Einzelbild herunterladen

Mittwoch, 2 .Dezember 192Z

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien)

Nr. 298 Zwette» Blatt

>e im 'Jteid>»bau»balt ist die Ver-

wie C-ilbtr leuch en

vrtid war. ba ft and fie aut. Roa herum, knft* bm kleinen

11 nb al» ich fertig

gdäbriid). ein Engel zu

unerwartet au» bem Leinen

lv wie

anstatt und alle

sichtbar zu den

grohe» Leben i---

wunbetn. Cie. grafe: Meist«. sind für mich un<

knöpfte an meinem Roa herum, senkt' b.n (leinen blonden Lvdenk:pf und tagte: .Da» ift aber sehr

.Run leben Vie wohl. Ich muh jetzt »ehe», bete sch habe errngc Leute erimelaben."

füU«n.

Dte 3(taii?aat>i lorgung der Kno bliebe nen, der 9kl1

bem Ihre Freundschaft mich

lich aufger.r.nmcn hatte ®» war leineiweg» Ihr Cetrr.är, dem S.e diele vertraute Wohnung gegeben haben. Ich bin dadurch tief verletzt Aber ich begreifetc Ich begreife, daft der

weise Otganiiaiu« Ih o» lieber 8 'rfori das von sich flobcn muft was chm schädlich erscheint, um in Inner Qfcbeu unbecübn zu bleiben Wie ba» Rüge den (bcgenfldr.b ausstötzt. der fein Lehen behindert Ich beere.-c da» und - er rmern Vie sich, wie oft ich Cie m unteren glüd- hdjen Betrachtungen begrif en habe? Ich bin überzeugt, daß ti leinen Menschen meine» RLer», weder in Frankreich noch anderswo gibt, der turch lein Zeacerament und durch seine Rrbeit " egabt ift. Sie zu begreifen, Ihr zu begreifen und ei so tief ju be-

Jleue (beschichten von Cecil Rhodes.

ötn naher Frund und Mitarbeiter bei grob*® englischen Äolonimgrünber» Srril Rhode». 3. 9. McDonald veröffentlicht soeben eine Lebens­beschreibung bei Schöpfer» von Rhodesien, bi* manche neuen bezeichnenden <Jüge enthält Ron der Formlosigkeit diese» englifchm Erebtter» er» wählen zwei Geschichten. Im Jahre 18M Wollte er dem Fullan in Äonfl an inopel einen Betuch machen, um tne arfoubra» zu erhalten. Angora- Ziegen zu iucht zweien nach Südafrika einzn- führen Rhodes erschien in einem grau n Flanelle anzug und setzte damit den englischen Botschaft«, Sir Philip 4urrie. m Glirietzen, der Ihm tarne, er müsse unbedingt einen Frack anziehen .Ich habe aber (einen Frack," tagte Rhode«, .und e* jnrb auch fo gehen." .Man Wird Sie niemals m dieser Klribung vor den Sultan lassen.'' ver­sicherte ihm Sr Philip. Rhode» ging einen Rugenblick auf und ab. dann fiel sein Blick auf den Gehrock de» Botschafter«. .Da gibt e» keine andere Lösung" sagte er .Sie sind kleiner al» ich. und daher wird Ihr Gehrock an mir Wie ein Frack außsehen." Schon hatte er seine Flanell- jade abgetoorfen, d>m Botschafter seinen Rock auSgezogen und fünf Minuten später unterhielt er sich bereit» in der zwanglos ft en Weise mit dem Sultan übet Angora-Ziegen. 2ll» Rhode« 1899 in Berlin war. Wurde er beim AiiteC etngelaber. .mb unterhielt sich mit ihm enrige Zell vvrzuguch. Plötzlich aber sab Rhode» aus die Uhr, hiell dem Äatfer feine Rechte hm und.

---Oh. ich wollte eine schöne Geschichte hin» phantasieren, so ganz au» Blau- und Silber- weift Und nun sprich« <ic da^w^'chen und nun mich ,ch erzählen daft lelbtro.-rftänbüdb dl? Engel auch alle Polizelv.rordrunz-n f.-rmen Und bann muh ich eriab.cn. wo» der Fli-ger gedacht hat. al» er die iSngri fliegen sah Ob er auch gut au»weichen konnte, al» ein <3 igel zu nahe an den Apparat flog? Die da« gew s n Wäre, wenn uner uberfabren wjrbe? Ob auch die Sanitäi»- loionne zur Stelle fei?

