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tlafhe Xüre hielt er bamt Ansichtskarten
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Äranfbrtt selbst sieht.
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Lpiclplau der Hranrfurtcr Theater.
22 Uhr Dorothea A
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Schsi «blich lei noch herauf hing«ioi.-s.m. datz bie ärz.liche Wissenschaft tm Dettenlny zu früheren Zeilen heute t>a* Sieb.r tm allgemeinen n cht ' ' " sondern Un Fieber einen wert-
enoflen tm Kamps gegen die
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tt uns auch befeind hab heb unter der l&umtaen Kundschaft eine grcA* Zahl non 'ikdonen be- hnbet die durchaus in ber Sage sind, »btt* Zahlungsverpflichtungen nachzukommcn.
•• Qin verbilligte» Straßenbahn» IRpnattabonnement für ^erfenen. bie sich
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•• Weihnachtsfeier der Gewerbe- unb Maschinenbau schule. Die vereinigten Schüler ber Hochbau». Schreiner». Maler- und kunstgewerblichen Abteilungen ber hiesigen bewerbe- unb Maschinenbauschule hi ltrn am Mitt- tovchabend im Kath DereinShaus eine stimmungsvolle WeihnachtLseier ab AIS etnlettenbe« Musikstück spielte die Kapelle Weller In ansprechenber Weise die .TIN.-ibnad t»-Cup.rtüre“ von Sil en berg. Dan* hielt ber Vertreter des Schüler-Au-fchulles Krüger eine packende Ansprache. Sr begrüfrt« bic zahlreich erschienenen Gäste. insbesondere den Tkrtreter ber Stadt Dietzen. Bürger meister Dr 6 c 16 , unb den Vor- Itöcnben deS Kuratoriums ber Schule. Oberstudien rat Pros. Dr. Krausmüller. Mit besonderer Sxnibe wies der Aedner aus das herzliche Verhältnis hin das zwilchen der Lehrerschaft der Anstalt und ihren Schülern besteht und das sich in beredter Weise darin zeigte daß das gesamte Lehrerkollegium an der Spitze der Direktor. Dipl.-^ng Dr. Bünning». zu der Veranstaltung erschienen War. Vach dem gemeinsamen Gesang des Liedes -O, du fröhliche. 0. du selige, gnadenbringen de Weihnachtszeit" spielte die Kapelle die Ouvertüre zur Oper .3ann>a" von Herold. Hierauf sangen zwei Mitglieder des Gesangvereins .Heiterkeit in eindrucksvoller Weise das Duett Lebensansang — Lebensende" von Mielke. Vach einem Weiteren Musikvvrtrag folgte bei humoristisch« Terzett .In ber falschen »tage* von Venker. das ebenfalls von Mitgliedern der .Heiterkeit" sehr sich« und flott gelungen wurde Hierauf spielte bie I Kapelle die Fantasie aus ber Op .Der Vogel- Händler" von Zeller Schauspiel« Grabe trug alsdann als Einlage .DaS Herenlied" von E. v Wildenbruch in lehr lvirkungsvvller Weise vor Vach der Paul« zeigten bte schon erwähnten Kräfte des Gesangvereins .Heiterkeit" nochmals ihr g rohes Können in dem flotten Spiel der Operette .Ter wUbe Horst" von H Klommt und D. Sand« Hi «auf bracht« das Ü hristkind jedem Lehr« ein« Hnnlae Weihnachtsaab« mit ent- 'prechendem Knittelvers. Oine D«lofung beendete den ersten Teil des reichhaltigen Programms. Danach wurde noch in ausgiebigst« Weil« von jung und alt das Tanzbein geschwungen.
