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Sferrnprfti Hl^rt Offenbad? a. TR mii 156 V 2 Dr Aarnwnie Hvlzhe.m mit 146 P 2. Ä > I.Pr §eüerfeil ©rofecn-3ufed mit 14S P 2 Pi und äbrmt>rrii 6ängrrgruh S>on6ba<b m l 146 P. flauft-Obrcnprelfe tm tr-yier Shr«- fing« crbidian: m der Stabetlalk Frohsinn flrxitftabt; in der LandNafse: Harmonie Ötrbfo* und Treue Sichen, in der mchtprr^gekröm« ZNafsr. JHoeart Offenbadx Dlrigenten- preise Lour'<n verliehen an Frohfinn Hoch- ftaix. H»u erteil Fechenheim. THännerguaneii 1965 Offenbach a. HL. Germania RttdK'ön».:.g<r- lüft Fechenheim Dermania WeihNrchen Heiter- leit Grotzcn-Buleck und Mozart Offtnbaa? a M

n Ql4? 20. Juni. Am gelingen Sonntag suchte Dekan Engel -on Obbornhofen die hmsige Gemeinde um enw «irchen Visita­tion abzuhalten Stifts d«ch<m: Len, htell in der Marienftist-kirch« den Gottesdienst. in dem der Posaune.chor mtörnrhe. der Dekan richtete . ne Anfprache an t*e Gemeinde An den Gottes- tnend 'chloh sich ein» Unterredung mit der 4 n ft et ehrpslichtigen Jugend vor vtrtammeller G.mein.'e Am Aachm nag versammelten sich die Schulkinder zu einem IugenbavNesdtenst. an dem lich auch eine Anzahl von ertvachienen Ge- meindegl.edern beteiligte Aach einer an die Kin­der gerichteten Ansprache M Snfrspfa«7r«O Schorlemmer wurde non beiden Geistlichen und dem Dekan ein« H»llgionlpTühing adge- halten Huber den gottesdienstlich« Beranstal- langen de» Xaget war auch In Besprechungen die der Dekan mit der Kuchengemeindevertretung und dem Kirchen Vorstand hielt. Gelegenheit ge­geben einige für das kirchliche Leben unserer Stadt brennende Fragen zu erörtern.

T Langd, 20. Juni Gestern beging der hie stge (Be(ongoerein ..Eintracht" da» freft leim» 4 0 jährigen S« ft eben», verbunden mit dem 1. Vundeeseft de» im vorigen Jahre ge­gründeten Sängerbünde» .A o r I o i f zB e t terial Da schon seit 24 3ahr« keinerlei größere ,i«(Mlrt)feft hier gefeiert wurde, lag über dem ganzen Dorfe Fesie»jreude. flm 6am»tagaben6 sand die Er« Hinung de» Feste» auf dem Festigst statt, wobei Mehrer HR 0 Me r In den Begrutzungswort« da» deutsche Volkslied in den Krcls seiner Betrachtung .log. Sonntag früh oeifammcite sich der sestgedende Verein noch Beendlg'.mg de» Festgotteodienst», am Gefallenendenkmal auf dem Frittchof: hier nnittc der gefallenen bänger gebadyt durch Rrony mebrriegung und Gesang b.-s Chore»: ,Im Feld de» Morgen» früh". Um V Uhr begann im 6oale non Roncholer da» 'Bettung»fingen der zehn Sunbc»nereine Röthges, Ruppert»bur i Langd. In­heiden. NodHeim, Hungen. Wetierseid. ÄltenHam. ..Eintracht" und .»armoni." Laubach: Jeder Verein trug unei seldstgewählte Chöre vor. von denen einer rin Voikslied sein mustte. In der anschlieh«5cn qhhr tonnte der al» Wertungsrichter befteUie Rektor und Komponist Wilhelm Schad von jungen seiner Meinung dahin Hutörucf geben, baß gute Durch- schmtteieiftur.gen er fielt worden seien. Jeder Verein erhält noch im Lause der nächsten Woct» ein schrift­liche, Gutachten durch den Sachverständigen. Ein stattlicher Festzug von 2* Vereinen bewegte sich am Nachmittage durch da» Dorf. Dann entbot der fest- gebende Verein durch Lied und Wort den Willkvm- tnenegrufi. Frt Büttner überreichte eine von der Firma fliegen (XHcb) gelieferte, von den Frau« und Jungfrauen aefrtftrte Föhnenschleise. Für den Sängerbund svmch der Dimdc»oorsitzcmde Bocher mm faippert>burg seine Worte dem deutschen Liede, dem machtvoll« Künder der deutsch« Seele, hui- i>igend Dem vortrage de» Massenchor» ..Wie ein stolzer Adler" durch den flortoss-Wettertnind schlaf, 'en sich die (Befangioortrügc der 16 Gastvereine an. der« öirfttng leider durch den emfeteenöen Fest- irudrt und den fturmartig« Wind start beeinträch-

tigt würbe

Srei* Alöseld.