Ra. schlieftlich hat sie mich doch mit ihrer Fragerei in Ruhe grlaksen. Ich konnte ihr er­zählen. wie d,e »nid an nächtliche Ämberfenlter fliegen und die Scheiben blank hauchen, dah fie

ieo konnten (730 UÜO), warben au» Gründen der mtiiiyfUen Entlastung vor Jahren schon au« feder Äe nun Besorgung au»gefchied«n frr Änttag auf Sfwbcrtkinnnabfflr konnte angeichi» der Öe- famtiage noch keine Berücksichtigung ji.ibrn. Ein önl* gegen'ommen wird nun obre auf (ftrund der 3u»- 'd)jftberatungen injakm den»esen werden, al» tm .lternr6nung»wcy einer beschrankten Gruppe von Den Ausgeschtebenen die Tk-gtidrfri: gegeben wer­den lolL erneut einen Antrag aut Ge­währung einer Rente zu (teilen, ö» hnfc foidx »rieg«beschäd>gte, die den Verlust oon drei oder mehr Jüngern einer fianb. den Verlust de» Daumen» an der Ged rauch» ha. den Vertust der Sopfbout s Skalpterungj, den Verlust de» Gaumen» oder.n'llcher ,^chne. beider Odnnuschrin oder

Ihre Angelegenheiten in Ihrem Sinne unter 3bxen Augen er lebigen zu können. Wenn ich ba» Gefühl hatte in Ihre Ab'ichten einbringen zu mül'en, um Ihnen eine* Tage« wirklich helfen zu können, ohne Ihre Sntschlieftung vorher zu kennen, so darf biete« 9t uhi nicht getabeU werben, es muhte in bem erwachen der helft wünlftte Cie zu entlasten unb Ihnen vollständig den D.enft abzunehmen, mit bem Cie ihn betraut Hatter. Richtöde'toweniger habe ich augenblick­lich allen Anschein gegen mich da e» Ihnen gut tünü. meine tenen Bemühungen unter bem Ge­sichtspunkt einer mihtraurschen R.chtachtung zu oehandelii Ich bin w e ein bicbi|<bet Dienftdote Hause verjagt, m früher so fteunb-

helren Monate lang zu Wibmen. Tic.ne Arbeiten ftnb leit langem im Rückstand geblieben aber wie glücklich war ich doch Ihnen dienen zu können, ein wenig die Abhaltungen zu verringern, die Sie an Ihren (oftbaren Leistungen h.ndern! Sie selbst ha. cn mir Ihre intime Freundschaft geschenkt, und ich habe s e schüchtern angenommen, m dem Maft. in dem S.e fie m r gib.ii; indem ich niemole einen anderen Gebrauch von diesem unvergeftiiä en Borzug machte al» den. mich seiner in der liefe meine» -erzen« »u erfreuen, unb den andern rehtmähi'en unb un vermeiblichen

Jpbigten und >negerhinter Itrr von Offizieren und Mi- 'M betragen ftn Jahre 192«: 965 Millionen Mark, 1925: 1280 Mill. M?., 1926 1310 Mitt. Mk. l'*27 lVorai.ichlogs: 1334 3RUf. ®t.; für l'.«2d wird unter stinfchiuft der jetzt Pril/rn Se»«bsüsic mit einer Gesamtausgabe 00n nahezu 16ri" M,ll. Mk gered)nrt werden müssen

erhebt sich vom Standpunkt der Steuerzahler dir Fruge, wa» nm diesen bedeutenden Geldbeträgen aeschiehl. Daraus ist zu antworten, daft wahrend und unmittelbar nach der Inflation die ftriegobeschä- älaienrenkn derart ubgri unken waren, daft m den Famiiicn derer, die ihr Beste» für die Bewahrung be» IViierlanbe» vor feindlicher Uebertchwemmung emgefetzt hatten, entsefzliche Not herrschte. Erst i*nb mich konnte diese Not gelindert werden.

