Einzelbild herunterladen

schafft für zehn

Becker aus Elnhausen kamen unweit unseres Ortes mit der Maschine infolqe der sehr schlechten

Straße ins Schleudern und stürzten. Der Führer I

WM

den Verletzten Dr. Zürnst« in aus

-250-21.

war, soweit wir feststellen

e n

Gießen, den 16. Juli 1927.

05298

in Werkstatt und Ge-

Sunlicht" Mannheim

VH*

und greift nichts an. wills nimmer missen.

Hilfe leistete Elnhausen.

Küche und Haus, schäft.

VIM kratzt nicht Wer VIM kennt,

5ireis Ltmbnrq.

Diez, 19. Juli. Hebet den Ort- Diez herum hat sich ein neues

wenn Sie sich bei Ihrer täglichen Putzar­beit durch VIM helfen lassen.

Mühelos putzt, scheuert und poliert VIM alles und bringt strahlende Sauberkeit in

feit in China und schloß mit beherzigenswerten Worten der Mahnung zur geistigen und materiel­len Unterstützung und Förderung der Missions- arbeit. In dem Händelfchen Siegesmarsch aus Judas Malkabäus, der von den Chören in gutem Zusammenspiel wuchtig zum Dortrag kam, klang das Jahresfest wirkungsvoll aus.

erlitt schwere Verletzungen während der Begleiter mit kleinen Hautabschürfungen davon­kam. Die Maschine wurde stark beschädigt. Die erste

Das Iahresfest der oberhesstichen Posaunenchöre

Neubauleitung der Baugruppe des Landesfinanzamts.

>ach wurde Westlich ; r Etat von Launsbach : ~ Punkt 9 hatte die 2 ;crmeistereirechnti s 1925 zum Tegrnsta- z die Abschlüsse der A? t sie und begründete die c Jn Abwesenheit des D bann die Aechnungen ob: rgermeiftereivkrsanmlung. Mnn noch mit der cnbc. )erPoIizei'Aetriek le zu befassen 3n gcheis der seit Jahresfrist auf Pu . Aüger endgültiggelvü

nichtet wurden. Doch nach Stunden mußten die Graupeln aus den Straßen geschaufelt werden. In Allendorf wurde infolge Blitzstrahls eine Scheune eingeäschert. Der Schaden ist überall sehr bedeutend.

(Groh - Wiesbaden.

WSD. Wiesbaden, 19. Juli. In der Dacht zum Montag kam es im Stadtteil Biebrich in der Adolfstraße zu einer schweren Mess er« stecherei, wobei dem Arbeiter Eckermann aus der Dunkelheit heraus plötzlich z w e i S t i ch e deigebracht wurden, an deren Folgen er bald daraus verstarb. Der Täter konnte in der Person eines gewissen Bernhard ermittelt und festgenommen werden.

Buntes Allerlei.

Der falsche Chorstuhl.

Dor einiger Zeit besuchte ein junger Kunst­tischler eines der Pariser Museen und entdeckte unter den Möbelstücken der Denaissanzeabteilung einen Chorstuhl im Stile des 16. Jahrhunderts, den sein Lehrer in Orleans vor einigen Monaten im Auftrage eines Pariser Antiquitätenhändlers angefertigt hatte. Er benachrichtigte seinen Lehrer, der sofort nach Paris kam und der Museumslei­tung die Mitteilung machte, daß der Chorstuhl nicht echt sei. Die Kommission, die den Ankauf damals entschied, erklärte bei der noch einmal vorgenommenen Untersuchung das beanstandete Stück dennoch für echt. Daraufhin löste der Kunst­tischler zwei Schrauben, hob ein Brettchen ab und zeigte den Herren, daß die untere Seite des Brett­chens seinen Damen und das Datum des Liefe­rungstages trug. Dun ging man der Mystifikation auf die Spur, und es ergab sich, daß der Chorstuhl dem Museum von dem Antiquitätenhändler, der ihn für 600 Franken von dem Tischler erworben hatte, für 9000 Franken verkauft worden war. Eine Betrugsanzeige erfolgte, und schleunigst nahm der Händler den Stuhl für 9000 Franken zurück. Je­doch der Mann hatte Glück; wenige Tage später verkauste er ihn für 12 000 Franken an einen ame­rikanischen Händler.

kuriose Hochzeitsreisen.

allgemeinen Fürsorge.

