Turnen, Sport und Spiel.
Verbandsvorturnerstunde des 1. Gauverbands Main-Lahn.
O 3m Henne der Turngesellschaft Sachsenbausen in Frankfurt a. M. sand die Frühjahrs- Vorturnerstunde des I. Sauverbandes iMam- Lahn), zu dem auch der Sou Hessen gd)6ti. statt LerbandLsrauenturnwan Fleck hatte sich mit der Gauwariin Friedel Kasten in die Ar- beit geteilt. Besondere Aufmerksamkeit wurde den neueren Bestrebungen aus dem Gebiete des Frauenturnens geschenlt. Die Hebungen für daS Ärciefeft in Darmstadt standen natürlich im Mittelpunkte der Erörterungen. D.e Tagung, die sich über zwei Tage erstreckte, war außerordentlich flut besucht. Sogar Turner und Turnerinnen von außerhalb des Verbandsgebietes waren erschienen. Der Sau Hessen war von den Llb- teilunqen de- Turnvereins Treis a. d. Lda.. deS Männer-TumvereinS Geßcn. der Turngemeinde Friedberg und des Turn- und Sportvereins Buhbach vertreten, im Hinblick auf die graste Zahl der Abteilungen im Sau wahrlich keine erhebende Beteiligung. An die rein turnerische Arbeit, die an die Teilnehmer recht groste Anforderungen stellte, schlost sich eine Besprechung an. die manche Zweifel behob, wertvolle Anregungen gab und die vor allem in der Frage der Turnkleidung der Turnerin eine allen Teilen gerechte Lösung brachte. Alle- in allem: eine gut vorbereitete und gut verlaufene Tagung, die sich sicherlich nuhbringend auSwirken wird.
Aus dem 1. Bezirk des Turngau Hessen
DaS Frauenturnen ist in unserem Turnflau vorwiegend ein Arbeitsgebiet des Gaues und seines bewahrten GaufrauenturnwartS Paul iGiesten). Don den einzelnen Bezirken ist cs in erster Linie der 1. Bezirk, der durch besondere Frauenturistunden die Arbeit des Gaufrauen- turnwartS zu unterstützen sucht So fand in Marburg wieder eine Bezirks-Frauen- turn stunde statt, die von den Leitern der -Turnerinnenabteilunflcn des Bezirks und außerdem von etwa 50 Turnerinnen besucht war. Unter Leitung des 2. Bezirksturnwarts K. Keh - l e r (Marbach) und Fraucnturnwarts H. A h l e n- b o r f (Tgm. Marburg) wurden die für dieses Iahr festgeschten Freiübungen gründlich durchgeturnt. Austerdem fand der Volkstanz besondere Pflege.
Aus dem Tutngau Hessen D. T-
Dom Schwimmen.
o Diesten. 2t. FeVr. Der Einladung de» Sau>a)wimmwartes Sauer (®iv'.en) zu einer Vorschwimmer stunde am Sonr.tagvvr- nüttaq waren die Abteilungen der Turnvereine zu AlSseld. Bad-Aauheim. Friedberg Siesten, Mtv. und Tv. 1846. Grünberg. Lauterbach und Wetzlar zahlreich gefolgt, d?r benachbarte Lahn- Dillgau war zu Suffe mit Vertretern seiner Abteilungen zu Braunfels, Dillenburg. Eibelshausen, Elz, Herborn. Odersbach und Weilburg, fo dost sich in der Schwimmhalle unseres Städtischen Bollsbades bei einer Beteiligung von über 50 Schwimmern und Schwimmerinnen dato e n frisch- sröhlicheü B.ld cmftcr ilcbungDarbeit un' rirher- lieb er ErfolgSfreude entwickelte. Zunächst unterzogen sich zwei Turner und eine Turnerin der Prüfung für daS Turn- und Sport- a b z e i d) e n. vier Turner bewarben sich um den Gcundschein der Deutschen Lebens» rettungsgesellschaft; der PrüfungSauS- schuft konnte sämtliche Prüflinge für bestanden erklären. Die Einführung in den reichhaltigen UcbunflÄftofL der auch der Gauoberturnwart Wilh. Will (Gieftcn) beiwohnte, begann mit den sog. Trockenubungen, die als einfache turnerische Borübungen an Land dem Schwimmen und Springen vorausgeheu und auch bei Dem Gau- und K reisse st als Malsenubung zur Vorführung kommen. Von den einzelnen Schwimmarten wurden daS Brust-. Rücken-. Seit-, Hand über Hand- und Beinschlagschwimm^n genau nach Bewegungen und Aimung-L^echnik durchgearbei et und bis zum StiUchvimmen h nausentwickelt. Der für den Wettkampf so wichtige Ltartsprung erfuhr eine aufmerfiame Behandlung, ebenso das Wenden in der Schwimmbahn. Beim Streckentauchen und Austvagen von Staffelkämpsen kam eS zu beachtenswerten Leistungen. Aach eingehender Vorbereitung durch die entsprechenden Freiüoungen an Land wurde die sachgemäfte und gefällige Form verschiedener Sprünge herausgearbeitet und dabei vom Fuftfchlnftsprung vor- und rücklings, dem Hock- und Fusthechrsprung zu schwierigeren Aufgaben geschritten. 3um Schlaft vereinigte ein Ballspiel die .Wasserturner' zu echt turnerischer Fröhlichkeit.
