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w gegenseMgen ««mktverhältms nutzt« gtänbert. Mm kommenden Sonntag sind alle drei Spitzen- o«reine Tlarburg. Gietzen, Wetzlar wieder im Äompf. Einen schweren Gang gehl Dießen 1 9UU noch D cf t r 11) a u] t n unter der C««tung von Aller- Wetzlar. Lykershausen ist vonher ein schwer zu überwindender Gegner auf eig.nem Llotz gwesen. Gießen mutz schon rin erheblich bdfert» türm«rsp>el «eigen ab cm Sonntag gegen Fran­kender p um sieareich zu oletbrn. und mehr Tempo, denn die OckerLhäuser zeigten sich in Wetzlar unae- mein eifrig und schnell am voll. Richt weniaer ein­fach dürste für di« Marburger V f. B deren Spiel geg-n den Neuling in Ä i rdiba in sein. E, sei hier nur an bat 0-h der Gietzener in Äird)- Hain erinnert. Wetzlarer Sp. V. ist in f) t r dorn -u Gast und sollte dort der ionntäglichen Leistung der Herborner In Marburg nach kaum ver­lieren können. Ais v ertec, Tressen steigt m flranken- berg flr. gegen B« tzbach. Letztere« mutz sich be­eilen, oom Labellenende Dfppifommen. wenn et nicht von flrohnhaulen eing-'holt sein bHU^

GchiedSl-ichtervereinigunq Siehen.

*2[m kommenden Connan lallen zur Würdi- «um M Totens-mitagc- 'Smtliche F hballipiel« in Hrsrn aul. D:e Pse jemnän« er der Ort«- grupp« T'-etzerr-'D. tz'ach wellen aber die .leit nicht unienütjt vvrubergehrn lassen und selbst ihr? Ardhc aus dem grünen Aasen mel'en.

Bereits am Samstaanachrnittag wird aus dem Sportplatz der Svielvereinigunq 1920 die Begegnung ftart(ini>«n. Orfolae Absaa« ker Wey- lorer Schiedsrichter wird eine kombinierre Elf des Playnercins den (Segnet abgeben Die Gif der Schiedsrichter weist zahlreich: gute Kräfte aus. so bah ein spannender Spielverlauf zu erwarten ist.

Fußball.

Maschinenbauschule gegen IlnioersilSl Dietzen 0:10.

Zu einem Freundschaftsspiel standen sich beide Mamftchasten festern auf dem Unioersitattsporlplatz gegenüber. Oer Autgang des Treffens war von vornherein ziemlich War. Daß der Torunterschied aber ein so hoher werden würde, hatte wohl nie­mand erwartet. Die Universitätsmannschast spielte eine glatte Klass« besser und konnte dies auch weih- renb btt ganzen Spielt zum Ausdruck bringen. Schuld an der hohen Riederlage ist vor allen Dingen Mangel an gegenseitigem Verständnis auf der einen Seite imb der Eifer und das rationelle Spiel auf der Gegenseite. Bei Beginn her zweiten Halbzeit gingen die Schüler der Mnschinenbnuschule etwas mehr aus sich heraus, und bei dieser Gelegen­heit muhte der Tormann der Universität sein KSn- nen wiederholt unter Beweis stellen, was ihm auch geschickt gelang. Der Sturm der Unioerfltätmann- schäft zeigte ganz annehmbare Leistungen. Adel­berger buchte allein sechs lore auf sein Konto.

Huhball und £eidifa(f)ktif in Güddeuischland vereint.

In Karlsruhe sand am Sonntag eine Sitzung her Vorstandsmitglieder des Sübbeulschen Futz- ball-Verdandes und' bes Süddeutschen Leicht­athlet ik-Berbanbes statt. Der Zweck der Tagung war. bl« schon lang« geplatzte Bereinigung der beiden Verbände zur Wirklichkeit werden zu lassen. Aach eingetenben Beratungen wurde ber Zusammenschluß beider Verbände unter ber neuen Firrnierunq ..Süddeutscher Futzball- unb Leicht- oihktik-Derf'and" vollzogen und bi« Verträge unterzeichnet

Deltrelordmeldung aus Amerika.

