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waren, um Gedanken zu verbergen, sondern um Tatsachen zu verschleiern Deutschland sollte die Füh­rung in einer neuen Volttik Loyaler Ehrlichkeit' übernehmen. um In ollen Ländern Kräfte und Ener­gien zur Mitarbeit am Liederoufdau zu m«d<n. die, angewidert von Phrasen und Heuchelei, bisher beiseite standen. Die Sprache solcher Politik muh oleichermaken eine Sprache nationaler Selbstdeherrschuaa wie national er Würde sein. Daran Dorf di« Tatsache unserer Nie derlage von 1919 nicht do- Gert näsle ändern. Weder die lebende noch ein, künftige Generation unsere» Volke» braucht im Gedächtnis an den oiersähr gen Heldenkamps Deutschland» do» Haupt tieser zu Ira- gen al« irgendein Volk der Sieg er Übermacht de» Weltkriege»

Mit zähem Willen und ungebrochener Kraft find wir darangegangen, überall brausten in der Welt wieder oufzurichten. wo« um Feindeohond und ^eindeomacht yrfljrt hat Schon fahren untere Schiffe wieder über olle Weltmeere, und deutscher Untesnehmungoaeist und deutsche Energie knüpfen an die groh« Tradition einer stolzen Vergangen­heit an ..

Noch hält man un» unberechtigterweise von ko­lonialer Betätigung zurück Die kolonial« Sch'ildlllg, must formell ebenso fallen, wie die andere E» ist mägl ch, dast die Wiederousnohm, kolonialer Arbeit sich In anderen äusteren formen vollziehen wird al» früher. Aber kommen wird auch ste wir glauben fest daran'

Ak« un» der Weg In die D-Il wieder eröffnet war, sanden wir zu unserer Freude manchen Freund in anderen Kontinenten, dem die Propaganda der Krieg»sahre nicht den Blick für di« Wahrheit getrübt hatte. Die .-seit der Verfemung und der Verein- fomung Deutschsand« ist vorüber, und wir fühlen, dost e« auch In rein menschlichen Beziehungen wieder vorwärt« geht ..

Wir beginnen leise zu spuren, dast Gerechtig­keit In die Welt zuruckkehrt Gerechtigkeit ist die Borouosetzung und Vorbedingung de» Frieden»?

Gr must Deutschland die Freiheit wiedergeben oder er wird kein wirklicher Friede sein?

Aus der provinzialhauptfiadi.

Diesten, den 19. Dezember 1927.

Schuh «egen lörveellche ZrostschSden.

Der Eintritt der Winterkäll' birgt die ®e- sahr von Kältebefchäblgungen in sich: Da- Erfrieren der Hände ok> r Fiste, die Ont- stehung von 3roftf>*-ul*n oder ba» Erfrieren der Der gesunde m nlchftch' Körper kann durch seinen A guli rung-rnechani-mu- In der Hauk zwar den Einflüssen von Kälte und Hitz« bi- zu einem g?tDi|L*n Grad? Trotz bieten. Treten aber S.ürungm b?- Blutkr.nslaus s ein, fv sind die davon be'roffrnon Stell?n b-r Defnbr besonder- ausgefctzt. Man unk rfchnd t im all­gemeinen drei Arten des Erfrierens von Körperteilen. Die erste Ar. gibt sich durch Adlung oder Schwellung kund und crxcugt in geheizten Bäumen oder in der 2kl,»Arme CTuaim und Brennen. Man nennt diesen Schaden ehw Frostbeule. Die zweite Art führt zur Üdlafenbildung. Man spricht im Bolksmunde vom Lufbrechen de- Frostes. Die dritte Art bestehl im Erfrieren des ganzen Kör­pers. da- beim Fehlen von rchiz:ftiq-r Hilf« oen Tod xur Folge buben kann. Die Fristbeulen find am Ni i ij'i. u '» i?xm fich b scmder- an den Zehen oder Fingern. Zu eng? Strumpf­bänder, Schnürstiefelt^änd'«. Handschuhe. Schuh«, die eine Störung im Bluikr -i-laus her Haut herbeiführen. sind die Ur.'achc für die Ent- 3mg. Der einmal erfror ne Händr oder Füste bl Hal. bei de>n Pflegt die Krankheit all- ich wiebeAukrstren. 2xm Frosterkranlung.'n können alle Aiter-Nals m b laU m w rden. Bc- sonder- neigen dazu schwächlich? oder kränklich« Menschen. Die trockene Kälte ist weniger gefähr­lich al- di« nalfe.

