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»M8 General-Anzeiger für Oberhessen

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nr 94 Erster Blatt 177. Jahrgang Samstag, 23. April 1927

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Giehener Anzeiger

Chinesische Ostern

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In

1. Gleichheit der Rassen.

2. Demokrat.s.erung Chinas und

Präsident. Baron Tanafa. erklärte über Die Absichten btt oon »hm gebildeten neuen Regie rung. hab bas wesentlichste Ziel bes KatnneitS darin bestehe Die w , r t s ch a s t l i ch e Gesun­dung bes Landes herdei-usührcn Zu' Lhlnafrage erflärte der MlnisterpräsiDeru .. möchte die Aufmerksamkeit des chineillche! Volkes aus die Tatsache lenken Daß c< Cchino

fache für eine Panik vochanden. Sie be- schuldigen die Behert-en der Hauptstadt die Krise ifen in der An­

teln der Diplomatie diese durchaus eben suchen Denn Tschangssolin dies« drei

durch ihr überstürztes Einarte! Selegenheit der Bank von gor oben

Sisch abschütteln. er wird scboch kaum damit tauben linden, wenn er sagt bad

nur die Irrte Souveränität bts chrneillchen Dot- keS wünsche Der russische Dvllchear.^inuS verfolgt in China mindestens in dem gleichen Matte eine tmperialiftischt Politik wte die kapitalistischen TttMyr deS Westens 3n allen Landern Europas so gut öie unter den Böllern Aliens txt jdx Akos kau auch heute noch die «FDee der Welt- revolution oorzut reiben. 3n den wnimunistllchen Parteien hat sich der Bol'chewismuS überall Keimzellen geschallen bie nach Moskau« Ordre arbeiten. Tlchang-ka>tfchekS Mall und die Spal- tuna in der Kuomintang mach« Rußlanb um eine Illusion ärmer Das chinefilax Boll mit seinem stark ausgeprägten Sinn für »'äentum unh Erwerb, mt! einer t äsen Ausia'suig die d«e ganuhc in den Wutelpunkt deS Bolls- und StaatSledens stellt ist für die bo;<l>- wistilche ttxx vielleicht het ungeeignet ste Rädrbvben. den man sich d.'-ken kann ; «S wurde y.ellcixbi so lange nicht deutlich, al» die politisch rein am de nationale De- Ireiung abgestellte Bewegung der Kuomintang in den grösten Zndustrrczentren der südlichen Jtüfte und de» Bang-lle-Beetens sich milchte mit den sozialen Zielen brr dort in den riesigen $ibnL-i der A.te.Lader Mtlammenge- btänaien chincillchcT! Arbet.ermallen. Unter dem het udchir.' schen 3 .2 u-inepreir. .r-a e lomtten die kvmmumAÄchen Gewerttchatien zcr:- wnlc die politische Mach: an sich rteßeru und in Verbindung mit den. Moskauer Propaganda- Bureau tr.e außenpoliillche Linie Süd-china« be­stimmen rschanglaitscheks Sor*c*x.i ndblcie stch auSge'prochen gege-, diele kvrnmu- nistische Linslußnahme Kurz vor den Overtagen löste er in seinem Besehlsbeve-ch die Gewcrf. schalten MrSkauer Richtung auf. und enthob d e kommuTiistischen Mitglieder der Regierung ifcret Remter Sein neue» Regime n vcha^rda. und Banking ist innerpokttlch eri'arebcn 2 nrikom­mun i st «« ch eingestellt und hnM deshalb _ud) die oben 'chsn erwähnte Unrerstürung de* r-chm chrne«i'chen Bürgertums, das Nch durÄ eine Herr- schäft dee Kow -rnismus im Stile Sowsern !rndS bedroht fühlt.

L eie an '-ch ;c.r. i rro.ir '2U^* a ndersetzung in Südck>. a mHt austenpvl.ttich in 1 eine recht gespannte £ iua. die erttstanden ist I durch die DvrsLNe die sich b der Bc'.»ung

Tschangkaischests politisches Programm.