* ' * ~ '---diejenigen

eisten zu

neuen Schnlhau». brichlostcn Auf Grund bet Aoeanichlög.- wurde Ke Au» ührung der Ar» betten an m nerm . t.-r Jung In Lu. e.l nkten al* d.m W. g ifoeb r ch n üb r ragen. Die HcIz­halle iol mit <liege n gebe ll w.rd n. - Wie tm vorigen Jahre, so soll auch bleie« 3abr tm.-der den S >zial:ent.-n mv Lnger., unb toastigen HU'tz« bebüi« igen e.n? A> i n te r b ei h i l s e gewährk werde.1. Der »Dem inbcrat g nehmigte kilür den betrag von S4? Mk., und zwir sollen erhalten alleinstehend Per on.-n 15 Mk TMtw n mit eigenem 5^au»b «l' 20 Ml. und Ghel. ut? 25 Mk i?ine lange brwit; eiitl^mn sich über de Rnschafs ung von 8euerwehrau»tustung«» gegenständen Jme tchrn vor.ieg nd? Rech» nur.g wurde genehmig . ; a ftbr.gm iv-rde dio Befch^'fung b.*r neuen Um or n ' vt ajt, ab*t dem auw.s.nd.n Z.nirrw drh^up mini anheim» gestell'. wegen d x Au 4> vlung von neu n Unt« formen für alle Mitglieder d r Areiwlll gen Seucrmcbr da» w.uter zu o rmlaften.

( ) Lang «on». 2i» Tty »m 1 November 1926 mar Lehrer 6 <b u> I n n babier in den Ruhe­stand getreten. Auf ba» fiu»fchreiben hatten sich 24 Vebrcr um die freigewordene Stelle beuterven. Da» Cante »amt für da» Bildungsweien hat nun dem ä 11 e ft e n Bewerber, Lehrer Gustav ch e r b |t. für Seit in Billertshausen (Ärel» «l»felM dte hiesige ediulfieUe übertragen

gr. Grüningen. 2? De^ Am ?tmiag* abend batte tne Oberklasse der hlellgen S d>u le zu einem Xbea teraben h etnge» laden. Der Ve'uch war ein seh.' guter: Ni^zen doch ung. i ihr ein Dri tel de.- ge'amten motn.Tl5c:i anwesend gewesen fein. Und alle, die sich eingesunden hakten, dursten einige schöne Stunden verleben <3* war eine F eude. die Stinbcr bei ihrem Spiel zu leben. Sie hadm ohn« Audnahme ihre 6ad« rech: hübsch gemacht Da« Rteihnacht« Piel .Li denleid und Weihnacht«- ireud". ba* Märchen ptel .Ierg Rate" und da» Schatten'p.el .Der Schneiker in der ^51F ge­langten neben Gedlch«- unb Liedervorirägen jur Ausführung.

Z Rödgen. 20 Dez Der letztc Advent brachte un» zwei schöne 'Deihnachtsvor- feiern Um ',4 Uhr veriammelte sich ein grof er Teil unser/r G.m inde in der Kirche, um mit den Kindern dte die K l e i n kn d e r s ch u l e besuchen. Weihnachten zu f irm D r iSbrintMum strahlte, von der Orgel tönte .Ihr Kind Irin kommet, o kommet doch all*, al» die Schar der Weinen, geleitet von d.n Schwestern und einigen Helferinnen, erwartimg)lroh in bi« Gotr «I-aus ein zog .0 du sröh'.ich.'. v du fella\ gruUvmbvu / genbe Weihnachtez ?if. bl Mer froh.' Wrihnacht»- choral Iri'c.e di- F.i r rin. Unb dinn trugen, d e kleinen Ber»chen vor. fangen mit ihrer Schwcster Lieder unb vernahm.n gegm Schluft b.T Frier ixm Pfarrer >in, ng. der in feiner Ansprache so ganz den rechten 5on für die Kinder sand, daft ihnen nachher da« slhriftrmD auch etw.i» schenkrn wolle Run wurden die Grister unruhig, bi» fte in der Kleinktnderichul^ ihr .Ehr.stk.nbch.m" tn ilrnpfang genommen hatten unb an der Hand der Mütter glückstrahlend heimwandert 'n Der Abrnd sammelte die Svnntagßschüler und ihre Angehörigen im Saale der Rleinkinderschule. Auch hier erlebten alle Trilnehmer unter dem brvn- nendeii Lichterdaum eine frohe Stunde