Da Der bekannte amerikanische Brustschwim­mer Walter Svence soll, wie gemeldet wird, in Aeuyork 100 Meter in der unwahrscheinlich guten Zeit 1:14 geschwommen sein. (Der Welt­rekord des Dbpprngers Faust steht auf 1:15,6, Aademachers deutscher Aekord. dm er auch kaum annäbemb tvkf*r erreicht hat. auf 1: 15). Für 100 Parbs wird Gpences 3eit mit 1 7.8 ang «geben. Dir Leistungen sollen auf einer 25- Baros-Bahn erzielt worden fein. Man tut gut. diese Meldung mit aröhter Dorficht ouszuneh­men man kennt solche Weilrekordmeldüngen au4 Amerika unb eine Bestätigung abzu- warten

Waffei-ball-Landek-spiele Deutschland Holland.

vo. An Stelle der Oltzmpia-Uebungs» spiel« der deutschen Wasserball-Auswahlmann­schaften am 10. und 11. Dezember dringt der Deutsch« Schwimmverband an diesen beiden Xa- flen zw e t Länderspiel« gcgnt di« auf ei- er Deu schlanbreise brii bliche holländisch« Wasservallmannschast zum Austrag. Die Beraitstaltmtg ist dem Magdeburger S. E. v. 0 6 Übertrag en worden Am ersten Tage werden die HolläiÄer gegen die deutsche B- Mannfchaft. am Sonntag gegen bi« ^-Mann­schaft lrieten, ein zweites Spiel an beiden Tagen trägt die im Länderspiel nchi beschästigte Mann­schaft gegen ehw Magdeburger Kombination aus.

il<I« der ,X-Mannschast gegen bu >i-Mannschaft am 18 Dezember bleiben un­verändert.

Westdeutsche ^oder begatten 1928.

Der Bund Westdeutscher Aegatta-'Derbänd« Hot auf feiner Herbstausschuhsitzung in Linchurg an ber Lahn bi« nächstjährigen Aegatta-Termtn« tzestgeiegr Di« westbeutsch« Saison wird bi« Mül- Henner (Ruhr) Regatta am 27. unb 23. Mai ei- Öffnen, am 3 3unt haben Regatten in A oblenz und Saarbrücken statt. Die Trierer Regatta am 0. unb 10 Juni bient auch ber Ausscheidung der Olympiakandidaten. Am 16 und 17. Juni folgt di« Aßln«r Aegatta am 24. Juni bi« in Godesberg, am 1 Juli Regatten in Essen unb Dietzen, am 7 unb 8. Juli die Mittelrhernilche Verba nd-repotta in Höchst, am 14 unb 15. Juli Regatten in Duisburg-Ruhrort unb Limburg, am 21. und 22 Juli die Iuknläumsregatta bes Mainzer A. B.

Hnerfonnftr Auiomobileek-.

Der von Hornberger, Frankfurt a. M. em 6. August 1927 auf ber Jreckrurger Axiometer- Strecke mit seinem Vugattiwagen ausgestellte Schneltigkeitsrekorb über 1 Kilometer in ber Zeit von 18,696 Sekunden (192,564 Km.»St.) ist oen der AZALR. anerkannt worden.

Lchiehsportveeeme als Zugendpflegeveeeine anerkannt.

Verschiedentlich haben Alrinlallber-Sch-rh- spvrtverrine für ihre Juflmbabtcilunflm Anträge auf Anerkermung als Iugenbpkleg-v.-rnne tm Senn« der Erlasse des preußischen Ärnisters für Bolkswohlfahrt gefiell. Dabei sind des öfteren Schwierigkeiten in der Beurtmlung sicher Ver­ein« ausgetaucht. Der preuhilche Minister für DalkswvhlfahN unb der Minister des Innern haoen neuerdings entschied^.:, dah Iugend- abteilungen solcher Verein:, bk einem Ort<- vder Arrisausschutz für Jugendpflege angrhörrn. unb die keine politischen ober staats­feindlichen Tendenzen vertreten. auf bi« Vergünstigungen als Jugendpflege- Vereine Anspruch haben. Hlrichzrift.g Hal sich ber preußische Minister des Innern bahn ausgrivrrchen. dah Jugendlichen zwischen 17 unb 21 Jahren die Ausübung des Schieb» sports grundsätzlich gestattet ist. Ju­gendlich« b.ir'ei auch mit Waffen, die auf Grund von Waflenb^i.7scheinen auf brt poli.ze-.l ch zu- gelasseren Schießplätzen vorhanden lind, sch-.ch- sportlich auSg'bildet werden. Die biitrri Be­stimmungen über das Verbot der Ausstellung von Waffenscheinen an Pionen unter 21 Jahren werden hiervon nicht berührt.

