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Staatsminister von Brentano f

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Frankfurt a M.

Berlin

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D a r m st a d t, 21. Juli. (Wolff-Funk­spruch.) Heute morgen verstarb der hes­sische Staatsminister des Innern und der Justiz von Brentano, Mitglied des Reichs­tags und des hessischen Landtags. Der Mi­nister, der sich schon seit Monaten unwohl fühlte, war vor einigen Wochen ernstlich erkrankt, so daß in den von ihm verwal­teten Ministerien die Einrichtung einer Stellvertretung sich notwendig machte.

Der im 72. Lebensjahr Verstorbene entstammt einer alten oberitalienischen Familie, die seit Ende des 12. Jahrhunderts bis zum heutigen Tage am Comersee ansässig ist. Im Jahre 1282 war Giovanni de Brenta ein Führer der Ghi- bellinenpartei. im 14. Jahrhundert hatte die Familie ausgedehnten Grundbesitz in der Tre- mezina, wo noch heute Kastelle der Familie Bren­tano di Tremezzo erhalten sind. Ende des 17. Jahrhunderts wurden einige Angehörige der Familie, die bislang namentlich sich den Beru­fen des Priesters und des Offiziers gewidmet hat­ten. Großkaufleute. Als solche gründeten sie bedeutende Handelshäuser. Import- und Bank­geschäfte in der Schweiz, in Wien, Nürnberg, Augsburg, Frankfurt a. M., Bebra und Amster­dam. Berühmte Mitglieder der Familie sind der Dichter der Romantik Clemens von Brentano und seine Schwester Bettina, ferner der bedeu­tende Münchener Rationalökonom Lujo von Bren­tano.

Der verstorbene Minister wurde am 9. De­zember 1855 in Darmstadt geboren. Er be­suchte das Gymnasium zu Gießen und Büdingen, legte 1874 seine Reifeprüfung ab und studierte dann an den Universitäten zu Gießen und Mün­chen die Rechtswissenschaften. Ms Referendar

Papier als Handelsartikel nach Westeuropa. Die älteste europäische Papierurkunde, von der wir wissen, stcnnmt aus dem Jahre 1109 und befindet sich im Staatsarchiv zu Palermo. Die älteste Papierurkunde aus Deutschland wird im nächsten Jahre ihren 7 0 0. Geburtstag feiern können; es ist eine Urkunde Kaiser Friedrichs II. aus dem Jahre 1228, die im Staatsarchiv zu Wien ruht. Wann zuerst in Deutschland Papier angefertigt wurde, ist nicht genau bekannt. Wahrscheinlich geschah dies 1290 zu Ravensburg. Die ä l t e st e d e u tsche Urkunde auf Papier stammt aus dem Jahre 1302. Es ist dies ein in deutscher Sprache abgefaßter Fehde-Dries des Ritters Johann von Büren an die Stadt Aachrn von 1302. Die erste sichere Nachricht von einer 1 Papiermühle in Deutschland stammt aus dem Jahre 1389. Damals ließ der Nürnberger Ratsherr illman Stromer durch Italiener in der Nähe von Nürnberg eine Papiermühle errichten, die am 24. Juni 1390 das erste Papier herstellte. Nach dem neuen Stoff war bald große Nachfrage, und so wurden denn gegen hohe Abgaben Privilegien zur Errichtung von Papiermühlen an einzelne erteilt. Das erste deutsche Privileg wurde 1398 vom Markgrafen Wilhelm I. von Meißen den Benediktinern zu Chemnitz gewährt.

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Buntes Allerlei.

Das älteste Papier.