§ Da udr ingcn. 20. IkA. 2ün Smintag- abend fand hier im Saale der Rlelnkinder - schule eine schlichte Weihnacht«seler der Kleinen mit anschließender Bescherung statt Der Saal war bi» auf den letzten Platz gefüllt. Wech- nachttzgebichtchen unb Liedchen Wurdeti in echt kindlicher Weise vorgetragen. Al» Weihnacht«^ geschenk bekamen sämtliche Kinder eine recht praktische Gabe, rin Triteochen einen Lössel und

y TI a Instar. 20. Dez^ Im vorigen Som­mer wurde hier von einem Angestellten der hiefiaeu Fabrik eine Klelnkinderfchule gearüntvi Die Unterhaltung«kolten Wurden seit­her von den »Item der teilnehmenden Kinder auigrinacht In der letzten Gemeinderat»sltzung wurde nun der Antrag gestellt, diese Kofi en. die jährlich etwa 500 Mart betragen, auf die Gemeindetasse zu übemehmeii. Leider Wurde der Antrag abgriehnt Im Interesse von Kindern

Wie ist das mit den Engeln?

Bon Mar 3ungnidtL

W»e ist denn ba» mit den Ong.Hn? Grzähle bo4 Grzähle doch' Ja, fo drängt mein ttrinc« Mädchen. Ihre Augen hängen an meinem Munde.--

Unb nun erzähle ich wie die Gngel aue der blauen ÄimnuUtür herau»slattem: .Die P'u»- bädlgen, Stupönaligen. Vvielhän>g.m 'Du^ri- baumherzigen mit der Lockung eine» Grübchen» in denlangen---Oh, die Lichtverichnritan.

die schwärrnen'chen Blum.ng sichter Nc Gotte« glüdlichfter Gedanke g fd)iff n. durch dic Gotte» zarteste Sprache red i alle diese Gng l baden die schneeweis^-n Flügel und flattern au» der ftim- melcktür. 0» find fo viele Gine Wolle ift «. rnt Gngelwolke Unb li< werden alle von einer Im- genben Unruhe, von einem ®14d»fi.-b r. oon ein er lüften Beraulchthei: ergnff.n. ®» Ist rin Bim- fern und luftige» Flinkem tn der Luft Die i/gri Ipielen und gaukeln, schaukeln und über

kommen wieder in« Gl.nchg-wicht^Ihr.' S.-eichen tanzen, ihr Herzschlag wird verzückter wtd seliger. Ihre Augen werden Wrid> und schwarmenfitz. Hier und b»ri Hingt in l>et ®ngri«wolle t>:r- steckte« Lachen und Kichern. Sch.llhalte Worte flattern auf. Der Herrgott aber st ht oben an der Hinnnelö'ür und belügt die XaumcCbncn 'einer ckngei. Manchmal steht er noch ein icbnudxiq Weifte« Aerrnchen eine slattrmde Locke eine weifte, nackte Brust Die Gngri schweben ub'rm e annenwalb."

.Richt wahr, jetzt kommt ein Flieger an Sv fragt sie mit hungrigen Augen.

.Sin Fliegers--

Sie hat mich mit ihrer Frage ganz au» der Phantaficrerei geriH.-n. -- Sin Flieger? Rein, damit hatte ich md>i gerechn.-i Ja. jetzt kommt rin Flieger. D.r InaUcrt unb rattert Da« Hingt wie ba« Helle Pochen de« S.lber- hammer». mit bem 0?:t da« Well.-ndach schmie­dete. Sin Xiecnrwgri ift e*. Licht unb Mond'che.n tragen da« Ungetüm. Jmmcr näher unb naher kommt er, wie ein surrende« G kpenst." -

.Richt wahr, jetzt müllen die Sng^ r.-cht« fliegen? Sonst passten was. Sonst fährt fic ja der Stieger um.*

