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Dienstag, 22. November ,92?

IN. Jahrgang

Nr. 275 Erstes Blatt

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Die Besoldunqsvorlage im Haushalisausschuß.

stchuiartt.

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ODÜileJdiigi. 1;.-. nftige doHiU». ilkühci;.u<.

mrts 46 bi» a raiäiieie 42 bi# 4. nährte 25 bii ». fmbet Dm i öchiochuven»

59, Heiligt 5 Moli Und SnlUu- t« und SauflldLS 16 c9. Schalk Mmmel <Weide- aftlämmcr Allen Schale 4v ?i» 45 - Schve i üebtn64tw-d)'. c» > von erva 24V } bui tztz von ttoe ivichi 65 bi» c* ^chendgkwibl

i etwa 120 b'J 1« 64; Sauen 54 bi» f: Sn allen CM- nur in StwbiH-

Reichsiagsbeginn.

(igener Drahtterichi bH®«ebener Anzeigers".)

lldien Slmultan|d)ule;

Angleichung der In der Reid)socr|ailurq ge­nannten Grmriafchaft»fchule an öle chrtsttlir^ Simultanfchulc:

Sicherung öer Lchrsreihelk gegen jeden versuch einer tonfdiioneflen Verengung des getarnten Unterricht» in der Betenntni»- jchnle:

unbedingte Lrhaltungder celsiunas- fäbiqf eit te» Schuljnstems eine« Schal-

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Zeniralvorstandsiagung der Deutschen Volkspartei

Eine grundlegende Entschließung zum J^eichsvoltsschulgeseh.

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Berlin. 21 Dov lBDZI 3m ^uie&altt- auöltbub te» Deichstoge» be'dwxltiate man sich in lii Krer Tebaite mit der Sinstus ung der banbtnernid) v o r ge b i l D« te n Bearn- ten und der »et rieb» all l Renten bei den verschiedenen Ikrrooltutx^^ flm. die noch Qlntrd.ivn der vozalte.nokraren und Äcmmu- n.ften höher etnyUutl t^rötti lolilcn, toäbrenb die Tkrtrtier der Met ihren Mmifterien lür die Heg erungüi'orlaoo eintraten. - 94 folgten dann die Abstimmungen über die neue Truppe 10. Unter X'I.-bnt'nfl der an> renQhtrije wurde eine Bei he Abüird. ruig^x>r1 der Regie- nrnd*pKirte.m genehmigt. Für Knippe A10 wurden < B. Oderleitung»aufeher und LciungS- cutleber sugrteilt. von denen hanbwcrWmabtae 'IVorbtlbung gefordert worden ist. Di« am Ad. ecptcmb- r 142Z im 3mte geblx.-cnrn nicht Hand- ttxrremähtg vvrged.l.-eten tc.egra^>n£XXTl<i- lund»aus?eher fol.en wie die 1 die nicht handwerrsmähig rorgetiibeten ÜMiunj^- uuflebcr in e die Postschaffner bcxmbelt werden. Ihc meisten der weixr genehmigten Anttage bCAtPedten Llveichamg der Stellenzulagen und dafür Höherstufung der betreffenden Twnv.ev Der 2u» chub erörterte dann Pie ®nippe 9. deren Gehalt.'5iye KOO bi« 2S00 Mark betragen tollen und au der de'ander» de XJiu.etam- ftenten neberen. Schliehlich.

