5ebt.
Die
Au
8 Fortsetzung
Nachdruck ncrboten.
ittelte ffe
Emmal
er an der Haus
alte Bedienerin kam
hinauf-
sie dem
und H.
Ein Zucken durchrann feinen Leib, sie iah auf. Beide Hände vor das Gesicht geb hl (ff, meinte er leise.
Ohne Mantel und Kopfbedeckung jagte 'Akigen nach
„Raus!" schrie er von Entsetzen gepackt. „Du mußt raus!"
Wirtschaft.
Aussichten der deutschen Gasversorgung.
werden? Dann winkt Weidmann streu de Weidmann-heil?
Märtyrer der Liebe
Roman von I. Tchnside--A^rstl.
Hilberrt fuhr ein fohr mäßiges Tempo.
war er überhaupt nicht für Schnellsahren, und dann
. ? Aus dem Niddatal. N Denn auch unter der Sinw.rluna einer neuen 3cu|irömvng Sitten und Gebräuche, die Jahrhunderte überdauert, langsam ver - d lass en und bald nur in der Dol. Stunde fort-
leben werden, fo ist eS doch ein brauch der noch wenig von ferner einstigen Bedeutung »er- Loren hat das sog. Strick en gehen der trauen im Februar. 3n den IBarteTälen. oügcn. auf den Landstrastet konnte man in diesem Monat die bekannten @t;Meinungen der .Liricker- 'chen an dem am Arm hängende'' .'Körbchen ertcnnbar, wieder recht zahlreich beobachten Die afbctiäruhc im Februar gestat'et ihnen, ihren Besuchr'pjlichten nachzukommen. alte Bekatsntschat- ien aufzufrischen und Tteuigki'cn auSzutauschen während die flc fugen Hände den Strickstrumps längen. InFbesonaere sind es die Dörfer des Dogelsbergs. die an dem Brauch deS SkriaengehenS iesthalten. zumal die in der letzten Zeit geschaffenen Luroverbindungen mit dazu beitragen, bequeme Veisemöglichleiten zu schassen.
- 3n Verbindung mit der Grippe tritt in unserer Gegend bei der 3ugcnb vielfach ter Mumps (Schwellung der Ohrfpeicheldrüfenl auf.
Mrcio Lchottc t.
Webern, 23. Fcbr. Am Sonntagabend ocr anstaltete der hiesige Kriegerverein im Saale des .Löwen" einen gut besuchten Theaterabend. Zur Aufführung kam das vieraksige Oden walder BolkLslück „Knäächt Baldin" von Löffler. Di.' treffliche Einstudierung und die geschickte Rol lenoertcilung verhalfen dem Stück zu'einem vollen Erfolg. Anschließend sand Tanz statt.
wg. G eb e r n. 23. Sehr. Kirchliche Liebestätig keil der evangelischen Ge- meindc Gedern im 3ahre 192v. An Gaben für die evangelisch.christliche Liebeslätigkeit wurden im 3ahre 1926 gespendet an Vereine und Anstalten evangelisch-christlicher Liebestätigkeit 793 Mark, durch Dorge-fdjriecen«. allgemein erhobene Kirchenkollekten 384 Mark. Opfer und Gaben für die Ort-armen 199 Mark, sonstige freiwillige Leistungen für kirchliche Zwecke 1079 Mark, insgesamt also 2455 Mark, so daß auf den Kops der evangelischen Bevölkerung der Betrag von 1,38 Mark entfällt.
n. Herchenhain, 23. Sehr. DaS von dein V. H. C. auf dem Südwestabhang der Herchen hainer Höhe errichtete Jugendheim, da- zu Ehren seines Gründers den Varnen .Vater Bender-Heim" srhielt, erfreute sich bei den guten Schneeverhälrnissen und infolge seiner günstigen Lage dauernd eines regen Zuspruchs. 3m letzten Quartal des 3fjareS 1926 wurde die mit 90 Betten ausgestattete Herberge von 376 3ngend° lichen aus Frankfurt a. M., 210 aus Worms, 131 aus Offenbach a. M. und 106 aus 0 i e - 6 c n für Nachtquartiere in Anspruch genommen. Don der 3ungwanderern waren aus Mittelund Hochschulen 260 männliche und 329 treib* liche. au5 Volksschulen 311 männliche und 235 weibliche, sonstige Besucher 208 männliche und 76 weibliche. Selbstredrmd ist das Heim wie alle anderen Jugendherbergen alkohol- und nikotinfrei, es ist aber in allen feinen 'Räumen heizbar und sehr behaglich eingerichtet.
