'cfiufifidus
tern
Wetterfeld, den 23. Januar 1927.
’ISD
Gießen
Spezialgeschäft / Ranges
662a
Obertertiareife.
706D
Die Beerdigung findet Dienstag, den 25. Januar 1927, nach
mittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt
10621
Bügeln Dämpfen Ausfrischen
Gegründet
1689
Mäusburg
12
den Ströhen der Stabt lediglich 5täf!e und Schmutz verstärkte.
** Der Dolkstrauertag 1927 findet, wie der Dolksbund Deutsche Kriegergräberfürsorge
Für die Hinterbliebenen:
FßTCL Scriba, Pfarrer zu Obermossau i.O.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 26. Januar, nachmittags 31/» Uhr, in Wetterfeld statt
Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.
mitteilt, am 13. März flau. Wie der Volksbund weiter berichtet, fand kürzlich in Berlin eine Sitzung des Ausschusses für die Festsetzung eines Volks- lrauertages statt Es wurde beschlossen, den Äolks- trauertag zum Andenken an die im Weltkrieg Gefallenen wie bisher am fünften Sonntag vor Oft:“
Todes-Anzeige
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Geffentliche handeKlehranstaU, Stehen Trägerin - Industrie und Handelskammer Gießen höhere Handelsschule
(ein« und 2jShrig) für Sd)üler(innen) mit Obersekunda« oder Lyzeumretfe. Zweijährige Handelsschule für Dolksschülerfinnent und höhere Schüler(innen) mit
Herrn Heinrich Zecher, Förster i. R. nach langem, schwerem Leiden im 69. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen.
Elisabethe Zecher geb. Zück
Staufenberg, den 22. Januar 1927.
oder in Holz, nach den Wünschen und erbaut - Im Werte von
Verlosung - der Hauptoew nn Ist ein Einfamilienhaus, massiv ‘ am Platze des Gewinners
Itatate
ca. 800x400 mm gef Ausfuhr l. (Stianncb. 7We Carl lüntt.
MerWanl ßföiei H dj Biaao
Acbinudjt, nen Kaste gefuchi. Lchr Anqeb um Belctireibiing u äuü- Preis u- 7u6A an den (fiten. Sinz.
Statt jeder besonderen Anzeige.
Heute morgen um 10 Uhr entschlief im Krankenhaus zu Laubach nach Gottes unerforschlichem Willen im 63. Jahr seines Lebens nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber Vater, Großvater und Bruder
Eduard Scriba
ev.-luth. Plärrer.
Achtung!
Für M-kM«
Sohlen und Absätze zu äußersten Preisen bei Verwendung von nur laMniertal emofiehlt ficü |7o4D
KurtFrener
9leu(ehL mechan Schobrevaratur- fOcrttiatL Mod «go-Elnrichiung Seltersweg 39, Eingang von der Goetheftratze.
Slcrfenentfcrncn 0.5(1—O.SO Mk.
Reparaturen prompt und biUiaft Ubliolen und Snienbcn kottcutos ,vür factmännifdie sorgfältige Ausführung übernehme volle Garantie »,,,
Reichsmark
30000
„wie lieu“Ä»
Nmerik. (SrvreK Dampf Bügcl-Austa 11 für Herren- und Damenkleldun ivitütfc.
ermordet. Der 521er taufte Schmvä» fachen im Werte don etwa 50 ODO tot 3u bei entsetzlichen Tat erfahren wir noch folgende ®ts- zelyene»:
Wie allfonntäglich, begab sich auch heule der Inhaber eines Iuwelenladen» in her Katferstrah« (6de Salzhaus). Äarl Grebenau, aus feiner Privatwohnung in der Langestrahe gegen 10 Uhr nach feinem Geschäft, um die einaegangencn Postsachen zu erledigen. Der Gtngang zum Laden befindet sich t m Hof, der durch ein arohc» Tor von der Straße abgeschlossen ist. Der Zutritt dorthin erfolgt vom Sa Izh aus aus. während der Laden von der Kaiserstrahe au# betreten werden muh Degen 10 Uhr wurde Grebenau von der HauSmeisterösrau gesehen, al» er den £>of betrat. Niemand im ganzen Hause ahnte, welch schreckliches Drama sich in den nächsten Augenblicken abspielte Die Entdeckung de» grauenvollen Verbrechens erfolgte durch den Dessen deS Juweliers, der um 11 Uhr feinen Onkel ab- holen wollte Der Reffe sand, al» er' die unverschlossene Tür ausmachte, ein grauenvolles Bild vor. 3m Laden waren Wände und GlaSschränke über und über mit Blut besudelt. Der Onkel lag in einer groben Blutlache vorn an der Eingangstür mit zertrümmerter Schädeldeae. Die Leiche lag derart, das) man sie von der Kaiser- strahe aus durch den Briefkastenschlitz beobachte» konnte. Die sofort alarmierte Rettungswache konnte nur noch den Tod seststellen. Die dem Toten beigebrachte Wunde auf dem Schädel must mit einem stumpfen We rkzeug verursacht werden sein. Die Mordkommission nahm eine genaue Prüfung de» Tatbestandes auf und machte photographische Ausnahmen.
