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Erweitertes Schöffengericht Giehen. Eia Jahr Gefängnis für eine« fahrlässigen Motorradfahrer.

(Stehen. 22. 3uni. Ende April d-, 3t- 'ut)v brr Lhousfeur Hermann Wetzler au» Alfeld auf seinem zwei Monate zuvor fiegen Abzahlung gekauften Motorrad durch die Ort»- straßc von Ober-Ohmen. Aura hinter einer Wegtrünnnung überfuhr re den siebenjährigen ^ohn De« Bäckerme'sters Heinrich Euler von Obrr-Ohmcn. Dao Aind. das sich aus der linken Strahenseite befand wurde von dem Mviorrade mehrere Meter weit fortgrtchleift und mit schwe­ren Aopf- und Brustverletzungen in die Alinit nach (Stehen gefchass'. wo es noch in der Aacht starb Der wegen fahrlässiger Tötung angeflagte Ehausseur bestritt heute jede Schulde durch die umfangreiche Beweisaufnahme wurde aber festg.stellt. daff er sich in einer geradezu unglaublich leichtfertigen Weife vergangen hatte Er fuhr trotz Einbruchs der Dunkelheit ohne Beleuchtung, er fuhr in rasender Geschwindigkeit, die er auch in der Aurve nicht mäffigte. er fuhrt ohne Wamungssignale abzugeben, und er fuhr statt auf der rechten Strahenseite auf der linken. Angesichts der Schwere der Lat erkannte da» Gericht, dem Antrag der Staatsanwaltschaft enl» Iprechend, auf eine Gefängnisstrafe von einem Jahr.

Ser Arbeiter Aarl Lohfink aus Friedberg erhielt wegen vollendeter Notzucht in zwei Särlen eine (Sesam tgesängn, »strafe von einem 3ahr sechs Monaten der (Särlncr Albert Haase von Friedberg wegen SittlichkeilSverbrechensan einem Ainde eine Gefängnisstrafe von sieben Mo­naten.

Gsrichtssaal.

Sieben Jahre Zuchlhan» wegen Totschlags

Frankfurt a. M.. 22. Juni (15621 ) Das hiesige Schwurgericht verhandelte gestern und heule gegen den Arbeiter Stephan aus Dübel, der unter der AnNage stand, seine frühere Ge­liebte. die Ehefrau Siebter, in der Heuen- Hainer Straffe zu Frankfurt a. M erstochen zu haben. Dach umfangreicher Beweisaufnahme lief) der Staatsanwalt die auf Mord lautende Anklage fallen und plädierte dafür, den Angeklagten wegen L v t s ch l a g s zu 10 3ahren Zuchthaus zu ver­urteilen. Auch der Derteidiger war der Ansicht, daff Mord aus'cheide. und plädierte für eine milde Bestrafung wegen Aörperverlehung mit tödlichem Ausgang. Der Angeklagte beteuerte in seinem Schluffwvrt, baff er nicht mit Ueberlegenheit ge­handelt habe, und brach alsdann in Meinen aus. Aach mehrstündiger 'Beratung verurteilte das Ge­richt den Angeklagten wegen Totschlag- zu sie­ben 3ahren Zuchthaus und fünf 3ahren Ehrverlust. Die Untersuchung-Hast wird in An­rechnung gebracht. Der Angeklagte nahm die Strafe an. auch der Staatsanwalt verzichtete auf Decht-mi.'tel.

Wirtschaft.

Steigende Passivität des deutschen Auhenhandels.