Die Dresdner Papierausstellung offenbart in anschaulichster Weise die außerordentliche Bedeu­tung, die dieser Stoff heute in der Wirtschaft und im Leben einnimmt. Wir können uns heute gar nicht vorstellen, daß die Welt einmal ohne Papier ausgekommen ist, und doch war es im ganzen Altertum unbekannt und ist erst seit wenigen Jahrhunderten in allgemeinerem Gebrauch. Heber die Erfindung des Papiers und die erste Ein­führung in Europa schwebte lange ein Dunkel, das erst jetzt durch neueste Funde und Forschun­gen belichtet worden ist. Genauere Angaben dar­über macht der bekannte Geschichtsschreiber der Technik, Dr. Franz M. Feldhaus in der Leipziger illustrierten Zeitung", die ihr neuestes Heft dem Papier gewidmet hat. Man nimmt heute an. daß das älteste Papier in China auf die Weise erfunden wurde, daß man dünne Gewebe durch Stampfen so auflockerte, bis sie in getrocknetem oder gepreßtem Zustand eine gleichmäßige Ober­fläche bekamen. Chinesische Papierfunde reichen etwa bis zu dem Jahre 265 n. Chr. zurück. Kriegsgefangene brachten die Technik des Papier­schöpfens, d. h. des Aufsangens breiiger Faser­massen auf einem Stück Leinwand, im Jahre 751 nach Persien zu den dort lebenden Arabern Die älteste arabische P a p i e r h a n d s ch r i ft, die bekannt ist. stammt aus dem J.-chre 866; sie wird in der Universitätsbibliothek zu Leiden aufbewahrt. Erst viel später kam das arabische

furt a. M. abhalten. Die Verhandlungen werden diesmal unter dem Zeichen der deutschen Produktion als Qualitätsleistung stehen.

* Der Erzbergbau i m Juni. Beim Siegerländer Erzbergbau sind Veränderungen nicht eingetreten. Förderung und Absatz be­wegten sich auf der Höhe des Vormonats. Die für Mai geltenden Verkaufspreise blieben für Juni unverändert bestehen. Im Eisenstein­bergbau des Lahn-Dillgebie.es und Oberhelfens war während des Junis die Nachfrage muh Roteisenstein wie nach Brauneisenstein verhält­nismäßig lebhaft, so daß der Absatz sich ohne Störung vollzog.

* D i e deutsche Kohlenförderung. Im Monat Juni wurden in den meisten deut­schen Revieren insgesamt gegenüber dem an Tagen längeren Mai etwas weniger Kohlen gefördert, doch war die arbeitstägliche Förde­rung eine Kleinigkeit höher. Im Ruhrgebiet wurden insgesamt 9,2 (gegenüber 9,48 im Mai) Mill. Tonnen Steinkohle gefördert, und zwar arbeitstäglich rund 389 300 (379 200) Tonnen. Dagegen ist die Koksproduktion auf 2,15 (2,24) Mill. Tonnen, und zwar arbeitstäglich von 72 300 auf 71 700 Tonnen zurückgegangen

* Keine Aufträge der Balkanländer bei der Firma F. Krupp. Zu dem angeb­lichen 40-Millionenauftrag aus den Balkanländern an die Firma Friedrich Krupp wird auf Anfrage mitgeteilt, daß der Firma von einem solchen Auf­trage auf guß- und schmiedeeiserne Maschinenteile nichts bekannt ist. Es liegt offenbar eine Verwechs­lung vor mit den Verhandlungen, die mehrere Werke mit den Balkanstaaten führen, deren Er­gebnis noch sehr fraglich ist.

* Neuer Grundpreis f ü r Kupfer­blechfabrikate. Der Entwicklung des Roh­kupfermarktes entsprechend hat die Verkaufsstelle des Kupferblechsyndikats in Kassel den Grund­preis für Kupferblechfabrikate mit Wirkung vom 21. Juli ab auf 169 per 100 Kilogramm fest­gesetzt.

Eine internationale Außen-

pandelskonferenz in Frankfurt. Zur

Zeit sind maßgebend« Kreise des deutschen und ausländischen Ausfuhrhandels mit den Vorarbei­ten für eine internationale Außenhandelskonfe­renz beschäftigt, die während der Herbstmesse in Frankfurt a. M. stattfinden soll. Das Interesse . der Handelskammern, der Reichsbahndirektion und ausländischer Eisenbahnbehörden, sowie an­derer Verkehrsinstitute des In- und Auslandes für den Plan ist sehr stark.

frankfurter Bör,.

Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".

117,75

154.6.1

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Büchertisch.

Die ersten fünf Bände desGelben 1HI- steinbuches" für 1 Mk. fanden viel Beifall. Nun kommen zwei neueAllsteinbücher" heraus, denen man den gleichen Erfolg prophezeien darf. Cathe- rina Godwin verdichtet in ihremHotel der Erfüllung" einen originellen Einfall zu einem geistreichen Roman, voll Humor und grotesker Phantastik. InFrau Petra und ihre Töchter" von Fr. W. v. Oesteren stehen vier schöne.- Frauen und ihr wechselreiches Schicksal im Mittelpunkt der Handlung. Ein an­mutiges Buch: sein interessanter Konflikt ist meisterhaft gezeichnet. 393/394

Hochschulnachrichten.

vom Würzburger Sfubenfenfag.

Der deutsche Studententag in Würz­burg schloß gestern mit der Annahme eines Antrages des Vorstandes, in dem etö heißt: Der Studententag hält an der völkischen Würz­burger Verfassung von 1 922 unbe­dingt fest."

schäft berichten können. Hafer behielt bei kleinem Angebot gute Nachfrage. Neue Wintergerste ist in trockener Ware hier noch wenig offeriert und aus diesem Grunde erstreckt sich die Nachfrage weiter in der Hauptsache auf alte Sommergerste. Es no­tierten (1000 Kilogramm): Weizen, märk. Juli 292,50; September 271,50 bis 272; Oktober 270 bis 270,50;

Vcr. Glanzstoff .... * Bembcrg Zellstoff Waldhof.... Zellstoff Aschaffenburg . Charlottenburger Waller 7cllauer Gas Daimler Motoren.... Demag Adlcrwerke Klcyer. . . .

Ludw. Loewe Nat. Automobil Orenstein & .stoppel . . . Linke Hofmann .... Leonhard ließ Bamaa-Meguin n-rontf. Maschinen ... Gritzncr Hcyliaenstaedt ..... siunghans.......

Lechwcrke. ....... Mainlraftwcrke ....

Miag Nelarsulmer ......

Peters Union ..... Gcbr. Roeder .... .

Voigt & Hacffncr

Eudd. Zucker

Bereinigte Ctahlw. f. ft.'3 Otadi Minen .

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Zustände am Schiffenberger Weg.

Die Zustände am Schifsenberger Weg sind noch immer dieselben, wie vor einem Jahr. Der Aufbau des sogenanntenkleinen Schiffen­berg" vor den Häusern der Heimstätten G. m. b. H. ist im vorigen Jahr zum Stillstand gekommen und harrt nun seiner Fertigstellung. Trotz den vielen Versprechungen, daß in diesem Jahr die Fertigstellung des ganzen Straßenzugs durch­geführt werden soll, sieht man keinen Anfang. Wann wird hier mit dem nötigen Ernst begon­nen? In dem diesjährigen Haushalt-Pk^n ist doch ca. eine Million Reichsmark ausgeworfen für Straßenbau. Bleibt hiervon nichts für eine Hauptverbindungsstraße übrig? @.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senderö.

(Aus der .Nadtv-Umschau*.)

Freitag, 22. Juli.