Schanghai, 22. April s Ha va s | Tfchang- .tschek hat erklärt, daß bte antikommu­nistische Spaltung, die er hervorgerufen hat. nichts an dem 31 c Le der revolu­tionären chinesischen Bewegung än­dere. sondern dah man Wetter die Verwirk- lichung der bret Grundsätze SunhakkenS anstreb'.

wenden und sich ntdX non der knttinmtclni Rück- licht aus da» Recht der treten Wti.unu*autteTunc zurückdalten lallen. D>« GedanLwi. bte auf etm Zerstörung de» Vaterlandes gertcheei »eten. leier keine Ueberzeugung. sondern ein Ber b r e che n Die japanische IDirtidjajls i iii?

Baron Tanakas tzhinapolitik.

Tokio. 22. April. (Reuter ) Der Mintstc'

neigte, durch den General Tanaka erseht wird

den Sehukai-Pante einer schärferen Tonart das Wort redete. Japan befindet sich in einer der schwersten Wirtschaftskrisen, die das Inselreich feil dem furchtbarer-. Erdbeben Heim­gei ucht haben Durch die .Zahlungseinstellung einer der grcstler japanischen Hande!n erne. der von der

Romens, ist auch die halbamtliche .Bank für F 0 rm 0 la" in sinaruielle Schwier gkellen ge- Das Äal

durch einen Kredit der Bank von Japan m der angeblichen -dhe von 200 THilftonen Ben sich an der Sanierung der Formosa-Bank zu berelligen hatte aber für diesen Beschluß nicht die Zustim­mung deS Krvrrats gefunden, der dem Kalter riet, so große finanzielle Verpflichtungen nicht ohne d»e Genehmigung deS Parlaments emiu- gehen. Das Kabinett Dakatfukl ist daraufhin

ruckgetreten und auf den trad"'0tZ»gemäf, vom Äaifer eingchollen Rat des einzig ncch lebenden .älteren Staatsmannes", bei Marguis Saivnj« wurde der Führer der Opposition Venera! $a- na la mit der Kabinettsbildung beauftragt, ob­er vH! seine Partei, die Seyukai, im Parlament über keine Mehrheit verfügt. Ob es dem von ihm präsentierten Finan-minister Takahashi ae 1 innen wird für den drohenden Ban lenk rach ein Löfung »u finden und damit schwere wirt'chasl

möglich sei. die adüflunfl seiner berechtigte-.' Ansprüche zu erreichen, ohne damit feinen Be­ziehungen zu den Großmächten zu schaden Der Ministerpräsident berührte bann auch die vor den Kommunisten in Ehina entwickelte Tä­tigkeit und erklärte. Japan könne diesen iRrfchei- nungen gegenüber nicht gleichgültig bleiben unk fei bereit, mit den übrigen Mächten zusam - menguarbelten.

Zur Bekämpfung der Finanzkrisis deren Borg Schichte unser heutiger Leitartikel ku,» darlegt, entschloß sich die Regierung zur Gin- sehung eines Moratoriums das wah> scheinlich morgen in Kraft treten w-rd. mit Au» nähme Der Kolonien. Die Auszahlung der Lohn fouie die Rückzahlungen der Schulden der Lokal- beborben und bet kleinen Bankdepos'len werden vom Moratorium nicht beeinträchtigt Die Ban­kiers von Osaka erklären. eS sei keine Ur-

Umgruppierung der Weltmächte?

Vor einer (Erneuerung der angelsächsilch-sranzöstlchen (Entente.

große Flaute Da« tbnnen Zeitungsschreiber wie Dvlksvertreter nach den etwas strapaz-bfen Winterrnvnaten mit Recht au I atm mb fest stellen, ungeachtet der tommmbefl ^.nae wie Konkordat und ReichSßchulgete» bw beide r.new heißen Sommer rorausahi^n letten. Dagegen hat es außenpolitisch einige Senfationen gegeben Der italienilch-serbische Konflikt um das Schicksal Albani ms bat ft* dadurch zuge'p.kt daß Muttolln, den PrvtektoraeSvertrag von T»- r^ng a.s ^iob me uncere** betvachtrt wissen will, und daß es infolgedesien zu den langst in Aus- ficht gmommeren direkten Verhandlungen zwi­schen Rom und Belgrad immer nvch nicht ge­kommen ist 3n B«ig«b hat diese starre Hal­tung Italiens gewiß mit zum Sturze des Ka­binetts llsunvwi isch deiget vagen Duki- tschewltIch hat eine neue Regierung aus brei­tem Grundlage gebildet und da« Parlament in dem er kaum eine Mehrheit finden würde, b-.s Ium August nach Hause geschickt, um eS bann wahrscheinlich ganz aufzulläen. Da« Kabinett, in dem Marinkowitsch die Leitung be* Atchemninistertum« übernommen hat, dem aber euch der l -shersge Außenminister Peritsch al« Minister ohne Portefeuille angehört, gilt ganz ausgesprochen al* eine Zulaminensasfung der nationalen Kräfte die eine Stärkung Iugo- llawien* in den außenpvlltttchen Auseinander­setzungen bezweckt