.Ratüritch fliegen fi« recht«

nud) unb n<iu) lonnu dic c .hoi gciuivni u-ni11. 3n erster Linie bedache Die Gesehgebung dirienigen (Bruppni. die unter den J.udnnben am mriflcn zu leiben hatten: bw d) w« r (t b r f d)ä b I fl t< n unb Mr Hinterbliebenen. Beide (Rruppm <inb fo ichcllt worben, doft fie bei nachgewiesener Bedürf- ngfeit teil» cbenfogut, teil» etwa» bester dust-hen. al» fic nach Bewertung her Bezüge stehen wurden, Mc ihnen bas ölte M. iinichaftsvcllorguna^csetz ver- prvch.n hatte In einer Anzahl von Fällen bleibt xb#r auch heule noch die Rente hinter dem früheren stecht <unid. Indessen sind die Leistungen in feste Renleniiifyc und 3'i^lir.nten. die nur bei nach- ie »Ulme r^ebürf tiflelt gezahlt werben, geteilt. Sine solche Teilung kannte basöcr.oraung»- recht der Iterlru gsyit nicht. Dte Teilung fchl'eftl »trie Härten in sich, über bi« groftcr Unmut herrichl. Bon ben Schwerbeschädigten erhält nur der dritte Teil biric 3uia|irenten ^erkannt, zwei Drittel der Schwerb«schädigten bteibm also brteu tenb uirüd hinter den Rominaldeiragen. bic 'hnen rach varkriegszeitlichrm Recht Mteftanben horten. Insbesondere aber waren e» die fo« nannten Leichtbeschädigten*, aus deren Kosten bi« vtehkrige Linderung der Not der Schwcri'e'chadigten ,nd ckfinterbliebei>n eriolflt war. Der oorlieg.nd« Gefetzentwuri nuiftte sich deshalb v>m 3i«te '«Ren. in erster Linie die Dtrugbarcn Mittel au- die E r Höhung der Renten dieser seither benachtei­ligten Gruppen |u konzentrieren

Di« «ncg<-bri(babigten. di« nur rin« Minderung ihrer draterb»(äbigteit um 10 unb 2Qo.fi. nad>ro.i-

Ader ich habe nicht gezögert Ihnen der zwei Stunden saft mein« ganze Zeit meine Kräf.e - leider habe ich nicht zu viel

Oberheffen.

tonNrei« Zieste»

d Heuchelheim. 20. Dez. Sin gut ge­lungene« Konzert gab am Sonntagabend in der Turnhalle der hiesige Arbeiter- Ge- sangverein. Der Dirigent Hch. Rikol«i- Groften-Buleck hat c» verstanden, den Herein, bet lehr gute« Stimmenmaterial, besonder» im ersten Xcnor. besitzt, auf eine beachtllche Hoh. be» Können« zu bringen. Shöte von Schulten Schrader. Böhren. Baumann Geller. Shcfser. Schauft. Wcngert Fittlg und 11 ti)mann wur­den vortrefflich zu Gehör gebracht. Befonber» gefiel der Lhor , D.r Fremdenlegionär" von Wen» bert, her am Schluft bet Deranftaltung noch einmal wiederholt werden muffte. Den instru­mentalen Teil hat die Kapelle Otter von Gieften in guter Weif« ou»a«füllt.

OO Klein-Linden, 20. Dez. 3n her we» mein bcrat«lin ung vom Montagabend Wurde die Höhe b?» örilich-n xüd*loa» zur Hunbefteuer für ba» Jahr 102d feftgclegt. 3u bem staatlichen San von 12 Mk. follen. Wie im Iahte 192r. durch die Gemeind? an örtlicher Hundesteuer für den ersten Hanv 6 Mk.. für den zweiten Hund 12 Mk. unb für den dritt.rn Hund 18 Mk. erhoben werden. Die schon lange für f>ic neue Botts'chul Far bildungöfchule und ba« Bürgermeister rilokal rin Holzraum fehlt, f? wurde die Strich, ung einer Holz halle, nah, beim

