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Jronfferl a. HL. 21.Jebr. (IU. Vrahkmei- dung.) Bd dem Umbau eines hieflgen Hauses zu einem ßino stürzte heule gegen 2 Uhr nachmittags eine Mauer ein und begrub zahlreiche Arbeiter unter sich. Bis jetzt wurden drei I ole festgestellt, mäbrenb einvierterArbeiterim Sterben liegt Ierner wurden o ch t Schweroerlehle und eine Unzahl Oelchtoerlehtc In bas Krankenhaus gebracht.
furchtbare ttasvcrgiftungüfataskrophc auf einem Rheinboot.
Wiesbaden, 21. Jrbr. (TBS7T. vrahttnel- düng.) Line furchtbare und In ihren Einzelheiten noch nicht restlos au'geklllrte Sasverglslungskata- ftroplx bat sich gestern abend gegen 9 Uhr auf einem Motorboot auf dem Rhein abgespielt der fünf Personen — zwei Biebricher Herren und drei Mainzer Kinder — zum Opfer gefallen sind. Sieben weitere Personen mutzten mit schweren vergistungserfchelnungen In das Biebricher Krankenhaus eingeliefert werden. Drei von Ihnen konnten inzwischen wieder entlassen werden. Hur der Center des Bootes, der sich antzerhatb der Kajüte, in der sich das entsetzliche Unglück ab- splette, aushielt, kam ohne Schaden davon. Ls wird vermutet, dah das Unglück durch aut- strömende Gase des Motors entstanden IfL
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Lchwcred Bauunglück in Frankfurt a.
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113.5
Wirtschaft.
Von den Schlachtviel-märKlen.
An den Lchlachtviehmärkten der vorigen Mache war der Marktverlauf im groben und ganzen unverändert doch war bei im allgemeinen langsamerem Gelchäst die Tendenz teilweise ab- geschwächt. DaS trifft vor allem für Kälber und Schweine zu. wo vereinzelt Preisabschläge auf- traten. Ader auch in Rindern gestaUeie sich der Markiveriauf nur langsam, und in Schien war das Geschäft nur zum Teil glatt. 3n den Au'- lriebs-ifsern sind wesentliche Aenderungen nicht eingetreten.
Mir geben Im Anschlust untere übliche Tabelle. nach der auf den nachstehenden Märkten für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert wurden
gewicht vollUettchige Schtreuie von ca 20? bis 300 'Bfunb Lebendgewicht 65 bis 66. vottiieijch ge Schweine von ca 160 bi# 200 Pfund Lebendgewicht 64 bi# 66. fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lci>endgewichl 62 bl# 64 Pf Marki- vcrlaus In Rindern und Kälbern langsamer Handel und ausverkauft. Schafe lebhafi und räumt, in Schweinen ruhiges Geschäft und ringer Heberst and
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Iungrinderl voUsielichtge. ausgemästcle. höchsten Schlachiwerts 55 bis 63 voli'leUchige 52 bis 56. fletschige 52 bi# 51. Kälber beste Mast, und Saugkälber 68 dis 72. mittlere Most- und Saugkälber 60 bis 67. geringe Äalber 48 bis 52, Schafe Mastlärnmer und jüngere Masthärnmel 1 Weide, mast 50 bis 54. mittlere Mastlammer. ältere Mast- hämmel und gut genährte Schafe 45 bis 49; vchweine. .^eitichweine über 300 Pfund Lebend»
Grotzbandelsinder-lffer. Siichtag des 16 Februar berechnete
Reichsbankblslsnl 5 Prozent. Lombardzinsfuh 7 Prozent, okanksurter Lchlachtviehmarlt. Frankfurt a. M., 21. Febr. 2Iufgetrieben
Waren: 1416 Rinder, darunter 336 Ochsen. 56 Dullen, 685 Kühe. 339 Färsen, 502 Kälber. 104 Schafe, 4650 Schweine. Es kosteten: Rinder, voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 58 bis 61, ältere 53 bis 57. sonstige voll- fleischige, jüngere und ältere 49 bis 52; RuNen: jüngere, vollfleischige, höchsten SchlachtwertS 54 bis 57, sonstige vollslerfchige oder ausgemästete 50 bis 53, Kühe jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 vis 52, sonstige vollflÄschige oder ausgemästete 39 bi« 45 fleischige 32 bi« 38. gering genährte 25 bis 30; Färsen (Kalbinnen,
