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blitzt da« zur An«führung beftfnnnte SJauteerf tonen Turm

2« toirb in Deutschland allgemein Q6erro,4en daß da« Jünferfomike nach 2u«wahl eine« schweizerischen Archrte t rentwurf« nicht auch hu Mitarbeit ber deutschen Preistr ger für den Genier Völkerbund^pclost hinzuzoi. 'le anntlich worin auch zwei deutsche Entwürfe mit K* -ichen greifen au«geftattct worden. Sie ent» imnen dem Bureau der Architekten »h Put - Ile. Klophau« und Schoch Hamburg, und den beiden'sesdorfer Arch testen Professor Aahrenkamp und Deneke Wit der Aul­wohl de« Projekte« hat sich die Fün'erkommlfsten endgültig gegen b*e Aulgeftaliuui nach moder­nen kubischen Archttekturpein-ipten auJge- sprachen.

parfamenf^erfagunq inGngland

Eine Thronrede.

London. 22. Dez. lSvolss.) Anläßlich der Vertagung de« Parlament« hielt der König eine Thronrede, in bet er zunächst mit Befrie­digung bet Steifen de« Prinzen von Wale« und de« Prinzen Georg nach Kanada und de« Herzog» und der Herzogin von Dort nach Australien und Reu-Seelond gedachte und als­dann in herzlichen Worten die Besuche de« Präsidenten bet französischen Re - publik und de« König« von Aegypten nach London erwähnte. 5n der Siebe heißt e« dann weiter: Wit tiefet Sympathie und Store- digung haben wir da» stündige Wachsen de» Einflüsse» de» Völkerbünde« und den zunehmenden Anteil, den er bei der Beilegung Internationaler Strelt.a toten und bet Au'rechtetbaltuna be« Frieden« hat. beobachtet Daß e« nicht gelungen ist. bei bet Dreknüchte- konferenz in Genf zu einem Uebetetnlommen zu gelangen, ist bedauerlich, jedoch bat trotz diese« vorübergehenden Fehlschlage« Die Siegtetung nicht die SlbsuLt, ihr Warineprogramm. do« begründet ist aus btt wohlerwogenen De- rücksichtigung bet defensiven Bedürfnisse be« weit verbreiteten Reiche«, zu vermehren. Die Arbeitslosigkeit zeigt in einigen Xefen be« Lande« willkommene Zeichen ber Besserung gibt jedoch in anberen Teilen noch Grund zur Beunruhigung. Zur Erleichterung der ilebet- tranung von Arbeit an Industriezweige mit befchrünkken S5e chästigung«m.Lgllchkeiten insbeson­dere in der Kohlenindustrie. wird eine Kom­mission ernannt werben, die die von den zuständigen Steffort» zu ergreifenden SMafmabinen anempsehlen soll. Ein grober Fortschritt ist im Verlaufe de« vergangenen Iahte» der Be­kämpfung der Wohnungsnot erzielt worden. In England und DaleS wurden feit dein Wofsei'.'lillstand mehr al« eine Million Häuser neu gebaut. Steide Häuter be« Parla­ment« wurden fouann auf den 7. Februar vertagt.

Tausend Tage Reichskanzler.

Eigene Drahtmeldung bei ..(Siebener Anzeigen'.