Al- Schutz gegen Schädigung de- Körp rs durch käl eeinwirkung stellt der Arich-au-schuh für hygienisch« Aolk-belehrung folgende Aat- schlüge auf.

T. Man trage wollene Strü,nvfe. warme Handschuhe, unter Umständen auch Ohr nk'.appen.

2 Da- Schuhwerk fei bequem und lasse den Zehen aenüg nden Spielraum

3 Der gezwungen ist. bei nasser Külte sich hn Freien aufzuhalten, der sorg? dab?i für aus-

Oie Alten.

Don Audolf Schneider.

Aun komme Ich langsam in da- Aller, in dem di« Menschen um mich herum beginnen zu sterben. Heule überraschte mich ein Mann, dem ich noch e«wa» mUzut^len halt«, durch seinen Tod. obwohl er schon vor Monaten eriolg« ist. 3ch dacht« mir di« ganz« Zeit Das wird «r wohl treiben? Er wird seine Partie Billard spielen und abend- im Variete sitzen, er aber liegt seit langem unter her Erde. Der Satz, den ich ihm sagen wollte, und den ich i«dem meiner Toten sagen wollte, bleibl bei mir. und dieser nie aeidrochene Satz bedrückt mich ab und zu. Er yetstt. 34) ward dir nicht gerecht, du warst viel besser, al» dein Lebern

Zenei starb, und man erzählt mir. dast er In Aube und Glück dahingeganaen lei. von keiner Sorg« beschwert, «in heitere- Mahl vor sich, für da- er sich durch «inen kurzen Schtummer stä.k n wollte. 34) hör« hast leine Tochter zu ihm ins Zimmer getreten sei mit der Frag« was machst hu. Papa- Und dast er geantwortet habe. 34) will «In btstchen schlalen.

Dann war er tot.

Di« Tochter lab ich vor einigen Tagen. Sie ging in einem ««tigerten PZ»e über die Clratk und blickt« zu einem Mann« hin. der ihr folgt«. 34) muhte noch nichts von ihre- Paters Tod und fühlte nichts, als ich sie sah. denn sie war mun­ter. und so munter, wie sie war ober keinen wollte war sie auch gekleidet.

Aber am Abend als ich gelangweilt durch die Straften schlendert« und mich nach ettr-as Leben sehnt«, schob lich plötzlich ein Arm in tKn meinen, und ein alter Freund taucht- neben mir aus. den ich lange ni4X gesehen hatte Er kragte mich, wie es mir gehe

.Aa alter 3unge." sagt« er .du bist zu fett geworden dir wird es gehen wie Truisd?rk. bald wirst du nur noch sitzend Waten dürfen, und ein«- Tages wird es zu End« mit dir Irin."

.Di, Truisdorf?" 'ragte ich und erfuhr von feinem Tod. Dann sprachen wir von anderen Bekannten, und es kam heraus Färber war In Otalien gestorben Schumann in Köln Eka«

Stirnen, Sport und Spiel.

Sin deutscher Sertürner für Smfl.rbmn.

Die im Amsterdamer Turnbund zusammen schlossen«« Vereinigungen Haden dev deutschen Kunst lurner Otto E rhardt lLeipzig- al» Zarturner St Auebilbung für di« olympifchen cptele auf drei onate verpflichtet.

Vefbandsspiele

im Ss-irl &t(Ten tionnotwr

3m Spiel um die Meist«richost der Kord- grupp« besiegt« gcft«rn k u r b e 11« n Kassel die Spielverein loung Göttingen noch dauernd überlegnem spiel mit 10 3

3n der Sudgru pp» £i«flt« üderralchender weise Iura Kassel über Sport Kassel mit 5:1 Toren.

Oie Hußballverbandsspiele im Beziek Main Hessen.

Gruppe Main.

