do- ich tu wenigen 2«|hi *er Paris toetbe fRtflcn Brrnen.
Ein neuer Wellrekordversuch im Weilstreckenflug.
Pari». 23.Hoi. (SB.) Die beiden rronpfv sch«, flieget Lohe tmb B t g n al worben, wen» die Witterung es geftntwt. morgen oormtifig • Hirten, um den BdtrffDtt) im ßeitftri ?<nrtug alpe Zwischenlandung, Sen betormitid) Üiodbe rgh durch seinen Dyenfhin hält, m Richtung Tokio zu schlagen. Ltndbercch tat ^gesagt, dem Start beiz u wohnen
Die Nachsorschungei, nach Nungesser und Coli
Quebec, 23. Äai. lWB.) Der Gouverneur der Provinz Quebec antb morsen ein zweite» ylugzeua absenden, um in Neufundland nach dem UerblrW JUngefle« ‘ud^en w lassen. Der Apparat wird mit Leben»miNein für einen Wcmat. Zeiten. Schlitten, einem Boot und Medikamenten versehen werden. Vie Besatzung de» Ftog^ugs besteht au» drei Mann
Der Apparat Nungessers gefunden?
Load«*. 24.2!lal. (DIB. IonNoruch.) Di« Httotbs" weidet. Hot der Vamp er „Ollflrib" aus 4153 nördlicher Breite und 33, st westlicher C<hige einen Sdfoon« «csichtri. der mit dlNichcm ftur» Urf ond ein Flug,eng im Schlepptau batte. Do» Flugzeug trug allem llnichein nach 6k französischen Horben
Der Abschluß der weltwittschastskonfereuz.
Senf, 23. Mai. (STB) Die Weltwirtschaft» fonfertit) ist beute abend mit einer Schlußrede de» Präsidenten Itzcunis abgeschlossen worden. Dieser betonte, daß die Beseitigung der fltnöemtfi« de» Handels- und Wirtschaftsleben» mit dem doppelten Ziele der Belebung der Broduktion und der Wiederherstellung der Freiheit de» handel» gemeinsam vereinbarte internationale Maßnahmen notwendig macht. Wesentlich dabei sei, daß die Lander sofort die Maßnahmen zur Abschaffung bzw. Der Minderung der Zoll- mauern treffen. Ohne ein Gefühl de» vertrauen» in einen dauerhaften Frieden werbe es nicht möglich lein, sene Wohlfahrt wieder zu erreichen, die der heutigen Produktions'ähigkeil entspricht. Die Mik- glieder der Weit wir tjchajtvkonferenz seien durch An- nähme der Entschließungen eine moralische Der- pslichtung eingegangen, die feierlich verkündeten Grundsake zu propagieren und zu verteidigen. Die Weltwirtschastskonferenz hatte vorher den schwedischen Antrag über den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Wiederaufbau und R ü st u n a s - ausgaben, ferner die Einigungsform et des Der- bindungrausschuste» über Sowjetrußland und eine Entschließung über die Durchführung der aus der Stellungnahme der Weltwirtschaftskonferenz stch ergebenden Arbeiten angenommen. In der Gesamtabstimmung über da» vorliegende Entschlie- tzungomerk .-inschließlich der Berichte der drei chanpt- aussmüste für Handel, Industrie und Landwirtschaft und des oom Derbindungsausschuß ausgearbeiteten allgemeinen Teile» wurden unterEnthaltung der s o w s e t r u f f i s ch e n und der türkischen Delegierte nsamtliche Berichte und Ent- schließungen, die die Seltwirtschafttkonferenz genehmigt hat, angenommen und beschlossen, da» gesamte Material dem völkerbnndsrat zu überweisen.
Unzufriedenheit der Russen.
