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Der AmtLveterinärstelle Grünberg gehörigen Gemeinden finden an nachfolgenden Tagen statt: 1. Samstag, 23.3u(i, 7.30 Uhr vormittags be­ginnend, in den Orten Grünberg, Stangenrod. Stockhausen, Weickartshain. 2. Montag, 25. Suh, 7.30 Uhr beginnend, in Lauter, Ettingshausen, Queckborn, Münster. 3. Donnerstag, 28. Suli, 8 Uhr beginnend, in Röthges. Dillingen. Rönnen- roth, Ober- und Rieder-Bessingen. 4. Freitag. 29. Suli. 7.30 Uhr beginnend, in Göbelnrod, Saasen, Lindenstruth, Hattenrod und Harbach.

5. Samstag, 30. Suli. 7.30 Uhr beginnend, in Weitershain, Lumda. Odenhausen, Rüddings- Hausen, Geilshausen. Montag, 1. August, 8.30 Uhr beginnend, in Kesselbach, Londorf, Allen- dors a. d. Lda , Treis. 7. Dienstag. 2. August, 7.30 Uhr beginnend, in Beltershain, Reinhards-

(Biebener Jugendgericht.

Als Sugendschöffen wirkten August Friedrich Rinn von Heuchelheim und Georg Klingel- Hofer von Großen-Linden mit.

Der 16 Jahre alte Kaufmannslehrling E. B. von Gießen ging am Abend des 15. Mai 1927, einem Sonntag, vom Bahnhof kommend, durch die Südanlage und schlug hierbei vorsätzlich mit einem Stocke am alten Bürgermeistereigebäude den dort angebrachten Feuermelder ein. Das Gericht erachtete ihn für seine Tat für vollkommen verantwortlich. Bei seiner Derstandesreife er­kannte er das Ungesetzliche und Strafbare feiner Tat und hätte seinen Willen dementsprechend be-

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schaffen.

Einige Bewohner der Kleinen Mühlgasse.

Vermischtes.

Die Fruchtbarkeit der Tiere.

Die Zahl der Rachlommcn im Tierreich ist außerordentlich verschieden, und man kann eine Stufenreihe der Vermehrung aufstellen, die vom Elefanten bis zu den Parasiten führt. Die Durch­schnittszahl des Rachwuchses beträgt beim Ele­fanten 3, beim Sperling 30, beim Stichling 80 bis 100, bei der Wanderratte 250, bei der Forelle 2000 bis 3000, bei der Bienenkönigin 40 000 bis 50 000, bei dem Hering 200 000, bei dem Karpfen 500 000, bei der Aalraupe eine Million, bei dem Spulwurm 30 bis 40 Millio­nen, bei dem Bandwurm 200 Millionen, beim Drehwurm der Schafe 800 Millionen. Diese schein­bar so willkürlichen Zahlen folgen aber doch einem festen Gesetz, aus das Dr. Seide in der LeidzigerSllustriertcn Zeitung" hinweist. Die Rachkommenzahl steht bei jeder Tierart im engsten Zusammenhang mit ihren Lebensbedingungen. Se ungünstiger die Lebensverhältnisse sind, um so größer muß die Zahl des Rachwuchfes sein, da ja nur wenige Aussicht haben, mit dem Leben davonzukommen. Die Fruchtbarkeit steht also in direktent Verhältnis zur Größe der Gefahren, denen das einzelne Tie» ausgesetzt ist. Starke, gut bewehrte Tiere können den Kampf mit ihren Feinden leicht aufnehmen. Daher genügen für den Elefanten zur Erhaltung seiner Art wenige Kin­der, denn dieser riesige Rüsselträger hatte vor dem Erscheinen des Menschen kaum einen eben­bürtigen Feind und fand fast überall genügend Nahrung. Andererseits aber gibt es auch Tiere für die die starke Vermehrung das einzige Mittel ist, um bei der Vernichtung, der sie ausgeieht sind, nicht auszusterben. Dazu gehören manche Fische, in der Hauptsache aber Snsekten und Parasiten, die dem erbarmungslosesten Dernich- tungskampf unterliegen.