Die Lage tndermainischenGruppe wurde i gestern, am vorletzten offiziellen Spieltage, volltom- 1 men geklärt. Dk drei Tabellenersten und di« drei Adstieg»kandidaten stehen endgültig fest. Selbst eint etwaige anderweitige Verteilung der Punkte auf dem vrotrflmege vermag an der Tatsache nicht« mehr zu andern, dast Eintracht-Frankfurt die Grupp« Main in den spielen um die Süd deutsche Mcisterschaft vertreten wird, während F u st- ballfportDtrtln und Istoiweist an der Bund« b«r Zweiten uni Dritten teilnehmen. Ein­tracht-Frankfurt kam gestern mit einem klaren Stege von 4.1 Toren au« Hanau zurück, wo der 1. F E 18 9.3 der Leidtragende war. gust- b a l l s p o r t o« r e i n Frankfurt Gewann auf eigenem Plane gegen Union Fronksurt mit 3:0 Toren. Union spielte aber f der Spielzeit nur mit 10 Mann. Rotweist Frankfurt war im Be- griff«, in Offtnbach gegen Kicker» glatt zu ver­lieren, al» dies« zwei ihrer Leute durch Verletzung elnbüstten. Hierdurch kam Rotweih zu einem glück­lichen 2 2 Sehr hach siel der Sieg ber M | d) Offen­burger Victoria über Sport 1 860 Hanau au» Mit 7:1 blieben die Bayern. 6k rotoen h«r fltf.en sie verhängten Platzsperre in Hanau spielen muhten. Sieger. Victoria 18 9 4 konnte sich aeern die 3p. Vqg 1903 Fechenheim nicht yalten und verlor 1 5. Germania 1 89 4 «rfomt einen Rklcnsieo gegen den vorleftten ber Tabelle. 10:1 schickten sie den B. f. R. nach Offenbach zurück.

Gruppe Hellen.

Bei den Ergebnissen des gestrigen Sonn­tags fällt vor allem der knapvc 3:2-flies der Dormatia-Dorms »Ver Sportverein 98 Darmstadt und di? hohe 1.3-srii.d-r^ :? der Turn - und Spor lat mtinöt Höchst gegcn Mainz 0 5 auf Dährend aber Dor- matia dem Spielverlauf nach weit höher hätte liegen müssen, ist di« Aiederlag« der Höchster durchaus verdient. Mainz 05 hat sich durch diesen grohen Erfolg den 2. Tabellenplatz ge­

sichert Der dr.u« X»b«n«apU| w.ro aller Ser* auslicht nach dem A. k. L Aeu-Ise«burg 4«allen der nur noch das Spiel gegen Darrn-

-dt zu gewinn«» braucht. Gesten» «rtümp trn die Itenbvrger In ber letzten M nute mit 2 2 den Ausgleich gegen Sportverein Wies­baden der damit für dieses Jahr auf eine Plazierung verzichten muh Sp. Bg Ar heil- gen har nunmehr auch Alemannia Dor ms mll 2.1 bei trat und sich damit den Berbleib in der Bezirks.iga erkämpf», während Darmstadt 98 ur.b Germania Dies- baden absteigen müllen,

GiäXehandbattspiel Trümberg'^üi-chMünchrn.

Da» gestrig, Hondballspi,l der b,id«n Stäb«, manr.ld)a,ten endet, mit rln,m knapp,? Sieg dec Nürnberg-Fürther Monnschast von 4 3

Rippert schwimmt unter Weltrekord.

Bei einem Schwimmabend in Oberhäuten startet« auch der deutsch« Aückenmeister und Re­kordhalter Küppers In einem 1 00-Meter- Aückenlchwimmen und erziet« mit 1:10.8 eine glänzend« Zeit, di« noch unter dem der­zeitigen Weltrekord 1:11,2 liegt. Sa di« Bahn .«doch nihl den Aelordbestimmungen ent prich! - sie ist nur 20 Meter lang. so kann bi« Zeit als Weltrekord nicht anerkannt werden. Auch Acni Erkens- überbauten erzi.lt« mit 1:15.4 ein« Zelt, die txffcr alS der deutsche Aekord im 100-Meter-FrcistUlchwimmen ist

Mercedes Sleihe gibt auf.

Au» Tang « r wird gemeldet, dast dic englisch, Schwimmerin Merced,« Gl,ist, ihren am Freitag unternommenen versuch, nach Gibraltar zu schwimmen, noch über sieben Stunden infolge Seekrankheit aufgeben muhte Sie balle bereit» die Hälfte der Strecke zurückgelegt

J^adländerkarnpf Deutschland Frankreich.