Gens. 23. 'JHai. lWTB.» Der Führer der sowj et russischen Delegation Ossins ki gab einen ileberblid über die Ergebnisse der Dirtschafts- konferenz. wobei er bedauerte, hast die russischen Anregungen nicht genügend berücksichtigt wurden. Die Konserenz habe durch ihre Arbeiten zur Stabilisierung und Konsolidierung de» kapitalistischen WirtschaftSfy- st em» beigetragen. Osiinski wies daraus btn, daß Sowjetrußlanb den Vorschlägen nicht hat jtuftImmen können, in denen verschiedene Organe des Völkerbundes mit der Durchführung bestimmter Ausgaben betraut werden .Wir Und“, so erklärte Offtnffi. .nicht Mitglied des Völkerbundes und wir haben nicht die Ab' bt. tn den Völkerbund einzutreten. Dir Önnen den Völkerbund nicht als ein Friedens Werkzeug ansehen und sind der Auffassung, daß der Völkerbund in feiner gegenwärtigen Form ein Werkzeug im Dien ft e der Herrs chenden Weltreiche ist und diesen oft a l s Schild für die Gewalttätigkeiten gegen schwächere Staaten dient."
Der Minderheitenschutz.
(hu wichtigerVrostramutynnkl dröBcrliner Völfrrbundökongrcsscö
Eigener Drahtberscht de» Gteßener Anzeiger»'
Verlln . 24 TR-iv Der am Heun gen Dienstag mit nicht össentlichen Kommis sivnsl rtzungen be- ainnend.' Weltkongreß der Völker- bundsliaen, zu dem etwa 300 Teilnehmer aus allen Teilen der 'Seit gemeldet sind, wird einige für den Vbikerbund selbst außerordentlich wichtige Fragen zu behandeln haben, bei denen es lich u a. um deutsche Minberheits- Interessen bandelt.
So gelangt bereits auf der Dienstaa-Sitzung nunmehr endltch die auf Wunsch der italienischen Liga für Völkerbund mehrfach vertagte Frage Südtirol zur Verhandlung, neben einem Ve- richt des deutschen Senators aus der Tschechoslowakei. Dr He dinget, über die gegenwärr.gr Lage der Staaten I o f e n. Auch Tn den Voll- Versammlungen stehen Minderheitsfragen im Vordergrund, so voc allem der Entwurf einer neuen Verfahrensordnung für Minderheitenklagen beim Sidcrbund. Dieter Ent ourf »st im vorigen Saht auf einer Tagung der We'.tverb indskvimn»s'»on in Salzburg angenommen trordrn and Regt nun der VoNversamm- lyng vor. leine Verwirklichung würbe gegenüber den b^hengen Arftande bedeutende Der- bei erungen btir g-n Wah.enb bisher ein Hnis- etilfllifd die Aufmerksamkeit des Aates auf eine Berie'img der Mindert eiten Verträge lenken konnte loli der Hat nunmehr verpf'.'chtet werden. gegen jede solche '1.-rl<r3imq «sicher Verträge > t»se zu gewähren .ferner f l bl Tidg lS- fcit. den Vö'.ketbundsra! mit dem aimderbetten- Ichutz zu befotten fttnfrig offen stehen
i) Allen Mitgliedern des Vöch efiirnbas.
b) jeder Gttett'chatt ober Korporation, die der betreffenden Minderheit angeböcl.
c) jedem ölfewlichen Organ und h*btr De- lell'chaft. die ihren WoEnlitz m dte be- tedigten Staaten hat und jedem Internationalen Organ, das sich nach 1e Statut rmt Minder-tttenftagen be'chtzttiat.
Btefcr hatte nur der lat bei Aecht. Minder he t enBag« m Gang M br.nfm. Wetter enthält der tramurf die lerdenmg. daß die Veweisausnahme in solchen Sachen nner- halb einer Höchstfrist von sechs Monaten zu beendigen sei dte Auflaac an den Hat. in Streitfällen Gutachten des Ständigen Gericht st- hoss antufotdem. öffentlich zu verhandel», alle Intervent Ionen in seinen Iahresbench« auf- lunebtncn u’ta. — also lauter Forderungen. die »ur S'chcr-^ng und Veschleunigung des Minder- hettenschutzes bienen.