Der deutsche Auffenhandel zeigt im Mai, wie aeftern schon berichtet, im reinen Waren­verkehr einen Einsuffrüberschnff von 340 Millionen Mart gegenüber 299 Millionen Mart Im Dormonat Sic Einfuhr zeigt insgesamt eine Zunahme gegenüber dem Dormonat um 77 Mil­lionen Mart, an der Lebensmittel mit 20. Doh- stosse mit 37 und Fertigwaren mit 20 Millionen Mart beteiligt sind. Aus der anderen Seite weist die WarenauSsuhr eine Steigerung um 37 Millionen Mk auf, an der Lebensmittel mit 5 Millionen Mart lhauptsächlich Doggen), Roh- stosse mit 6 Millionen Mark (5,2 Millionen Mark Tertilrohstosse) und Fertigwaren mit 25 Millio­nen Mark hauptsächlich beteiligt sind Mit der stark gestiegenen Passivität im reinen Warenverkehr hat der deutsche Auffenhandel da» bisher ungünstigste Aussehen erlangt. Der Bin» suhrüberschuff für die c r ft e n fünf Mo­nate des lausenden 3ahres beträgt mehr al» l.5 Milliarden Mark Wenn der Reparation»- agent in seinem lebten Bericht die Passivität des deulschen Auffenhandel- als Beweis dafür an- fübrt, daff die Gesundung der deutschen Wirtfcl>aft durchaus noch nicht abgeschlossen sei, so bestätiyt -der MaiauSweiS diese Ansicht. So erfreulich dte Steigerung der Fertigwarenaussuhr, die in den letzten Monaten zu stagnieren drohte, an und für sich ist. so dars nicht überleben werden, daff um den gleichen Betrag die Einfuhr ausländischer Fertigfabrikate zugenommen hat. Obwohl die (Rertlgnxircnauefubr gestiegen ist. so ist doch ihr Anteil an der GcfarntauSfuhr gegen den Dor- inonai leicht zurückgegangen. ein Beweis dafür, daff fich d.e Stellung un'ere- Absatzes nach dem AuSlande wiederum verschlechtert hat. Ss wäre verfehlt, von einer Gefundung unsere- vrport» aus Grund der Steigerung der Fertigwarenaus- fuhr au sprechen. Der ungünstige Eindruck der Malbilanz kann nur durch die Ve tere Steigerung der Dohstosseinsuhr. die zum gröfften Teil auf Teriilrohstofse entfällt, e:was . bgrschwächt tver- den denn dies Deutet zweifellos auf ein An- haNen der Belebung in der Wirtschaft und der 'BeHcrung In der Aonjunkturtage bin Die Folgen des l.d-l.'lllliarden-Einfuhr-Ueberfchusse- von 3a- nuar bis Mai auf dem Gefd- und Dewseumarkt haben bereit- in der Diskonterhöhung unb in

der Abnahme des Devifenportefenüles der RrtchS- bank um 1 Milliarde Mart ihren Ausdruck ge­funden. Jedenfalls ist Deutschland von dem Ziel, da» allein die Gesundung bringen kann weit entfernt nämlich t-urch die Ausfuhr feiner 3n- dustrie feinen Devisenbedarf zu decken und durch Mehrerzeugung der Landwirtschaft Devisen ent­behrlich zu machen

Die internationale Rohstahlgemeinschaft.

rhe von deutscher Seite an den Abfchluh der internationalen Aohstahlgemeinschaft geknüpften Hoffnungen find - besonders hinsichtlich einer gün­stigeren Preisentwicklung auf dem Weltmarkt- nur zu einem Teil erfüllt worden. Deutschland bat allein im ersten Dierteliahr dS. 3s eine Otrafe von ungefähr 3.75 Mill. Dollar entrichten müssen, unter Abzug der Rückvergütung machte Inder Betrag auf bte Tonne Produktion eine Belastung von rund 220 Mark aus Die ixm Deut'chland gezahlten Summen sind in der Haupt- fache Frankreich zugute gekommen, das leit Be­stehen der Rohstahlgeme-nlchalr noch nie feine viel zu hoch gefetzte Quote hat ausnützen lonnen: unter Berucdichkigung der Vergütung für Minder­produktion und der hauptsächlich nur von Deutsch­land entrichteten Strafen bekommt Frankrerch aus Die Tonne Produktion eine Dergütung von rund 3 Mart. Rechnet man. daff von der französischen Erzeugung rund ein Drittel in das Ausland geht, so erhält Frankreich auf die Tonne AuSsuhrstahl eine Dergütung von beinahe 10 Mart, so daff Deutschland in der Höhe dieses Betrages feinem schärfsten Aon kurrenten eine Art Stpvrtfubven- tion zahlt. Belgien und Luxemburg bekommen Vergütungen von rund 2 Mart je Tonne