®nippe 9 unter B.lchnung faml..cher Anrrüge der D ppo* ton» barteten im we'entltchennach der Beaienm^'.'oriage nur mit wenigen atnocrun- gni durch Anträge ter CRcglcrungtparteen flt-

de» .Hessischen Vstksfreund»^ wurde folgende Kundgebung be<chLossen: LandeHvodland und Landeöauvfchul) bet Smaldemokrotischen Spartet Heilen» hoben au dem Srg bm» bet Landtag»- wähl tn Helten Stellung genommen. 3n der Jrage bet Reg« er ung»bildung f-nb Lande» ovr- ftaub und L«ide»ausschust der Auslassung, dah die der Bedeutung der Cr^.ijlhemrlr-.t sche r^or­tet al» der weitaus stärksten Sraftrxi auch an neuen Landtag enbprechente ou »schlag ge­ben de Stellung etngeräunti weichen muB. Sine befixiux Be'chlu'i asiung haben sich Lan» de»vrrstand und LandesauLlchu'f vorbebaltrn. bi» Stgebmise der Bei yarr» ungen der L'anb tag »traf- nem mit den übrigen Parteien de» Landtag» vor- liegen.

Zusammenschluß der Hechten in Bayern.

Berlin. 21. Lov. Nachdem 'chvn kütAlich in Dürzburg Brr Handl ung en über den 3 u - lammenfchluh der Rechten in^ Bayern geführt wurden, hat die Aümberger Dertrerer- togung bcr2ationolliberalenßanbe»- perle. Bayern» da»>tomn.-en m.t der Deutlchnativnalen Dolkspartei nut 99 gegen vier Stimmen gebilligt Das 2btom- nren bdagt u. a. Die Deutichnationale BolL- Partei tn Bayern und die Äationalliberale öenbeepartei Bayern» schließen iich -u ge­meinsamer vatetländischer Arbeit

xufanunen. Die HationoGlberdle Bvl'»partei Tapem» fuhrt tünfiig den Damen Dationaliibc- ruler Lande»verband Bayern. Der Dationallibe- ra!e Lande»r«rband Bayern behäU leine innere organische Selbständigkeit und fall» nach der politischen Lage erforderlich auch da» Docht, feine programmatische Sonder- heUiriq »um Beispi^ tn Fragen der Äulturpclüti »um Ausdruck ;u bringen 3n den Parletvor- fianb der Deut chnationalen CBol«Partei wur­den > e beiden bisherigen Dalionalliberalen Par­te »ührer tn Bayern. Deheimtat Vach» und Professor Dr. Cent entsandt.

Zentrum und Bayrische DolkSpartei.

München, 21. Dov. (MTB.) M-e der Sande» dienst de» Süddeutschen ^orrc-'pindeny- bureau» erfährt, Haden am 19. und 2) Dvvember streng geheime, abschließende BTlprechungen der Detständigungskommtlsionen de» Zentrum» und der Bayerischen DoU»partei fta tg^unbnL Da» Ergebnis der Befprechufgen ist der von den obersten 3nhangen brr betb.m Part im noch -u billigende Entwurf für eine Vereinbarung -wischen Zentrum und Bayrischer Bolkspartet. Dieter Entwurf nimmt eine engere Zu­sammenarbeit der parlamentari­schen Vertreter der beitem PaNeim für grvye fragen m A^'icht und will the Möglich­keit einer gegenloit^en Deiämpfung der beten Parteien bei den Landtag», und Deich»tLgs- wahlim aus'chliehen. Mil ter S ellu^.gn^hm:.- ter oberften Organe der beiden Parteien ist inner­halb feiner Zett »u rachne-i

Händen, denen sie fich nicht entlegen rönnen, so das, die Etatseröne.ung sich »u allgemeinen Spardebatten, unte.rnilcht mit weilschweifigen Be­trachtungen über cme Der walt ung»- telorm, vtetleicht auch über die Bildung eine» ®lnbelt»ftaa te» auSwachsen werden. Da» deutsche Boll wird aber schon zufrieden lein, wenn die Paneien wenigsten» ihre Sonder- wünsche zurück st eilen, damit von dem vom Delchsiabinett bei der Aufstetlung te* ®tat» zur Dicht chnur erhobenen Leitsatz alleräußerster Sparsamkeit nicht abaewichen wcrfe Deue Bo- hdtungen kann niemmtb mehr auf sich nehinen. der Delchte^at daks also unter feinen älm'tänden über die Endsummen de» 'Borjafroe» hinaus-