Oer Wobnungsmangei in Hessen.

WSA. Bei ber Reich-Wohnungs zäh- lang am 16. Mai 1927 wurden in Hessen 25 145 W ohnung s uckxrnde sestgestellt. darunter 13 333 mit selbltänlizer WrHnung. 272 davon eirucUebcnbc Pnckonrn über 30 Jahre 952 Fa­milien mit Räumungsurteil. 370 Familien mit gekündigter Werkw^hnunn. 11 807 Wohnungsu- chende hatten keine felbstän igr Wohnung. Unter diesen waren 307 einzellsbcnde Personen über 30 Jahre. 5733 Famuirn m t zwei Personen, 3814 mit drei. 1275 oft vier. 678 mit fünf Per­sonen: ferner 2314 Verlobte mit zwei Personen, 135 mit drei und 15 mH vier Personen Die Zahl der Wol)nungsuchen5en steigt mit der Gröhe der Gemeinten In den Gemeinden von wen-ger als 1000 Einwohnern waren nur 1.8 Promille, von 1000 bis 2000 2.5 Prvnn.le. von 2000 b s 5000 4.6 Promille, von 5000 bis 20 000 8.7 Prom-lle. von 20 000 bis 50 000 18.0 Promille, von 50 000 bis 100 000 222 Promille, von über 100 000, ba­tst Mainz. 22,4 Promille Wohnungsuchende. Dementsprechend waren auch die meisten Woh- nungsuchenden in den Areisen mH gräheren Städten so in Mainz (18.8 Promille). Darmstadt (15,9 Promille), Offenbach (13,6 Promille) und Worms (12.0 Promille). Von den übrigen Arei­fen treten hervor Friedberg (6,9 Promille), B n- gen (5,9 Promille). «Dieben (5.3 Promille), Droh-Gerau (4,7 Dromille). Den-Heini (42 Pro­mille). Die toen alten Wohnunm uchenden batten die Areis« D.eburg (1.9 Promiue) und Schotten (0,7 Promille).

Amtsgericht Gießen.

® leben, 12. Doo. Din Maurer von Treis a. d. Lda. hatte einem dortigen Landwirt imb einer verheirateven Frau von da unerlaubte Beziehungen nachgesagt. Der Landwirt oerllaate ihn deshalb wegen Beieidiguna. Heute versuchte der Angeklagte zunächst seine Behauptungen auf­recht zu erhalten, er gab jedoch nach brr Ver­nehmung dcs ersten Zeugen klein bei und ver­zichtete auf die Vernehmung ter al« DntlastunHs- jeuain geladenen Frau. Sr nahm alle seine Behauptungen al- gänzlich unwahr mit dem Ausdruck des Bedauern- zurück, verpflichtete sich zur Zahlung einer Buh« von zehn Mark an die Ortsarmen und übernahm sämtliche Aoften des Dersah.-ens. Dinr Ausfertigung dieses Ver­gleichs soll auf Aosten des Angeklagten eine Woche lang an der Ortstafel In Treis a. d. ßba. zum Zweck« ber öffentlichen Besanntmachung an­geschlagen werden.