Berlin. 23. Dez. Am ersten Weihnachts- fd erlag kann ber Reichskanzler Dr War, ein einzigartige« Iubiläum tm neuen Deutsch! inb feiern, er ist dann 1000 Tage Reichskanzler geiDtfen. Mer ding« eine Freude, bi« Herr SKarj rüir mit llnterinechungen di Zer 1000 Tage ge­nossen bat Seine leite Amt «Periode tot dem 17. Mai 1920 ist auetn schon ein Rekord von 587 Togen, mit dem er in ununterbrochener Am,«sudrang selbst seinen Porreisreunb und Gegner Dr. Wirth übertrifft, denn dessen «e Kanzlerzeit vom 10. Mai 1921 bi« zum lovembet 1922 dauerie nur 559 Tage. Der nächste In der Liste ist barm Dr. Luther mit 479 Tagen, an vierter Stelle folgt bet verstvt- bene Reichskanzler Fehtenbach aus Frei­burg l Dr mit 324 Kanzlertagen. Weiter folgen der Reihe nach der Sozialdemokrat Bauer mit 28V Tagen und der jetzige Hapagdireklot Suno mit 265, vom 21. Rovernber 1922 bis zum 12. August 1923 Strefemann kann nur 111 Tage buchen Aber sicherlich zahlen die Tage der Inflationszeit und de« Ruhrto'grs in man- chen Fällen, an den heutigen Schwierigkeiten gemeffeiL dvpp li und dreifach

Auch in erhaltenen Ernennungsurkun­den gibt es Rekorde, den augenblicklich der Reichswehrminister Dr. Gehler mit 15 Er­nennungsurkunden de« Reichsptäfidenlen hält. Ih«n folgt in der Liste der jetzige Reichsarbeits- m int Iler Braun« mit 13 Ernennungen und Dr Strefemann. bet elfmal *um Minister ernannt wurde. Im ganzen haben feit 1919 68 Per­sonen den Xitel .Reichsrnniister^ ftch erworben Rekorde find schön, aber sicherlich wird manch t Mtnister. und unter ihnen fehlt bestimmt nicht ber jetzia« Reichskanzler Dr Marr, mit recht gemischten Gefühlen an die Tag.- ferner Re­gierungszeit denken und ehre kleine Scheu haben, auch weiterhia bk Spitze zu halten.

Ermann Mottenbuhf t-

Berlin. 22. Dez. (Wolfs.) Der frühere svztaldemoktatische Re.chstagsabgeotdnete Her­mann Molkenbuht tst heute früh hier nach längerem Leiden Im Alter von 77 Iahten ge- ftori'en Mvllenbuhr war gebotener Schleswig- Holsteiner. Schon al« Kind aibv.u-te er in Zigatrensabriken und war dann bi« 1891 Zi­garrenmacher Frühzeitig sch lost et sich ber so­zialdemokratisch n Deweaung an. wurde 1881 auf Grund de« Soziallstengefetzes ausgewie'en und arbeitete dis 1884 al« Xabafarbeüet in Amerika. 1890 wurde et in den Reichstag ge­wühlt. Bon 1891 bi« 1904 wat et Redakteur de« Hamburger Echo" Rach dem 5hriege gehöne er sowohl bet Rationaloerfammlung. wie auch dem ersten neuen Reichstag an Molkenbuht galt im Parlament als einer ber besten Kenner der sozialpolitischen Gesetzgebung. an deren ©Raf­fung er hervorragenden Anteil genommen bat. In feinet Parteistellung war er bi« in fein Hobe» Sliter hinein tätig

Oie letzten bayrischen Mferepublifaner omnefhert.

München. 22 Den. lPriv.-Teli Die letzten derben noch nicht amneft erten Räterepub.ikanrr Lindner und Huber sind gestern au» dem Zuchthaus entlassen worden. Die Amnestier­ten haS-n cm Bewährung erhalten. Lindner wat bekanntlich nach ber Ormorbung Eisner« fo*ort tn den Land­tag geeilt und hat dort auf den bamohgen Minister Auer geschossen, wobei Auer schwer

SieNvlwendigkeil einer Wahlrechtsreform

Berlin 22 Dez «BDZ.) Das Staats- gerichtshosunel! da« bir oerf« denen SSnder- wahlen der letzten Zeit für ungültig erklärte hat bi bet Oe sentlichkeir um so mehr Ausfchen er­regt. al« die Stage der Wahlrechtsreform an sich schon lange den Gegenstand ei ei' t Dis­kussionen bildet. In den oerfchiedetzen Zündern haben die Can Maae eine Aenderung ihrer lande sgescnltchen Wahlbest immun- Se n berDeiae'ü**. indem sie für die Berbinb- chk.it von Wahlvvr^chlagen kie Bedingung fest­setzten. bah <i a «wisse Sknzahl von Unter-

