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Berlin, 22. Juli. (W. T.B. Funkspruch.) Auch zmn Wochenschluh bleibt bie Tendenz ge- schäftslos. Das Publikum beteiligt sich Weiler sehr wenig und wartet ab. Reportgeld scheint zu dem erhöhten Satz in genügender Menge vorhanden zu sein. Man taxiert Farben 309/310. Am Devisenmarkt nennt man Paris 124,02, Mailand 89,25/89,30, Madrid 28,40 und das Pfund 4,8545/4,8550.

Turnen, Sport und Spiel.

Gauturnfest des GauesWetterau

Der Austrag der Gerätemeisterschaften in Utphe hatte folgendes Ergebnis:

Reck: Meister Karl Glaum, Oberkleen mit 77 Punkten, 1. Preis Heinrich Koch, Melbach, 61 Punkte, 2. Preis Hermann Geßner, Burg- Gräfenrod, 57 Punkte. Barren: Meister Hermann Geßner, Burg-Gräfenrod, mit 71 Punkten, 1. Preis Wilhelm Rühl, Oberkleen, 69 Punkte, 2. Preis Heinrich Koch, Melbach, 64 Punkte. Pferd: Meister Karl Klöppel, Glauberg, mit 72 Punkten, 1. Preis Max L i - lienfeld, Leihgestern, 66 Punkte, 1. Preis Wilhelm Dietz, Leihgestern, 66 Punkte, 2. Preis Wilhelm Schmidt, Leihgestern, 64 Punkte.

Siebenkampf der Turnerinnen: Marie Wagner, Rieder-Florstadt, 125 P., 1. Preis: Käthe ©et)6, Eichen, 113 P., 2. Preis; Else Kautz, Bieder-Florstadt und Susanne Kitz, Eichen, 112 P., 3. Preis: Kätchen Michel, Klein-Karben, 110 P., 4. Preis: Marie Wolf, Bieder-Florstadt, 106 P., 5. Preis: Lina Bau, Klein-Karben und Emmy Roth, Bieder-Flor» stadt, 105 P., 6. Preis: Kath. Kitz, Eichen, 104 P., 7. Preis: Milli Treut. Bieder-Florstadt, 102 P., 8. Preis: Dora Musch, Bieder-Flor- stadt, 101 P., 9. Preis: Hilda Herzberger, Echzell, 97 P., 10. Preis.

Zwölfkampf für Turner. Männer­stufe: Karl Hetz, Burg-Gräfenrod, 204 P.. 1. Preis: Karl Heller, Bieder-Florstadt, 109P., 2. Preis: Wilhelm Will, Leihgestern, 185 P., 3. Preis: Theo Pflüger. Echzell, 178 P., 4. Preis: Wilhelm Rau, Berstadt, und Hch. Wien, Holzhausen, 177 P., 5. Preis: K. P f a nn- kuch, Berstadt, 168 P., 6. Preis: Rudolf Hol­ler, Echzell, 149 P., 7. Preis: Friedrich Stock, Berstadt, 148 P., 8. Preis. Oberstufe: Karl Klöppel, Glauberg, 192P., Ehrenpreis: Karl Glaum, Oberkleen, 186 P., Ehrenpreis: Her­mann Geßner, Burg-Gräfenrod, 182 P., 1. Preis: Wilhelm Jäger, Glauberg, 175 P., 2. Preis: August Appel, Glauberg, 162 P., 3. Preis: Heinrich Koch, Melbach, 161 P., 4. Pr.: Hermann Werner, Bisses, 158 P., 5. Preis: Rudolf Wenzel, Glauberg, 151 P., 6. Preis: Heinrich Schuch. Klein-Karben, 148 P.. 7. Pr., Karl Kliehm, Bieder-Florstadt, 135 P., 8. Pr., Rudi K o h l m e i e r, Fauerbach, 135 P., 8. Preis. Mittelstufe: Wilhelm Weitz e l, Kaichen, 206 P., 1. Preis: Heinrich Völker, Glauberg, 196 P., 2. Preis: Heinrich Kliehm, Bieder- Florstadt, 191 P., 3. Preis: Walter Geist, Wohnbach, 187 P., 4. Preis: Walter Beisel, Fauerbach, 184 P., 5. Preis: Wilhelm Dillasch, Fauerbach, 178 P., 6. Preis: Georg Kohl- meier, Fauerbach, 177 P., 7. Preis: August Luh, Leihgestern, 176 P., 8. Preis: Ludwig Größer, Berstadt, 175 P., 9. Preis: Albert Heß, Bleichenbach, 165 P., 10. Preis. Unter-

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LZornotizen.