Ich werbe Sie nicht mehr testen aber wie für bie Apofte.' die betrübt unb al'ein blteden. beginnt für mich ba« Leden, da« Ihr hohe» Beispiel adeln wirb unb ba« darin feinen Trost findet, sein Reht und feine Kraft Wir waren einig, fab et im Leben eine geheime Gerechtigkeit gibt, die sich langsam, aber ohne Fehler durchsetzt. Aus bie'c Gerechtigkeit fetze ich mein« ganz« Hoff­nung^ fie wirb eine» Tag.» ba» Unrecht wieder gut machen ba» Sie bem angetan staben, der weder Wittel noch Recht hat, Ihnen fein Her, zu zeigen "

sr-chopädischen unb anderen filliemillrin au». Für Mr bieetKUightben Maftnastmen forderte der Reichstag Mr NiIbipe Vorteguog einer neuen Verordnung SchOrftlnd wurde tn einer ÜnllchUckung der butch di« jetetigebenldxn Onhnidlunp befonber» benoch- teiligtm fiinlerdllrdenen der gefallenen Offiziere br» Beurlaubten ft ande» «d-cht unb t;r-or- den bah diese fiätten au»geqt,chen werden Die früher gezatz.te lautende Snftchad quno für den 3- riloeriorgungridtem bis zum rödjfWf trage ron 12 Mark mona'Iich, soll den Verionen wieder ge- wahrt werden, denen 'te im Jahre 1V23 genommen worden dl. Sin« toruete Untichiieftung crudM dir Rrlchrregirrung. für die Srziedung»d«ih«l- t e n der strtrgerwaisen bi» ou< weitere» jährlich 3* Millionen Mari zur Verfügung zu stellen und dir (Frprh jng»b«ihillen im Bedari»fall die ium i'vUrndeten 24 Led«n»»ahr zu gewahren Dte Renten- kurzunp»d«slimmungen w-oden so verdesieri. daft künitig drei Sehntet der Griamtrente dem versor- gunasberedjtifiten verdtelden müften.

Der podiebenbe Uebrrbbrf. der natürlich auf voUstöndififci! feinen Anspruch ersteh: dürste pr- nugen. um erkennen zu lassen, daft zwur bi« Bul- befteruno der B« fug« 2ter ftriegrrhinterdlle- denen hinter dem Au»rnaft zurüdgrdliehen ist. da» an Aufdesterungen den Beamten und Beamten- ptnhonören zupe'tandcn wurde, doft aber bte Krieg»des cha digten, uigunücn deren d,< verfügbaren Mittel nrratenbet wurden einen bevor na.1i?

sic telbft folany« statten zurücktteben traifitn. In t«n Fallen, in dcncn di« Versoigun^gedudniifs« der <)interdiied«nen ergänzt werden durch Veftia-.' au» der Soziolversichcrung. kann man sich heute mit Ser Versorgung im ninbltrf auf dte Rot de» gan;rn Volkes einigtnnobcn abhnben. So aber solche Er­gänzungen nicht in Frage kommen, unb da» ist bei groftrn Schichten des Miuristondes der Fall, da wohnt auch heute noch di« Rot am fi erb. Die riesig grofte Rot brr Bersorgung»- derechtifiten aue dem Srittrtefl« ist eben, vir auch di« geringsten Suid«sserung«n finonprll sich so gewaltig au»roirten latzt. Jeder Dolkegenossc. in»- besondere in feiner Eigenschaft ab vlleurrzahler, mofic ot*r stet» bedenken, wo» re für Hundert- tausende von Mneg»opfern twbeutet. neben der Tra­gung ihre» Leiden» aui 200, 300, ja bOO unb mehr Jlcr! lahrlidteJlcnlcnv. \ug

auf die fie nach den früheren Dieven einen An- jpruch trbrlten konnten'. Dte Folgen de» ftricge» lasten 'chwcr aus bem ganzen Volke, die ft.

beschädigten und Knegerhinteritti.denen aber können für sich flnipr.'d) nehmen, in der Vergangenheit bae Schwerste getragen zu h^dcn und heute noch oon allen Deutschen die gröftten Opfer dem Battrlanbc zu bringen.