)— ( Ruppertsburg. 22. Febr Am Samstag abend fand die diesjährige Generalversammlung unseres Kriegervereins statt, die gut besucht war und von dem langjährigen Rechner Wilhelm Lehr II. geleitet wurde. 3n seiner Eröffnungsansprache gedachte
„Georg!" wimmerte sie erschüttert.
Mit beiden Händen zog sie feinen Stopf herab mb bedeckte sein Haar mii Küssen. Er schüt 7 ad und sab mit abwesenden Augen über sie hinweg.
ZAKNCREME MOUSONSSS^
OliüiiHKUia luiniLniimniiinininnaiBBmiiifVTm 1U>UUMC tvMZc&u
kalt und glitt, freigelassen, an besten Körper herab.
Blitzschnell warb Hilbertt Klarheit. — Vergiftet' — Sa schlief ein Mensch nur, wenn er Opium genommen hatte.
um ungefähr 18 Prozent größer als in den Städten mit 103 000 bis 200 000 Einwohnern. Aus diesem Grunde erklärt sich auch die Tatsache, daß in Gegenden mit wohlhabender Bevölkerung, die nicht so sehr auf sparsam^- Haushaltsführung angewiesen ist. die Gasentnahme höher ist als im AeichSdurchschnitt Aus dieser Sachlage ergeben sich interessante Rückschlüsse aus die Gestaltung der deutschen Gasversorgung im Fall« der Durchführung der Femgaspläne.
Zunächst erscheint die Feststellung wichtig, daß grundsätzlich durchaus die Möglichkeit gegeben ist, den Gasverbrauch durch Zur-Ver- fügungftetlung beliebiger Gasmengen zu billigen Preisen, durch Ausklärungspropaaanda, durch geschickte Tarispolitik usw. erheblich zu heben. Ge
ister der Heger einfetzt und künstliche Remisen wie lie im Lichtbild aus Kuhkohl ofccr Zobtnam- bur vorgesührt wurden, anlegi, wird er vollen Erfvlg sehen. Beide Pflanzen liesrm 6äbet auch Zcfung für den Winter Schließlich warnt der Redner noch vor dem leider vielfach völlig mißverstandenen Begriff der Hege mit der Büchsi Vern eine Wenge von hoffnungsvollen ..3üng< lingen' zum Opfer fäLt. Laßt 6:c Böcke ah
.Kaffee! — Schwarzen! — So stark als möglich! Gan; heiß! Rasch, jebe Minute ist kostbar. Rich ten Sie ein Bad, ein Schaff kaltes Wasser daneben!" befahl er und lief an ihr vorüber in Reichmanns Sprechzimmer. „Belladonna — wo hat er nur sein Belladonna?" M>: hastenden Fingern griff er danach, als er es in einer Ecke des Medikamenten- schrankes stehen sah, und rannte wieder nach dem Garten.
Er stieg in den Wagen, hob Reichmanns Kopf etwas hoch und zwängte mit seinem flachen Taschenmesser dessen Zähne auseinander. „Eins — Zwei — drei", zählte er mit starren Auoen aff er ihm von dem Belladonna einflößte.
Zehn Tropfen--fünfzehn Tropfen.