(Wdlere cokalnachrichten im 3. Blatt)
heruntergeschüttelt wird
Ms Ort der Messung wadle man bei Envach- Irnrn zweckmätzig die Achselhöhle. Der Quecksilberteil des Thermometer« wird dabei in die vorher vom Schweitz gereinigte Achselhöhle eingelegt und durch leichtes Andrücken des Armes an die Brust in der Achselhöhle sestgehalten. 3m allgemeinen m ht man so 5 Minuten lang unb liest bann bie Temperatur ab. Bei Kindern, die besonders unruhig find, und da« Ibernomcter in btt Achselhöhle schlecht halten, ist es '-eckmätzig. die Messung im Xtet vor,u nehmen b rch Ein
führung des Thermometers etwa 1 bis 2 Zentimeter hei in die Asteröffnung Dabei mut aber unbedingt das Thermometer durch die Mutter ober Pflegerin während ber ganzen 5 Minuten dauern den Messung in der I terbtln^ng mit ber Hand festgehalten enb nach beendet« Weisung herausg<zogen w«den. damit nicht durch bie Unruhe und durch ungeschickte Bewegungen des kranken Ktnbe« das Thermometer t«br.4)l und in den Darm heraufruticht. Wichtig zu Wisse« ist, datz bte *3lt«temp«rdtur normalerweise ein halbes Grad mehr beträgt als die Achfelhöhlen- tempcraiur Die noch vielfach geübte Temperatur- Messung ist wegen b« Zerbrechlichkeit b s Thermometers und aus hygienisch« Gründen nicht zu empfehlen
Da im Fieber. Wie in gefunden Tagen di« Temperatur am Morgen verhält,, ismätzig am niedrigsten und b« späten Lachmitt'gSstunden am höchsten ist. so enpsiehU sich »w imal ac Messung, morgen« nach tK n Erw ichen und nachmittags zwilchen 5 und 6 Ubr. Die regel- mässige Beobachtpn 1 des Sieb rs ist für bn Arzt oft ein wicht ges Hilf sm tief für bi> Srk nnung und Beurteilung d« verfchiebensten Krankheiten. Auch kann ; B eine FeststeNui nur leicht«, üb« das gewöhnüche Mast hinaus 1 hend r Tem- t>«a!ur,4)tojnfungm im Zusammenhang mit an- luren Brranb.Tung-n fftr das Vorh.ndms in unb tnc rech zeitig« Erkennung eines beginnenden Lungen pibenkat irrhs von der alltrgrötzten Bedeutung lein. Bisweilen Wirb d« Verdacht aus eine Malanaerkr-nlung zunächst nur d^rch Nm Aust re: en d« charaktrrlsti chtn Fjeder^chwatikung «weck» und dann auf bi« daraufhin vorgenom- menc Blutuntersuch mg das vorh« unklare Krank
bald sein Geschick
"ErmätzigungberLohnsteuer Durch bas Gesetz zur venderung des Einkommensteuer» gesehe. vom 22 Dezember 1925 wird die Lohnsteuer mit Wirkung vom I Januar 1928 ab «rmStzigk Di« ckrmöstigung besteht darin, dost sich ber nach den bis» hfrigen Borschnsten berechnete Steuerabzug t>om Arbeitslohn um 15 v ch errnähigt. höchsten» aber um 2 Mark monatlich. 0,50 Mark wöchentlich. <1,10 Mark täglich und 0,30 Mark bei ber Entlohnung für |e zwei angesanaene ober volle Hrbeit»|tunben. Autzerdem ist die Kleinbetragegrcnzr, bi» zu ber 6teuerah jufl»beträge nicht erhoben werben, aus 1 Mark monatlich unb aus 0.25 Mark wöchentlich
verböte 1 klingelte «t. Al« bie Hausfrau das Türsensterchen öffnete, sagte er bringend „Machen Cie nur auf. ich bringe Geld!" Durch die gt- Sin unb r war
Der menschliche Kcrr« zeigt in gesundem Zustand« stets « ne gleichbleibende und im Lauf« des Tages nut um wenige Zehntel Grad« 'dbu^an- tmb« lambetotur Dani autzetordenUich einen Aegulierungsvc-rrichtunger. behält er dies« auch gegenüber allen autzeren Kälte- unb Hltzeein- tlüflen bei. Tritt inbeVen em« Erkranku g ««- sterer Art aus. so leid«! meist auch dies« .Rcgu- lierungsMechanismus unb e# stellt sich bet du- stanb ein. den man gemeinhin als .Fieber" au bezeichnen pflegt Wenn auch das Wesen des Hiebet« MissenIchafUich noch nicht etnwanb'tti erforscht ist. so willen wir doch datz es sich dabei nicht um eine vermehrt« l£-arnwbilbung. 1enb«m . telmebr um eine verminderte Wärmeabgabe sowie gleichzeitig um tiefgreifende Störungen tm getarnten Körpersto'sLechle! handelt.