WSD. Wetzlar, 19. Juli. Am Samstag hat in Wetzlar eine vom Zentralinstitut für Er­ziehung und Unterricht veranstaltete Studien- fahrt durch das Lahn tol begonnen an der sich 39 Teilnehmer aus ganz Deutschland, vorwiegend weibliche Pädagogen, beteiligen. Die Stadt Wetzlar bereitete den Gästen eine freund­liche Ausnahme. Im Rahmen der örtlichen Der- anftaltungen behandelte Prof. Dr H u m m e l- Gießen in einem Dortrage die Geologie des Lahntales, während Lehrer Stück rat h aus Biebrich die ethnologische Struktur des Lahn­gebiets besprach. Don besonderem Interesse war ein Dortrag wohl des besten Goethekenners Deutschlands, Geheimrats v. Oettingen- R ei ch e n b e r g, der sich mit der Wetzlarer Zeit Goethes, die für feine Entwicklung von bestim­mendem Einfluß gewesen ist, beschäsUgte. Am Sonntag und Montag besichtigten die Teilnehmer an der Fahrt das Jerusalemhaus, das Lotte- Haus, den Deutsch-Ordenshof und statteten dem alten Prämonstratenserinnen-Kloster Altenberg bei Wetzlar sowie dem idyllischen Braunfels einen Besuch ab. Unter Führung Von Prof Dr. K utsch, Direktor des Landesmuseums in Wiesbaden, reisten die Teilnehmer am Dienstag weiter. Im weiteren Derlauf der Fahrt werden Runkel, Met- kirchen, Limburg. Diez. Kloster Arnstein Dad Ems und schließlich Diederlahnstein besucht, wo nach einem Besuch der Marksburg bei Braubach die Studienfahrt ihren Abschluß findet.

Dillkrcis.

bl. Dillenburg, 19. Juli. In diesen Tagen kehrte das H e ss e n - D a s s a u i s ch e L a n d g e st ü t von den Meditationen un Kasseler Land wieder in die Heimat zurück.

bl. Dillenburg, 19. Juli. Dach dem Stande vom 16. Juli befinden sich im Kreise noch 143 männliche und 7 weibliche Voll­erwerbslose. Dazu kommen noch 279 Zu­schlagsempfänger. Bei Dotstandsarbeiten werden 112 Mann beschäftigt; ausgesteuert sind 64 Per- f°nCbI. S Ulenburg, 19. Juli. Aus der Grube Saulgrund" bei Eisemroth verunglückten am Montag abend zwei Bergleute durch he r - ab stürzende G e st e i u s m a s, e n. Dabei er­litt der Bergmann Emil Greeb von Oberndorf derart schwere Derletzungen, daß er während des Transportes in das Krankenhaus starb. Der Tod des jungen Menschen ruft um so wär­mere Anteilnahme hervor, da erst vor einigen Monaten der Daker den Bergmannstod erlitten hat. und die Mutter nun alleinsteht. Der an­dere Derunglün..' kam mit leichteren Derletzungen davon.

Sanögnibe!t-Derpad)tung.

Die Gemeinde wieseck beabsichtigt, die Sandgrube auf der Urjulum auf drei Jahre zu verpachten und sind die Offerten bis zum 25. Juli d. 3., vormittags 10 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei pro cbm Erdmasse einzureichen. Der Sand eignet sich besonders für Weißbinder und ist von guter Qualität. Abhub von Bauerde kommt nicht in Frage. 6750D

Die näheren Bedingungen können auf hiesiger Bürgermeisterei eingesehen wer-

ieseck , den 19. Juli 1927.

Hess. Bürgermeisterei Wieseck.