Tageskalender für Freitag. Ge­sellschaft der Gießener Kunstfreunde: 8 Uhr, Hör­saal 2 der Universität, Vortrag von Prof. Rauch. Palast-Lichtspiele:Mädchenhandel". Astoria- Lichtspiele:Der Kampf im Puloerturm".*

* Personalien. Ernannt wurde am 19. Juli der Regierungsassessor Hermann Bach aus Darmstadt zum Regierungsrat mit Wirkung vom l.Jult ab. Durch die Kirchenregierung wurde der evangelische Pfarrer Theodor Wei­mar an der Epileptiker-Anstalt zu Bieder- Romstadt auf sein Bachsuchen und unter An­erkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom l. Oktober 1927 ab in den Ruhe­stand versetzt.

** Bauunternehmer Martin Aber- mann, Inhaber und Ehef der Firma M. Aber- mann (Hoch-, Tief- und Sisenbetonbau) verstarb hier am Mittwoch nach längerem schweren Leiden im Alter von 59 Jahren. Der Verstorbene er­freute sich dank seiner geschäftlichen Tüchtigkeit, sowie seiner vortrefflichen menschlichen Eigen­schaften nicht nur bei den Angestellten und Arbeitern seines Geschäftes, die in ihm einen vorbildlichen Prinzipal verlieren, sondern auch darüber hinaus in weiten Kreisen der hiesigen Bürgerschaft allgemeiner Beliebtheit und Wert­schätzung. Herr Abermann gehörte seit über 20 Jahren als Vorstandsmitglied und zweiter Vorsitzender der Allgemeinen Ortskrankenkasse Gießen an, für die das Ableben dieses bewährten und stets hilfsbereiten Mitarbeiters einen schwe­ren Verlust bedeutet.

* Auszeichnung. Als einziger unter 50 Schülern erhielt der Malermeister Fritz Be­litz, hier, nach dem Besuch der Münchener Malerschule in Anerkennung seiner Leistungen ein Diplom der Stadt Äkünchen.

** Unfall bei der Arbeit. Gestern nach­mittag gegen 2 Uhr erlitt ein Arbeiter der Firma Krogmann beim Verladen eines Kassenschran- kes einen Bruch des linken Unterschenkels. Die-Frei­willige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz leistete die erste Hilfe und brachte den Verletzten mit ihrem Sanitätsauto nach der Chirurgischen Klinik.

** Warnung vor Falschspielern. Bei den zuständigen Behörden gehen in diesem Jahre ganz besonders viele Anzeigen über Bauernfänger ein, denen das reisende Publikum zum Opfer fällt. Bauernfänger und Falschspieler treiben in diesem Jab re in der Reisesaison stärker denn je ihr Un­wesen. Sie betätigen sich, wie immer wieder beob­achtet werden konnte, hauptsächlich in Eisenbahn- zügen und Kurorten und treten dort zunächst als ganz harmlose, ja besonders hilfreiche und gefällige Mitbürger auf. Zumeist macht sich biefe Gruppe von Falschspielern und Betrügern an alleinreisende Da­men ober harmlose 5er i en reif en be heran, versuchen mit ihnen in eine Unterhaltung zu kommen, unb wenn das geglückt ist, wartet sie mit einem Spiel­chen, zur Unterhaltung auf ber langen Reife, auf. Sie verlieren dabei immer im Anfang, um bie Part­

ner in Vertrauensseligkeit einzuwiegen, und bann plötzlich breht sich das Blättchen, unb ber Gewinn kommt durch einen geschickten Trick jedesmal m bie Hanb bes Spielers. Erst, wenn bie armen Geprell­ten, immer im Vertrauen auf das Glück, ihr ganzes Geld verloren haben, kommen sie zur Erfenntnis, daß sie Falschspielern in bie Hände gefallen sind. Und bann ist cs gewöhnlich zu spät.