interessanter als diese langsam latent werdende Krisis aus dem Ballon sind die »reigniss«. die während der Ostrrwvche sich in Shina abge­spielt Habei'. On der Kuomintang, bet von Sun Parsen begründeten nationalistischen Parte» Süd- chino« ist eS zu dem erwarteten Bruch >w.fchen

Rankings durch die Truppen TfchangkaitfchekS algesp.elt habei. Bei den Slrastenkärnpsen zw'-- schen den südchinesischen Truppen und der zu- rückgeschlagenc.» Schaniunaarmee linb mehrere Ausländer um« Ceoen griommen und auch der Besitz von Angehörigen der Zremdmächte wurde | viels ach geplündert Aus M^treiden Englands hatten die Mächte eine gemeinsame Protest­note der damals noch zuständigen Rcg erung von Hantau übergeben, bie Antwort be* Außen muuttet* rschen war Nicht zur Zufriedenheit der Mächte ausgefallen und in einer zweiten Ro:c wollen nun die Mächte angeblich in ulti­mativer Form Sühne und Entschuldigung for­dern. S* entsteht nun die Frage ob die* Bet­langen f;db wiederum an die Regierung von Han- lau richt.n wiri-. b« nach ben inzwischen ver­änderten Berhältn.ssen zur Erfüllung bteseS UUi- matume gar nicht in der Lage wäre ober an bte Adrcl'e de« Marlchalls r'changkairichek. der ja als Obcrl-e'eylshaber der OkUupaf.onSarTnee von Rankinü 'ür die Borfälle dort zum mindesten m gleichem Maße veranttvörtlich »st Vie die Regierung in Hankau Dichtiger als diese mehr formale Feagc .st bie Taktik, bie die Mächte, vor ailem natürlich England, bei der neuen ßag< tvr Dnge Ttchangkaitschek gegenüber an- wenden werden S« ichf.nl rümlich, bafi dis b Sher.gen Begner Tlcha ngkaitfchek ui Banking und Tschangtfolinin Peking ttren Ho^re sich eben, noch am unteren Bang-tic gegen- überstanden sich zu erner gem« in« amen Srort argen 6 ee1 f ü b ch » n e s i s ch - r u s s i- tchcn Bolschewismus zu'ammenschl»eh«n Dur:m B?enn Eng land in Rußland seinen w rllichcn Gegner auf chinesischem Boden sieht. Io mühte b-.ek Der'ch eäung dem Londoner Kabi­nett seh: gelegen kommen und es ist kaum an- »unebii m. daß England n dielt langsam ret- trübt Ennn.cklui i der D-nge in China mit stören- dir Hand eingreif v-«r. eS in bie Verhand­lungen mit Tlchanglaitfchek !uvch uüuratüx 3»t- derungen eine unnrnge Schärfe trägt.

Für die Pvlttil der Mächte in China wird jedock» noL c.n enbete* Mc-ment »itflam. Das ist der Kabrnetrswrchsel in 2apav. Er hat »Ter an sich rein in erpollt Be Gründe tmrb aber dadurch auch auttenovlittf- von Bekteu- turg dah bei b-ohe-nsc Auttenn imster Baron Sb'dehara. ber einet flerät gten. «rhr ab­wart enden Heltuna in den D'-g-n m-

3. foftale Rf ormen

Die Zurückerhaltung der Konzetttonen ist diesem Programm cntbaAen aber T'changkai- tlchek will lediglich mtt^riedlichruMft-

Ist also mehr als zweifelhaft.