S ch o m b e r.

ar jugfäd) damit eiMch: Dege der Befördere > iiamti unö nach Grup' )ü m dm Bürger«

Ausschreibung.

Zur Ausführung des Neubaues eines Finanzamts in Gießen, Goetbeftrakc Ecke Lessingstrake, sollen in öffentlicher Verdingung vergeben werden '

Los I die Erd». Maurer- und Asphattarbenen:

Los II

die Etsenbetonarbeiten,- Los 111

die Steinnietzarbetten

Die Bauzeichnungen und Bedingungen liegen in den Geschäftsräumen der Neu- baulcttimn Gießen. Zenglmuskaierne CKactityebäubei, Landgraf-Vbilivv-Viatz 4, während der Dienststunden zur Einsicht auö.

Die Verdingungsunterlagen können, soweit der Vorrat reicht, von der Neu- bauleitung Gießen gegen gebührenfreie Voreinsendung von 3.00 Rm. für Los 111 bezogen werden. Dl? Angebote find ver­schlossen und mit entsprechender Slnfdirlit versehen biö zu dem öneiulidjen Ber- dingultgstermin am 30. Juli 1927, und zwar für Los I vorm. 12, für Los II vorm. 12* 4. für Los 111 vorm 12* 3 Uhr, au die Neubauleiiung Gießen cinzus.nden.

Gießen, den 16. Juli 1927. f05299

Ncnbauleitung der Baugruppe des Laudeöfinanzamts.

schäften um , . ,

schweres Hagelgewitter entladen, durch das die Feldsrüchte zum größten Teil Der«

AnrM., M31

Utz

,chon bei Aufstellung der Pläne nach Möglichkeit Fehler zu vermeiden. Der Dorsitzende legte Wert darauf, daß sich auch die Dürgermeistereiver- sammlungen möglichst an den Beratungen betei- stg^moch^n.^ Kreise Wetzlar, 19. Juli. Die Z a h l der Erwerbslosen un Bezirke des Arbeitsnachweises Wetzlar hat auch im ~aufc des Monats Juni wieder einen Rückgang er­fahren. Während zu Beginn des Aonats *25 Hauptunterstühungsempfänger mit 6d0 grauen chid Kindern als Zuschlagsempfangem 'n der Erwerbslosenfürsorge standen, betrug die Zah der Unterstützten zu Beginn des Monats Jutt nur .roch 284 Hauptunterswhungsemp anger und 455 Zuschlagsempfänger. Hiervon entfallen auf die Stadt Wetzlar 165 Hauptunterstuhungs- empfänger und 223 Zuschlag-enipfanger, d .e Land­gemeinden des Kreises 10a Haup Unterstützungs­empfänger und 219 Zuschlagsempfanger und die zu dem Arbeitsnachweisbezirk gehörigen Gemern- ben des Kreises Biedenkopf 13 Hauptunterstut- zv -'scmpfänger und 13 Zuschlagsempfanger. In de - K r i s e n s ü r s o r g e standen zu Beginn des Monats Juli: in der Stadt Wetzlar 91 ^rupt- u. ^rstühungsempfanger und lob Zuschlagsemp- (; in den Landgemeinden 82 Hauptunter-

-unösLMpffinger und 193 Zuschlagsempfanger r; iD in den Biedenkopf scheu Gemeinden 4 Haupt- n - e stühungsempfänger und 2 Zuschlagsempsan- Dotstandsarbeiter wurden beschaf- \\ct in der Stadt Wetzlar 15 aus der allgemeinen und 60 aus der Krisenfürsorge, in den Laird- ^gemeinden des Kreises 28 aus der allgemeinen und 18 aus der Krisenfürsorge und in den Ge­meinden des Kreises Biedenkopf 11 aus der

