unb Berater, dem Regisseur »yet unäufl*- schränkte« Lob zollt, dann i-enh auch an UM der. euch unsichtbar, an der Kurbel de» Ausnahme- Apparates unermüdlich seine« Amte« waltet, der euch zufrieden sehen und zufrieden.le.le.i mochte — denkt an den Filmoperateur Der Kino-Mona! Oktober
Sine über das ganze Deutsche Reich sich ec- streckende Ai« wird im October den Mm von heute in seiner Delensart dem Piw.ikum zeigen. C4 gilt dabei, den Film der Epoche. waS « .KWon^n ist. zu ^'gen. Diese ^^oche ist ge- tennzeichnel von den ^.erneuten der Deir.gu. g und te- Rekord-. Der 3 .m von heute zeigt Tempo und $WiLirtunfl Die hervorragenden Darbiekuligen dieser neueste,. Kunst werden einen festlichen. au- dein ^il»ag fl> hoben er Rahmen ero alten.
Dec Alm, der heute die Weilstatt der erlesensten Gchirne der Men'chheit ist. ein Kultur* saktor von ungeheurem Ibert und em Wirt- schaft4gei'il?e von gewaltigen Ausmauen vieler Alm Gegenwart soll nun als geschlossenes Sanzargeboten werden.
Die besten Erzeugnisse der Almlunst sollen im K'nv-Monat Ort ober in allen Lit,.ip:el- theatern des Reiche» gezeigt werden. Dabei wird jeder Deutsch-, auch der Im eMseoUesten kleinen Steden, Gelegenheit haben, sich davon zu überzeugen, daß der Alm der Gegenwart etwas ist. was sich sehen lassen kann "«wen den erlesensten Werken bei Schauspielkunst, der Malerei, der Musik und der Plastik.
Wirtschaft.
Wirt<chast,Geldmarkt und Börse.
Die Direkten der D isc on t o -G es e l l- schast führt in ihrem Monatsbericht u. a. au»:
Gin allgemeinen herrscht weitgehende Ern- mütigkeit in der Richtung einer weiter flun- fl i g e n Konjunkturbeurteilung ©.e stützt sich vor allem auf die anhaltend nute Lage in den Schlüsselindustrien und den (ulciememen Beschäftigungsstand der Wirtschaft. . Doch gewinnt man den Eindruck, dah die Aus tot r - fung der Konjunktur auf den Arbeitsmarkt mehr oder toenlger auf tiyrern Gipfelpunkt angelangt ist. Das würbe zugleich bedeuten, dah ein Bestand hon rund । , Million Menschen verbleibt, deren einpgung in den Produktionsprozeh auch unter günstigen Konjunkturbedingungen bei der heutigen Struktur unserer Wirtschaft sich als unmöglich hecaus- stellt. 3n der Sisen - und Stahlindustrie halten sich die Produktionsziffern auf der in den 'Vormonaten erreichten Höhe. Die Werke sind für zahlreiche Erzeugnisse noch auf Monate mit Aufträgen versehen. Die Lane des Bergbaues entspricht im allgemeinen derjenigen der ©ro> eisenindustrie. 3m Export wird über die Wirkungen der englischen Wettbewerbspreise geklagt, die den DurchschnittSerlöS ständig herabdrücken. Die industrielle Gesamtlage rundet sich zu dem Bilde eines gewissen Deharrungszustandes. der allerdings auch durchaus nicht frei von Spannungen ist. Die Spannungen ergeben sich einmal aus der Preis- und Lohnbewegung, zum anderen aus der Geldmarktlage. Bon einem Preisauftrieb ist noch sehr wenig zu erkennen. Die Aufwärtsbewegung der Fertigwarenpreise ist durch leicht rückläufige Agrarpreise wieder etwa- abgeschwächt worden mit dem Ergebnis, dah da« Gesamtniveau sich im Laufe deS letzten Vierteljahres nur um l'? Prozent gehoben hat.
Die Preisbewegung industrieller Fertigwaren ist wie die Bewegung der Häute- und Baumwvll-Preise erkennen läßt, zum Teil von der Rohstoffseite, d. h. vom Weltmarkt her beeinflußt. Bei den im Inland hergestellten Grundstoffen, Kohle und Eisen, ist dagegen schon feit länger als Jahresfrist keinerlei Veränderung erfolgt. Die fartellmäßige Bindung hat hier im Verein mit behördlichem Zwange (Kohlenpreise) verhindert, dah sich die Mengenkonjunktur in einem Preisaufschlag umsetzte, wie das in bei Vorkriegszeit regelmäßig der Fall war.