Tin Licht flackerte auf, armselig in feinem Glimmern gegen die Majestät der Scheinwerfer. Am
Ein heiseres Schnarchen kam von Reichmanns Platz her. Aller sonst blieb es ruhig wie zuvor. Hilbertt öffnete den Schlag und beugte sich in den Fond. Er faßte nach Reichmanns Hand. Sie war
* Londorf, 23. Febr. '21m Samstagabend veranstaltete der Ländliche Reil- und Fahrverein „Rabenau" im Hojfmannfchen Saal- bau zu Geilshausen einen wohl gelungenen Rei - i e r a b e n b. Der Bereinsoorsitzende, Rittmeister a. D. Freiherr Röder von Diersburg, legte in einer 2Infprad)e die Ziele und Zwecke dieser iportlichen Bewegung der Landjugend dar. Einige flott gefpielk Theaterstücke erfreuten die Zuschauer m hohem Maße, ebenso bereicherte Streichmusik die Unterhaltung auf« beste. Die Geilshäufer Gastgeber bewirteten die (stöste in schönster Weise. Zu der Veranstaltung waren auch Abordnungen der Reiter oereine in Gießen und Grimberg erschienen, dar- uiter Diele alte Gardedragoner, die in Ansprachen ihrer Befriedigung über den Abend Ausdruck gaben. Cm bester Geselligkeit verlebte man einige angenehme Stunden.
AuS 6 e in mittleren ß u m 8 a t a (, 23. Febr. Die, Hausschlachtungen find im großen und ganzen beendet und dadurch die Schweineställe leer geworden Da die Ferkelzucht im allgemeinen in unserer Geaend nicht zu Hause ist. jede Famile aber jetzt schon den Bedarf an Ferkeln decken will, so ist die Nachfrage äröhep als bas Angebot. Die Folge ist, daß tne fer fei preifc sich in ziemlicher Höbe bswegen. •e werden durchschnittlich für sechs bis acht Wochen alte Tiere 32 bis 35 Mark, ja mit-
Mit beiden 2lrmen schüttelte er den Körper des Freundes. Seine Gestalt erbebte in jeder Fiber. Die Äugen traten blutunterlaufen aus den Höhlen. Doch fein Bemühen, Rcichmonns schweren Körper ans dem Wagen zu heben, war en'olglos.
Mit ein paar Sprüngen stand türc und zog die SUingei. Die alt..........
verschlafen in Pantosteln und Morgenjacke.
Oberhessen.
Landkreis «icfcert
Lollar. 23. Febr Bor e.ntjcn Tagen wurde von hier berichtet, die hir'ige Sänger- Vereinigung fiabc sich aus Anregung des Krieger- und Veteranen -Vere i n s tur akiiven Mitwirkung bei der Gefall enen- Gedenkfeier am Volkstrauertage bereit erklän. Aus dem Vorstandskreise der San- aer-Bereinigung wird hierzu bemerkt, daß die Gänger-Vereinigung nicht erst auf Anregung des Krieger- und veteranen-Vereins an dieser Feier teilnünmt, sondern schon im vorigen 'm rr aus eigenem Antrieb sich ent- 'chlossen hat. die .ycicr am Volkstrauertag durch GesanaSvorträge zu unterstützen.
'--! Do ubringen, 23. Febr. Gestern hielt der De kein K le i n k i n de r f r e u n d" jtine diesjährige Jahresversammlung ab. Aus dem Jahresberichi des Vorsitzenden, Dekan (B u st mann, fei folgendes entnommen: Der Verein
„Steh auf!"
Mit fteiien Knien erhob sie sich.
..Bring wir Wasser!^
Sie ging nach dem Teettsch in der Ecke und gpß Wasser in ein yochgeschsisfenes Glas. Das brachte sie ihm.
Er goß aus einem Fläschchen, das er feiner Rocktasche entnommen hatte, einen Großteil davon hinein.
„Trink!" sagte er barsch.
5ie griff danach, zog ober in unbeftimnrter Furcht die Hand wieder zurück.
„Hast 6u Furcht vor Gift?" frag er mit Jromc. Menschen wie du sind immer feige, wenn es auf bas Letzte ankommt , spottete er und wollte ihr das Glas an den Mund zwingen.
sie wich zurück.
Er lachte auf. Ehe sie es hindern konnte, hatte er das Wo sie r dis auf den letzten Tropfen geteert.
De. Schrei, den sie ausstoßen wollte, erstorb in einem hilflosen Ton, denn seine Hand lag über ihres Mund gedrückt.