Dieser Zustand einseitiger Belastung war na­türlich auf die Dauer unhaltbar. Auch die anbe- ren an der internationalen Rohstahlgemeinschaft beteiligten Länder haben fich dieser Erkenntnis nicht verschlieffen können 3n Zukunft soll nun­mehr die deutsche Quote zerlegt werden in eine 3nlands- und in eine AuslandSguote. Für die Ueberfchreikung der Quoten soll Deutschland eine Strafe von 2 bezw. 4 Dollar zahlen: da die deut­sche Ausfuhr zur Zeit relativ gering ist. wird in Zukunft praktisch genommen nur eine llebertchrei- tung und damit auch nur eine Abgabe auf Grund der InlandSquote in Frage kommen Mit einer derartigen Regelung allein ist den deutschen In­teressen aber nicht gedient. Deutschland- Bestre­ben muff sich vielmehr nach wie vor auch daraus . ritrv/ca daff in Zukunft Die quartalsweise fest- Auschenden Fabrikation-Programme den tatsäch­lichen Marttverhältniffen bezw. Absatzmöglichkei­ten besser al« bisher angepafft werden. Zur Zeit ist auf das 3ahr bezogen mit einer Produktion«- bezw.Abfahmöglichkeit von rund 32 -33 Millionen Tonnen zu rechnen: da- Fabrikationsprogramm war aber nur auf der Grundlage von 29,278 Mill. Tonnen festgesetzt, fo daff Deutschland zur Deckung seines dringenden Inlandsbedarfes zu den Quo- tenüberschreitungen sich genötigt sah. die auto­matisch zu den Strafen geführt haben.

Die Bildung der Derkaufsverbände, die in ge­wisser Weise eine Ergänzung und Welterentwlck- hing der '.stohstahlgeineinschast abgeben sollen, hat wesentliche Fortschritte in der letzten Zeit nicht ge­macht. Fast alle beteiligten Länder haben für die Derkaufsverbände Quoten angemeldet, die über ihre bisherige Produktion weit hinausaehen. denen Deutschland daher, um den beim Abschluß der Roh- ftahlgemeinschast in der Quotenfrage gemachten Fehler bei den Verkaiifsverbänden nicht $u wieder- holen, keinesfalls zuftimmen kann. Wirklich weiter- gekommen sind die Verhandlungen bisher nur bei Walzdraht. Für Träger unb Halbzeug ist man sich letzthin im Grundsatz über die Basis der Quoten- bemessnng nähergekommen: von einer (Einigung ist man jedoch noch weit entfernt. Für die Erweite­rung der internationalen Rohstahlgemeinschaft durch den Hinzutriit anderer Länder kommen prak­tisch nur England und Polen in Betracht. Die englische Quotenforberung ist sehr hoch gesetzt: sie könnte, praktisch betrachtet, in der Praxis nur auf Kosten von Frankreich genehmigt werden, dessen Quote viel au hoch ist. Polens Forderungen zielen auf einen Inlandschutz für polnisches Eisen unb auf ein ziemlich hoch bemessenes Einfuhrkon­tingent nach Deutschland ab, beibes Sortierungen, für bereu Erfüllung mancherlei Schwierigkeiten be­stehen.

Di« deutsche Eiseninbusirt« will zwar im Grund­satz an der internationalen Rohstahlgemeinschafi fefthalten; es müssen aber diejenigen Vertrags- beftimmungen, die sich bisher fast ausschließlich zu Lasten Deutschlands ausgewirkt haben, in Zukunft gerechter geregelt werden.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Juni. Die Börse eröffnete in sreundl i che r Haltung. Die ersten Aurfe brachten fast überall Besserungen. Die sich im Rahmen von 1 bi- 2 Prozent bewegten Speziakwert« konnten sogar stärker anziehen. Bereinigte Glanzstoff plu« 13 Prozent. Bem berg pluS 10 Prozent, Zellstoff Waldhof plu« S Pro­zent. Schultyeiff pluS 5,5 Prozent. In der Hauptsache dürften Die Besserungen auf De k- kung »käuse Der Spekulation zurückzu- führen sein. Da- Geschäft bewegte sich aber noch in mäßigen Grenzen, trotzdem blieb die Grundstimmung freundlich Man verwies auch auf Die zunehmende Entspannung deS Geldmarktes. Günstig wirkte sich auch Der Abschluff von deuts che n Anleihen im A u -lande au-. Tages gelb f teilte fich auf 4.50 bi- 6.50 Prozent. MonatSgeld auf 8 bi- SBro- Aent. Im Devif enve rkedr find bet ruhigem Geschäft keine nennenswerten DerärtDenmaen ein- getreten. Madrid lag gegen London mit 23.48

ettr-c» schwächer Die Reichsmark stellte sich gegen Aabrt auf 422X Am Anleihemarkt lagen heimi'che Anleihen anziehend Anleibe-Ablö'ung 1875.