ES wurde bereit» sestgestellt. dast sich Grebenau bereits im Laden des and, als der oder die Täter in da» Geschäst cinbrangen. was sich daran» ergibt, dast die Eingangs- tüt unbeschädigt war und dast man dem Getöteten die Schlüssel entwendete, mit denen die Kassenschränke geb ff ne t wurden. Diese Schlüssel wurden nachher auf dem Boden liegend gefunden. Es scheint zwischen dem Mörder und seinem Opfer zu einem Ver- zweislungSkampf gekommen zu sein, was auch die Dlutspriher an den Wänden vermuten lassen. Auster 300 Mark Bargeld, die Grebenau noch in der Tasche hatte, wurde kein Geld mehr gesunden. Die Iuwelenschränke waren fürchterlich durchwühlt' scheinbar haben sich die Mörder nur die wertvollsten Gegenstände angeeignet und die geringwertigen liegen gelassen. Der Wert der geraubten Sachen wird nach oberflächlicher Schätzung auf rund 60 000 Mark angegeben. SS wird vermutet, dast die Tat vo n langer Hand vorbereitet wurde und dast die Mörder sehr genau mit den Deslogenheiten des Juwelier» vertraut waren. Wahrscheinlich wurde er schon öfter» beobachtet, um sich zu vergewissern, wie und wann Grebenau nach seinem Geschäft zu kommen pflegte. Die Täter haben den Tatort augenscheinlich in größter Eile verlassen, denn in dem Kassenschrank lagen noch Brillanten im Werte von über 500000 Ml Die Leiche de» Ermordeten wurde nach dem Hauptsriedhos gebracht.
11 den 24 ->
'.Mfirt h m .
n noch hab^
?Um (ßft
ir?et der 6ha. lfl es an25Un9 aus. ; Slunde Irühö’mif? n Mmlichkei^ ^>Uehen ^uche,, 7 j°w",eL
Äff* eil ) ülsv aus ® *fl' Nrren e,n Qiu»nl,,löc ,S°nnen - nche. für
Huaebeni &L
P8 ist M M alui 1Qn häufig bnn^iL^kta"
■viuuern um die Dell« ia auch ein TheatemKnn^ ;at «rlich.°§L^ 92 et Qlbonnenl toar. bat n M fi°" dnnier ’toülenö *6 die meiflen Desuchn ™ S‘ mit jtffS
hollflm Stellen um ihren Lr - er nt verschenken, und »war )aushalterin Emilie. Wn
Met für eine btalidx mhe in» Thealn. fing die - 1« ihm mit nach Hause!! Smilie Halle überhaupt s- dmen sie bald da, bald dort ng täglich unvorsichligellveise en es nur so von Menschen 6 nähte ihn klne ganze 2or- milie mit seinen Lieblings. Dri-penbazillen servierte! ? I 'egt« ihn ungeheuer und er ch einem Ausweg. Endlich nde Idee: 8r würde Emilie । eine Zelt lang allein bt*
Dai flan^ ja gttabt, ali ob Aähe niesen würdet 5>rrr xui in die Adchr'. .Emilie, ien mü\\tn\Tl - .2nd wie!
- .Tfa, Emilie, - gt, dah ei dai beste - für izustand ist, Venn Sie für i Ihren Eltern gehen. Paiken och, damit Sie morgen früh Zug reisen können, ehe 6k i ausbricht!"