Berliner Börse.

Effekten-Frühverlehr.

Berlin. 20. Suli. (W. T.D. Funkspruch.) Sm heutigen Frühvertehr herrscht vollkommene Geschäftssftjle. Die Lage am Geldmarkt ist un­verändert. Farben taxiert man auf 316. Am Devisenmarkt hört man Paris 124,02, Mailand 89,25/89,35, Madrid 28,35 und das Pfund 4,8550.

Durch Entschließung des Hessischen Justizministers bin ich als Nachfolger des verstorbenen Notars Justizrat Hermann Katz in Gießen mit dem Amtssitze in Gießen ernannt.

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Tageskalender für Mittwoch: Palast-Lichtspiele, Kirchcnplatz:Das war in Hei­delberg in blauer Sommernacht". Astoria-Licht- spiele:Die Erbin des Holzkönigs".

---Dom Liebig-Museum. Am ver­gangenen Sonntag hielt der durch frühere Be­tätigung im Liebig-Museum rühmlich bekannte Sanitätsrat Dr. med. et Phil. M. Kranz- Busch aus Wiesbaden im Hörsaal des Liebig-

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SohanneSstr atze 3, der zur Zeit getätigt wird, verschwindet außer einem, in den Bau- farmen gut gehaltenen, sonst aber baufälligen Gebäude, auch ein Stück LSkalgeschichte. Das Gebäude, das zu Anfang des vorigen Sahr- hunderts als Privathaus gebaut wurde, zeigt merkwürdigerweise über dem Eingang einen Schlußstein mit Wappen und der Sabreszahl 1562. Sn späteren Sahren wurde das Anwesen für einen Restaurationsbetrieb mit Gartenwirt­schaft umgebaut unb diente der hiesigen Bürger­schaft als einer der ersten derartigen Betriebe; I noch kurz vor Ende des vergangenen Sahrhun- derts wurde das Erdgeschoß als Kneipe für eine hiesige Studentenverbindung benutzt. Rach 1900 erwarb die Stadt das Haus von Herrn Löb. Die Absicht, das Anwesen für andere Zwecke dienstbar zu machen, scheint große Schwierigkeiten bereitet zu haben, da das Gebäude vor einigen Tagen noch teilweise bewohnt war. Der Reu­bau, der als K u l is s e n h a u s für das Stadt- theater an Stelle des beseitigten Gebäudes er­richtet wird, nimmt Erd- und erstes Obergeschoß für Kulissen in Anspruch, während im Ober­geschoß außer Rebenräumen noch eine Wohnung ausgebaut wird. Sm Hof wird als Reben­gebäude ein Malersaal errichtet.

* Drunnenfest in Braunfels. Am kommenden Sonntag feiert der Kurverein Braun­fels fein Drunnenfest. Die Terrasse der Linden­allee in den Parkanlagen des fürstlichen Schloß- gartens mit den anschließenden rosenurnwachsenen Spazierwegen ist ein auserlesenes Plätzchen, um Sommerfeste zu begehen Prangt doch Braunfels jetzt im herrlichen Sommerschmuck. Die Stadt be­sitzt mit ihren Sehenswürdigkeiten (Schloß und Museum) gerade soviel, daß ein Sonntag völlig ausgenutzt ist. Shre Fülle an Raturfchönheiten ist nicht so schnell zu erschöpfen; sie erschließen sich vorwiegend dem, der länger dort weilt. Die Heil­quelleKarlssprudel", die in der Lindenallee kre­denzt wird, erfreut sich immer stärkeren Zuspruchs und zeitigt beste Heilerfolge. (Siehe heutige An­zeige.) . .