Südwestdeutsche
Ho $d)u:.nK&fter?cha$ten.
stm Samstag und Sonntag wurden in Darmstadt die Südwesi deutschen Hochschulmeistersck)aslen zum Austrug gebracht.
Die Schwimm wettkämpfe brachten folgende Ergebnisse: 4X50 m 5 r e i ft i I ft a f f e l: 1. Darmstadt 2:06.6. 2. Freiburg 2:10,9; 3. Krank- iurt 2:25 5. — 100 Meter Rücken: 1. Koch (FrankfuN) 1:28,8; 2. Riedel (Marburg) 1:29,4. — springen: L Herbert (Darmstadt) 25 Punkt«. 4 m (i l 5 0 Meter Brust stoffel : 1. Darmstadt 2:37,6; 2. Freiburg 2:38,1; 3. Tübingen 2:40,8. — 10'0 Meter Seite: 1. Löwenstein (Tübingen) 1:22,8; 2. Schmuck (Darmstadt) 1:23. — Wasserball: T. f). Darmstadt — Frankfurt Universität 15:0 (5:0).
Waldlaufmeisterschaft über 5 km: Einzellauf: 1. Gaß-Darmstadt 15:59.2; 2. Hoffmann-Freiburg 16:07; 3. Schilgen-Darmstadt 16:07. Mannschoftslauf: 1. Techn. Hoch- Darmstadt 16 Punkte. 2. Universität Marburg 27 Punkte.
Florettfechten: 1. Brauns - Frankfurt, 8 6tCqC. 24 Treffer; 2. Zimmermann-Darmstadt 6 Siege. 20 Treffer; 3. Hamberger-Stuttgart, und Bürtte-Tübingen je 5 Siege und 19 Treffer Säbelfechten. 1. Brauns - Frankfurt. 5 Siege, 25 Treffer; 2. Zimmermann-Darmstadt 4 Siege 25 Treffer; 3. Hamberger-Stuttgart. 3 Siege.
Degenfechten: 1 Ham verger-Stuttgart. Sojen: W llergewicht: 1. Duüle-Tübingen. Mu e.'gichzicht: 1. Suler-Marburg.
Kleinkaliberschießen: Mannscha'ts- kampf: 1. Lnwersität Frankfurt; 2. 2. H. Hohen- heim: 3. Universität Tübingen.
Geräte»« hnkamps: 1. S eger und Ärei»- meifler: Ebel - Frankfurt 192 Punkte; 2. Lei- ninger-Darmstabt 141 P. 3. Schrefertächer-Darm- stadt 178 Punkte Sieger und Kreismeister am Leck. Gbcl-Frankfurt und Leininger-Darmstadt, beide 58 Punkte; Sieger und Kreismeister am Barren: Schcllhase-Warburg 60 Punkte; Sieger und ÄrciÄmcifter am Pferd: Ebel-Frankfurt und Leininger-Darmstadt. beide 56 Punkte; Musterriegenturnen: 1 S ezer Techn. Hochschule. Darmstadt 2. Universität .Frankfurt: 3. Umt>ct- sität Tübingen.
Das letzte Meisterschaftsspiel der Lahnkreisliga in (Siesten.