Spezial 0 40.25 bis 40.75, Roggenmehl 38 bi« 38.50. De zenkle'c 14 Xnggenfkie 14 bis 14.23 Orbk*n 35 bis 60. Linsen 50 b,s 80. Heu füd- deut'ches. gut. trocken 9 bis 10.25. Weizen- und Roggcnstrvh. drahtgepr. 4 25 bis 5. geb 3.75 bi« 4. Treber, getrocknet 17,25 bis 17.50 Tendenz ruhig _________________Börsenkurse.________________
war nur mastig als tzZerkäuier am Markte, was sich aus den rtlat n behaupieren variablen und Lin- heitstursen irgtoi. dagegen *roi die Spekulation die feil einiger Zeit auf ftch ielbft angewiesen ist. mit grLheren Positionslojungen hervor Die (9e- 'amnendenz axir dementsprechend in der ersten stunde matt. Besonders waren Bankaktien in Mitleidenschaft gezogen. Darmstädter minus 9, Commerz minus 7. Deutsche minus l<i Prozent Don Montanwerken verloren ’Jlbein-Qlbe- Krupp, 3, charpener 2. silöckner 1 25. Oderbedars 4.25 Prozent, ftaliallten flau. Aschersleben minus 7. Manstesder minus 5. West,regeln minus 6^ Prozent Ebenso flau lagen Braunkohlen wer., 3l(e minus 12 '.Rheinische Braunkohlen minus 5 Prozent. Ausgesprochen schwach tendterten auch 2.-S -Farben, die 7 Prozent eindühten. Die Konzernwene ebenlaQs schwach: Riebeck minus 3.5. '1i Hein stahl minus 4,5 Prozent. Schissahrts- aJtlen starker gedrückt, chapag minus 5/», Nord- Uoyd minus 4 Prozent. Auch C l e k t r o a k t i e n erheblich abgeschwächt: Bergmann, Licht und Straft, Vahmfijer >, minus 6 Prozent. Siemens nur wenig niedriger. Von den variablen Werten Hanen stärkere Verluste: Zellstoff Waldhos minus 4 5. Dyckerhoii minus 25. Daimler minus 1.5 Prozent. MctallgefeUschaft minus 3. MetaUbank minus 2L. Holzverkohlung minus 3.65 Prozent. Heimische Anleihen stark oemachläfsigt. Anleihe-ribiöjung 30.5. Lchuygebiei 14,5 Prozent. Die neue Reichs- an leibe wird in Berlin nur mit 90 bis Ul gehandelt. Am Geldmärkte zeigte sich stärker« Nachfrage. Prioatdiskonten 4.25. Waremoechfei 4.5. Manatsgeld 5,5 bis 6L Prozent. lagesgeid 4,25 Prozent. 2m Deolfenoerkehr notierte Paris gsgen London 123,76, Mailand 112. Zürich gegen L'onbon 25.22. London-Kabel 4.85. Die Reichsmark stellte sich gegen das Pfund auf 20.4675. gegen Kabel auf 4,2195
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Berlin, 21. Febr. Der Wochenbeginn war an den Aktienmärkten sehr verstimmt, und das Kurs- Niveau schwächer, für die Cpitzenpaviere de» Ter- minoerkehrs ausgefprochen matt. Das Pub'ikum Leigte sich völlig unlntereffiert, wahrend innerhalb ber Plaizlpekulation die Baisiepartei die Oberhand gewann. Die Abschwächungen, deren Umfang vorwiegend 4 bis 5 Prozent, vielfach aber auch 7 bis 10 Prozent betrug, sind In der Hauptsache auf eine ungünftige Entwicklung der Meld- Marktlage zurückzuführen, die neuerdings tat. sachlich undurchsichtig ersä-eint. Man neigt zu der Meinung, dah die jetzt fällig werdend-.t Einz-th- iltnaen auf die Rcichsanleihe dem Markte dach gröhere Beträge eiltziehen werden, und dah dadurch, wenigstens vorübergehend, eine Derknap- puna der flüssigen Mittel zu erwarten ist. Die 'Jlad)frage_ nach Tagesgeld war heute lehr stark, so dah die cäye auf 4.5 bis 6,5 Prozent anzogen. Da der Ultimo bevorsteht. glaubt man mit einer weiteren Steigerung ber (9 c I b f ä h e rechnen zu müssen. Monatsgeld 5.5 bis 6,5 Prozent Warenwechsel mit Grohbankgiro ca. 1,5 Prozent. 4m Privatdiskontmarkt war das Angebot beträchtlich. Im übrigen trug auch die ungünstig« Auhenhandelsbilanz Im Januar Zu der Realisationsneigiing bei. Nach Festsetzung der ersten schwachen Kurse stellte sich bei äußerst tust- losem Bekehr zunächst noch keine Erholung ein. Im Deoifenverkehr wurde die stärkere Befestl- gung der italienischen Lira beachtet. Mailand zog gegen London auf 109,40 an. London-Kabel 4 8503 Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,2187. Madrid-London 28,83.