BeUegee. »ietzeaer

H..-M fw 1U» Die Schale lM«ti<Bqi|irrrti:

2 9ta4»aarb «ü » Deichepsceig ft* IrAge» tet*. euch bei kl.chteV. Meinen fin|ti»erSle**im infolge tzshere, 9«eelL 3ernlpr«*enl*l»H<: BI. M*» Hl »Hbntl fix Drohmo*. n*wn Injeiqer Sietze».

pOUschestsntoi

Sinti an em Stein 11CM.

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Tie Deutsche Bolkspinei, die sich nach den Erklärungen ihrer Winisber und ter ^lattion die Srciheit der Enfch-iehung rorbebaltr.i bat. ist nach wie vor bereit, an dem Zustanle.e nn«, de» Teleoc» mitzuarbeiten Sie ec wartet aber, tei l die Deich»tag»sraftion nur <1 -ein Sb'etz zuit .mmt. da» den .yrn>crunje i ihre» nationalen und liberalen Bildungsideal» entspricht.

Eine Dede SiresemannS.

Braunschweig. 21. Dov (MB 1 ^m Anschluß an die Cioung te» Zentralvorstande» ter D-eutfchen Bollspanei sand eine h'sentllche Bersammlung statt, in ter Deich»auf»enmlnister Dr. Slresemann da» Wort zu einer kurten Aus- 'pruche nahm, in ter er u. a. solgente» au»- sührte

Dcnn sich ter Landesverband Braunschweig .Stahlhelm" in seinen Forderungen an die politischen Parteien gegen die Fortsevung einer Außenpolitik auslvrich. die von Demüti­gung zu Demütigung geführt Haie, so must ich da» ganz enllcblete-i zurückweifen. Sollt« e» richtig hin. das, die d e u t s ch n a t i o- na len Braunichweigcr dieser .Forte-rung' nach­gegeben haben, so steilen sie fich dai.itt i n fchrosssten Widerspruch gegen die d e u t f ch n a t i o n a l e D e i ch » p a r t « t i e i- t u n g und die deutschnationalen Ralln«it»mlt- glieter. Mit großer Entfchiedenh.lt erklärte Dr. Gtresemann. das, die Aultenpolltlk. die von her Londoner Konferenz über die Be'reiung ter Duhr- und der Sankiionsstädte sowie ter ersten den« nach Locarno und Eens ge'ührt habe, unbedingt s v r t g e s e h I werde, auch wenn e» dem ober jenem nicht gefalle. Dr. Strefemann gab seinem lebhaften Bedauern darüber An»- brutT. dah die nationalen Derbänd« da» Best« von fich abwerfen, wenn sie in den Parteikamps eintreten. C» ist keine Miß­achtung, sondern hohe Achtung vor den hohen Ausgaben ter nationalen Ber'dnte. wenn ich (:e warne. In die Parteipolitlk einzugreifen. Iler Dcichäaus'enml'ilster wandt« sich atebann mit besonderer Schärse gegen ten offenen Brief ter Ortsgruppe Biaunlchwelg der Deutschen Zrledensgesellschast und erNärte. dast Me Kreise um Fdrster und Merten», di« ihr eigene» Vaterland angreisen und Frankreich davor warnen. Tculf-tla ,d zu trauen, d l e gröstten Verräter einer Verstän­digung und Besrriung und somit die ver­hängnisvollsten Segn er ter Verst^ndir-ung»- polittf feien. Gerate m den verständigungSberei­ten Kreisen Frankreich» beflige man da» Dir­ken dieser Äreife, dl? tn Frankreich M« Ver­bindung hielten mit den nationalistischen Kreisen und von denen Ne wahren Friedens­freunde Frankreich» sich »u unterscheiden wün­schen. . _

