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Sie amtliche Großhanbelsinder- Ziffer. Die auf dem Stichtag des 14. Dezember berechnete Vroßbandclsinderziffer bei Statisti­schen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 130,9 auf 139,3 ober um 0.4 v. H. zurück- gegangen. Von ben Hauptgruppen ist btc 3nbcr- Aiffer bet Agrarftoffe um 10 v. H. auf 135.2 (136,6 in ber Vorwoche) gesunken. Die 3nber- Uffet für Kolonialwaren stellte sich auf 129,8 (129,7). Die 3nber$iffer ber industriellen Roh­stoffe unb Halbwaren ging um 0.4 v. H auf 133.4 (134,0) zurück, während diejenige ber in- bustrieNcn Fertigwaren um 0.2 t*. H. auf 155.6 (155,3) angezogen hat

Maybach.-Motorenbau G m. b. H, Friedrichshafen Wie ber WTB Handel»- dienst erfährt, hol die Maybach-Motorenbau G m. b. H einen größeren Bootsmotorenauftrag au» dem fluelanb erhalten Da außerdem ein großer Aus- irafl von Maybach Dmnlbuomotoren von deutschen und nuoländlschen Omnibus- und Verkehrsgesell- schäften und auch Bestellungen von Diesel- und Luftschiffmotoren In befriedigendem Umfange vor­liegen, kann die Firma mit guten Erwartungen In da» neue ®e|d)aft»jahr eintreten.

mit 286.2 Millionen Warf, ber Goldbestand mti 1860,7 Wulionen Mart

Sie Deckung ber Voten durch Gold allein besserte sich von 46 Prozent in ber Vor­woche auf 4; »ent, tu durch Gold und betfungdfähige Devilen von 529 Prozent auf 54,6 Prozent.

ÄuS deMsch-sraiuofische farbenabfommen

lieber da» Ergebnis der seit Monaten geführten Verhandlungen über eine deutsch-franzö- fische Serftänbigung auf dem Farben- gebiet wird von deutscher Seite folgende» mit Seteilt Die deutsche und die französische chemische ubuftrie haben in Vorbereitung und alo Teil einer ihre beiderseitigen ®t,amlinterefjen auf den wich- tiflfttn Gebieten dcr Chemie umfassenden Regelung sich auf dem Farbengebiet dahin oerftändgit, daß Produktion und Berkaus beider Gruppen nach einheitlichen Gesichtspunkten ge­schieht. Don ihrer gegenwärtigen Produktionsbasii ausgehend, beabsichtigen sie, bei voller Aus- r e cht e r h a 11 u n g der nationalen Selb- st 4 ndigkeIt der Gesellschaften beider Länder die Produktion und den Absatz In den einzelnen Er- Aeuflunasaruopcn nach dem Grundsatz höchster Wirtschaftlichkeit unter sich zu oerteilen. .''n der künftigen Entwicklung bleiben sie im gleichen Verhältnis zueinander betriliat, wie e» für ihre heu­tige Produktion vereinbart ist. Jegliche monopo- listische Tendenz liegt den beiden Industrien ebensosernwie eine Kamps st ellung gegen­über Industrien anderer Lander. Verbindungen mit solchen Industrien sind durch die ermähnten Verein barungen keineswegs ausgeschlossen, im Gegenteil von vornherein vorgesehen.

Von französischer Seite äußerl sich da» UomlU des Industrien Ehimique» de France h erzu wie folgt: Im 'Oerlauf der letzten Monate haben zwilchen den maßgebenden Persönlichkeiten der fran­zösischen und der deutsthen chemischen Industrie Der- Handlungen zu dem Zwecke ftatigcfunben. au einer allgemeinen Verständigung über bie verschiedenen Gebiete bieser Industrie zu gelangen. Die legten Ver­handlungen haben ev ermöglicht, die OMtmeinen Grundlagen eine» Zusammengehens auf dem Ge­biete der Farbenstoffe und derjenigen Erzeugnisse zu prüfen und festzulegen, die sich auf die Produk- tion der Farbstoffe unb auf ihre Anwendung be­ziehen. Indem lebrr ber beiben Kruppen ihre volle 5elbftdnbiflfeil erhalten bleibt, wirb da» Ziel verfolgt, bie Herstellung unb den Verkauf ber Pro- bufte dieser Industrie in rationellster Weise ,<u ermöglichen und die 6 e I b ft f o ft e n z u b e schränken. Da» Abkommen ist soeben unter^eid)- net loorben. E» soll der Vorläufer einer Reihe von anderen Abkommen sein, die gegenwärtig studiert werden und dahin zielen, zwi­schen den beiden Ländern auch auf den anderen Ge­bieten der chemischen Industrie diese Grundsätze ra­tioneller Wirtschaft zu verallgemeinern. Im übrigen sollen derartige Abkommen sich nicht aus die beiden beteiligten Länder beschränken. CE» ist wünschenswert, daß sie zu ©eltabfommen werden. Verhand­lungen sind schon mit verschiedenen Vertretungen gleichartiger Industrien anderer Nationen eingeleitet. E» bleibt zu wünschen, daß sie sich aus die Gesamt­heit der industriellen Länder der Welt aiisdehnen. um eine normale Verteilung der Produktion und des Verkauf» zu ermöglichen. Im Gegensatz zu Mono­polen, die in Vereinbarungen da» Mittel zur Steige­rung der Preise sehen, soll die in diesem Falle ver folgte Politik unter Berücksichtigung der besonderen Lage der Industrie In jedem der produzierenden Länder auf Preissenkung hinzielen, welche die Entwicklung de» Verbrauch» und dadurch auch bie- tenlge der produzierenden Industrie zur Folge haben wird.