Hauptkörung 1 927. Die diechahri- gen Hauptkörungen in dem zum Dienstbezirk

Eine Militärperson, die wegen Fahnenflucht angeklagt ist, war trotz ordnungsmäßiger Ladung nicht erschienen. Auf Antrag des Staatsanwalts wurde Dorführungsbefehl erlassen.

Ein in Strafhaft befindlicher Bergmann wird beschuldigt, an einem Mädchen unter 14 Sahren unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Trotz seines hartnäckigen Leugnens wird er aber nach eingehender Beweisaufnahme des Derbre­chens für überführt erachtet und zu neun Mo­naten Gefängnis verurteilt.

Ein rückfälliger Betrüger stand in der Person eines Reisenden W. vor Gericht. Mit Rücksicht auf sein Geständnis nimmt das Gericht, obwohl es sick) um acht Betrugssälle handelt, milderte Umstände an und setzt die Strafe auf 1 Satyr Gefängnis fest.

Ebenfalls wegen Betrugs im Ruckfall hat sich ein schon mit Zuchthaus vorbestrafter Schrei­ner von Elberfeld zu verantworten. Auch bei ihm werden noch einmal, da es sich nur um einen geringeren Betrag handelt, mildernde Umstände angenommen. Strafe: 6 Monate Gefängnis abzüglich 1 Monat 3 Wochen Untersuchungshaft.

Stts der Provinzialhauptstadt.

Dießen, den 20. Suli 1927.

Das Ich in Ferien.

Schließlich ist es einerlei, ob man un De- Eftige oder an der See sein ausgeschirrtes Sich aus der vitaminehaltigen Weide des innen Richtstuns grasen läßt, nach dem alten Wahr- sprach daß das Gegenteil von Arbeit die ©lieber stärkt Oder ob man als notgedrungener Heim­urlauber Entdeckungsfahrten in die Umgegend macht, die man wie seine Westentasche zu kennen glaubte und die nun (wozu in die Fnneschwei- f»n?) täglich neue Reize bietet. Gleich alten Kunstgegenständen, denen man sich mit unbefan­genem Auge und mft vorurteilslosem Herzen nähert.

Denn der Sinn alles Herausgehobenseins aus der engen Umfriedung des täglichen Wir­kens ist weniger das Rachprüfen einer Korper- ^cwicktszu- oder -abnahme. als vielmehr das Rachsül'en des Akkumulators mit Energien, die ben Leerlauf der Maschine in den kommenden Monaten verhüten sollen. Den seelischen und den physischen, die beide durcheinander bedingt sind. Weil nur in einem gefestigten, widerstands­fähigen Körper ein wacher, umsichtiger und toag- n iss roher Geist wohnen kann. Der Geldbeutel ist in dieser Hinsicht belanglos. Denn mit ihm die Gefahr de« Gegenteils. Daß nämlich da? Vergnügen Haupt- und die Rerven, die an allem schuld sein sollen, Rebenzweck werden.

Das Sch in Ferien zu schicken, will ver­standen sein. Weil es nicht erst seit Schillerdie Gewohnheit seine Amme nennt.Ausspannen ist theoretisch leicht gefügt x unb Praktisch schwer durchführbar. Das Telephon oderKommen Sie zum Diktat, Fräulein Sowieso", oder der Kurs­zettel ober bas Hauptbuch sink) Geister, bie selbst im Meeresbranden unb Waldesrauschen !wischen den Gebanken spuken. Wer sie los wirb, iat sich gefunden unb wirb gesunden, wie auch mmer fein Bedürfnis nach Erholung geartet sei. Demi dasSch" muß es selbst, muß frei fein vpn Zwang und Druck, muß sich selbst in allem Tun erneuern können, um, ohne heihzulaufen, feine Leistungen eigenschöpserisch gestalten zu können.

Wer sich unter bie Knute der Materie beugt, wird auch in den Ferien die Sklavenketten des Dienstes oder Berufes unsichtbar mit sich herum - Meppen.

