Ausgabe 
18.11.1927
 
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n Optiu>Jtim >n <kt 7kt caoüte <i.w ter lv>gvn auf btt d, 4 n gtnet unb mit taum g c j d) l« u trhtt «den einigen ...n £ r u d> ü < »

.1 en ti r n. * 3 u.n Aelchästsmann aus (Brün- g biud,K lk uerl.fit« Zorne in da» llrankenhau» ch r.;» ÄuiD wurde erheblich teschätlgt.

- . n Ivmtnenbee Samstag und Sonntig findet t/,#r tu oiesiLhrig« Kreieverbandsausftel- 1 u n g ; u r Kaninchen de» Kr'i-oerbande» (8it- yn. wrbunöen mit einer Pnimiteruna der besten furr. ftatt. tw Vorbereitungen sind von dem Saninche'^uchlverein Stangenrod besten» ge­troffen worden. Neben den verschtedenariigsten Züch­tungen von Konmthen soll auch (Beflügel tur Schau gestellt werden. Die Vusstellungsleitung liegt in den ndnben von Gesängnitwusteher Stein.

ri. Lich. 17. Bov. Hier und in Tlieber- Besfingen hielt an zwei Abenden der Obmann für Vie Leipziger Mission Psatrvetwalter tiaubt au# Btedet-Erlenbach Dorträge über die Weltmission mit besonderem Ausblick auf die Gage der evangelisch-lutherischen Leipziger Mission im vormalig deutschen Ostafrika und Indien. Die Botlräg« fanden ein aufmerksames und dankbare# Publikum Die Person des Beb- ners erweckte hier und in Aieder-Bessingen be- fondere» Interesse, weil er ein Urenkel des einst weit über die Grenzen der Stadt Sich hinaus bcrü&mten. originellen Predigers und Kirchenmanns. des Stiftsdechanten Bichmann. ift. der ein gebotener Aodheimer. vom Jahre 1841 an 38 Jahre lang mit grobem Segen in Lich

gewirkt hat

# «Bill in gen, 17. Noo. In einer außer- ordentlichen (Beneraloeriammlung de» Männer- gefangpcrein»Eintracht wurde ein« ftimmifl beschlossen, am 30. Juni, 1. und 2. Juli nächsten Jahre» da» 50 jährige Stiftung»- fest in größerem Ausmaß zu begeben. Verbunden damit wird voran »sichtlich da» 2. B u n d e » s e st de» f) o r l o f f - 'ffl c 11 e r t a 11 ä_n g e r b u n - de» Der Gesangverein ist einer der ältesten länb- lidjen Gesangvereine hiesiger Gegend und steht unter Leitung von Lehrer Walther, dahier.

Aus dem Horlofstale, 17. Bov. Biel zu früh für unser« Landwirte ist in diesem Jahre der Umschwung zur winterlichen TBi tterung erfolgt. Im Felde ist noch viel Arbeit mit der Deizenaussoat und der 3udcr- rübeirernte zu leisten. Diese Omte konnte seither nicht unrmterbrochen vorgenvmmen werden, well die Zuckerfabrik in Friedberg nicht auf einmal die Zuckerrüben abneymen l<ntn. Bur auf Abruf können die Teillieferungen erfolgen. Bei dem gegenwärtigen feuchten und kalten Wetter tft di» Aübege rnte eine sehr schwere Arbeit, wozu man nicht immer die nötigen Arbeitskräfte findet Gröhere Güter haben daher jetzt wieder polnische Familienals Arbeiter angenom­men. Einig« Erleichterung gewährt bei dreier Arbeit die Aiüoendung des Motor Pfluges. Die vorher auf dem Stand vom Kraut befreiten 7tüben werden ausgepslügt. müssen aber dann möglichst von der Erde befreit und auf Haufen ariden werden. Der Grundpreis für den Zentner Zuckerrüben wird fich auf etwa 1,60 Mark be­rechnen. je nach dem Abzug für anhaftenden Schmutz. Zum Grundpreis kommt dann noch eine besondere Vergütung je nach der Stärke des Zuckergehalts. Auf dem Häuserhos. wo vor einigen Wochen eine Kuh entlausen u.rd nach drei Tagen mit einem Kalbe gefunden worden war, ist vor beinahe drei Wochrn wie- der eine wertvolle, vierjährige Kuh schwarz­bunter Aiederungsrasse von der Weide verschwunden und trotz aller Bach- sorschungen bi» heute nicht wiedergesunden wor­den. Wahrscheinlich hat sie einen anderen Herrn gesunden, der da» hochträchtige Tier in sorg- faltigem Gewahrsam hält.