Jin weiterer Antrag fordert t*r Ausdehnung der Minderheiten-Schutz- vertrüge auf alle Staaten. tn< nationale Min- derbeütn haben. Sief« Antrag geht von Hu- mänien aus. das sich dadurch benachteiligt fühlt. daß chm zusammen mit tim gen anderen Staaten Minderhettenverträg» auferlegt wurden, während solche z. V Italien nicht auferlegt wurden. Es iS also «in Antrag, der von Prestige- bedürfniffen vermeintlich . degradiert er“ Staaten diktiert ist. der aber deutschen Interessen, wie gerade in der Südtiroler Fr>.^> durchaus ent- oricht Die uptlgen Imrar betreffen andere *er,cnfiüibk als den Akinb-r?eiwirschmtz und find in der Hauptfach« bereits bekannt. Ob der Weltkongreß einen entscheidenden Einfluß auf dte Haltung des Völkerbundes In der be«onders heiklen Frage der minder bellen wirb ausüben können. bleibt abiutoarten Aber jedenfalls ist es beim steigenden Ansehen dieser Organlfatton durchaus wünschenswert, daß er die'er wicht, gen Frage mit allem Hochdruck «eine Auttnerstamkeit widmet
Das Wahlergebnis in Mecklenburg.
Keine Klärung der ParteiverßältNtsse.
Eigener Drnhtbericht des Gießener Anzeigers'.
Veriin. 24. Mai. Die Wahlen im Freistaate Mecklenburg-Schwerin haben keine Klärung der labilen HegierungSverchältnisle gebracht. Das Verhältnis der bisherigen Hegte» rungsparttten. Sozialdemokraten und Demokra- len. die mit ihren 22 Abgeordneten eine Minderheitsregierung darstellten, zu den übrigen Parteien hat sich nicht geändert. Bernet- kenSwert ist der starke Verlust der Völkischen und das Anwachsen der Wirtschaftspartei. die ihre Stimmenzahl mehr als verdoppeln konnte. Dieses Zeichen von einer gewissen Politikmüdigkeit sollte den politischen Parteien zu denken geben und sie sollten die Ursachen seftzustellen suchen, die Ne Abkehr weiter Kreise der Wählerschaft von den politischen Maffimen und die Zuwendung zu den wirtschaftlichen Momenten herbeigeführt haben. Wie sich die neue Regierung zusammensetzen wird, liegt vorläufig noch völlig im Dunkeln, und es wird wahrscheinlich langwieriger Vesprechungen unter den Parteien bedürfen, um überhaupt eine Regierung zu bilden. Ob es gelinat, eint Mehrheit» koalition zustande zu bringen ist mehr als fraglich, wahrscheinlich wird es bei der Minderyeitsregterung aus Sozialdemokraten und Demokraten verbleiben, die sich jeweils ihre Mehrheit suchen müßte. Hein rechnerisch genommen, würden allerdings die Parteien außer Der sozialdemokratischen und der kommunlstischen eine geringe Mehrheit darstellen, es ist aber mehr alS zweifelhaft, ob sich all diese Parteien unter einen Hut bringen lassen werden.
Die Koatttionspolitik des Zentrums.
Taö Ergebnis bc» Berliner Parteitages.
Eigener Drahtbcrichl des ..Gießener Anzeigers'.
Berlin, 24. Mai. Die Tagung be» preußischen Zentrums, die am Samstag und Sonntag In Berlin abgebalten wurde, Ist in politischen Kreisen mit einiger Spannung erwartet morden, weil man allgemein glaubte, daß von ihr bestimmte Hichtlinien für bi« Weiterentwicklung abgeleitet werden könnten. Das ist eine Enttäuschung gewesen. Die ganze 'Beratung staub auf keinem fehr hohen Aiveau. Eie war zudem schlecht besucht. DaS einzig« positive Ergebnis ist dies, daß das Zentrum nicht daran denkt — oder wenigstens vvr- l ä u s i g nicht daran denkt sich in Preußen um zu orientieren und nach dem Vorbild des HeicheS Anschluß nach rechts zu suchen. Ganz im Gegenteil. bei der doppelten Bindung mit den Deut!chnaiionalen im Heich und den Sozialdemokraten in Preußen fühlt bai Zentrum sich sehr wohl und bat keine Bettung, daran etwa» zu ändern. Allerdings steht auch der linke Flügel des Zentrums dte Entwicklung der Sozialdemokraten zu einer Immer schärferen Opposition mit einiger Sorg«, selbst Herr Wirth, der im übrigen von dem ganzen Parteitag toi- geschwiegen und mir ohne Namensnennung gerüffelt wurde, fürchtet mit Schrecken, daß durch dic Taktik der Sozialdemokraten dte gegenwärtige Hegicrungskvalltion hn Heich nur noch fester verankert wird.