Der Reichriog hat in ferner Sitzung vom 15. fr- vnntter den öniwur« eirx Gefetze» jur Abänderung de» Reich»oeriorgung»aesetzes unb anberer frrfor- aunaraetette oerablmifM 2» brr Echt-ftabstim­mun« litmTien nur di« lo»m nulten dagegen T< her td'.en »rratung b«e Entwurf» In der Sitzung oom 21. Oktober 1927 hat* ich im Buftrage der Re itenuigepiririrn unb brr k-trischa'kllcheu frrnni ung erflärt. doft da» Firi, ba» wir tn der versor- Hig anstreben, nicht auf einmal «rreldji »erben tonn unb doft auch brr voritegende w- -rttrnhnurf nur al» rin Schritt in der Richtung aut diese» 3»rl brirothf.: werden dürfe, teldst wen:,, wie wir hofften, im -1 >»sa)uft noch in einer ganze-, Reihe non Fragen tUrbelteringen der Dorlagr burchgriettt werdcn würden. Rückblickend konnte ich Damah tesrstellen. daft mir feil der StabUisierung brr Währung mit jeder Roorlle unserem Frei näh<r gekommen sind.

St, den flurichuftderotungen lagen «ntrag« brr Kommunistrn vor. bi« eine M<-drite'..islung von weit übrr rin« Milliarde Mark jährlich trforltert f»ben wurden. Auch die Sozialdemokraten hatten Anträge gestellt, bte eine Mehrbelastung er- loriterten. bi« der Re-chrimonzminiftcr fr. «vstter mangel. Deckung ad lehnt« und für bte auch ig«n h«rL mmjaihreritart.,;. ter fozialdemokratlfchen Irak- tton. Hbf »eil, konkret« Vorschläge nicht ;u machen wuftte. Br, der S<ttuftd«rowng im Plenum wuft.en tmnmumhrn und =£>valbemofraten attennal» m<h<« ar*<tt» su hm. al» dte noch unerfüllten Wünsch« der Krieg»opser aneinandrrzur«lst«n. ohn« j«doch sagen *u können, woher da» Geld zu neh­men war., i-m diese Wünsche fetzt schon zu fr-

mir» beklagen hoben, fiter wird von Fall

ju Fall geprüft werden, ad sie wieder In b«n Ren- icngrnuft «indezogen werben sollen. Di« n«b«Ju iuj(Xi) Änegri'.ad)äbtflter nii: < tu: Ora*rb»br- schränkung von 3" o. fi. erhielten seither tm Durch- schnitt 13A1 Mark monatlich. Sie werden durch di« deschlossrne Rooelle auf 22/23 Mari gehoben. Rach brat vorkriigv-eillichen Recht byogen solche Krieg»- ieichödigte (mit Schäden wie: Verlust «inev ,tufte», vcriust von brrt und mehr Fingern etnschl. de» Dau­men», eine» fliefer», «rhedlicher Gewed»oerlust der ,^ngr mit schwerer Sprachstörung. Stinknase usw.) 2RJ5O bi» 55^0 Goldmari al» Gemeiner! Unteroffi- irr«. Sergeanten unb Feldwebel erhielten «ntsprr-

;-henö mehr.

Di« 119000 um 40 o. fi. <r wert »beschrankten ftrirgsdrichädiaten (Verlust de» Untcrlcheiriel». der ganzen nanb. Oe» Unterarme» ufw.) erhielten seither 18,50 Mark n-.onaktich im Durchschnittssall: der Be­trag erhöht sich tei'l aus 29,d'. Mari. 1914 bezogen dtese ftri«g»beschädigien 33 bi» S" (Bolbmort al» (Äcnteinrr.