frankfurter Börse.

Eigener Drahtbenchi be» Gießener Anzeiger,* Frankfurt a. M. 19 De^ (Eigene: .. -aht- bericht des Gießener Anzeiger» Tend:n» fester

Sie Börse eröffnete die neue Woche in sehr stiller und »urüdbaltenber Z e n b e n * da die zweite Hand dem Markte immer noch fast vollkommencm blieb Sie Grundstimmung war jedoch freundlich und einige Keine Scf- kungsköu'e der Spekulation bewirkten, da daS Angebot kehr klein blieb überwieg-nd Jt u t befferungen. Es te riedigte daß der Reichsbankausvels en geg:n viel ach n :.*r: v r t« r a n . u / g Aeigt. Dann rechnet man nach bet Ablehnung des Schiedsspruches in der Elfen­industrie durch die Arbeitgeber und Arbeit­nehmer mit teilen Verbindlichkeitserklä­rung durch den Veichsarbeitsrninister. Enttäu­schend wirkte dagegen das dürftige Jtommuniqu/ der 3 9 über das deuttch-französilche Farben­abkommen Gegenüber den Schluhkurien vom Samstag waren bei der ersten Votierung über­wiegend Äu6befferunaen von 1 bis 2 Prozent feh- Austrllen. Etwas Interesse zeigte sich für Bankaktien. Berliner Handel gewannen 1.75 'fr-* Deut'ch? unb Veichsbm! 2 Proz Sarmfläbtcr trotz gröberer Umsätze nur pluS I Proz. 3. G. Farben eröffneten gut behauptet. Scheideanstall bagegen minus 1.5 Proz. Montan- werte waren bei stillem Geschält nur w.nig ver­ändert Am Elektrvmarkt traten S emens mit einem Gewinn ton 4 Proz etwas hervor Von Bauwerten gaben Wavh ck Freytag 1,75 Prvz. nach, bagegen Zement Heidelberg plus 1.75 Proz Voigt A Haestner minus 3 Pr?z. Am heimischen Ventenmarkt zogen Reu- besitzanleiheii weiter an Ausländer lagen fttn 3m wvi'cren Verlaus schrumptte die Umlah- tätigkeit auf ein Minimum zusammen, und die Kurse bröckelten unter dem Druck der D e - schästs stille bis xu 2 Prvz. ab. Tages gelb stellte sich auf 6* \ Proz. 3m Devifenver- kehr lag die Reichsmark weiter fest mit 4.1846 gegen Habel imd 20,43 gegen London. Paris gegen London 124.025, Mailand 89 95, Madrid 29.20. London Nabel 4,8817.

Bcrlinc. Börse.