13 bis 14 Uhr: Neue Schallplatten. 16.30 bis 17.45 41hr: Hausfrauennachmittag. Pro­gramm u. a.:Geburtstagsfeiern mit einfachen Mitteln", Vortrag von Frau Heer-Mehnollo. Hierauf: Wochenschau. 17.45 bis 18.05 Alfjr: Die Lesestunde. 18.15 bis 18.30 Uhr:Die Stunde Haus und Garten", Vortrag von Garten­ingenieur Karl Hinze. 18.30 bis 19 Uhr:Das Musikchronometer, ein neues technisches Mittel zur Analyse und Synthese rhythm^sch-künstleri- scheu Geschehens", Vortrag von Carl Robert Blum. 19 bis 19.25 Uhr: Italienischer Sprach­unterricht. 19.25 bis 19.30 Uhr: Wirtschafts­meldungen. 19.30 bis 19.50 Uhr: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissensch^t und Tech- nik:Wasserverkehr in Uebersee". Vortragender: Jng. Randewig. 19.50 bis 20 Uhr: Film- Wochenschau. 20 Uhr: Uebertragung aus der Musikausstellung: Zweiter Abend für mechanische Musik. Anschließend: Abschiedsabend von Marta Schanzer, Aida Stuckering und Käthe Winher. Darauf: Uebertragung von Kassel: Unterhai. tungsmusik.

Berliner B'irzc.

Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers-

Berlin. 21. Juli. Die heutige Börse ist ganz von technischen Momenten abhängig Reue Anregungen lagen nicht vor; die Außenhandels- bilanz w:rkte nach. Da die Publikumsbeteiligung Hem ist und eine stärkere Nachwirkung der ae- strrgen Schwache nicht zu beobachten ist, schreitet die Spekulation, besonders in den gedrückten Wer­ten, zu Deckungen. Die ersten Kurse haben keine l$C ^-n n3' auch sind die Um­sätze sehr gering. Die Lage am Geldmärkte bUeb undurchsichtig. Lagesgeld 6,5 bis 8 Prozent,

A. E G.......

Bergmann.......

Elektr. Lieferungen . . Licht und straft . . . . gelten & Guilleaume . Ges. f. Sicht. Untern. Hamb. Elektr. Werke . Rhein. Elektr.....

192 -'78

179,5

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168,25

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131

und Assessor war er von 18781893 in Mainz und Friedberg tätig und ließ sich in diesem Jahre als Rechtsanwalt in Friedberg nieder. 1891 sie­delte er nach Offenbach über, wo er im Jahre 1900 auch Notar wurde. Größere wissenschaftliche Rei­sen führten ihn nach Frankreich, England. Ita­lien, Belgien und Holland.

Seine politische Tätigkeit begann er als Mit­glied der Zweiten Karniner des Hessischen Land­tags im Jahre 1897. Dein Landtag hat er bis zu seinem Tode als Mitglied der Zentrums­fraktion angehört. Auch als Stadtverordneter war er drei Jahre hindurch in Offenbach tätig. Als sachverständiges Mitglied gehörte er auch noch dem juristischen Beirat der Hessischen Länd- wirtschaftskammer an, ferner war er Mitglied des Denkmalsrates für Hessen und Mitglied des Aufsichtsrats einer Reihe wirtschaftlicher Gesell­schaften Hessens. Seine politische und charitative Tätigkeit trugen ihm neben dem Ritterkreuz erster Klasse des Ordens Philipps des Großmütigen und dem hessischen Verdienstkreuz für Verdienste während des Krieges namentlich eine Reihe päpstlicher Auszeichnungen ein. So war der Ver­storbene Marianer des Deutschen Ritterordens, Inhaber des Kreuzes pro papa und des Komtur­kreuzes des Ordens St. Gregors des Großen. Ferner war er Inhaber des Offizierskreuzes des Ordens della corona ditalia.