" Acht Züge haben einen Barnen. Acht F.-D.-5üge der deutschen Reichsbahn: die vier strahlenförmig von Berlin nach Frankfurt- Heidelberg, EssepKöln, Hamburg und München gehenden und die vier Querverbindungen Hol- landMünchen haben jetzt ihren Barnen er­halten. Die Reichsbahn hat durch ein Preis­ausschreiben volkstümliche, einprägsame Barnen an die Stelle der bloßen Zahlenbenennungen im bisherigen Fahrplan suchen lassen. Bach der Entscheidung des Preisgerichts werden die Züge folgende auch in alle Fahrpläne und Kursbücher aufzunehmende Bamen tragen: BerlinFrank­furt a. MHeidelberg, FD 6/5: Main-Becka» Expreß, BerlinEssen-Köln, FD 22/21: Rhein- Ruhr°Expreß, BerlinHamburg, FD 24/23: Ham­burg-Expreß, BerlinMünchen, FD 80/79:Jsar- Expreß, HollandBerlin, FD 111/112: Holland- Expreß, (Holland)OsnabrückHamburg, FD 211/212: Hansa-Expreß, HollandBasel, FD 164/163: Hclvetia-Cxpreh, HollandMünchen über Frankfurt a. M.Aschafsenburg. FD 264/263: Ba- varia-Expreß. Die jetzt gewählten Bezeichnungen entsprechen der Bedingung des Preisausschrei­bens, Ziel und Weg des betreffenden Zuges zu kennzeichnen. Der interna formale BegriffEx­preß" ist beibehalten worden, da leine gute deutsche Ersahbezeichnung gefunden wurde.

" Zur R i ch t i g st e l l u n g. In unserem gestrigen Bachruf für den hessischen Staats­minister von Brentano handelt es sich na­türlich um Bankhäuser in Genua, nicht in Bebra.

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vinniniae Qlljatiae) hielt die Festrede, in der er in markigen Worten die Ziele und den Werde­gang des Bundes hervorhob und der jungen Ver­bindung den Weg zunr weiteren Gedeihen wies. Die Glückwünsche der Universität überbrachte in Vertretung Seiner Magnifizenz des Herrn Rek­tors Professor Lehmann. Oberinspektor Erle sprach im Bamen der bürgerlichen Turnvereine und wünschte ein weiteres gedeihliches Zusam­menarbeiten. Zwischendurch wurden turnerische Vorführungen gezeigt, die in vorbildlicher Weise von Mitgliedern der A. T. V. Marburg aus­geführt tourben.

Der Akademische Turnbund ist die Vereini­gung der Akademischen Turnverbindungen an deutschen und österreichischen Hochschulen, die schon seit den sechziger Jahren Leibesübungen treiben und es sich zu einer ihrer vornehmsten Ausgaben gemacht haben, die Letbesübungen in der gesamten Studentenschaft zu verbreiten. Von Anfang an hat der A. TD. seine Aufgaben in der möglichst allseitigen Ausbildung der körperlichen und gei­stigen Kräfte seiner Mitglieder, in der Einstellung seiner Arbeit auf das Volksganze und in der sozialen Eingliederung seiner Mitglieder in die Volksgemeinschaft gesehen.

Der A. T. B. ist einer der akademischen Ver­bände. die geschlossen der Deutschen Turnerschaft angehören. Schulter an Schulter mit den Mitglie­dern der Deutschen Turnerschaft zum Wettkampfe antreten und so das Gemeinschaftsgefühl hoch­halten. Er hat aber auch die engste Fühlung mit den Vereinen der Deutschen Sportbehörde und kann darauf stolz sein, daß er der erste Leibes­übungen treibende Bund war, der es durchsetzte, daß seine Mitglieder sowohl bei der Deutschen Turnerschaft, als auch bei der Deutschen Sport­behörde starten durften: somit trug er wesentlich dazu bei, die Gegensätze in dem unerfreulichen Zwiespalt überbrücken zu helfen.

