drittel, näm­lich 36,4 Prozent, blieb ohne Gewinn. Von h« Gesellschaften de» Bergbaus und der Schwer­industrie könnt« von 157 Desettschalt« 61. also 39 Prozent, keine Dividende verteil« und von Der verarbeitend« Industrie von 473 Gesell­schaft« 217, also 46 Prozent. Bei Der Gruppe Handel und Verkehr lag« die Dinae erfreulicher­weise wesentlich günstiger. Hier blieben von 220 Gesellschast« 31, also nur 14 Prozent, ohne Rente. Die Delamthurchschnif.-divtdende der 850 an Der Berliner Börse notierten Aktiengesell­schaft« betrug 1926: 6,88 Prozent, gegenübel 10.02 Prozent im Jahre 1013, ist also um an­nähernd ein Drittel gesunken. Hiernach wird niemand d« erheblich« Rückgang der Rentabili­tät Der Industrie leugn« form«. Denn auch zu hoff« und zu erwarten ist, Daß Die Rentabili­tät sich fchon im lausend« Iah^. infolge Der Konjunktur bessern wird, so möchte ich nicht

Run sind unter der Herrschaft ^>es Kapltalls» mu» bedeutende Volk-Wirt chaf t« ohne Innere Verschuldung überhaupt nicht, ohne nennenswerte äußere Verschulduna nur in Ausnahmeiäll« denkbar. Bine gewisse innere und äußere Ver­schuldung gibt Daher grundsätzlich noch fein« An­laß zu Irgendwelcher Heloryni». Der Gharakter der gegenwärtigen De'an-t chu'D.n'ast Deut ch» land- im Inlanoe wie im Auslände, Aumal ihre überaus schnelle Steigerung allein in Den letzt« vier Jahren, und Die infolge des hohen Fin-fuße- Damit verbundene groß« Zinsen» l a st . vermehrt um Die getoalhg« Verpslichtun» a« auf Gründ de- DaweSpkane». läßt mich aller» ding- mit einer gewiss« Besorgnis in die Zukunst bilden.

Ich habe daher in meinem Ueberdlick über unsere Wirtschaftslage. Den ich als Vorsitzender des ReichSverbandes her Deut ch« Industrie auf seiner Tagung in Frankfurt gegeb« habe. Dem Verschuldung-Problem besondere Aufmcrksamkeit gewidmet. Die Anleiheaufnahme im Inlande allein rnltbeeinslußt frellich durch das ötn» ström« von Ausland-kapital - war nach Den neuesten Berechnung« Im F.nanziahre 1926 192? nominell um 46 Prozent höher als im Vierteljahre-durchschnitt 190713, unter Berück­sichtigung Der Gcldentwertung als Kaufkraft un­gefähr eb«so groß wie vor Item Kriege. Die aefamte Srnifslonstätigkeit einlch.ießlich der Au-- land-anleihen, war im Zinanziahre 1926 -1927 nominell ungefähr doppelt so groß wie in der Vorkriegszeit. Insgesamt betau en sich Die neu« Emission« an festverzinslich« Wert« In Der Zeit von Anfang 1924 bi» März 1927, also in den letzten Drei Jahr«, auf rund 10 Milliarden Mark.

Zusammengerechnet bezifferte sich am 1 April d. I. Der Betrag Der inländisch« Schuldverfchrei- buna« aus etwa 6 Mllliard« Mark, her Der ausländisch« auf 4 Milliarkten Mari, zusammen also 10 Milliarkten Mari. Die Tatsache. Daß Dafl AufllanD uns 4 Milliarkten Kredit gab, ist ein Beweifl Dafür, Daß es Vertrauen zu unserer Wirtschaft hat, und Dafl mit Recht. Rechnet man ui hie'er starken Aeuverfchuldung noch die Aus- wertungSfchulkten hinzu, so gelangt man zu fot» gmh« verbrieften Kapitalflverlchuldung-fumm«.

192627 1912-13

Milliarden Mill:arkten

Reich Länder und Kommunen Schuldverschreibung« von Kreditanstalten .......