Der rettende Abfaü.

Bedeutende Stadtgemeinden schaffen sich je£t moderne Müllverwertungsanlagen an. Richt mehr werden die Abfälle unserer Haushaltungen und industriellen Unternehmungen abseits vom Wege zu schwellenden Schandflecken in der Ratur an- gehäuft, nicht mehr achtlos die Absonderungen des großen Derbrauchsprozesses der Verwitte­rung anheimgegeben, nein, auch sie werden wie­der in seinen Kreislauf zurückgeleitet, es gibt teine Reste mehr, der Müll ist ein wirtschastlicyer CCert geworden. Glas, Bausteine, sogar Kunst­seide gibt er her, daS Gesetz von der ewigen Erhaltung der Materie ist dank der Wissenschaft n"nmehr auch in ihm sinnfällig geworden

Es gibt Philosophen, die in diesem Vorgang

Ans vcn A. .^svcrkündillungsblatt.

Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 54 vom 19. Suli enthält: Falsche Reichs- banknoten und Rentenbanischciae. S^a.ttsange- hörigkeitsangaben in den Meldercgistern Hauptkörung 1927. Dienstnachrichten.

Frühmorgens an Sonn- unb Werktagen müssen es sich die Anwohner der Kleinen Mühl- ..., . . gaffe gefallen lassen, durch andauernd eilig durch-

durch eine beschleunigte Bereitstellung der Wagen < r Milchwagen aus dem Schlaf geschreckt .... ----------------- or. I ' ^bexv. Der Verkehr in der Straße wird

im übrigen dadurch außerordentlich erschwert und teilweise gefährdet, daß bie Kleins Mühlgasse nach der Neustabt zu sehr eng zuläuft und ohne Bürgersteig ist. Es sollten hier Maßnahmen zum Schuhe der Passanten getroffen werden, der gestalt, daß man entweder den Durchgangsverkehr von Fuhrwerken ganz aufhebt oder doch nur in langsamem Tempo gestattet. Sn der vorderen Mühlgasse können Fußgänger bei Wagenverkehr überhaupt nicht durchkommen. Dieser Tage fielen in der engen Passage einer älteren Frau leere Kisten von einem Fuhrwerk auf den Kopf; sie kam mit einigen Beulen noch gut davon. Es scheint dringend geboten, an dieser Stelle bessere und weniger gefährliche Verkehrsverhältnifse zu

stimmen können. Die lat selbst verlangt eine exemplarische Bestrafung, da der Unfug, die Scheiben von Feuermeuxim einzuschlagen, in Gießen so häufig verübt wird, daß bie Gerichte nur durch strenge Strafen diese Roheit au6rotten können. Der Angeklagte erhielt beSfjalb nach dem Anträge des Sugendstaatsanwalts eine G e - fängnisstrase von zehn Tagen bei vier­jähriger Bewährungsfrist. Außerdem toutben Erziehungsmahregeln ungeordnet, beten Anwen­dung unb Auswahl dem Vormundschaftsrtchter überlassen wurde.