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Lahn-Dünsberg-Gau (21. D« T.)

Kommenden Sonntag begibt sich die Hand­ballmannschaft des Turnvereins Großen-Büseck nach Langen, um dort mit dem Sportvereiir 189^ Darmstadt um die Meisterschaft des Südwest - deutschen Tunwerbandes zu känrpfen. Obwohl Großen-Buseck unbesiegter Gaumeister ist. wird die Mannschaft einen schweren Stand haben, da ihr in 1898 Darmstadt der spielstarkste Verein Starkenburgs entgegen tritt. Immerhin ist zu er­warten, daß Großen-Buseck, das erste auf eine ein­jährige Sprelerfahrung zurückblickt, in Ehren be­stehen wird, da es über eine beachtenswerte Hintermannschaft und einen schußfreudigen und -sicheren Sturm verfügt. Dem Tabelleirstand in der Derbandsrunde nach ist auf ein frisches und spannendes Spiel zu rechnen.

Das Marburger Bergrennen.

Das Marburger Bergrennen, das wegen der Einweihung des Bürburgringes auf Sonntag, den 24. d. M., festgesetzt wurde, muß wieder verschoben werden. Es ist jetzt an einem Sonntag im September vorgesehen. Der Tag ist noch nicht fest gelegt.

Anerkannte Schwimmrekorde,

vo. Der Deutsche Schwimmverband hat fol­gende Leistungen als neue deutsche Re­korde anerkannt.

400 Meter Brust: 7:2,4 H. Schrader 1. Magdeburger DSC. 5. 7. 27 Magdeburg. 300 Meter beliebig: 4 : 46, 400 Meter 6 :25,5 L. L eh- mann (Poseidon Dresden) 9. 7. 27 Bielefeld.

Die letzten Rekorde vor den Deutschen Meisterschaften wurden von der Deutschen Sportbebörhe für Leickt- achletik anerkannt. Cs ist dies der Rekord im Kugelstoßen (beste Hand), den Söllinger vom Akademischen Sportklub Darmstadt bei den Wiesbadener Maikamosspielen am 15. Mai 1927 mit 14.66 Meter erzielte. Ferner die neue Frauen^- Höchstleistung im 80-Meter-Hürdenlaufen, die sich Eva v. Bredow vornBrandenburger Verein für Turnen, Spiel und Sport, Charlottenourg" beim 3nternatlona(en Frauensportfest des SC. Charlotten- burg mit 14.8 Sekunden sichern konnte.

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Gießen, den 22. Juli 1927.

Die liebe, schöne Reisezeit.

Immer, wenn die Hundstage nahen, ist sie 6a, die liebe, schöne Reisezeit. Man hat schon lange vorher über die Wahl der Sommerfrische verhandelt. Schließlich ist das Reisezrel ein­stimmig beschlossen worden, d. h., mtt der einen Stimme der Frau des Hauses. Dafür aber er­öffnet sich dem Hausherrn ein reicher und ver- lockender Pflichtenkreis. Erstens namlrch hat er das ganze Unternehmen gründlich zu finanzieren, und zweitens hat er auch die Garderobensragen zu lösen. Daher empfiehlt es sich, Dadetrikot und Rraxellostüm zugleich anzuschaffen, da man vor einer plötzlichen Sinnesänderung nie ganz ti^er ist.

