Hl 1*6 Awetter Matt
Athener 3n$efgcr <Ceneral-Anzeiqer für Gberhesscn)
Donnerstag, 14. Mai 1927
Solle und internationale Kartelle
3oe 9t. *1B 'Bruns er. T-rritK
Hä 22hl tri iut ^etfuna brr 2Dd:«r1<tdh»- tlllt* bat* ß o u 4> c u r u Icinr Kolhjen In •ent Dorgd<t*c jen oon 9- r. pc ou*jc -mbc Ha- ttoetüldimina bet 3olftanrt<^fl1tex. internitto» Mit Kart rite unb al* dufui *: vV. eint oom IWfer vb l*3u!,t$itgtc e v r v p L l I cheP 1 a n- Wirtschaft
31,< b.c 3ransp<m btefe* ^nlmuid proga- giert bbfim. tndrr es d* (ringer gemdm Die wahre ; : ' j 4> < te* T)
(m unb bann eth '.xejepte zu oeri chee ben 1SH getan tu haben, bleibt bi* Berthen ft bes Ver- tret er* brr bnulcbcn TB-.’kn^aft. Hrvl Ctrl n a * Der Wj-.np’ her Volk
sich hinter hoben ,oll mauern verichanzen. ba* Bett rede ii kleiner unb fiel n ft er XJäsbc unter ihrem Schutz eigene Jnbu11
der lebte ®runb brr Kri< * <B<mge L'änber. wie kB Frankreich unb Polen ha!Zrn
»öll e eingeiübn. bic sich einteilig gegen ein befhtmnie* Produkt eine* befttmmten L'onbc* richten. Daher Ih <4 nicht t*.Ttrunber(idb. bad die Kaulhalt bet Dell geschwächt ihre Probuk- tiofroh ganz allgemein getunten ifc. ^anbel*- rwr t ' .n auch nicht
verlegen, hbchlten* ram-hfigen. Unb auch nur bann, wenn fre T-arifc nicht allgemein |o hoch Nnb. bad Mb ft bei dugeHänbnilten einem Vertrag* Partner keine Vorteile Neuen. 2a* biete« Gründe haben %. V bic beutich-franzbsilchen Verhandlungen bt*brr Irin Grgcbni* gehabt, unb brr >. M
f r a n z ö s 11 chc Hochschutzzvlltatlf I iflt eine dtnigung überhaupt auslichtSlo* erscheinen.
Der salionalwirtlchasUiche Gebante. ber in der Zollpoittlk »um 2u*bnid kommt, ist an sich gd unb. benn brr Inlanbsmarkt muh immer Haupiab'anacbici bleiben. 3n welchem Umfange der Gebante oerwtrfiichl werben kann, hängt von ben Prob Vereinigten Staaten. Snglanb und Sranfrvd mit ihren Besitzungen lotoie Außianb hoben > der Produkt on einen gewissen Grab bet Selbst nenüfllamfrit erlangt, aber sie müssen auch au*- führen, also verfaulen — ober ein mehr ober weniger grosse* Arve tslofenh.'ek unterchalten, alte e* Aur <kil ber Sali ift. Arbeitslosigkeit mürbe auch belieben, wenn alle tiänber pldnlich »um Freihandel überarbeit würden, mal jeder bann dort faulen würde, mo er bie Darr am besten NNd billigst Itc Unb ba* toürc wie
der tn den wenigen rohstoffreichen L'ärthern mit den l>chcn 2rbeit*meibebeii. während kleine unb arme L'änber wirtschaftlich unb schliehlich politisch verdorren wurden. Völliger SmSinbri ist daher jetzt unmogsich unb 3MU bal-en soweit Verechtigung. als mit ihrer Hilfe die Wohls ahet eine* ganzen k'anbei gewährleistet .wird. Das Orunbubcl der heutigen hohen 36(1« ist aber, c Hand, 1 Staaten von
militärischen Gesichtspunkten beherrscht wird Handel*pviitlk ist nicht mehr Wirischosts- sondern K r i « g,s maßnahm«.