Dietzen, 16 Aov. Im Sommer vorigen Jahres brachte ein junger Mensch aus Staufen­berg nachts einem Brrfchen aus Auttrrshausen auf der Land ft ratze eine Stichverletzung b*i Dr behauptete, in Notwehr gehandelt zu Vben. Durch die Beweisaufnahme wurde dies wider­legt Der Angeklagte halte sich über einen Trupp Burschen geärgert, den letzten von diesen zur Aede gestellt imb kurzerhand nach dem Mester gegriffen. Strafe: 4 0 M k.. tm Fall ber Unein­bringlichkeit 10 Tage Gefängnis Der Angeklagte war noch unbestraft Die Verletzung war nicht allzu gefährlich.

Der Aaufmjim 8 A aus D. to.ir angeklagt, ein Blotorrab, das er einer auswäNigen Firma jur Sicherung übereignet hatte, dadurch unter« schlagen zu haben, datz er es anderweit verkaufte. Der etwas verwickelte Sachverhalt ergab, datz der Angeklagte obsei iv eine Unterschlagung begangen hatte. Ds bestanden jedoch Zweifel, ob der An­geklagte mit Rücksicht auf verschiedene Geschäfts- Vorfälle ber Meinung war. datz das Digentum zur Zeit der Weiterveräutzerunq noch der Firma zustand Gr wurde deshalb mangels Be­weises s reigesprvchen.

Gtn auswär:iger Reifender hatte nachts in einer Wirtschaft in kleinerem Arrk. aber bnmer- 8n .bfsentlichE, di« Reichsfarben beschimpft.

träfe 50 Mark. Da er au her dem noch «inen Totschläger gezeigt battr erhielt er wegen verbotenen 16a ff ent ragen# eine weitere Geld­strafe von 6 Mark.

Wirtschaft.

Die Lage am ßifenmarft

Di« Ldschlutziätigkeit am Eisen markt bat. wie bi« Deutsch« Verzwerkrzeitung- berichtet, etwa, abgenommen, ieboch gehen flreiortzer», tz. h. Aufträge mit sofortiger Spe» ü'ijierung, nach wie vor statt etn.o tzatz «ich ber luftragebeftanb auf ber bisherigen Höh« ybulhtn hat. Die Werke send noch für min- besten» drei Monate, lum Test auch noch darüber hinaus beschäftigt, so datz mit einer guten 9«* lchäftigung auch in den ersten Monaten bet neuen Jähret gerechnet werben kann. Seitens ber weiterverarbeitenden Industrie wird lehr über lange ^eferungslermine der Werke geklagt. Die Umsätze im Lisenhandei Haden dagegen weiter nachge­lassen. E» wird dögcmein noch immer über Preisunterbietungen geklagt Firmen, die mit Aeueikn kaum gebanoelt Haden, verkaufen bel­gische, Mat«r»al und gehen damit ganz beträchtlich unter die Preis« der (i'!en1irc*l>anbf<,o.irbdnbe her­unter. Richt allein in Rbetnlanb und Westfalen, sondern auch in Rord». West- und Mitteide -tichtand. besonders aber im Hamburger Bezirk, sind derartig« Unterbietungen an ber Tagesordnung. Di« Hamdur- per Firmen haben vor einiger Zeit hiergeaen Stei­lung genommen und bei den Nord-. West- und Mitteldeutschen Lisengrotzhandeisoerbänben den An- trag gestellt. 6W Preise im Hamburaer Bezirk frei* myeben. Ferner werden aber auch die von den Eiiengrobhandelsoerbänden sestaesetzten Drotzban- delspreile von einigen Handelsfirmen unterboten, indem bieje ihren Abnehmern autzer den oorgefchri«. denen Rabatten noch oonbenobatte einräumen. T:cnar.n feftfteUen oon den (ki'engrotz-

handel,verbinden oorgejchriebenen ZahlungsbÄin- aur.gen auch nicht immer einpehalten werden. Di« Organe ber (5isengrostband«l»o«rbänbe sind gegen derartige Unterbi-tunpen zum grShten Teil macht­los. Au» diesem Grunde sollen oerschiedrnUich Per bandrchändler in einigen Wirtschaft-gebieten bi« Verträge mit ben betrcfenben (xtfengrotoan- bdeoerbänben gekündigt haben.

Die Motorisierung der deutschen Landwirffchast.