rc. Homberg a. b. Ohm. 20 Juni. Die in vergai.genen wahren, so beiGsichtlgt auch hl diesem Jahve der Verschönerung-- und Tvuristenverelnfür die schönsten an Fen­stern gezogen« Blumen. ttnschliehiich der Blu- nrenbänke, besondere Preise zu verteilen. 3m ijaufe des Sommers wird eine Kommiss lon Gr- bebungen anstell« und die Höhe der Preise fest- sesten. Welcher Art diese Preise fein werden, hängt von den tut Verfügung stehenden Geld­mitteln ab. Geldpreise werden nicht verlieh«: iedensalls werden die Preise mit der Blumen- pflege in irgendeinem Zusaminenhange stehen. 3n aU« Steinbrüchen der UmgebungHom- l'trgi herrscht jetzt Hochbetrieb. Alle liefern in erster Linie die zur Herstellung der 2ll.omobll- skrasten nötigen, bereit» behauen« Pflastersteine au Kleinpslaster. 3n dem Distrikt .Rote Kuh" lind Diele Arbeiter mit der Herstellung der Steine beschäftigt, eine Kleinbahn bringt das THaterlal an den Bahnhof Reubau«. Ferner bring« mit Pferden bespannte schwere Wag« die Steine als auch beitz Grus noch der Ginladestation Renhaus. 3n dem Tlieber-Ofletbe* ner Basalt werk, der Mitteldeutsch« Hartsteiw inbustrie gchöna. herrscht sogar Tag- und Rächt bet riev: mir von Sonntagmorg« S 1.1 br bis Wontagmorg« 6 Uhr steht der Be'rteb still. Dort hat man in diesem Frühjahr, nachdem die Kreisstrnste verlegt war. eine Verlängerung und 'Verbreiterung der Anschlustgeleise vorgenonnn«. und jetzt geht man daran, das Werk im Innern bedeutend zu vergröstern. um noch leistungs­fähiger zu sein. Wan baut eine gröbere Trommel ein und stellt Härtere Mast« zum Trag« der groben Förderkörbe auf. Die Arbeitslosigkeit dürfte durch die grobe Arbeitsgelegenheit ht hiesiger Gegend endgültig behob« fetn.

Arciv Schotten.

---Gedern. 20. Juni. 3n dem Iahres- bertcht der Gederner Bank 2-G. wird das .ibgelaufene Geschäftsjahr 1926 aiS zusrteden- steilend bezeichnet Vie Spargelder erreich- i« gegenüber dem Stande am Gnde de» Dvr- lahres fast die doppelt« Höhe. Gin« wesentlich« Anteil an diesem günstig« Ergebnis Hal die Sin- iübrung der log. H ei m s pa r ka s f en . die sich «ehr gut bewährten und steigender Beliebtheit erfreu«. Laut Abschlussbilanz betrugen am ßnbe >es Geschäftsjahres 1926 die Spa reinlag« 113 726 ]Rarf. die verausgabt« Darleh« 31 863,77 Wk. Wohl konnte nicht all« Rrebtlanforöerung« «tfproch« werb« doch gelang es. die dringend-

st« Beb tt alle iu brtrieftiftn Di ien Vor­jahre brtchof'e ärhöhuna des Altienlapita»» von 10000 aus 32000 Wart wurde duichgttübrt Au» der Bllanz ergibt sich em Reingewinn von 3900.50 2ÄI. aus dem nach Abschreibung« »um Rrtrrve» und Penl.onslonds mit j« 1CW Dl lott.e fonstiaen Ab^chmivung« an die Aktionäre eine bproz. Dividende zur Verteilung kommen foU.