schrtiten dahinterstehen muh und bah als Kau­tion eine be'tv. rr.le Geldsumme zu hinterlegen ist. SB an wollte dadurch verhindern, bah bedeu- tungslo'e Splittergruppen zu einer eige­nen ®af/l ;re kommen I. sd.s n.ere die ver­schiedenen Au'wertungs- und Sparer gruppen hatten gegen diese .Einschränkung be» Wahl­rechts protestiert und der Staatsgericht«- h°s muf)te aus formalen juristischen Erwägungen diesen Einsprüchen st a 11 g e b e n.

Rach dem Spruch des S aatsgerichtsho'e«. der in allen maßgebenden Kreisen ble 11 n - Haltbarkeit der augenblicklichen SDaßlüften» Vorschriften erwiesen hat. haben sofort im Reichs­tage Vorbesprechungen mit dem Ziele stattgesunL^n. die In den Ländern vorgesehenen Bindungen durch ein atunbänbernbe* Gesetz reichsrechtlich z u sanktionie­ren. Slnfangs Ianuar werden die großen und massgebenden Fraktionen de« Reichstage« sich mi' der Sk>degung eine« konkreten Antrages in dieser Beziel-ung beschäftigen. E« gilt als unzweiselhost. daß die erforderliche Zwei- dtittelmehtheit hierfür zustande kommt. Del dieser Gelegenheit wird auch ber Versuch unternommen werden, aus der groben Wahl­rechtsreform als Teillösung die Bergröße- run g der Dahlkreisverbände von bis­her zwei auf drei Wahlkreis burchzufübren. wodurch die Dedeu.una der einzelnen Steichsltsten vermindert werden soll.

Weitere grundlegende Qlenbenmgen be« Wahlrecht» dürsten vor den Wahlen nicht mehr in Angriff genommen werden. Heb eigens kann e« als ausgeschlossen gelten, dah bei den Wahlrechksrcformverhandlungen nach den SBab- len sich für tie Heraufsetzung des Wahl- alter» tie erforberlidK Zweidrittelmehrheit findet, da Sozialdemokraten und Kommunisten, die allein über mehr al« ein Drittel der Reichslagsstimmen oeriügen. fich bertit» klar und unzweideutig gegen eine solche Maßnahme er- nflrt haben Wohl aber wird im Rahmen der groben Reform die auch von weiten Kreisen der Oesfenllichtot im Interesse einer gröberen In­dividual iiierung de« Wahlvorgawge« geforderte Verkleinerung ber Wahlkreise er­reichbar sein.

Vie AegienmgSbilduna in Seffen.

Herhandlungspaase.

Offenbach a. M. 22. ®eg (Wolff) Zu den Skrbanblungen über die Regierungsbildung schreibt da» .Offenbacher Abendblatt": Die Ver­

handlungen über ble Regierungsbildung sinh zwischen den in Betracht kommenden Parteien am Montag und Dienstag fortgesetzt worden. Runmehr tritt eine Pause ein. Während dieser will bas Zentrum eine Sitzung seine« Landes­