Die Lohnbewegung ist zum Teil mit der Durchführung der neuen Arbeitszeitgesetzgebung aus dem Bestreben der Arbeiterschaft entstanden, den durch Verkürzung der Arbeitszeit entstandenen Ausfall durch erhöhte Lohnforderungen auszugleichen. Daneben hat sie ihren Anstoß durch die Verteuerung vieler Gegenstände des täglichen Bedarfs, vor allem der Lebensmittel erhalten. Wie verhängnisvoll es wirken müßte, wenn ein Kreislauf von Lohn- und Preissteigerungen untere Expvrtfähigkeit. deren Verbesserung die deutsche Gesamtwirtschaft ihre besten Kräfte zu widmen hat. in Frage stellen würde, braucht angesichts der bekannten Zusam-
me.chänge zwischen Handels und Zahlungsbila.^. auvgleich, Währung und ReparaNonsvrrp Rötungen nicht besonders ausgeführt zu werden.
Zur Geldmarkt läge ttr.n- u. a. ar- gelegt: Bei Erhöhung des Reich->banko.^one» handelt eS sich hauptsächlich um bie Anpassung an eint bereits feit lang.'m besteh^rde — larft- lage. Die Reichsbank w.es daraus hin. daß btc DeckunosverhiUr risse der Rcichsbanknoten e.ne starke Verschlechterung erfahren hatten. Ohm- bar spielt hierbei auch btc Erwägung eine Rolle, baß noch vor Ablauf dieses Wahres 300 Millionen Rentenbankscheine auS dem Verkehr gezogen und bei ber Aufrecht/ihaltung der je9tgcn Mamtzirkulation durch Reichsbanknoten ersetzt werden müßten, womit auch die Deckungserforder- -nisse entsprechend steigen würden. Angei.chts der beschränkten Bedeutung des Zinssatzes als ginkot^nelement ist es uuwahrlch.ini. cki. daß die Kreditier teuerung tie Pre:sauftriebstend-rn,zen entscheidend verslärken werde. Die Verhalmisie am Kreditmarkt sind nur der Ausdruck ber gegenüber dem Bedarf für Investitionen und Ilmsatzsteigcrung völlig unzulänglichen Gr^ß. der inländischen Kapitalvorräte und Kapitalbüdungs- kräste. Der inländische Anlagemarkt erweist sich nach wie vor als völlig erschöpft. D'.e wenig s.ünstige Entwicklung und die älngeklärtheit der Geld- und Kapitalmarkt-Verhältnisse waren ber wesentliche Grund für die leblose Haltung der deutschen Effektenmärkte. Leider birgt die außerordentliche Verkleinerung der älmsähe an den Effektenmärkten auch in sehr vielen Fällen die Gefahr einer stark dem Zufall unterh ?genbm Kursbildung in sich, die das Bild nach außen schlechter macht, als eS den sachlichen Momenten entspricht.
Erhöhung des PrivaldisdonLs.
Berlin, 18.Oktober. (WB.) Der Privat d i s k o n t wurde heute auf 67/* Prozent für beide Sichten erhöht.
* Keine Anleiheverhandlunden der Reichsbahn in Amerika. Zu den über Anleiheprojekte der Reichsbahn in Amerika verbreiteten Meldungen wird dem WTB. • Handelsdienst mitgeleUt, baß zurM keine Verhandlungen der Neichsbahn über eine Anleil-e ftattfinben.
* Die neue Kommunal-Sammel- Ablösungsanleihe. Dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband bzw. der Deutschen Girozentrale-Deutschen Kommunalbank-Derlin ist die Genehmigung zur Emission einer neuen deutschen Kommunal-Samnel-Ablösungsanleihr ohne Auslosungsrechte im De rage von 30 Mill. Mark erteilt worden. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband will mit dieser neuen Anleihe die Ablösung der früheren Markanleihen neuen Besitzes der deutschen Gemeinden, Gemeindeverbände, öffentlich-rechtlichen Körperschaften vornehmen. Obwohl die Anmeldefrist für die Aeubesitzanleihe noch bis Mitte Januar nächsten Jahres läuft, so daß eine endgültige Uebersicht zur Zeit noch nicht möglich ist, glaubt der Sparkassen» und Giroverband mit dem vorgesehenen Betrage von 30 Mill. Mark auszukommen. Wie wir erfahren, ist eine sofortige Emission der neuen Sammel- Ablösungsanleihe nicht beabsichtigt. Die Emission wird erst in einigen Wochen borgenommen werden.