Soweit sich die Milbing bes mittagblalte» auf Frankreich und England de,letzt, kann man sie In Zusammen Hai,a bringen mit dem färben 15. mal geplanten Londoner 8Zuckt de» Präsidenten ber franjöfWn Republik. Bo unter gue. dem in Londoner polihUmi ftrtifen außerordentliche Be- deutuug bclgenn '> n rvirb. Die in pari» trldteinenäc Lhikago Iribunc weiß fogar ,u melden, daß Dou- merqur von Brianb begleitet fein werbe, brr mll Chamberlain wichtig- Besprechungen hoben werde Bah e» hierbei $u einer Annäherung der Politik der beiden Mächte kommen kann, ist nicht au»gefchlosien

Mir verzeichnen noch, was die .Gerinania". das dem ReichLkanzlcr Di. Mari nahestehende unb gewöhnlich gut informierte Berliner 3cn- trumSorgan »u brr oben kurz ffiy.tcrtcn Rach- richt zu sagen weiß. DaS Blatt schrribt. daß nach ihren Inlcrmalivnen dieser lenlationeil klingenden Vicldung eine vechältniSnia'nge harmlose Unterhaltung zugrunde llege. bie ein auch

Eigener Drahkbrrtcht be» .Gießener Anzeiger»-

Berlin. 23. ÄprlL Ctu Berliner B!ittag»biaN wußte gestern au» London ju melden baß , wl- scheu London tob Pari» leit Wochen dI- p I 0 m a 111 d) e Vu»|prochen im (bong: seien, die eine neue ftnleole ,um Ziel hoben Auch

in Berlin wohlbekannter, letzt in Lande-n beglau­bigter diplomatischer Vertreter einet Großmacht dieser Tage mit einigen Journalisten gehabt habe. Zn der Meldung lei Mahre« mit .S a l- 1 chem vermengt und Richtige* fe. mehrfach ungebührlich aufgebauschi Stwas wahres hege in,olern den Meldungen zugrunde, al* England bei seinen zur Zeit ungewöhnlich vielen Schwierigkeiten in China öle Span­nungen vermindern wolle. Daher sei nicht r.ut ein Einlenken Englands gegenüber dem Iran- zwischen Standpunkt in der albanischen Frage (andern auch eine Anpassung der englilchen Pa- hilf an die amerikanische Aussalsung in den chine- «ischen Fragen durchaus glaubwürdig Die Rach- aicht von einer Entspannung zwischen England unb Rußland lei durchaus nicht überraschend. Die in Aussicht stehende Ucbcr- reichung bet bekannten diplomatischen Rote Cham­berlain* an die Sovjetrogierung lei von vielen Eingeweihten nur al« Vorspiel einer 2n- i.äherung bezeichnci worden. Der Besuch des französischen Staatspräsidenten In London schließ­lich bild? eine neue Bekräftigung des englifch- IranzAsilchcn Einvernehmens Eine anIl­de u t f che Spitze In dieser Entwicklung zu vermuten, wäre unbegründet

Frankreich gegen den Bolschewismus. Sltgcn bte kommunistischen Treibereien in den Kolonien

Part«. 23. April. (MT? Zankspruch,

Znnemnnnster Alberi Carraut. der ber radi­kalen Partei angehört, hat gestern m Constantine in Algerien aus Anlaß be* 50jährigen parla­mentarischen (Jubiläum« be* bet radikalen Linken angehörenden Abgeordneten Thomson eine Er­klärung abgegeben, bie von Der Morgenpre'se al* eine scharse Kampsansage ber sran» züslschen Regierung gegen ben Kom­munismus oufgefaftt wirb Er erflärR. baß Frankreich mit seinen lleberfee-BetMungo 1 eine Ration von 80 Millionen Einwohnern sei. die mit hren unvergleichlichen Reichtümern unb ihrer militärischen Stärke ihrer Srcherlxnt unb ihrer wirischastlichen Zukunft, d b also ihrer Unabhängigkeit tn weitem Maße, vielleicht mor­gen noch nuchr als heute, von biefem kolo­nialen Reiche abhängen werbe Biefeo Kolonialreich tonne jranfrcid» nicht zuj,runbe ricblen lassen Der französische Kommu­nismus aber versuche bieS auf Be - fehl von außen her Die Regierung fei daher ebensowenig in Algerien wte anlerträrtt geneigt, die Trmiereien für eine Revolution, den inneren Krieg wie den nationalen 2ktfaÜ. anzusehen. Sie werde mit der schärfsten Strenge alle Waffen, di« da« Gesetz ihr in I die Hand gebe, gegen den Kommunismus an-