«rciS Büdingen.

rl. B ü d i n g e n. 17.7lov. Die L e h r i i ch t - bild siel le de» Kreises bat nun die 'Bor- bereit ung für ihre fünfte diesjährige Bor» führungsreife beendet. Sie wird am 2.De- zember beginnen und ist ganz auf die Weih­nachtszeit eingestellt. Es werden zwei vom Licht- fpielbund deutscher Städte empfohlene mehr­aktige Filme gebracht Da die Borführung» - maschine nunmehr mit einer 1000-Watt-Lampe ausgerüstet ist. wird auch in den Gemeinden mit schlechter SaalverduiKelung eine gute Bildwirkung erzielt werden. An geeigneten Orten werden auch Abendvorführungen stattfinden.

a, Nidda, 17. Bov Gestern wurde hier der Film ..Der billig« Born" nachmittags für Schulkinder und abends für Gewachsene vorgeführt. Pfarrer Laut hatte diese Bor- lührungen zum Besten der neuerbauten, ersten hessischen Krüppelwerkstatt der Inneren Mission zu 7lleder-Bamstadt übernommen. Nicht erdich- tete, sondern wirkliche Begebenheiten aus dem Kruppelheim .HiNige Born" bei Hagen zeigten die ärztliche Pflege, Schule und Spiel. Alltag und Feiertag in der Anstalt und wahrhaft Helf ent« Krüppelsursorqe durch di« Ausbildung der Pfleglinge für die ihnen möglichen be­rufen. 21 en^iof« Gesänge der Zuschauer füllten die Paulen zwilchen den fünf Abteilungen des Films aus. Das neue Bealfchulge- b äu be ist noch glücklich unter Dach gekommen. Di« Dachdecker buben ihre Arbeiten soweit voll­endet. daß mm der Tieubau während des Win­ters gehörig austrocknen und im .^rubfabr gleich im Cnutern vollendet werden kann

Kreis SAotten.

0 Vaubach. 17 Tloo. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderat» wurde eine Ikrgütung an die Kinderschulschwester und die st ä d t i s ch e S ch w e st e r. sowie verfchie- bene Unterstützungen bedürftiger PTttoncn ge­nehmigt. Der Stadtkapelle wurde eine Bei­hilfe von IS? Mark zur Anschaffung von Instru­menten bewilligt. TDeiter wurde bestimmt, daft im neuhergerichteten Bathausfaal keine Singstunden mehr abgebalten werden Der Jugendherberge wurden zur weiteren Ein- Achtung 250 Mk. bewiMgt

Stumpertenrod. 17. Ttoo. Wie all­jährlich so wurde auch in diefem Jahre wieder in xmkrrr Gemeiirde eine TlaturaUen- samm 1 una für dos Diakonilsenhau» : n Darmstadt oei anstatt et Am Dienstag konnte ein hochdeiadener Wagen mit ÄartofNln al» Liebes^rbe für das Dlakvnittenhaus auf dem Bahnhof Mücke Perioden Werder. Gin« merk­würdige JrfdK-.nung Ist < dach hier bei uns im Herbst meistens die Blumen viel länger blühen, als in der tfbene und in den benach. barten Tälern, weil die ersten Herbstfröste hier oben gewöhnt,ch viel milder auhreten. als in

Neue Bücher.

- Wie die Pfarre in Dienlingen i u drei Bräuten kam Sine ergötzliche Ge- 'chkchte aus einer deutschen Kleinstadt. Bon Aa- thanaei Jünger. tTerlag Hinftorfifchr Tkr- lag»^uchhandluna. Tbu.nar i. Mrckl. In Ganzl. 5 Ml.» Der Ttoman offenbart die wunderbaren Beize der deutschen Kleinstadt. Die Personen find Ichars herausgearbeitet, mit feinem Humor, tiefem merschlichen Berstehen die Handlung ge­staltet. da» Ganze eine gcmütSre,che. reine und frohgestrmmte Erzählung, bet man köstliche ötun- den verdankt. 3m Mttelvunkte der Handlung stehen der prächtige Pfarrer Albinus und seine 'charfäugige h^rzenSwarme Frau Pfarrer mit ihren dret elternlosen Pflegetöchtern Wie diese, ohne daß dab.t etwa» ..gemacht" wird, das Glück ihres Lebens finden, bildet den Inhalt des Buches und ift mit Meisterschaft erzählt. Dabei treten die LebenSmächte des Ehristentums unaufdringlich in die Erscheinung. Auch davon abgesehen, erfüllt da» Buch einen hohen, ethischen Beruf, weil es deutlich macht, wie der Wen und die Weih« des Leben» nicht im Besitze irdischer Güter liegt, 'öndern im Reichtum des Herzen» und in der Stärke des Geiste» Man kann dem Buche ein« gut« Empfehlung mligeben. 439