Aus die finanziell- Las" eingehend, warf Dr. olrtfrmann die Frage auf, inwieweit

die firillt te» Rrporallonto irnlrn an unserer Finanzpolitik

berechtigt fei. (Er erhob seine warnende Stimme qefen zahlreiche Erscheinungen In unterem Wirt« lchafteleben. die bei Tausenden den Eindruck er« wecken, a' wären wir ein relck-c Volk, während mir in Wirklichkeit arm sind. Diejenigen Schichten des deutlchen Volke», die sräher al» Mittel« 1 a b u n q di, ruhige Fahrt dr» Staatlschisse» qe- lrahrleistei hatten, seien proleiarifierL Da» Id auch rin Sriegsoerlufl de» deutschen Volke», der schlimmer wiege ol» oedorene Provinzen und viele» andere. Eine Id-fv -chicht wilder zu |(baffen. Da­mit unsere DtrUchaft wieder do m Kapital der sparsamen Menschen In Deutschland gespeist

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'Berlin. 22. Doo Der Deich»tag hat am 1>len»tagnadxni tag sein« Arbeiten nr.cber aus­genommen Allzu aufregeiü» werden dte Pienar» fitzungen ter nächsten Zeit nicht sein, da da» wichtigst« Materlai noch immer unerledigt i» den Au»schüffen steckt. Io da» Schul-drd die Besoldung»rrsvrin. ha» A.ieg»>idenfchluh- geietz und etnlae» ander«. Hi«r li/gt also nach wie vor da» Schlwergewicht te» Parlament arischem * Getriebe» Dte Oppofltton»prelle gibt sich auch weiterhin redliche Mühe, ten D«tch»tafl«teainn al» Auftakt für die alljährlich in die Wethnacht»- Mit sallente Deglerungskelse zu te- werten. Ta» ist aber etwa« recht voreilig. Dor- iäuftg liegt für eine derartig« Anna hm« «in tr.f- tlger Grund noch nicht vor. wie e» sich kne 2f«Qierung»p<m«lm auch sicherlich reiflich über­legen wertem, ob 11« der Opposition da» Ver­gnügen einer Äril« und einer vorz « H i grn D«ich»tag»auslSsung bereiten werden. Schliestiich stehen doch auch noch andere Punkt« auf ter Lage»ordnuirg. di« in tnd«m Winter erledigt werden müllen. So vor allem ter D « l ch » « t a t. ter da» Kabinett in wenigen Lagen passiert haben und harnt dem Reich»rat zugehen wird. Di« Etat»tebatten Versprechern Vie»mal betonter» inlcrdfant zu werten, well di« 'Harteien endlich einmal »eigen müssen, w»« fi« zu ter von ihnen so ost g^rebigteit PolltE bet Sparsamkeit jetzt, wo «» daraus an- stehen. Zwingende Gründ« sind Dor­ten tm sie sich nicht entziehen können.

De» Entwurs».

Die Deutsche Bolfspartrl ktrnt nach Irobifion unb innervr Clnfletinng «ine veaussichtigung te» Religion »unter richt«» durch andere al» staatlich« Organ« ab.

Do» teteutrt keine StrOungnabm« gegen Die Kirch«, ter en nxrtpolh Miterziehunz: arbeit fit immer rn- erkennt, aber Die Schule ist De» Staate»!

Schicksal der Inneren und äufkren Zerstückelung bewahren werten.