Sodann beginnen aber die eigentlichen, zum Teil recht schmerzlichen Abreisefunktionen. Die Hintertür, die beliebte Einfallspforte der Ein­brecher, muß verbarrikadiert werden, und dem Herrn des Hauses fällt die Aufgabe zu, sie sach­gemäß zu vernageln, verriegeln, verrammeln, verlöten, verkitten. Er tut es, in dem Dewußt- sein, daß er damit ungebetene Sommereindring- ling'e zwar nicht abschreckt, jedenfalls aber sie är­gert und kränkt. Ist die ganze Wohnung so in Verteidigungszustand verseht worden, sind die Rouleanx überall herabgelassen, so daß es auch von außen jedermann merkt, daß die Herrschaften verreist sind, dann fängt die Zeremonie der Kofferverstanung an. Denn inzwischen sind ja auch die Koffer gepackt worden, wobei sich beson­ders die teure Gattin hinreichend betätigt hat. Und nun schleppen die Dienstmädchen, der Por­tier, der Dienstmann an den zum Platzen ge­füllten Koffern.

Auf der Treppe gibt es ein Intermezzo. Einer der großen Koffer ist aufpegangen. Zehn Wäschegarnituren, drei Hüte, eine Kaffeemühle kullern lustig die Stufen hinab. Zu Hilfe! In dreißig Minuten fährt der Zug! Deim Wieder­einpacken merkt man es: der weiße Pliss^rock ist vergessen worden, und gerade den weißen Plisserock muß man doch unbedingt mitnehmen. Schnell wird er geholt, hineingestopft und dann: Kofferzu.

Chauffeur, fahren Sie mit 120 Kilometer!" Die Kinder stimmen Abschiedsgeheul an. Sie haben ihren überaus musikalischen Tag. Auch werfen sie einen Hutkarton zum Autofenster hinaus. Hübsches Zwischenspiel: Der Vater muß den Hutlarton wieder holen. Der Schupomann vorn hebt die Hand. Der Verkehr stockt ... In 10 Minuten geht der Zug!

Endlich Bahnhof. Menschenschlangen an den Schaltern. Hoho! So klug ist man natürlich ge­wesen und hat die Fahrkarten im voraus ge­kauft. Dor Gepäckträger ist da und bringt die Koffer an den Zug. Man klettert in das Abteil. Alles drangt zum Fenster, denn in diesem Augen­blick setzt sich der Zug auch schon in Bewegung. Ein Winken und Flattern der Taschentücher. Zwi­schendurch: Warnungsrufe, Klapse auf die Hände der Kinder, Duell mit den Mitreisenden, Stürze aus dem Gepäcknetz, und schließlich allgemeine Besänftigung.

Denn man hat inzwischen festgestellt, daß man riesigen Hunger hat. Seltsam, daß jeder Eisenvahnreisende bereits beim zweiten Kilo­meter Schwächeanfälle bekommt, und Berge von Broten, Würsten, Apfelsinen, Schokolade und Bonbons vertilgen muh ...

Olussteigen! Wie ein paar Stuirden Fahrt du ch die Landschaft doch verfliegen können ... Daß man am Ziele ist, merkt man an der Legion der r tc(Portiers, die sich auf einen stürzen. Sie r 'en, nein, sie schreien eine unverständliche Sprache, reißen alles Gepäck an sich, dessen sie ha hast werden können. Der eine schleppt den Rohrplattenkoffer von Herrn T. in denGrauen Bären", der andere den Hutkarton von Frau T. zumErbprinzen Jonathan".

Aber endlich ist doch alles in schönster Ord­nung. Man hat das Gepäck sorgsam im Quar­tier verstaut. Und draußen scheint die Sonne. Die Crholungszeit beginnt! M. P.

Gründung einer Akademischen

Turnverbindung.

Am 16. Juli wurde hier die Akademische TurnverbindungR h e in f r a n fen im Aka­demischen Turnounde (A. T. B.) gegründet, die die Tradition der im Jahre 1906 suspendierten A. T. V. Cheruscia übernimmt. Unter Leitung von cand. rer. pol. Schaff fand ein Gründungs­kommers statt, an dem auch Vertreter der Uni­versität, befreundeter Korporationen und der bür­gerlichen Turn- und Sportvereine teilnahmen. Zahlreiche Alte Herren und Bundesbrüder aus den benachbarten Hochschulen waren vertreten. Professor Kuhn (A.H. A.T.V. zu Berlin,

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