Hermann Kassebaum Ehristel Böhmer. Di« Tiot eines Bolles hn Spiegel eines Menschenleben» Boman. Preis geheftet 4 Mk., gebunden 5,50 Mk., Liebhaberausgabe gebunden 12 Mk. Verlag von Theodor Weicher. Leipzig. Der Boman, der im ersten Teil eine neue und wissenschaftlich interessante Deutung der Kyss häuf erläge gibt, die in dir Komposition des Buche» nicht willlürlich eingefügt, sondern sinnvoll verwoben ist. führt uns im zweiten Teil m die Schrecken des Tcachkriegsversalls. der In­flation. Ein junger Deutscher. Christel Böhmer, der Held deS Bomans, kämpft für die Erhaltung de» elterlichen Hose», her Heimat, und opfert diesem Ziel fich selbst, feine innere Berufung zum geistigen Führer

Bosen vom FeldederEhre. Mär­chen deutscher Soldaten von 1914 bis 1918. Ge­sammelt und berauflgegeben von Luise Goth- Emmerich. Mit 33 Illustrationen von Hanna Forster. (Derlag Bayerisches Kriegsarchiv. München. Ge-b. 5 Mk.. in Leinen 6 Mk.) ..Bo­sen vom Felde der Ehre" nennt sich dies« Samm­lung von 70 Märchen au» dem großen Krieg. Beben bekannten Barnen wie TDalter Zier, H-er- bert Sulenberg. S. Th. Goth, Fritz Müller. Hch. Zerklaulen tauchen hier viele neue Beiträge auf. die. damals zum weit größten Teil in Feld­zeitungen erschienen, nun eine Auferstehung feiern sollen. Born General bi» zum ..Schipper" kom­men Me verschiedensten Rangstufen und Truppen­gattungen zu Wort, bi? reichste Abwechslung herrscht im Ausdruck der Stimmungen und Ge­fühle. Allen gemeinsam ist da» einen inneren Ausgleich suchende Streben nach friedlichem Plau­dern: da» Gemüt, da» bei der rauhen Kriegs­arbeit zu kurz kommt, da» Gemüt derHunnen" von damals, drängt nach einer wenigstens zeit­weisen Entspannung. Wer daS Buch in die Hand nimmt, wird eS nicht zu bereuen haben.

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O. B. Ludwig Di e Bibelungen- straße. Ein kulturgeschichtliches Wanderbuch. Mit 48 Abbildungen und 2 Karten. BolkSver- banb der Büchersreurrde. Wegwllser-73erlag D. m. b. H, Berlin-Charlottenburg 2. - Der gründ­liche Kenner der Donaugebiete. Prosellor O. B. Ludwig, der durch seine verschiedenen Schritten über Kunst und Kultur dieses Landes sich in wei­

ten Kreisen bekannt gemacht hat breitet bi Meiern Werke nicht nur die Fülle feines gttchichtt chen Wilsens, lonberr auch einen tllchen Ke.chtum schöner 3-jen und Anekdoten, bi: sich von alter*- her an die berühmte Bibelung.nstruhe knüpfen, vor uni au». Wie das Tagebuch e.ner Donau« fahrt, des stillen Traumes manches Deutschen, lieft sich dieses Buch, dessen Wirkung durch einen reichen Ailderfchmuck. Photographien von Landschaften und Kunstwerken, in fe.ner Anschau- ichkeTt auf» wertvollste unterstützt wird. Die vor­bildlich gut« Ausstattung und der geringe Preis von 5.40 Bm. für das in HalbleXr gebundene Buch legen wiederum ^Zeugnis ab für die Lei­stungsfähigkeit de» B. d. B. dessen Mitgliedern alles zugänglich gemacht ist. was de Blldur.zs-