.irairfmeb ist das Musterbeispiel bafür.Xrob* dem gebürdet sich Cerruti*, bei Schöpfer br* sran»aslichcn Kampf zoll tarif* jetzt In Gens als reinster Fmhündler. Aller bi ng* will er .Frankreich erst in 10 tn* 15 Jahren zum Freihandel überleiten, d. h allo, trenn diese* Land sein Ziel gastlichen
reicht hat und tn e ner .^TeiSanbelÄära .5abrir Europas lein würde. $>cuK’ herrscht noch her verhelfen INI England tritt diesen ..te’rrcbjngcn »war entgegen, eine Verftünd gung »milchen beiden Andern in der Hanbelspositik als Dvriäu- Irr ber dem nächst zu erwartenden in ber groben Politik bahnt sich aber an Frankreich* Weg zur Winschastsmacht geht. Wik ihn die lranzö- fischen Delegierten vorgezeichnei haben, über internationale Kartelle.
Kartelle sind wirtschaftliche Kettererschel- nunflen berdblle im Inland Erst d e Au*lchaltung der inlünbilchen Konkurrenz durch dufanunen- schlüsic sicher! einer durch Zdll« vor Iremben Wettbewerb geschützten Industrie durch Anwen-
Re-cher Kindersegen in der Tierwelt.
von ffmil form, Berlin.
Selbst aus den Siohstadtmenfchen macht ber Kn- ■
die Idtnatternve <yntemnutter mit ihren Kleinen einen tiefen Eindruck cpugelt sich doch h„r da» Bild ber immer gleichdl idendcn Mutterliebe wieder unb dirie Sorge um bic Kachkomme n s cha s t ist al, . bt
bet eine brr geheimnisvollsten Irlrb’ebern be> Leben, benn bu, Ziel btt Leben, ift nur bie 6 r • Haltung btt Leden»!
Einen deutlichen Brrnei» hierfür bietet ba» Leben ber Elntog»fllege. ew anrb cm flbenb au» ber Puppcnhüllc geboren, paart sich, bat Leib- chen tagt nach mihrrnd der stlacht tue Vier und am Morgen schon ist e» tot ohne jemal» ba» Sonnen- licht Stehen zu haben. Diele zarten Tierchen, die an warmen Mai- und 3-iniabenben in d ch'.en Gdxrämrn Ne schilfigen ll er unterer heimischen Gewitter bevölkern benützen die wenigen Stunden ihre» Dasein» nur dazu, um au» ihrem sterbe-den Leben ne.o w erzeugen. TS)» eigene Di sein isi ‘ür ba» Tier lelblt c?’:. i «medio?, darum hat bte 'la Tur ihnen nicht einmal Mundwerkzeuge peaeben und die Tiere tonnen feinerlei Kchrung z.i j,ch nehmen sie find lediglich ihrer Fvripjlaniung we^en da übrn- so ist e» bei vielen indem C-metarn. Sc^-m. £drrrri krimpen. iriiepen u'w . b:ö na.^ her ifiabkge tntl der To) ein. berat bat Tier Hai bic fkxipta j‘gabc feine» Leben» Kadikommen'kdist zu erzeugen, erfüllt
Die Gröhe dc» Kindersegen» tn ber Tierwelt ist rech' r.-r .t .n und
Schweine b?:i}en zahkre che 7'-ng< a. hncr.b Blend. Kind und inN-re Tiere sich mit einem begnügen Sei ben höheren Tieren ist .üso der Kindersegen n>cht 1 arotz. aber ,e tiefer w,r zu den einfachen Tier- | formen h.raNteiom del o größer wirb die Nachkomme cha»:. Jic'c ^ogei leejn zahlreiche Swr. bei Krokodilen. Zch.d'r '.en und .'rrr'chen wirb ba» Hundert bereit» überschritten und die 5i'<rc brircen es schon aut Tausend e. Über bis n» UnpebcMtrt i gesteigert :rt die !Z>enrebrjngi ;cbip!eil auf her rieb- rigften Tirrsfufen, besonder- bei den Türmern, l
Ist Prügeln notwendig?