Hartmannshain. 22. 3um. Be­kanntlich plant die Wächtersbach Bir­st e i n e r Ä I e l n b n 6 n die Wttlettührung der Linie über BilGein hinaus, um m Hart - mannshain Anfchust an die Babn i i nie Lauterbach Storkheim zu befnmm«. Auch die Gemeinde Bermuthsvaln unter­stützt non k-em Rreisamt Lauterbach, bemüht stch. Endpunkt der geplant« Bahnlinie »u werb«. Vor einigen Tag« 'and nun eine Brtprechi.ig statt an der als Vertreter desFinanzministernim» Seh Oberbaurat Gei del und als Vertreter ber S»t1tabteilung des Ministeriums Ministerial­rat Petri tfilnabL.cn. Für das Ärettamt Schelt« war Reg -Rat Dr Helmrelch, sür das Amicmt Lauterbach Kreisbirektor Dr. 2H i- y 11 anwesend Weiterhin nahm« mehrere Bür­germeister intere"lerter Gemeind« und sonstige Untere"ent« an der Besprechung teil Rach «lachender Ortsbrstchtigung und längerer dr- örtcrung der Vorzüge der einzelnen Projekte kam man zu dem Ergebnis, dast HartmannS- h a j n als Sndpunkt der in Aus'ich» genommenen Tabnhmv wohl der Doyug zu grb« fei weg« des von hier nach dem Vogelsberge ausaedend« grüherei^ Bertehrs, währtnd man glaubt«, d« von Bermuthshain angegebenen wirtschu'tlich« Gründ« keine allHugroste Bedeutbeimeften zu tonnen. Das Finanzministerium behielt sich eine weitere eingehende Prüsung ber QLngelegenbcii hör. die für feine endgültige Gntscheidung mah- gebend fein wird

Kleln-Gichen. 20. 3unl Landwirt- fchastöassefsor Dr. Böcher vorn Landw.rtschasts- amt Gründer^ hielt gestern in unserer Gmuartung gemeinsam mit der nahegeleg«« Gemeinde öar» k«bach ein« Feldrundgangab Dr Böcher besprach u. a. an Ort und Stelle Frag« aus dem Gebiet des Pslanzenbaues, Düngungsmast- Sm«. Pslanzenschun und Soatgutsragen Die Ireich erschien«« Landwirte felgt« den Aus- rung« mit großem Interesse.

) ( Ruppertsburg. 20 Juni. Reichs­präsident v Hindenburg hat den nachsteh«d genannten, im Dienste des Verein- für chemt'dx Industrie Fabrik FriedrichShütte stehenden Ar­beitern für langjährige treue Dienste in herzlichen Worten gehaltene Anerkennungs- und Glüllwunfchschreiben zuge',en lass«: Kesselheizer Iohs. Becker. Ruppertsburg für 43. Oberverkohler Hcb. Sau 1 feld. Wetterseid für 41. Arbeiter Wilhelm Beuler Rupperts­burg für 40 und Arbeiter IohS St öhr. Gon- terslirch« für 40 volle Dienfnahrc Die Fabrik- Verwaltung fprach zu dielen Auszeichnungen die herzlichsten Glückwünsche aus. - Bei den in letz­ter Zelt in unserer Gemeinde stattgehabten Sammlungen gingen ein: zum HttssvereirH für Geisteskranke 56 OtiL; für daS Deutschtum im Ausland 31.75 Mk. und für das Rote KreiW 32 Mart

Starkenburg.

Darmstadt. 20.9uni. Der landwirtschaft­lich-technische '.Referent im Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Über! and wirtschaft» rot Dr. Heinrich May, Ist am Sonntag seinem schwer« Leiden im Älter von 47 Fohren erlegen.

Preußen.

Mrcie Wetzlar.

WS2I. Wetzlar, 20. Juni In Ahl ar kam ein junger Arbeiter aus Wetzlar auf dem Vergnügungsplatz einer Schiss-schaukel zu nahe, wurde von einem schaukelnden Kahn an den Kops getroffen un£> muhte mit einem schweren Schädelbruch d«i Wetzlarer Krank«hau- zugeführt werd«. Der Weichen­steller Wink aus Ahl ar, dess« Bertchwind« vor kurzem gemeldet wurde, ist jetzt in der Rähe von Dtss« erhängt aufgdunixm wor­den. Was den Marrn ou- sicherer Lebensstellung und aus glücklichem Farnili«leb« in den Tod getrieb« hat. ist ein Rätsel. 3n Bellers­dorf sprang dem Landwirt Kupp beim Br«n- hvlzschneid« an der Kreissäge ein starker Span mit voller Wucht an den Kopf. Der Ttann erlitt eine Schädelverletzung mit Ge­hirnerschütterung. mehrfachen Bruch des Ros«- belns und 'ast völl'^pm Derlust einer Lippe. In rtmstern Zustand muhte seine Ueberftifrrung ins Krankenhaus angrorhnct werd«.