Die Herbstmanöver der Neichswehr.
Berlin, 24. Mai. < Drahtrnttduna des ö X) Die Heeresleitung hat nunmehr, wie tmr erfahren, die Pläne für i*e kommenden Herbst» mnnöver im einzelnen fertiggestellt Manöver in größerem Stil werden nur von bet zweiten Division auSgefubrt. die zwischen dem 12. und 20. September auf der Insel Bügen und tnBcrpovimern stallstnden werden Boraus- lichtltch wird bei diesen Manövem Bei ch s - Präsident v Hindenburg persönlich |u- Rgcn sein Die erste Divifion hält Anfang ptember mir kleinere Hebungen hn Kreife von Friedland Heilsberg und Preußss<^Eylau ab Die dritte Dtvi«ion veranstaltet ficmert Hebungen etwa i» der Mitte des Cebtemher in Obcrf-MeTten und FrankfuN a. O Die vierte Dirnfion bat für den 13. dis 20. September Divisionsubungen zwckchen Lützen und Zeitz an- gesetzt Die fünft« »zu der auch JXß in 9' cf en grhoni und siebente Division unternehmen lediglich kleinere Hebungen auf ihren Truvvenübungsrlätzen und deren wäderer Um»
febuna. Bie sechste Dünfum fotwe die dritte xa nauened ■- rn * ton veranstalten schließlich Hebungen größeren Umfang» Ende September zwischen Paderborn. BrafcL Trmddburg und Xteber- ■astberg.
Die Neubauten der Post.
®imir vratztbericht des @w*fl*r Brplfrrs*
-erli». 24. Mai. t < bereit» ob d riet Stelle «gef -h tn>T trte Erhöhung der Gedsttz- r en der Bost wurde damit bcgn»E«k. daß die Bost im laufenden Bechnung-iU)re eiM außer- ordentlich hohr Summe für Heuboiten und Neuanschasfuna technischer Apparat« be.vttgt Die ferWeuinbe letemetl|i«- re ng 6«» 8» r ■ f p r t * ■ «fc« • * tW™ Keiche swingt vor allem die v«ttfche Keichrpoß $er Errichtung neuer Selbstanschlußämter. Darüber hinaus erfordert die völlige Umstellung de» Bost Verkehrs 'vwie die lastache. daß unter den gegrweömtrn *nf*htidN* brrbali- nisten der Bost Bkietsraume und Mietshäuser nicht mehr zur Dersüguna aeslelll werden, den Bau r«ich»eigenervebänd«. So werden im ganten Reiche int Zeit über 150 Poftneubauten aujy- führt, dte allein einen stostenaufwanb von 300 ®fl- ltonen Karl verursachen. 19 Millionen Mark muß außerdem die Bost für den Ä«u b a■ »o n D e - amtenwohnungen jährlich aufwenden. Alle Nefc Beträge stießen ndoch wieder der Onkiüne. dem ß an del und Gewerbe zu. An der Spitze der Bauten für die Dost sttht Barlin mit 22Nenbauleti. Bon den interestantesten und dedentenditen Boltnau- douten im Reich sind vor allem der Dau eine» reuen Grvßpc^tamt» m Bremen, ba* Bostamt in Hamburg, der Dau eine» neuen Boßfcheckamte» in Hannover und das neue Posttzau» m Magdeburg zu erwähnen.