den ersten Ehekuh gegeben hatte, begab er sich mit ihr auf eine gefahrvolle und langdauernde Reise durch den dunklen Kontinent. Das Ehepaar verbrachte viele Wochen unter w kl den Zwerg­völkern, die noch niemals eine weihe Frau g - sehen hatten, und es gab so viele Abenteuer und Gefahren, dah die Deuvermählte sich doch schließ­lich gar sehr nach demheimischen Herd" zurück­sehnte. Romantische Flitterwochen verlebten auch der Graf de Lesdain und feine Frau, die von Peking aus durch die Wildnisse von Tibet nach Indien reiften. Die beiden sahen einmal 50 Tage lang fein menschliches Wesen, wurden ab.r dadurch belohnt, dah sie die nur von wenigen Reisenden bisher gesehenen Quellen des Bangtsc- fiang erreichten. Beim Lleberschreiten eines angc- schwollenen Flusses verloren sie alle ihre Dor­räte und mußten wochenlang von dem Leben, was ihnen die Jagd oder das Sammeln von Früchten bot. Im Herzen des Llrwaldes verbrachte ein Beamter auf Ceylon, Le Mesurier. feine Flitterwochen.Die ganze Dacht über sahen wir. wenn das Wetter trocken war, an der Tränke, um den Bären und anderen wilden Tieren auf- zulauem," erzählte die junge Frau.Aus Händen und Knien schlichen wir uns heran und genossen den Zauber der Jagd. Am aufregendsten und gefährlichsten aber war die Jagd auf Ele fanten, von denen ich einen erlegte." Die origi­nellste Hochzeitsreise hat Wohl Kapitän Andrew , gemacht, der an seinem Hochzeitstage von b:v amerikanischen Ostküste auf einer nur 12 Fuß langen und 2 Fuß breitenNußschale" die Fahr übet den Atlantischen Ozean antrat. Das Schiff­chen hat aber niemals Europa erreicht.

*** I

6- «">"\rge*n8e»* e ihm ei"

'

rSM

hi« ^fldrUÄc Ä

16

in Derbindung bringt, sei feit der Reformations­zeit eine Brunnenstube evangelischen Glaubens gewesen. Die Prediger Wilhelm Wippenfurth und Konrad Roßbach, die im 16. Jahrhundert zu St. Johannisberg unverzagt ihres Amtes wal­teten, wurden vom Redner vor allem als Bei­spiel tapferen Glaubensmutes hingestellt, an denen sich auch jeder Gegenwartsmensch aufrichten unb stärken könne. Pfarrer D. Fritsch (Rup­pertsburg), der Dorsihende des Derbandes der oberhessischen Posaunenchöre, dankte allen, die an der Dorbereitung und an dem schönen Der­lauf des Jesusfestes tätig mitgeholfen haben. Die Posaunenbläser, von Weißbindermeister Bolle (Lang-Göns) umsichtig dirigiert, sorg­ten mit Motetten von Mozart und Mendelssohn- Bartholdy für den würdigen Rahmen der Berg- feier, die ftarlen Regens wegen leider abgebrochen und in der Dankeskirche fortgesetzt werden mußte. Missionar Lauck erzählte noch von seiner Tätig-

Las junge Ehepaar, dos eine wirklich neue Form der Hochzeitsreise durchführen wollte, dürfte in Verlegenheit geraten, denn Deuvermählte haben schon die allermerkwürdigsten Expeditionen unternommen, auf die eisigen Gipfel der Alpen und in die Schneewüsten der Polargebiete, in die glühend heißen Wüsten am Aequator und in die phantastische Unterwelt der Höhlen. Daß die jungen Eheleute zur Tigerjagd nach Indien oder in die Urwälder des inneren Afrika reifen, ist in gewissen Kreisen der englischen Hocharisto- kratie geradezu Mode. Datürkich bleibt man jetzt auch nicht mehr auf der Erde, sondern unter­nimmt die Fahrt ins junge Glück durch die Luft. Zm den seltsamsten Hochzeitsreisen, die je unter­nommen wurden, rechnet eine englische Zeitschrift die Ballonfahrt, die vor einiger Zeit ein Schweizer Astronom mit seiner jungen Frau unternahm Direkt vom Altar weg bestiegen sie den Ballon und ließen sich nun 13 Stunden hoch über dem Wolkenmeer durch die Lüfte treiben.Mein Ent­zücken war unbeschreiblich," erzählte die junge Frau.So neben meinem Gatten zu sitzen, ganz einsam in den Höhen, während der Dacht von einem Baldachin von Sternen bedeckt, versetzte mich in einen Rausch, und als am Morgen die Sonne aufging und die majestätische Alpenwelt bestrahlte, war es ein unvergeßliches Schauspiel. Eine Hochzeitsreise ganz anderer Art hat der Millionär Max Fleischmann mit feinet Frau unternommen; sofort nach der Trauung begaben sie sich auf eine Expedition ins Polargeb.et und verbrachten glückliche Monate auf der Jagd nach Eisbären, Robben und Renntieren, führten das abenteuerreiche Leben der Dordpolsahrer. Als der englische Major Powell-Cottvn seiner Frau