* Kei ne Prolongation der (Renten* bankschuld. Die Rückzahlung der letzten Rate der ber deutschen Landwirtschaft seinerzeit zu- gef(offenen Wechselkredite im Betrage von 293 Mill. Mk. macht, wie wir früher bereits mitteilten, der Landwirtschaft große Schwierigkeiten. Der Reichslandbund hat in einer Eingabe außer der Prolongation eines Teilbetrages dieser letzten Schuldrate im Betrage von 100 Mill. Mk. die Hergabe von Reichsmitteln gefordert. Die Forderungen des Reichslandbundes sind von den zuständigen Stellen abgelehnt worden, so daß eine Prolongation nicht vorgenommen wird. Dafür soll die neue Amerikaanleihe der Rentenbankkreditanstalt zur Erleichterung der Rückzahlung der Rentenbankwechsel herangezogen werden.
* Großer Erfolg ber Polenanleihe. Wie der Neuyorker Vertreter des WTB. von beteiligter amerikanischer Bankfeite hört, hatte die polnische Anleihe in den Bereinigten Staaten einen großen Erfolg. Zeichnungen liefen aus allen Landesteilen ein. — In London wurde die polnische Anleihe im Betrage von zwei Millionen Pfund überzeichnet. Die Zeichnungsliften wurden bald nach der Auflegung geschlossen.
* Dom Rheinisch-Westfälischen Kohle nsyndikat. DaS Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat wird in feiner Mitgliederversammlung vom 2l. Oktober die Umlage erhöhen. Die Umlage, die im vorigen Monat von 1 Mk. auf 1,25 Mk. pro Tonne erhöht worden
ist, wird voraussichttlch auf 1 40 Mk. gesteigert werden. D'.e S.n ch'änkungszttfern der Beter! gungäquote werden in ber neuen Versammlung toktentm erhöht werden, hoch ist diele Erhöhung - genau wie tv. ber letzten Mitgltederve.-famm- lung — nur von formelle: Bedeutung und hängt dufammc.; mi: te i Schwierigkeiten des Absatz- Marktes. Die Haldenbestände betrugen im August 330 Tonne.: v.nb bi» »um September 490 Tonnen. Seit k e n I. Oktober ist aber keine Zunahme der Haldencc länbe cingetrcim. b h. die geförderte Menge ist glatt abge etjt worden
• Weitere Entlassungen vonBerg- arbei:ern im Ruhrbergbau. Rachdrm bereit» bet ber .im VranneLmann-Konzern ge- bdr.ge.i Schachtai ^e.Königin E.ttabeth" in 200 Tcrgarbciter.i zum 15 O.rober gc.ün2 igt wurde und zum gleichen Zeitpuirlt auch auf den Rhe.nbaarwSarächten i.i Bottrop 5!K) Bergarbeiter zur Entlassung gefommen such, wird jetzt dem WTV.-Handelsdienst aus Herne ge- meldet, daß f ± die Harpener Bergvau-A-G genötigt s eh . auf Cer Schachtanlage „3ulia“ in Herne 320 Ard euer zum 1. Rovember zu entlassen. Als Grund für die Kündigung wird ber augenblicklich schlechte Absatz bezeichnet. Die Zeche beabsichtigt, demnächst zwei Reviere unter Tage still zu legen.