Jn Erwartung der DeihnachtSkrisiS

Berlin. 22. Dov. (Priv-Tel.» Auf ter Tagung te-» Zentralvorfton'e» ter Deutschen Volkspartet macht« laut .XägL Dundtchau" Dr. C trtfema nn vertraulich« Ausführung er. über di« hnar-itcne und axrdchaftlich« La-e. an deren Schlust er auch auf die Frage etwaiger Neu­wahlen zu sprechen kam. unb unter stärkstem Deifall ten unbetingten Willen zur Erhal­tung der absoluten Selbständigkeit der Deutschen Dolköpartei gegenüber anderen Parteien und Detbänten betonte. 3n ter öffentlichen Versammlung soll Dr. Ltresemarm m feiner Rete, tem .Vorwärts' vafolgc. uoch ♦Sgcnte» getagt haben: Vier 2ah« Mn ich 3urmmmi ret. drei ^ahre lang hatten uxr Weihnachten eine Kris«. Ob tnefe *oa- litirn b» an das Ente te» DeichstaS^ beftexn bleibt, vermag niemand zu lagen. Gewöhnl-^> kommt zu Weihnachten eine Kr fe. Di« Ehe mit ten Deut Ich national en ist keine Xhebcte&e. sondern eine Vernunfteh«. und 25 Jahve lang werd sie sicher nicht teuere.

Zur Regierungsbildung in Heffen.

Darmstadt. 21. Dov. Der Lantesvorstand und ter LamtesauS'chust ter Sozialdemo­kratischen Partei Hesicns tagten gestern in Frankfurt, um zu den Ergebnissen ter Land- tagewahl Stellung zu nehmen. Rach 2?ütt<uung

Welche Länder unter ten Schutz non flrtikl 174 zu stellen find, bedarf noch re ich» rechtlicher Feststellung. Hudi bk Stellung der Drutlchm volkspartei zur chnstsichen Gemeinfchoft»fchute ist Mhirrll bedingt. Dahin wirb ihr« Fordrnmg g«h,n. dah neu ein- zu richtende Schulen al» Gemein» schaf t»schulen «lNtzurichten 'ind. 'oweit nicht die Erzkyungsberechsitzten Derienigen Kinder, bw txr neuen Schule zugefuhrt werden, ein« a n der, Schul« beantragen. Die weltliche schul« gehört nach Anikel 146. Abfatz2 zu Den tlntrag»» schufen unb wird im kst-ktz ,hme vcrfostungsmaßigen 9k*te erhalten. Wfhr darf sie nicht erhalten. Em weitere» kulwrete» Problem ift Der geordnet« Schuld« trieb. Di« Deutsch« Volk« partfi_ lehnt Die Deutimg dies«» Begriff» ab. Der eine^ertrmvmf runfl untere» heutigen hochentwickelten cduilfnftems jur ?olge b'ten kann. Zu einer prinzipiellen ctd» ..vy.uwcwvx »ix. [.m.pnvjhme n. tigt auch noch bi« Deg«lunq D«r ö I n Oberpofd<teffurt. H|*tnobme in b«n Äeliflioneunter» lutetenOcttung»- KMn «eiten der Desigionsgesellschaften Im §16

Die obersten Stellen sollen entsprechend dem (Ent- muri Do» 7Ud)t der Ümhchtnabme «chalten. Dkfe» .wer unter ttu»fchlutzDer Ueberlragung dieser Befugni» auf nachgeorbnete »irchenstellen. Dk Deutsch« Soirtpartei wird auch fordern datz vor Fertiaftellung de» Gesetze» Die Kostensrag« und Die B « 1« ilIgung Der Gem«inDen an Der Umwandlung unDJlnian- richtung von Schuten prinzipiell geregelt wird. Die Deutsche Bolteparki. |o IrtM ter Redner, lehnt irten Versuch ab. he für ein Scheitern De» Reich»- Ichulgeletze» verantwortlich zu machen. 6k betont auch hier noch einmal ausdrücklich, dost sie fich für 1 da» Zuftandekommen de» Gesetze» mit allem Nachdruck einfetzt.