Aus der Aadrennoahn des Pariser Winter- velodroms kam am gestrigen Sonntag der zw«it« Aadländerkamps Frankreich Deutschland zum AuStrag. Die zu erwarten war. stellte Frank­reich in den Fliegerweitb«werben die Sieger, während in den Sauerrennen durch das bervo - ragende Abschnelden de- Hannooera-er- Erich Möller ber Sieg an Deullch'and fiel. Der deutsche Zltegcrmeister Fricke wurde von S ch i l l e - o'att gesch agen Die Leipziger Fah­rer A e b e und Seifert kamen gegen die Franzo'en A a y n a u d und L e d o u c q nicht auf 3n den Sauerrennen gewann Möller Heide Lause über 40 Kilometer und blieb im Gesamt­ergebnis vor Miwel. Grasiin und Krewer er­folgreich.

Den Länderkamps hatte damit Frank reich mit zwei Siegen gegen Deutschland mit nur einem Sieg« zu seinen Gunsten entschieden.

reichenbe Bewegung und Vermetve längeres Stehen oder Sitzen

4. Aa!4)er Uebergang von Kälte und Hitze oder umgekehrt ist zu vermeiden.

5. Zweckmäßig ist gut«, kräftig« Ernährung und reichlicher F«ltgenuft.

6. Bei schwerer Erfrierung bring« man den Kranken in einen kühlen Aaurn. g he mll er­frorenen G'iedern b sonders v^rilch lg u.n. weil sie leicht brechen, und lorg? für fachgemüfte ärzkliche Behandlung, die auch In leichteren Füllen zu empfehlen ist. ,

Die Vernehmung Jugendlicher.

3n «inem Ausschreiben de» Helslfchen Mi- nlmherlum« 6, r Justiz wird daraus hin- gcroklen, dast die Vernehmuna , u g « n d li­cht r Zeugen und juaenblicherBeschul- digler eine deiondece Sorgfalt und ein deson- ber«» v«rsländni» für do« 5r«l«nkb«n brr Jugend- lichen «rfortwrt, dah «in ungeschickte« 'Zergeh,n bei tiner vern«hmung nicht nur der Dahrheit««r- Mittelung abträglich fein, sondrrn auch in dem Ju­gendlichen schädlich« Eindrücke h«roorrusen kann. An Orten, an denen bei der Polizei in der Behand­lung Jugendlicher besonder« geichult« Kraft«. Be­

amt« oder Beamtinnen, xur Verfügung stehen, soll sich die Staatsanwaltschaft bei den Vernehmungen ihrer Unterstützung bedienen: sie kann ihnen auch, wenn sie erprobt sind, unter Umständen bk Oer- nehmung ganz überlassen. Auherhald de« Lmtssine« ber Staatsanwaltschaft wirt) bi« Iknwbmung ^u- aendlicher In der Aegel durch bi« Amtsgericht» urb hier wieder durch den Jugendrichter erledigt wer­den müssen. In yDtif«Haften Jollen wird zur $harftrllung der seelischen Eigenart eine» Jugend­lichen «in Sochverstarrdiger zuzuüehen fein. b«r über besonder« KennMisi« und Ctri ibnmgtn In der Seelen kund« Jugendlicher verfügt Geladen» Zu- gendlich« sollen bi« Wartezeit In besonderen Räu­men. getrennt von Erwachsenen, nötiaenfatl« sogar unter geeigneter Obhut, pirbrlrwen. Nach der Der- neh?iung sind jugendliche Zeugen au» dem Sitzungrsuak zu entfernen oder, wenn möglich, xu entlassen: insbesondere muh bei versahren. bi« «In Verbrechen ob«r vergehen argen bk Sittlichkrtk Zum Gegrnsmnb hoben, dom is geachtet werben, dah bi, si><tendlichen Zeugen nicht durch die Verhand­lung sittlich gesährbet werden.

Im Ansä)lust an diesen Erlast hak d,r hessisch« Miniskr b») Innern angeordnet, bah di, Vrrneh- mung jugendlich,, Beschuldigter und Z«ug,n, wenn

Bonotti holle dos 3ritIi4K gesegnet, unb selbst van Doorn, ber Aiese, hatte nicht stontholten können unb war dahingeganaen.

.3a/ lagt« mein alter Freund, .wir sterben, wir räumen das Feld."