Gie s gebracht, jetzt schnell ib Alkohol zugesührt, um den az.lken in schärfster Fom aus. jre Koffer gepackt, sie In der estellt und war gerade ta ach oben zu gehen, als « l Wagen stand vor der Zaus- n eben Herrn
Er hatte sich lecnesvegs tv» >n lassen, er war nurjnW chlichen «t geworden unddadurch-^ iürzt. wobei er sich das «chl« s-Ms? chruchi!
jäjw#
rfe*. -
,er ein- rsrechnet l;»r r sfts* ■■•äs iS?
«’S* <*! SS*
i°mmen Atif dev L?inter|Port' andere ch reget »‘^eltt
6»'j>*2aS|eirU
(13. März) zu begehen.
•* Personalien. Aus dem hessischen Staatsdienst entlassen wurde der ordentliche Professor für semitische Philologie, m der philosophischen Fakultät der LandeSuniversität in Diesten. Dr. Rudolf Strothmann, auf sein Rach- fuchen mit Wirkung vom 1. April 1927 ab. — Ernannt wurden der Oberförster Hermann Diefenbach au Beerfelden zum Forstmeister d:s xnrltamt» Airtorf , der Oberförster IörgS chloi- i.tter zu Lauterbach zum Forstmeister des Forst- amis Grebenhain, der Oberförster Hugo Suh- ncr zu Bad-Salzhausen zum Forstmeister; der Forstassessor Karl Deuster au Schotten zum Oberförster, und der Forstassessor Dr. Hermann Künanz aus Hungen zum sorlUechnischcn Beamten bei dem Forstwirtfchastsamt mit der Amts- dczri^nung .Oberförster . sämtlich vom 1. Januar 1927 an. - 3n den Ruyestand verseht wurde dte Lehrerin an der BolkSschule zu Bad-Rauheim Mathilde Lorenz auf thr Rachsuchen weaen «- schwächtet Gesundheit mit Wirkung vom 1. Mat ab — Durch die Kirchenvegierung wurden übertragen: dem Pfarrer Lic. Dr. Kanz Stumpf zu Eschenrod die evangelische Pfarrstelle zu Merlau. Dekanat Grünbrrg: dem Pfarrverwalter Karl Schwöbel zu Götzenhain die evangelischePfarr- ftclle zu Rimhorn, Dekanat Reinheim, und dem Pfarrverwalter Karl Lantelme zu Albig die evangelifche PfarrsteNe zu Hartershausen, Dekanat Lauterbach.
•• Die Bestimmungen des Ardeits- zeitgefetzes. Dom Presseamt des Hess. Staat* Ministeriums wird mitgeteilt: Immer wieder werden Beschwerden laut, dast die Beschäftigung von Arbeitern und Angestellten in vielen Industrie- und Handelsbetrieben sowie gewerblichen Unternehmun- gen den Arbeitszeitdestmunungen zuwiderlausen. Dies ist, abgesehen von ber Gesetzwidrigkeit einer solchen Beschäftigung an sich, mit Rücksicht auf die noch immer herrschende umfangreiche Erwerbslosig- leit ungemein zu bedauern, da wohl mancher zur Zeit aus öffentlichen Mitteln unterstützte Erwerbs- lose sehr wohl Beschäftigung finden könnte, wenn die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes überall befolgt würden. Wenn auch in gewissen Fällen Ueberarbeit nicht ganz zu vermeiden sein wird, da zur Bewäl- tigung eines nur ganz vorübergehenden Arbeit»- bedarf» dem Arbeitgeber nicht wird zugemutet «erben können, neue Arbeitskräfte einzustellen, so wird doch vielerorts auch da Ueberarbeit gefordert, wo die zu erledigende Mehrarbeit von so langer Dauer und einem solchen Umsange ist, sie als llcberftun- denarbeit auszuführen. Die beteiligten Streife werden deshalb darauf hingewiesen, dast Zuwiderhand, lungen gegen die Arbeitszeitoorschriften in Zukunft unnachsichtlich zur Anzeige gebracht werden müssen. Die Gewerbeaufstchtsbeamten sind mit Anweisung
versehen, bei Bewilligung von Arbettszettverlänge. rungen mit äuherster Vorsicht oorzugehen und Anträgen nach Ueberarbeit nur in ganz besonders gelagerte» Ausnahmesällen zu entsprechen.