„Du weckst das gan^ Haus", zürnte er.
Sie glitt an ihm herab wie eine Wahnsinnige.
„Ich habe es nicht gewollt' Ich habe es nicht ae wollt."
Er machte sich los und knöpfte den Mantel zu, den er noch nicht abgelegt hatte. Als er nach dem Hut griff, schwankte er.
Da schrie sie gellend auf. , Einen Ärzt! Man -oll einen Arzt holen!"
Er schob sie beiseite.
..Mach' keinen Lärm!" schalt er zornig.
Taumelnden Schrittes ging er die Terrassen stufen hinab
ganzen Körper zitternd, brachte die Haushälterin schwarzen, dampfenden Bohnenkaffee. Hilbertt bog Relchmanns Kopf zurück und goß ihm von dem- selben zwischen die auseinandergezwängten Lippen.
„Laß — mich — schlafen!" lallte Reichmann.
„Gott sei Dank", entfuhr es Hilbertt. „Aus?" befahl er.
.-Laß mich--schlafen."
..Rein, du mußt raus!" fchrie Hilbertt ihn an. .'Helfen Sie mir, Fraulein 'Jlories! Er darf nicht schlafen! Schlafen ist Tod für ihn. Er wird niept wehr erwachen. Er hat Opium mit Pepsinwein verwechselt", log er, um sie von der rechten Fährte ob- zubringen.
Reichmanns hühnenhafter Körper taumelte, als er von Hilbertt und der vollständig kopflos gewordenen Haushälterin aus dem Wogen gezerrt wurde. Mit Mühe schleppten sie ihn in den Flur und von dort in das geräumige Bad, in dem schon alles nach Hildertts Anordnung bereitet war. Das Master dampfte. Die Dusche funktionierte.
„Ich werde nun allein fertig," sagte Hilbertt, „ballen Sie für ihn nachher noch heißen Kaffee bereit."
(Fr riß Reichmann die Kleider mit größter Hast herab. Aks er ihm das Hemd abff reifte, fuhr dieser ihn an: „Was machst du denn? — Schlafen will ich, sonst. — nichts!"
„Du darfst nicht! Raff dich auf? Opium hast du genommen! Wenn du schläfst, bist du verloren. — Und übermorgen ist dein Hochzeitstag!"
Er begann Reichmonns Körper zu massieren, dann folgte ein warmes Bad und kalte Dusche und wieder warmes Bad abwechselnd, unter ständigem hUflosem unverständlich tttngendem Räsonieren Reichmanns. Allmählich bekam besten Blick wieder Ausdruck. Die Pupillen wurden normal. Ein heftiges Erbrechen stellte sich ein.
„Trink, Georg!" bat Hilbertt und hielt chm die Taste mit Kassie an den Mund.
.'Laß mich", wehrte er gequält.
Hilbert nahm ein Stück Zucker von dem Tassenteller, zahlte Belladonna daraus und schob es ihm zwischen die sich widerwillig öffnenden Lippen.
„Jetzt laß mich schlafen! Ich will Ruhe haben! Verstehst du", begann Reichmann zu poltern
(Fortsetzung folgt)
'Hella Renkest stand noch gegen die Parkmauer qebrücft, als die Lichter längst Die Straße gesprungen waren.
genden Ecken, die Eifenbach charakteristisch machten. Das Einfahrtstor zu Reichmanns Garten, an den sich ein Hof lehnte, stand offen. Langsam überwand her Wagen di? geringe Steigung und hielt fast ohne jeden Ruck.
Hilbertt sprang heraus und trat, als Reichmann leine Miene machte, auszusteigen, an den Schlag.
„Du schlafft wohl, mein Lieber?"
Schweigen. Rur der Nachtwind rann wie rieselnder Kiesel über den steinigen Boden des Hofes.
„j)ör* mal, Georg, du mußt raus! Hier kannst du unmöglich weiterschlafen!"
unter noch höhere Vreife bezahlt. Sehr viele Ä"n bis in die Kasteler Gegend andere in b-.e UMtejau und erstehen sich dort cbcaroläk <ierc .m gleichen Alter für weit niedrigere Prelle.