Spog. 1900 Gießen — J.C.05 Wetzlar 3:1 (1:1).
ö. DaS Spiel am S nnlag auf dem Sportplatz an der LicbigShöhc brachte den Einheuni chen einen glänzenden Erfclg. 800 Zuschauer wohnten dem von Anfang bis zum Schluß spannenden Treffen bei. Direkt mit dem Anstrh der Gaste entwickelte sich ein energisches Lingen um die Führung. Hin und her wogte der äuyerft scharfe xambt Die Spieler waren, angefeuert durch Die Zuschauer, so aufgeregt, daß mehrfach bte besten Torchancen ausgelaffcn wurden. Besonders 1900 war deS öfteren sichllich vom Pech verfolgt. Der Seitenwechsel näherte sich schon, als Wetzlar durch haltbaren Schuh an 0:m unentschlossenen Gießener Torhüter vorbei die Führung errang. Lun erwachten die Platzbe itzer. Ihre flache Kombinationsmaschine kam in Dang. Angriff auf Angriff rollte auf das Wetzlarer Lor zu. Aber immer wieder war die hervorragende Wetzlarer Hintermannschast der letzte Letter in Lot, konnte aber nicht verhindern, daß der Gießener Halblinle auf Flanke des Lechtsau en flach plaziert in die rechte Ecke unhaltbar einfchoft und damit den Ausgleich erzielte. Mit 1.1 wurden die Seilen gewechselt. Die zweite Spielhälfte stand vollständig im Zeichen der ileberfegenbcit der „Bereinigten". Die Blauweiften lieferten eins ihrer besten Spiele. Biele schöne Angriffe wurden auf das Gästetor vorgetragen. Unter ungeheurem Bnsall erz.elle der nach innen gegangene LechtSauhen im Alle.ngang den Führungstreffer. dem bald darauf der Mittelstürmer im forschen Lachdrängen ein drittes Tor anreihte, womit der Sieg fichergestellt war. Eine zahlreiche. oft regelwidrige. Abwehr der Gäste verhinderte weitere Erfolge der Platzvereinself. einmal rettete die Querlatte. Gegen zirka 10 von Dießen erzielte Ecköälle, hatte Wetzlar nur 2 entgegenzustellen. Leider wurden diese günstigen (Sclcyznbeitcn von 1900 nicht ausgenuyt, da alle Eckstöße zu schwach nach innen gegeben wurden. Bei Gießen taten all. ihre Schuldigkeit. 3n der ersten Hälfte waren Torwart, linker Verteidiger und Halbrechts reichlich nervös, lieber- ragend spielte bie Läuferreihe, der man auch den Hauptanteil an dem bedeutungsvollen Sieg zusprechen kann. Der Ersatzschiedsrichter von Staffel war nicht gerade überragend. Seine Bewegungen und seine Entscheibungen waren reichlich langsam für einen solch lebhaften Kampf.
Anschließend an das Ligaspiel betraten die 1. (Zugendmannschaften von „Giehen- 1900" und .Warburg-OckcrShausen" das Spielfeld. öin gerechtes Unentschieden (1:1) trennte die beiden nad) friedlichem Wettkampfe.
Die L i ga r e s e r v e - llla-(Lehr-> und Illb- Mannschaft gewannen ihre Spiele sämtlich kampflos. da die Gegner auf die Austrag'.lng der Spiele als Meisterschaftsspiele Verzicht leisteten.
D. f. B.
D. s. D.-Mzttksliga—Oclershausen-Kreisliga 6:1. V. s. B.-L:gareserve- Ld.-Girmes-Ligarcs. 2:0. D. s. B. 1. Schüler Heuchelheim I. Schüler 5:0.