Erschöpftheit der materiellen Welt erblicken. Die Wissenschaft von der Natur unb Beschaffenheit unserer Erde scheint ihnen Recht zu geben Immer wieder liest man zum Beispiel, daß unsere Kohlenvorvommen in absehbarer Zeit, nach nur noch so unb soviel Generationen, völlig cus gebeutet sein werden. Ern ähnlich tristes Prognostikon stellt man dem Petroleum. Darum sucht man fieberhaft, auf physiEAm unb chemischem Wege, nach Ersatz für sie. Auch das Gold der Erde wird einmal versiegen, aber die Forschung scheint auf bem besten Wege zu sein, es, allen bisherigen Theorien zum Hohn, aus anderen Stoffen wieder herauszuziehen. Die landwirtschaftliche Debauungs- und Besiedelungs­fläche hält nicht mehr Schritt mit der Zunahme der Sndustriegelände unb der Devölkerungsziffer, wie uns zahlenschwangere Statistiken lehren; der Mensch hat sich überall in den Boden einge­fressen, um ihn seiner Schätze zu berauben, bis feine mehr da sein werden. DaS ist bte Zwangs­läufige Entwicklung im Maschinenzeitalter; Er­sah, Ersatz! so ruft es von allen Seiten; Platz, Platz! ist der Schrei der neuen Menschheit. Man baut Wolkenkratzer in den Himmel, um den Boden zu sparen, man legt den Fußgängertxr- febr auf Straßenüberbrückungen. um an der Peripherie der Stadt nicht einige Hafe^elder wegnehmen zu müssen, man legt die Verkehrs­mittel unter die Erde, um Terrain zu gewinnen Der Mensch der Zukunft wird sein Mittagessen in Pillenform in der Westentasche mit sich tragen unb sein Abendbrot aus dem Flakon schütteln, wir leben heute von der Substanz, und diese nimmt dauernd ab.

Was von ihr übrig blieb, war bis heute Kehricht, von bem man in den verächtlichsten Ausdrücken unb Bildern sprach. Müllkasten und Rumpelkammer waren das Ende. Heute wandern die Ueberreste in neue stolze Fabrikbauten, ihre ... hohen Schlote rauchen, aus dem Staube wird - neues Gut geboren Phönix steigt neu aus der 'S: Asche, der Abfall wird die Stoff Welt davor reiten, gänzlich ausgepowert zu werden. Z.

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Museums einen außerordentlich interessanten Dortrag überDie leuchtenden Tiere und Pflanzen". Ausgehend vom Meeres­leuchten, das er in packender Weise schilderte, gab der Redner zunächst eine Darstellung der t -.....,____

Licht * produzierenden milroskopischen Lebewesen h^n, Winnerod, Bersrod, Climbach und Allerts- aus dein Reiche der Protozoen unter eingehender hausen MWftm ter ^ZtnaiOHtie, Mhki°l°gi° Ulü> $ e| unig te 'S c f ö r b « tun g b on Entwicklungsgeschichte dieser Dertreter des nie- 7-xn b k a r t of f eln Die Deutsche Reichsbahn-

bersten Tiertreises^Sm Schluß daran stellte er » t f f D $ deu Erzeu-

in umfassender Weise die fesselnden Leucht- Händler- und Derbraucherverbänden umfäs- phanomenen bei den betreffenden Vertretern in penbe Maßnahmen getroffen, um eine gute urib

allen $ierttan«t .bjs zu den Warb^tteren hmaus yd)ncT[e c&efBrberung der deutschen Frühkartvs- Eingesandt,

in ihrer Mannigfaltigkeit und phhsiologis<^n cf sickerxustellen svür die Zeit des schwächeren I , 7. , s. , ...

Eigenart dar. Ferner behandelte er ausführlich Kartofselr^rkehrs sind an Hand der regelmäßigen (Tur H-orm und Snhalt aller ^er dieser Rubrik die Leuchterscheinungen bei den Pflanzen. Don Deförderungsmöglichleiten besonders günstige De- stehenden Arttkel übernimmt die Reda.tion dem den Bakterien und höheren Pilzm bis zu d«i sörderungspläne ausgestellt. Sm eigenen Snteresse Publikum gegenubei lemerlei ^>..a itiJDitung Blütenpflanzen. Der 1^/zstündige Vortrag wurde I Versender und Empfänger liegt es, die gün- I Anhaltbare Derkehrsberhallnisie in der durch Dorführung einer großen Anzahl von ftlgen Deförderungspläne durch rechtzeitige Auf- Kleinen Miihlgasse.