Nach der Revolution wurde Brentano im November 1918 als Ministerialdirektor Leiter des hessischen Justizwesens und im Frühjahr 1919 nach der endgültigen Bildung der neuen Regie­rung Staatsminister des Innern und der Justiz, stellvertretender Vorsitzender des Gesamtministe­riums und Bevollmächtigter Hessens zum Reichs- rQJ-, ^.e^r. die politischen Auswirkungen feiner Tätigkeit in diesen verantwortlichen Aemtern wird noch zu sprechen sein.

etwas fester; Roggen, märkischer, 250 bis 252; Juli 246,75 bis 246 bis 246,50; September 232,50 bis 233,50 bis 233; Oktober 232,50 bis 232,75, fester; 2ßintergerfter 193 bis 199, boh.; Futkergerste 193 bis 199, bet).; Hafer, märkischer, 255 bis 262, fest; Juli 219; September 200; Oktober 201 bis 200; Mais, La Plata, 187 bis 188, stetig. (100 Kilo­gramm): Weizenmehl 35,75 bis 37,75 (ruhig); Rog­genmehl 33,50 bis 35,50 (ruhig); WeizenUeis 13,50 (fester); Roggenkleie 15 (beh.); Raps 30,50 bis 31,50; Viktoriaerbsen 44 bis 58; kleine Erbsen 28 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Peluschken 21 bis 22,50; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24,50; Lu­pinen, blau, 14,75 bis 15,75; Lupinen, gelb, 15,75 bis 17,75; Rapskuchen 14,80 bis 15; Leinkuchen 20,40 bis 20,80; Trockenschnitzel 12,50 bis 13; Soya schrot 19 bis 20; Kartoffelstocken 34,85 bis 35,25 Mk.

Frankfurt, 21. Juli. Tendenz : Unein­heitlich. Die Börse eröffnete weiter zurück­haltend. doch war die Grund st immung e t w a s f r e u n d l i ch e r. da die Außenhandels­bilanz teilweise nicht mehr so ungünstig beurteilt wird. Ferner wurde die Nachricht, daß die Bank von England ihren Diskontsatz unverändert gelassen hat, mit Befriedigung ausgenommen. Am Geldmärkte ist das Angebot von Tages­geld größer geworden. Da aber wieder Verkaufs- orders des Publikums vorlagen und bei Fest­setzung der ersten Kurse Material herauskam, wurde die Kursgestaltung uneinheit- li ch. Die Mehrzahl der Montanwerte, a Unternehmungen und Bauaktien eröffneten bis 1 Prozent schwächer, während I. G. F a r 6 e n und Elektrowerte bis zu . 2 Prozent anziehen konnten. Heimische und fremde Renten hatten kaum Geschäft. Tür­ken neigten zur Schwäche, da in den Schulden- Verhandlungen zwischen Gläubiger- und Schuld­ner-Angebot noch ziemlich weitgehende Differen­zen bestehen sollen. Im Verlaufe schrumpfte das ohnehin kleine Geschäft noch mehr zusammen. Vereinzelt drückten Berliner Abgaben auf die ^urfe. "3um Schluffe stellte sich auf der er­mäßigten Basis etwas Deckungsbegehr ein Im V konnte sich "die Festigkeit der deutschen Reichsmark nicht behaupten, da die Nachfrage nach Devisen stärker geworden ist. ,-L.ie Reichsmark notierte gegen Kabel 4.2103 20,4390. Paris gegen London 124,04, Madrid 28,40, Mailand 89,30.

Wörter

4 205

58,77

112,55

-U 4 5 2

Weib

16.49

167,98

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80,93

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12.452

73,00

182.25 I 183

191 192,25

183.25

193- 194,25

1 136.5

Brief iöTöF 168,66

22.92 108,72 59,37

2.50 112,67

81.25 71,89

12,512 73,80

a. M.

Geld

4 185

58,53

112,09

0.373

Schief. Elcklr. . . .

Schlickert .....

Siemens A- Halske Transradia Labmcver L To. . .

BuderuS Deutsche Erdöl . . Essener Sieinkohle Gelsenkirchener . Harpcner... .

Hoesch Eisen .... «Ifc Bergbau . . . Klöcknerwcrke . . .

Köln-Ncnessen

Mannesmann . . .f. >/, ft. i Manseldcr - Oberscklcs. Eiscnb. Bedarf 0 r_bcrschles. Kolswerle . . ,o Phönir Bergbau. f. '/, I 3 Rheinische Braunkohlen . io Rheinstayl Riebcck Montan

fin(i Aschersleben KaliWesteregcln Kaliwerk Salzdetfurth . . ? G. Farben-ftndustrie.

vnamit Nobel Echcideanslalt Goldschmidt RülgerSwcrke Meiallgelell'chaft

Slmcrikanische Noten.