Immerhin ist es erfreulich, daß dte Poft sich nunmehr entfcklosten bat den zum Teil außerordentlich veralteten Betrieb zu modernisieren. Gerade von feilen der Wirtschaft war aus diesem Grunde schon des öfteren vielfach in der Äidttunq interne- niert worden, daß die Post ihren Betrieb den modernen technischen Errungenschaften entsprechend Im Intereste der deutschen Wirtschast umorgomfhren soll. Vie Stichhaltigkeit der Gründe, die mit triefen Neubauten und Neuanschaffungen den geplanten Erhöhungen beigegeben wurden, haben wir bereit» eingehend an dieser Stell« erörtert und koimttn seinerzeit nicht umhin, die Frage aufzuwerfen, ob die geplante Erhöhung wirllich eine Mehrein* nähme erbringen würbe. Nach dem System unsere« Steuerwefen» in den letzten Jahren haben wir jedenfall» beobachten können, daß Senkungen allem eine Steigerung der Mehreinnahmen zu er- möglichen vermochten. Man dars gespannt sein, in- a> weit die Forderungen der Wirtschaft in dieser Hinsicht schließlich doch noch berücksichtigt werden.
Die Beamtenbeso düng.
Smc Aktion der Deutschen Yoirsparlei.
Berlin. 23. Mai (WTV.) Am 24. Mai hat sich der Bo tilgende der H eichst a «Fraktion der Deutschen Vvlkspartei, Heichsmimster a. 5>. Dr. Scholz, in Begleitung des Abgeordneten Morath zum Heichsmimster der Finanzen, Dr Köhler, begehen, um im Auftrag der volk-parteilichen Reick agsfeaktion die Forderung zu unterbreiten, die Besoldungsvorlage für die H ei chSbe ernten schäft den gesetzgebenden Körperschaften so zeitig vorzulegen, baß sie am 1. Juli In Kraft treten kann. Der Heichsfinanzminister Dr. Köhler er- stärte sich bereit, das Vorgetragene hn Kabinett zur Sprache zu bringen. Es ist zu erwarten, baß er nach dem TBi eben ufammenirttt des Heichstags eine bindende Erklärung des Heichskahinet t s bezüglich des v^eitpunktes, von dem an die erhöhte Besoldung gewährt werden soll, abgeben wird.
Die Zukunft des deutschen Weinbaues.
61. Gogrshaulen, 23. Mai. flUJ Der Wahikrcisverband Hetzen-Hastau-2valdeck-Wetzlar der Deutschen Demokralischetz Partei hielt feinen diesjährigen Parteitag m St. Goarshausen ab. Direktor Friedrich (Kassel) eröffnete die befonders aus Winzerkreifen gutbesuchte Petiammiung. Im Mittelpunk: der Beratunqen stand ein« Rebe de» Neichstagsabg. Pfarrer Korell au» Ober-Ingrl- heim in Nheindetzen über ..Vie Zukunft de» deut- fchen Weinbaues'. (Es fei notwendig, daß man sich in Deutschland auf di« Gewinnung guter Qualität» Dein« beschränke und gab an Hand statistischer Erhebungen einen Uederblick über di« Selbstkosten de» Weinbauer». An der Mosel betrügen die Selbstkosten für 100U Liter Wein 1350 Mark, am Niederrhein ledoch nur 700 Mark für Liter. Wenn wir nicht genügenden Zoll- schütz schaßen würden, seien unser« Wein« zu t«uer. Daran» ergeb« sich von selbst di« Unt«r- läge für die zukünftigen Zollvertrag»verhandlunj,en. E» sei «in Unrecht, daß sich di« Industrie gegenüber dem Weinbau m den Sorbergnmd stelle. Welch«
• x follte man mrn dem deutschen Weinbau und Deinhundel geben? Der ’Jtebner antwortet«: Pflanz« keinen Rotwein mehr, wenigsten» r«inm dünnen Rotwein von der Sorte der PorNiaieser, sondern allenfalls frühen und späten Burgunder Für da» ffljrtal möge die» bart sein, sei über die einzige richtig L«hr« au» der Vergangenheit, denn der deutsch« Rotwein sei für bi« rauer nicht zu halten Ferner forme Dem deutschen Weinbau nur durch eine scharse ttlltrfon- trolle geholfen werden Gegen die Weinponlcher fei mtt aller Streng« oorzugehen. Qualität und Preis« müßtrn unbedingt miteinander In Einklang gebracht werden. Di« Frna« der R e b • lau »bekämpf u na <ei wichtig. 6» f«t nötig, daß da» Reich mehr Mittel zur Seudrnbefömphing jur Verfügung stelle und daß man nur fotch« Reben pflainr. die große Widerstandsfähigkeit besäßen
Undurchsichtige Lage in Lhina.