.Dir?" wandte ich ärgerlich ein. .ich nichtI" .Sieh deinen Aock an. meint« er

34) sah meinen Aock an. der an den Aähten schon schadhalt ist, und begri , seinen Gedanken- gang. .34» bin nicht mehr so eitel," sagt« ich. .er ist noch wann.

.Olein, widersprach mein Freund, .es lohnt nicht mehr.

Wir oben zusammen in einem Lokal, in dem wir lange nicht gew« en waren, ab r vor Zah.en mit vielen anderen manchen Ab?n? ge.el'en gal­ten. Sin unbekannter Kellner bediente uns. .Wo ist Frtv?" fragte ich ihn.

.34) weift nicht antwortete er. .schon lang« fort. Er war so alt geworden. . Ss aab An­stände Er wollte nur noch bi« Gäste Mblenen. bi« er von früher kannte -- aber da kamen keine mehr.

Mein Freund lächle. Ich schwieg Gr deutet« auf einen Tifch doll junger Leute, die in her Aachbarl^aft sahen, unb wollte wilf«n. wie ste mir gefielen

34» wühle es selbst nicht, st« waren mir einerlei.

.Sie sagen dir nichts? fragte er.

.Aich« viel, gab Ich zu.

.S «bst du." behauptete er .du lebst nl<&! mehr

.34» lebe", sagte Ich. .Ich lebe vielleicht nicht mehr Io lehr In der Gegenwart, wie frührt, doch das ist ein Gewinn. 5ch wandere umher unb lasse meine Gedanke« spielen. Ich denk« an meine Frau die Ich verkästen hab«, an meinen Sohn, der geheiratet hat unb forlgetzvge ist. unb m.:nch-. -' schein: es mir. als ob alles aana gut anders hätte kommen können. Brne Kindheit beichäsk gt mich meine Jugend und mein ganzes Geben. Darüber denke ich -ach"

..Was tust du tonst? Iragte er.

3ch zuckte mll den Schultern unb schwieg, «s fiel mir nichts Achtes ein.

.Und bann, wenn du diele Fragen, die dich so bes4»äslia.n. gelöst hoben wirst, was lüft du dann', bohrte et an mir.

.Was tust denn buF entgegnete ich

.34)?* meinte er .Ich bin fchon garu xu- frieden. Mich tnlere'f.ert n ch « mehr, mich be­wegt nichts mehr Mein Tagwerk ist at an; ich bol:e die jhJnbe im Schöbe unb habe Feierabe.id gemocht Bielleicht war all?s fchlech von Anfang bis zum End«, doch das kümmert mich nicht mehr; ich weift gar nicht mehr, wie es war. ich weib nur: es war.

.Unb du hast keine Fur4)tF fragte lch

.'Bor hem TobeF sagte er lächelnd .Warum kollte ich mich vor bcm fürchten? 3ch bin wunsch­los. ich fehn, mich nach nlchls. böchsterts noch nach dem - Aichts."

3ch fchwicg

.Host du," fuh: et fort, .dich nie nach einem anstrengenden _ noch dem Schlos« gelehnt, ohne das Morgen zu bedenken, ohne auch nur noch zu willen, dah ei ein Morgen gibt; worst hu nie fo ermüdet, thib alle Freuden und Sorgen kich fall (leben, und du nur noch ruhen wolltest, nlchs. als ruben. so dah keine Beruxkung oder Furch: mehr an dich herrnaulommen vermochte? - Als wir jung waren. Hefen wir raufend Mei­len weit um eines Ichoncn Mädchens willen, 'päter lasen W.r Büchet unb Zeliunaen unb dann aben unb trank«« wir gem und liebten das Gespräch

VorbeiI 34) würde mich nicht mehr voen Bette erheben, txxnn «s hteste. Die Welt gebt unter, wenn unter meinem Fenster der G.4ang einet Schönen erklänge, wenn jemand r.noi Beu- p« verloren t unb ich wüßte darum