- Da« Buch von ber Eisenbahn. Der Jugend und dem Boll erzähl! von Hann» Günther. 274 Serien 8 mit 5 Tafeln und 278 Tertbildern. Franckhfche Tkrlagbbanblung Stutt­gart. Lw. geb. 8 7RL .Man mag vom Pol zum Aeaualor. von der Straft« von Malalla bl» zum Isthmus von Darren reten und w rd nicht» so Bewunderungswürdiges fehen Die diese Eisen­bahn." Die 75egeifterung. die ein XHlnchmc: bei der Erösfnungssahrt der ersten Eisenbahn in England zu diesem Ausruf ve.-nnlaftkc. erfüllt auch unS längst an solch« Wunderwerke gewöhn­ten Menfchen des 20 Jahrhundert», wenn wir eine neue Schnellzugslnkoinrlive und den ganzcn großen TSahnkörper mit dem Inttnandergte sen der vielen Einzelheiten bewundern. Günther bringt alle diese interessanten Dinge, die vielen Menschen unbekannt sind, uns nahe. Don der Zeit an, wv Stephen on feine Tllafch ne baute, führt er durch die ganze Entwicklung b» zur Gegenwart. Der Lokomctive, zweifell:» jener Teil der Eisenbahn, der am meisten Beachtung fmbet, ist ein sehr e.ngehender Abschnitt gewidmet. Dann geht es aber weiter über die E.senbahn- 4>agen. zum Schienenpfad und zu allem, was ein Bahnhof und die Streck« umsaht. samt Tun­nel» und Brücken. Günther vergift! auch am Schluß Fahrplan und Ku «buch nid):. I.i seiner volkstümlichen, eindringlichen Art bew.tttigt der Verfasser diesen reichen Stofs. D.c technischen Einzelheiten, fiat und anschaul ch, geben gute Bilder ün einzelnen und im Zusammenhang. Alles in allem ein vortresfl.chcs Buch, empfeh­lenswert für jung und alt. imd auch al» passen­de» Weihnachtsgeschenk durchaus geeignet. 642

DerTerrariensreundvon Dr. Kurt F 1 o e r i ck e. Mit 16 Taseln auf Kunstdruck- Papier und 46 Abbildungen im Text Franckhscke TZerlagsbuchhandlung. Stuttgaif. In vier Liefe­rungen zu je 1 Mk und in Ganzleinen gebunden 5.60 Mk.) - Unter richtiger Anleitung gibt da» Terrarium einen Ausschnitt au» der Batur und trägt etwa» von ihrem unendlichen Zauber in unsere Häuslichkeit Darum fei jedem Terrarien- freund das Floerickesche Buch angelegentlich emp­fohlen. 0r findet nicht nur Praktische», sondern auch Dinge, die ihm und jedem Batursreund Freude machen und Kenntnisse über eine Art von Geschöpfen vennitteln, die sonst al» lang­weilig verschrien ist. Beben bekannten Tier­arten werden auch Heine Säuaer. gewisse^el, zahlreiche Kerfe und anderes Klein^etier berück­sichtigt. die nicht auf den dauernden Auienthalt im Wasser angewiesen sind Daneben wird alles sonst in Frage Kommende, von der Einrichtung bis zur Zucht der Futterticre. sorgsam ge­schildert. Durch die LieferunaSauSgabe kann sich auch der Minderbemittelte le'cht in den Be'itz ke^ schönen Buches setzen.

den tiefer gelegenen Gegenden. Aoch am 9. Ao- vember standen in den Gärten die Dahlien, Bosen und andere Blumen in voller Blüte, daß eS eine Pracht war und mancher Fremde, der aus tiefer gelegenen Gegenden kam. Darüber staunte. Die Herrlichkeit hat nun schnell ein Ende bekommen, weil seit einigen Tagen plötzlich die Kälte eingesetzt hat und Schnee fällt

Ärrie UUfclK

w tnteber-öemünben, 17. Bov. Dieser Tage verläßt unser Ortsgeistlicher Pfarrer Wörihhoffer unsere Gemeinde, um nach seinem neuen Wirkungskreis In Hangen-Weift- heirn, Dekanat Mzetz, uberzusiedeln. 7K*un Jahre lang hat der Seelsorger seaensreich in unserem Orte gewirkt. Ende 1918 kam er hierher Er hat den evangelischen Frauenverein gegründet und bi» zuletzt geleitet, ebenso ist ihm die Grün­dung der Lchwesternstation zu verdanken. Dem Scheidenden wurde am Mittwochabend von der dankbaren Gemeinde ein« A b s ch i e b s s e i e r be­reitet. bei der die Liebe und Tkrebrung. deren sich Pfarrer Wörißhosser hier erfreute, ein­drucksvoll zutage traten In einer Ansprache be» Lehrer» Wilhelm wurden di« Berbienst« be» Seelsorger» gebührend gewürdigt ein Dankesgeschcnl in Gestalt einer Schreibtilchuhr soll dem Scheidenden eine bleibend« sichtbare Er­innerung an fein« dankbar« Gemeinde Bieder- Gemünden sein.