Belgische Noten . . .

Dänische Noten . . .

Englische Noten . . .

eher etwas leichter. Monatsgeld 8 bis 9 Prozent. Lebhaftes Geschäft herrschte heute nur am Far­be n m a r k t e ,' besonders, als im Verlaufe be­kannt wurde, daß der englische Diskontsatz unver­ändert bleibt. Auch sonst setzten sich daraufhin leichte Erholungen durch. Heimische Anleihen un­verändert. Fremde Renten fast ohne Geschäft.

frankfurter L

Frankfurts. M., 21. Juli. Die höheren amerikanischen Notierungen haben nicht vermocht, das Geschäft zu beleben, wenn auch die Grund­tendenz durchweg als fester bezeichnet werden muß. Der Fortbestand der günstigen Witterung verhindert weitgehende Engagements und so ver­sorgt sich der Konsum nach wie vor nur von Hand zu Mund. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 31 nom., Roggen (int.) 27 nom Hafer (inl.) 26, Hafer (ausl.) 23.50 bis 26, Mais (gelb) 18.75 bis 19, Weizenmehl (inl.. Spe- zial ö) 40 bis 40.25, Roggenmehl 37, Weizenkleie 13, Roggenkleie 14. Tendenz: Fester.

orankfurtcr Schlachwiehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^

Frankfurt a. M., 21. Juli. Auftrieb: 66 Rinder, 860 Kälber, 137 Schafe, 353 Schweine Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Kalber. Beste Mast- und Saugkälber 72 bis 78, mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 71, geringe Kälber 55 bis 64. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 48 bis 52, Stallmast 40 bis 47. Schweine: Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht und vollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfd. 63 bis 64, voll- fleischige von ca. 160 bis 240 Pfd. 63 bis 65, Ne'schige von ca. 120 bis 160 Pfd. 62 bis 63. Marktverlauf: Kleinvieh bei ruhigem, Schweine bei lebhafterem Geschäft ausverkauft.

Berliner Produttenbörsc.

Berlin, 20. Juli. Noch immer wird die Lage von der Witterung beherrscht, und da aus der Pro­vinz günstigere Nachrichten vorlagen, herrschte am JJtarfte etwas lebhaftere Stimmung. Besonders macht sich für Jilli-Roggen lebhafte Deckungsfrage geltend, so daß Julisicht 2 Mark höher einsetzen konnte. Die Offerten für Auslandsbrotgetreide lau- clen Ziemlich unverändert» doch machte sich sowohl sur Roggen als auch für Weizen bessere Nachfrage seitens der Mühlen bemerkbar und es sollen auch einige Abschlüsse erfolgt sein. Für Brotgetreide für Herbstlieferung war das Angebot bereits'in den letz­ten Tagen sehr klein, aber auch die Nachfrage war kaum bestimmend. Weizen vermochte sich am Zeit- marfte um eine halbe Mark zu befestigen, bei Rog- gen profitierten die Sichten eine Mark. Am Mehl- martte blieb die Situation hier unverändert, wäh- rend die Provinzmühlen wieder über bessere« Ge-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

3iffern g-b-n i>ie 4°h° der ,ulct)l beschißenen Dividende an. - Deichzbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinssuh 7 Prozent.

Berlin, 20 Juli.________

französische Noten......

Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch-Ocstcrr., 5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Notdn . . Ungarische Noten.......

_______________Dalum:

BMUvp Holzmann Heidelberger Eement . . s Gement Karlstadt. . . . e Watch <t ftrcilag...... n

Schultheis Patzenhofer. . 15 Ostwerke..........

Frankfurt a.M

Berlin

Schlich Kurs

1 -Uhr. ! Kurs

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___________ Datum:

20. 7.