ee Ablauf wichtiger Fristen bet der Lohnsteuer. Das Reichsfinanzministerium weist auf folgendes hin: Arbeitnehmer die wegcm Berd.enstausfalle» oder we- aen besonderer wirtschaftlicher Derhältnisse einen Antrag auf Erstattung von Lohnsteuer stellen können, müssen dies bis zum Zl. März 1927 bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk sie am 31. Dezember 1926 ihren Wohnsitz gehabt haben, tun. Fristversäumnis hat Ablehnung be» Erstattungsantrages zur Folge. Die Einzelheiten ergeben sich au» einem Merkblatt. daS ebenso wie Dordrucke zu Erstattungsanträgen, die auf Derdicnstaussall gestützt werden, bei den Finanzämtern unentgeltlich erhältlich sind. Arbeitgeber. die im Kalenderjahr 1926 die Lohnsteuer ihrer Arbeitnehmer in bar ober durch Ucbev- weisung an das Reich abgeführt haben, müffen bis zum 31.3anuar 1927 dem Finanzamt an das die Lohnsteuer abgeführt worden ist, Ueberweisungsblätter, Ra chwei- sungen und Zusammenstellungen nach vorgeschriebenen Mustern, die bei den Finanzämtern unentgeltlich erhältlich sind cinreichen. Arbeitnehmer, für die im Kalenderjahr 1926 Steuermarken verwendet sind, sind verpflichtet. ihre E teuerkarten für 1926 mit den mit Marken beklebten Einlagebogen bi» zum 31. Ian. 1927 bei dem F.nanzamt abzuliefern;. in dessen Bezirk sie am 31. Dezember 1926 gewohnt haben.
*• .Sie Politik der Gegenwart". Heber diele» Thema sprach am Donnerstagabend in der hiesigen Ortsgruppe be» Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Derbande» Dr. Rennert- ©tefjen. Der Vortragende führte u. a. aus: Der einzelne Mensch hat zumeist von der geschichtlichen Bedeutung der Zeit, in der er lebt, keine Ahnung. Et wird verwirrt durch die unendliche Fülle der Ereignisse, die er nicht zu gruppieren vermag. Europa war früher der Mittelpunkt der Welt. Bon hier au» wurden die übrigen Länder entdeckt. Heute ist Europa nicht mehr Mittelpunkt der Weltpolitik: andere Erdteile sind ihm gleichberechtigt an die Seite getreten. Die Völker der Erde sind erwacht' die Botschaft vom Selbstbestim- mungSrecht der Völker ist überallhin gedrungen. Besonders bemerkenswert ist der Drang der Staaten nach Großräumigkeit. Je größer die Bevölke- rungSzahl eine- Landes wurde, desto mehr luchte es sich auszudehnen. Dieses Bestreben, die Grenzen weiter hinauszuschieben, ging bei den europäischen Völkern nicht ohne Konflikte mit den Rach- barftaaten ab; deshalb entstanden hier die vielen Kriege. Die Tendenz nach Großräumigkeit ist in Amerika am reinsten ausgebildet. In Rordamerika haben sich die Vereinigten Staaten über eine gewaltige Fläche ausgedehnt; dort treibt man schon seit langem nach dem Grundsatz Politik: ^Amerika den Amerikanern." In Südamerika, wo ein ähnlich große» Reich zwar noch nicht besteht, verfolgt man aber ähnliche Tendenzen. SS sind Bestrebungen im Gange, diese beiden Hälften deS amerikani'cyen Kontinents zufammenzufafsen. Würde diese panamerikanische Bewegung Erfolg haben, so würde
Jeder Kunde
erhalt bei Einkauf von 10 Mk. an - mit Ausnahme der Dr. Scholl Fußpflege-Artikel — von Montag, den 24. Januar bis einschließlich Samstag, den 5. Februar
gratis
ein Los der Wohlfahrlslotterie zur Errichtung eines KrOppelhelms in Gießen. - Eine große Monge wertvoller Gewinne kommt zur
Anmeldungen schriftlich oder mündlich Mittwoch» und Freitag», 10-11 Uhr, im Schullokal, Bietzen, Nordanlage 15 «Kaufmännisches Vereinshaus).
Schlutztermin der Anmeldung am 30. MSrz 1927.