Schuldverschreibung« von In­dustrie. Handel und Verkehr Zu lamm«

Das ist zwar nur die Hälfte tter Kapitalver- schulbung vor Dem Kriege. Man muß jedoch be­rücksichtige:^ Daß Die Borkrieg-schulh im Laufe von Dezennien. Die Rachkriegflschuld abgefehen von den Aufwertung-schuld«, die eine Sonder­stellung einnehm« innerhalb Der letz­ten vier Jahre entftanDcn sind Be­sonders schwer wirkt sich infolge der hohen Zin­sen Die Schuldenlast der Landwirtschaft aus. obgleich sie zur Zelt noch um 25 bis 30 Prozent niedriger als vor Dem Kriege ist. Unter öinbe- Alebung Der Auswertungflschulden und Renten­bankbelastung beträgt sie gegenwärtig etwa neun Milliard«, gegen 12 6tfl 14 Milliard« vor dem Kriege.

Rechnei man nun die Zinsenlast für die verschieden« Gruppen der Wirtschaft aufl und summiert Die fich ergebenDen Beträge, so ergibt sich somit eine Desamtjahreszinf«Iast Deutsch»

Borah rum französischen Vorschlag eines Zriedenspattes.

Washington, 24. Dez. <WTB Funllpr.j Der Vorsitz«d« de» S«at»au»schulleS für aus­wärtige Angelegenheiten, Senator Borah. er» körte zu Briand » Vor'-lag einet Vertra­ge» zur Aecht ung jeden Krieges zwi­lchen Frankreich und d« Vereinigten Staaten, es «rpsehle sich vielleicht. Brianb darum zu ersuchen, kten Gelturrgsbereich des Ver­trage- zu erweitern, so daß auch andere Machte daran teilnehm«. Senator Borah fchluL vor. daß die Her einigten Staaten Be­sprechung« einleit«, um gleutzze tige Verträge mit Großbritannien, Frankreich und Italien vorzubereit«. In gut unterrichtet« Kreis« glaubt man jedoch nicht, daß große Aussicht« für eine Annahme Der Vorschläge BorahS besteh«.

Oer französische Militarismus.

Pari», 23. Dez (DB) Die Kammer setzte heute vormittag die Beratung des B e f r u 11 e rungegefehe» fort. Kommunistische und zum Teil sozial Ist Iche Abgeordnete stellten eine Kelhe von nbdnberungeantrdgen, die besonder» eine Her­absetzung der Dien ftfleit für verhei­ratete und Familienväter au» finanziellen und sozialen Gründ« betraf. Die meisten dieser Abänderungsanträge wurden aus Antrag de» Kriegs- Minister» abgelehnt.

Frankreich ist für neue Verträge in Persien.

Oo n Den, 24. Dez. C®IB. Funkspruch ) Time»' beruhtet au» Teheran Die französische Gesandt- schast hat der persischen Regierung mltflelellt, dah Frankreich grundsätzlich bereit sei. der Aus- dedung der sranzöfischen Kapitula- tationen in Persien zuzustimmen und neue Verträge abzuschließen.

Infolge das Xauaxtterfl unff des damit rerbund«« Au'hör«» der Bereitung b>r Bahn­körper. die in d« letzt« Tag« kten Gll«bahn- tteriebt sehr stark beenden und Beripätunge» }um Tell von mehreren Stunden bertorgeru <n hatte, konnte sich der Gisenbahnverkehr von und nach Berlin am .Freilag früh wieder z:emlich rrgelmätyg abwickeln. Rur ein­zelne von kten in Berlin eintteltenD« Zug n betten Verspätungen, die aber nicht übet 50 Minuten hlnausaingen. fiageg« tra en die gtv- ß« international« Züge In den gestrig« 3Cber.fr» stund« noch mit mehrstündig« Verspätung« hier ein. so der Baseler F»D»Jug mit 2 Stund« 7 Minut«. Der Baseler D-3ug mit einer Stunde 42 Minuten und der Wiener D- den 25 Minuten. Die an elnwhm Sfeiten auf» getretenen Störung« Der Signatenrt<$tungen durch Bereifung konnten überall sofort be­hoben werd«

Opfer der Kälte

Sie au» KybnIk iOderschlesiens eintetffenbe ihner berichten, sind t toUegen aus

Oderschlrsien wahrend einer neunftünhiaen Fahri aus einem Güterzuge auf der Strecke Kattowttz Warschau erfroren. Die drei Öttenbabner sind unter der Wirkung der Kälte eingeschlas« und sanden so den Tob.

Schnelle» Steig« der Mosel.

Rach einer Meldung Der 'THocgenMätNr aus Trier Ist infolge der etng. 'rvt nm Schnee­schmelze Die Mosel von 45 3*ntimetet auf 2.42 Meter gest legen. Der Fiutz steigt

123

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