' Go eben t eich, Li. Febr. Am Sonntag, t -teoruar, gab der Mannergesangverein Viktoria ein Konzert, dem zahlreicher Be such einheimischer und auswärtiger Sanges're.inde und zugleich ein schöner gefänglicher Erfolg be'chie den war. Das nach emh.'ülichem Gesichl-punkte zu- ammengeslellte Programm stand im Zrichen der ^70. .antischen Musik" ud brachte acht Chöre, acht -olol-.eder und fünf Klavierstücke her Alt Roman- ilfc'r. Als (tzesangsolistin war Frau Dr. Muller- Bangert (Sopran) gewonnen, die mit jeder Nummer eben sich stetig steigernden Beifall er rang. Frl. ßesta Maternus brachte Schubcrlsche und Chopinläte Klavierstücke mit guter Technik z» (Hehnr und war eine verständnisvolle Bcalci.'rjn oer cololieber und des Schumannschen Thors „Zi aEunerleben". 21m darauffolgenden Samstag, dem mar. 'eierte der 2
lungsf eit, das mehr der Unterhaltung Rechnung trug. Den Höhepunkt des Abends btibcic die Aus- tei^n^ung der Mitglieder Friedrich Kissel, Jakob « t u m p f und Heinrich Stumpf. Die beiden Erstgenannten gehören dem Verein noch als aktive oanger an und haben während ihrer ;abr jebntelangen Mitgliedschatt das Vereinsschisf mit kraftvoller Hand steuern helfen. Noch einer eindrucksvollen Ansprache des Präsidente i Paul Happel wurde ihnen die Ernennung zu Ehren mit gl jede rn des Vereins befanntgegeben. Ein Hott gespieltes Theaterstück mit baraurfolgenbem Ian5. Rede und Gegenrede, umrahmt von einigen Mannerchören, hielten die zahlreich erschienenen Mitglieder und ihre Angehörigen in 'estlich froher Stimmung lange zusammen.
t ® r Q n b c r g 23. Febr DerGeflÜgel. 3 11 <9 Ln 2 nberg und Umgegend hielt dieser Tage seine aut besuchte Haupt- »/rrammlünfl äb. Der 3ahreSbericht unb Oie Aechnungsablage des Rechners ließen ein erfreuliches Borwärtskornmen des Vereins im verslo'lenen ucljrc. erTennen. Der seitherige Tor- flanö wurde wiedergewählt. Man beschloß, in diesem Jahre in Grünberg eine Genüget- auSstelluttg zu veranstglten. - Zu der gestrigen Beennholzversteigerung im Stadtwalb traten wiederum zahlreiche Bieter erschienen. Es wurden folgende Durchschnittspreise gezahlt, alles je ’Xaummeter: Scheitholz Kuchen 14 50 Mk.. Sichen 8 Ml., Kiefern 9 Mk. ätebten 7 Mt: Knüppel: Buchen 13.50 Ml S'chen 5 Mk.. Kiefern 7 Mk., Fichten 5 Mk^ Stockholz: Buchen 8 Mk.. Sichen 5 Mark. Kiefern 4 Mk. Fichten 2 Mk
KrciS Kriedberg
sf. Friedberg, 23. FÄ>r. Die Flug - wissenschaftliche Bereinigung am hiesigen Bolytechnikum hielt gestern eine Versammlung ab. in der u. a. beschossen wurde, etwa Mitte 3 u n f eine Flugwoche in Friedberg abzuhalten. Geplant ist eine AuS- stellung Port Flugmodellen. Motoren u. a.. die mit Vorträgen über die Bedeutung der Segelflic gerei, Filmvorführungen usw. verbunden sein wird. Als Abschluß wird auf dem Johannisberg bei Bad-Aauheim ein Segel- und Modellfluglag statlfinden. Au^rdem wird im neuen Semester mit dem Bau von zwei weiteren Avparaten begonnen werden