au hülle« ebbalten Die fozialbemvkra- 111 e Fraktion wtrb zu den bisherigen Der- handlungsergebnillm nach Ei gang ber Mit­teilung uxt d.e Stellungnahme des Landes- austchulle» be« Zentrums am 28. Dezember nach­mittags Stellung nehmen. An diesem Tone bürs­ten gewisse Entscheidungen lallen, u.io zwar darüber, ob die Dreier-Koalition zwi­schen Sozialdemokraten. Deutsche Bolkspartei und Demokraten gebildet werden soll. Bei den Demokraten ist bte Stei­gung für btt erste Koalition vorwiegend. Der .Heffische Sk>L« reunb" meldet hierzu noch Die Verhandlungen am Dienstag haben zwilchen Sozialdemokraten und Zentrum staktge'undrn und galten einer nochmaligen Zählung- nahme zwilchen den Parteien, da au» beben Seiten die Absicht besteht, den Faden nicht abreihen zu lassen und zunächst einmal alle Möglichkeiten zur Weiterführung der bis- hertgen Weimarer Koalition auszuschöp'en. Ste- grctlicherweife drängt dte Deutsche Volks­pa r t e i nach einer Beschleunigung ber Regierungsbildung. die unter den gegebenen Um­ständen nut Im Stnne ihrer Beteiligung an ber Regierung ausfallen könnte Eine berartige Be- schleunigu>ig verbietet sich aber bereits mit Rück­sicht auf ben notwendigen Beschluß de« Hes i- fchen Staatsgericht»hofe« über die Gültig­keit ber letzten Lanbtagswahl. Dieser Vc'chluh ist nicht vor Anfang Ianuar ?u erwarten. Bis dahin besteht also die Mög-

i ch k e i t. die Sterbanblungen mit dem Zen­trum weiterzusühren und zu einem positiven ober negativen Abschluß zu bringen. Ehe diese end­gültige Klärung ber Situation nach bet Seile be« Zentrums nicht erfolgt ist. kann ber Abschluh einer anderen Koalition nicht in Frag« kommen, da auch nach dem Willen ber Sozialdemokratie zunächst bie Aufrechterhaltung ber bisherigen Weimarer Koalition tn Betracht zu ziehen ist.

Auflösung

des Mecklenburger Landtags.

Reustrelitz. 22. Dez Im Mecklenburg- Streliyfchen Landtag verlas ber Landtagspräsi­dent. Landrat Dr. F o t h . eine Erklärung in der es mit Bezug auf die Entscheidung des StaatSgcrichtsho'es für da« Deutsche Reich vorn 17. Dezember heißt

Der Staatsgerichtshof hat den Antrag de« Kläger«. .Die am 3. Iuli 1927 in Mecklenburg- Strelitz vorgenommene Landtagswahl für un­gültig zu erflären, und festzusteNen. bah ber Mecklenburg-Strelitzfche Landtag in seiner geg n- wärtigen Zufammenfetzung z u Unrecht besteht, und die von ihm gefaßten Beschlüsse bet Wirk­samkeit entbehren", ausdrücklich »urüdgebie- f e n. Er überläßt es danach dem Lande, b. h feinen zuständigen Organen, au« dem Spruch die notwendigen Folgerungen zu ziehen. Diese Folgerung kann nur fein, bah durch den Spruch be« Staatsgericht»Hofe« bem Landtage bte 0 e r f a I f u n g » m ä b i g e Grundlage ent­zogen Ist. Ich habe zum Zwecke dieser Feststel­lung ben Landtag Aufammengerufen Sie sind dieser Einladung gefolgt Untere Arbeit ist damit bee n be t

verletzt und ein neben Ihm st eh .-n der Slbgevrb- neter getötet wurde. Der wegen ßanbe«- vetrais zu lebenslänglichem Zuchthaus ver­urteilte Frhr. v. Leoprechting wurde unter Umwandlung feiner Strafe tn 8 Iahre Zucht­haus, wovon er sechs Iahre verbüßt hat, in Freiheit gesetzt.

Jleue Verurteilung Zorn von Bulachs.

Pari». 23. Dez. lWTD. Funkfpruch.) In Straßburg wurde in einem vom Kriegsministe­rium gegen Baron Klaus Zorn von Dulach an­gestrengten Prozeß wegen Derleumdung der Gendarmerie das Urteil geäHt. Sharon Klaus Zorn von Söulach hatte für einen elsässi­schen Reservisten Partei ergriffen, gegen den. da er sich Im Zustande der Trunkenheit befand, die Gendarmerie einfchreiten wollte. Sharon Klaus Zorn von Bulach, der zum Prozeß nicht er­schienen war, wurde zu 1 5 Tagen Gefäng - n i« und 25 Franken Geldstrafe verurteilt, wo­bei das Gericht in Anerkennung seiner jetzt erfolgten Wandlung zum Bes­sern diese Strafe al« mit der am 5 Rovember wegen Bedrohung de« Präsekten ausgesprochenen Gefängnisstrafe von 13 Monaten zusammen­fallend erklärte. Sdekanntlich hat Baron Klau» Zorn von Bulach gegen diese letztere Verurtei­lung SBerufung eingelegt

Aus aller Well.