Von Dr -ans Kslischer.
Seltsam, hast auch Heute noch — trotz so v eler sübagvi»! cher A. 'oTm.eKte. ungen - für den naiven Verstand unb „züchtigen"
lat glechledeutenbe Bernie lieh. D eviefe ür- wach'c e brüten sich Hoch unter dem Ausdruck des Vedauerr * mit der n^Htrüglichkn ZestftcUung . Schad« um sehen Schlag der bei mir als Kind danebengegangen istN Sie glauben dann meist.
c.orntn Kindern möglichst fruchtbar machen zu müllen Vcfcnder* auf hem Lande und m Kleinstädten findet man häufig die Ansicht verbreitet, bah man die Tüchtigkeit eines Lehrers fleiate»u nach kem Tvast der von ihst, autfl.tdltrr. Prügel abfchsden könne unb man begegnet ben .Lauen'.
nicht ausgiebig genug Gebrauch machen, m l dem grötz en Mitztrauen
In TDahrbc ! gibt es keine im T)den tiefer« Verwechslung als die zwilchen Erziehung und Körperstrafe 3a. rr.an kann geiaVzu m t einer Umkehrung lagen: Erz edun<- im <iflcnthdxn Sinne beginnt erst dort, tro Züchtigung a o |- h b r t. Qteluliaic, hie mit dem Steck erzielt werden — man denke etwa an die Einübungen her haussier« —, stellen eben nichts anderes bar o * Erfolge her Dresiur Es mag n cht immer i le.n, schon tc n den Aller-
kleinsten derartige handgresiliöc Vkeih.-ben ganz zu umgeben, toenn e* sich dabei um da«? Erlernen alliäglid ec Verrichtungen, wi« e :iHaltung von Sauberkeit und Oibnmig. hanbelt Aber selbst Hierbei wird bie feinfühlige Mutter sich non ihrem diren lallen unb mu N'm Oli :e!
ber Gewöhnung auskommen. Sobald jedoch da* Kind ein Alter erreicht, in dem es emigermafien fähig ist. sich mit seinen Erziehern »u verständigen, sollte man her körperlichen Vestrafung grund'ätzlich aus dem Weg« gehen
Es bat sich immer wieder gezeigt, unb ernst« Vervenärzte. Pädagogen und S e e..kenner Halen oft genug daraus hlngewiesen, ba i Züchtigu. gen im Kindesaller der ganzen Entwicklung eines Menschen ge'ährlich werden können W.e der Vestraste kann auch ber Strafende leibst durch die Anwendung drastischer Strafmittel in seiner gesamten Seelen Haltung dauernd geschädigt werden.