C Gambach, 23. Febr. (Sine ff dH besuchte Einwohner-Versammlung unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Bock beschäftigte sich mit der Frage der Schaffung einer Wasserleitung in unserem Orte. Vach den vom Bürgermeister mitgeteilten Berechnungen deS KulturbauamteS erfordert der Bau der Wasserleitung einschs. der Kanalisation eine Summe von etwa 250 000 Mk. Die Arbeiten könnten alS produktive Erwerbslosenfürsorge ausgeführt werden. so daß der Staat eine bestimmte Summe dazu gäbe. Weiterhin stelle der Staat ein Darlehen -um verbilligten Zinsfüße von 4 Prozent zur Verfügung. Der noch verbleibende kleinere
| cr der m letzten Jahre verstorbenen 5 Mit» gu, der. insbesondere der beiden trüberen OJor- sitzenden, Friedrich Wagner I und Lehrer C d) e l m a n n. Letzterer hat den Verein zwanzig 3ahre lang geleitet. Dem 3adresbericht war zu enntebmen. daß ter Bereu» zur Zeit 61 aktive. S vas'.ve und 5 Ehrenmitglieder zählt Aach der Erledigung der üblichen geschältlichen Ange.e- genheiten schritt man zur V o r st a n d s w a h l. Gew^nlt wurden als 1 Vorsitzender W i l« hc!m Lein, an Stelle des zum Ghrenvor» standsnulgl.eds ernannten Heinrich Stork der Maurernunst, r August Stein Die beiden andern Vir^icder WUH?ln, Lehr II und Wil- beim Barr III wurden einstimmig toieber- Ktybi: 3n ein.t feiner letzten S»Hungen
.e'chaitigte sich der Gemeinderat mit der Anstellung einer Gemeindeschwester. ES würde einem dr senden BedunniS und langjährigen Wunsche Rechnung getragen wenn der v'einem berat feine die.'bezugsichen Herab ngert zum Beschluß erheben wollte
AUciS «ls-sld.
I Nieder Gemünden. 23. Febr. Am oonntaqabenb veranstaltete der hiesige E vange- > i f w e F r a u e n v e r e i n seinen bie-: jährigen T3 i n i e r f a in i l i e n o b e n b. Die Jugend de» Dorfes hatte sich willig in den Dienst der Sache gestellt, um durch, schauspielerische Darstellungen den Abend zu bereichern. Unter der Leitung de-. Pfarrer» und der Diakonie,chwester hatte die Schuljugend ein Mörchenspiel eingeübt, das in seiner Weise ge geben wurde und ein voller Erfolg war Weiter ging ein altdeutsches Spiel in Szene, dadurch die hingebendc Darstellungskunst der jugendlichen Spieler uim Glanzpunkt des Abends mürbe; die einzelnen Akte wurden mit Liedern aus dem ..Zupsgeigenhansel" eingeleitet; das ganze war auf den Arbeilsgedanken des Biihnenvoltsbundes ringe stellt. Nach einer Pause wurde noch ein I u n g - madchenschwank nufgeführt. Sämtliche Darbietungen verdienen volles Lob und sanden leb hasten Beifall. Bei Kaffee und Kuchen verlebten die Teilnehmer einige sehr genußreiche Stunden, an die man gerne znrückbenken wird.
Ruppertenrod. 23. Febr. Die Ar« beiten zum Bau unserer Wasserleitung haben jetzt begonnen. Gme Baufirma in Ober- Ohmen ist feit einigen Tagen mit der Fassung der Quellen in der dortigen Gemarkung beschäftigt. Die Arbeiten schreiten rüstig vorwärts.
Sie folgte ihm und schrak zurück, als an dem Parktor ein Mann austauchte. Ein Kraftwagen stand weiter die Straße zurück. Beide Scheinwerfer brannten.
,.Du kommst spät", ließ sich Hilberits Stimme YSkiln.
„Warum hast du mir kein Signal gegeben?"
,Lch tat es zweimal!"
,Lch habe nichts gehört. — Fahr du, Hans Jörg! Ich bin müde'
„Ja!"
„Georg!" flüsterte eine Stimme neben ihm.
„Sie werden sich verkühlen, gnädige Frau!" tagte er mit einem abwesenden Lächeln. ..Hans S, wir könnest fahren! Meinen Handkuß, Gnä-
I!"