Tie Kämpfe um Hai«kau
A a nla u. 23. Mat (Heuler.) Der Ober- befehlsbaber der roten Truppen von Hankau gab bekannt, daß «eine Ctrcittrtftr in drettägt- ger Schlacht Tßchanfav Slping und dal Gebiet links des Flußes H-^ngho eroberten, 8000 Sende töteten. S)00 Getangene machten und zahlreiche Geschütze Maschinen «Vehr« and Man t ton erbeuteten. Die roten Truppen verloren ZOO Mann Ihre Vorhut erreichte Tlchavst^kow am Flaf'c Talhafv TfchanasvNn scheint die Aachhut verstärk zu haben. He den rechten Flügel THchangfafscheks an greis und noch von Sun- hrcngfarq unterstützt wirb Smrkrnnnt'ang weicht
aber zurück unb ttzEtt das gdcsxte Äfenb^n- material von Hansau nach Peking mit stch
kann, da chm die Engländer bbt Bestellung m Lransveenntttek» verweigerten nicht schnell gen ug nachrucken. 3m übn- gee stell: der HavaO-BerrchterstuttWr fest, baß bä • ielretfeeg von Ha »kau immer enger »erbe und die Entsendung juparusch«, Bettärftmani nach Hanlau jebenfalls barou* hm- deute, daß die auMLnb fchen Mächte im Faü« da» Hunden an greifen würden. Die Sieg«, dH die Hanfmger Heg ter-na in der trrrxnj Honar- und links der EtfcTchahnstvr^ Kanwn-Hanla» errungen haben will, schienen as bmpagar* distischen Gründen zum Teil weutastens übe«, trieben zu sein. In Hanka» selbst herr^chk Hube. Der Zustrom der -J ngeborenen zu da europäischen KonzeTionszonen flaue ab. Boeobti soll in Hanschgng eingettöffeit leix
Aus aller Wett.
Da» Deutschlandlied im besetzten Gebiet.
Am letzten Tag« der Durener Verkehrs- und Werbewoch« hatte der fron- zöft'che B«lhungsbef«blshaber auf Antrag brr Stadtverwaltung das Absingen del Deutschlandliedes vor dem Rathaus« g <- statt«! Es ist wohl das erstemal. baß i« Bereiche der lranzö'-'chen Besatzungszone «hu derartige Erlaubnis erteilt wurde
Deutsch« Mastk In C«eb*.
3* Ehren der in London -xdrnber Bit- »liebet der Deutschen Oper Kurde vom deutschen Botschafter und Fr.u Sihaumr «in Empfang gegeben. Mu st lall sch« VortühewW» wurden rorgetragen von Frau Maria Ivo- iuen. Frau Sigrid Onegrln und SScrbcr anff en. Am Klavier begkiK:# Bruno Wal- t « r. Unter den zahl eichen b.v. ocragn dm Gästen befanden sich viele MugUeder des biplomalEchW Korps, darunter die Botschafter von Franst reich. Italien. Japan. Portugal der Türkei de» Bereinigten Staaten und Vrafttie» und *mw Ne Gemahlin des Premierministers Baldwin der Präl dem des Hundetsamles Sir Philwz E u n l i f f e S i st « r mit Gemahlin, bet Arbet» Minister flit Arthur Steel llaltlnnb. M» chioneß Eurzon. Alargueß vf London- derrh. Lord IeMeve und Gemahlin. Lott Eromet und Gemahlin. Fürst und Fürst» Blücher. Matqueß of X « a d I n g . Sir Alfred Mond und Gemahlin, die Oberfometfla» nun Südafrika unl^Kanada mit ihren Damen. Vi» count of Halda ne. Baron Bruno Schr öder und Gemahlin. Oberft W Afhled und Gemahlin. Di« glänzenden musikalischen Batfüst. rangen wurden mit herzlichem und hey eibenen Dank und Beifallsäußerungm begrüßt.
Sdyroerrr Sturm des Ancona.