() Windhausen, 17. Bov Die Schüler der hiellgen Schule führten auch In diesem Jahre wieder ein Leben-mittelsammlung für da» ÜlifabetbenÜift in Darmstadt durch Bon hier, aus Kestrich und .w» Grvft- Felda gingen je ein Wagen mit Kartoffeln, Gemüle und sonstigen Lebensrnitteln nach der 7)ahnstation Ehringshausen zur Berladung für da» Elisabethen- ftift ab.

Starkenburg.

W6?t. V f u tf fl ft a b t, 17. Bov. Gestern abend stürzte brr 1 3 i ä b r i g c Lohn de» ttolzdreher, Stamm in der Sandstraße beim Spiel in den Kanalschachi. Durch da» 'Kachsiürzen von Sand und Steinmastcn wurdr der 3unfl< o o 11 ft ä n 6 i g begraben und konnte erst nach dreistündiger Ar­beit als Leiche geborgen werden.

'IVSB. Michelstadt. 17. Koo Gesi.rn nach­mittag verunglückte der Monteur Wilhelm Keil aus Skinbadk Er war an der Hochspannung

1) n dem £ t r n i" > n Berührung gekommen und stürzte tot vom Mast ab

Preußen.

Tidtrei*.

' Herborn 17. Bov Auf dem ,ungft«n Markt wäre, aufgetrieben 167 Stück Rindvieh rnd 170 Schweine Es wurden bezahlt für Ochsen 2 Qual 40 bis SO Mk Kuh« und Binder 2. Qual 35 bvt 45 Mk. per 50 Kilo Schlacht­gewicht Auf dem Schweinemarkt« koste­

ten Ferkel 20 bis 40 Mk. Läufer 70 bis 80 Mk. bas Paar

Mrcio t^efterburß.

GO Beflerburg, 17. 'Jloo. lieber die Ein­richtung einer Landwirts chaftofchule im Kreise Westerburg Ift schon viel geredet und geschrieben worden. 3m Sommer wurde das Pro- jekt, in Westerburg selbst eine solche Schule ein* jurichten, fallen gelassen. Es sollten dafür zwei schulen, eine in Rennerod und eine in Wallmerod, aufgetan werden Run aber ist man sich doch schlüssig geworden, be: hohen Kosten wegen nur an einem Orte den landwirtschaftlichen Unterricht zu erteilen so beginnt denn am nächsten Montag, 21. d M. hier in Westerburg erst­malig in unserem Kreis der Unterricht dieser Land- wirtfaiastsfchule.

(Erweitertes

(Schöffengericht Giepe«.

®leben, 16. Bov. In der Llbficht. sich b«r Berpslichtung zum Militär dienst bauernd zu entziehen, hätte ein Obergrenadier M hiesigen Bataillon» leine Dümftftelle heimlich txddncn imb fich in das besetzte Gebiet begehn. Dort wurde er schon einige Tage später bei Aus- fübrund eines Einbruchdiebstahis geiaht und zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt Degen Fahnenflucht «chiekt er heute 6 Monate G e - fängnis. aufterdem mürbe auf Dienstmtlaf- luna erkannt

Sin noch unbest raster Tlrbeitcr hatte sein Fahrrad, da» er unter S gentumsvvrvehal! je- kaust hatte, ungeachtet ketten we ternerkaufi. Zum Bachweis ttine» TVrküaungsrecht» über 'n» Fahrrad zeiate er dem Käufer, bzw Berm-ttlrr zwei von ihm gefälschte Bereinigungen vor. Wegen llnterfchlagung. schwerer Xlrfunbenfäl» Ichung n Tateirchett mit Betrua tm:rbe er unter Zubilligung rnllbernder UmstänDe eu 1 Monat 1 Woche Gefängnis o rurteitt