Amerika fall an diesem Wäwtekonzern brieiligl werden Wk weit diese Nachricht auf Wahrbeil be rubt. Ist In Berlin augenblicklich nicht IdtjuilrOen 3fbfnlaU» ist sie mit nmgn Vorsicht aol,-nehmen Daß e» sich hier nicht lediglich um eine mnr Kam binotlon handelt, kann darau» gdd>lofkn werden, daß ähnlich lautende Meldungen sowohl in Bari» al» auch in Rom aufgelaud)! sind, vielleicht kann man au» diesem Umstande ickilleßen. doß r» sich um eine Zweckmeldung handelt, die an die ilollcni|*e tt»reife gerichtet ist. und die Italien von feiner di»her eingenommenen intransigenten Haltung in der albanischen Frage abbringen soll.

Baß die Möglichkeiten einer engeren politischen Zusammenarbeit poifchen Frankreich und England vorhanden sind, ist nicht von der Hand ,u weifen. 3n vielen der gegeuroartigeu aktuellen Inter nationalen poiistfchen Fragen sind beide Machte au| Zufammenardeiten oder zum müdesten auf I e g en | e 111 ge Wohlwollen angetele- < n. Man brauch! hier nut die chinesische Frage und im Zusammenhang damit die SitOunfl Eng­land» Rußland gegenüber sowie lernet Frank­te ick» haltuaq in bet rt d t ü st u n q »f t a g e ,u enpabnrn. ttetznliche» läßt sich aUrrbtng» von rtmetika kaum sagen. t>inn dir Bereinigten Staa­ten Haden e» bi»*er gestisienNich vermieden, sich in die europäischen Vertzältnisie «tuznmischeu. und auch in China Hot timerlto sitl, seine besondere Stellung betont und erst letzthin tn Washington er klären lassen, doß e» von der bi »her elngrnommenen haltung nicht abzugeben wünscht. Dir tinbe,tehung Amerika» In die voran »gesagte Mächlekvmbinotlon

ist bei bet Unburckäichnakeit ber Dinge beute m- nicht abzusehen Für bie Haltung Zapans i übt na bleibt :nbesten wichtig, baß mit Xonr

71 Tokio zweilellrx ein schärferer K u >.ch durchsetz en wirb, wenn auch bet Kaller 1 der Betrauung Tanakas sich bestimmte Zullch rungen bat machen lasten, dah in bet chinesisch Zcluik von ber Linie SHibehavaS nicht abp- c ckxn werben soll Sicherlich wird bie schwirr ^irtfchasiliche Lage Japans bie neue Regieru f en Wünschen EnglonbS unb der Deremiglen Sta. :en gefügiger machen als « bislang ber Fa, war Demi soviel scheint gewiß zu letn. bah ohr englllche oder amerikanische HÜse bie F nanzkr' !ju.t beseitigt werben dürste. Abgesehen bar: ba* bamü Zapan ber SinheitS'rLnr der onc 'äck' 'chen Mächte fei tttne nnigst verfloch wurde, eröffnet ZSpans Witt chaftS!age bie 2Ii:s ficht auf ganz neue Kombi Nationen von denkbar