Eisbildung an der Oflfeefüffe.

Vn der Dftfeefufle war In diesen lagen vermehrte ffltbllbung Irfnufteden. flu» Saßnitz wird ge­meldet. daß im Lause de» Mittwoch ein heftiger 3lurm aufkam Don See kommende Ö i e I d) o 11 e n b I o d i e r e n 6 I e Ä ü ft e. Tie Binnenschiffahrt vom Stralsunder Hafen au» mußte voll komm.-n ringe* ft e 111 werden Der ffi»bred)tr der Stadt Stralsund konnte nur noch eine Fahrrinne nach Dalm.r Ort freihaiten Oberhalb der Stadt Stralsund ist der Sund ganz zugesroren, so daß schon der Personen, verkehr über da» di» nach Rügen möglich ist

Schwere« Butonnginck.

Sin von der österreichischen Uaronh Hen: ctw Pflüge! gelenkte« Automobil. *n d.m thr» Mutter, die Prinzessin Da^ia Äarageorge- witsch, und deren Kammertrau saßen, geriet auf einer vereisten Straße in« Schleudern und ♦ubt mit voller Wucht gegen einen Stzaufseebaum. Die Prit^zef'in stürzte kopf­über au« dem Wagen gegen den Baum und erlitt lehr schwere Verletzungen. Baronin Pflü­ge! erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und ebenso die Kammerfrau. SDle drei wurden in eine Klinik gebracht. Da« Stofutben der Prm- seffin gibt zu ben ernste'ten Be'ürchtungen Wilaß.

Gaovergistnng.

In Schnappach bei St. Ingbert in ber Pfalz fanden Slachbarn drn Arbe ter Sertzr! und fein kleine« Kind im Bette tot >r m/.brrnb bte Srau noch schwache Leden«>eichcn von sich gab Soweit bi» jetzt fest gestellt werden konnte. Han- beit e« sich um Leuchtgatzvergiltung,

die aller Svahrscheinlichtot nach dadurch hervor- gerufen worden sein Dürfte, daß infolge einer Bodensenkung Im Zu'ammenh<ing m t dem fran­zösischen Raubbau unter Schnappach ein Gasrohrbruch entstand.

Schwere herdexploflon.

2n der Villa be» Direktor» Porzyk in Hohen- loben butte ereignete sich eine febr beftige Kuchenespiosion. Der Luftdruck war so stark, daß eine Wand vollständig zusammen st ürzte und die Mauerftücke 3<) bi» 4U Meter west umhergeschleu- bert wurden. Unter den Trümmern wurden die 5 r a u de» Direkter» und ein elf Monate altes Kind begraben, während sich ein Dienstmäd­chen. da» fich Im Nebenzimmer oufbieit. vor Schreck au» dem Fenster stürzte. Die Frau so­wie da» Dienstmädchen erlitten (<br schwere Ver­letzungen und wurden nach dem Kattowitzer Fron­ten bau» geschasst. Die Erplosion ist vermutlich dar­aus zurückzufuhren, daß sich in den Kohlen ein Sprengkörper befand.

verhaslnng be» kalifornischen Mädchenmörder».