Ganz abgesehen von derartigen Verirrungen sollte man auch unter ethischen Gesichtspunkten bie Körperstrafe aus bei Erziehung ausfchalten. Jeher erwachsene Mensch empfindet keinen An- gMt schmerz!.cher und ertchütlernber als den. her sich gegen bte Unantastbarkeit seiner leiblichen Perlon richtet. Wie heftig er aus bi« unbefugte
Veeinträchtigung feiner tnbtmbudlcn Freiheit reagiert icigt bte Ta. ach« tob siSr fein * .r.p6ue* S-eldssitzefuhl mit einer lega.<n Vestrafung des Ve-eibiger* ar.ft nicht »ufneben g»oi lonbcrn ost unter -.nwegfc.u'.g über a.ie per^öi^iche Mbur.g und Veherrschung spontan nach euier Sühne durch Selbstwedr drangt. Wir dürfen nun nicht annetmen. ba-'- ' •» : b. l< 0 r m< • Kinb unb bet Iu,.endliche vorn C .'wach'e-ien wesentlich unterscheiden ober haft sich M ;u:xge Mensch, wie da* aus dem naive:. Verhalten mancher Erwachsener herosezugehen fche.nt. mit seiner Tkoll« al* hUflofe» Crrafobfeh des Er- i Hers ohne n<itcre* al hr.be: 3 i Dcg nietl. niemand ist darin empsindsichcr als ein berun- wachlendet Mensch bellen Ehrgefühl normal unb durch keine verkehrten Mattna- ivn abge^uimpst ist. Denn das Kind fühlt sich schon ,.ifoi.,e dir natürlichen Vedingungen törpert.ch u xb >dhig den .Großen" unter.egen. e n 2Mi iCcnnettigleit*« empfinde n hast H häui.g burdi fo,>nante Dreistigkeiten unb Streiche nur vor sich selbst zu betäuben unb aus zugleich«:, sucht Vichts verkehrter. al* aus tzerausjorderungen biefer Art etwa noch mit Strafe zu anta-orten
.Ja. sollen wir denn überhaupt nicht ft ra- len F wird mancher entrüstet fragen Genist. doch erst bann, wenn wir uns über be-i Sinn bet Strafe in ber Erziehung innerlich gar i klar Qttoorben sind. Ihe päbagogischr Strafe ist nur Mittel »um Zweck, bat feine eigenen Wert«, etwa als Abschreckung. IkrgcHung ober Aach« Sie bart unter keinen Umständen dem Erziehet bazu bienen, seine eigenen Erregungen egoistisch am Zögling ab»ureagieren. Ctraie muh tote ein Freund und Vetter kommen, sie erfüllt ben Zweck einer Wegtafel, die den verirrten Zögling in die gesuchte Vichiung weist. Denn kein Kind ist an sich ,b5'f”. fo s tn |e
zielen unsicher geword-rn und so auf salsche Vah-
Vest und <\niQt eines zerstörten G.nin'sens. meldet sich oft noch im Verbrecher als Zwang «uni Geständnis, das die entlastend« Straf« herbei- führen will
Um die Formen der Strafe wirb ber geborene Erzieher nie verlegen sein Ctcht er als sührenber Kamerad unter seinen Zöglingen, hat er ihre Zuneigung und freiwillige Unterordnung gewonnen, bann irHrb jebe e nbufte an ter Or- wiberung eben jener Zuneigung oft als ein scharfes Warnungszeichen wir'en und dabei an Aachhaltigkeit durch keine Züchtigung ober Frei- pädagogifch mirfiair.c Autori.üt Iaht sich niemals durch brutale äußerliche 1.achtmittel erringen
düng monvpvsitischer Mahnahmen Gewinne Int «mal tonale Krisen In gleichartigen Wirl- schasiszweigen lallen eine Verständigung der Konkurrenten untereinander rätlich etf<h«nen; sind In den einzelnen Ländern lchcm nationale Kartelle vorhanden, so wachsen sie dann leicht über bie Landesgrenzen zu internationalen zusammen. Die Franzosen wünschei, internationale Organisationen für bie Vohstosfe, über bie fic leibst verfügen, wie Kohle. Kalt. Eisen. Für Kalt unb Stahl sinb. wie erinnersich. internationale Abmachungen zwischen Deutschland Frankreich. Vclgien unb L'uier.iburg schon getroffen worben, bie für Deutlchlanb nicht in jeder Hinsicht vorteilhaft geworben ’inb. Frankreich strebt weiterhin eine internationale Kohlenverln-ibung an. bte jetzt in Genf von dem Präsibenten bes Zenlral- bes der '
worfel worden ist. unb eine Annäherung bet beullchen. französischen unb englischen 8Herrne- industrie schein! bcvorzustehen.