Ms normale Temperatur des Erwachsenen gelten 36b bis 37^ Grad Selsius. doch kommen auch unterhalb dieser Grenzen liegende Temperaturen bei völlig gesunden, ab« meist schwächlichen Menschen vor. Die Fiebermessung ersvlgi heutzutage mit den überall käuflichen Fieberthermometern die den Hamen Maiimumthermv- Meter ober l!linulcntbcr nc>!"eicr führen. Sie sind so eingerichtet datz sie auf dem leweil« höchst erreichte i Würmerunkt stehen bleiben, stimmt man also eine Messung vor. so mutz jedesmal durch ein« kurze kräftige. Ifclagartig« Bewegung des Thermometers dafür gesorgt werden, dast bie Quecksilbersäule mindestens bis aus 36 Grad
schuldig gesprochen.
Wiefccncr TSochenmarktpreise.
Es kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt I Butt« 200 bis 210, Matte 35 bis 40. Kose (10 S ücki 60 bis 140. Wirlina 18 bis 20. Weitz- kraut 15 bis 20. Vvtkraut 18 bis 20. gelbe Vüben 10 bi« 15. rote Vüben 10 bi« 15. Spinat 35 bis 40. Unter-Kohlrabi 10 bis 12. Grünkohl 25. Aosenkohl 40 bis 50. Feldsalat 100 bis 150. Kwiebeln 15 bis 20. Meerrettich 40 bis 80. Schwarzwurzeln 40 bis 60. Kartoffeln 4*/« bis 5. Siebtel 10 bis 20. Dirnen 10 bis 15. junge Hähne 90 bi« 110 Suppenhühn« 100 bi« 120, Gänse 90 bis 120. Vüss« 50 bis 90 Ps das Pfunde 61« 19 bis 22. Blumenkohl 60 bis 140. Salat 40. End-.vien 10 bis 25. Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 15. Sellerie 10 bis 50 Pf das Stück.
Bornotizen.
— Tageskalender f ü r Samstag Lichllpielhau«. Bahnhosstrahe: ..Der Plärrer von Kirchseld".
— Tageskalender für Sonntag (1. Weihnachtsseiertaa)^ Stadttheattr: b Uhr. ..Das Kätchen von Heilbronn" (Ende gegen 8' , Uhri. - Männ«»Turnvereine 6 Uhr. Turnhalle tOswaldsgarten). Deihnachtsse.«. — Gesargverein ^Harmonie-Gemütlichkeit": 8 Uhr . LiebigShkhe". Wnhnachts!ei«. — Ehemaliger 116«: 8 Uhr. 6-a!« Leib. Weihnachtsfeier — Ehemalige Leib gar di st en: 7* , Uhr Ixt Steck (Hammstrttzel. Famillenadend — Lichtspielhaus. Babnbo«st raste . Der Psa«« von Kirchseld". — Bstoria-Lichtsptele ..Das Zeichen des Zorrv".
- Tageskalenber für Montag (2. Weihnachtsfeiertag). Stadnhea'er 5 Uhr i.achm. Peterchens Monliahrt" «Ende gegen 7JO Lchr). — Bauersch« Gesangverein: 3 Uhr nachm.. Oak ßetb. Kinkxrlxjcherung 7 JO Uhr, Weihnachtsfeier. — Gesangverein ..Heiterkeit" 4 Uhr nachm.. ^Liebigshöhe'. De-.h- nachtsseier. — Verband reifend« Kaufleute Deutschlands 8 Uhr Seltionslolal. Weihnacht«- ’cier. — Gesangverein ^Liederkranz": Abends. Gasthaus Boll«. Weihnachtsfeier — 2 f B I 8 Uhr. ^Schützenhaus Weihnachtsfeier. — Die- tz«.er Vadsahrer.Verein 1885: 8 Uhr, ..Hel't'ch« Hof". Weihnachtsfeier. — Kutsch«-2«etn | 8 Uhr Saalbau Sau«. Weihnachtsfeier. ■— | Lichtspielhaus Bahnhofstratze: .Da« H«irat«nest.