.Urin," wibertprach er. .gnäblg ist e* W.« könnten bir Menschen das Alter er:ragen wenn lit «Ichc beter.ten fühlren. Saft der lob le n« Schrecken hat. Die 3unger. die noch Kräfte in sich touren, uxö noch weit vorn Ende Unb. glau­ben. man nullte verzweifeln bei dem Gedanken detrrnst alias hinter stch zu laste«, was rnttr. teuer ist Dann aber kommen bi« Jahr« -ber das Schwinden ber Kraft und alles wns uns I« At«m y.tlL fällt von uni ast Ss tmru her

ff« ernmak nötig wttw solV«. niemel« liri uniformiert« »«am:«, ionbmi nur durch älter« oerbnraifK ÄnmtnalbeamW «rloigrr soll. 3 A 'öfli ToiL|fi- unb ®«nbormfrt«beum»r bk Bemebron| 3ugraNi<bcr nur kann t-orw#aim. wenn « sich um kleiner« 3ornx4übertrrtung«n Handels oder ob di« vemebmueg durch den Sa? anwait ober Amtsrichter nicht jolvn «llsige« ?a«n, nn fluH^ub aber noch der c<dSc« n:cht «ngangig ist. (n»bi rtbrrr also wenn M« ®r«ohr der ttertu». fflung de» Sochoertzalf ober der 3rugntbe«ir> flul-ung belicht, ober «vnn zu defürchen rft daß wickstge Efrurrn bet Tat oenmicht werden

Die vorstehend 'tizzknen Bnortnuegni bepeh», 'ich i« der haupTicütx nur auf 2»ßendlich« unter 18 Jahr«« Ste trugen von ht'xben- dem vrrttänbn?» h)r bi« flebanbian« jugenchiicher vcrsonen. hie bei Ihren, «rften Zu^rmT^ntre^en mit ber ktoat»an watts chaft unb denn Gericht, wi« n häufig geni ohne ihr, Schuld zu einer twmoenden Sotoenbigteit wich häufig einen tw- Wr <finöru4 dononeeigen werben ber e mifbetetiw mrnb sein form für lhr ganze» künftig«', Leben.

tcfirerfonfcren) in Giehen

1 Da» Stoblfchulemt Gi«st««. dem dm Dolls- unb Fottb Iduna »Ichul«« von Gieste«. Die'eck. Lollar Hruch«lh«im Kl.-L.nb.-n. Allen- dvr? a. d. Lahn und Hausen unterstellt Hab. hielt am Vamttxg in bet Turnhalle der Vchlllet- schule leine brtge Lehrerlonserenzab

Aach Begrüfnngsworten durch de« Bor» sitzend?« S.att'chulrat Pro» Dr. Alles, nahm St. kl»Instück. ber Ae «reni bet stüdttlchen Werke in Zronk'urt < Mains, das Wort zu rtnem Ifll Borirag über .Aotwendig- feit und Grenze« der Aatlonolt« f l « t u n g". Dl« Bedeutung ber QtdH»n«lVterung öesteht barin. durch Dirrfcha'tliche Berechnunge« in die w.rtkcha tllche Lage Deulfchlands E.ni cht xu bekommen. Berücksichtigung daoei mütfem lin­den: 1. Die Wirts4)a Huben Folgen des verlorenen Krieges. 2. Die Steigerung der Bevblkerunas- zabl. 3. bie steig.nden Kebensanlprüch«. bte lich au-witken in bat ständig waL die von dem Bolk für Bier Tabak. Zigarren Fleisch und Zucker ausgegeben werden, und bte den Schlaft zulasten dah es uns witifchaltlich f4)einbar gut gehe. 4 der Umstand, hast un'er f4x1'1 elnzugliedern D r Aakionolllleruna f.nb auch Grenzen gesetzt 3n den Borlriegsiahren konnte Deutschland ins Au-land Geld verle ben und die da ür erhobenen Zin'en her deutfchen Wirkscha't zugute lomme« lall««. Heule ist es umg«fc6rt. Zu d-n ttehg hohen Aeparations» losten kommen noch die Zinsen, die für die deut- fch.n Auklonda«l«>h?n oulzu-rmgen find. Die Kapitalbildung acht in D.'ulfchlann nur langlam voran. Hier' te die Art», t in ber Schule einfetzen um das beronwoch'ende G schlecht zur Sparsamkeit zu erftchen Leider ttedi ober bi« isrultg« L«bens ührunz in starkem W dertpeuch xum Sparsystem Es gilt beute für leben Deut­schen. bie Schäden nicht nur zu erkennen. Imt» bern au beteiligen unb m.t.Mb,i'en am Aufbau des Datrrlandes. Aeicher Settoll und her Dank des Borsitzenben lohnten die tief schürf enden Ausführungen des Aevners. An der noch- iolgenben anregenden Auslpra4>e beteiligten lich Aektvr H Schmidt - Gleften. Lehrer Sonn- Heuchelheim und Aektvr Dr A, i n - Wiefeck.