Die am Sonntag hier weilenden Gäste auS Ockershausen-Marburg stehen in der Tabelle der Lahnkreisliga an dritter Stelle, und haben sich, obgleich erst im Vorjahre aus der ä-Klasse aufgestiegen, auch gegen ihre Ligagegner glänzend geschlagen. U. a. gelang ei ihnen, gegen ihren Ortsgegner l.,Germania"-Warburg) einen einwandfreien Sieg und g.’gen Die hiesige Epielverein ganz ein Unentschieden hcr- auszuholen. Man war deshalb gespannt, wie sich der Kreisliaavertreter gegen die G eßener Bezirksligamannschaft halten würde. Der 6:1- eieg der V. f. B.-Manuschaft war zwar vollauf verdient, da sie ihrem Gegner stets überlegen war und die weitaus bessere Gesamtleistung bot, ohne daß man sagen könnte, das sie in Hochform gewesen toure. Während der Sturm, durch Pietsch glänzend geführt, recht erfolgreich tour, war die Läuferreihe, besonders Mittel- und linker Läufer, nicht aut der gewohnten Höhe, Dagegen Die Verteidigung, einschließlich des wenig befdtfftigten Tormanns sehr sicher Unangenehm fiel auf, daß D. f. 2.. zumal noch als Platzmannschaft, die ersten zehn Minuten nur mit zehn Mann spielte Der als (Stfag für Den Halblinken aus Der Dritten Mannschaft ein- gerrungene Adler bewährte sich recht gut — Der Anfang war für Oüershaufen recht verheißungsvoll; so'vrt vom Wittelanstoh an ging der ©aftefturm in forschem Angriff bis -um Giehener Tor vor. verpaßte jedoch im letzten Augenblick eine selten günstige Gelegenheit zum Torschuß. Der bald Darauf folgende Gegenbesuch der Einheimischen ergab für diese Durch Stöger das Führungstor Wiederum Sieger und Henrich erhöhten innerhalb einer Viertelstunde letzterer durch Elfmeter, das Lesultat auf 3:0. Ockershausen gelang es nicht, einen ebenfalls wegen Handspiels zudllticrten Elfmeter zu verwandeln. Trotzdem lieh es sich keineswegs entmutigen und kämpfte unverdrossen um Verbessern na des ungünstigen Le'ulkates tocuer, was ihm denn au ch durch seinen vor- zügl'.chcn Mittelstürmer gelang. Durch die- fen Erfolg angespornt, verbuchte er unter Aufbietung der ganzen Kraft zu weiteren Erfolgen zu kommen, so dah die Verteidigung Der Platzmannschaft dies nur mit Mühe zu verhindern vermochte. Äur) vor Halbzeit schloß Adler einen Gegenangr'.sf des D. f. B.-SturmeS mit einem weiteren Torschuß ab. Halbzeit 4:1 für V. f. B. Die zweite Spielhälfte sah Gießen bis au* wenige Ausnahmen dauernd im Vorteil, ohne dah der Kampfgeist der Gäste auch nur für einen Augenblick nachgelassen hätte. 3m weiteren Verlaus des bis zu Ende interessanten Spiels schossen Pietsch und Adler noch zwei weitere Tore für ihre Farben, so das Ergebnis auf 6.1 stellend, an Dem auch der energische Endspurt der Gäste nichts mehr ändern konnte. Trotz seiner Lieder
lag«, die es übrigens oorblldlich ruhig und fair kämpfend ertrug, hat Ockersdausen einen sehr guten Lindruck hinterlassen.
Die Ligareserve setzte ihren Sügeö-ug fort, und gewann ihr vorletztes SerbanMfpid in Lieder : rr.it 3 2: 0.
Die 1. <_ <* ülermannf(j)oft zeigt« in einem «ehr ansprechenden Spie! g?gen Heuchelheim» Schüler, dah sie in den letzten Monaten, sehr viel hinzugelemt hat, und gewann überlegen mit 5:0.
Aus dem Arbeiler-Turn- und Sportbnnh.
Gießen 1 — Vilbel I Ick).