Astoria-Lichtspiele „Der Sohn des Scherch"
•• Schietzen und Feuerwerkskörper. Som Polizeiarnt wird mitgeteiU: Das Schiesten und bae flbbrenntn van Feuerwerkskörvern innerhalb ber Stroben unb Hofreiten der Stabt ist verboten. Zuwiderhandlungen sind in den Paragraphen 367 und 36' KSt« mit Seid ober Haststrosen bedroht Ss wird auch hingewiesen auf bie einen« btto"ar> ?eit von Eltern. Vormündern und sonstigen Zer» ionen, die e« an der nötigen Bkoull'cht gung der unter ihrer Obhut stehenden Kinder unb sonstigen Sflepcbcfohlenen fehlen lasten.
" Aechnungen b « zah 1 enl Di* Hand- toersOka-tim«.A«benstelle für bie Kreise G'«hen. Alsfeld und Lauterbach. Sch Giehen. teilt un« folgende« mit. Di« zahlreichen Klagen aus Hand» w«k«kreisen über bie Zunahme des Vvrg- unwc<en« veranlassen un« an das Publikum das dringende Ersuchen zu richten, ausstehende Forderungen d« Handwerker möglichst noch vor Jahresende *u begleichen, damit bie Handwerk« auch in bie Lage versetzt Werden, den Anforderungen ihr« Lieferanten, bie am Jahresende abrechnen, gerecht zu werben. Wir verkennen nicht, datz das Dorgunweten zum groben Teil durch bie schlechte allgemeine Wirtschaftslage verursacht wirb, doch
bahern Der WniersporNug 4 Kla'sc .>runk» >uri a M O Verba Vern an 2t*. Dezember und zurück am 2 Januar 1928 fällt wegen ungenügender Beteil g-.mg aus
•• Vorn Gietzener Lei eh a 11 ev e r- ein. Die Le< balle bleibt am zweiten Weitz- nach «feicrtug Montag. 26 Deymb.*r gdd*'.-'««n. (Siehe heutige An zeiget»
•• E i n zubrlnglicher Hausierer. Aus unteren Les«kreife wird un« geschrieben: Ein besonders zudringlicher Haust«« treibt eben hier sein Wesen. Trotz einem von den Haus- bewohiifm. darunter einem Postzeiwachtme ster. unt«schnebenen Aushana .Bettlern. Hausierern und Gefchäfi-reisenben ist Klingeln und Eintritt
Fieber un- Kiebermessung
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Oie elektrische Beheizung her Giehener Gtraßenbahnwagen
Zu dem .Einaesandt' in Ar. 2S7 unseres Blattes in dem die elektrische B«h e i - tung ber Stratzenbahnwagen gefordert tmirb« wird uns aus Stadtverorbneterckretsen mitgetnlt datz b« Stabtv. Kur, , Wirtschaftliche 13«rdniaung) schon früh« wiederholt den Antrag gestelli hat. die Strasienbahnwigen ekek» risch zu beheizen Leid« hnb dies« Anträge -desmal. zuletzt vor einigro Wochen, von der Mehrheit des zuständigen Ausfckul'es abgeietznt ;nb di« Beheizung der Stratzenbahnwagen zu- ückgestellt worden. Stadtv Kurz hat ft#w ben Standpunkt »«treten, datz «in« gut beheizt« ioktnsch« ein« wesentlich stärkere Srcquen, auf- rllen werbe als «ine eiskalte, in der be,an2>ere rauen unb Kind« unmöglich gr5h«e ^tteckcn .'n« Gelatzr für Gefunddeit und Leben fahren ; unten. Di« ablehnende Haltung gegenüb «den Anträgen, bie anfangs auch von Der Stadtv«- rltung unb ber Leitung des Elektrizitätswerkes mgenommen wurde, begründete man damit, datz te St ratzenbahn ein ^fchuhdetrieb sei und bi« Strecken zu hin wären, um «ine elektrisch« De- Heizung zu rechllertigen. Aeu«dings hat stch ab« Die Leitung der Straßenbahn ebenfalls für bie Einführung der «leiirischen Beheizung erklärt. Ls ist dabei zu bemerken, datz für diesen .Zu- schutz-Detrieb- erst in b« jüngsten Stabtverord- netenfihur.g etwa «XX) Mark für Pllastersteine bewilligt wurden, fern« datz bie elektrische Be- B er Stratzenbahnwagen nur einen Xeil- 8000 Mark auSmachen würbe, denn izkorper von je 1 Kilowatt, bie füt einen Stratzenbahnwagen ausreichen- würden, kosten nut 160 Mark (je 40 Mark), auf welchen Preis bat Elektrizitätswerk noch einen beträchtlichen Aabatt
Opernhaus Sonntag. 25. Dezember, von 17.30 bi« nach 22.30 Uhr: Di« Meifterstng« von * Hümbetg. Montag 26.. von 15 bi« 17,30 Uhr Da« WeihnachtSst«rnlern: von 19 bi« nach 22 Uhr Die Wacht be« Schicksal« Dienstag. 27.. von 15^D bis 18 Uhr Da« Weihnachresternlein: von 20 bis 22.30 Uhr Ionny spielt aul. Mittwoch 28.. von 15 bi« 17.30 Uhr Da« Weih- nachtSsternlein: von 19 bi« 21 Uhr HLnsel und Gretel. Dvnner«tag. 29.. von 15 bi« 17,30 Ubt: Da« Weihnacht«sternlein, von 19 bi« 22,30 Uhr: Tannhäuser. Freitag. 30.. von 15 bis 1730 Uhr Da« Wc'hnacht-sternlein: von 19 30 bi« 22.30 Uhr Wiener Blut. LamStaa. 31.. von 15 bi« 17,30 Uhr Das We,hnachi«sternlcin. von 19 bi« 21.30 Uhr: 3oratt> spielt auf. Sonntag, 1. Januar, von 15 bi« 17JO Ubr: Da« Weih- nachtSsternlein: von 19 bi« nach 22 Uhr. Die Macht de« Schick'al«. Montag. 2.. von 15 bi« 17,30 Uhr. Da« Weihnacht«ste rnlein: von 19 bt«v 22 Uhr Die Iüdin. - Schauspielhaus. Sonntag. 25. Dezember von 20 bi« 22 Uhr Srottk. Montag. 26.. von 15 bi« gegen 18 Uhr: Da« Käthchen von Heilbronn, von 20 bi« nach 22,30 Uhr: Alt-Frankfurt. DienStag. 27.. von 23 bl« 22 Uhr: Der zerbrochene Ärugx bierau' George ®anbin. Mittwoch. 28.. von 193) bis nach ~ ann. Donnerstag,
kenbura 203, In Oderhesten 91 unb in Kh«inh«ssen 130. Die Nichtigke.ts. oder Ungültigkeitoerklarung der LHe wurde in 11 (1925 In 15) Fällen auvgejprv» rtirn. Die Ehescheidungen sind in den Städten viel bäullger al» auf dem Lande (Darmstadt-Stadt 74. Darmstadt Land 14. Kietzen 31 (11), Mainz 74 (11). Worm> 26 (4). Die meisten Ehen wurden nach einer Dauer von ubrr 2 bi» 5 Jahren (134) unb nach mehr al* 5 bb 10 Jahren (139) geschieden, vorher vnb nachher nehmen bie Ais fern stark ab. Del btn meisten dieser Etzen mar kein oder nur ein Kind vorhanden. Die Aahl ber geschiebenen Ehen ist etwa doppelt so groß bei den evangelischen Ehegatten al» bei katholischen 3n den meisten Fällen wurde bie «lag« auf Ehescheidiing von den Frauen angestrengt 3n 241 Fällen wurden bb Männer, In acht Fällen die Frauen und in 102 Fällen belbe Teile
machte noch unnütze Redensarten ukw mittelgrob und gut angezogen. Leider war der Polizeiwachtmeister nicht zur Steile, zunächst um zu. prüs«,. ob der Eintzrinaiing ülKr^aufi einen Haus,erschein hatte, um evtl, bft Einziehung desselben zu beantragen. Auch bürste Hau«sriebens- bruch vorliegen. Hvssentlich ereilt den Schuldigen
in der .' uuptausbildung für «uw' Berni wird in heutigen Bekanntmag»ung4teil vrrn der Direktion der Stratzendahn angekündigt. Man de-
29.. von 20 bi« 21.45
30.. von 19.30 bi« nach----
SamStag. 31.. von 19 bl« 21 Uhr: Srvttk.