Aach kurzer Pause fp:ach der Dnzent an der Frank urter L.hr rakademie Dr Körper über dos The na: .3om Deutschen Bund b I s zur deutschen AepubliF. 3' ein« n Gang durch bi« deutsch« Geschichte von 1803 bi» zur Ge.e-.iu art zeig « der A«dner di« Eniwicklung DeuZchlonds. Unf«x< I« l « A«pub ik Io «r- k.ärte ke: Bortra-ente ist ketne^w gs im ütekn. sondern nur in brr orm « was gtund'ätz ich andere» als das Srutl-h« A.ich tr*t 1918 S e ist auL-tbaul auf dem Di len des Bllkes aller- dlngs nicht ganz unabbd igtg von den jewe.ls b«rrfd.<JL<i Daurien. 4> ist ober b<ut« noch eine Umwandlung zu einem «inbe.tlichen Staat mögll Lei er stemmt hm ixe >arnL.«. Lai s dem Elnh«i.sc«)anken entgegen. Ob unb wann Wir zu <1 er Lösung dieser 7rage kommen, ble'bt abzuwarten. Auch dieser Borirag fand dank­bare Zuhörer, unb reicher Beifall lohnt« den Artmer. 61 « Ausspra ' e muht« wtg#n der vor­gerückten Stunde un.«.bleibt«.

" Bom Aundfunkdienst Das Tele- grophenamt wcist darauf hi«, daft viel ach um

Tag. da erscheint das Leben dir malt, unb eines Morgens verlockt ei l^ch nicht mehr, aufzu- stehen, um xu .leben' Lies langwe.lt dich, du verstehst n'.cht mehr, warum es dir f .üher schwer sch««« -u v.tzlchien. nun willst du es gerne tun. um jede Last von P.r zu bringnt Du gehst Qrt^p Itn Hetzens teilest du die Wanderung an."

Geschichten von Ingres.

Der grohe franaüsische Maler Ingres, dellen Kunst heut, wt-ber Io atofrrm ist. War in frtnem ßrbm rtn ech :r 6>ib.-diag Spr ch- wörtlich Ist in Frankrrtch b« .Grtg, □ngr^*1. die er mll Isicher Lnb nfchafr unb mit le pn Gelchlck Ipiell. unb M? allo m.stn a'.l Btzeichnurg einer Liebhaber I vrw nbet w rd Öen« Liebe zu Beethoven l.uchtrt aus ein r b.t G.-fchichie« hervor, die in .Kunst unb Künstler" von Ihm erzählI werben Srenbhal. b.r -ch ein arvster Mu''kfreunb war aber nichts H>d<r s kannte als Motzrrt. betuchte Ingres einmal in Aom. u b dabei pvriitrg er Ich zu b.r B hiup ung .Ob r- Hoven Hal keine m.tobte." Ämm war er gt- flargen, io rtd Ingres Irtnm Di -n r h-rbei unb tagte th-i streng .Für btelen H rrn bi« Ich künftig nie mehr zu fpeech-n'" 3ngr-s HUg:t fein« Pinfei bis zu b.m l-^len br-i Haire« zu benutzen: bann verbrunntr er lit nachdem er ihnen vorher noch zum Aolcht.-d einen zärtlichen Kuh oernbrr.ch: hi'le Einmal übten es ihm. als ob auch die drei Haare noch um einige Stunden Aufschub anflehten. .Ach habe ll« er­hört," ettzühl e er allen Ernstes, .unb damit noch einem ausgezetd.n tm Kopt g mllt: V.d» !rtcht mein bestes S ück' - T r B lbhauer Surr bat Ingres um Irtn Urtlll üb r -in- eben beende e Pte'llk bi inen n a> (V nA-n I n^t <i ln .-r' 9 «n d r l n b.lle. Set 11 Iter I g! 4-ge> Loä< de I n 5t M m rfmürbige 3 t tbing n * bil ,g n. w r-u ? b her ander» mit b x 2Ui i t o m: au M: ÄA i et erillchul» b g r .bl & r er m itert Q un bhä gig. SM st Ingres au tei. unb tot Fxrgehen h rrtcht er Y an .Herr w.nn mit zv'lftau'enb

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