Daß Aohstosskarlelle ganz anher« Tfedeutung Haben wie bte von Fertigwaren, ift einleuchtend: sie sind sogar imstande, gevgraphi'- e Grenzen zu rrrfchieben. Von größter Tragweite ist daher, in wessen Händen Leitung und Kontrolle Internationaler Organisationen liegt Leucheur will sie dem Völkerbund übertragen. Frankreichs Stellung in diesem unb feine wirlschasismill-
lärische Einstellung lasten befurchter., hast für die Führung internationaler Kartelle öan.i nicht mehr wirtschaftliche, fonbem politische Kt eck,ragen entscheidend sein werden. Mii Vechi hat sich brr deutsche Industriesachverständige bi Genf d..her argen die sranzöfifchen Vorfchla ? gewai *-t. t*rt- dem in manchen den sichen Kreifen Ctuntnir" für diese gemacht wirb
Daß die Weltwirtschasiskonscoenz eine a st- acmclnc 3 o i I a l- r u ft u n g bringen wirb, ist bei der vorher^chenden Meinung kaum zu hosten, für Deutfchlanb sind tocaen des Dawesplanes mit den fremben Zöllen besondere Vachteile herbriben. Und bi? internationalen Kartelle, bie doch nur in bcschrärsiem Umfange über bic Zollmauern himp.g möglich sind, können die Weltwirtschasiskrisiü auch nicht Hecken, für Europa höchsten» vorüber gehe'b mindern. Wie alle 2Ha j?iicb.Lb.- fchttesten <i: aber GZahren ein. bie weit über bas Wirtschaftsichc hrnaus- gebrn. nicht nur Einzelpersonen fonbem ganze Völker treffen unb ben schließlichen Kampf b.r Kontinente porbcreucn. Die Vereinigten -tauten bie sich schon gegen bas beutsch-!rni sifch« Kasimonopol gcwanbt haben, babri schon einem eotl fatteilierien Europa schärssten Kampf ansagen (affen.
Vefonber» die kleinsten manchmal nur müll- meteriangen Sri en br1 yn oft eine enorme Fruchtbarkeit, viele von ihnen leben al» Pa- ia|itcn Im Mrnfchen und Itertorper unb richten jurfj durch ihre gctoalfipe Vermehrung ben fütchter- sichst en Schaben an. Z 3 oermag b-i» kaum drei Millimeter lange Ttichlnenweidchen nicht weniger al» 15Ö0 3unae hervorzudnngen! Beim Bandwurm ist jibc» einyine ®hed ein Behälter osn laufenden non Reimen. Ter p.-utchtr.c Spulwurm, von dem ost tnufenö unb mehr ,n einem einzigen Menschen Vorkommen können (befonber» bei Rindem si. ift von einer gerade zu fabelhaften Fruchtbarkeit- em einzige» Derdchen soll im Lauf« eine» Jahre» etwa 6h Millionen Hier ab- stoßen können' 5?er Mensch allein besitzt nicht weni- 6«r al» lünlzig verschiedene Schmarotzer urA alle entlasten 5<- . ende von Ciem. Zaft jede Tierart hat Ihre eigenen Parasiten, befonber» Znche Liaster- Huhne.' Schw'nmoögel u. a. sind reich an solchen ungebetenen Mitbewohnern Der Fosicher Bloch •arb z. V. in einem Hab', bet Trappe ei wo ta-renb Sanömürmer. zum Teil von cmr-i Meter L'önge, und Möh« entnahm dem Darm einer Tauchetgar.» nicht oenioer al» h2 Schnurwürmer, teilwei'e von mehreren Metern Öärme. Sei all teesen Zierformen ift e» nauirfth ben Eltern unmc^ltch. sich bei der großen Zahl tzer Kachkommenscholt um deren mei- tere» Lohlrrgehcn xj färnmem. Je werter wir aber in ber Tierwelt zu ben höheren iicrrrm empor 'teigen, um io Meiner nirb iwat die ÄtnberphL aber um |o großer unb sotg'äitiget w rd die Für- sorge der ttUern um die Hocfikommen|chasi, z. B. bei e-.mgen Insekten