Pendleton. 12. Del. (DIB. Funkfpruch i Ein lunger Mensch, namen» f) i tf m a n , der beschuldigt wird, vor einigen Tagen In V o Angele» (Ka I lifomien) ein 12,ädrige» Mädchen geraubt, von I dem Vater 1500 Dollar LSsegeId erpreßt und I dann die zerstückelte Leiche de» Mädchen» au» dem Auto auf b i Straße geworfen zu hoben, ist nach einer ausregenden thrtonwbiloer- folgunq durch die Poilzei unweit der kanadifch-n Grenze verhaftet worden. In seinem Besitz be- solch sich ein großer Teil der erpreßten Banknoten deren Nummern bekannt waren. Die gemeldet wird, hat er ble (fntfuhriing gegeben, behauptet aber, rtn anderer Mann habe die Mordtat seidst begangen.

Streitsüchtige Dogbgenoflcn.

On Kusel (Psalz) machte btt einer Iagd der Landwirt Scherer aus Oberweller-Tiefenbach bem Mitpächter der 3agb A RobrIan Vor­würfe. weil dieser zwei Hafen oerseblt hatte. Es kam zu einem ernsten Di«put. In Wien Verlauf Scherer dem Skodrian ben Gewehr­kolben auf ben Kopf schlug Dabei bat sich da« Gewehr entloben und Sherer wurb.- durch ben lo«gegangenen Schuß derart schwer versetzt, daß er im Kackerslauterner Krankenhau« verstarb. Im Bestnden Stobttan« hat sich tn der vergangenen Rächt ebenfaU« euw Derfchlim- m-rung eingestellt.

Rrbabilitknieg einte jam lobt VrrnrttMtn

Die Landwirt»wttwe Cderrberaer au» Bischos»« reutb bei vastau wurde Im Mat 192-3 wegen angeb­lichen rorlatzlichen Giftmorde» an ihrem Öbemcnn tum Tode oerurtetlt, später aber zu leben»* länglichem Zuchthaus degnodtgt Koch ver- büßung von vier Fahren wurtze jetzt hn Sieber* ausnahmeverlahren die verurteilte aus <Hrunb gültiger Beweise ihrer Unschuld f reift > sprachen. Dte Verhandlung nahm n'rlrm eine > weisach tens^ttonellt Wendung, ah die Schwe­rt ber «zreiaelprochentn mh ihrem Damaligen ttze- vaw Ehemann Fohonn Steda

*Vm bnn<xn?#n verdacht be» gemeinsamen Giftmor­de» Int Gericht»'2ole verhaftet wurde

Itabte hn

Der bekannte chochstopter E g I o f f st e l n - Oerie! mache auch der Gefangni»oer»atw r alerki Sorgen. Er -t !tte Aobaubrubet. aber » mb türfrMw kie ne Listen, mit bene» er bw st,* amten ansutzN und bie ihnen nur bie Dahl lafk selber zu techt» ober seldst verlach« ju werben st -t den letzten verhanbl-T-ge- kam ber ®ef«itgm** : walt.ng zu Dbrce. haß Oerwl sich tu seiner Ze ie die Zeit mit dem L n h a r t » von üe ble»G r- fübrungen eertrrtbt und so imstande kl sch in sen trübe» Lbendstunben. z. B cm laejuntr:- richt be» Berliner Sender» lu beteilwe. 8» »n aber nicht möglich. Derlei bei diesen vnootoorfüb- rur.f: v erw chen, wo» unmtrbm einige Schiü r aut )tt Find akeil der i3ffängnt»beamite jutafiL Schi.eßlich iüh.:e ein ?.uiseher eine Ztgartlltn- dlechlchachtel. *r her sich ein Gewirr von Drahten zeigte, vor. Derlei hotte au» bem Decket einer Schuhpu 'chachßel einen Hörer Gemacht und al» man meinte, daß mit diesem Apparat doch un­möglich etwa» zu oernehmen sei biied Derlei stet» bet dem 5v-p Aber i<b bire dam bei einem Umzug au» der Zelle Iwfetle er seinen wirklichen Kadtaapparat ab. ber imner hin ander» al» die Ziaarettenblechichachrei konstruiert mar. E» scheint, daß Derlei leibst im Gesangni» mehr erfahrt, all seine Lüste her von ihm erfahre» können

Ken» Xobtsopfn eine» Schiatzbrnnbe».