Au» der Unter'ua^ur.g-Haft forg.füüt* vurl« «in wiederholl twbewraher Mann, der lich di» «in sehr gefährlicher Brieflallenlchwinbier -nt- ouppte Bei Ausl chr.ing feiner Betrüge«-ien. bi« et über ganz Süddeutlchtand erstreckte, wandte er »olgenhm Knift an Er ersch'.ei in der Hegel b« kleineren Geschäft»ieu!c-n tpr r meistens eine Kleinigk.it kaufte und bat t*<e dann ihm Hartgeld gegen e.-nen Parv«rgeld«chein umAutau- fchen. t-e»«r ne mm Bele« tz«.fanden wolle. Wäh­rend er das Hartgeld ouf0b(tr steckte er den Geldschein in «inen Briefumtchiaa und verfchfoh ihn. Bun gab er plötzlich an. ban das H^na -^ ihm nicht reiche, und daft er bei einem m der Juitx wohnenden Bekannten den noch fehlenden Berrag holen Doll«. Das aulgezählt« Hartgeld nahm er aber wieder an fich und verschwand sofort, seinem Geibwechtler zur vicherhc einen Bo ettimtchlag lurütflaFmb, tn bet ftch aTtgrbilch der «rnplangene Gellscherr. betuchen Mite. In Wirkttchkeik hatte er aber zuvor den richtigen

llmfchtau c.nem o-tberen, äußerlich gleich auS'chenoen vertauscht. In dem >.ch mir Papier- 'ckn.tzel und ein und« chri.bener Briefbogen be­fanden. was feine >ihire.ch«n Opfer immer erftz zu spät entdeckten. Hrute wurden ihm 25 der­artig« Fäll« nachgew.efen. Wegen jeden ein­zelnen Falle» wurd? er zu 3 Monat Gttängms verurteilt und daraus c ne Gelamtstraf« von 3 Jahren Gefängnis gebildet.

Buntes Allerlei.

Vas Schicksal bei ersten Entdecker«.

Da» tragisch« Sck icksal dos *o fielen Gn.- b«d«rn defchieden waltete auch über dem Leben des Florentincr Giovanni da Berraz- zano. brr al» erster Europäer den Hattn von - > «reii'ch cb-t»- auch nur tm ent­ferntesten zu ahnen, kost an birQr tamrl» kaum bewohnten Küste wenige Iahrdurbette fpdter di« arötzte Stadt der 7D«tt stehen ttllte Skr 1488 m Bal di Greve bei Flore u geborene Bitter Tee» razzano trat etwa 1520 al» Fübrer ecnes Kapee- l^ftes in di.- Dienste Franz I. vvi Frankreich, um. srwrtt dies mit den damals sehr belchränkten Iranzöttlchea Seestrritkräften möglib war. den Spaniern einigen Echtdrn zuzu'ügen. Tie Aufgabe gclani ihm fo gut dast et ich den ganz be'onder-n Ingrimm Katts V. lUAog. wie er später »u feinem Schaden erfahren lolllc im Jahr« 1522 kaperte er das Schi'f. das neben Cortez Bericht über bi? Er­oberung von Mettks Getchenkr an d.m Kaiser im Werte oon zwei Millionen Petts mit sich führte. Irn Januar 1524 unternahm er dann et.»« Ent- deckungsfahri an die Küsten de» nerdamerikani- «chen Festlandes und ühtt« ein Logbuch auf Grund betten später sein Bruder Gerontmo eine Katt« der Küste vom 30. bi» zum 50. Breiten­grad« zeichnet« äußerst genau aus'itt, und deren Original im Archiv der Propaganda in Bom aulbewahrt wtr"> Pie schriftlichen Berichte Berrazzanes wurden 1556 von Xamtfio in seiner Sammltmg amett kant scher Belsen gedruckt. Hier linden wir die erste genaue Beschretbuna der Bucht und dr» Ha'en» ocr Beuvott und her Strecke über Lonaisland Blockisland und 7l«w- port di» hinauf an die Küsten von Maine. 1527 aber erreich« den crttlarei §en Fottcher auf neuen Kaper ahrten fein Schicksal unweit Laöi» qefanceu. wurde ihm auf besonderen Befehl des Kaisers der Pro»«!' gemacht, und im Tkovemb« dcs'elben Jahre» «lei lein Haupt zu Puetto bei Plcc> au« fern "ich >>. ,- Ehruna

ward dem unglücklichen Seefahrer zutetl. als 1910 die in Amerika ansässigen Italiener ihren be­rühmten Landsmann auf der Batterh in Beupott ein schöne» Denk.nal setzten, chm. dem Entbeckee der TBeltstadt

Eingesandt.

iFür Form und a.lei unter dieser Bubttk sichenden Artikel uuci..imml bi« Bedaktioa dem Publikum gcGcriüh '> ^gris^Ti^ngZ

Unhaltbare Zuslande im Zugverkehr Gießen Gelnhausen.