Dörte»k»rfe.

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gar möglich ist, in kleinerem Umfange Aeueinstetz langen vorzunehmen. Hier ist e- aber da» Saison

düng von den Essener 'Betrieben nach Den Rhein

Reichsbankdiskont 6 Pro;enl. combardjlnsfuff 7 Prozent.

da- AuSbauprvgramm in vollem Dange. ES han­delt sich hauplfächlich um Verbesserungen der Ze­chen- und Hüttenanlagen, sowie um Ausbau Der AokSprvduktion Die Firma Arupp hat eine höhere Quote für AokS beim Rheinisch-Westfälischen Aoh- lenfyndikat beantragt. Auch Die Essener Betriebe der Gesellschaft find den Umständen entsprechend zusrieden stell end beschäftigt, so daff es teilweise so-

ungen vorzunehmen. Hier ist eS aber daS Saifvn- aefchäft. vor allem in Landmaschinen, da» Bele- nung zeigt. Ein Durchbruch-plan für eine Derbin-

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Heme-Aanol tst gemeinsam mit der Stadt Essen brtchlr^^ aber roriäufig noch nicht begonnen worden.

* Weiteres S teigen der Baustvfs- preise. Trotz der ungünstigen Beurteilung der Aussichten für die weitere Sntwicllung des Bau- n.arlles und der Besorgnisse und der Warnungen, die vir Dee öfteren wredergegeben hab.n. hat sich die Aufwärtsbcwegun^ der Baustoffprelse. abgesehen von den Preßen für Mauersteine, fortgesetzt Der GrvhhandelspreiS in Berlin für Mauersteine be­trug am 1. Juni 47.55 Mk gegen 48 35 Mart am 2 Mai Tage gen Hit sich Der Preis für bbbrau- lifchen Aalt von 1 30 Mk aus 1,75 Mk. und der Prers für Zement von 4.73 Bll. auf 4 93 Mart er- Döb: Z ge find von 73 Mk auf 74 Mk gestiegen und Bretter um 5 biS 10 Prozent

^ranfiurtcr Börsc.

(Etgeuer Drahlbericht des .Gießener Anzeiger-E^

Frankfurt. 23 3unl Tenbeits Gut be­festigt An der heurigen Börte stand das Lieblingspapier des FratLfurter Platze- m der letzten Zeit Zellstoff Waldbof w.eder im Bordergründe besonders im Zufanunenhang mit der AunftfcDenbetoegung. 3n ^k'Ihofl- werten wurden auch Auslandkaufe beob­achtet. Besondere Meldungen von Belang lagen aus dem Wirtschaftsleben nicht vor. auch poli­tische Momente, tme die heutige Erklärung Strefemanns im Reichstage wurden nicht besonders diskutiert Immerhin hebt man die innerpolitische Lage freundlicher an als in den letzter Tagen Am Geldmärkte machte fich eine leichte Entspannung bemertdar ??lo- natsgrtd stellte sich beule auf 6.65 biS 8 40 Pro­zent je Adresse Tagesgeld etwas stärker ge­sucht. doch roch fluffig zu 4.5 bis 4.75 Prozent War.-nwechsel d bis 6 5 Prozent. Pr.vatdcskonlen 5L0 bis 6 Prozent. Am G e l dma rkte glaubt man. mit emer englischen D.-konterhöhung rech­nen können. Der Sffektenvertehr wurde durch die Deroegung Der 3e 11 ft of f »er te angeregt. Zellstoff Waldhof erzielten emen Aursgewinn von 6 Prozent Aschaffenburger pluS 5 Prozent. 3. G Farben plus 1,5 Prozent. Aheinstahl plus 1.75 Prozent Wontanwerte lagen überwiegend 1 b.s 2 Prr»ent befestigt. Auch Bankaktien bis zu 2 Prozent hoher Bon Elektrowerten mur er be­

achtet und befestigt. Felten plus 4 Pro»enS. Licht und Ara ft plu- 3 Prozent Autvaktien zogen um 1 bis 1.5 Prozent an. nur HCiL minuS 1.9 Pro-rtU Am heimischen An­leihemarkt notierten Anleihe-Ablösung 18,5. Don fremden Kenten zogen Türken mäfflg an. Der Devisenverkehr lag vollkommen still und anregungslos 3m weiteren Bert auf« der Börte blieben die Aktienmärkte sehr ru&tg, doch gut behauptet bei weiterer Bevorzugung der Spezialwerte.