Durch einen heftigen Sturm wurden unftme FsscherkOhne mit zahl reichen Fischern auf du hohe See verschlagen andere Kahn- amg weefm und anf die Fellen geschleudert 3er Frauen, die den Schreckensszenen vom Hier Mtt zusahen stürzten sich ms Meer, wobei dte eine ertranl Die Anzahl der Toten konnte noch nicht fest gestellt werden Die Hettimgi- arbeilen werden von ttvet Toepedobovtzerftören' unterstützt. Die ktznigtiche Iacht .Savoia", auf der 'ich bet König e-n'ch "<m sollte würbe los- fltnnen und mußte abqe<chl«ppt werben Der König setzte feine Helfe auf dem ü indwege for
Siebzehn st fader uetleftL
Als «in IDagra In Döblitz btt Halle ttwa 30 Kinder oom XübrazWben nach Haufe fuhr, tonntm die Pferd« den Wagen auf bet Döblltzer Höhe nicht mehr halten. Der TBogie tollt« den Adhana hinunter wodtt me Kinder fäeitli* hinausstelen 1< Kinder etlittw zum Teil schwer« Vetl«tzung«n.
Ein Löivrabändiget von patt Löwen angckallra
In ötrahöutg würbe m dem d.utfchw. st Z. dort gastierenden Zirkus Gleich tn Int Abendvorstellung der jungt Löwenbändiger Bill von zwtt mächtigen Betber-Vbwen angel allen ms an Beult. Unterleib und Xückrn grauenvoll zerfleischt. 6dn Zustand ist bedenk!ich, jedoch nicht hofsMungslos. Das von einer Pmkl ergriffene, mehrer« laufend« eablrnbr Pubick« wurde durch das belonnme Personal beruhigt Am lagt Monteur — be» Kackst» RuubmMtn
Der in München anfällig« Monteur SchstNer hat. Wie sich jetzt heraussttttt. «In seltsam«» Doppelleben geführt Et war bei ttnn Finna schon lang« Jahre tätig, genoß das gtsttze« Vertrauen und erhielt zahlreiche Aufträge u4 auswärts Dic'e Seifen benutzte er bann, in den fremden Städten nächtlich »»f Wohnungstaub auszuaehen, wobtt e Kße Beute machte Schl, Jzüä) Wurde er Ü mberg verbaftet Als man feinem Doritfce nachging, ergab sich daß er In Stuttgatt <r Wesen war. als dort «in bisher unaufgeklärter Mord an einem Dient- mädchtn verübt worben war. Er gab be Tat zu
Doppdmorb eines Znchchäuoter»
In bet Bauernschaft Hevra i MSeftfalcn) hm es chnschen den Vanbtmrt tiütfcbUWr. brr nm einigen Jahren Wegen vettchxbenet Vettmuchw 8M sechs Jahren Zuchthaus ixTurteill und b* dom Gerichts wegen zur Deckung bet GerichdschEw eine Weide verkauft worben war. unb dem Lock' Witt Heinrich .Feger, der bitte Witte etwe* & einer Ausei ander*etzung. tw bereu Berieti tMiiter auf Feger und leinen Bruder *** rere Schüsse abgab. die beide tödlich tr«* s«n Der Mörder der noch JWtteiichulb 3eN* Zuchiduu» zu oerbuhen Hal, würbe her StnaW- anWalstchaft in Münster WgttühN
Die Berufung riet» juarnbrichra Mörder» errwotwe.
3n der Berufung-rekb...nd, .k.g gegen brn IN* ngm Füttorgezost'' g Muller der «vrara tr moetung bn 7«, a.driaei ?oh'r*r<<dr« vosil^ besten Mjabriger Frau unb bereit Io*rr «•• Jugendgericht In Oranienburg >« J* Jahren Gefängni» oeru ereilt w* war fern bi« Ttro‘*umnrr jur Breweruno bn b* rvfun« be» flngrncqtra Da» Gericht btrll r» K' erwiesen, boß der er^rttogtf bk tot mlf leben fegung ousattichn Hut
VeltkrvoraussaEe.
Zeitweise wolkig, mötzig warm, ncki »emnz^ee
Rieberschlö;m ist zu rechnen
Gefttto« Ioaes:emperoOxren Marim' m u* Grob Cekstllinimuw: 7A Grad drifte». Rtrstr- schlög« 0.1 «illlmeter. . Ä .
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