Da» alte Schloß be» Grafen Tarnowsst in P \ i t a n> ffhetn-volen) wurde fast gant « Inße

h ert Wahrend be» Kettungawerke» sind neun Personen. Darunter eine Ggmnofialftudennn und zwei Hochschüler um» Leben ae ram­me n. Utn>>; zwanzig Personen erlitten IkrWn m- gen. Die Löfcharhetten dauerten bl» xum Ipäten übend und waren durch den starken jiroit. foete durch Wassermangel sehr erschwert. Da» abgebrannte Schiatz gehöne zu den älteste» polnischen Kitierfchlossern und enthielt große fünft- 1 ftorndw Sonwntongen und alte Gem^.de sowie eine der ältesten und »rößten Bidliotheke» Paten» mit über 30 000 Bänden. Der Brand dessen

Snlstehungourfache noch nicht auf gefiert ist. brach nacht» nach drei udr au». Der Besitzer beo Schlösse» war zurzeit ber Katastrophe adrv «senb. Seine Muller, sowie die^tin Kabüwtll würben ge­rettet. Unter den während der LMcbarbeiten um» Leden gekommenen neun Personen befindet sich bet belannie polnische Leichtathlet Llsrod Brener Eine Lnzahl weiterer Per'oven wurde schwer »er- letzt. Rach den letzten Rachrichten konnten etwa 50 Prozent der Sammlungen gerettet werben Man glaubt die Entstehung de» vmnde» dem Umstand zu schreiben zu sollen, baß sich eine Röhre ber Zentralheizung megrn mangelhaster Dar tung übermäßig erhitzt Hal wodurch bqnn am Dachboden Feuer ou»brach

wieviel Zeitschelsten bestehen In Veutschianbf

Da« Statistische Steich«cnnt hat sich mit diese» Feststellung befahl 3m Rechnung«iahe 1920,77 wurden von der Deutschen Bücherei In Leiptzig nicht weniger al« 17 000 Zeitschriften ge­sammelt Davon entfielen 14 000 allein auf mit- lenscha'll.che« Gebiet. Jugendbewegung und Pä­dagogik wurden von 650 vertreten, ble bildende Kunst und da« Kunstgewerbe nahm ben Raum von 273 Zeltfchriften ein; die schöngeistige Lite­ratur verfügte über 284 Zeitschriften.

Oie Wetterlage.

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Unter östlicher Deiierbeweaung liegt da» bar»- metrische Minimum be» weltlichen Ilde heute über ber Nordsee Zm Bereich leine» Warmlufi-elwr» stnb bte Temperaturen frd'rq angeftieae» fachen heute morgen p!u» 10 Grab Leistu». .trarflurl piue 10 Rrab Eelsiu». Gießen viue 8 Gratz ll«Niues 3m Bereich bei- PnMffaflgefctetr» erfährt zunächst der WUterungecharakter noch teilt« veslänbiakeil Die oieanildK Luftzufuhr bringt nur ei» langsame» Zn- n:<fgeben der lempereturm mit sieh Ätf dem L»f- irrten weiterer RtesterichiSge muß gerechnet werben.

Wetterooranssage f ü r C a m t a g. Unbeständiges, wechselnd wolkiges Wetter, etwa« kühler viel,ah Regen, lebhafte em West drehende Wind«.

Witterungsau«sicht«n für Sonn­tag Veränderliche« Detter etil weiterem lern» peraturrüdgang

0utitrmperahiren am 22 Dezember: morgen» U Grad Leistu». abend» 4F Grob Äeffci». am 23 X>r|rm tr m?rnr»» 8J Grad Leistu» Marimum s.6 Grad Leistu», Minimum minu» 0,4 Grad Lei Ru» ilrbtemperaturen i» 10 Zentimeter Tiefe cm 22 Dezem, er abend» minu» 0,3 Grad Leistu». am 23. Dezember: morgen» miau» 0,2 Grad Leistu» Rieher'chtäge 10,* Millimeter