^ßter tvel'v^i Äscher B<be-t '-o

In unerhört schnellem Stegrszug hatte die na- twnalistifche 2nwt von Kanton auS sich Han- lau» und der anderen großen ZnduKr.e^enteen deS nr.Mieten Bang-tf<-Lales bemächtig: und h elt nach der Einnahme Schamtb^i» und Rankings ganz Südchinu sesl in Händen Ebenso überral&nb schnell ist die Bewegung legt zum Stillstand gekommen. Die Auseinander­setzung der Kuomintang mit dein Koemnunismut bat zur Spaltung der Partei gesüßte. Bor v- bi n. ber emsige Agent Moskau« bH ber füb- ch nesischen Regierung, bat zwar aus dem Partei­tag in Hankau die Oberhand behalten, aber Tschanakaltschek. bet Eroberer Schanghai« unb RaiMnps. hat sich von bet Partei getrennt unb in Banking ein eigm?* Kabinett ausgemackä Dieser ddd>:nxiMgc. kaum dreißig 2ahre alle Chinese, den ausländisch Beruhletstatter beute schen den 2lapvlevn be* Ostens zu nennen Neben, hat mit sicherem Instinkt erkannt, welche un­geheueren Gefahrei, seinem eigenen Dolle aus einer zu engen Liaison mit dem russischen Bol­schewismus ern>ichfen müllen, wenn die Regie­rung Südäsin e I ch dem Diktate Moskau« beugt. Tschangkaitschel w,.I nicht das Ioch. do« die Fremdmächir mit Hilfe Der Verträge und Kon- »dlicnen über China errichte! b .bvn. mit der s>tl'chast eine* auS Rußland importieteen und der Eigenart des ckünesischeii Volke* diametral Ainribedaufenben Kommunismus vertauschen. Von den drei Regierungen, die wir se.t Ostern nun wieder in China haoen. scheint Tschargta,- tschek die meisten Aussichten zu besitzen. Denn er auch vorsichtig zwischen ben Zeemdmächten einerseits und Rußland andererseits jonglieren muh so findet er d< ll offenbar in Schanghai ber größten und r-tdbttcn Stad! Chinas, dem Mittelpunkt be* internationalen Handeis In Ost- afieti. die volle älmerstützung der einflußreichen Kaufmanillcha!t. Dan-.t .rfchileßt llch ihm eine crgiefrt.ic Geldgitelle die ii*n gegenüber feinen beiden Gegnern rschangllvlin im Rorden und her Regierung von -Hankau im Westen in eine von vornherein günstige Position bringt. Denn zum Äriegfübren gxb-r auch In Cbmo immer noch Geld Gelb unb mxymal* Geid. Unb mit dem Gelbe sieht eS gerade bei Tfchangllvlin Dem Beherrs^er ber Bkand'churei und L ^un'.-ng Ja­pans windig au*, denn Japan hat selbst nicht*, und ein Io große* Heer, wie e* Der Rlatllchall he* Rordens unter ben Waisen ball ver!ck>!'.ngi Unsummen Auch die Hankouer Regierung bte durch den Mall Tlchangkaitfcheks chrsS sad, güen Heerführer« unb i rcr besten Truppen beraubt ist. toirb nicht so schnell eine neue Aru.ee aufzu­stellen vermögen, denn auch MoS.'au hat zwar für Propaganda »wecke stets über genügend Mutet verfügt, wirß aber kaum imsta de sein, brr be- frcur.bcier. Regierung von Hankau die Summen bereit zu stell en die für die Aufrüstung eine* neuer. Heere* nötig uären. Man hat sich zwar in Hankau schnell et .?* anderen Degens erinnert be* MatechaU.' ^eng-Bu-siang. der leit Monaten latente** im Ror^westen Chinas den Greignisfen am unteren TV^ag-tk uiietebcn hal. Aber Der soaenonn e . stkiche OcaeraT toll nach <.;;*<näffiger. Rachrichten nur über sechzig- taufenD Mann verfüge:* mit Denen er. axnn er selbst aud> ei« in Nmruberen Phe en DeS Bürgerkriege« Ianu>teror?e:cr Heerführer ist. gegen Die Armeen Tfchang:so.inS unb T'ck^ingkai- kfchrk* wenig auSrichten durste

So bedeiuen bidc ckreigntfk der Osterwvchr für Rußlands Politik = re. teile* eme emp­findliche Schlappe All Rälckongeeß in Mos­kau bat zwar ebe erst R . k 0 w ber Borsttzendr de« Rats der BollStow. . irc. in feinem .-raßen außenpolitllchen Eivofe Nargc.egt. daß Die 5er- jetunivn in febinu (rincrlc; ergennünifle, imperia­listische Ziele verfolg«. «Sr b stch auch bemüht. B 0 r 0 Din. den kvmmur.' :llchen Ennllär en er-