Hier ,tt die Fruchtbarkeit :mmert i noch ehr groß. Bekannt ift. daß bte Bienenkönigin btt Mutter bet ganzen B enensiaate» ist. ber ebne ? t Drohnen w> 30 000 bis •'>(•>' Lrderter umfaßt. 3:ne viertenkönlgin kann bt. Jx>d)brttwbe in 24 ctunten 8XN) b-L <03 Eier leger. durchschnittlich bringt ne c» todith doch auf 6" bi» 9>' und e Jcnn diesi Srbci! 'im| bt» sechs Jahre lang sorttetzen £:e Birnenkönigin wird aber m ihrer Vr.ftunc«ab cfeii al» Bolksmutter oon ber Termitenkönigin kTer t len sinb etwa omei« 'engrvße Infekten brr Tropen) b:i weitem übertro»- len wie ja ach ber Term •.< •:*; r ?l frirrr organisiert ist als der Dienerst ■:*. und bar . i auch weit inrerefianlcre Bilder al- die er bietet Tief im In
nern der oft mehrere Meier hohen, au» steinhart geworbenem Baumaterial auipcjuhr:en Hügel ift in einer riesengroßen Zelle der ..Röntg" und bte „Königin* lebendig eingemauert; sie können tbr Ocfängni» nie mehr verlassen. Ihre ganze Tätigkeit besteht nur in der Erze-u;ung der l*lcd>- kommenschast und ba bringen es bie Termitenweid- chen mancher Sri en täglich bi» auf 80 000 Eier! C» ift selbftoesitandlich. baß eine beramge. die Körperfrä’te aufreibenbe Tätigkeit )<b« andere unmoalid) macht. Darum twrb die Pflege her Jungen ben ..Srbeitern" überlasten. La sitzt die Termiten- königin in ihrem dunklen Balaftt.r'dngni». umbrängt von einer großen Schar oon .Arbeitern“ uno am diese herum w <^«r, al» vefchützer. nne Ln^hl von ..Soldaten“ nnt ihren mächtigen Rieferzanpen. Die Arbeiter leisten in brr K^nigrzrÜe bt oerlchieden- artigst en Dienste. Da laufen die einen beftäntia um do» Paar herum, andere und habe-, emsig bdl-affigl. von allen Setten her bie DberlaAe bes tn» vj Z,n- gerftärfe Ma Ha aufgetriebenen Leibe» ber Königin" Xu reinigen ftn den Semen. Fübtem, on Stuft und Kopf w-rd beständig berumgebüdiel u. der , fönig- sichen“ 8Schn«rin ’ortmcbrenb kräftige Dbljnino bargereicht, die t» bank biefer Pflege ti» zu zwo!' Iadren autballen fo'J. Hm Hinterleib »ende de» Tiere» hnb ständig Hrbriter versammelt, von brr.cn die einen bie (Frltcrrfnte befeinpen bie andern aber auf den heroorsprudelndm Eleriegen auipaOen müflen. benr alle zwe^ oefunben tritt ein Eichen ber. j». da» lofon von einem Arbeiter ergriffen wird, brr die Beute in ein benachbarte» Gewölbe bringt, da» al» ..Kinderstube“ bient
Auch bei ben Fischen ist die Aachkommen- schaft noch rech' groß, unb rni’err Hausfrauen wisten. wie be. Karten. Plötzen. Heringen u'w ber Cr.b oft prall unb ftrrrmb mit !Xa;m gefüllt ist. Wenn sich nun tftefe 2.erchen »u Fischen entwickeln EÜrJen? . . . Das Störweib- chen kann ettva zwei bis drei McksivnTn ö-.-r dem Waster übergeben, unb to.-rn die Vrr—'hrur.g bet Aachksrrrmmfchssi In gleicher Wri'e ur.ze- bemmt vonstaüen würbe, lo wär!« 'nach Ttecn) bere’.l* bi« o erre Grnrralion ein; TT enge Kaviar er»rügen, b e zn einer Kug l gcfonni ben Erdball an Grifte überträfe. E-.nr ro!<tr zügello'e Vermehrung ift »ctürTich unmrg'ich unb wenn ber Karp'en e'toa 503 203 2. r tn ti* Waster entläßt, so räumen bie Hecht« unter dem
„Pas Völkerrecht im Weltkrieg". Amtliche* deutsche* Material zur Frage ber Völkerrrchtsverfen ung
