Die Reorganisation unserer -Zähler-Fabrik kann heute als abgeschlossen gelten. Unsere neuen Konstruktionen und die betriebstechnischen Verbesserungen, die bei allen Fachleuten uneingeschränkte Anerkennung gesunden haben, stellen auch in ihrer finanziellen Auswirkung einen vollen Erfolg dar.
Die überaus stark einsehende Bautätigkeit hat den Bedarf an Installations-Material erheblich gesteigert. Wir haben es daher für erforderlich gehalten, zu den für dieses Fabrikations-Gebiet im Erzgebirge bestehenden drei Fabriken in Annaberg, Crottendorf und Scheibenberg eine weitere Fabrik in. Freiberg ein* zurichten.
Auch die neuen für den Dau von Schalt- Geräten. Gleichrichtern und Meß- Apparaten in Treptow errichteten Fabrikationsstätten reichen nicht mehr aus, um den fortgesetzt steigenden Anforderungen gerecht zu werden, imb auch hier erweist sich ein weiterer Ausbau als notwendig.
In der Tr a n s f orm a t o r e n - F a b r i k wurde ein neues, modernes Kraftwerk mit Kohlenstaub-Feuerung sertiggesteltt. Diese Fabrik verfügt über einen Generator von 100 OOJ kVA für Hochstrom-Belastungen, sowie über die größte zur -Zeit bestehende Hochstrom-Prüf-Anlage.
Die Umstellung der Turbinen-Fabrik ou| die neuen Dampf sparenden Typen ist durchgeführt und hat die in sie gesetzten Erwartungen restlos erfüllt. Die uns vorliegenden Aufträge überschreiten erheblich die bisher von uns oder anderen europäischen Fabriken des Turbinenbaus erreichten -Ziffern
In der L o k o m o t i v - F a b r i k ist die Kohlenstaub-Lokomotive als bahnbrechende Neuerung hervorzuheben: hie Reichsbahn-Gesellschaft bringt dieser Konstruktion großes Interesse entgegen und wird sie auf Grund eines Probe-Auftrages bald versuchsweise in Betrieb nehmen.
Großzügige Erweiterungs-Bauten sind in unserem Kabelwerk in Angriff genommen und werden in einer mehrjährigen Dauperiode durchgeführt werden. Das gesamte Kabelgeschäft hat einen bedeutenden Aufschwung genommen und verspricht weiter günstige Entwicklung. Wir hoben daher auf längere Sicht disponiert und werden mit unserem neuen Walzwerk über die leistungsfähigste Kupferwalz-Anlage des Kontinents verfügen.
Auf dem Gebiete der Radio-Technik hoben wir eine Reche neuer Konstruktionen entwickelt. u. a. einen Lautsprecher, der soeben auf dem Markt erscheint und nach dem Urteil auch des Telegraphen-Technischen-Reichs-Amtes das Beste darstellt, was bisher auf diesem Gebiete herausgebracht wurde.
Bon bedeutenden Aufträgen, mit deren Ausführung wir beschäftigt sind, möchte ich an erster Stelle eine erheb.iche Erweiterung für d s G roß- k ras werk Klingenberg in Rummelsdurg erwähnen, das bereits seit Monaten in Betrieb ist und dos in der Presse und von den zahlreichen Besuchern aus ollen Ländern mit einhelliger Bewunderung als eine Spitzenleistung moderner Technik bezeichnet worden ist.
Die Elektrifizierung der Berliner Stadtbahn hat uns ebenfalls umfangreiche Aufträge gebracht: unsere Abteilung für Bahnen ist aber auch sonst mit Aufträgen auf Schnell- und Güterzugs-Lokomotiven für In- und Ausland angemessen bedacht.
Kurz möchte ich noch die Entwicklung der Schwel-Anlagen der von uns ins Leben gerufenen Kohlenveredlungs - A-G. streifen, bei der bereits 23 Schwelöfen in Betrieb oder im Dau sind, während eine ganze Anzahl aussichtsreicher Projekte sich noch in der De- arbeitung finden.
Wir beschäftigen zur Zeit etwa 65 000 Personen und weisen somit Ziffern auf. die von keinem Unternehmen der Slarlstrom-In- dustrie übertroffen werden."
Ein Werkspionage-Skandal.