L Besonders eindrucksvoll war der Lieg des Gießener Bezirksmeisters in Vilbel nicht. Man hatte sich dort von den Leistungen der Gäste mehr versprochen, die auäj gegen das Spiel vom Sonntag vorher nicht Wiederzuerkenncn waren. Befriedigen konnte eigentlich nur die Hintermannschaft. Die sich mit viel Glück und Geschick der zahlreichen Angriffe der Vildeler erwehrte und (o wenigstens ihre Mannschaft vor einer Liederlage bewahrten. Lach Dem Anstoß legte sich Vilbel gleich mächtig inS Zeug, konnte aber trotz teilweiset Lieber legen beit zu keinem ckrfolg kommen. Aus Der Gegenseite war es nicht and.rs: Der Gießener Sturm könnt: sich zu keiner einheitlichen Aktion aufraffen, er lieft seinen sonst so forschen Angriffsgeist völlig ver- misfen. TorloS wurden Die Seiten gewechselt. Lach Dem Wiederanstoß versuchte Vilbel noch energischer. Tore zu schiehen. Die aufmerksame Gießener Verteidigung machte aber alle Anstrengungen zunichte. Immer mehr lieh sich Gießen in Die Defensive drücken, nur einmal flammte der Sicgeswille auf. Der Erfolg blieb auch nicht aus. Gin flott und taktisch richtig durchgeführter Durchbruch brachte den Gießenern das erste und einzige Lor des Spieles. Dabei sollte es bleiben; zufrieden mit Dem mühsam errungenen Erfolg verfiel Dießen wieder in fein tust- und hilfloses Stürmerspiel. seiner Hintermannschaft Den Löwenanteil Der Gegenwehr üle.las end. Die die Belastungsprobe auch giu bestand. Lach dem Spielverlauf erlitt Vilbel eihe unverdiente Liederlage; in Der Mannschaft tat jeder feine Schuldigkeit
Die Id-Mannschaft Gießens konnte die zweite Mannschaft Vilbels ebenfalls mit nur einem Tor Unterschied schlagen. Auch hier zeigten Die Vilbeler ein recht ansprechendes Spiel, ohne verhindern zu können, daß am Schluß Dieben bei einem Torverhältnis von 4:3 Der glückliche Sieger war.
Das geplante Jugendtreffen zwischen Gießen und Vilbel kam nicht zum Austrag. Un- begreiflicherweise zog es Gießen vor. nicht anzutreten. und hinterließ Damit nicht gerade Den besten Eindruck in Vilbel.
Freier Turn- und Sportverein Ivieseck.
Butzbach war mit zwei Mannschaften zum Lückspiel nach Wieseck verpflichtet, lieh aber Die Hiesigen im Stich und blieb zuhause.
Fronhausen 1 — Marburg II 4:2.
Lach einer etwas reichlich lang aus gefallenen Erholungspause halte sich Fronhau,:n I Die zur Zeit als recht spielstark bekannte Zweite des Männerturnvereins Marburg verpflichtet. Bald nach Spielbeginn übernahmen Die Gäste mit einem Treffer Die Führung. Fronhausen konnte bald Darauf ausgleichen. Beim Stande 2:2 wurden Die Seiten gewechselt. Lach dem Wiei'er- anstoh hatte Fronhausen Den Wind im Lücken und konnte bis zum Schluß obiges Lesultat Herstellen.
Um die SüDdeukfche verbandsmeisterschask.
3m zweiten Verbandsipiel um Die Süddeutsche Derbandsmeisterschaft standen sich am Sonntag in Sprendlingen V. f. L. Bornheim (9. Kreis) und Hagsseld (10. Kceis) gegenüber. Bornheim zeigte sein schlechtestes Spiel wahrend Der ganzen Derbandsspiele und verlor verdient. Die Hauptschuld trifft Den unglücklich zusammengestelllen Sturm, dcr völlig versagte. Auch Hagsfeld zeigte im Vergleich zu Den sonstigen errungenen Resultaten ein unbefriedigendes Spiel. Die größere Energie verhalf der Mann- schäft zu einem knappen Siege. Die erste Halbzeit sah nur HagsfelD einmal erfolgreich. Lach Dem Seuenwechsel glich Bornheim aus, Die Gäste konnten aber bald Darauf abermals in Führung gehen und Damit ihren Sieg, der verdient war. sicherstellen.
Heuchelheim.
S. v. 1920 Heuchelheim I — T. L. Dramen Frohnhausen I 2:2.
Heuchelheim trat am Sonntag seinem stärksten Gegner üi der A-ÄIafle e itgeg^n. Der vorjährige 2L»ister Dieser Klasse (Frohnhausen« stellt eine überall gleichmäßig gut besetzte Gif. die sehr schwer zu plagen ist. Um so größer ist der Erfolg, den Die Heuchelheimer auf dem Platze des Gegners mit. dem Unentschieden 2:2 erringen konnten.
Wetzlarer Futzba2.
S. L. LieSrrgirmrs — 6. D. Herborn 3:2 (2:0).
h Am Sonntag empfing Der Tabellenletzte ®. E. Liedcrgir..irs auf eigenem Platz Die erste Tlani’üoaft des SpvnverciuS Herborn. Auf einem Sieg des Vlayvereins regnete wohl nie- manD. Wider alles Erwarten mußte Herborn jedoch mit einer 3:2 Liederlage Die Heimfahrt antreten.