Das höchste Ziel her deutschen Landwirtschaft ist die Ernährung des deutschen Volkes aus eige­ner Scholle. Die Steigerung der land­wirtschaftlichen Produktion ist ein Problem von aNergrätzter Bedeutung, mit hem die Lebensfähigkeft d«S deutschen Volkes steigt und fällt. Die Drundlag« aller Erzeuguni aber ist der Acker. Hier gilt es. den H7bel anzu­fetzen, und zwar einmal da. wo georK Flächen landwirtschaftlichen Bodens unbenutzt l egen, obre aber wo di« Dovenbearb.-ihmg nur oberslächl ch vor sich geht. 5X« Cte.gerung der Produktivität des Brdens. für di« techn lch betrachtet noch ein auherordent'icher Spielraum zur Ver­fügung steht, begegnet grradr in Deutsch!den gröstten Schwierigfeten. Denn es karm di« Frage aufgeworfen werden, w.Shalb ein« Motori­sierung der Landwirtschaft sich nicht so erfolgreich gestalten lassen sollt«, wie z B. in den Vereii.igten Staaten von Am.-o.ka. Während der letzten Jahrzehnte war dos Hauvtaugen- merf der Landwirtschaft gerichtet auf di« tech­nische Durchbildung und VervvMommnung ihrer ErzeugungSmittel und Me'hoden In dem offen­kundigen Bestreben, auf di.fern Weg« zu einer Steigerung der Roh- und auch sämtlicher Rein­erträge zu kommen, an der auch di« Verbraucher interessiert sind, da selbst rn hochentwickelten Ländern der grbtzte Teil des Stnkcemnens für die Srnährung verbraucht wird.

Was das Problem ber Bodenbearbeitung an­belangt, so ist auch, toi? m Amerika, für Deutsch­land di« Maschinenart der Araftschlepper ober Traktoren wichtig. Ss ist noch nicht lange her. datz in der Landwirtschaft zum Antrieb ir^mbtovlcter Arbeitsmaschönen, feien es Pftüge. Dreschmaschinen usw. fast ausschlietzlich nur Mus­kelkraft verwendet wurde Trotz der zweifellos tfrorxn lArfolge. die deutsche Traktoren gegeniil»er Dem bekannten Ford-Traftor gehabt und sich in­folgedessen bereits stark eingebürgert haben. Ist die Motvrtsterung ber beutf4hm Landwirtschaft in Deutschland Gegenstand besonders grundsätzlicher Meinlinnsoer>chiede7'he t n. Das Preufftsche Landwirtschaftsmimskerium hat deshrlb hinstcht- lich des Bestandes und bet Verwendung der Motorpflüge im Freistaate Preuhen Erhebungen angeordiut. deren Ergebnisse in eiwm Buche .Die Motorpflüge im Freistaat Preuhen" jetzt vvrl»- gen. Aus dem Gesamtergebnisse ber 7000 Ant­worten gebt hervor, dah die Motorpflüge die Pferde nicht ersetzen tonnen, auch nicht in einem erkennbaren Matze vermindern, weil #X Betrieb geaen die Pserdekraft zu teuer wird. Das Haupt- arbeitsgebiet l-.ege für die Motorpflüge in der leichteren Ackerarbeit. Di« für di« Intenftrse- ruixg notwendige Tiesackerung mach« ihnen Schwierigkeiten und setze zu ihrer Ausführunfl günstige Bodenverhältnisse voraus. Eine Ver­minderung von Zugtieren erscheine mir im Gross­betriebe erträglich und werde H4er sehr oft als fehlerhaft bezeichnet. Diesen «Zolgerungen mutz der Grsotg der motorisierten Landwertfchaft m den Vereinigten Staaten von Amerika entgegen­gehalten werden. Von industrieller Seite wird darauf hingewiefen, datz bte Aachteile. die gegen die Verwendung von TKotorpslügen bei dem alten System sprechen, bei dem neuen behoben sind Die Poetle für Betriebsstoff werden mt Saufe ber Zeit billiger, und es darf wohl auch nicht die Ersparnis an Pferden autzer acht gelassen werden. Für die nicht benbtefltm Pferde kann sich der Lanksoirt Aühe an schaffen, wenn diese bas in­tensive Futter der Pferd« bekommen, so ist bei Ihnen mti «tnrm Milchertrag zu rechnen, dessen Grlös je nach ber GrdY« des betreffenden TDirt- schaftsvetriebe» die Aoffen für den Betriebsstoff nebc als decken tpütfe. Hrnzu kommen d4e ör'par- nist« an anderen Iusgaden für Pferde wie Lchmtede- und Sattlerrechnungen. Versicherungen und Erneuerung des Pserdematrrials. Auch für