Frankreichs etztger Mnuslerprsstbent Herr *0 o t n c a r war e* her einmal ge'a.t t hat. bah Deutlchlanb selbst nicht au» ben V- Mn be* Versailler Vertrages brirei: werben !. nn:e. wenn «s ihm gdÜTiÄe. ben Aachweis zu stände ba ja auch bann noch die bat. »rische Kriegführung und bte zahlreiche! Völker- recht*verletzung«n Deutlchlanb* C chulb- kvnto belasteten Die Aeufxruna bes licherl ch noch auf lange Jahre hinaus tbe *ran-
zöl.lchen Politikers zeugt, baß Derntlchta-.i nicht muß. lonbern daß es barüber hinaus auch gegen bie Greuelanklagen u r l e re r Setnbe aus hem Weltkrieg an gehen mu unb zwar mehr al* es bisher gefch-den ist Far ben Kamps gegen bie Kriea*lchuldlüge haben irtt in ber Großen Aktenpublik ition des Auswärt ien Amtes ein^mer'chöpfliches Material an be'frn Aichtiakeit leihst untere ärgsten Fenbe nicht au zweifeln wagen. Zur TOiberlcgung ber Greuel- anfiagen hat uns her 3 Unt .rai »schuß des Untcr- suchungsausfch -sies des deut'chen Aeichs'agei die Mittel verichaffi, indem er durch feinen Vorsitzenden, den Aeichsmlmster a. D und Abg ordneten Dr. Bell, das Werk .Völlerrech! im Weltkrieg«" dem Reichstag und damit her Cc'fenl- sichkeit uberael-m bat Di« fünf Van sie t" ■ wie bi« Grvste Aktenpabsikation - bei her Deutschen Veriagsgesesischait für Politik und G-föiicht« erschienen sind, enthalten bas In sleben!nf»na-'r Arbeit zusammengestesite amtliche beiillckx Tia- lerial zur Frage ber Greuelanklagen unb ber Völkerrechtsverlettungen her kriegführenden Par-
s>ch nicht damit begnügt, dl« Donoürie zu unier- fucheit. zu widerlegen ober aut das richtige Maß zurückzuführen. die der deutschen Krieg' hr.ina von der Gegenseite, z. I noch unter dem Einslun der Krieaspsnchose. gemach! worden sind Ion- hem er ha« auch mit derselben Objektivität unb Grünbsichkeit bic völkerrechtliche Grundlage einer Anzahl von Maßnahmen unterer Gegner unter bic Luve genommen, wie z. V. bte Verletzung brr Neutralität Gnechenlands den bcl- qischen Volkskrieg unb bie Verschleppung :*on ölläffern nach Frankreich Da» L> rgebni* Ist für jeden unbefai.genen Oder nicht überrafchend es ist telbstverttänblich auf beiden Seiten gesündigt worden.
Der große Wert ber Arbeiten bes Unter- > • l-c’hbt nun in iV i .. weis, daß bic vcrtchwindenb geringe Zahl von gegen ba» Döuci
zu Lasten her beullchen '.Negierung, geschweige denn des brutschen Volkes füllt, fonbem baß cs sich bei ihnen nur um vereinzel te Verfehlungen hanbelt. die In den Krieglbridjul- bet Aeichegerichtc* ihre SühNk gelunden haben, unb bie nicht dazu dienen tonnen, das ganze deutsche Voll mit einem Makel zu bcfleden Weiter wird tn dem Werk ber Aach- weis gesührt. bah eine Anzahl von Maßnahmen der deutschen Aegicrimg. bte gegen das Völkerrecht verstießen, nichts anderes darftcllen. -i!s ch durchaus be rechtigte 'N < v r i ’ '
Ilen für vorausgegangene Völkcrrechtsverlchun- gen unterer Feinde. Andere Maßnahmen, wie z V. die Zerstörungen In Aorbfrankreich anläßlich bet Aückzüge des beutfchen Hetre* tn den Jahren 1917 und 1918 unb wie btt Zwangs- Überführung belgischer TrbeJ -r nach Deut schlank» waren durch militärische Aotven- digketten bedingt und tnsotgedesscn nach dem Völkerrecht zulässig.