uvantfurtcr Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtberlcht des ..Gietzener Anzeigers-Z Frankfurt aM.. 23. Juni. Auftrieb: SO Binder. 765 Aälber, 137 Schafe. 579 Schweiz

Aälber Beste Mast- und Saugkälber 7' biS 80 Mk.. mittlere Mast- unb Saugkälber 68 bis 74. geringe Aälber SO bU 67. f e: Mastlämmer und jüngere Mastdämmel (Weide- mast) 50 bis 55. mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 42 bis 49. Schweine Fettschweine über 3tX) Pfund Lebendgewicht 52 bis 55. Völlsleischige Schwein« von etwa 240 biS 3«X) Pfund Lebendgew.cht 55 bis 57. von etwa 160 biS 240 Pfund Lebend­gewicht 50 bis 58, fleischige Schweine von etwa 120 biS 160 Pfund Lebendgewicht 52 bl» 55 Mk.

Marktverkauf: Aälber und Schafe lang­sam und au-verkauft. Schweine flau und geringer ilebcrftanD.

frankfurter vetrcidedörfe.

(Eigener Drahtbericht de» ..Gieffener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 23. Juni E» notierten;

Weizen. Wetterauer, 31.25 bi- 3150. Doggen. In# ländlfchcr, 28AO: Hafer, inländ., 26. Hafer, aus­ländischer. 24 biS 26.50. Mal- (gelb) 19. Weizew- mehl, inländ.. Spezial 0. 42, Aoggenmehl 39.25 bi- 40; Weizcnllei« 13,25 bis 1350. AoggenNe^e 16 bi- 16.25. Tendenz Auhig

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 22. Ount In der Tendenz des Berliner ProduktengefchäfteS hat sich Im Ber- Jlcich zu Den Bvrtaaen nichts geändert. Die Inluft Der Aäufet halt auf Der aanzen Linie an. so Daß da- Niveau wieder schwächer ein» setzte. Lieferung Weizen war für Juli 150 Mark niedriger, sonst annähernd 1 Mark unter gestrigem Schluff Doggen wird vom Inland au- neuer Ernte weiter angeboten, hat aber fleichsallS nur geringen Berkehr. Juli stellte ich in Auswirkung einiger Begleichungen 0.75 Mark schwächer. Herbst nicht behauptet. Futter- aetreide ruhig, auch sind Futtermittel sowie Dlehlsorten in geringem Umsatz. Es notierten (1000 Ailogramm 277 bis 279. Som­

mergerste 241 bis 275. Wintergerste 241 bis 275: Futtergerste 241 bi- 275: Ha'er. märllscher. 254 bU 275; Mais, loco Berlin, 189 bl* 191. (100 Ailogramm): Weizenmehl 37,25 bis 39 25: Aoggenmehl 3550 bi» 37.50; Welzenlleie 15. Aoggenlleie 17.25; Diktcriaerbsen 43 bU 55; Neine Speiseerbsen 27 bi« 30. Futtererbsen 22 bl« 23; P.-lufchken 2050 bi« 22. Ackerbobnen 21 bi» 23; Wicken 22 bi« 2450. Lupinen, blau, 15 bi« 16: Lupinen gell», 16 bi« I. Aaps- suchen 15.40 bi« 1550 Leinkuchen 14,60 bl« 19,90. rrockenfchnitzkl 12.60 bl« 13.20; Soha« schrot 19.30 bi« 19.80. Aortoflelf!orten 3350 M« 34 Mart.

VOGTLANDISCHE MASCHINEN FABRIK A 6 * PLAUEN i.V.

Unübertroffen Unverwüstlich Sieger gegen die ganze Welt 1923 254e* in-P 5674c

Generalvertretung: Georg Karl Reit, Kraftfahrzeuge, Gießen, Marburger Straße 34.