Am Montag sind in Berlin die Fabrik- und Geschäftsräume der Riebe-Wert A. G. für Kugel- und Rollenlager polizeilich besetzt worden. Auf Anordnung der (Stuttgarter Staatsanwaltschaft wurde in den Räumen des Berliner Unternehmens eine Haussuchung vorgenommen. Angeblich soll sich das Riebe-Werk Fabrikationsgeheimnisse des württern- bergischen Norma-Werkes angeeignet haben. Bei dieser Aktion der Polizei wurden drei Werkmeister festgenommen, die heute einem eingehenden Verhör darüber unterzogen werden, ob sie mit Angestellten der Norma Werke in Stuttgart in Verbindung gestanden und ob sie Pläne und Konstruktionszeichnungen von dort erhalten haben. Auch in Stuttgart sind inzwischen vier Personen verhaftet worden, die in die Angelegenheit
verwickelt sein sollen. Es wird behauptet, daß mit Hilfe einer Person, die in der Schweiz ansässig ist, der Norma Fabrikationsgeheimnisse entwendet und an die Riebe werke verkauft worden seien. Diese Schweizer Person war ein ehemaliger Angestellter der Norma-Werke, der erst im Auftrage der Riebe-Gesellschaft in der Schweiz seine unlauteren Manipulationen ausführte. Es wird ferner behauptet, daß ein (Spionage- netz von Berlin über die Schweiz nach Stuttgart schon seit langem bestehe. Alles Material, was bei der Haussuchung in Berlin beschlagnahmt wurde, wird jetzt nach Stuttgart gebracht werden, wo die Untersuchung von der Staatsanwaltschaft geführt wird. Ueber die Tätigkeit des in der Schweiz ansässigen Vertrauten der Riebe-Werke hören wir noch, daß er die gestohlenen Zeichnungen und Modelle auf dem Umwege über die Schweiz auch an verschiedene andere Konkurrenzfirmen verkauft habe. Er habe ausschließlich von diesen Verkäufen gelebt und sein Geschäft so großzügig betrieben, daß er über die gestohlenen Pläne und Modelle sogar Preislisten und Kataloge verfertigte, die dann den Firmen angeboten wurden. Der den Norma-Werken entstandene Schaden wird auf viele Hunderttausende von Mark geschätzt. Der durch die Polizeiaktion stark gestörte Betrieb der Riebe-Werke ist inzwischen in vollem Umfange wieder ausgenommen worden. In den nächsten lagen wird der Aufsichtsrat zusammentreten und sich über die notwendigen Gegenmaßnahmen und Ersatzansprüche schlüssig werden.
Die Direktion der Riebe-Werke, A. - G. für Kugel - und Rollenlager in Berlin-Weihensee teilt mit: „Am Montag srüh erschien in unseren Fabrik- und Geschäftsräumen die Kriminalpolizei, begleitet von einer größeren Anzahl von Herren unserer Konkurrenzfirma, der Kugellagerfabrik S. K. F. R o r m a in Stuttgart, mit der wir seit unserem Austritt aus der Konvention in schärfstem Wettbewerb stehen. Die die Kriminalpolizei begleitenden Herren waren Direktoren, Ingenieure und Angestellte der genannten Firma. Es erfolgte eine vollständige Durchsuchung unserer Räume und Betriebe. Wir warten das Ergebnis der Untersuchung in Ruhe ab. Der Di recktion sind irgendwelche strafbaren oder unlauteren Handlungen nicht bekannt. Der Betrieb geht in normaler Weise weiter: er wird durch diese Geschehnisse nicht im mindesten berührt."
Besserung
der Außenhandelsbilanz.
Wie mehrere Berliner Blätter melden, weist die Außenhandelsbilanz für den Monat A u g u st gegenüber den Vormonaten eine Besserung auf. Während sich im Monat Juli der Einfuhrüberschuß noch auf 430 Millionen Reichsmark belief, ist der Passivsaldo für den Monat August auf 292 Millionen Reichsmark, und zwar hauptsächlich infolge Verminderung der Einfuhr und Steigerung der Ausfuhr, zurückgegangen.
' Der Eisenerzbergbau im August. Die Produktion an Lahn-Dill-Eisenerzen fand im August glatten Absatz. Die Preise sind unverändert.