Um die Süüdeulscl e Fußballmeisterschaft.
2>e Spiele in der Süddeutschen Meisterschaft am Sonntag brachten sowohl in der Runde der Ersten als auch in Der Runde der Zweiten keinerlei lieber raschung. Höchstens könnte man Das unentschiedene Spiel' Der Frankfurter Eintracht gegen Saarbrücken als solche verzeichnen, da man Der Frantiur.er Mannschaft einen Sieg ytgetraut hatte. Daß Fürth gegen 2k L B. Stuttgart, Die eine sehr energische Mann'chaft ist. auf eigenem Platze schwer zu famp- fen haben würde, war ooraaszusehen. jo Daß Das unentschiedene Ergebnis keinerlei Ueberraschung war. Line solche ist auch nicht Der knappe Sieg Der ■^rn^$c®er' nunmehr Die Tabelle vor Der Furcher Spieloereinigung führen, gegen Den JB. f. L ’Jl.darau Mannheim lieferte sich mit Karlsruhe den erwarteten harten Kampf und unterlag mit 5:4
knapp Den glücklicheren Restdenzlem. Der Fußball- iportueiein wußte sich in Mainz eine Schlappe von 2:3 holen und bekam hie Spielstarke Der Mainzer zu spüren. Die tkrgednisie:
Runde bet Listen.
D. i B Stuttgart — Spielvg. Furch 3:3.
!.?.(£ Rurnverg — B. s. L. Reckarau 1:0.
F. S. 1L Mainz 05 — F. S. B. Frankfun 3:2.
Knabe Der Zweiten.
A ' R. Mannheim — »arkruh.r F. P. 4:5. (kin:racht Fran tu,N — F. P. Saarbrücken 1:1.
Vcrvandpolalsviekc.
Bezirk Banern.
21. S. L. Rürnder,. — ’&f.JL Furth 3:2 nach 2kriänaerung.
Bayern München — Schwaden Augsburg 7:0.
1. 5. C. Bayreuth — F. C. Fürth 3:2. TDürMemberG-BaDen.
1. F. 0. Freiburg — D. s R. cheildronn 1L.
Phönix Karlsruhe — S.0. Freiburg 2:4.
Union Bückingen — Sportfreunde Stuttgart 4:3.
INainbezirk
3. Ö. 1893 — Diktoria 94 Hanau 4:1.
(Rermania Frankfurt — Offenbacher Kickers 1:0.
Union Niederrod — Rot-Leiß Frank'-.rt 2 A
Viktoria Aschaffenburg — B. f. L. Reu-Iset». bürg 3:2.
Rheinbezirl.
J. (f. Vitmasens — Phönix Ludwigshafen 1:1 (nach zweimaliger Verlängerung).
Phanir Mannheim —- S. D. Darmstadt 1:5, Mannheim-Waldhof — F. B. Speger 3:1. l»03 Ludwigshafen — Sandhosen 4:1.
Rheinhessen-Saar.
Worinalia Worms — S. V. Wiesbaden 1:0. Saar (»5 Saarbrücken—Borussia Neunkirchen 2:1. 1. F. T. 3Dar — Hassia Bingen 6:0.
Fuhball in Westdeu!schland.
Lim Die meftDeutfy.en FuhbaU-BczirkSmeifter- f<baften fanden am Sonntag noch einige Spiele statt. 3m Liedcrrh.in bezirk fegte Duisburger 2 V. gegen F. D. C8 Duisourg mit 3:1. ' n Luhr- bezirk verlor B. D. Alteneslen gegen Schalle 04 das erste Spiel mit 0:1. Die Bergisch-Märkische Meisterschaft Hal Fortuna Düsseldorf durch Den zweiten Sieg über Turu Düsseldorf mit 2:1 gewonnen ; die Meisterschaft von H e s s e n - H a n - nover Kurhefsen- Dassel durch te i 5:2 Sieg im Entscheidungsspi '1 gegen S.-V. Dassel.