- - Hörnsheim. 20. 3uni Geste« feierte die hiesige Evangelische Gemeinschaft ihr diesjährige- IayrrSsest. do- sich eine- stark« Besuches au» txm Ort« der ilir.geg«b erfreute. ÄlS Festredner waren er'chi«« Prediger Weng- Groh«-Lind«. Prediger W o If - Selln­rod und Prediger T r t p p l e r - Groh-Recht«- bad). die in ihr« Ansprachen manches ernste Wort zu sog« wuht« Die gemeinsam« Sied« tourt« von einem Pv'aunenchor begleitet ferner trug der hiesige Gemischt« Ehor ynter Leitung des Di- rtg«t« Kuhl zur Bertchönerung des Festes bei GberSgöns. 20. Juni. Unser Dorf rüstet für den 1. 3 ulisvnntag zur 3 u b e I- feler des hiesig« Kriegerverei ns mit welcher der diesjährige Werbetag de» Krelsvcrbandes verbünd« werden soll Um den Verein« von der Lahn isnd Dill die Teilnahme möglich zu machen, wirb für Die Hin- und Rückfahrt von Stockhausen ab ein Sonberzug eingelegt, der aus d« Station« BraunselS. Burgsolms. Albshaus«, Wetzlar. Dut«hv'«. Lang-GönS und Butzbach unter Um­gebung von Gieh« hält Die Bereme von der Dill förtnen d« Londerzug ob Wetzlar benutz« Der Zug soll geg« 11.40 Ubr in Stockhausen abgehen während die Rückfahrt ab Gbersgön- gegen 19.30 Uhr erfolgt, baimi die Verein« von der Dill d« Anstblutz in Wetzlar 20.18 Uhr noch erreich«

tircie Usingen.

Cleeberg, 20. Juni. Am Samstag früh gegen 5.3<i Uhr brach in dem Spreu fchober de» Landwirt» flartmannsheim Feuer ou».

Schach-Ecke.

Bearbe11rt von O r tz

Weist zieht und setzt m zwei Zügen matt.

Weih 8 Steine Kc2; Dh3; U14. Se7, ff, B»4 d3, f2. Schwarz 4 Steine Kd4; Lgl; 5d7, «2.

Alle *üt Me Redakrlon beÄm anen Witte - luuge ük wagen ufto. sind zu richt« an öie Schacurcda.'no' des ^Giehenrr Anze gers

Pwvlem 9ir. 113.

V»a A. »an «Ide

Schwärs.

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SSLNl»

Endspiel Nr 33. Don Lasker» Schwarz.

Weih.

Weih zieht und gewinnt Weih: 4 Stein« Kd8, Le6: Ba5. b6. Schwaez 5 Steine Kb8; B»6. b7. f5, g4.

Losung des Problems Ar. >09.

Don ®. Schorles.

1. Le4-hl! 16-f5 2 D»7-a8!, K»2-b2 ober 63-62 3. D»8-g2 ober Lbl-d5 matt

1.....Ka2-b2 2. Dx7 - h7, f6 - f5 ober belleM».

3. Dh7-h2, ober D67-61 matt

Stzsuo.a bei -abs-i.'ls Rr 33.

Bee $. Amcluag

1 ... Ld7-b5- K 4 <g>, IJ>5XH 3 ! cl - 62 und macht remis, ba bet Turm verlöten- geht

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redaktionsttsch. Sie Ferkel und ber BuÜe.