* Elektrizitäts-Lieferungs-Gesellschaft. Berlin. Die außerordentliche Generalversammlung der Elektrizitäts-Lieferungs- Gesellschaft, Berlin, genehmigte die Kapitals- erhöhung um 5 Millionen auf 30 040 000 Mark. Die jungen, ab 1. Januar 1927 dividendenberechtigten Aktien werden den alten Aktionären im Verhältnis 5:1 zu 144 Prozent zum Bezüge angeboten. In der Begründung der Kapitalserhöhung führte Kommerzienrat Mamroth aus: Die Belebung von Industrie und Handel im ersten Halbjahr 1927 hat auf die elektrische Versorgung befruchtend gewirkt. Die Werke haben bei erheblicher Steigerung der Anschlüsse einen erhöhten Absatz an elektrischer Energie zu verzeichnen. Die ä^eberschüsse sind entsprechend gestiegen. Auch die Ergebnisse der nahestehenden Gesellschasten übersteigen diejenigen des Vorjahres. Die Kapitalserhöhung dient in erster Linie der Deckung des Geldbedarfs, der infolge der gesteigerten Vau- und Detriebstätigkeit in den Werken der Gesellschaft und der ihr nahestehenden Gesellschaften eingetreten ist, wie <jur Aufnahme neuer Geschäfte. Das Elektrizitäts- und Gaswerk in Angora befindet sich im Dau. Die Entwicklung des Gesamtunternehmens berechtigt zu der Erwartung, daß auch auf das erhöhte Kapital eine gleiche Dividende wie im Vorjahre gezahlt werden kann.
* Keine Draunkohlenpreiserhö- hung. Wie das W.T.D. erfährt, haben die Arbeitgeber der Mitteldeutschen Braunkohle erneut versucht, den Reichswirtschastsminister dazu zu bewegen, daß ec einer Erhöhung der Preise
für Hausbrandbriketts im engeren Absatzgebiete um zwei Mari je Tonne und einer Erhöhung der Preise für Rohbraunkohle zustimmt. Der Reichswirtschaftsminister hat diesem Antrag aus wirtschaftspolitischen Gründen nicht zusttmmen können.
' Keine 2 5 - Milli onen-Dollar- anleihe der Discvntogesellschast. Die Reuhorker Meldung, daß die Direktion der Discontogesellschaft im Begriffe stehe, bei Reu- Yorker Bantfirmen eine Rotenanleihe im Betrage von 25 Millionen Dollar aufzunehmen, ist, wie der WTD.-Handelsdienst zuverlässig erfährt, vollkommen unzutreffend. Es haben solche Verhandlungen nicht stattgefunden, schweben nicht und sind auch nicht beabsichtigt.
* Ein Millionen-Auslandprojekt der Firma Krupp. Das französische Kolonialministerium hat der Friedrich Krupp A.-G., Abteilung Friedrich Alfred Hütte in Rheinhausen, einen Auftrag zur Lieferung von Eisen- konstruktionen für den Bahnbau in Indochina in Höhe von 4,5 Millionen Mark erteilt. Die Zahlung erfolgt auf Reparationskonto.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 21. Sept. Tendenz: fester. An der heutigen Börse erfuhr die Tendenz eine m e r k l i ch e B e s s e r u n g. Die Spekulation, die in den letzten Tagen und namentlich gestern ziemlich viel Material herausgebracht hatte, schritt zu Deckungen, während der Orderseingang von feiten der Prioatkundschaft nach wie vor minimal blieb. Den Anstoß zu der festeren Haltung gab die Außenhandelsbilanz für August, die gegenüber dem Vormonat eiiv wesentliche Besserung aufweift. Eine gewisse Anregung bot ferner die anhaltende Depression am englischen Kohlenmarkte. Gegenüber den Schlußkursen der gestrigen Frankfurter Abendbörse lagen die heutigen Notierungen 1 bis 3 Prozent höher. In J.-G.- Farben,Mannesmann und R h e i n st a h l setzten stärkere Rückkäufe ein, wodurch die Kurse dieser Werte um 3,5 bis 4,5 Prozent anziehen konnten. Einige Meinungskäufe wurden in Elektrowerten vorgenommen, von denen Schuckert 5,5 Prozent und Siemens 7 Prozent anziehen konnten. Interesse zeigte sich auch für Bankaktien im Hinblick auf die morgige Auf- sichtsrassfitzung der Deutschen Bank, in der man günstige Erklärungen erwartet. Die Kursbesserungen betrugen hier 2 bis 3,5 Prozent. Zellstoff-Waldhof konnten 5,5 Prozent anziehen. Nach der gestrigen scharfen Kurssteigerung lagen Voigt & Haeff - n c r stärker im Angebot und verloren 14 Prozent. Für fremde Renten war die Stimmung fest und lebhaft. Anatolier stärker erholt. Mexikaner stark gefragt und anziehend. Deutsche Anleihen blieben weiter vernachlässigt. Im Verlaufe machte die Aufwärtsbewegung zunächst weitere Fortschritte, namentlich Elektrowerte blieben begehrt. Später wurde die Haltung jedoch allgemein ruhig. Voigt & Haeffner blieben weiter stark rückläufig und gaben erneut 18 Prozent nach. Am Geldmarkt war die Lage unverändert. Tagesgeld 5,5 Prozent. Im Devisenverkehr.notierten die Reichsmark gegen Kabel 4,1990, gegen London 20,431. London gegen Kabel 4,8666. Paris gegen London 124,02, Mailand 89,25, Madrid 28,11.