lEigener Drahtbericht des Gießener Anzevgers - Ber l ln. 19. Dez. Vach dem sehr undurch- sichttgen VormittagSverkehr fter Orders ingang bei den Banken bot kein klares Bild» eröffnete die Börse bei fleinnem Geschäft in eher festerer Haltung. Besonders stimulierte der Reichs- bankauSweis, der entgegen den Erwartungen eine Entlastung um rund 200 Millionen Mark zeigt. Der von beiden Seiten abgelebnte Schiedsspruch entsprach der Entwickelung, die man vorau-gesehen hatte. Dagegen tauchten heute Geldsorgen zum Ultimo auf. am Geldmarkt zog Tagesgeld auf 6.5 bis 8.5 Prozent an. Ser Veparationsbericht und die innerpolitischen Schwierigkeiten wurden nicht be­achtet. Die ersten Kurse wiesen feiten über 1 Prozent hinauSgehente Jtursbesserunaen auf. Stärker befestigt waren Gessürel plus 10 Prozent Schultheis, die vorbörslich noch mit 414 Prozent gehalten waren, schwächten sich im Verlaufe ab und lagen 3 Prozent unter Samstag-Schluß Oft- werke blieben behauptet. Heimische An­leihen fest Ausländer zum Seil gefragt. Bosnier und Mexikaner bis 0,75 Prozent höher Türken vollkommen geschäftslo«. Vach den ersten Kursen neigte die Tendenz etwas zur Schwäche, doch konnten sich in einigen Werten noch kleine, bis zu 1 Prozent betragend Gewinne durchsetzen. Später wurde die Haltung einheitlich schwä­cher. und die führenden Werte gaben bis zu 2 Prozent nach.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 19. Dez. Sie heu­tige Börse zeigte eine ruhige Tendenz Weizen liegt unverändert. Voggen ist etwas schwächer. Gerste dagegen fester gestimmt. Roggenkleie, die bisher gut gefragt war wird billiger angeboten, es scheint, daß Rückverkäufe auf den PreiS drücken. Mehl liegt unverändert äußerlt ruhig. Weizen 1. gut. gesund, trocken, bis zu 1 Pro­zent Auswuchs. 25: Weizen 2. gut. gefimb, trocken, bis zu 3 Prozent Auswuchs. 23.75; Weizen 3. geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Pro- 4ent Feuchtigkeit. 22.25 bis 22.75; Roggen, int. 24 75 biS 25. Sommergerste für Brauzwecke 27 biS 28; Hafer, inl., 22.75 bis 23.75; Mais (gelb) 21 bis 21.25; Weizenmehl, inl.. Spezial 0 37.25 dis 37.75, Roggenmehl 35 bis 35.75; Wen><nkleie 13.75 bie 13.85: Roggenlleie 1515 bi« 15.50; Erbsen 32 bis 60; Linsen 40 bis 75; Heu süd­deutsches. gut. trocken. 8 bis 9; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt. 4 50; gebündelt 3.25 bis 3.50; Treber, getrocknet 18 bis 18.25.

Sranffertfr Lckflachtvießmarkt.

Frankfurt a M, 19 Dez Auftrieb 1631 Binder, Darunter 375 Dd)kn, S> Bullen, 764 stütze. 410 3 idea; 6**) Kälber; !<> Schafe 6504 Schweine E» notierten Rinder Ochsen oollfletlduge, aus- gemästete, hochtten Lchlachtweris: jüngere 51 bi« 63. altere 5.5 bis ?8. ionfhae roll fleischige: jüngere 51 bis 54; allere 49 bis 51; fleischige 45 bi» 48 Bullen jüngere, oollfke'fchige, höchsten vchlachtweri» 52 bi» 56. sonstige oollt <"chige ober ausgrmastete 4' bi» 61. fleischige V' bi» 47 Muht lungere, vollste,schige. höchsten Schiachtwert» 45 bi» 49. lonftige potiflei-

1 ste 'chige M bi» 38; gering genährte 25 bi» 33. Färsen (flalbinnen, Iungrinder): vollfleischiae, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bi» 65. vollfleischige 54 bis 59. fleischige 47 bi» 53. Halber: beite Malt und öauafalber 76 bi» 82. mittlere Malt und caug kalber 68 bi» 75. geringe Kälber 54 bi» 57. -- Schafe Mastlammer und jüngere Mafttzammek iDeidemast«: 44 bi» 49; mittlere Mastlammer, ältere Masthammel unb gut genährte Schafe 38 bi» 43; fleiichiaes Schafvieh 30 bi» 15. Schweine Frittchweine über 300 Pfund Lebendgewicht 51 bi» 61; von ca. 240 bi» 300 Pfund 51 bi» 61: von ca. 200 bi» 240 Pfund -8 bi» 61; von 160 bi» 200 Pfund 57 bi» 60; fleischige von ca. 120 bi» 160 Pfund 54 bi» 56; Säuen 50 bi» 58 Mark Marktoerlauf Rinder ruhig. Ueberftanb. .tälber, Schafe, Schweine rege, aueoerfauft.