D»e berühmte Obcrrechnungolammer, bi» » er Dielen Zabr.n In Potsdam rthDietiv und alle Xu-*- gaben im r reutzilch« Staatenawzm rutcn und ihre Ronoendigteit au kontrollier« hatte erfreute stch allseitiger Unbeliebtheit und bat mag auch der Grund Mn. weshalb man Me fielen ufer ste ner« breiteten Geschichten zum Teil glauben fnnn. Manche stnd gut ertunben aber gut lind sie al.e So hatte einstmals auf einer Domäne eine Sau riet derlei geworfen und ihre eigenen Kinder nach weiteren vier Tagen aulgesrtsten. Sv etwa» kommt hei Säuen manchmal vor. bei der Oberrechnungs- kammer aber stellte ein Beamter nur fest, das» aus Me'tr Domäne vier Ferlei al« Zugang und fier Zettel nls Abgang gemelbet tourten, ohne dah gesagt wurde, worum man die Tiere fo früh ge­schlachtet hatte. Gr rtchtete batet an die Domänen» Verwaltung eine dementsprechende Anfrage

.Zu den unter K 11'2 08 In Abgang gebrachten vier Ferkeln ist nachzunielden. wetz- halb diese In Rbtzcmg gebracht wurden."

Woraus die Domäne antwortet»:

.Rachbem wir die Sau längere Zelt ber- nnmmcn batten, erklärte sie schliestlich nach zweistündigem Verhör, ste habe bl» vier Settel gefressen, um ste der Kontrolle bet OberrechnungSkammerzuentsleh- h e n.e

Ist bitte Geschichte sicherlich nur gut ertunben. so hat jene von dem Pellet Bullen Weltruhm er­langt. b«n sie 6at sich tatsächlich zugetragen Btt Pillau liegt in ber Hafeneinsahrt an einer gefähr­lich« Stelle eine ungeheuer grobe Boje, bie berVolkS- munb Peiler Bulle gelaust bat, ba ste in bet Rahe be» Dottes Pelse liegt und baS Rusfehcu eine« Heren bat. ikines Tages belchwenen stch blc Kapitäne der in Pillau sttimachenb« Schisse, man tonne bei Rebei und Dunkelheit ben Peiler Bullen nickt mehr erkennen, ba lein Anstrich start gelitten und er allmählich bie Farbe beS Meere» onge­nommen habe. Allo bestellte bie Hosenverwollung einen Maler, ber für 25 Matt bie Boje weih unb roi anplnfelte (zwelrnal. bamlt die Farben bester hielten) unb bet Halenverwaltuna eine Rechnung lchlckte, die auch umgehend bezabtt wurde. Asch Wochen gelangte diele Rechnung natürlich au a nach Potsdam zur OberrechnungSkammer. wo he allgemeines Kopslchütteln erregt«. Man las nur Immer wieder:

Der Hal«nVerwaltung in Dillau (Ofiltei d« Peiler Bull« zweimal mit O»l|atb« ge|trieben: 25 Matt Beira« dankend erhall«.

X, Malermelster

Unb wenige Xaae Ipäter erhielt bie Halenvet- ivaltung ein Schreiben, bem bie Rechnung beilag unb ba» folgenden Wortlaut batte:

.Zur Rechnung unter B. II 846 10

1* Warum hall sich btt Has«vtnaallung ein« Bull« 7

2. TRuWe dieser unbedingt mit Deifatbe ge­strichen werd« 7

3. Hätte nicht w«igft«« ein Anstrich ge­nügt? C.

dem der Schober zum Opfer fiel Dank ber eifrigen Tätigkeit ber Feuerwehr konnte eine weitere Aus­dehnung der Flammen verhindert roerbtn. Der Brand tft wahrscheinlich durch Funk« von der Brikettasche verursacht mord«.

Tillkrcio.

WSR. Dillenburg. 20. 3um. Am Sams- tagnachmitlag verstarb in Bad Wildung«. ton er Heilung von schwerer Krankheit sucht«, hn 61. Leb«sjahfe der Venivrches des Derlags der .Dillzeitung", des KrttsblalleS für d« Diu- kreis Buchdruckereibtt itzer Ernst Weiden­bach. Er hat das Unternehm« aus kleinst« Anfang« auf die jetzige bedeutende Höhe ge­bracht und spielte eine sührende Rolle im öffent­lichen Ccben, aus dem er sich in letzter Zeit Insoige sttner Kränklichkeit zuruckgezog« halte. Der Vertag gebt nunmehr in den alleinig« Besitz des SvhneS deS Verstorben« Paul Weidenbach über.