Berliner Börse.
Be r l i n , 21. Sept. Die Situation hat sich gegen gestern im allgemeinen kaum verändert. T)as Kundengeschäft ist weiter sehr gering, und die ungeklärte Lage des GJelbmarttes zum Quartalsultimo hemmt die Entwicklung des Effektengeschäfts. Trotzdem hat sich die G r u n d st i m m u n g heute wesentlich gebessert. Die in diesem Umfange nicht erwartete Besserung der deutschen Außenbilanz regte an und veranlaßte die Spekulation zu Deckungen. In S p e • zialwerten will man auch einige Meinungskäufe beobachtet haben. Besonders Elekro- werte hatten lebhaftes Geschäft aufzuweifen. Im allgemeinen betrugen die Kursbesserungen 1 bis 2 Prozent. Einige Favoritpapiere waren bis 10 Prozent gesteigert. Dagegen verloren Voigt & Haeffner 30 Prozent. Ausländische Renten lagen behauptet und teilweise fester, so besonders Mexikaner. Mazedonier etwas schwächer. Heimische Anleihen ruhig. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 4,5 bis 6,5 Prozent, Monatsgeld auf 7,75 bis 8,75 Prozent. Im Verlaufe blieb das Geschäft in Spezialwerten zunächst noch ziemlich lebhaft bei weiteren Gewinnen bis zu 1,5 Prozent. Bemberg plus 15 Prozent. Später wurde es jedoch ruhig, und die erzielten Gewinne gingen größtenteils wieder verloren, teilweise gaben die Kurse sogar bis unter Anfangsniveau nach.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 21. Sept. Das Geschäft hielt sich in mäßigen Grenzen. Die Tendenz ist an und für sich fest. Guter Weizen kommt kaum an den Markt, die meiste Mare bietet zu Beanstandungen Anlaß. Roggen war stärker gesucht.
Futtermittel liegen unverändert. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 26,25 bis 25,50 Ml. Roggen (inl.) 24,75 bis 25, Sommergerste -(für Brauzwecke) 26 bis 28, Hafer (inl.) 22,75 bis 24. Hafer (ausl.) 24 bis 25. Mais (gelb) 19 bis 19,25, Weizenmehl (inl., Spezial 0) 39 bis 39,25, Roggenmehl 35,25 bis 35,75, Weizenkleie 13 bis 13,25, Roggenlleie 13,75. — Tendenz: Stetig.
BücherLisch.
— Das Ok oberheft der bekannten Darmstädter Kunstzcitschrift „Deutsche Kunst und Dekoration" (Verlag Dr. Alexander Koch in Darmstadt) bringt ausgezeichnete Veröffentlichungen über die Münchener Reue Sezession, über Wiener Kunst, über die anmutige mondäne Zeichnerin Marlice Hinz, über den französischen Bildhauer Wlerick, über die Internationale Buch- Ausstellung in Leipzig. Don besonderem Interesse dürfte auch die sehr schön informierende Veröffentlichung über die aufsehenerregende Stuttgarter Weribund-Ausstellung („Weißenhof- Siedlung") sein. Eine Fülle hervorragender Abbildungen wird geboten; aufschlußreiche Degleit- texte geben die geistige und wissensmäßige Orientierung. Wenn man die technische Qualität der Abbildungen, die Sorgsamkeit der Ausstat, tung und der Anordnung ins Auge faßt, merkt man: Hier ist Zuverlässigkeit und Wille zur Höchstleistung.
— Der M u t zur Gesundheit. Von Dr. med. Viktor H ä h n l e i n. Leipzig, Hesse u. Decker Verlag. (Prometheus-Bücher.) 176 S. 8°. Mit 8 Tafeln. In Leinen geb. 2,60 Mk. — Wer nervös, überarbeitet, unfroh, lebensmüde ist, der lese dieses Duch! Es wird ihm neuen Lebensmut geben, wird ihm zeigen, daß Krankheit oft zu besiegen ist. Ungemein anziehend schildert der Verfasser am Schluffe seiner Ausführungen mehrere Persönlichkeiten, die unter schwierigen Verhältnissen es verstanden, den Mut zur Gesundung zurückzuerobern, so Rapoleon, Kant, Goethe, Beethoven u. a.