Biele» Ist bis jetzt über IVrbeHenmgtn bei unterem grödten Derkehrsurckernebmen im Deut­schen Beiche. der Deutschen Belchsbahn. gesprochen und geschrieben worden. Bei alledem Ist jedoch Me Zugüberfüllung zu der nach- folaend Ctellmia Genommen werden foR. immer völlig unberücksicht-.gt geblieben. Diese Ueber- lüllung der Züge ist in letzter Zett Io unhaltbar geworden, bah ein öffentlicher Botruf erlorherl d> erscheint. Z. B der Pettcnrenzug Br 506 auf der Strecke Gtesten Gelnhausen, der Gie- sten Samstag mittags um 13,43 Uhr verläßt ist fett längerer 3dt so überfüllt, bah man sich unwillkürlich m die Zeit von 1918 19 zurück ver­setzt glaubt Dieser 3ug der an Samstagen hon Wochenmarktbesuchem. Schulern. Arbeitern usw. die durch früheren Att>>tt«schluh nach Hause M gelangen versuchen, benutzt wird, kann unmöglich in feiner derzeitigen Zufammenftellung (5 Wagen IV. Klaffe. 2 Wagen III. Klatt« und ' , Wagen II. Klasse) bestehen bieibetr Bier .rünhei aller Betfenbrn benutzen Me IV. Klaffe, so dast es ntch« möglich ift <ie alle darin u serzubttngen. In einem Abteil befinden fich über 40 Fahrgäste, das sind für einen Wagen 120 obwohl für einen foichen nur 58 Personen vorgesehen find. 7Bas es bei6t, in e.nem Reinen Raum unter fo visl zufammeugepserchten Menschen länger« Zett ver­weilen mu mutten wird lebtnnaim . nlehen eben- Io verstand. >ch ist, bah hier loforttge XMtelluna der Jlmaiänbe eriorderltch ist. In g.'undhettiichea Hinlicht ist es unerträglich, hast eine solche Anzahl Personen zulammengeengt befördert werden. Man bebe nie den Schaden an der Gesundheit der Menschen der dadurch verursacht wird, daft 40 Pettonen m einem anerkannt gut geheizten Abteil da» bei bet jepigcn Iahreszttt nicht gut zu lüften ist untergebracht sind. H.er huft es auch nicht» weitn ein Teil der Badegäste i» höhet« Klatten gewiesen wird: hier k-mn nur durch weiter« Einstellung von einige« Wagen geholfen werden Auch der Einwand, daft der Zug nach zwei Stationen leer werd«, ist völlig abwegig denn es ist teftgeftttlt dast sich nach der brtti.n Station «Lutz ohne die MMwftW- genen Fahrgäste noch dO Pettonen In |r eine» Wagen befanden. Dies« Hinwelle badten wohl genügen, bte geschilderten M'*''u ch« fofort ab- zufkellen und nicht zu »arten, bis zu Beginn der Ferienzeit ,md vor stehen stefttagm Menschen zu Schaden, kotmncn 9.ß

tziunvsunkvrogramm.

Semtleg. 19. Tlooembee.

;530 bis 1» Uti D«c Stund« der Jugend.

16 30 bi» 17 45 Ko > rt he» .nauer r Htrt Franz Schubert 17 45 bis 18 0* Di« Lefe- hunär 18 45 bis 18.15; Der Btiettaften.

10 15 bU 19.40 Stenographischer Fortbildungs- kuttus für Anfänger und Fottg«>ck!ritten« «Dik­tat von 80 Silben luitpürtt" 10 45 bis 20.15. Stunde des Franttuncr Bundes für Bolks- biibui Wilbelm Haull. zum 100. Todestag de» Dichter« Bontag vr- LilU von 75aum- aarten 20.15 bis 22.15: Bunter Abend An- tchliehend Uebertraflunq au» Mannheim: Konzert