Sonntag 1. Januar, von 15 bi« 17L0 Uhr: Sin hellerer Herr, von 20 bi« nach 22.30 Uhr
Schinderhanne«. Montag, 2., von 20 bi« 22
erhält. Di« Stromkofden mit 6 Ps. je Kilowattstunde. wie füt Vachtspeicher usw. emgesetzt. würden pro Stund« 24 PI «rg«ben. ein D«trag. der durch höher« Frequenz Im Handumdrehen hereingeholt sein würbe. Die Kosten der Installation. bie da« Elektrizitätswerk selbst aus» sühren könnte, würden auf keinen Fall höher sein al« bie Kosten ber Heizkörper so datz unter Berücksichtigung des Rabattes bie Anlage- festen je Wagen mit höchstens 200 Mark zu deziisern wären.
Noch btr wiederholten 'Ablehnung seine- nn- trage, hat ber etabiu. Kurz feine Neigung mehr, sich durch neue Anträge weitere Körbe von der Aus- schutzmehrheii geben zu lassen. Mir unb s'chcrstch mit un* die weitesten Kreise ber v'irgerichast sind aber ber Meinung, batz die Angelegenheit doch burch einen erneuten Antrag wieb^r oorgedracht werben sollte, denn in ber Tat ist eine Beheizung unserer Stratzenbahnwagen von so grotzer Dringlichkeit, bah man darüber wohl kein Wort mehr zu verlieren braucht. Mir hoffen, datz bie «etriebsdeputation der Einrichtung ber elektrischen Heizungsanlage in ben Stratzenbahnwagen sich nicht länger widersetzen wirb, tu mal ja auch bie Kosten wirNich nicht erjchui» temb sink».
Weilmachtsfeieni in den Kliniken.
Wie tn frührrm Jahren Io wurde auch diesmal am Mittwoch in der U n i v e rs i t ä t s- Vervenklinik ein« Weihnachtsfeier veranstaltet. 8U der sich di« Aerzte, Beamten und An- gestellten zufammenfanden. Unter bem^Weih- I nachtsbc-uin wurden gemeinsame Lieder gesungen, die mit Ehören des Männerge«angvereins Qlrltm" < Klein» Lin den) abweck/citen. Der 'Direktor der Klinik. Geh Medizinal rat Pros. Sommer. hieit eine zu Herzen gehende Anfprache. Von einem Patienten wurde im Hamen aller übrigen der Dank für die Veranstaltung aus- gesprochen. Die Darbietungen des Manner- gefangverein« .Arion- unter Leitung seines Dirigenten K. Ulcolai sanden, ebenis Wie em prächtiger Tenorfvlo des Herrn Syelmuller. ungeteilten Beifall. Auch für die (Jtw. »v» krantten Wurden in kleinerem Kre.se Ehriftbaume angezündet Oberarzt Dr. Schmidt Wies u.L I in aufmunternben Worten daraus hin. datz ttch Berate und Pflegepersonal vereint um bi« Heilung der Pflegebeioh'.enen bemühen müllen: im I Hinblick auf den strabi enden Weihnachtsbaum soll neue Hoffnung auf Besserung und H^lwP in ben Herzen der Kranken e ziehen. Datz der Abend in so harmonischer Weile verlies, legte 3cugnU ab für den guten Geist der Hilfe und Duldsamkeit, welcher in der Klinik tze-ttcht.
3n der Öhrenklinik oerfammelten sich am Mittwochabend bie Patienten unb bas gesamte Personal xu einer «eihnachttseier. Pfarrer Müller hielt eine zu Herzen gehende Ansprache Zwischen- durch ertönten bie lieben alten Deihnachlslieber.