den bäuerlichen Besitz torvtfen durch bes­sere und inten!bete Bobrnbeorde tung Werte geschaffen »eArn. wenn er stch den Moeorvftng dienstbar macht. Das kbeg.'bene ist h..-r Nr Mo- torpflug-Senessen schast D.« denhma des MoEorpftuHpreiles würde sicherlich bei all» gemeiner 2t . lchrung auch b t i07-Morgen- Landwirtschaft' te te Besch eines Motor» s^eppers fern eintrrten. Man sollt« de i-ber­eu* wichng« Frag« der motorckche.i Bo7end«r- beikung M ber gro'xn Bedeut.mg. die (her Klärung für die deut ch« Vandtmetschast hat. zum chevenstande besonderer U.-ttersuchungen rem Reichs wegen machen.

* D ( « A u sl a n d a n lei he der Ren» tentzankkreditanstalt. Tie -ier.trnbael» kreditanstalt Hai eine br.tie AuSlandanlech« auf» genormnen. Deren isris* e£>. ;do wie beti nige der I tu beten 2u3landa7ileihcn auf dem über die Realltedttinltitute un> S.^arka s r. durch Gewährung von Htzpothesar.red-ce^ ber Danb- Witischaf: zugckühr. »er. er teirtx W«« der Reichs- Minister für chrnährana unb Oaxbw.rt chaf: einer Meldung des Amtlichen Preuhilchen Ptest,-- Licnstes zufolge dem vreutztschen Minister des Innern m.tgeteUl hat. bat die B.tutungsstelle für Au*>lanbanleihen bei bst Befürwortung dieser Anleihe ausdrü^l ch sestge.egt. dah ihr chrlds nur eine solche Mrwenchang ftnden dürfe, die der Förderung hex landwirtfchaf lllchen Erzeugung unb der wirtschaftlicheren Bestallung der be- stehenen Betrieb? (a. B durch Abdeckung von kurzfristigen Berhftiblichinctm) dient. Der preutzi- fchen Itmrnminister bat die fommmalen Kredit­anstalten unb Sparrassen sowie bi« Aust.chts- behärden auf bte1« Bestimmung des Verwen­dungszweckes der Anleihe in etnem Runderiah besonders hingewiesen.

DLR. Zur Zahlungseinstellung ber Hanauer Öfioerbibonf. Bei der oerge­nommenen Rkviston ist man verschiedenen Unter- schleifen auf bi« Spur gekommen, bi« dem ersten Direktor ber Bank. Franz Simon, zur Last ge­legt werden. Simon wurde Infolgebefcn am Dien** tagoormittag fcstgenommen unb dem HaNMsor Amtsgericht zugejuhrt.

Die Finanzierung bet ber 3. ®. 5arben-Onbuütie. Rach einer Meldung des WTB. werden in ber am 10. Dezember statt- sindenben Austichtsrats'itzung der I. O. Farben- InLustrie 2.-D. finanziell« Angele zenhei»en «er Verhandlung kommen. 2!ach den bisher.gen Mit­teilungen der 3. ®. Äarben-Onbuärte kann «s sich dabei mir um Vorschläge in ber Okto» beschafiimgssrage handeln, bk gerade bei diesem Unrcrnchmen tDcgm seiner intemahonokn Aus­brei tima unb Derslechnma. bk läntta zunimmch von grohter Bedeutung ist. (M besieht also vor allem rin Bedarf an Aktien, die für den Aus- tai?ch mit anderen Unternehmen nötig Hub. Airtzerdem ist aber auch der Aapitaibedarf bet 3. ®. Farben-3ndustrk für di« Schaffung von grvtzen Anlagen zur B<n,t.chrvdutlion und für Die Ausdehnung ber SnckAsf erzeuguna grotz