• Bereinigte Königs- und Laura- b ü tt c. illach Abzug der Geschäftskosten und Ad- schre.bungen verbleibt ein Reingewinn von nur 2O.s 17'J Mark. Da die polnisch.' Königs- und Laura butte für ihr erstes Geschäftsjahr 1926 keine Divi dende zur Auszahlung gebracht hat, wird der zum 22. November einberufenen Generalversammlung vorgeschlagen werben, den Gewinn vorzutragen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 19. Oft. Tendenz: Etwas erholt. — Die heutige Börse war e t wa s erholt, ohne daß sich jedoch ber enge Rahmen des Geschäftes etwas erweitert hätte. Das Publikum verhielt sich immer noch ool Rommen teilnahmslos, die Spekulat on schritt aber nach den gestrigen Blankoabgaben verschiedentlich zu Deckungen, so daß sich das Kursniveau etwas heben konnte. Die Grund st. mm ung blieb jedoch reichlich unsicher, vor allem, da der Geldmarkt im Mittelpunkte des Interesses steht, dessen Entwicklung vollkommen undurchsichtig bleibt. Hinsichtlich des mitteldeutschen Streikes hofft man nach den Schritten des Reichsarbeitsministers, der für morgen Verhandlungen angesetzt hat, auf eine Klärang der Lage. 3m Verlause konnte sich die Stimmung allgemein etwas bessern, da der Reichsbankausweis eine befriedigende Entlastung aufweist und die Befürchtungen einer neuen Dis.onterhöhung daher etwas zurücktraten. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse durchschnittliche Kurserholungen von 1 bis 3 Proz. Gut befestigt lagen Zellstoff- Waldhof plus 4,5 und Gessürel plus 4,75 Proz. Am Farbenmarkte war die Hmfaßtätigleit etwas lebhafter, doch lag der erste Kurs für 3.-G. nur 1 Prvz. höher. 3n Verbindung damit blieben Rheinstahl etwas gefragt und lagen 1.5 Prozent fester. Am Bankenmarkt gaben Disconto 1 Proz. nach Von Lokalwerten blieben Wayß & Freytag nur behauptet. Scheideanstalt vernachlässigt und minus 1 Proz. He imische Anleihen vernachlässigt, Ausländer angeboten. 3m weiteren Dörsenverlaufe wurde die Haltung zwar allgemein recht still, doch konnten die Kurse weiter leicht anziehen. Anregung dazu bot die Tatsache, daß sich der Geldmarkt schließlich doch etwas erleichtert zeigte. Tagegeld konnte auf 7 Proz. ermäßigt werden. Monatsgeld blieb aber unverändert und äußerst knapp. 3m Dev i s e n verk eh r konnte sich die Reichsmark erneut sehr stark befestigen auf 4,1835 gegen Kabel und 20,377 gegen London. Paris gegen London 124,08, Mailand 89,15, Madrid 28,41. London gegen Kabel 4,871/i6-
Berliner Börse.
Berlin, 19. Oft. Die leichte Beruhigung, die sich schon vorbörslich durchsetzen konnte, erhielt sich auch zum ofsiziellen Börsen- beginn. Während vorbörslich Geld auf die höheren Sätze nicht erhältlich war, zeigte sich später für Tagesgeld eine geringe Erleichterung bei einem Satze von 6.5 bis 8 Prozent. Monatsgeld unverändert 8 bis 9 Prozent und darüber. Bei dem nichtigen Kursniveau lagen einige Deckungskäufe vor. die bei einigen Werten Kurserhöhungen von I bis 2 Prozent zur Folge hatten, doch blieb der weitaus größte Teil der Kurse 2 bis 3 Prozent hinter den gestrigen Rotierungen zurück. Der der Börse zum Teil Letamite Reichsbankausweis wird günstig beurteilt. Die Frage einer abermaligen Diskonterhöhung wurde weiter diskutiert, doch sind die Meinungen hierüber geteilt. Die Ablehnung deS
Bauprch<fte.- batte für Berger und Holtmann stärker. Abschwächungen zur Frllge. so daß die Kur'2 dieser Papiere etwa 4 Prozent schwächer nv ..'Nen Fest lagen 3lse-Bergbau pluS 5 Prv- zenr. Heimische Anleihen Pfandbriefe und fremde Renten blieben bei ft. in em Ge'eväst fast unverändert. 3m wetteren Behause nahm die Spekulation nach den gestrigen größeren Blankoabgaden weitere Deckungen vor. fo bah «ich das Kursniveau der führenden Werte um 1 bis 2 Prozent heben kmntc. Am Devisenmarkt bliebrn Devisen weiter stark anyboten, so daß sich die Reichsmark erneut gut befestigen konnte
Frankfurter tzletrcidcbörse.
5jcü r.tf u r t a. M.. 19. Oft. Ausländischer Weizen, in d:m ftch die zweite Hand stark eingcdeckt hat. wird in größerem Umfange abgestoßen. was auch auf den Preis für Weizenmehl druckte. Weizenmehl mußte infolgedessen heute nochmals um 0.25 Mark ermäßigt werden. DaS A-lg.'dot in Roggen irt sehr knapp und zu den amtlich notierten Prci'en fanden nur kleine Um- L ; -tt. Futtermittel mit Ausnahme von Kleie jtnf etwas r.-' .r gefragt. Es r W»Zz.it. gut ge;unf>, trocken. auSwachSsrei 2VL5. Weizeit. ge'uitd. trocken, mit vereinzeltem Aus- toucr/i 25, Weizen, Wetterauer, geringere Qualität. dis zu 23 Proz. Feuchtigkeit 22.S0 bis 24. Roggen, inländischer 24.75 bis 25, Sommergerste für Brauzwecke 2ö bis 23. Hafer, inlänb 22,50 dis 24, Hafer, ausländ. 24,50 bi8 25. MaiS. gelt) 19, Weizenmehl, inlänb.. Spezial 0 3825 dis 38.50. Roggenn.ehl 34.25 bis 34.75. WeizenNeie 12,50, Rcggenllcie 13.50. Tendenz schwach
Berliner 'rovukteudörse.