Rundfunk-Programm
deS fdrankfurter SenderS.
(Aus der .Radio-Umschau".)
Donnerstag, 22. September:
13,30 bis 14,40: Reue Schallplatten. 16,30 bis 17,45: Konzert des Hausorchesters: Richard Wagner. 17,45 bis 18,05: Die Lesestunde. 18,30 bis 19: Vortragszyklus des Bischöflichen Kommissariats. 19: llebertragung aus dem Frankfurter Opernhaus: Lohengrin, romantische Oper in drei Aufzügen, Text und Musik von Richard Wagner.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Mehr Licht!
Mit diesen Zeilen möchte ich die zuständige Stelle auf die mangelhafte Beleuchtung des Wetzlarer Weges aufmerksam machen. Diese Straße von ungefähr gleicher Länge wie die Bahnhofstraße wird von 6, die Bahnhof; strahe dagegen von 17 Straßenlaternen beleuchtet. Es ist nicht stichhaltig, wenn eingewendet wird, daß die Beleuchtung des Bahnkörpers den Wetzlarer Weg mitbeleuchte. Diese einseitige Beleuchtung des Bahnkörpers verwirrt und blendet die Passanten nur. Hier kann nur eine direkte Beleuchtung nützen. Am allernötigsten ist die Einfügung einer Laterne an dem Straße-nbogen gegenüber' 6er Hofmannstraße, aber ganz besonders einer solchen an der Kreuzung Klin l- straße-Eisenbahnbrücke. Man prüfe — aber mache hell! St.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
D. in €. Für schwergehfähige Kriegsbeschädigte leistet das städt. Kriegerfürsorgeamt unter gewissen Bedingungen einen Zuschuß zu den Straßenbahn- fahrkosten. Näheres erfahren Sie bei dem städt. Kriegerfürsorgeamt in der Alten Bürgermeisterei, Gartenstraße.
Letzte Nachrichten.
Könnecke in Angora.
Berlin, 21. Sept. (IM.) 6 önnecke ist heule morgen in Angora gelandet.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Prozent,
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a.M
Berlin
Frankfurt a M
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Dalum:
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Datum:
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Lombardzinssuß 7 Prozent.
Devisenmarkt DerLn—Frankfurt a. M.
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Italienische Roten......
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Deutsch-Lesterr., 5100 Kronen
68.98
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Rumänische Noten......
2,595
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Kchwedische Noten......
112,67
113,13
Schweizer Noten.......
80,71
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Spanische Noten.......
72 55
72.85
Tschechoslowakische Noten . .
12.398
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Ungarische Noten . ...
73.26
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Telegraphische Auszahlung.
20. Sevtbr.
21. Septbr.
Amtliche Notierung
Geld Brie-
Amtliche Notierung
Geld ! Briet
Amft.-Roll
168,17
168,51
168,18
168,52
Buen.-Airetz
1,793
1,797
1,794
1,798
Brff.-Antw
58.43
58,55
58.41
68,53
Ehristtania.
110,81
111.01
110,89
111,11
Kopenhagen
112,37
112,; 9
112,39
112,61
Stockholm .
112,86
113,08
112,85
113.07
HelsingforS.
10,579
10,5<9
10,o81
10,601
Htalten. . .
22,865
22,905
22,87
22,91
London. . .
20,413
20,473
20,411
20,4>l
Neunork . .
4,1955
4,2035
4,195
4,203
Paris....
16,46
16,.10
16,465
16,505
Schwei; . .
80,89
M.O5
80,885
81,045
Spanien . .
72,73
72.87
72,48
72.62
Japan . . .
1,94b
1,952 0,5011
1,050
1,954
Rio de Fan. Wien in D--
0,4991
0.499
6,501
Ecft. abgelt
59,115
69,235
69,15
59,27
Prag ....
<2,4-14
12,454
V.435
12,455
Belg rad . .
7,395
7,409
7,398
7,412
Budapest. .
Bulaarieo .
73,40
73,54
73,38
73,u<
d,0ti
3,039
3,032
3,038
Lissabon . .
20,56
20,60
20.48
20,52
Danäg. . .
81,37
81,53
2,114
81,38
81,54
Konst mtin.
2,140
2,141
2,145
Athen. . .
5,644
5,65b
5,544
5.5aö
Kanada . .
4,196
4,204
4.197
4.205
Urn uav. .
4.226
4.234
4,206
4,214
Eatro . . .
20.935
20,975
20.945
20.985
nt.222
SÄ*- ötila
Heimat Die S
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Inschrift^ richten: W poOl
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