-----.... dem Hessischen inberpHege. Die Rechnung? „ . „ . — dem Rechner oks Bcreins,
Herrn Albert, schloß mit einer Einnahme von H16 Mark und einer Ausgabe oön 104.3 Mark. 2)(*r 'eitherige Vorstand wurde wiedergewahtt.
Saubringen, 2d. Fedr. Der Land - lnirtschaftSkammerausschust für die 'Provinz Oberhelsen hielt durch seinen Fachmann, Obstbauinspektor WieSner. hier einen ffur « f u s ab. in dem besonders der Schnitt der Obst- bäume gezeigt wurde, und zwqr an den Bäumen. die im vergangenen Jahre ebenfalls irt einem Baumpflegc- und Dexedelungskursus gepfropft worden waren. Anschließend wurde Der neueste Schnitt der Weinstöcke, sowie der Beercn- ftruudtet im Garten praktisch vorgeführt und geübt.
wat' auch die Sommernacht so verlockend, daß er die Hai-geschwängerte Lust des Hochwaldes noch gern einige Minuten länger genoß. Ms sie am Ludwigs- taler Herrensitz üoruberglitten, wandte er sich nach Reichmann um, ihn fragend, ob er feiner Sraut einen Gtttsnachtgruß bringen wolle. Es kam keine Antwort.
Hilberrt glaubte den Grund zu kennen. Georg mochte wohl von feiner Jugendgeiiebten weg nicht jeiner Verlobten in die Augen j'ehen. Die Unterredung muhte stürmisch verlaufen sein, denn er börle, dm_ Parktor stehend, deutlich einen unter- brürf-.ea Schrei Nellas. Aber es schien nun end gültig Schluß zu sein zwilchen beiden. Und das war nur zu wünschen.
Denn Elisabeth seine statt des Freundes Braut wäre, er würde nicht oorübergefahren fein, ohne sich einen Kuh von ihren Kinderlippen zu holen. Aber es gehörte alles dem Manne, der, ohne sich Zu regen, schweigend im Fond saß.
$ie ersten Strahenlichter Eifenbachs vermischten sich mit den grünweißen Refleren des Kraftwagens. Hilbertt oenvandte feine ganze Äufmerk'amkeit auf die engen Windungen und scharfen, weit oorjprin
Bist muffe zu den üblichen bankinäsi gen Zinken ausgenommen werden. Das Wasser fo.l von d.m GbTLrrn oder Sd.lLrunnen im AltstädX'r Feld, der den Berechnungen nach etwa 150 Kubikmeter IPaJler täglich liefert genommen werden Zur Verstärkung bi?Qr Dafseomena?n toll der Dorsch- born der täglich etwa <0 Kub.kineier Daffer gibt h nzugenommen werden. Di.- Versammlung diente zunächst der 3nsormat.on. 3n 14 lager. fol! in einer neuen Versammlung dieses The'm.i weiter behandelt werden
flreie Büdingen.
Hand der Erzeuger- und Abnehmer statistik der deutschen Gas- und Elektrizitätsversorgung läßt sich feststellen, daß die Steigerung der Elektrizitätsentaahme in den letzten xtahren hauptsächlich im industriellen Verbrauch erfolgt ist, während der Gasverbrauch mehr bei den HauShaltungei, zUaenommen hat. 3nterefsant ist zum Beispiel, dach der Gasverbrauch mit der Tröste der kommunalen Bezirke stark zunimmt. Die Zahl der HauSanfchlüsfe, auf je 100 Häuser berechnet, ist z. B. in den Millionen-Städten
zahlte im letzten Jahre 134 Mil-'.iedcr. An freiwilligen Spenden erhielt der Verein 200 Mark von X-r Gemeinde, 80 Mark von der Reichsbahn. 50 Mark oom Frauen verein, .50 Mark von der Firma stinn & Cloos, Gießen, 100 Mark von der Firma ^cheldhauer & Gießina. Mainzlar, 50 Mark oön Huderus, Lollar, und 200 Mark von dem Hessischen verband evangelischer Kinderpfle! ibfage, ausgestellt von f