Berliner Produktenbörse

Berlin, 17. Dez. Der anhaltende 'char'e Frost, der nunmehr zur nulii^n Stillegung ber Schiffahrt geführt hat, ließ bte Auswänsbewegung am Brot- oetrcibemarft weitere Fortschritte machen, da vor­läufig mit ber Heranschaffung kontraktlicher Quali­täten auf bem billigeren Wanerweg nicht gerechnet werben kann. Die heule vorliegende, gunjtig lau­tende. irgentinffche Ernteschägung blieb völlig un­berücksichtigt. Die ausländischen 'Weizenofferten wa­ren allgemein wenig verändert, lluslanbrvggen war dagegen erneut befestigt. Dom Inlande liegt ausreid^eiroe» Angebot von Wetzen und Roggen vor, zumeist werden aber abfallende Dualitäten offe­riert, während sich bie Nachfrage auf gute» Durch- schnittsmaterial konzentriert, für da» auch eine Mark höhere Preise al» gestern bewilligt werden. Am Lieferungsmarkte bestand weiter Deckungsfrage für den lausenden Monat, bie Frühjahrssichten wa­ren ebenfalls leicht befestigt. Don ben zu heute gekündigten 270 Tonnen Weizen wurden 150 nl» imkontraktlich erklärt, von loggen waren b»e besich tigten 90 Tonnen anbienungssähig^ Weizenmehl weiter in schleppendem Geschäft, ^noggerwnehl um 25 Pfennig erhöht unb lebhafter gefragt. Hafer bei kleinem Angebot in guter Konsumnachfrage, Gerste still. E» notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5-kg sil-Gewicht) 228 bis 231, Dezember 26.5 bis 2ßf, Mar; 273,5", Ma- 277,25 bi» 277 (ruhig). Roggen, märkischer (69 kg hl Gewicht), 230 bi» 233. Dezember 265 bis 264, März 265,25. Mai 267.25 bis 267,50 (fest); Sommergerste 220 bis 266 (ruhig); Hafer, märkischer, 19V bis 209, März 230,50 bis 230, Mai 239 bis 238,50 (etwas fester); Mai», La Plata, 214 bis 216 (befestigt); !Äap», 345 bis 350 (still). (100kg). '©ei^rnnchl 30,-50 bis 33,75 (be houptet); Roggenmehl 31,15 bis 33 50 (fester). Weizenkleie 15 (still); Roggenkleie 15 (still); Bik toriaerbfen 51 bis 57 kleine Erbsen 32 bi» 35; Futtererbsen 21 bis 22. Peluschken 20 bis 21, Äckerbohnen 20 bis 21; Dicken 21 bis 24; Alpinen blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15.70 bis 16.10; Rapskuchen 19.70 bis 19,80, Leinkuchen 22.40 bis 22,»'; Trocken schnitzel 12.10 bie 12.30, Soyafch7a' 21.20 M» 21RÜ; starioftelf locken ?4 bie 24,10 Mk

Amtsgericht Gießen.

* Gießen. 15. Dez Ein Straßenhänd- I e r hatte nicht innerhalb 14 Tage nach Quartals­ende am 1. Oktober d. 3. fein Straßensteuer- hest zur Abrechnung der Umsatzsteuer dem Finanzamt vorgelegt und nicht innerhalb dieser deit die vorgeschriebene Vorauszahlung für das nächste Quartal geleistet Trotzdem übte er am 19. Oktober In Grimberg bei. Strahenhantel auS, wurde aber dabei von einem Steuerbeamten feftgcftelh. Er erhielt daraufhin einen Cteuer- strafbescheid des Finanzamts über 23 Mk. Hier­gegen beantragte er richterliche Entscheidung. Sie Strafe wurde auf 10 Mk. herabgesetzt, da sich einige Strafmilderungsgründe zugunsten des An- genagten ergaben.

dwei Bahnbeaiute Iahen bis morgen» gegen 4 Uhr in einer Wirtschaft Bereits nach 12 llbr nachts war Feierabend geboten worden Als die Polizeibeamten bie Ramen der Gäste feststellten, cs waren insgesamt fünf, gab der Wirt zunächst an, er habe seinen Geburtstag gefeiert, was er jedoch demnächst vor der Polizei widerrufen

mutzte Bon ber. fünf Gästen legten die beide« Anael.agten Einspruch gegen eine» Straf- befehlvon 5 Ml. <.n unter ter Behauptung, sie feten Pnva: äste des W ns .noefen ter ihnen B:e: und Ltg^ret.en fpenb.ett tobe Daß bie Gäste na-,.cm Feierabend geboten wa für bu genossenen Getränke etwas gezahlt baten, ist i^nen nicht nachgew.elen worden Es ergab sich jedoch, insbesondere durch das 3eugni» des Wirts baß et bte Gäste nur deshalb etn;<^itei hat. Exil diele Stammgäste sind und et 'ich im Jntetel e eines Gelchästs verpflichtet »rfübü hat, ihr Verweilen zu dulden unb ihnen Freibier zu geben. Ste Angeklagten konnten deshalb nicht als Prrvatgäste angesehen werden. Dielozehe er­füllte der Wirt irn vorliegende« Falle durch das freie Bewirten eine rem gelchäfil-.De Psltcht. Es blieb deshalb bei der Strafe des Skraftefebts.