Donnerstag, d. 21 Juli, versteigere ich im Löwen, Neuenw. 28, ab 2Uhr 1 Speisezimmer, 1 Küche, 1II. Zierschrank, 1 Harmonium, 2 Tische, Sofas u. Sessel, 1 Eisschrant, 1 Waschmaschine. 4 Ölge­mälde. 1 Schreibtisch, 1 Sportwagen, ein Kinderstühlchen, Herren- und Damenstoffe, Herren-, Damen-, Kinder- u. Fußballschuhe, Herren- und Damenräder, 2 Motorräder (NSU) 4 u. 8 PS mit Beiwagen, u. n. v. a. 4 m weihet Marmor, 58 breit 6760 d Versteigerung bestimmt

Ludwig Harlmetz

Auktionator u. Taxator, Deuenweg 28 Telephon 1414

z< Bad-Dauheim. 18. Juli. Die Po­saunenchöre unserer Heimatprovinz, die sich zu dem Der band ober hessischer Posau­ne n ch ö r e zusammengeschlossen haben, hielten gestern hier ihr 2 2. Iahresfest ab, das aus allen Teilen Oberhessens, besonders auch aus dem Dogeisberggebiet, zahlreich besucht war. Der Kreis Gieß... ------ "

konnten, durch die Chöre aus Lang-Göns, Klein-Linden, Lich, Bersrod, Op­penrod Dertreten. Eine reichhaltige Festfolge gab den Chören wiederholt Gelegenheit, in wohl­gelungenem Zusammenspiel ein sicheres Können zu zeigen und Zeugnis abzulegen von den mit jedem Jahr deutlicher mertbaren Fortschritten in der schönen und erbauenden kirchlichen Festmusik, deren Pflege sich die Posaunenchöre in erster Linie als Ausgabe gestellt haben. Dach einer Morgenandacht der Chöre in der Dankeskirche und der anschließenden Probe im Zusammenspiel begann um 10 Uhr in der Dankeskirche der große Festgottesdienst, der einen erhebenden Der­lauf nahm. Pfarrer Knodt sprach zu den von den Posaunen begleiteten Liedern der Gemeinde den verbindenden Text. Die Dor- und Zwischen­spiele aus den klassischen Werken von Händel, Bach und Mendelssohn-Bartheldy, die von den etwa 120 anwesenden oberhessischen Posaunen- bläsern gemeinsam geblasen wurden, durchbrausten mächtig den großen Raum und hinterließen starke, nachhaltige Eindrücke. Im Mittelpunkt des Got­tesdienstes stand die Festpredigt, die Missionar Lauck hielt. Für den am Erscheinen verhinderten Superintenden von Oberhessen, Oberkirchenrat Wagner, hielt Präsident Dr. Spieker von der Berliner Missionsgesellschaft eine Ansprache, die mit der segensreichen Tätigkeit der deutschen Mission in Afrika bekannt machte. Der Redner verstand es trefflich, mit feinen Ausführungen die Herzen der großen Festgemeinde zu erwär­men und für die großen Zukunftsaufgaben der

Mission zu begeistern.