Üm Die westdeu.s e FußballverbandSmelster- schaft fand am Sonnlag bereits ein Spiel Der Bezirksmetster untereinander statt, das Arminia Bielefeld. Der Westia'enmcister. ^egen Hagen 05 den Südwestfalenmeister mit 4:0 gevann. 3n Der Lunde der Bezirlszweiten war Borussia Lheme mit 4:3 gegen Sportfreunde Siegen erfolgreich.
BerUn - Paris 5:1 (Halbzeit 2:0)
Das große Städte-Fußballspiel Paris-Berlin, das am Sonntag im Berliner Sportstadion stattfand, und dem 30 000 Zuschauer beiwohnten, bedeutete eine gewaltige Propaganda für den Zuhballsport Schon in der ersten Halbzeit zeigten die Berliner eine starke ilcberlegcnneit Bei Halbzeit stand DaS Spiel 2:0. Im Endergebnis siegten Die Berliner mit 5:1.
Lahn-Dünsberg-Gau: Handball.
Zum fälligen Lückspiel standen sich am Sonntag auf dem Sportplatz in Aliendorf an der Lumda die 1. und 2. Mannschaften Der Turnvereine „@ut Heist'-Groften-Buseck und .Gut Heil"-Allendorf a. d. Lda. gegenüber.
Beim Spiel der ersten W a n n s ch as t e n warf Grohen-Buseck an und brachte Den Ball in guter Kombination vor. Allendorfs Hinlermann- schaft klarte. Obwohl sich Groften-Busccks technische Aeberlegenheit etwas bemertbar machte, herrschte ziemlich verteiltes Feldfpiel. (Sin Zceiwurs in Groften-BuseckS Strafraum brachte Allcndors Den ersten Erfolg. Durch einen scharf geschossenen Ball Des Lechtsaußen glich Grohen-Buseck aus. In Der zweiten Halbzeit brachte ein unhallbarer Drei- z» hn-Meter-Wurs AUendorf Den Sieg. Mit 2: 1 für Allendors trennten sich die Mannschaften.
Die zweiten Mannschaften entwickelten am Anfang ein etwas aufgeregtes Spiel. Während Grohen-Buseck mehr das Drellnnenspirl bevorzugte, suchte Allendors unter Benutzung Der Flügel in Die Lähe des gegnerischen Tores zu kommen. Ein scharf geschosfencr Ball wurde von Allendorfs Torwächter gehalten, während zwct flut Plazierte Schüsse von Allendorfs Witlel- ftürmer und Mittelläufer den Weg ins gegnerische Tor fanden. Mit etwas Gluck hielt Ällen- dorf seinen 2: 0-Vorfprung.
Handball in Wetzlar.
W. 3. C. 05 — Pol. Spd. Butzbach
3:1 (1:0).
tz 3n erhcblrch ge schwäch ter Ausstellung stand F. E/s 1. Handballelf der 1. Mannschaft des P.- Spv.'s Butzbach auf eigenem Platz gegenüber. Ie- Dd-.o lie'crte die Mannschaft mit Srsay auf den Au^e. läuscr- und ßtürmerpoften em hervorra- flenäes Spiel. Im allgemeinen war das Spiel ziemlich vert.lt. Polizei Butzbach arbeitete manchmal ge ä .rliche Momente heraus. Vor allem Der Mittelstürmer verdient als treibende Kraft genannt zu werden.
Der Deutsche Handdallmeister ge;d);agcn.
do. £iue grofje Ueberraju)ung brachte das Gnt- sche dungs'viel des Berliner und Deutschen Hand- ballmeisierS der Sportler Polizei S. D. gegen Siemens, um Die Melltcrfchaft Der Abteilung Da es der L -emens-Marmfchast gelang die Polizei-Handballer mit 5:1 (3:0) zu schlagen.
Weltmeisterschaft
im DameneLs'5.unftlaufen.
Sie Weltmeisterschaft im Eiskunstläufen für .lamen. Die am Sonntag in Oslo ausgetragen tuurDc, hat überraschenderweise Die erst 15 Jahre alte Norwegerin Sonja Hanie vor Der bisherigen Meisterin, Frau Sa ros Szabo (Men), gewonnen.
Billard-Sport.
Das Städre-DMard-Wellspiel Giehen-Aassel, das dieser Tage hier ftattfanb, wurde von Dießen mit einer Gefamtbällezahl von 2332 gegenüber Kassel mit 1911, also mü 391 Bällen