Än ter Dem Vortrag folgernden

Ausspraa?c

erinnerte Dcich»minister Dr. Stresernann karan, test die Dationallll'eralen tn der Schul- frage immer einen toleranten Standpunkt em- i-nrnnncn haben. Schon vor 25 3a&rm tete Prof. Kahl, ter heutig« Senior ter Parte-, in Ellenac^ erklärt, test ter Streit fiter kpnfclf.o- nclle ober simultane Schul form keine gründ- sätzliwe Frag« für die Parte, fei. fentern eine mehr tak:i ch-prakt.lche. die nach regio­nalen VefichtSpunklen zu eiitfch i en ist. V>v in Zahrzehnten gewährte Schullonnm ent- ftanten sind gleichgültig ob konfessionell oder simultan, sollten sie erhalten bxtben. 3n die- fem Standpunkte \*r Partei komme die Achtun.z vor der gefchichtiichre Sntwickelunz zum Aus­druck. nicht aber, wie t*r und da fälligid> be- fxrupW würde, die Sehnsucht nach Kompro­missen. ®nntNagt ter «nrstervrdrei.ich regen Aus­sprache waren die vom Parteioorstand ausge- arbeltrtre Dichllmien, die von dem Vors yreten ter Vollsparteilichen Preusssrsratrwir. Dr. v. S^irnpe. vorgetrageii unö begrüntet wurden.

v. Cxnnpc betonte besonder», da') das Schulz--'et) zugleich rin Kulturaesetz von toe.-ttragenMlcr Be- teuhmg fei und test darum bk Partei nicht von ihren grunbldbilden liberalen Forterungen. ms- besondere te» u u e i n g e s ch r ä n k t e n staat­lichen Hoheit» rechte» über dce Schul« und te» AuSgl«iche» d«r V«genIätz« durch eine tolerantt Schulgefet)gebunz abgehen r6mxe. Es wurde dann einhlmm^ folg ende

Entschliehung

Steil« 36 L»?fing,

Pt»,ooefcheist W . ««hr.

CtzetteSaMe»,

Dr &n«»r Wilh Ceegc SftaHtwnlt* ttr Detuib Df 7k Wild Lantz«, für 3«uilrt0n l>f Ist Ibgii»!; fit Sen tebriffR Inl ürnst Sinei*«-.*, ftr bee st*» |ng«nird Rett tzivma**, keilt* ti Gif,«*.

Braunschweia. 21 Dov iWLB.) Die Tagung tes Zentralvorstanbe» der Deutschen Bvllspartei. zu ter u. a. Aeich»mimster a. D. Dr Scholz. Deich»minister Dr. E u r t i u ». Ge­heimrat Prot. Dr. Kahl und zahlreiche Mil- glieter der Läiiterrcg.erunaen und Parlame.ite. im ganzen übet 3X) stimmberechtigte Witgl.eter M Zentralvorstande» erschienen sind, wurde heute vormittaa vom Pa riet Vorsitzenden Deichs- minlstel Dr. Stresemann erössnet. Danach nahm Deichslagsabgeordneter

Geheimrat Dr. Puntel

da» Wort zu einem Vottrag über da» Deich»- schu 1 g« s« tz Dach wie vor. so «rflärtt «r. hebt di« Drulsch« DolkSpartel aus tem Boten tbr«3 Programm» wonach B«k«n ntnl»- und Gem«lnschaft»schul« von ihr gcsich«rt und gefftetert werden sollen uoerall da wo sie nach Herkommen und tem Schulungsbekürfnl» Hei­matcharakter haben. Wir wollen ter De- kenntni-schule Ihren Besitzstand bei ter Um­wandlung sichere: sie erhallen ist bann Sache ter tekenntnistreuen Eiziehung».«rechtigt n. Die Deutsche Vollspart ei hat ein« Dcih« von An­trägen gestellt, die von den DegierungSparteien ant-enommen sind. Die Furcht vor e.ner Kon- sessionalisierung deS gesamten Un erricht» Ist dadurch gegenstandslos, verschwunden auch ter Schein einer dogmatischen Bindung te» Unterricyt» nach der Annahme eine» volk»- i parteilichen 21bant)crur.qcantrag6 durch Die De- gierungsparteien. Die Erhaltung der alten Be- lemitnisschule tn neuer Form ift gesichert. Wa» die seitherig« christlich« S i m u l t a n s ch u l« tetrillt. wird ihre Erhaltung von fast all«n 5xteilen g«sordert.