Die 130000 um 50 o.fi. ermcrbebqibranflen ftnegobeschadiaien (Verlust eine» Seifte» ober Amte», de» ftchlkovse«. der Jtok usw) erhielten seither im Durchschnitt 26,70 Mark teile Rente unb im Fall« der Bedürftigkeit 41.35 Mari Iusatzrente. Dic Sfträge erhöhen sich auf 42 Mark und 54 Mari monatlich. Sor dem Rriegt crhtrilen dtese Beschädigten al» Gemeiner in der Regel 64 Goldmark monatlich obn« Bedürstigkeitsprusung. Die HuH>eiterur.fl der übrigen Schwerdeschädiglen verläuft in ähnlicher Linie. ,

Die Bezüge her 1500 U00 fiint«ri>iiel*nen (Rrie- gertltem ÄnegtraMtroen unb ftriegerwaiien) wur­den durchutefi um etwa zehn Prozent erhöht. Lüfter- bem wurde «ine gante Rrih« oon (I rleichterungen aeschajseii, dic in den Äteifen der Beteiligten 'ichcr reu big degrüht »erben. Die Einkommen »grenze für die Gewährung der Ifltemrente wurde erhöbt. Den alten, notleidenden öhern von gefallenen Söhnen, bei denen nicht einwandfrei nachgewiesen werben kann, daft b* Gefallenen die (Lrnahrer bet Eltern waren oder geworden wären, wird künftig ein« Elternb«i hilf c gewahrt. Hestnlichc Srleichierun. iten wurden auch für bie Witwen- unb Waisenbci- bitten zur Besrii,gung von fianen geschaffen. Dte Säfte für dte Psiegezulagc für den Vlindenfuhrtr- bunb sowie ba» Sterbegeld würben angemessen er­hobt. Es wurden Sicherungen dafür ge^duffen, daft in der Gewährung der vjlegezutoge wie ubrrbiupl den ichwertuderkulöjen Kriegsbeschädigten weitere» Entgegenkommen al» irither bewiesen werben wirb. Auch für die Krieger Hinterbliebenen wurde troh nachhaltigen Wider'pruch» de» glnanvninlfte- : nun» rin brid>riber*» Sterbegeld bewilligt, jo dah kunstigstin bic alten Kriegereltern unb Kriegern»,iwen auf ihrem cterbeben« der Sorge enchoben sind, wo­her bas Geld für ihre Bestattung genommen wer­den soll. Für Sicherstellung der fiellb« ha n Ölung erkrankter fitnterbltebrner. bte keiner ztrankentoste angeboren wurde eine Entschtteftung angenommen, die eine Äcnberung der Ne,ch»arund- lätze -ur bi« öffentliche Fürforgr dahingehend ver- lang«, daft alle Iusatzrenienempfänger unter den knegerhinttrblteben#n al» der ficilbrbanblung be­dürftig betrachtet werden müsten. Der Re:ch»ioa 'prach sich weiter für Erieichterungen und Verbesse­rungen in der »e'cha'sung von Sörpererfatzstücken,

Ein »6fd>itbrtritf Rilke« an JRebin.

Die Brie« Raine.' Maria Rilke« an Rodin erf *' einen demnächst in einer beschränkira Auf­lage im Inlel-Berlag und werden da» eigen­artige Verhältnis erflären. da» der geniale Ly­riker zu dem groben französischen Bildhauer Robin batte, tn besten Dienst er kurz« Zeit al« ddretär grftanken hat. Da«3 n I « l' d) i f r vercs entübt m feiner Wr.hnachtcknummer einen wichtigen Brief te* Dichter« an den Meister vom 12. Mai 1936. in dem er von ihm 2b'- eb nimmt, nachte Zerwü.f.ük e sein« CteOung un­möglich gemacht hatten. .Sie haben '.ch ..cht mehr taran erinnern woden. schreibt R tte rn btefcin französischen Brie' au« dem wir die wichtigsten e.eilen in Ueberietzung tr et-crg«ben. boft Sie mich al« Ihren Freund eingelaben haben, zu Ihnen z» kommen, und daft bte Be- Ichäftigung. der Sie m ch einige Wochen später betrauten, zuerst nur ein Mittel war. einem armen Freunde eine ruhige und für ferne Arbeit günstige Zeit zu verschal en. So haben Sie unser« Bedingungen an dem Woraen for­muliert. an dem wir in bet XI« Ibay.cren gingen m 6rj:ä;jnfl fcic'er Wbglichkeit. über bie ;<b äuherft glück.ich war. -Sie Serben mir erwae hesten ba* Wird Ihnen nicht viel Zeit nehmen. Zwei Stunden jeden Morgen* Ss Ihre Worte.

Aeuordnung der knegsopserversorgung

Bon Otte Thiel. M d R