Hausfrauen
verwendet für 303A
Haus- und Küchenbrand die hochwertigen 7?uhr= 'SiformbriAetts weil wesentliche Ersparnis gegenüber sonstigen Brennstoffen.
In größeren Kohlenhnndlungoa srMIWolk
3 Liittfer- schwenie ru verkaufen 0526
LöderS Hoi 5. Neues haus vlUaatznlich nebnut mit brei Ä-Ztmuier- Wodu 'nacii ,n Balkon, in einem Vond- iiäötd.cn Oberbef- feiiv, 3 Dlmuicn vom 4 abnbof, nut schönem Obitaaricn und tu Stalhmncn, iebr preiswert unter aünüin.3al)lun<td bcbutniiüncH au ueit. E ue2v'obnuna kann am 1. April betonen werd. Sdjr. Anfragen unt. 0524 an den (9iei$. Anz.
dort ein Völkerbund im kleinen erstehen, der sich allerdings nur auf Amerika beschränkte. Das zweite große Dellreich, das bis jetzt noch alle andern überragt, ist daS britische Reich. Sein Grundpfeiler und die Quelle seines Reichtums ist Indien. Diesen Posten will England halten; von hier aus will es sich ausdehnen. Darum sehen wir fast alle Länoer die um den Indischen Ozean liegen, in englischen Händen. Die Entwicklung deS englischen Weltreich» zur Grvhräumigkeit ist aber noch lange nicht abgeschlossen: die englische Politik ist dauernd bestrebt, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Teilen de» britischen Imperium» immer lückenloser und darum fester zu gestalten Da» dritte Land, da» sich über ein gewaltiges Gebiet ausdehnt, ist Ruhland, da» den ganzen Osten Europas und ganz Rordasien einnimmt. Heute ist in Alien eine starke vanaliatische Bewegung vorhanden Der asiatische Riefe ist aus seinem jahrhundertelangen Schlage erwacht. Der uralte Kamps zwischen A'ien und Europa ist auf» neue entfacht. Dieser Kamps ist dadurch in eine neue Phase getreten dah Rußland, das von jeher asiatisch eingestellt war. sich von Europa getrennt und Asien zugewandt hat. Run hat Alien feinen Führer. Der alte Gegenspieler Ruhlands ist England. Dieses ist zunächst auch der Feind des unter Rußland- Führung in Asien im Entstehen begriffenen gewaltigen Völkerblocks; letzten Endes richtet sich aber der Kampf Asien» gegen die weihe Raffe überhaupt. Der Kamps wird ein Entscheidungskampf werden, zunächst zwischen Asien und dem Angelsachscntum. England rüstet sich zu diesem Kampf, ebenso Amerika. Das britische Weltreich weih, dah es um sein Bestehen zu kämpfen haben wird. Dieser Woltbrand. der zum Entscheidungskampf zwischen der weihen und gelben Rasse werden wird, ist unabwendbar. Der Hauptkricgslchauplah wird Ostasien fein Dorthin verlegt sich überhaupt immer mehr der Schwerpunkt des politischen Geschehens. Europa wird einer der vielen Kriegsschauplätze sein. Es ist verloren wenn seine Völker bis dahin sich nicht politisch und wirtschaftlich zusammengeschlossen haben; die europäischen Staaten müssen einen Staatenblock bilden, denn nur ein solcher wird dem gewaltigen Ansturm der östlichen Rivalen wirksam entgegentreten können. An das deutsche Volk wird dann die gewaltige Schicksalsfrage gestellt werden, ob es sich in diesem Kampf auf die Seite Europas oder auf diejenige Asiens stellen will. Von der Entscheidung dieser Frage hängt daS Schicksal Deutschlands und Europas, ja das der ganzen Welt ab. — Der Vortrag fand beifällige Aufnahme.
•• Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: 306 Ochsen, 41 Bullen, 574 Kühe, 233 Färsen. 469 Kälber, 248 faUcncn wie bisher am fünften Sonntag vor Ostern Schafe, 4543 Schweine.
Raubmord
an einem Frankfurter Juwelier.
Frankfurt a. M., 23. Ian (WDR) Heute vormittag zwischen 10 und 11 Uhr wurde der Inhaber des Gold- und Iuwelengeschäftes Karl Grebenau in seinem Laden. Kaiserstrahe 1.