TIHr lehnen Dir Im Lnkwors oorgesesten« sech»- jährige rchcmfrsif und auch Die zwölljährig« Scdonfrlft Dr» Relch»ral» ab, well nach unserer «ol'asiuog «rklkel 174 ter Deichsorts assung ketnr Schontesilnimungre. sondern «hk S chust- beffimmang enthält. Dl« Deutsch« volk»- portd wird Deshalb Dafür «inftekn. das, In Den (Bebictm te» Reiche», In Denen «Ine nach Be- renntnle nicht getrennt« Dolkoschulr gesrkllch ober nach f>«Tfommen besteht, r» b f I Dieser

Rechtslage orr bleibt

GWnerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

tfrvtf »Rd Verla-: Vrßhl'fch« U»tvrrfit-lDv>ch- mb SldiDntderd K taugt in Siebest. SchrtftlettNRg istv SeschLstrtkelle: 5-,Ntra^e 7

ancentunmen:

D:e Vorlage eines Deiehsschulg^rfeye» Ist in der Deichsversasfuiui gefordert, an deren Be­stimmungen die fldchvK ten ten Faktoren geb unten sind. Die Deutsche Volkspartei hat die Aufgabe, auf ter gegebenen Grundlage für eine libe­rale Ausgestaltung te» Schulirelen» ein- zutrelen. 3n Aussühruug ihrer auf tem Leip- jiger Parteitag 1919 programmatlld>eftgelegten Grundsäoe und in Anlehnung an die ges<»icht. liehe Entwicklung fordert Der ZmlraloorstanD Daher: neben Slchcrnng Der konfeffionellen Bekennt- nl»lchul« in Ihrer grschichlllch gewartenm Sri bauetnDe Erhaltung Der d) r i fl -

nehm.gt.

Oie Demokraten zum Deichsschulgesetz.

Berlin, 22. Dov. V D. 4) ^e terrm- kratische Deich»:agsfrakrüm saht« «ne ftung zum Schulgesetz, in bet e» Heists teu.'dte temoktaifche Dclchsiagsfrakton tebt tem bisherigen örgcimrt ter D.-r.^rnd^mgen te» Biidur.geaas'chusse» über bas Deichs'chulg^ mit äusterster Besorgnis gegenüber. Dcr § 1 te» S>efe^es gibt in ter iDt angmommmen Fällung die S ^tShoheit üter die Schule st^i. intern et die staatliche 2htf H 4) t »- besugni» ncL Art. 120 ter. Aeichsv^allung einschränkt und eilte selbständige Aufgabe ter Schule roten ter elterljchen Srz: hunz nicht anerfemiL Die Defchlülle über Die B c f c n n t - nislch-ule. vor allem ter Defchlust. die Schule nicht nut nach ten Konfellionen. fantere nach dre sie beantragenden (?nippen zu benennen reformier*. lu*bcnfd> utw' Harakteriste^ de künftige Doll-'ch-lc w>ch n<hr a.» ter -K^aie- nmgSentwur' al» Kirch enscha l tz'mb wnfft die prrustiscde Voll»'chiüe :n d-.etet tem Achulunterhaltm,gsge<e> D^ teul ch«

temofraiifdx Partei fpr. auS

dah alle literal unb natlor.il gcfmntcn Xni'e te» deutschen Vollem dies« Erfahr rwch erlernen unb durch ihren cntfdx'.tentefr. ro.cH ten verhängnkvollen Oang bcr ^Berhandlungor. aufhaltre und die deutsche Dslksfchule vor dem

oerbanDe»; ,

5. volle stusrechietHaikuna ter SchuIhoheiI De» Staate» auch fär Den Rellgioos- unterricht.