Berlin, 18. Oft. 3m Einklang mit de.n schwächeren Ausland haben sich die Eiftorderungen besonders für Weizen ermäßigt, wahrend die Forderungen für Roggen bis zu 5 Cents höher gestalten waren. Das Geschäft an diesem Markt ist jedoch bi* her noch nicht in Gang gekommen, besonders die tivette Ztzand hat nichts zu tun. Das 3nlanbangebot für Weizen ist m allen Qualitäten bis auf prima mitteldeutschen ausreichend und stellt >>ch zirka 1 Mark billiger. Der schlechte Mehladsak laßt aber nur vereinzeltes Interesse aufkommen. Im Gegensatz hierzu steht das Roggenangebot fast ganz und auch etwas reichlicher angebotene gering-? Qualitäten sind nur vereinzelt zu finden, wobei btt Preise um zirka 1 Mark anzogen. Arn Lieferung»inarkle eröffnete 'Weizen 1 Mark niedriger, für Roggen konnten sich die Preise um 0,25 bis 0,50 Mark leicht befestigen. Das Mehlgeschäft bleibt für Weizenmehl trotz teilweise bis zu 0,25 Mark niedrigerer Angebote schwer, für Roggenmehl hat sich nichts geändert. Für Hafer und Gerste ist die Gnindtendenz behauptet, dem sehr kleinen Angebot steht auch weiterhin nur geringe Kauflust gegenüber. Mais ist bei stillsten, Geschäft ziemlich unverändert. E» notierten (1000 Kilogramm): Wei.zen, märkischer, 248 bis 251, Oktober 268 bis 267,50, Dezember 27.3 bi* 272, März 276 (etwas fester); Roggen, märkischer, 243 bis *245, Oktober 245,50 dis 245, Dezember 245,75 bis 245,25, Marz 249 (still), Sommergerste 218 bis 267; Hafer, märkischer, 201 bi* 214 (etwas fester). Oktober 217, Dezember 215, März 220 (etwas fester); Mais, La Plata, 192 bl» 194 (rußig); Raps 305 bis 315 (still); (100 Kilogramm): Weizenmehl 32 bis .35,25 (ruhig); Roggenmehl 32 bis 33,65 (behauptet); Weizentteie 14 bis 14,25 (stetig): Roggenkleie 14; Bikloriaerbsen 52 b<» 57; kleine Erbsen 35 bi» 37; Futtererbsen 22 bi» 24; Peiuscl) fen 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bl» 24; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau, 14,50 bis 15,50; Rap»kuä/en 15,80 bis 16,10, Leinkuchen 22,60 bi» 22,70; Trocken- schnitzel 10,10 bis 10,50; Soyalchrot 20,10 bi» 20,40; Kartoftelflocken 24,40 bis 25 Mark.
Bücherlisch.
— BüSscher & Hoffmann A. G. Berlin. Die in Eberswalde gegründete jetzt in Berlin ansässige Firma konnte gestern auf ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken. AuS diesem Anlaß hat die Anna ein Buch herauSgegeben. das über die Entwicklung der Gesellschaft von her handwerklichen zur industriellen Betriebs- sorm interessanten Aufschluß gibt. Da» Buch ist bei Eckstein« Bibliographischem Verlag hi "Berlin erschienen.
— Das Holz und die Technik. Don Dr. O. 3elünef. 77 Seiten 80 mit 29 Ilbbildungen 14. Auflage. Dieck & So. (Franckh's Techn. Verlag) Stuttgart. — . 44«
— Graf S. Reventlow: Minister Strefernann al» Staatsmann und Anwalt deS De l t ge w i s f e n S. Reimte umgearbeitete Auflage. Mit zwei B.ldtafeln 3. F. LchmannS Vertag. 3n Leinen gebunden 3,20 Mark. 452
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuß 8 Prozent.
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