Die lchickfalsschwerr Verletzung ber bclg tchen Teuirolität war zwar von bem 3. Untnaus'chuß unter bic Zahl ber zu uni ersuchen ben Fragen ausgenommen worben Die Gröricrung dieser Frage ist aber zunächst noch zurückgestellt worden. bis bi« Klärung her pol irischen Seite durch den 1. Unterausschuß stattgesunden bat. Ganz bewußt Hat sich nämlich ber 3. Unterausschuß nur auf völkerrechtliche Untersuchungen beschrankt. und er hat alle politischen unb militärischen Gesichtspunkte unberücksichtigt gelassen. Dte Arbeiten des Unterausschusses waren schwer unb
Uebeoschuß ber Karpfenbnd gründlich auf. so daß nur die schnellsten unb kräftigsten Tier, übrig bleiben.
Gehen wir nun noch höher hinauf in hie Aeihe der höchsten Tierformen zu den VLgUn unb Säugetieren, so hört biefer große Aciä '.am an Aachlommenschasi allmählich auf unb trat ben Tausenden werben Dutzend« unb noch weniger Die Tatar versteht e* auch hier wunderbar dm Kindersegen auf ba* zweckmäßigste zu verteckm. Z. V besitzen Wachteln. Aebhühner, Fasan.. Enten usw. also die sogenannten .Actzsiuchicr". ein viel größeres «jigikgc. als die Aaubvögri. die nur wenige Sier erbrüten. Deren Jungen eniftfclüpfen hilflos der Eischale, |ie mülfen lange Zeit von den Sltcm gefüttert werden and ba* Slternpaar hat feine liebe Aot. bie nötige Taft» rang für die zwei lx* drei Sprößllngc herbeizite schaffen. Ganz arider* bei den Aeftilachtern deren Jungen schon am zweiten Tag uni et Anleitung ber Mutter ihre Täferung suchen können. Aber wie viele von ihnen gehen durch Aoubzcug «wie Fuchs. Wiesel und Marder) vorzeitig zugrunde. Die wenigen Taubvogrijungen sind In ihren unzugänglichen Horsten vor all bieten Griahnen sicher.
2tei ben am höchsten organiftert en Säuget irren haben wir häufig nur ein Junge*, ba* osi hils- lo* geboren unb oon ben Eltern lange Zeit liebevoll gepflegt wird.
Weich gewaltiger Gegensatz! Dori ungeheure Masten von Lebentzkcimen. von denen aber nur ein verschwindend fieiner Teil al* Träger des Lebens erhalten bleibt, enb ungezählte Taufende um kommen, unb h et nur ein riruige* dangt*, aber von einer geistig unb körperlich höchstrfeen- den Tierart, bie es zu erhalten gib; r.-ch! b e Quantität, sondern die Qualität en^cheibet! Al'o. je hoferr bie Organisation des Xierel, be'-o geringer ist ber Kinberiegen. unb tt;r lefe-n tift bet Wert nicht allein in ber Menge brr 2-ber *- r übst an, siegt, sondern daß auch g eifrige Kräfte au*sch!aggeb«nd sind. Dieses we-.te StnsHränlen der .TBafit” mochte auch bie Entwicklung b'A Menfchen au* bem Tieri'chen migsich ' <• ' VeweiS dafür, daß nicht be» rrin K5rpe;I.i/i triumphiert, sondern nur da* Geistize.