Hessischer Industrie- unb Hanbelskammertag

WSR Mainz. 19 Juni. Arn SarnSiag nachmittag sanb Im kurfürstlichen Sch loh eine Vollversammlung des Hessischen 3n- bustrie - unb HandelStages statt, zu der neben ben Vertretern der staatlichen und städtisch« Behörd« zahlreiche Führer der Wirt- schost. an ihrer Spitze Staatssekretär Dr. Iren- üelenburg. erfch'.«en waren.

Anschliehend an die Begrühungswvrte deS Dorsitz«den der 3nbuflrie- unb HandtlSkammer Mainz gab Staatssekretär Dr Trendelen- b u r g in länger« Ausführungen einen Ueber- blick über ben gegenwärtigen Stand der Welt- kvirtschaftsferhanblungen und über baS, wo» durch die Etappe der Weltwirtschaft-- Ivnserens in Genf an Fortschritten erzielt wor­den ist. AuS der reichen Fülle des vorgebrachten Materials trat« als hauptsächlichste Tattachen und Forderurw« hervor, bah zur Besierung der WrtNvirtfchasi bie Uebertoinbung bei Ueberprorektonismus ertorderltch ist. bah baS Deltwirtschastsprvblem in bet Haupt­sache ein europäisches Problem ist. Die Handelsbemmnisle müht« befeit-gt werden durch Abbau der Zollsätze. Vereinheitlichung de- Zoll- tarisniveaus und uneingeschränkt« Meistbegünsti­gung Die Konsereuz hao« gezeigt, wie noi- w«d.g es ist. zu einer start« Solidarität der Dirtschall zu gelangen. Die Reich-regierung

habe zu bm Beschlüss« ber WeltwlttfchaftS- fonfer«! bereits Stellung g«omm« unb sie billigt.

Als nächster Puntt ber Lage-orbnung wurde die wirtschaftliche Lage in Hessen be­handelt, zu der eine Reihe namhafter Bertreler aus der hessisch« 3ndustrte Bericht trstalleten, woraus einstimmig eine Gntschllestung an- gmommen wurde, die sich gegen d i e Hoch- ichutzzollpvlitlk auslpricht. Sie betont wttter. bah Handel und Industrie Hessen- durch die LoSlösung de- SaargedietS au- ber d«tschen Zolleinbelt, eine- Gebiete-, mit dem die yessische Wirtlchaft von jeher in engster Beziehung gestanden habe, besonders betroPen sind Vie weist daraus hin, bah die freie Ent­wicklung de- Wirtschaftsleben- wellethln durch die Besetzung Unterbund« wird, die die Be­gründung ndier Unternehmungen und bie Ent­faltung de- einheimischen Untcrnehmungsgeifte- verhindert. Auch bie Au»wertung be» neuen Derkeht-mittels deS Flugzeuge-, sei oeufe noch im besetzten Gebiete unmöglich. Die hessi­sch« Industrie- und Handel-kammern halt« die Befreiung de - besetzten Gebiete- von all« Beschränkungen, die Beseitigung ber Zollgr en zen an ber Saar unb die Aus­hebung der Besetzung für eine unerläh» ltche Dorbedingun« der Gesundung der Wirtschaft.

Die neuen Invaliden- versicherungs-Deilräge.

Durch Rttchsgttetz vom 8. April sind bre Beitrage für bie Invalidenvetfiche- r u n g vom 27. Juni b. I-. erhöht Word«, und zwar

3n der 1 Klaffe von 25 Ps auf 30 Pf.

. . 2. . . 50 . . bO .

. , 3. . 70 .. 90.

. . 4 . . 100 . . 120 .

. . 5 . . 120 . . 150 .

. . v. . , 140 . . ISO .

Die erhöhten Beiträge muss« auch für Zeit« vor dem 27 Juni verwendet werd«, weun nach dem 31. 3uli noch Bei träne für Zeit« vor dem 27. Juni rückständig sein «ollt«

An alle Beitragspflichtig«, insbesondere an die Arbeitgeber ergeht daher die Mahnung, etwaige Rückstände sofort zu beteilig« und die sällig« Invalidenmark« rechrzeitig und in zu­reichender Höhe zu verwenden.

Tom 1 August ab werden Matten in den heute noch gustigen Wert« nicht mehr vettiüst und bürten auch nicht mehr verwendet werden.

MONDAMIN

Das Feinste für echte Flammeris und. echte rate fjrüixel 'Pakete tu 35 und 65 Pt., niemals loset