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20. 7.

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EU Reichsanleihe v. 1927

86,5

2-L -Inl, Äblos. Schuld mit

Auslos -Rechten . ... Desai, ohne AuSles.-Rcchten 7>i ftrankf. Hyp.-Bk. Go dpf.

unlunddar bis 1932 . .

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A, E. G dbg. Borkriegö-Ob-

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ligationcn. rückzahlbar 1932

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4% Schweiz. Bundcsb.-Anl.

4% Oelleretchischc Goldrte. .

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27,9

4.2u»/x Oellerr. ich. Cilberrle . 4Jo Oesterreich, einbeitl. Rte

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4°/0 Ungarische Goldrle. . .

25,65

4% Ungarische ©laatSr. v. 1910

4/a% deögl. von 1913 . . .

VA 75

Ungarische Kronenrtc . .

14,25

4 !> Turl. Zollanlcihe v 1911 4°/°. Türk. Dagdadbahn-Anl.

14

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4°/n dcsgl. Serie 11. . . .

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4° 0 Rumänen convcrt. Rie

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i'ii.o Rumänen Goldanl. .

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*

von 1913 .......,

8lUq Deutsche Eisenbahn .4'/, Hamburg-Amerila Paket. .6 4)amb.-Südam.Dampssch. .« Hansa Dampfschiff.....e

_

81 5

144.5

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Norddeutscher Llovd . . . 6

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2111g- Deutsche Credttanst.. 10

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Bann r Bankverein . . 10

153,5

153

Berliner Handclsgesellsch. 12

242.9

154

243.25 177,75

Commerz- und Privat-Bk. H

179,5

178.75

Darmit. u. Nationalbank. 12

238

237

Ü?

165,25

161.13

Deutsche Bank.......10

Diskonto-Gesellschaft Ant. 10

164.4

161.75

164 25

161 5

236,25

164,25

Dresdner Bank......10

169.75

168.75

161

Mitteldeutsche Credirbank . 9

216

145

17 .51

2'6

144.25

170.5

247

145.5

170.75

168

245

Reichsbank..... . .

144

170,75

20. Juli.

21. Juli.

Amtliche Geld

Nottcrung Brief

Amtliche Notierung

Geld ! Brief

Amst.- Rott

168,52

168,86

168,05

168,34

Bucn.-Aires

1,782

1,786

1,784

1,788

Brss.-Antw

58,. 8

58,50

58,454

68,574

Ehristtania

108,39

108,01

108,63

108,85

Kopenhagen

112,38

112,6U

112,49

112,71

Stockholm

112,64

10,577

112,86

112,64

112,86

Helllngfors.

10,597

10,59

10,61

ftlalien. . .

22,85

22,89

22,87

22,91

London. . .

20,393

20,433

-0,414

20,454

Neuyork . .

4,201

4,209

4,2055

4,2135

Paris. . . .

16,445

16,485

16,46

16,50

Schweiz . .

'0,85

*>1,01

72,02

80,975

81,135

Spanien . .

<1,88

71,85

71,99

Japan . . .

1.972

1,976

1,975

1.979

Rio de Jan Wien in D--

.495

1.497

0,496

0,498

Ceft. abgcit

»9,14

^9,26

59,17

69,29

Prag ....

Belgrad . .

12,47

12,49

'2,46

12,48

7,393

7,407

7, .00

7,414

Budapest. . Bulgarien

73,18

73,32

73,25

73,39

>.042

3,048

3,037

3,043

Lillabon .

>0,78

10,82

20.78

20,82

Danzig. . .

81,32

81,48

81,40

81,56

Konstuntin.

Athen. . .

2,148

2,152

2,151

2,155

5,634

5,646

5,594

5,606

Canada . .

4,200

4,208

4.196

4.Z04

Uruguay. .

4.136

4.144

4,136

4,144

Eairo . . .

.0,915

.-0 955

20,95

20,99

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