SinlgungzvischrnBoigl * a « t T* ner und «Aphraim Metzer. Wk WTB- Handclsdienst erfährt, haben aeftem in Frank­furt a. M. Verhanolunixn zwischen der Verwal­tung der Voigt s Haeifner 1-CD., der Deutschen Bank und dem Bankhaus Ephraim Meper * Sohn In Hannover stattgefunden di« xu «iure Ver- ftandtaung führten. Die hannoversche Firma zieht Protest unb Klage geaen bi« Vor>agsakti«n Zu­rück. nachdem es aelungen ist. eine bezüglich der Führung ber Stimmen aus den Vv^zugs- altlen all ein befriedigende Lösung zu finde» Sin« autzerorbentlich« ®euerehxriammluna. die auf ben 19. Dezember einberufen ist, soll bie Zuwahl ber von der Firma chptzraim Meyer L Sohn präsentierten vier Vertreter in ben Auf­sichtsrat beschließen.

* Verschlechterung am Zement­markt. DieAbln. Volksztg." schreibt Der Versand des Zemenlverbandes. der tm Oktober gegenüber ben bet Vormonate nur einige Pro­zent geringer war. ist in der ersten Hälfte bes Monat») t>em ber bedeutend zu rückte gang en unb dürfte jetzt rund 60 Prozent bei Versandes vom September betragen. Diese Ad nähme ist mit der vorgeschrittenen Jahreszeit nicht zu erklären, da das Wetter für bie Weirersührung von Bauten bisher sehr günstig war Sher ist diese flr- fcheinung auf bie frit kurzem > nu tzende schärfere Drldknapphrit unb die Zurückhaltung der ftlfcnt* lichen Stellen zurückzusühren.

Di« Frag« der F « r n g a » o « r s n r g u n a. 3m Düsseldorfer Rachau» sanden gestern verhand- V. ng/-n mit der A. ttz. für stohlenverwertung. 6 Thy" en A ist und der Berelnlate Siohltverkr A G. efnerfeit» und den D ü 11 f l b o r unb

Duisburg andererseits über bie Hassern Ver­sorgung statt, fl« gelang In wichtigen Fragen zu einer ttlnigunq kommen, vorbedalkslch der Zu-

flimmung der derseittarn Stadtverordnetrnoer-

ammlungen uni brr Aumchtsrote der brr' dekft- ligten Dessklschaften. Die öerbanbtunten «ei­

ter« 6ragen sollen stch unmittelbar unfchkirtzen. sv datz die Hoffnung beftebt In der Frag« ber istav- femversorguna der betden Städte Dufiekdors unb DtJl-burg bald eine flln^ung eexirien

Dividenden im M« t a 11 b a n kkvn- urn. Die ?3Harfbanf Atzetollurgifche flo- («llstchaft m rvonfTur! a. TL wird für 1926 77. wie der SPD rr'äbrt. auf das "?H6hto A K -orautfWftd) wieder bömgent Dividende twr> teilen. V* '»rtatlflririMaft in Frankfurt cTL bürftr, dem BvensHmen nach etis Dtvi^tiG«' .-rbA'v-uno von 10 auf 11 Pvoeen« i l inchm«. Bttsntzf ^mg im Dezember

Lohnerhöhung, <.-*rbahlau»b«»«nmg oetpufkn mithine#lo* wenn alles «eurer wirst tkauinann's reine ivritze Qrrn'etfe ba- tze-v benktoee fml «uberbrm «choni «le b«r SälM. nfoait alte oarze'nar fokfetelie« lieuonlchastun» Achien See «berbtitebereteitebmtmym ««een au Iben*, rantte- fiemeel ,flnniteine Oonl-« und auf ben tziimeAs- lua <- Weemnien. ?Wd

geben in kochendem Wasser aufgelöst vorzügliche Fleischbrühe; sie ersparen das Auskochen von teurem

Suppenfleisch.

Fleisch brüh würfel

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