Den würdigen Abschluß und zugleich ein­drucksvollen Höhepunkt erreichte der Festgottes- dienst in dem großen Tedeum von Ambrosius Herr Gott, dich loben wir", das im Wechsel zwischen Schülerchor (Leitung Lehrer D i e h l) und Gemeinde mit kraftvoller Posaunenbegleitung gesungen wurde.

Dach einem stattlichen F e st z u g der Po­saunenchöre auf den Johannisberg fand dort nachmittags das Fest auf kirchengeschichtlich be­deutsamer Stätte seine Fortsetzung. Prälat D. Dr. Diehl, der gründliche Erforscher der Ge­schichte der einstigen Johannisbergkirche, war der berufene Festredner für diesen Waldgottesdienst an geweihter Stätte. Er überbrachte den ober­hessischen Posaunenchören zunächst den Gruß des Landeskirchenamtes und der hessischen Kirchen­regierung, um dann in interessanten, fesselnden Ausführungen das hervorzuheben, was die Ge-

yStS II

e Einn^^bende Qfc eeumchtung von Aädckk vvhl begruht wird S ^r^rfawung 6 Zehnte, lotoambe Hebend, die diese SG "d die nach der Sammlung von dmM.-. imneistereiversaimluna Quecke inan lebhaft die 2 durch die Diirgermeisw und vertagte die Sache aungnahme mit den Mw ftcrei Ahbach zu versch ivicklichimg zu bringen

Beratung und aushaltsplanes l (Verbünde für 191

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der ^Radio-Umschau''.)

Donnerstag, 21. Juli.

13.30 bis 14.30 Uhr: Übertragung von Kassel: Mittagskonzert der Kasseler Hauskapelle. 16.30 bis 17.45: Konzert des Hausorchesters: Karl- Zeller-Operetten. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.15 bis 18.45:Das Flugzeug im Dienste des deutschen Verkehrs- und Handels", Dortrag von Gerhard Hehm. 18.45 bis 19.10:Die soziologische Richtung in der Philosophie: Max Weber, Emile Durkhcim", Dortrag von Privatdozent Dr. Heine» mann. 19.10 bis 19.15: Wirtschaftsmeldungen. 19.15 bis 19.45: E. Becker:Aus der Geschichte der drahtlosen Telegraphie und Telephonie". 20.15 bis 21.15: Konzert des Rheinischen Kornett- Quartetts. 21.15 bis 22.15: Bunter Abend. An­schließend Spätkonzert: Beethoven.

Kreis Marburg.

* Dagobertshausen, 19. Juli. Aus der Straße MichelbachDagobertshausen ereignete sich

Turnen» Sport und Spie). V. f. B.

Dem D. f. R. Butzbach war für vergangene Sonntag vom Gaujugendausschuß die Deranstal hing eines Jugendwerbetages genehmigt wor­den. Einer Einladung des gastgebenden Verein folgend, beteiligte sich die Jugend und Schüle: abteilung des V. f. B. mit drei Mannschaften c den Wettspielen.

Die erste Jugendmannschaft hatte die er" Jugend des Platzvereins zum Gegner und nah Gelegenheit, die beim hiesigen Jugendwerbett erlittene l:0-Diederlage durch einen glänzend 4:1-Sieg wieder wett zu machen. D. f. B. zem' sich ttoh mehrfachen Ersatzes feinem körperl. stärkeren Gegner während des ganzen Sp:ci überlegen und errang verdient den vom D. F.' gestifteten Siegeswimpel.

Die zweite Jugendmannschast mußte insel zahlreicher Absagen (Ferienzeit) sogar ein" Schüler als Ersatz einstellen. Um so höher ist d unentschiedene 1:1-Resultat gegen die spielsta- zweite Jugend des Sportvereins Wetzlar zu - werten. Da der Gegner in seiner Mannsch' mehrere Spieler vom Jahrgang 08, die berc;: als Aktive zu gelten haben, eingestellt hat; wurde der D. f. B.-Mannschaft von der ße - hing Sieg und Wimpel zugesprochen.

Das Spiel der ersten Schülermannschast ge­gen die gleiche der hiesigen Spielvereinigung fiel leider dem einsetzenden Gewitterregen zum Opfer.