I »etni Brüggemann erfreute mit einem fein oorgetragenen Gebicht. Ein „Weihnachtemürchen Hort gelpielt von ben Tlablxn der Öhrenklinik. fand grotzen AnNang Jedem Patienten unb a rt, ben Anaefteü.en wurde burd)Ueberrfidxingein«^i> nachtsgeschenke, eine Freude bereitet I^er Tireftor der flnfnlt Prof. Dr. Brüggemann dankte in -einer Ansprache allen, die zum guten Gelingen Der Feier beigetragen harten, unb wü^chtc allen etn froher Weidnachtrsest.
Die Weihnachtsfeier m der Eh, rurgt - schen Klinik an Dvnnersta -dend «rh eit -hre besondere Weihe durch bie Mitwirkung erm» aer Mufillreunde Vach dem wmemfam gelungenen Liede „CtiQe Vacht heilige W würbe eine Weitznachtsmufik für eine Singstimme Geige und Klavier zu Gehör gebracht. Fräulein Zander trug m-.t ihrem -arten Sopran alsbald bie recht« Weihnacht«stimmung m die aller Patienten unb Ifegestellres. Die Beglei» timg au’ der Violine und dem Klavrer lagen bei Hräulein Zimmer und Fräulem Fel ch- ncr in besten Händen. ernet Ansprache pon Pfarrer Müller wurden noch einig« schöne Musikstücke rorg«tragen. Wohl den H-tzcpunkt der ganzen Feier bildete di« Händellche Ar« für Sopran ..Er weid«t seine Herd« Vach
etn«m gemein'amen We-chn 2 ch: «gelang fanb ö« erhebend« Feier, bei der jedem von den Patenten und dem anwesenden Personal klein« Geschenke ausgehandigt werden konnten, ihr Ende.
Oie Ehescheidungen in Hessen.
3m Jahre 1926 sind in Hessen 424 Ehen gesihie» - 1 ben worben (404 im Jahre 1925). davon m ctar-
" Mciperprüsungen 1928 Der diesig« On»geu>erbev«rein hält für die M.-'f'.er» Prüfungen un Hrühjahr 1928 einen Vorb.ret- tungskurlu« ab. ber an Sonntagen vormittags und an Werktagen abend« in der Gewerbe sch ul« flatthnfet. ?lä!'cre» in der heutigen An,e.g«.
"Kein Wintersportzug nach Ober-
TBtfl.
ro,k >' Un*
1 im I
n Änne
tilge qnahenbnngenb« Weihnachtsztt^. und «psindet nicht, batz «S arm an Gebankengehalt » und datz die italienisch« Weis«, nach der man s singt doch anmut«! wi« eben enw Arie au« feier Italienischen Oper Luther« unb Gerhardts »uchtige g«5anftnt'.t’e von deutschem Geist« ge- rogent und in erhabener Melodtt einhergeh^de Deihnachillieder sind kaum Gemeingut geworden tnialb verstehen viel« nicht, datz nur der Deihaachten recht leiert, der an diesem Seste in« w.rd datz bur .*> bie .gnadenreich« Geburt Cefu". wie man rüber sagte, bl« Menschheit 1 Berbinbung mit den ewigen Mächten ge- *»mmen unb datz in 3du« der Heiland erschienen 1 ber alle, bi« mit ihm tn Verbindung treten litt Tro» Ära t unb gritixn erfüllt
Man redet * lei von der grotzen Freude vt« Weihnachten bringt, und redet damit gegen di« Wahrheit Am 24. und 25. Dezember ist da« stülldorn der »reub« oft so wenig über di« Beeid)beit ausgegossen, wie im harten, strenge« Dinier der Artz der Matur über der Landschast Liegt Auch an Weihnachten gibt es alte. v«r- Siamte Menschen, die von Tag zu lag mehr bie Kunst lernen müssen, zu verlieren wo« sie an Wertvollem besessen haben G« gibt Trauernde. I bie an Gräber denken, die jesti mit Schnee über- Vdt sind Berzweiselnde. die nirgendswo mehr Xat unb Hilf« sehen. Gebeugte, mit denen eine 3ulb au« vergangenen