Srankfurtcr Getrc.scb^csc.
Frankfurt a. M., 21 Febr. E« wurden notiert: Weizen, Wetterauer 29,25 bis 29,50, Roggen. Inhlänb. 27, Sommergerste für (Brau- »wecke 25 bis 26. Hafer, inlänö. 21.75 bis 22 50 Mais, gelb 18,50 bis 18.75, Weizenmehl, inlänb..'
amte« betrua 135,5 geaen 135.8 am 9. Februar. Die Inderzisfer der Agrarstoffe hat sich gegenüber der (Vorwoche um 0.6 Prozent gesenkt. Die Inderziffer der industriellen Rohstoffe und Halbwaren hat weiter leicht angezogen, während die Inderzifser der industriellen Fertigwaren keine Deränderung aufweist. Der Desamtinder ist gegenüber der (Vorwoche um 0.2 Prozent gesunken.
’ Erhöhung des Diskontsatzes. Aus Berlin wird gemelöet: Der Privatdiskon! für kurzfristige Wechsel wurde wiederum um >« Prvz. auf 43>. ProA erhöht, der Privatdiskont für langfristige Wechsel blieb unverändert 4’ , Proz.
^rantittrtcr Börse.
Frankfurt o. M., 21. Febr. Tendenz: still und matt. Die neu« Woche setzte mit äußerst stillem und unsicherem Geschäft ein und war ausgesprochen matt. Zunächst wurden die ungünstigen Gcldmarktverhältnisse besprochen, die keine optimistische Beurteilung fanden Der letzte Ausweis der Reichsbank mit einem weiteren Avnchmen der Devisenbestände, sowie die bereits merklichen Abflüsse von Geldern durch die Einzah- lungen auf die neue Reichsanleihe trugen weiter zur Verstimmung bei. Schllehlich wurde die Börse endlich auf die feit länaerem zu beobachtenden Lohnforderungen aufmerksam, die Immer weitere Greife ziehen und auf die auch der Reichsfinanz. rninister in feiner Rede hinwies. Bekanntlich wurden am Samstag bereits 150 000 Arbeiter der fachst - fchen Metallindustrie ausgesperrt. Das Publikum
Rundfunk-Programm
deck frankfurter EenderS.
<2ws der .Radfo-HmsLau".)
Dienstag, 22. Jcbruar.
3.30 bis 4 Uhr Die Stunde der Jugend 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters Reue Tanzmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lefestunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: Uebertragung von Staffel. Direktor Herberg. 1. Vorsitzender des Stasteier (Geflügelzucht- Vereins, spricht über „Die künstliche und natürliche Brut". 6.45 bis 7.15 Uhr: Funkhochschule: „Der Aberglaube In der Gesundheitspflege und feine Be- kämpsung", Vortrag von Stadtmedizinalrat Dr. Fischer-Desoy. 7.15 bis 7.4-5 Uhr: Funkhochschule: „Altdeutsche Ta elmalerei XIX", Vortrag von Dr. Oswald Götz, A sistent am Städelschen Kunstinstitut. 7.45 bis 8.15 Uhr: „Thomas Alva E-dison", Vor- traa von Prof. Dr Wachsmuth. 8.15 Uhr „Die Wildente", Schauspiel In fünf Akten von Henrik Ibsen.
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