prächtigen und sehr instruktiven Diapositiven er- I sieferung der Sendungen auszunutzen. Auch wird läutert. Die biologische Bedeutung der Leucht- bur<f) frühzeitige Auflieferung, soweit möglich, organe und ihrer Funktion, die physikalischen 1 Derwiegung auf der Dersandstatton und da- Cigenfchaften des lebenden Lichtes, der Chenns- ^ 7 ' 777 7

mus des tierischen und pflanzlichen Leuchipw- ,ur Entladung auf die Bestimmungsstation er- 1 Mes wurden eingehend bargeftellt. Der höchst reicht, interessante Dortrag der wissenschaftliche Ge- .. rßrte< an Redaktion. Hm nouwt mit D-rstMrmg ^rband unIicb,ame D-rzög-rung-n ju mmei&en, bitten

fand reichsten Beifall, bem der Vorsitzende, Ge» aIIe für die Redaktton bestimmten Briese

hermrat Pwfesspr Dr. Sommer mtt Worten namentlicher Anschrift eines der Re-

des herzlichen Dankes besondEi Ausdruck gab. dakteure zu versehen, sondern allgemeinan die Letzterer teilte noch mit, daß demi Mufeum: du«h ^.edaktton" zu richten. Nur dann kann eine freundliche Vermittlung von Professor Dr. Bur- f^ n Erledigung gewährleistet werden, ker eine wertvolle Stiftung von Briefen Justus w B

von Liebigs aus der Familie von dessen , - . <

Schüler Fehling zugegangen ist. Bei der dar- SCbWUTQetlult (BtChCtl. auffolgenden Besichttgung fand das Liebigmuseum ' y . 1R

in der neuen Aufstellung wieder lebhafte An- Gießen, 18. Suli.

erkennung. Dor dem heute unter dem Dorsih des Land-

** Neue Uniformierung der Polizei gerichtsdireftors Cramer zusammengetretenen und Gendarmerie. Die Gendarmerie hat jetzt Schwurgericht wurde die Strafsache gegen den ihre neue Uniform erhalten; die Montur besteht wie Dachdecker AR. von Lauterbach wegen OK ein - bei der Schupo aus Tschako, dunkelgrünem Rock und e i d s verhandelt. Die Anklage vertrat Staats­dunkler Hose. Die Polizei wird in nächster Zeit antoalt Schneider, die Derteidigung führte ebenfalls wie die Schupo eingekleidet werden. Sie Rechtsanwalt Dr. Meuser. Die Derhandlung erhält gleichfalls den Tschako, dunkelgrünen N»ck fand teilweise unter Ausschluß der Oesfentlich- und schwarze Hose, dazu braunes Lederzeug und feit statt.

einen kürzeren Säbel als bisher. Gegen R. war im November 1925 vor dem

'* Ein Unfall ereignete sich gestern nach- Amtsgericht Lauterbach ein Aiimentenprozetz er- mittag um V23 Hfjr in der Brauerei Denninghofs. hoben worden. Nach dem Ergebnis dtt unt­rer bei der hiesigen Dauftrma Abermann be- fang reichen D^sauwahme e^trte das schäftigte Maurer Klee stürzte von einem Gerüst Schwurgericht für festgestellt, daß der Qlngellagte am Neubau des Mälzereigebäudes ab und blieb seinerzeit bewußt unwahre Angaben besd)woren mit Verletzungen am Kopf, an beiden Händen und hat, und verurteilte ihn wegen Meineids zu der Schultern liegen. Die Rettungswache der Arbei- gesetzlichen Mindeststrafe von 1 Jahr Zucht ter-Samariter-Kolonne leistete die erste Hilfe und haus und Verlust der E> urger lichen, überführte den Verunglückten in die Chirurgische Ehrenrechte auf ^e Dauer von 2^>ahren Klinik. Der Zustand des Verunglückten gibt keinen ^pertem erkannte das Gericht .aufdiedauernde Anlaß zu Besorgnissen. älnfahigkeit des R. als Zeuge erblich vernommen

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