Tagen geht, alle Freude alle« Freiheitsgefühl dämpfend, es gibt weite Säle mit stöhnenden Kranken. Dennoch gibt es einen Weg um eur Freude zu gelangen. I5n findet der. der sich Mühe gibt, anderen Freude zu ma tzen. In der Zeit vor Weibnachten stehen alte Männer gern In Spielwarenläden. II« sehen sich die Baukasten, die Spiele, bic bölzemen Pferdchen an. gedenken der fernen Beit, da diele Gegenstände sie in Entzücken «erlegten. und wählen für di« Enkelkinder aus Ille Frauen machen Puppenkleider OTännet unb Frauen, bi« tm tätigen, bewegten Leden stehen lesen wieher di« Märchen der Brüder Grimm, den Aobinsvn Srufo« und d«n .Legten her Mohikaner-, oder sie wählen an den Strafen- ecken Shristbäume aus. um ben Kindern ihres Familien- unb Verwandten kreis es Freud« zu nachen Freude hat man auch, wenn man für cmen Erwachsenen etn Buch auswählt, da« seiner Eigenart entspricht Freude hat überhaupt der her dem anderen «inen Liebesdienst zu erweisen | fu4)t unb habet sich im voraus sreut. batz et U ben Augen be« anderen die Freud« wird auf- leu4)t«n sehen Voch sehr wenig ist unter ben beute Lebenden die Einsicht nerbfeitet. datz jeder verpflichtet ist. hem Vebenmenschen Freub« zu bereiten, und datz der. der ha« nicht tut, sich <!net schweren Vcr'cdlung schuldig macht.
Mit dem Geben von Geschenken ist es nicht irnug Wer sich flat macht, datz durch Jesu Geburt ein mächtiger Strom von Liebe unb •üte in die Welt gekommen ist der weitz. datz et >«m Vächsten mehr geben soll al« Dinge, die nan für Gelb kauft Paulu« schreibt bas einzig- irtlgc Wort .Eure Linbigkeit lasset kunb werden jflen Menschen Es ist schad«, datz da« Wort Lst,bigkeif aus ber heutigen deutschen Sprach« verschwunden ist e« ätdeutet so viel wie Güt«.
~ Freundlichkeit. Di« Menschen unserer Tag« ver'ügen über organisatorisch« B«sähigung. le haben mehr Berstündni« sür Politik al« ihre Väter aber c# fehlt ihnen bie Lindigkeit. 3n Den Häutern herrscht oft ein scharfer Ton, harte Worte werben mit harten Worten erwidert. Und gar im öffentlichen Leben kämpft man mit geschM'enen Waffen das tn der Gegenwart beliebte Wort .Kamps in ber schärfsten Form" lagt genug Lindigkeit sollen wir allen Menschen erweisen, nicht nur dem Standesgenollen. dem SamUiengliebe. hem Gesinnungsgenossen unb dem Parteifreund« sondern auch allen anderen, auch wen, sie un« .unsympathisch" sind Aus solcher Lindigkeit heraus wächst die rechte Weihnacht»- 'reude. B.
Aus her provinzialhauptsiadi.
• leben, be* U Dezember 1927
Weihnachten.
Kem andere« Fest der Ehttstentztt wird mtt he« Anteilnahme und in einem AuSmatz« ge» «tert wie das Weihnachffest. «b J^n «h txr «OnfimtKU -<rb '= J-j'
Eben Gehattes entleert wie dieses. Verrinsfest« letm brennenden Ehristbauw ^a^z enb ferfelung Xinbtrle cm mtt Deflamatmnen. 'hiaenbleTem mit Lheateraullührungen könnten *ne Schaden weg allen, wenn man an ihre »keile wieder die Lhristmatte der altrn <$«'1 'ne* würde Wir haben einen grotzen Schatz in Ivetdnachlsliebern aber viele von ihnen eichen mit ihrer Ge'uhfefel'gke t ihrer ventt- «miahtät. ihrer Flachheit bei weitem nicht an — Geoenstand des Festes heran