Die zweite Schülermannschast errang über die gleiche von Gießen 1900 einen knappen aber verdienten 1:0-Sieg.

Ausschreibung.

Zur Ausführung des Aeubaues eines Der- sorgungsamts in Gießen, Lesfingstr., sollen in öffentlicher Verdingung vergeben werden. £061. Oie Erd-,Maurer- und Asphaltarbeiten. Los 2. Oie Eisenbetonarbeiten.

Los 3. Die Gteinmeharbeiten.

Oie Bauzeichnungen und Bedingungen liegen in den Geschäftsräumen der Neubau- leltung Gießen, Zeuqhauskaserne (Wachtge- bäude) Landgraf-Philipp-Plah 4 wahrend der Oienststunden zur Einsicht aus.

Oie Verdingungsunterlagen können, so­weit der Vorrat reicht, von der Neubauleitung Gießen gegen gebührenfreie Voreinsendung von 3. - &1L für Los 1, 2. - JUt für Los 2 und 1.- für Los 3 bezogen werden.

Oie Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrist versehen bis zu den öffentlichen Derdingungsterminen am 30. Juli 1927 und zwar für Los 1 vormittags 11 llhr, für Los 2 vormittags 11'/. Llhr, für Los 3 vormittags 11'/, tthr an die Neubauleitung Gießen, posifrei einzusenden.

mußte hier j * it

**'

mimderbor es -

>ni> des öt

te sonst e,nen.jLr? Er iP-

lbendbrol von

ein Motorradunglück. Der Motorfahrer gentoart aus bet Dergangenheit lernen könne. Weber aus Dutenhofen sowie der Kaufmann Der Johannisberg, den die Sage mit Bonifatius

im veMmen weil das Auftreten ! uensenche sie vechim« fand das, O-ysenfest

ll aber im nächsten Jahr! den. Dafür ist Mbmr j - Die meisten w® gesprochen, daß dm Händm bet ®enuj zhalb der Gedanke der hastmg m Interesse des MkrenJ und der KosteMMlnder. : ti wäre, unterbleibe -

-s »

abgehalteuwürde^

Samstag, den 23. Juli, nachmittags 31/» Uhr

findet auf dem

Unteren Hardthof" in Gießen, An der Hardtl

(früher Union-Brauerei) eine freiwilligeversteigerung von landwirtschaftlichem lebendem und totem Inventar statt. Zur Ausbietung gelangen unter anderem:

2 Oldenburger Stuten <9jährig) mit Fohlen, verschiedene Arbettspierde. 0-12iährig und 1-2' ^jährige Fohlen.

Ferner Elektromotoren: 1 Benzinmotor O P. b.) faljrbar. von Motoreniabrtk Darmstadt, Trieure, Wtndiegen, Schrot­mühlen. Häckselmaschinen, kleine Dreschma,chtnen, 2 S)xill- Maschinen (V/-3 Meter breit' 2 Hackmaschinen (21/, u. 3 Meter bretn, Düngerstreuer, verschiedene Pfiüge, 1 3schariger Vkotor- nnbäiinevfhtfl, 1 komplette 2 seldrige Zimmermannsche Darre. 1 komplette Neuhausreiuignngsanlage (zirka 10 Ztr.-Stunden- leiftunnl 1 kompletter Lanvermeyer-Strohschnetder mit Geblase und zirka 100 Meter Rohrleitung, 1 Jauchepumpe, Apselwetn- faner, 1 Grudeherd usw

VorberigcBefichtignng am VersteigeruugStag ab SUbr nachmittags gestattet.______________________________66350

Rudolf Rüdiger, Walltorstrsße

W Großes Lager aller

Gaggenauer Herde Volksherd Badenia

offen nur .... 95. RM.

geschlossen nur 98 RM. Prima Referenzen!

Bequeme Ratenzahlungen!

6012a

Drucksachen aller Art ftattung" stttrein unb^preisroert die Srühl'sche Univerfitfits-Vruckerri, R. Lange, Sietzen, Schulst? 1