Am 31. August b 3. war an ber Bahnunter­führung Ecke Westanlage ein Lastauto Io wett auf die Schienen gefahren, daß ein 2Pagen ter

fieöeolt oer Qnngernöen Vögel! 5M öle Zugtiere!

Elektrischen gegen ihnauffuhr. Ser Füh­rer des Autos hat dadurch gegen eine lokale Polizeiverordnung gehandelt, wonach die Elek­trische vor allen Fuhrwerken b;e Vorfahrt hat. Strafe 10 Mark. Der Sachschaden war nut gering gewesen.

win Häusermakler, ter früher in H eben wohnte, hatte den Verkauf eines Hauses vermittelt und gegen Käufer und Verkaufet einen Provisionsanspruch. Als ter <täu er ihm einen Scheck gab. mit dem Austtag diesen an den Verkäufer zur Zahlung eines Teiles des Kauf­preises zu übergeben, löste ter Makler den Scheck selbst ein und behielt den Betrag für sich zurück, den er vorn Verkäufer an Provision zu verlangen hatte. Deshalb hat.e er sich wegen Untreue, begangen gegenüber dem Verläufer, zu terant- toorter. Er wurde jedoch freigesprochen, da mit der Möglichkeit gerechnet werten mußte, der AngeNagte habe geglaubt, in Au-übung eines Rechtes zu handeln, obgleich ein «olches Recht tatsächlich nicht in Frage (am.

Ilm Wärter einer hiesigen Universitätsklinik hatte gegen einen früheren Afsiftenzarzt, ber sich letzt in München authall, Prioatklage wegen Be i.idigung erhoben weil dieser br: onen

gegenüber wider belfere« Wißen behauptet haben ii-llte, ber Prioatkläger habe sich trog entt^gen- liebenden Verbot» einen Schlussel zu der hinteren Itlinifthir verlchafft, um unkontrolliert bie Ulintf verlaßen zu können, unb er bäte auch emgegen dem strikten Verbot der Direktion seine Braut auf seinem dimmer empfangen. In der nuuptorrbante lung ergab sich, daß ter Arzt bem Wärter Vorhalt gemacht hatte, weil er ibn eine» Tages längere deri zu einer dienstlichen Leistung gesucht, aber nicht gesunden hatte, und daß e» darüber zu einem Wort­wechsel zwischen ihnen gekommen war. AI» der Direktor der Klinik hiervon Äenntni» erhielt, stellte er die beiden zur Stete. Sie stellten den Eochverhatt abweichend voneinander dar. Um bie Gfa bwürtzig- feit des Kläger» xu charakterisieren erklärte ber Isiistenzarzt. ber Wärter sei wiederholt mit seiner Braut nut bem Darterziminer gewesen unb besitze einen eigenen Hausschlüssel mit bem er durch die Hinteriure die Klinik verlasse. Obwohl Kläger jetzt entschieden die Richtiakeit dieser Behauptungen be­stritt, erklärte ber vberwärier B unter seinem Eid. er habe ctet geiehen. daß ter tläger mit sei­ner Braut durch die Hintertüre hereingefommen und die Treppe hinauf gegangen sei. Einmal fei die Türe aufgeschlossen worden unb Äläoer habe mit seiner Braut da gestanden AI» die beiden ihn. den B., Im Gange gesehen, hatten ste die Türe zu- gemacht und sich entfernt. Dabei sei der Schlüflel her­untergefallen, den er V. dann an sich genommen habe. Auf Grund dieser beschworenen Aussage zog der Privaikläger, der nach wie vor die Behauptun­gen ter Gegenseite bestritt, die Privatklage zurück. ? i" Berühren wurde hierauf 6 ter

Privatkläger mit den sämtlichen Echten belastet.

Kunst unb Wissenschaft.

Au» dem Darmstädter Äunfllebee.

Die Darmstadter Sezession und die Darmftäbter ®nippe haben sich zu einer .^Interessengemeinschaft fortschrittlicher Künstler Hellen»" zufannnengeschlch- sen Ausstellungen ter beiten Verbände, wirtschaft­liche und künstlerische Fragen sollen gemeinsam be* handelt werten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die dtnter den Papieren angeführten Zistern geben Me Höhe ter zuletzt beschlossenen Sividende an. Aeichsbankdiskont 7 Prv^nt.

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